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	<title>APWiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Regenbogen-NAK&amp;diff=30776</id>
		<title>Regenbogen-NAK</title>
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		<updated>2023-10-06T09:41:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Arne: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Regenbogen_2019.JPG|thumb|350px|Logo der Regenbogen-NAK e.V. seit 2019]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen-NAK_Logo.jpg|thumb|350px|Logo der Regenbogen-NAK bis 2019]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Regenbogen-NAK e.V.&#039;&#039;&#039; ist  eine private Interessengemeinschaft (seit 2019 eingetragener Verein) zu der schwule, lesbische, bisexuelle und transsexuelle Mitglieder der [[Neuapostolische Kirche| Neuapostolischen Kirche]] sowie Eltern, Partner und Freunde gehören. Die Gruppe ist in mehreren Ländern vertreten, vor allem in Mitteleuropa, Nord- und Südamerika sowie in Südafrika. Die aussereuropäischen Gruppen stehen in einem mehr oder weniger engen Kontakt zum e.V., sind aber in ihrem Handeln autark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anliegen==&lt;br /&gt;
Die Regenbogen-NAK schafft ein Forum für homo- und bisexuelle sowie transsexuelle Christen, vorwiegend aus der Neuapostolischen Kirche. Auch Mitglieder anderer apostolischer Gemeinschaften sind vertreten. Die Initiative fördert Gemeinschaft, Solidarität und Gedankenaustausch. Außerdem setzen sich ihre Mitglieder dafür ein, dass sie ihren Glauben als vollwertige Gemeindemitglieder, unabhängig von ihrer sexueller Orientierung oder ihres geschlechtlichen Zugehörigkeitsgefühls leben können. Die Regenbogen-NAK möchte ein Bewusstsein dafür schaffen, dass die Liebe zwischen zwei Menschen gleichen Geschlechts vor Gott denselben Stellenwert hat wie die Liebe zwischen Mann und Frau. Außerdem will sie die Akzeptanz fördern für solche Gemeindemitglieder, die sich dem anderen Geschlecht zugehörig fühlen. Ein besonderes Anliegen der Gruppe ist die Verbesserung der [[Seelsorge]] an betroffenen [[Geschwister]]n durch die Seelsorger der Neuapostolischen Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich ist eines der Ziele die positive Bewertung gleichgeschlechtlicher Liebe durch die Neuapostolische Kirche (insbesondere eine Revision der [[Hausregeln für die Mitglieder der Neuapostolischen Kirche|Hausregeln]]) einschließlich der [[Segnung]] gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften und Zugang zu kirchlichen Ämter für homo- und bisexuelle sowie transsexuelle Geschwister.&lt;br /&gt;
Dazu möchte die Initiative in den [[Gemeinde]]n, bei den [[Amtsträger]]n und bei der [[Kirchenleitung]] durch Informationen Berührungsängste abbauen und Vorurteile beseitigen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://cms.regenbogen-nak.org/index.php?id=112&amp;amp;L=0 regenbogen-nak.org - Wer wir sind], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen-NAK_Treffen2014.JPG|thumb|300px|Gruppenfoto bei einem Treffen in Berlin, 2014]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen IKT.jpg|mini|rechts|Stand auf dem IKT 2014 in München]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen-NAK_IJT_2019.jpg|mini|rechts|Stand auf dem IJT 2019 in Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
Vorgeschichte:&lt;br /&gt;
Die erste offizielle Verlautbarung seitens der NAK zum Thema Homosexualität erfolgte zu Beginn 1986 durch Stammapostel [[Hans Urwyler]]. In seinem Schreiben „Gedanken zur Belehrung der Geschwister betreffend Konkubinat, Homosexualität und den bisher damit verbundenen Ausschluss vom Heiligen Abendmahl“, welches im Kontext der „[[Eigenverantwortung]]“ veröffentlicht wurde, wird HS als therapierbare Krankheit bezeichnet. Entstanden sei diese aufgrund falscher sexueller Erziehung. Damit war nicht die Neigung, sondern die Ausübung als Sünde zu sehen, da dies außerehelichen Verkehr darstelle. Vor diesem Schreiben kursierten gelegentlich Aussagen einzelner Apostel, hier wurde immer wieder auf ein Schreiben des BA Karl Weinmann verwiesen, das aktuell nicht vorliegt.&lt;br /&gt;
Mit der Veröffentlichung der „[[Hausregeln für die Mitglieder der Neuapostolischen Kirche|Hausregeln für die Mitglieder der Neuapostolischen Kirche]]“ 1997 wurde festgehalten, dass die Neigung keine Krankheit und somit nicht veränderbar sei. Der darauf folgende Rat zur Abstinenz wurde als wenig zielführender und psychische Probleme verursachender Ratschlag von einigen Mitgliedern der Kirche abgelehnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regenbogen-NAK entstand 1999 in Bendorf bei Koblenz durch ein erstes Treffen von homosexuellen Mitgliedern der Neuapostolischen Kirche. Ihren Anfang fand die Gemeinschaft über eine Mailingliste. Nach dem ersten Treffen bekannten sich 23 Geschwister zur Gemeinschaft und gründeten damit die spätere Regenbogen-NAK. Nach Festlegung der Ziele und Wünsche sowie des Namens entstand eine Internetseite, und zahlreiche Treffen und Initiativen folgten. Seit 2002 ist die Gruppe in regelmäßigem Kontakt mit der Neuapostolischen Kirche. Hierbei wurde die Kirche durch das [[Gremium für besondere Angelegenheiten]] (GbA) vertreten, nachdem die Kontaktaufnahme mit der Projektgruppe Gegenwartsfragen gescheitert war und Stammapostel Richard Fehr das GbA als zuständig benannt hatte. Ein Erfolg dieser Gespräche war die Übereinkunft im März 2008, dass NAKI pseudowissenschaftliche Heilungsangebote (&amp;quot;Wüstenstrom&amp;quot;) grundsätzlich ablehnt. Nach der Auflösung des GbA 2013 übernahm die Projektgruppe &amp;quot;Ehe, Familie, Konkubinat&amp;quot; diese Aufgabe bis zu ihrer Auflösung im Jahr 2017. Ab Anfang/ Mitte der 2000er wurde der Internetauftritt auch in andere Sprachen übersetzt und somit die Gründung von Gruppen ausserhalb Europas vorangetrieben. Die größte Beachtung erfuhr die Gruppe beim [[Europa-Jugendtag 2009]] in Düsseldorf. Dort präsentierte sie sich mit einem beeindruckenden Stand in der Halle der [[Gebietskirche|Gebietskirchen]]. Ebenfalls 2009 fand das 10-jährige Jubiläum und 27. Treffen in Saarbrücken statt. Auch auf dem [[IKT2014|IKT]] in München hatte die Regenbogen-NAK einen Stand in der Olympiahalle unter dem Motto &amp;quot;All inclusive&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach langjähriger Diskussion und Vorbereitung wurde am 20. Oktober 2018 in Offenbach der Verein &amp;quot;Regenbogen-NAK e.V.&amp;quot; gegründet, welcher  am 17. Janaur 2019 eingetragen wurde. Am Himmelfahrtswochenende 2019 fand der IJT in Düsseldorf statt auf dem sich Regenbogen-NAK e.V.  mit einer neuen Optik und dem Motto &amp;quot;Hier bin ich...wie ich bin.&amp;quot; vorstellte. Dazu wurde seitens der IJT 2019 gGmbH die Genehmigung erteilt, das offizielle Logo des IJT abzuwandeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Segensgebetsdebatte 2014===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausführlicher Artikel unter [[Segensgebetsdebatte 2014]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2014 wollte ein homosexuelles Paar der neuapostolischen Gemeinde Bad Zwischenhain das Angebot eines Segensgebets für ihre eingetragene Partnerschaft wahrnehmen. Drei Wochen vor dem geplanten Termin erhielt der zuständige Priester die Anweisung das Segensgebet nicht durchzuführen, da sich Gemeindemitglieder beschwert und sogar mit Austritt gedroht hätte, sollte ein Gebet stattfinden. Eine Klärung des Sachverhalts war auf Gemeinde- und Bezirksebene nicht möglich gewesen. Der Hauspriester des Paares gab infolge dessen sein Amt zurück. Kurze Zeit später veröffentlicht Bezirksapostel [[Rüdiger Krause]] ein Rundschreiben, in welchem er die &#039;&#039;Segensgebete&#039;&#039; zukünftig als &#039;&#039;Partnerschaftsgebete&#039;&#039; betitelt haben will und diese grundsätzlich nicht mehr in Kirchen stattfinden dürfen. Weiterhin dürfen solche Gebete nicht im Internet bekanntgegeben oder darüber berichtet werden. In seinem Schreiben verwies Bezirksapostel Krause darauf, dass &#039;&#039;&amp;quot;praktizierte Homosexualität&amp;quot;&#039;&#039; in der Neuapostolischen Kirche nicht gut geheißen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://cms.regenbogen-nak.org/index.php?id=812 regenbogen-nak.org - Rückschritte in der Haltung zur Homosexualität], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ereignisse und Reaktionen wurden erst Ende November 2014 bekannt, als die Regenbogen-NAK nach mehreren versuchten Klärungsgesprächen mit der Kirchenleitung keine Einigung erzielen konnte und die Geschehnisse auf ihrer Homepage und im Internet bekannt machte. Binnen weniger Stunden wurde die Meldung Hundertfach aufgerufen, so dass sogar der Webserver der Regenbogen-NAK mehrfach nicht erreichbar war. In den sozialen Netzwerken wurde heftige Kritik an der Arbeitsweise der Gemeinde-, Bezirks- und Gebietskirchenleitung geübt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.facebook.com/regenbogennak/photos/a.212621688891405.1073741828.201743953312512/388907977929441/?type=1 facebook.de - Berichterstattung und Posts auf facebook], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktuelle Situation==&lt;br /&gt;
Die Interessengemeinschaft präsentiert sich mit einem breiten Internetangebot in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Spanisch und Italienisch, durch regelmäßige Treffen, vorwiegend im mitteleuropäischen Raum, durch Berichte in offiziellen Kirchenzeitschriften der Neuapostolischen Kirche sowie zuletzt 2009 durch Messestände. Im Jahr 2010 fand in Kapstadt das erste Treffen der Gruppe auf afrikanischem Boden statt. Im Jahr 2014 war Regenbogen-NAK auf dem [[IKT 2014]] in München vertreten, ebenso wie auf dem [[IJT 2019]] in Düsseldorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der [[BAVE]] am 20.03.2017 wurde beschlossen, die offizielle Stellungnahme von der Homepage der NAKI zu entfernen. Aufgehoben ist sie damit jedoch nicht, findet aber aktuell keine Anwendung. Die Lehrtätigkeit soll damit ermöglicht werden. Die Amtstätigkeit wurde vertagt bis zur Veröffentlichung des neuen Amtsverständnisses seitens der NAKI.&lt;br /&gt;
Die Gespräche zwischen NAK und Regenbogen-NAK sollen nun regionalisiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 17. Januar 2019 ist Regenbogen-NAK ein eingetragener Verein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gespräche mit der Neuapostolischen Kirche==&lt;br /&gt;
Regenbogen-NAK steht über die [[Projektgruppe]] &#039;&#039;Ehe, Familie, Konkubinat&#039;&#039; in Gesprächen mit der Neuapostolischen Kirche. Leitender Sprecher der Projektgruppe ist Bezirksapostel [[Michael Ehrich]], weitere Mitglieder sind [[Armin Brinkmann]], [[Markus Fehlbaum]], [[Wilfried Klingler]] und [[Wolfgang Nadolny]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Neuapostolische Kirche International berichtet rückblickend auf ein Treffen in der Projektgruppe im Dezember 2013:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Die Regenbogen-NAK forderte wiederum mit Nachdruck eine Überarbeitung sowohl der deutschen als auch insbesondere der englischen Fassung. Die Gesprächspartner waren sich einig, dass hier Handlungsbedarf besteht und wollen weitere Schritte einleiten. Zudem befasste sich die Runde intensiv mit der Frage, wie die Regenbogen-NAK noch enger an die Organisation der Kirche angeschlossen und in interne Prozesse einbezogen werden kann. ... Bezirksapostel Klingler resümierte die Entwicklung der letzten zehn Jahre damit, dass Regenbogen-NAK inzwischen ein fester Bestandteil der kirchlichen Arbeit geworden und eine vertrauensvolle und wertvolle Zusammenarbeit entstanden sei. Diese besondere Stellung der Gruppe wolle man von Seiten der Kirche auch in Zukunft fördern und unterstützen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nak.org/de/news/nak-international/article/18426/ nak.org - Neuer Ansprechpartner für Regenbogen-NAK], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem letzten gemeinsamen Treffen zwischen dem Sprecherteam und der PG EFK wurde schon angedeutet, dass es zukünftig keinen direkten Austausch mehr zwischen NAKI und Regenbogen-NAK geben wird. Dies wurde ebenfalls auf der BAVE im März 2017 beschlossen. Die Gespräche sollen nun auf Gebietskirchenebene stattfinden. Dies soll den direkten Dialog zwischen den Bezirksaposteln und der Regenbogen-NAK erleichtern. Die Befugnisse der einzelnen Bezirksapostel in Grundsatzfragen sind jedoch eingeschränkt, so dass einige Themen früher oder später wieder in einer [[BAV]] behandelt werden müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[http://www.regenbogen-nak.org Regenbogen-NAK Website]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.facebook.com/regenbogennak Regenbogen-NAK auf facebook]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Referenzen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Private Initiative]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Arne</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Regenbogen-NAK&amp;diff=30775</id>
		<title>Regenbogen-NAK</title>
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		<updated>2023-10-06T09:39:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Arne: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Regenbogen_2019.JPG|thumb|350px|Logo der Regenbogen-NAK e.V. seit 2019]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen-NAK_Logo.jpg|thumb|350px|Logo der Regenbogen-NAK bis 2019]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Regenbogen-NAK e.V.&#039;&#039;&#039; ist  eine private Interessengemeinschaft (seit 2019 eingetragener Verein) zu der schwule, lesbische, bisexuelle und transsexuelle Mitglieder der [[Neuapostolische Kirche| Neuapostolischen Kirche]] sowie Eltern, Partner und Freunde gehören. Die Gruppe ist in mehreren Ländern vertreten, vor allem in Mitteleuropa, Nord- und Südamerika sowie in Südafrika. Die aussereuropäischen Gruppen stehen in einem mehr oder weniger engen Kontakt zum e.V., sind aber in ihrem Handeln autark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anliegen==&lt;br /&gt;
Die Regenbogen-NAK schafft ein Forum für homo- und bisexuelle sowie transsexuelle Christen, vorwiegend aus der Neuapostolischen Kirche. Auch Mitglieder anderer apostolischer Gemeinschaften sind vertreten. Die Initiative fördert Gemeinschaft, Solidarität und Gedankenaustausch. Außerdem setzen sich ihre Mitglieder dafür ein, dass sie ihren Glauben als vollwertige Gemeindemitglieder, unabhängig von ihrer sexueller Orientierung oder ihres geschlechtlichen Zugehörigkeitsgefühls leben können. Die Regenbogen-NAK möchte ein Bewusstsein dafür schaffen, dass die Liebe zwischen zwei Menschen gleichen Geschlechts vor Gott denselben Stellenwert hat wie die Liebe zwischen Mann und Frau. Außerdem will sie die Akzeptanz fördern für solche Gemeindemitglieder, die sich dem anderen Geschlecht zugehörig fühlen. Ein besonderes Anliegen der Gruppe ist die Verbesserung der [[Seelsorge]] an betroffenen [[Geschwister]]n durch die Seelsorger der Neuapostolischen Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich ist eines der Ziele die positive Bewertung gleichgeschlechtlicher Liebe durch die Neuapostolische Kirche (insbesondere eine Revision der [[Hausregeln für die Mitglieder der Neuapostolischen Kirche|Hausregeln]]) einschließlich der [[Segnung]] gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften und Zugang zu kirchlichen Ämter für homo- und bisexuelle sowie transsexuelle Geschwister.&lt;br /&gt;
Dazu möchte die Initiative in den [[Gemeinde]]n, bei den [[Amtsträger]]n und bei der [[Kirchenleitung]] durch Informationen Berührungsängste abbauen und Vorurteile beseitigen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://cms.regenbogen-nak.org/index.php?id=112&amp;amp;L=0 regenbogen-nak.org - Wer wir sind], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen-NAK_Treffen2014.JPG|thumb|300px|Gruppenfoto bei einem Treffen in Berlin, 2014]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen IKT.jpg|mini|rechts|Stand auf dem IKT 2014 in München]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen-NAK_IJT_2019.jpg|mini|rechts|Stand auf dem IJT 2019 in Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
Vorgeschichte:&lt;br /&gt;
Die erste offizielle Verlautbarung seitens der NAK zum Thema Homosexualität erfolgte zu Beginn 1986 durch Stammapostel [[Hans Urwyler]]. In seinem Schreiben „Gedanken zur Belehrung der Geschwister betreffend Konkubinat, Homosexualität und den bisher damit verbundenen Ausschluss vom Heiligen Abendmahl“, welches im Kontext der „[[Eigenverantwortung]]“ veröffentlicht wurde, wird HS als therapierbare Krankheit bezeichnet. Entstanden sei diese aufgrund falscher sexueller Erziehung. Damit war nicht die Neigung, sondern die Ausübung als Sünde zu sehen, da dies außerehelichen Verkehr darstelle. Vor diesem Schreiben kursierten gelegentlich Aussagen einzelner Apostel, hier wurde immer wieder auf ein Schreiben des BA Karl Weinmann verwiesen, das aktuell nicht vorliegt.&lt;br /&gt;
Mit der Veröffentlichung der „[[Hausregeln für die Mitglieder der Neuapostolischen Kirche|Hausregeln]]“ 1997 wurde festgehalten, dass die Neigung keine Krankheit und somit nicht veränderbar sei. Der darauf folgende Rat zur Abstinenz wurde als wenig zielführender und psychische Probleme verursachender Ratschlag von einigen Mitgliedern der Kirche abgelehnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regenbogen-NAK entstand 1999 in Bendorf bei Koblenz durch ein erstes Treffen von homosexuellen Mitgliedern der Neuapostolischen Kirche. Ihren Anfang fand die Gemeinschaft über eine Mailingliste. Nach dem ersten Treffen bekannten sich 23 Geschwister zur Gemeinschaft und gründeten damit die spätere Regenbogen-NAK. Nach Festlegung der Ziele und Wünsche sowie des Namens entstand eine Internetseite, und zahlreiche Treffen und Initiativen folgten. Seit 2002 ist die Gruppe in regelmäßigem Kontakt mit der Neuapostolischen Kirche. Hierbei wurde die Kirche durch das [[Gremium für besondere Angelegenheiten]] (GbA) vertreten, nachdem die Kontaktaufnahme mit der Projektgruppe Gegenwartsfragen gescheitert war und Stammapostel Richard Fehr das GbA als zuständig benannt hatte. Ein Erfolg dieser Gespräche war die Übereinkunft im März 2008, dass NAKI pseudowissenschaftliche Heilungsangebote (&amp;quot;Wüstenstrom&amp;quot;) grundsätzlich ablehnt. Nach der Auflösung des GbA 2013 übernahm die Projektgruppe &amp;quot;Ehe, Familie, Konkubinat&amp;quot; diese Aufgabe bis zu ihrer Auflösung im Jahr 2017. Ab Anfang/ Mitte der 2000er wurde der Internetauftritt auch in andere Sprachen übersetzt und somit die Gründung von Gruppen ausserhalb Europas vorangetrieben. Die größte Beachtung erfuhr die Gruppe beim [[Europa-Jugendtag 2009]] in Düsseldorf. Dort präsentierte sie sich mit einem beeindruckenden Stand in der Halle der [[Gebietskirche|Gebietskirchen]]. Ebenfalls 2009 fand das 10-jährige Jubiläum und 27. Treffen in Saarbrücken statt. Auch auf dem [[IKT2014|IKT]] in München hatte die Regenbogen-NAK einen Stand in der Olympiahalle unter dem Motto &amp;quot;All inclusive&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach langjähriger Diskussion und Vorbereitung wurde am 20. Oktober 2018 in Offenbach der Verein &amp;quot;Regenbogen-NAK e.V.&amp;quot; gegründet, welcher  am 17. Janaur 2019 eingetragen wurde. Am Himmelfahrtswochenende 2019 fand der IJT in Düsseldorf statt auf dem sich Regenbogen-NAK e.V.  mit einer neuen Optik und dem Motto &amp;quot;Hier bin ich...wie ich bin.&amp;quot; vorstellte. Dazu wurde seitens der IJT 2019 gGmbH die Genehmigung erteilt, das offizielle Logo des IJT abzuwandeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Segensgebetsdebatte 2014===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausführlicher Artikel unter [[Segensgebetsdebatte 2014]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2014 wollte ein homosexuelles Paar der neuapostolischen Gemeinde Bad Zwischenhain das Angebot eines Segensgebets für ihre eingetragene Partnerschaft wahrnehmen. Drei Wochen vor dem geplanten Termin erhielt der zuständige Priester die Anweisung das Segensgebet nicht durchzuführen, da sich Gemeindemitglieder beschwert und sogar mit Austritt gedroht hätte, sollte ein Gebet stattfinden. Eine Klärung des Sachverhalts war auf Gemeinde- und Bezirksebene nicht möglich gewesen. Der Hauspriester des Paares gab infolge dessen sein Amt zurück. Kurze Zeit später veröffentlicht Bezirksapostel [[Rüdiger Krause]] ein Rundschreiben, in welchem er die &#039;&#039;Segensgebete&#039;&#039; zukünftig als &#039;&#039;Partnerschaftsgebete&#039;&#039; betitelt haben will und diese grundsätzlich nicht mehr in Kirchen stattfinden dürfen. Weiterhin dürfen solche Gebete nicht im Internet bekanntgegeben oder darüber berichtet werden. In seinem Schreiben verwies Bezirksapostel Krause darauf, dass &#039;&#039;&amp;quot;praktizierte Homosexualität&amp;quot;&#039;&#039; in der Neuapostolischen Kirche nicht gut geheißen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://cms.regenbogen-nak.org/index.php?id=812 regenbogen-nak.org - Rückschritte in der Haltung zur Homosexualität], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ereignisse und Reaktionen wurden erst Ende November 2014 bekannt, als die Regenbogen-NAK nach mehreren versuchten Klärungsgesprächen mit der Kirchenleitung keine Einigung erzielen konnte und die Geschehnisse auf ihrer Homepage und im Internet bekannt machte. Binnen weniger Stunden wurde die Meldung Hundertfach aufgerufen, so dass sogar der Webserver der Regenbogen-NAK mehrfach nicht erreichbar war. In den sozialen Netzwerken wurde heftige Kritik an der Arbeitsweise der Gemeinde-, Bezirks- und Gebietskirchenleitung geübt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.facebook.com/regenbogennak/photos/a.212621688891405.1073741828.201743953312512/388907977929441/?type=1 facebook.de - Berichterstattung und Posts auf facebook], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktuelle Situation==&lt;br /&gt;
Die Interessengemeinschaft präsentiert sich mit einem breiten Internetangebot in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Spanisch und Italienisch, durch regelmäßige Treffen, vorwiegend im mitteleuropäischen Raum, durch Berichte in offiziellen Kirchenzeitschriften der Neuapostolischen Kirche sowie zuletzt 2009 durch Messestände. Im Jahr 2010 fand in Kapstadt das erste Treffen der Gruppe auf afrikanischem Boden statt. Im Jahr 2014 war Regenbogen-NAK auf dem [[IKT 2014]] in München vertreten, ebenso wie auf dem [[IJT 2019]] in Düsseldorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der [[BAVE]] am 20.03.2017 wurde beschlossen, die offizielle Stellungnahme von der Homepage der NAKI zu entfernen. Aufgehoben ist sie damit jedoch nicht, findet aber aktuell keine Anwendung. Die Lehrtätigkeit soll damit ermöglicht werden. Die Amtstätigkeit wurde vertagt bis zur Veröffentlichung des neuen Amtsverständnisses seitens der NAKI.&lt;br /&gt;
Die Gespräche zwischen NAK und Regenbogen-NAK sollen nun regionalisiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 17. Januar 2019 ist Regenbogen-NAK ein eingetragener Verein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gespräche mit der Neuapostolischen Kirche==&lt;br /&gt;
Regenbogen-NAK steht über die [[Projektgruppe]] &#039;&#039;Ehe, Familie, Konkubinat&#039;&#039; in Gesprächen mit der Neuapostolischen Kirche. Leitender Sprecher der Projektgruppe ist Bezirksapostel [[Michael Ehrich]], weitere Mitglieder sind [[Armin Brinkmann]], [[Markus Fehlbaum]], [[Wilfried Klingler]] und [[Wolfgang Nadolny]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Neuapostolische Kirche International berichtet rückblickend auf ein Treffen in der Projektgruppe im Dezember 2013:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Die Regenbogen-NAK forderte wiederum mit Nachdruck eine Überarbeitung sowohl der deutschen als auch insbesondere der englischen Fassung. Die Gesprächspartner waren sich einig, dass hier Handlungsbedarf besteht und wollen weitere Schritte einleiten. Zudem befasste sich die Runde intensiv mit der Frage, wie die Regenbogen-NAK noch enger an die Organisation der Kirche angeschlossen und in interne Prozesse einbezogen werden kann. ... Bezirksapostel Klingler resümierte die Entwicklung der letzten zehn Jahre damit, dass Regenbogen-NAK inzwischen ein fester Bestandteil der kirchlichen Arbeit geworden und eine vertrauensvolle und wertvolle Zusammenarbeit entstanden sei. Diese besondere Stellung der Gruppe wolle man von Seiten der Kirche auch in Zukunft fördern und unterstützen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nak.org/de/news/nak-international/article/18426/ nak.org - Neuer Ansprechpartner für Regenbogen-NAK], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem letzten gemeinsamen Treffen zwischen dem Sprecherteam und der PG EFK wurde schon angedeutet, dass es zukünftig keinen direkten Austausch mehr zwischen NAKI und Regenbogen-NAK geben wird. Dies wurde ebenfalls auf der BAVE im März 2017 beschlossen. Die Gespräche sollen nun auf Gebietskirchenebene stattfinden. Dies soll den direkten Dialog zwischen den Bezirksaposteln und der Regenbogen-NAK erleichtern. Die Befugnisse der einzelnen Bezirksapostel in Grundsatzfragen sind jedoch eingeschränkt, so dass einige Themen früher oder später wieder in einer [[BAV]] behandelt werden müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[http://www.regenbogen-nak.org Regenbogen-NAK Website]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.facebook.com/regenbogennak Regenbogen-NAK auf facebook]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Referenzen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Private Initiative]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Arne</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Regenbogen-NAK&amp;diff=30774</id>
		<title>Regenbogen-NAK</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Regenbogen-NAK&amp;diff=30774"/>
		<updated>2023-10-06T09:37:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Arne: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Regenbogen_2019.JPG|thumb|350px|Logo der Regenbogen-NAK e.V. seit 2019]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen-NAK_Logo.jpg|thumb|350px|Logo der Regenbogen-NAK bis 2019]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Regenbogen-NAK e.V.&#039;&#039;&#039; ist  eine private Interessengemeinschaft (seit 2019 eingetragener Verein) zu der schwule, lesbische, bisexuelle und transsexuelle Mitglieder der [[Neuapostolische Kirche| Neuapostolischen Kirche]] sowie Eltern, Partner und Freunde gehören. Die Gruppe ist in mehreren Ländern vertreten, vor allem in Mitteleuropa, Nord- und Südamerika sowie in Südafrika. Die aussereuropäischen Gruppen stehen in einem mehr oder weniger engen Kontakt zum e.V., sind aber in ihrem Handeln autark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anliegen==&lt;br /&gt;
Die Regenbogen-NAK schafft ein Forum für homo- und bisexuelle sowie transsexuelle Christen, vorwiegend aus der Neuapostolischen Kirche. Auch Mitglieder anderer apostolischer Gemeinschaften sind vertreten. Die Initiative fördert Gemeinschaft, Solidarität und Gedankenaustausch. Außerdem setzen sich ihre Mitglieder dafür ein, dass sie ihren Glauben als vollwertige Gemeindemitglieder, unabhängig von ihrer sexueller Orientierung oder ihres geschlechtlichen Zugehörigkeitsgefühls leben können. Die Regenbogen-NAK möchte ein Bewusstsein dafür schaffen, dass die Liebe zwischen zwei Menschen gleichen Geschlechts vor Gott denselben Stellenwert hat wie die Liebe zwischen Mann und Frau. Außerdem will sie die Akzeptanz fördern für solche Gemeindemitglieder, die sich dem anderen Geschlecht zugehörig fühlen. Ein besonderes Anliegen der Gruppe ist die Verbesserung der [[Seelsorge]] an betroffenen [[Geschwister]]n durch die Seelsorger der Neuapostolischen Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich ist eines der Ziele die positive Bewertung gleichgeschlechtlicher Liebe durch die Neuapostolische Kirche (insbesondere eine Revision der [[Hausregeln für die Mitglieder der Neuapostolischen Kirche|Hausregeln]]) einschließlich der [[Segnung]] gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften und Zugang zu kirchlichen Ämter für homo- und bisexuelle sowie transsexuelle Geschwister.&lt;br /&gt;
Dazu möchte die Initiative in den [[Gemeinde]]n, bei den [[Amtsträger]]n und bei der [[Kirchenleitung]] durch Informationen Berührungsängste abbauen und Vorurteile beseitigen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://cms.regenbogen-nak.org/index.php?id=112&amp;amp;L=0 regenbogen-nak.org - Wer wir sind], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen-NAK_Treffen2014.JPG|thumb|300px|Gruppenfoto bei einem Treffen in Berlin, 2014]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen IKT.jpg|mini|rechts|Stand auf dem IKT 2014 in München]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen-NAK_IJT_2019.jpg|mini|rechts|Stand auf dem IJT 2019 in Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
Vorgeschichte:&lt;br /&gt;
Die erste offizielle Verlautbarung seitens der NAK zum Thema Homosexualität erfolgte zu Beginn 1986 durch Stammapostel [[Hans Urwyler]]. In seinem Schreiben „Gedanken zur Belehrung der Geschwister betreffend Konkubinat, Homosexualität und den bisher damit verbundenen Ausschluss vom Heiligen Abendmahl“, welches im Kontext der „[[Eigenverantwortung]]“ veröffentlicht wurde, wird HS als therapierbare Krankheit bezeichnet. Entstanden sei diese aufgrund falscher sexueller Erziehung. Damit war nicht die Neigung, sondern die Ausübung als Sünde zu sehen, da dies außerehelichen Verkehr darstelle. Vor diesem Schreiben kursierten gelegentlich Aussagen einzelner Apostel, hier wurde immer wieder auf ein Schreiben des BA Karl Weinmann verwiesen, das aktuell nicht vorliegt.&lt;br /&gt;
Mit der Veröffentlichung der „Hausregeln für die Mitglieder der Neuapostolischen Kirche“ 1997 wurde festgehalten, dass die Neigung keine Krankheit und somit nicht veränderbar sei. Der darauf folgende Rat zur Abstinenz wurde als wenig zielführender und psychische Probleme verursachender Ratschlag von einigen Mitgliedern der Kirche abgelehnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regenbogen-NAK entstand 1999 in Bendorf bei Koblenz durch ein erstes Treffen von homosexuellen Mitgliedern der Neuapostolischen Kirche. Ihren Anfang fand die Gemeinschaft über eine Mailingliste. Nach dem ersten Treffen bekannten sich 23 Geschwister zur Gemeinschaft und gründeten damit die spätere Regenbogen-NAK. Nach Festlegung der Ziele und Wünsche sowie des Namens entstand eine Internetseite, und zahlreiche Treffen und Initiativen folgten. Seit 2002 ist die Gruppe in regelmäßigem Kontakt mit der Neuapostolischen Kirche. Hierbei wurde die Kirche durch das [[Gremium für besondere Angelegenheiten]] (GbA) vertreten, nachdem die Kontaktaufnahme mit der Projektgruppe Gegenwartsfragen gescheitert war und Stammapostel Richard Fehr das GbA als zuständig benannt hatte. Ein Erfolg dieser Gespräche war die Übereinkunft im März 2008, dass NAKI pseudowissenschaftliche Heilungsangebote (&amp;quot;Wüstenstrom&amp;quot;) grundsätzlich ablehnt. Nach der Auflösung des GbA 2013 übernahm die Projektgruppe &amp;quot;Ehe, Familie, Konkubinat&amp;quot; diese Aufgabe bis zu ihrer Auflösung im Jahr 2017. Ab Anfang/ Mitte der 2000er wurde der Internetauftritt auch in andere Sprachen übersetzt und somit die Gründung von Gruppen ausserhalb Europas vorangetrieben. Die größte Beachtung erfuhr die Gruppe beim [[Europa-Jugendtag 2009]] in Düsseldorf. Dort präsentierte sie sich mit einem beeindruckenden Stand in der Halle der [[Gebietskirche|Gebietskirchen]]. Ebenfalls 2009 fand das 10-jährige Jubiläum und 27. Treffen in Saarbrücken statt. Auch auf dem [[IKT2014|IKT]] in München hatte die Regenbogen-NAK einen Stand in der Olympiahalle unter dem Motto &amp;quot;All inclusive&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach langjähriger Diskussion und Vorbereitung wurde am 20. Oktober 2018 in Offenbach der Verein &amp;quot;Regenbogen-NAK e.V.&amp;quot; gegründet, welcher  am 17. Janaur 2019 eingetragen wurde. Am Himmelfahrtswochenende 2019 fand der IJT in Düsseldorf statt auf dem sich Regenbogen-NAK e.V.  mit einer neuen Optik und dem Motto &amp;quot;Hier bin ich...wie ich bin.&amp;quot; vorstellte. Dazu wurde seitens der IJT 2019 gGmbH die Genehmigung erteilt, das offizielle Logo des IJT abzuwandeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Segensgebetsdebatte 2014===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausführlicher Artikel unter [[Segensgebetsdebatte 2014]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2014 wollte ein homosexuelles Paar der neuapostolischen Gemeinde Bad Zwischenhain das Angebot eines Segensgebets für ihre eingetragene Partnerschaft wahrnehmen. Drei Wochen vor dem geplanten Termin erhielt der zuständige Priester die Anweisung das Segensgebet nicht durchzuführen, da sich Gemeindemitglieder beschwert und sogar mit Austritt gedroht hätte, sollte ein Gebet stattfinden. Eine Klärung des Sachverhalts war auf Gemeinde- und Bezirksebene nicht möglich gewesen. Der Hauspriester des Paares gab infolge dessen sein Amt zurück. Kurze Zeit später veröffentlicht Bezirksapostel [[Rüdiger Krause]] ein Rundschreiben, in welchem er die &#039;&#039;Segensgebete&#039;&#039; zukünftig als &#039;&#039;Partnerschaftsgebete&#039;&#039; betitelt haben will und diese grundsätzlich nicht mehr in Kirchen stattfinden dürfen. Weiterhin dürfen solche Gebete nicht im Internet bekanntgegeben oder darüber berichtet werden. In seinem Schreiben verwies Bezirksapostel Krause darauf, dass &#039;&#039;&amp;quot;praktizierte Homosexualität&amp;quot;&#039;&#039; in der Neuapostolischen Kirche nicht gut geheißen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://cms.regenbogen-nak.org/index.php?id=812 regenbogen-nak.org - Rückschritte in der Haltung zur Homosexualität], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ereignisse und Reaktionen wurden erst Ende November 2014 bekannt, als die Regenbogen-NAK nach mehreren versuchten Klärungsgesprächen mit der Kirchenleitung keine Einigung erzielen konnte und die Geschehnisse auf ihrer Homepage und im Internet bekannt machte. Binnen weniger Stunden wurde die Meldung Hundertfach aufgerufen, so dass sogar der Webserver der Regenbogen-NAK mehrfach nicht erreichbar war. In den sozialen Netzwerken wurde heftige Kritik an der Arbeitsweise der Gemeinde-, Bezirks- und Gebietskirchenleitung geübt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.facebook.com/regenbogennak/photos/a.212621688891405.1073741828.201743953312512/388907977929441/?type=1 facebook.de - Berichterstattung und Posts auf facebook], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktuelle Situation==&lt;br /&gt;
Die Interessengemeinschaft präsentiert sich mit einem breiten Internetangebot in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Spanisch und Italienisch, durch regelmäßige Treffen, vorwiegend im mitteleuropäischen Raum, durch Berichte in offiziellen Kirchenzeitschriften der Neuapostolischen Kirche sowie zuletzt 2009 durch Messestände. Im Jahr 2010 fand in Kapstadt das erste Treffen der Gruppe auf afrikanischem Boden statt. Im Jahr 2014 war Regenbogen-NAK auf dem [[IKT 2014]] in München vertreten, ebenso wie auf dem [[IJT 2019]] in Düsseldorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der [[BAVE]] am 20.03.2017 wurde beschlossen, die offizielle Stellungnahme von der Homepage der NAKI zu entfernen. Aufgehoben ist sie damit jedoch nicht, findet aber aktuell keine Anwendung. Die Lehrtätigkeit soll damit ermöglicht werden. Die Amtstätigkeit wurde vertagt bis zur Veröffentlichung des neuen Amtsverständnisses seitens der NAKI.&lt;br /&gt;
Die Gespräche zwischen NAK und Regenbogen-NAK sollen nun regionalisiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 17. Januar 2019 ist Regenbogen-NAK ein eingetragener Verein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gespräche mit der Neuapostolischen Kirche==&lt;br /&gt;
Regenbogen-NAK steht über die [[Projektgruppe]] &#039;&#039;Ehe, Familie, Konkubinat&#039;&#039; in Gesprächen mit der Neuapostolischen Kirche. Leitender Sprecher der Projektgruppe ist Bezirksapostel [[Michael Ehrich]], weitere Mitglieder sind [[Armin Brinkmann]], [[Markus Fehlbaum]], [[Wilfried Klingler]] und [[Wolfgang Nadolny]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Neuapostolische Kirche International berichtet rückblickend auf ein Treffen in der Projektgruppe im Dezember 2013:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Die Regenbogen-NAK forderte wiederum mit Nachdruck eine Überarbeitung sowohl der deutschen als auch insbesondere der englischen Fassung. Die Gesprächspartner waren sich einig, dass hier Handlungsbedarf besteht und wollen weitere Schritte einleiten. Zudem befasste sich die Runde intensiv mit der Frage, wie die Regenbogen-NAK noch enger an die Organisation der Kirche angeschlossen und in interne Prozesse einbezogen werden kann. ... Bezirksapostel Klingler resümierte die Entwicklung der letzten zehn Jahre damit, dass Regenbogen-NAK inzwischen ein fester Bestandteil der kirchlichen Arbeit geworden und eine vertrauensvolle und wertvolle Zusammenarbeit entstanden sei. Diese besondere Stellung der Gruppe wolle man von Seiten der Kirche auch in Zukunft fördern und unterstützen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nak.org/de/news/nak-international/article/18426/ nak.org - Neuer Ansprechpartner für Regenbogen-NAK], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem letzten gemeinsamen Treffen zwischen dem Sprecherteam und der PG EFK wurde schon angedeutet, dass es zukünftig keinen direkten Austausch mehr zwischen NAKI und Regenbogen-NAK geben wird. Dies wurde ebenfalls auf der BAVE im März 2017 beschlossen. Die Gespräche sollen nun auf Gebietskirchenebene stattfinden. Dies soll den direkten Dialog zwischen den Bezirksaposteln und der Regenbogen-NAK erleichtern. Die Befugnisse der einzelnen Bezirksapostel in Grundsatzfragen sind jedoch eingeschränkt, so dass einige Themen früher oder später wieder in einer [[BAV]] behandelt werden müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[http://www.regenbogen-nak.org Regenbogen-NAK Website]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.facebook.com/regenbogennak Regenbogen-NAK auf facebook]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Referenzen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Private Initiative]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Arne</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Regenbogen-NAK&amp;diff=30773</id>
		<title>Regenbogen-NAK</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Regenbogen-NAK&amp;diff=30773"/>
		<updated>2023-10-05T13:28:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Arne: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Regenbogen_2019.JPG|thumb|350px|Logo der Regenbogen-NAK e.V. seit 2019]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen-NAK_Logo.jpg|thumb|350px|Logo der Regenbogen-NAK bis 2019]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Regenbogen-NAK e.V.&#039;&#039;&#039; ist  eine private Interessengemeinschaft (seit 2019 eingetragener Verein) zu der schwule, lesbische, bisexuelle und transsexuelle Mitglieder der [[Neuapostolische Kirche| Neuapostolischen Kirche]] sowie Eltern, Partner und Freunde gehören. Die Gruppe ist in mehreren Ländern vertreten, vor allem in Mitteleuropa, Nord- und Südamerika sowie in Südafrika. Die aussereuropäischen Gruppen stehen in einem mehr oder weniger engen Kontakt zum e.V., sind aber in ihrem Handeln autark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anliegen==&lt;br /&gt;
Die Regenbogen-NAK schafft ein Forum für homo- und bisexuelle sowie transsexuelle Christen, vorwiegend aus der Neuapostolischen Kirche. Auch Mitglieder anderer apostolischer Gemeinschaften sind vertreten. Die Initiative fördert Gemeinschaft, Solidarität und Gedankenaustausch. Außerdem setzen sich ihre Mitglieder dafür ein, dass sie ihren Glauben als vollwertige Gemeindemitglieder, unabhängig von ihrer sexueller Orientierung oder ihres geschlechtlichen Zugehörigkeitsgefühls leben können. Die Regenbogen-NAK möchte ein Bewusstsein dafür schaffen, dass die Liebe zwischen zwei Menschen gleichen Geschlechts vor Gott denselben Stellenwert hat wie die Liebe zwischen Mann und Frau. Außerdem will sie die Akzeptanz fördern für solche Gemeindemitglieder, die sich dem anderen Geschlecht zugehörig fühlen. Ein besonderes Anliegen der Gruppe ist die Verbesserung der [[Seelsorge]] an betroffenen [[Geschwister]]n durch die Seelsorger der Neuapostolischen Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich ist eines der Ziele die positive Bewertung gleichgeschlechtlicher Liebe durch die Neuapostolische Kirche (insbesondere eine Revision der [[Hausregeln für die Mitglieder der Neuapostolischen Kirche|Hausregeln]]) einschließlich der [[Segnung]] gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften und Zugang zu kirchlichen Ämter für homo- und bisexuelle sowie transsexuelle Geschwister.&lt;br /&gt;
Dazu möchte die Initiative in den [[Gemeinde]]n, bei den [[Amtsträger]]n und bei der [[Kirchenleitung]] durch Informationen Berührungsängste abbauen und Vorurteile beseitigen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://cms.regenbogen-nak.org/index.php?id=112&amp;amp;L=0 regenbogen-nak.org - Wer wir sind], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen-NAK_Treffen2014.JPG|thumb|300px|Gruppenfoto bei einem Treffen in Berlin, 2014]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen IKT.jpg|mini|rechts|Stand auf dem IKT 2014 in München]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen-NAK_IJT_2019.jpg|mini|rechts|Stand auf dem IJT 2019 in Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
Vorgeschichte:&lt;br /&gt;
Die erste offizielle Verlautbarung seitens der NAK zum Thema Homosexualität erfolgte zu Beginn 1986 durch Stammapostel Hans Urwyler. In seinem Schreiben „Gedanken zur Belehrung der Geschwister betreffend Konkubinat, Homosexualität und den bisher damit verbundenen Ausschluss vom Heiligen Abendmahl“, welches im Kontext der „Eigenverantwortung“ veröffentlicht wurde, wird HS als therapierbare Krankheit bezeichnet. Entstanden sei diese aufgrund falscher sexueller Erziehung. Damit war nicht die Neigung, sondern die Ausübung als Sünde zu sehen, da dies außerehelichen Verkehr darstelle. Vor diesem Schreiben kursierten gelegentlich Aussagen einzelner Apostel, hier wurde immer wieder auf ein Schreiben des BA Karl Weinmann verwiesen, das aktuell nicht vorliegt.&lt;br /&gt;
Mit der Veröffentlichung der „Hausregeln für die Mitglieder der Neuapostolischen Kirche“ 1997 wurde festgehalten, dass die Neigung keine Krankheit und somit nicht veränderbar sei. Der darauf folgende Rat zur Abstinenz wurde als wenig zielführender und psychische Probleme verursachender Ratschlag von einigen Mitgliedern der Kirche abgelehnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regenbogen-NAK entstand 1999 in Bendorf bei Koblenz durch ein erstes Treffen von homosexuellen Mitgliedern der Neuapostolischen Kirche. Ihren Anfang fand die Gemeinschaft über eine Mailingliste. Nach dem ersten Treffen bekannten sich 23 Geschwister zur Gemeinschaft und gründeten damit die spätere Regenbogen-NAK. Nach Festlegung der Ziele und Wünsche sowie des Namens entstand eine Internetseite, und zahlreiche Treffen und Initiativen folgten. Seit 2002 ist die Gruppe in regelmäßigem Kontakt mit der Neuapostolischen Kirche. Hierbei wurde die Kirche durch das [[Gremium für besondere Angelegenheiten]] (GbA) vertreten, nachdem die Kontaktaufnahme mit der Projektgruppe Gegenwartsfragen gescheitert war und Stammapostel Richard Fehr das GbA als zuständig benannt hatte. Ein Erfolg dieser Gespräche war die Übereinkunft im März 2008, dass NAKI pseudowissenschaftliche Heilungsangebote (&amp;quot;Wüstenstrom&amp;quot;) grundsätzlich ablehnt. Nach der Auflösung des GbA 2013 übernahm die Projektgruppe &amp;quot;Ehe, Familie, Konkubinat&amp;quot; diese Aufgabe bis zu ihrer Auflösung im Jahr 2017. Ab Anfang/ Mitte der 2000er wurde der Internetauftritt auch in andere Sprachen übersetzt und somit die Gründung von Gruppen ausserhalb Europas vorangetrieben. Die größte Beachtung erfuhr die Gruppe beim [[Europa-Jugendtag 2009]] in Düsseldorf. Dort präsentierte sie sich mit einem beeindruckenden Stand in der Halle der [[Gebietskirche|Gebietskirchen]]. Ebenfalls 2009 fand das 10-jährige Jubiläum und 27. Treffen in Saarbrücken statt. Auch auf dem [[IKT2014|IKT]] in München hatte die Regenbogen-NAK einen Stand in der Olympiahalle unter dem Motto &amp;quot;All inclusive&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach langjähriger Diskussion und Vorbereitung wurde am 20. Oktober 2018 in Offenbach der Verein &amp;quot;Regenbogen-NAK e.V.&amp;quot; gegründet, welcher  am 17. Janaur 2019 eingetragen wurde. Am Himmelfahrtswochenende 2019 fand der IJT in Düsseldorf statt auf dem sich Regenbogen-NAK e.V.  mit einer neuen Optik und dem Motto &amp;quot;Hier bin ich...wie ich bin.&amp;quot; vorstellte. Dazu wurde seitens der IJT 2019 gGmbH die Genehmigung erteilt, das offizielle Logo des IJT abzuwandeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Segensgebetsdebatte 2014===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausführlicher Artikel unter [[Segensgebetsdebatte 2014]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2014 wollte ein homosexuelles Paar der neuapostolischen Gemeinde Bad Zwischenhain das Angebot eines Segensgebets für ihre eingetragene Partnerschaft wahrnehmen. Drei Wochen vor dem geplanten Termin erhielt der zuständige Priester die Anweisung das Segensgebet nicht durchzuführen, da sich Gemeindemitglieder beschwert und sogar mit Austritt gedroht hätte, sollte ein Gebet stattfinden. Eine Klärung des Sachverhalts war auf Gemeinde- und Bezirksebene nicht möglich gewesen. Der Hauspriester des Paares gab infolge dessen sein Amt zurück. Kurze Zeit später veröffentlicht Bezirksapostel [[Rüdiger Krause]] ein Rundschreiben, in welchem er die &#039;&#039;Segensgebete&#039;&#039; zukünftig als &#039;&#039;Partnerschaftsgebete&#039;&#039; betitelt haben will und diese grundsätzlich nicht mehr in Kirchen stattfinden dürfen. Weiterhin dürfen solche Gebete nicht im Internet bekanntgegeben oder darüber berichtet werden. In seinem Schreiben verwies Bezirksapostel Krause darauf, dass &#039;&#039;&amp;quot;praktizierte Homosexualität&amp;quot;&#039;&#039; in der Neuapostolischen Kirche nicht gut geheißen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://cms.regenbogen-nak.org/index.php?id=812 regenbogen-nak.org - Rückschritte in der Haltung zur Homosexualität], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ereignisse und Reaktionen wurden erst Ende November 2014 bekannt, als die Regenbogen-NAK nach mehreren versuchten Klärungsgesprächen mit der Kirchenleitung keine Einigung erzielen konnte und die Geschehnisse auf ihrer Homepage und im Internet bekannt machte. Binnen weniger Stunden wurde die Meldung Hundertfach aufgerufen, so dass sogar der Webserver der Regenbogen-NAK mehrfach nicht erreichbar war. In den sozialen Netzwerken wurde heftige Kritik an der Arbeitsweise der Gemeinde-, Bezirks- und Gebietskirchenleitung geübt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.facebook.com/regenbogennak/photos/a.212621688891405.1073741828.201743953312512/388907977929441/?type=1 facebook.de - Berichterstattung und Posts auf facebook], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktuelle Situation==&lt;br /&gt;
Die Interessengemeinschaft präsentiert sich mit einem breiten Internetangebot in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Spanisch und Italienisch, durch regelmäßige Treffen, vorwiegend im mitteleuropäischen Raum, durch Berichte in offiziellen Kirchenzeitschriften der Neuapostolischen Kirche sowie zuletzt 2009 durch Messestände. Im Jahr 2010 fand in Kapstadt das erste Treffen der Gruppe auf afrikanischem Boden statt. Im Jahr 2014 war Regenbogen-NAK auf dem [[IKT 2014]] in München vertreten, ebenso wie auf dem [[IJT 2019]] in Düsseldorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der [[BAVE]] am 20.03.2017 wurde beschlossen, die offizielle Stellungnahme von der Homepage der NAKI zu entfernen. Aufgehoben ist sie damit jedoch nicht, findet aber aktuell keine Anwendung. Die Lehrtätigkeit soll damit ermöglicht werden. Die Amtstätigkeit wurde vertagt bis zur Veröffentlichung des neuen Amtsverständnisses seitens der NAKI.&lt;br /&gt;
Die Gespräche zwischen NAK und Regenbogen-NAK sollen nun regionalisiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 17. Januar 2019 ist Regenbogen-NAK ein eingetragener Verein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gespräche mit der Neuapostolischen Kirche==&lt;br /&gt;
Regenbogen-NAK steht über die [[Projektgruppe]] &#039;&#039;Ehe, Familie, Konkubinat&#039;&#039; in Gesprächen mit der Neuapostolischen Kirche. Leitender Sprecher der Projektgruppe ist Bezirksapostel [[Michael Ehrich]], weitere Mitglieder sind [[Armin Brinkmann]], [[Markus Fehlbaum]], [[Wilfried Klingler]] und [[Wolfgang Nadolny]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Neuapostolische Kirche International berichtet rückblickend auf ein Treffen in der Projektgruppe im Dezember 2013:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Die Regenbogen-NAK forderte wiederum mit Nachdruck eine Überarbeitung sowohl der deutschen als auch insbesondere der englischen Fassung. Die Gesprächspartner waren sich einig, dass hier Handlungsbedarf besteht und wollen weitere Schritte einleiten. Zudem befasste sich die Runde intensiv mit der Frage, wie die Regenbogen-NAK noch enger an die Organisation der Kirche angeschlossen und in interne Prozesse einbezogen werden kann. ... Bezirksapostel Klingler resümierte die Entwicklung der letzten zehn Jahre damit, dass Regenbogen-NAK inzwischen ein fester Bestandteil der kirchlichen Arbeit geworden und eine vertrauensvolle und wertvolle Zusammenarbeit entstanden sei. Diese besondere Stellung der Gruppe wolle man von Seiten der Kirche auch in Zukunft fördern und unterstützen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nak.org/de/news/nak-international/article/18426/ nak.org - Neuer Ansprechpartner für Regenbogen-NAK], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem letzten gemeinsamen Treffen zwischen dem Sprecherteam und der PG EFK wurde schon angedeutet, dass es zukünftig keinen direkten Austausch mehr zwischen NAKI und Regenbogen-NAK geben wird. Dies wurde ebenfalls auf der BAVE im März 2017 beschlossen. Die Gespräche sollen nun auf Gebietskirchenebene stattfinden. Dies soll den direkten Dialog zwischen den Bezirksaposteln und der Regenbogen-NAK erleichtern. Die Befugnisse der einzelnen Bezirksapostel in Grundsatzfragen sind jedoch eingeschränkt, so dass einige Themen früher oder später wieder in einer [[BAV]] behandelt werden müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[http://www.regenbogen-nak.org Regenbogen-NAK Website]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.facebook.com/regenbogennak Regenbogen-NAK auf facebook]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Referenzen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Private Initiative]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Arne</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Regenbogen-NAK&amp;diff=30772</id>
		<title>Regenbogen-NAK</title>
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		<updated>2023-10-05T13:27:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Arne: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Regenbogen_2019.JPG|thumb|350px|Logo der Regenbogen-NAK e.V. seit 2019]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen-NAK_Logo.jpg|thumb|350px|Logo der Regenbogen-NAK bis 2019]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Regenbogen-NAK e.V.&#039;&#039;&#039; ist  eine private Interessengemeinschaft (seit 2019 eingetragener Verein) zu der schwule, lesbische, bisexuelle und transsexuelle Mitglieder der [[Neuapostolische Kirche| Neuapostolischen Kirche]] sowie Eltern, Partner und Freunde gehören. Die Gruppe ist in mehreren Ländern vertreten, vor allem in Mitteleuropa, Nord- und Südamerika sowie in Südafrika. Die aussereuropäischen Gruppen stehen in einem mehr oder weniger engen Kontakt zum e.V., sind aber in ihrem Handeln autark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anliegen==&lt;br /&gt;
Die Regenbogen-NAK schafft ein Forum für homo- und bisexuelle sowie transsexuelle Christen, vorwiegend aus der Neuapostolischen Kirche. Auch Mitglieder anderer apostolischer Gemeinschaften sind vertreten. Die Initiative fördert Gemeinschaft, Solidarität und Gedankenaustausch. Außerdem setzen sich ihre Mitglieder dafür ein, dass sie ihren Glauben als vollwertige Gemeindemitglieder, unabhängig von ihrer sexueller Orientierung oder ihres geschlechtlichen Zugehörigkeitsgefühls leben können. Die Regenbogen-NAK möchte ein Bewusstsein dafür schaffen, dass die Liebe zwischen zwei Menschen gleichen Geschlechts vor Gott denselben Stellenwert hat wie die Liebe zwischen Mann und Frau. Außerdem will sie die Akzeptanz fördern für solche Gemeindemitglieder, die sich dem anderen Geschlecht zugehörig fühlen. Ein besonderes Anliegen der Gruppe ist die Verbesserung der [[Seelsorge]] an betroffenen [[Geschwister]]n durch die Seelsorger der Neuapostolischen Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich ist eines der Ziele die positive Bewertung gleichgeschlechtlicher Liebe durch die Neuapostolische Kirche (insbesondere eine Revision der [[Hausregeln für die Mitglieder der Neuapostolischen Kirche|Hausregeln]]) einschließlich der [[Segnung]] gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften und Zugang zu kirchlichen Ämter für homo- und bisexuelle sowie transsexuelle Geschwister.&lt;br /&gt;
Dazu möchte die Initiative in den [[Gemeinde]]n, bei den [[Amtsträger]]n und bei der [[Kirchenleitung]] durch Informationen Berührungsängste abbauen und Vorurteile beseitigen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://cms.regenbogen-nak.org/index.php?id=112&amp;amp;L=0 regenbogen-nak.org - Wer wir sind], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen-NAK_Treffen2014.JPG|thumb|300px|Gruppenfoto bei einem Treffen in Berlin, 2014]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen IKT.jpg|mini|rechts|Stand auf dem IKT 2014 in München]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen-NAK_IJT_2019.jpg|mini|rechts|Stand auf dem IJT 2019 in Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
Vorgeschichte:&lt;br /&gt;
Die erste offizielle Verlautbarung seitens der NAK zum Thema Homosexualität erfolgte zu Beginn 1986 durch Stammapostel Hans Urwyler. In seinem Schreiben „Gedanken zur Belehrung der Geschwister betreffend Konkubinat, Homosexualität und den bisher damit verbundenen Ausschluss vom Heiligen Abendmahl“, welches im Kontext der „Eigenverantwortung“ veröffentlicht wurde, wird HS als therapierbare Krankheit bezeichnet. Entstanden sei diese aufgrund falscher sexueller Erziehung. Damit war nicht die Neigung, sondern die Ausübung als Sünde zu sehen, da dies außerehelichen Verkehr darstelle. Vor diesem Schreiben kursierten gelegentlich Aussagen einzelner Apostel, hier wurde immer wieder auf ein Schreiben des BA Karl Weinmann verwiesen, das aktuell nicht vorliegt.&lt;br /&gt;
Mit der Veröffentlichung der „Hausregeln für die Mitglieder der Neuapostolischen Kirche“ 1997 wurde festgehalten, dass die Neigung keine Krankheit und somit nicht veränderbar sei. Der darauf folgende Rat zur Abstinenz wurde als wenig zielführender und psychische Probleme verursachender Ratschlag von einigen Mitgliedern der Kirche abgelehnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regenbogen-NAK entstand 1999 in Bendorf bei Koblenz durch ein erstes Treffen von homosexuellen Mitgliedern der Neuapostolischen Kirche. Ihren Anfang fand die Gemeinschaft über eine Mailingliste. Nach dem ersten Treffen bekannten sich 23 Geschwister zur Gemeinschaft und gründeten damit die spätere Regenbogen-NAK. Nach Festlegung der Ziele und Wünsche sowie des Namens entstand eine Internetseite, und zahlreiche Treffen und Initiativen folgten. Seit 2002 ist die Gruppe in regelmäßigem Kontakt mit der Neuapostolischen Kirche. Hierbei wurde die Kirche durch das [[Gremium für besondere Angelegenheiten]] (GbA) vertreten, nachdem die Kontaktaufnahme mit der Projektgruppe Gegenwartsfragen gescheitert war und Stammapostel Richard Fehr das GbA als zuständig benannt hatte. Ein Erfolg dieser Gespräche war die Übereinkunft im März 2008, dass NAKI pseudowissenschaftliche Heilungsangeobte (&amp;quot;Wüstenstrom&amp;quot;) grundsätzlich ablehnt. Nach der Auflösung des GbA 2013 übernahm die Projektgruppe &amp;quot;Ehe, Familie, Konkubinat&amp;quot; diese Aufgabe bis zu ihrer Auflösung im Jahr 2017. Ab Anfang/ Mitte der 2000er wurde der Internetauftritt auch in andere Sprachen übersetzt und somit die Gründung von Gruppen ausserhalb Europas vorangetrieben. Die größte Beachtung erfuhr die Gruppe beim [[Europa-Jugendtag 2009]] in Düsseldorf. Dort präsentierte sie sich mit einem beeindruckenden Stand in der Halle der [[Gebietskirche|Gebietskirchen]]. Ebenfalls 2009 fand das 10-jährige Jubiläum und 27. Treffen in Saarbrücken statt. Auch auf dem [[IKT2014|IKT]] in München hatte die Regenbogen-NAK einen Stand in der Olympiahalle unter dem Motto &amp;quot;All inclusive&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach langjähriger Diskussion und Vorbereitung wurde am 20. Oktober 2018 in Offenbach der Verein &amp;quot;Regenbogen-NAK e.V.&amp;quot; gegründet, welcher  am 17. Janaur 2019 eingetragen wurde. Am Himmelfahrtswochenende 2019 fand der IJT in Düsseldorf statt auf dem sich Regenbogen-NAK e.V.  mit einer neuen Optik und dem Motto &amp;quot;Hier bin ich...wie ich bin.&amp;quot; vorstellte. Dazu wurde seitens der IJT 2019 gGmbH die Genehmigung erteilt, das offizielle Logo des IJT abzuwandeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Segensgebetsdebatte 2014===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausführlicher Artikel unter [[Segensgebetsdebatte 2014]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2014 wollte ein homosexuelles Paar der neuapostolischen Gemeinde Bad Zwischenhain das Angebot eines Segensgebets für ihre eingetragene Partnerschaft wahrnehmen. Drei Wochen vor dem geplanten Termin erhielt der zuständige Priester die Anweisung das Segensgebet nicht durchzuführen, da sich Gemeindemitglieder beschwert und sogar mit Austritt gedroht hätte, sollte ein Gebet stattfinden. Eine Klärung des Sachverhalts war auf Gemeinde- und Bezirksebene nicht möglich gewesen. Der Hauspriester des Paares gab infolge dessen sein Amt zurück. Kurze Zeit später veröffentlicht Bezirksapostel [[Rüdiger Krause]] ein Rundschreiben, in welchem er die &#039;&#039;Segensgebete&#039;&#039; zukünftig als &#039;&#039;Partnerschaftsgebete&#039;&#039; betitelt haben will und diese grundsätzlich nicht mehr in Kirchen stattfinden dürfen. Weiterhin dürfen solche Gebete nicht im Internet bekanntgegeben oder darüber berichtet werden. In seinem Schreiben verwies Bezirksapostel Krause darauf, dass &#039;&#039;&amp;quot;praktizierte Homosexualität&amp;quot;&#039;&#039; in der Neuapostolischen Kirche nicht gut geheißen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://cms.regenbogen-nak.org/index.php?id=812 regenbogen-nak.org - Rückschritte in der Haltung zur Homosexualität], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ereignisse und Reaktionen wurden erst Ende November 2014 bekannt, als die Regenbogen-NAK nach mehreren versuchten Klärungsgesprächen mit der Kirchenleitung keine Einigung erzielen konnte und die Geschehnisse auf ihrer Homepage und im Internet bekannt machte. Binnen weniger Stunden wurde die Meldung Hundertfach aufgerufen, so dass sogar der Webserver der Regenbogen-NAK mehrfach nicht erreichbar war. In den sozialen Netzwerken wurde heftige Kritik an der Arbeitsweise der Gemeinde-, Bezirks- und Gebietskirchenleitung geübt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.facebook.com/regenbogennak/photos/a.212621688891405.1073741828.201743953312512/388907977929441/?type=1 facebook.de - Berichterstattung und Posts auf facebook], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktuelle Situation==&lt;br /&gt;
Die Interessengemeinschaft präsentiert sich mit einem breiten Internetangebot in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Spanisch und Italienisch, durch regelmäßige Treffen, vorwiegend im mitteleuropäischen Raum, durch Berichte in offiziellen Kirchenzeitschriften der Neuapostolischen Kirche sowie zuletzt 2009 durch Messestände. Im Jahr 2010 fand in Kapstadt das erste Treffen der Gruppe auf afrikanischem Boden statt. Im Jahr 2014 war Regenbogen-NAK auf dem [[IKT 2014]] in München vertreten, ebenso wie auf dem [[IJT 2019]] in Düsseldorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der [[BAVE]] am 20.03.2017 wurde beschlossen, die offizielle Stellungnahme von der Homepage der NAKI zu entfernen. Aufgehoben ist sie damit jedoch nicht, findet aber aktuell keine Anwendung. Die Lehrtätigkeit soll damit ermöglicht werden. Die Amtstätigkeit wurde vertagt bis zur Veröffentlichung des neuen Amtsverständnisses seitens der NAKI.&lt;br /&gt;
Die Gespräche zwischen NAK und Regenbogen-NAK sollen nun regionalisiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 17. Januar 2019 ist Regenbogen-NAK ein eingetragener Verein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gespräche mit der Neuapostolischen Kirche==&lt;br /&gt;
Regenbogen-NAK steht über die [[Projektgruppe]] &#039;&#039;Ehe, Familie, Konkubinat&#039;&#039; in Gesprächen mit der Neuapostolischen Kirche. Leitender Sprecher der Projektgruppe ist Bezirksapostel [[Michael Ehrich]], weitere Mitglieder sind [[Armin Brinkmann]], [[Markus Fehlbaum]], [[Wilfried Klingler]] und [[Wolfgang Nadolny]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Neuapostolische Kirche International berichtet rückblickend auf ein Treffen in der Projektgruppe im Dezember 2013:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Die Regenbogen-NAK forderte wiederum mit Nachdruck eine Überarbeitung sowohl der deutschen als auch insbesondere der englischen Fassung. Die Gesprächspartner waren sich einig, dass hier Handlungsbedarf besteht und wollen weitere Schritte einleiten. Zudem befasste sich die Runde intensiv mit der Frage, wie die Regenbogen-NAK noch enger an die Organisation der Kirche angeschlossen und in interne Prozesse einbezogen werden kann. ... Bezirksapostel Klingler resümierte die Entwicklung der letzten zehn Jahre damit, dass Regenbogen-NAK inzwischen ein fester Bestandteil der kirchlichen Arbeit geworden und eine vertrauensvolle und wertvolle Zusammenarbeit entstanden sei. Diese besondere Stellung der Gruppe wolle man von Seiten der Kirche auch in Zukunft fördern und unterstützen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nak.org/de/news/nak-international/article/18426/ nak.org - Neuer Ansprechpartner für Regenbogen-NAK], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem letzten gemeinsamen Treffen zwischen dem Sprecherteam und der PG EFK wurde schon angedeutet, dass es zukünftig keinen direkten Austausch mehr zwischen NAKI und Regenbogen-NAK geben wird. Dies wurde ebenfalls auf der BAVE im März 2017 beschlossen. Die Gespräche sollen nun auf Gebietskirchenebene stattfinden. Dies soll den direkten Dialog zwischen den Bezirksaposteln und der Regenbogen-NAK erleichtern. Die Befugnisse der einzelnen Bezirksapostel in Grundsatzfragen sind jedoch eingeschränkt, so dass einige Themen früher oder später wieder in einer [[BAV]] behandelt werden müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[http://www.regenbogen-nak.org Regenbogen-NAK Website]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.facebook.com/regenbogennak Regenbogen-NAK auf facebook]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Referenzen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Private Initiative]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Arne</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Regenbogen-NAK&amp;diff=30771</id>
		<title>Regenbogen-NAK</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Regenbogen-NAK&amp;diff=30771"/>
		<updated>2023-10-05T13:23:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Arne: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Regenbogen_2019.JPG|thumb|350px|Logo der Regenbogen-NAK e.V. seit 2019]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen-NAK_Logo.jpg|thumb|350px|Logo der Regenbogen-NAK bis 2019]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Regenbogen-NAK e.V.&#039;&#039;&#039; ist  eine private Interessengemeinschaft (seit 2019 eingetragener Verein) zu der schwule, lesbische, bisexuelle und transsexuelle Mitglieder der [[Neuapostolische Kirche| Neuapostolischen Kirche]] sowie Eltern, Partner und Freunde gehören. Die Gruppe ist in mehreren Ländern vertreten, vor allem in Mitteleuropa, Nord- und Südamerika sowie in Südafrika. Die aussereuropäischen Gruppen stehen in einem mehr oder weniger engen Kontakt zum e.V., sind aber in ihrem Handeln autark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anliegen==&lt;br /&gt;
Die Regenbogen-NAK schafft ein Forum für homo- und bisexuelle sowie transsexuelle Christen, vorwiegend aus der Neuapostolischen Kirche. Auch Mitglieder anderer apostolischer Gemeinschaften sind vertreten. Die Initiative fördert Gemeinschaft, Solidarität und Gedankenaustausch. Außerdem setzen sich ihre Mitglieder dafür ein, dass sie ihren Glauben als vollwertige Gemeindemitglieder, unabhängig von ihrer sexueller Orientierung oder ihres geschlechtlichen Zugehörigkeitsgefühls leben können. Die Regenbogen-NAK möchte ein Bewusstsein dafür schaffen, dass die Liebe zwischen zwei Menschen gleichen Geschlechts vor Gott denselben Stellenwert hat wie die Liebe zwischen Mann und Frau. Außerdem will sie die Akzeptanz fördern für solche Gemeindemitglieder, die sich dem anderen Geschlecht zugehörig fühlen. Ein besonderes Anliegen der Gruppe ist die Verbesserung der [[Seelsorge]] an betroffenen [[Geschwister]]n durch die Seelsorger der Neuapostolischen Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich ist eines der Ziele die positive Bewertung gleichgeschlechtlicher Liebe durch die Neuapostolische Kirche (insbesondere eine Revision der [[Hausregeln für die Mitglieder der Neuapostolischen Kirche|Hausregeln]]) einschließlich der [[Segnung]] gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften und Zugang zu kirchlichen Ämter für homo- und bisexuelle sowie transsexuelle Geschwister.&lt;br /&gt;
Dazu möchte die Initiative in den [[Gemeinde]]n, bei den [[Amtsträger]]n und bei der [[Kirchenleitung]] durch Informationen Berührungsängste abbauen und Vorurteile beseitigen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://cms.regenbogen-nak.org/index.php?id=112&amp;amp;L=0 regenbogen-nak.org - Wer wir sind], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen-NAK_Treffen2014.JPG|thumb|300px|Gruppenfoto bei einem Treffen in Berlin, 2014]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen IKT.jpg|mini|rechts|Stand auf dem IKT 2014 in München]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen-NAK_IJT_2019.jpg|mini|rechts|Stand auf dem IJT 2019 in Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
Vorgeschichte:&lt;br /&gt;
Die erste offizielle Verlautbarung seitens der NAK zum Thema Homosexualität erfolgte zu Beginn 1986 durch Stammapostel Hans Urwyler. In seinem Schreiben „Gedanken zur Belehrung der Geschwister betreffend Konkubinat, Homosexualität und den bisher damit verbundenen Ausschluss vom Heiligen Abendmahl“, welches im Kontext der „Eigenverantwortung“ veröffentlicht wurde, wird HS als therapierbare Krankheit bezeichnet. Entstanden sei diese aufgrund falscher sexueller Erziehung. Damit war nicht die Neigung, sondern die Ausübung als Sünde zu sehen, da dies außerehelichen Verkehr darstelle. Vor diesem Schreiben kursierten gelegentlich Aussagen einzelner Apostel, hier wurde immer wieder auf ein Schreiben des BA Karl Weinmann verwiesen, das aktuell nicht vorliegt.&lt;br /&gt;
Mit der Veröffentlichung der „Hausregeln für die Mitglieder der Neuapostolischen Kirche“ 1997 wurde festgehalten, dass die Neigung keine Krankheit und somit nicht veränderbar sei. Der darauf folgende Rat zur Abstinenz wurde als wenig zielführender und psychische Probleme verursachender Ratschlag von einigen Mitgliedern der Kirche abgelehnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regenbogen-NAK entstand 1999 in Bendorf bei Koblenz durch ein erstes Treffen von homosexuellen Mitgliedern der Neuapostolischen Kirche. Ihren Anfang fand die Gemeinschaft über eine Mailingliste. Nach dem ersten Treffen bekannten sich 23 Geschwister zur Gemeinschaft und gründeten damit die spätere Regenbogen-NAK. Nach Festlegung der Ziele und Wünsche sowie des Namens entstand eine Internetseite, und zahlreiche Treffen und Initiativen folgten. Seit 2002 ist die Gruppe in regelmäßigem Kontakt mit der Neuapostolischen Kirche. Hierbei wurde die Kirche durch das [[Gremium für besondere Angelegenheiten]] (GbA) vertreten, nachdem die Kontaktaufnahme mit der Projektgruppe Gegenwartsfragen gescheitert war und Stammapostel Richard Fehr das GbA als zuständig benannt hatte. Nach der Auflösung des GbA 2013 übernahm die Projektgruppe &amp;quot;Ehe, Familie, Konkubinat&amp;quot; diese Aufgabe bis zu ihrer Auflösung im Jahr 2017. Ab Anfang/ Mitte der 2000er wurde der Internetauftritt auch in andere Sprachen übersetzt und somit die Gründung von Gruppen ausserhalb Europas vorangetrieben. Die größte Beachtung erfuhr die Gruppe beim [[Europa-Jugendtag 2009]] in Düsseldorf. Dort präsentierte sie sich mit einem beeindruckenden Stand in der Halle der [[Gebietskirche|Gebietskirchen]]. Ebenfalls 2009 fand das 10-jährige Jubiläum und 27. Treffen in Saarbrücken statt. Auch auf dem [[IKT2014|IKT]] in München hatte die Regenbogen-NAK einen Stand in der Olympiahalle unter dem Motto &amp;quot;All inclusive&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach langjähriger Diskussion und Vorbereitung wurde am 20. Oktober 2018 in Offenbach der Verein &amp;quot;Regenbogen-NAK e.V.&amp;quot; gegründet, welcher  am 17. Janaur 2019 eingetragen wurde. Am Himmelfahrtswochenende 2019 fand der IJT in Düsseldorf statt auf dem sich Regenbogen-NAK e.V.  mit einer neuen Optik und dem Motto &amp;quot;Hier bin ich...wie ich bin.&amp;quot; vorstellte. Dazu wurde seitens der IJT 2019 gGmbH die Genehmigung erteilt, das offizielle Logo des IJT abzuwandeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Segensgebetsdebatte 2014===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausführlicher Artikel unter [[Segensgebetsdebatte 2014]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2014 wollte ein homosexuelles Paar der neuapostolischen Gemeinde Bad Zwischenhain das Angebot eines Segensgebets für ihre eingetragene Partnerschaft wahrnehmen. Drei Wochen vor dem geplanten Termin erhielt der zuständige Priester die Anweisung das Segensgebet nicht durchzuführen, da sich Gemeindemitglieder beschwert und sogar mit Austritt gedroht hätte, sollte ein Gebet stattfinden. Eine Klärung des Sachverhalts war auf Gemeinde- und Bezirksebene nicht möglich gewesen. Der Hauspriester des Paares gab infolge dessen sein Amt zurück. Kurze Zeit später veröffentlicht Bezirksapostel [[Rüdiger Krause]] ein Rundschreiben, in welchem er die &#039;&#039;Segensgebete&#039;&#039; zukünftig als &#039;&#039;Partnerschaftsgebete&#039;&#039; betitelt haben will und diese grundsätzlich nicht mehr in Kirchen stattfinden dürfen. Weiterhin dürfen solche Gebete nicht im Internet bekanntgegeben oder darüber berichtet werden. In seinem Schreiben verwies Bezirksapostel Krause darauf, dass &#039;&#039;&amp;quot;praktizierte Homosexualität&amp;quot;&#039;&#039; in der Neuapostolischen Kirche nicht gut geheißen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://cms.regenbogen-nak.org/index.php?id=812 regenbogen-nak.org - Rückschritte in der Haltung zur Homosexualität], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ereignisse und Reaktionen wurden erst Ende November 2014 bekannt, als die Regenbogen-NAK nach mehreren versuchten Klärungsgesprächen mit der Kirchenleitung keine Einigung erzielen konnte und die Geschehnisse auf ihrer Homepage und im Internet bekannt machte. Binnen weniger Stunden wurde die Meldung Hundertfach aufgerufen, so dass sogar der Webserver der Regenbogen-NAK mehrfach nicht erreichbar war. In den sozialen Netzwerken wurde heftige Kritik an der Arbeitsweise der Gemeinde-, Bezirks- und Gebietskirchenleitung geübt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.facebook.com/regenbogennak/photos/a.212621688891405.1073741828.201743953312512/388907977929441/?type=1 facebook.de - Berichterstattung und Posts auf facebook], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktuelle Situation==&lt;br /&gt;
Die Interessengemeinschaft präsentiert sich mit einem breiten Internetangebot in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Spanisch und Italienisch, durch regelmäßige Treffen, vorwiegend im mitteleuropäischen Raum, durch Berichte in offiziellen Kirchenzeitschriften der Neuapostolischen Kirche sowie zuletzt 2009 durch Messestände. Im Jahr 2010 fand in Kapstadt das erste Treffen der Gruppe auf afrikanischem Boden statt. Im Jahr 2014 war Regenbogen-NAK auf dem [[IKT 2014]] in München vertreten, ebenso wie auf dem [[IJT 2019]] in Düsseldorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der [[BAVE]] am 20.03.2017 wurde beschlossen, die offizielle Stellungnahme von der Homepage der NAKI zu entfernen. Aufgehoben ist sie damit jedoch nicht, findet aber aktuell keine Anwendung. Die Lehrtätigkeit soll damit ermöglicht werden. Die Amtstätigkeit wurde vertagt bis zur Veröffentlichung des neuen Amtsverständnisses seitens der NAKI.&lt;br /&gt;
Die Gespräche zwischen NAK und Regenbogen-NAK sollen nun regionalisiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 17. Januar 2019 ist Regenbogen-NAK ein eingetragener Verein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gespräche mit der Neuapostolischen Kirche==&lt;br /&gt;
Regenbogen-NAK steht über die [[Projektgruppe]] &#039;&#039;Ehe, Familie, Konkubinat&#039;&#039; in Gesprächen mit der Neuapostolischen Kirche. Leitender Sprecher der Projektgruppe ist Bezirksapostel [[Michael Ehrich]], weitere Mitglieder sind [[Armin Brinkmann]], [[Markus Fehlbaum]], [[Wilfried Klingler]] und [[Wolfgang Nadolny]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Neuapostolische Kirche International berichtet rückblickend auf ein Treffen in der Projektgruppe im Dezember 2013:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Die Regenbogen-NAK forderte wiederum mit Nachdruck eine Überarbeitung sowohl der deutschen als auch insbesondere der englischen Fassung. Die Gesprächspartner waren sich einig, dass hier Handlungsbedarf besteht und wollen weitere Schritte einleiten. Zudem befasste sich die Runde intensiv mit der Frage, wie die Regenbogen-NAK noch enger an die Organisation der Kirche angeschlossen und in interne Prozesse einbezogen werden kann. ... Bezirksapostel Klingler resümierte die Entwicklung der letzten zehn Jahre damit, dass Regenbogen-NAK inzwischen ein fester Bestandteil der kirchlichen Arbeit geworden und eine vertrauensvolle und wertvolle Zusammenarbeit entstanden sei. Diese besondere Stellung der Gruppe wolle man von Seiten der Kirche auch in Zukunft fördern und unterstützen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nak.org/de/news/nak-international/article/18426/ nak.org - Neuer Ansprechpartner für Regenbogen-NAK], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem letzten gemeinsamen Treffen zwischen dem Sprecherteam und der PG EFK wurde schon angedeutet, dass es zukünftig keinen direkten Austausch mehr zwischen NAKI und Regenbogen-NAK geben wird. Dies wurde ebenfalls auf der BAVE im März 2017 beschlossen. Die Gespräche sollen nun auf Gebietskirchenebene stattfinden. Dies soll den direkten Dialog zwischen den Bezirksaposteln und der Regenbogen-NAK erleichtern. Die Befugnisse der einzelnen Bezirksapostel in Grundsatzfragen sind jedoch eingeschränkt, so dass einige Themen früher oder später wieder in einer [[BAV]] behandelt werden müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[http://www.regenbogen-nak.org Regenbogen-NAK Website]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.facebook.com/regenbogennak Regenbogen-NAK auf facebook]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Referenzen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Private Initiative]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Arne</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Regenbogen-NAK&amp;diff=30770</id>
		<title>Regenbogen-NAK</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Regenbogen-NAK&amp;diff=30770"/>
		<updated>2023-10-05T13:22:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Arne: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Regenbogen_2019.JPG|thumb|350px|Logo der Regenbogen-NAK e.V. seit 2019]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen-NAK_Logo.jpg|thumb|350px|Logo der Regenbogen-NAK bis 2019]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Regenbogen-NAK e.V.&#039;&#039;&#039; ist  eine private Interessengemeinschaft (seit 2019 eingetragener Verein) zu der schwule, lesbische, bisexuelle und transsexuelle Mitglieder der [[Neuapostolische Kirche| Neuapostolischen Kirche]] sowie Eltern, Partner und Freunde gehören. Die Gruppe ist in mehreren Ländern vertreten, vor allem in Mitteleuropa, Nord- und Südamerika sowie in Südafrika. Die aussereuropäischen Gruppen stehen in einem mehr oder weniger engen Kontakt zum e.V., sind aber in ihrem Handeln autark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anliegen==&lt;br /&gt;
Die Regenbogen-NAK schafft ein Forum für homo- und bisexuelle sowie transsexuelle Christen, vorwiegend aus der Neuapostolischen Kirche. Auch Mitglieder anderer apostolischer Gemeinschaften sind vertreten. Die Initiative fördert Gemeinschaft, Solidarität und Gedankenaustausch. Außerdem setzen sich ihre Mitglieder dafür ein, dass sie ihren Glauben als vollwertige Gemeindemitglieder, unabhängig von ihrer sexueller Orientierung oder ihres geschlechtlichen Zugehörigkeitsgefühls leben können. Die Regenbogen-NAK möchte ein Bewusstsein dafür schaffen, dass die Liebe zwischen zwei Menschen gleichen Geschlechts vor Gott denselben Stellenwert hat wie die Liebe zwischen Mann und Frau. Außerdem will sie die Akzeptanz fördern für solche Gemeindemitglieder, die sich dem anderen Geschlecht zugehörig fühlen. Ein besonderes Anliegen der Gruppe ist die Verbesserung der [[Seelsorge]] an betroffenen [[Geschwister]]n durch die Seelsorger der Neuapostolischen Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich ist eines der Ziele die positive Bewertung gleichgeschlechtlicher Liebe durch die Neuapostolische Kirche (insbesondere eine Revision der [[Hausregeln für die Mitglieder der Neuapostolischen Kirche|Hausregeln]]) einschließlich der [[Segnung]] gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften und Zugang zu kirchlichen Ämter für homo- und bisexuelle sowie transsexuelle Geschwister.&lt;br /&gt;
Dazu möchte die Initiative in den [[Gemeinde]]n, bei den [[Amtsträger]]n und bei der [[Kirchenleitung]] durch Informationen Berührungsängste abbauen und Vorurteile beseitigen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://cms.regenbogen-nak.org/index.php?id=112&amp;amp;L=0 regenbogen-nak.org - Wer wir sind], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen-NAK_Treffen2014.JPG|thumb|300px|Gruppenfoto bei einem Treffen in Berlin, 2014]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen IKT.jpg|mini|rechts|Stand auf dem IKT 2014 in München]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen-NAK_IJT_2019.jpg|mini|rechts|Stand auf dem IJT 2019 in Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
Vorgeschichte:&lt;br /&gt;
Die erste offizielle Verlautbarung seitens der NAK zum Thema Homosexualität erfolgte zu Beginn 1986 durch Stammapostel Hans Urwyler. In seinem Schreiben „Gedanken zur Belehrung der Geschwister betreffend Konkubinat, Homosexualität und den bisher damit verbundenen Ausschluss vom Heiligen Abendmahl“, welches in Kontext der „Eigenverantwortung“ veröffentlicht wurde, wird HS als therapierbare Krankheit bezeichnet. Entstanden sei diese aufgrund falscher sexueller Erziehung. Damit war nicht die Neigung, sondern die Ausübung als Sünde zu sehen, da dies außerehelichen Verkehr darstelle. Vor diesem Schreiben kursierten gelegentlich Aussagen einzelner Apostel, hier wurde immer wieder auf ein Schreiben des BA Karl Weinmann verwiesen, das aktuell nicht vorliegt.&lt;br /&gt;
Mit der Veröffentlichung der „Hausregeln für die Mitglieder der Neuapostolischen Kirche“ 1997 wurde festgehalten, dass die Neigung keine Krankheit und somit nicht veränderbar sei. Der darauf folgende Rat zur Abstinenz wurde als wenig zielführender und psychische Probleme verursachender Ratschlag von einigen Mitgliedern der Kirche abgelehnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regenbogen-NAK entstand 1999 in Bendorf bei Koblenz durch ein erstes Treffen von homosexuellen Mitgliedern der Neuapostolischen Kirche. Ihren Anfang fand die Gemeinschaft über eine Mailingliste. Nach dem ersten Treffen bekannten sich 23 Geschwister zur Gemeinschaft und gründeten damit die spätere Regenbogen-NAK. Nach Festlegung der Ziele und Wünsche sowie des Namens entstand eine Internetseite, und zahlreiche Treffen und Initiativen folgten. Seit 2002 ist die Gruppe in regelmäßigem Kontakt mit der Neuapostolischen Kirche. Hierbei wurde die Kirche durch das [[Gremium für besondere Angelegenheiten]] (GbA) vertreten, nachdem die Kontaktaufnahme mit der Projektgruppe Gegenwartsfragen gescheitert war und Stammapostel Richard Fehr das GbA als zuständig benannt hatte. Nach der Auflösung des GbA 2013 übernahm die Projektgruppe &amp;quot;Ehe, Familie, Konkubinat&amp;quot; diese Aufgabe bis zu ihrer Auflösung im Jahr 2017. Ab Anfang/ Mitte der 2000er wurde der Internetauftritt auch in andere Sprachen übersetzt und somit die Gründung von Gruppen ausserhalb Europas vorangetrieben. Die größte Beachtung erfuhr die Gruppe beim [[Europa-Jugendtag 2009]] in Düsseldorf. Dort präsentierte sie sich mit einem beeindruckenden Stand in der Halle der [[Gebietskirche|Gebietskirchen]]. Ebenfalls 2009 fand das 10-jährige Jubiläum und 27. Treffen in Saarbrücken statt. Auch auf dem [[IKT2014|IKT]] in München hatte die Regenbogen-NAK einen Stand in der Olympiahalle unter dem Motto &amp;quot;All inclusive&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach langjähriger Diskussion und Vorbereitung wurde am 20. Oktober 2018 in Offenbach der Verein &amp;quot;Regenbogen-NAK e.V.&amp;quot; gegründet, welcher  am 17. Janaur 2019 eingetragen wurde. Am Himmelfahrtswochenende 2019 fand der IJT in Düsseldorf statt auf dem sich Regenbogen-NAK e.V.  mit einer neuen Optik und dem Motto &amp;quot;Hier bin ich...wie ich bin.&amp;quot; vorstellte. Dazu wurde seitens der IJT 2019 gGmbH die Genehmigung erteilt, das offizielle Logo des IJT abzuwandeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Segensgebetsdebatte 2014===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausführlicher Artikel unter [[Segensgebetsdebatte 2014]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2014 wollte ein homosexuelles Paar der neuapostolischen Gemeinde Bad Zwischenhain das Angebot eines Segensgebets für ihre eingetragene Partnerschaft wahrnehmen. Drei Wochen vor dem geplanten Termin erhielt der zuständige Priester die Anweisung das Segensgebet nicht durchzuführen, da sich Gemeindemitglieder beschwert und sogar mit Austritt gedroht hätte, sollte ein Gebet stattfinden. Eine Klärung des Sachverhalts war auf Gemeinde- und Bezirksebene nicht möglich gewesen. Der Hauspriester des Paares gab infolge dessen sein Amt zurück. Kurze Zeit später veröffentlicht Bezirksapostel [[Rüdiger Krause]] ein Rundschreiben, in welchem er die &#039;&#039;Segensgebete&#039;&#039; zukünftig als &#039;&#039;Partnerschaftsgebete&#039;&#039; betitelt haben will und diese grundsätzlich nicht mehr in Kirchen stattfinden dürfen. Weiterhin dürfen solche Gebete nicht im Internet bekanntgegeben oder darüber berichtet werden. In seinem Schreiben verwies Bezirksapostel Krause darauf, dass &#039;&#039;&amp;quot;praktizierte Homosexualität&amp;quot;&#039;&#039; in der Neuapostolischen Kirche nicht gut geheißen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://cms.regenbogen-nak.org/index.php?id=812 regenbogen-nak.org - Rückschritte in der Haltung zur Homosexualität], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ereignisse und Reaktionen wurden erst Ende November 2014 bekannt, als die Regenbogen-NAK nach mehreren versuchten Klärungsgesprächen mit der Kirchenleitung keine Einigung erzielen konnte und die Geschehnisse auf ihrer Homepage und im Internet bekannt machte. Binnen weniger Stunden wurde die Meldung Hundertfach aufgerufen, so dass sogar der Webserver der Regenbogen-NAK mehrfach nicht erreichbar war. In den sozialen Netzwerken wurde heftige Kritik an der Arbeitsweise der Gemeinde-, Bezirks- und Gebietskirchenleitung geübt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.facebook.com/regenbogennak/photos/a.212621688891405.1073741828.201743953312512/388907977929441/?type=1 facebook.de - Berichterstattung und Posts auf facebook], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktuelle Situation==&lt;br /&gt;
Die Interessengemeinschaft präsentiert sich mit einem breiten Internetangebot in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Spanisch und Italienisch, durch regelmäßige Treffen, vorwiegend im mitteleuropäischen Raum, durch Berichte in offiziellen Kirchenzeitschriften der Neuapostolischen Kirche sowie zuletzt 2009 durch Messestände. Im Jahr 2010 fand in Kapstadt das erste Treffen der Gruppe auf afrikanischem Boden statt. Im Jahr 2014 war Regenbogen-NAK auf dem [[IKT 2014]] in München vertreten, ebenso wie auf dem [[IJT 2019]] in Düsseldorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der [[BAVE]] am 20.03.2017 wurde beschlossen, die offizielle Stellungnahme von der Homepage der NAKI zu entfernen. Aufgehoben ist sie damit jedoch nicht, findet aber aktuell keine Anwendung. Die Lehrtätigkeit soll damit ermöglicht werden. Die Amtstätigkeit wurde vertagt bis zur Veröffentlichung des neuen Amtsverständnisses seitens der NAKI.&lt;br /&gt;
Die Gespräche zwischen NAK und Regenbogen-NAK sollen nun regionalisiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 17. Januar 2019 ist Regenbogen-NAK ein eingetragener Verein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gespräche mit der Neuapostolischen Kirche==&lt;br /&gt;
Regenbogen-NAK steht über die [[Projektgruppe]] &#039;&#039;Ehe, Familie, Konkubinat&#039;&#039; in Gesprächen mit der Neuapostolischen Kirche. Leitender Sprecher der Projektgruppe ist Bezirksapostel [[Michael Ehrich]], weitere Mitglieder sind [[Armin Brinkmann]], [[Markus Fehlbaum]], [[Wilfried Klingler]] und [[Wolfgang Nadolny]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Neuapostolische Kirche International berichtet rückblickend auf ein Treffen in der Projektgruppe im Dezember 2013:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Die Regenbogen-NAK forderte wiederum mit Nachdruck eine Überarbeitung sowohl der deutschen als auch insbesondere der englischen Fassung. Die Gesprächspartner waren sich einig, dass hier Handlungsbedarf besteht und wollen weitere Schritte einleiten. Zudem befasste sich die Runde intensiv mit der Frage, wie die Regenbogen-NAK noch enger an die Organisation der Kirche angeschlossen und in interne Prozesse einbezogen werden kann. ... Bezirksapostel Klingler resümierte die Entwicklung der letzten zehn Jahre damit, dass Regenbogen-NAK inzwischen ein fester Bestandteil der kirchlichen Arbeit geworden und eine vertrauensvolle und wertvolle Zusammenarbeit entstanden sei. Diese besondere Stellung der Gruppe wolle man von Seiten der Kirche auch in Zukunft fördern und unterstützen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nak.org/de/news/nak-international/article/18426/ nak.org - Neuer Ansprechpartner für Regenbogen-NAK], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem letzten gemeinsamen Treffen zwischen dem Sprecherteam und der PG EFK wurde schon angedeutet, dass es zukünftig keinen direkten Austausch mehr zwischen NAKI und Regenbogen-NAK geben wird. Dies wurde ebenfalls auf der BAVE im März 2017 beschlossen. Die Gespräche sollen nun auf Gebietskirchenebene stattfinden. Dies soll den direkten Dialog zwischen den Bezirksaposteln und der Regenbogen-NAK erleichtern. Die Befugnisse der einzelnen Bezirksapostel in Grundsatzfragen sind jedoch eingeschränkt, so dass einige Themen früher oder später wieder in einer [[BAV]] behandelt werden müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[http://www.regenbogen-nak.org Regenbogen-NAK Website]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.facebook.com/regenbogennak Regenbogen-NAK auf facebook]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Referenzen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Private Initiative]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Arne</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Regenbogen-NAK&amp;diff=30769</id>
		<title>Regenbogen-NAK</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Regenbogen-NAK&amp;diff=30769"/>
		<updated>2023-10-05T13:22:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Arne: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Regenbogen_2019.JPG|thumb|350px|Logo der Regenbogen-NAK e.V. seit 2019]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen-NAK_Logo.jpg|thumb|350px|Logo der Regenbogen-NAK bis 2019]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Regenbogen-NAK e.V.&#039;&#039;&#039; ist  eine private Interessengemeinschaft (seit 2019 eingetragener Verein) zu der schwule, lesbische, bisexuelle und transsexuelle Mitglieder der [[Neuapostolische Kirche| Neuapostolischen Kirche]] sowie Eltern, Partner und Freunde gehören. Die Gruppe ist in mehreren Ländern vertreten, vor allem in Mitteleuropa, Nord- und Südamerika sowie in Südafrika. Die aussereuropäischen Gruppen stehen in einem mehr oder weniger engen Kontakt zum e.V., sind aber in ihrem Handeln autark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anliegen==&lt;br /&gt;
Die Regenbogen-NAK schafft ein Forum für homo- und bisexuelle sowie transsexuelle Christen, vorwiegend aus der Neuapostolischen Kirche. Auch Mitglieder anderer apostolischer Gemeinschaften sind vertreten. Die Initiative fördert Gemeinschaft, Solidarität und Gedankenaustausch. Außerdem setzen sich ihre Mitglieder dafür ein, dass sie ihren Glauben als vollwertige Gemeindemitglieder, unabhängig von ihrer sexueller Orientierung oder ihres geschlechtlichen Zugehörigkeitsgefühls leben können. Die Regenbogen-NAK möchte ein Bewusstsein dafür schaffen, dass die Liebe zwischen zwei Menschen gleichen Geschlechts vor Gott denselben Stellenwert hat wie die Liebe zwischen Mann und Frau. Außerdem will sie die Akzeptanz fördern für solche Gemeindemitglieder, die sich dem anderen Geschlecht zugehörig fühlen. Ein besonderes Anliegen der Gruppe ist die Verbesserung der [[Seelsorge]] an betroffenen [[Geschwister]]n durch die Seelsorger der Neuapostolischen Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich ist eines der Ziele die positive Bewertung gleichgeschlechtlicher Liebe durch die Neuapostolische Kirche (insbesondere eine Revision der [[Hausregeln für die Mitglieder der Neuapostolischen Kirche|Hausregeln]]) einschließlich der [[Segnung]] gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften und Zugang zu kirchlichen Ämter für homo- und bisexuelle sowie transsexuelle Geschwister.&lt;br /&gt;
Dazu möchte die Initiative in den [[Gemeinde]]n, bei den [[Amtsträger]]n und bei der [[Kirchenleitung]] durch Informationen Berührungsängste abbauen und Vorurteile beseitigen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://cms.regenbogen-nak.org/index.php?id=112&amp;amp;L=0 regenbogen-nak.org - Wer wir sind], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen-NAK_Treffen2014.JPG|thumb|300px|Gruppenfoto bei einem Treffen in Berlin, 2014]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen IKT.jpg|mini|rechts|Stand auf dem IKT 2014 in München]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen-NAK_IJT_2019.jpg|mini|rechts|Stand auf dem IJT 2019 in Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
Vorgeschichte:&lt;br /&gt;
Die erste offizielle Verlautbarung seitens der NAK zum Thema Homosexualität erfolgt zu Beginn 1986 durch Stammapostel Hans Urwyler. In seinem Schreiben „Gedanken zur Belehrung der Geschwister betreffend Konkubinat, Homosexualität und den bisher damit verbundenen Ausschluss vom Heiligen Abendmahl“, welches in Kontext der „Eigenverantwortung“ veröffentlicht wurde, wird HS als therapierbare Krankheit bezeichnet. Entstanden sei diese aufgrund falscher sexueller Erziehung. Damit war nicht die Neigung, sondern die Ausübung als Sünde zu sehen, da dies außerehelichen Verkehr darstelle. Vor diesem Schreiben kursierten gelegentlich Aussagen einzelner Apostel, hier wurde immer wieder auf ein Schreiben des BA Karl Weinmann verwiesen, das aktuell nicht vorliegt.&lt;br /&gt;
Mit der Veröffentlichung der „Hausregeln für die Mitglieder der Neuapostolischen Kirche“ 1997 wurde festgehalten, dass die Neigung keine Krankheit und somit nicht veränderbar sei. Der darauf folgende Rat zur Abstinenz wurde als wenig zielführender und psychische Probleme verursachender Ratschlag von einigen Mitgliedern der Kirche abgelehnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regenbogen-NAK entstand 1999 in Bendorf bei Koblenz durch ein erstes Treffen von homosexuellen Mitgliedern der Neuapostolischen Kirche. Ihren Anfang fand die Gemeinschaft über eine Mailingliste. Nach dem ersten Treffen bekannten sich 23 Geschwister zur Gemeinschaft und gründeten damit die spätere Regenbogen-NAK. Nach Festlegung der Ziele und Wünsche sowie des Namens entstand eine Internetseite, und zahlreiche Treffen und Initiativen folgten. Seit 2002 ist die Gruppe in regelmäßigem Kontakt mit der Neuapostolischen Kirche. Hierbei wurde die Kirche durch das [[Gremium für besondere Angelegenheiten]] (GbA) vertreten, nachdem die Kontaktaufnahme mit der Projektgruppe Gegenwartsfragen gescheitert war und Stammapostel Richard Fehr das GbA als zuständig benannt hatte. Nach der Auflösung des GbA 2013 übernahm die Projektgruppe &amp;quot;Ehe, Familie, Konkubinat&amp;quot; diese Aufgabe bis zu ihrer Auflösung im Jahr 2017. Ab Anfang/ Mitte der 2000er wurde der Internetauftritt auch in andere Sprachen übersetzt und somit die Gründung von Gruppen ausserhalb Europas vorangetrieben. Die größte Beachtung erfuhr die Gruppe beim [[Europa-Jugendtag 2009]] in Düsseldorf. Dort präsentierte sie sich mit einem beeindruckenden Stand in der Halle der [[Gebietskirche|Gebietskirchen]]. Ebenfalls 2009 fand das 10-jährige Jubiläum und 27. Treffen in Saarbrücken statt. Auch auf dem [[IKT2014|IKT]] in München hatte die Regenbogen-NAK einen Stand in der Olympiahalle unter dem Motto &amp;quot;All inclusive&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach langjähriger Diskussion und Vorbereitung wurde am 20. Oktober 2018 in Offenbach der Verein &amp;quot;Regenbogen-NAK e.V.&amp;quot; gegründet, welcher  am 17. Janaur 2019 eingetragen wurde. Am Himmelfahrtswochenende 2019 fand der IJT in Düsseldorf statt auf dem sich Regenbogen-NAK e.V.  mit einer neuen Optik und dem Motto &amp;quot;Hier bin ich...wie ich bin.&amp;quot; vorstellte. Dazu wurde seitens der IJT 2019 gGmbH die Genehmigung erteilt, das offizielle Logo des IJT abzuwandeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Segensgebetsdebatte 2014===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausführlicher Artikel unter [[Segensgebetsdebatte 2014]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2014 wollte ein homosexuelles Paar der neuapostolischen Gemeinde Bad Zwischenhain das Angebot eines Segensgebets für ihre eingetragene Partnerschaft wahrnehmen. Drei Wochen vor dem geplanten Termin erhielt der zuständige Priester die Anweisung das Segensgebet nicht durchzuführen, da sich Gemeindemitglieder beschwert und sogar mit Austritt gedroht hätte, sollte ein Gebet stattfinden. Eine Klärung des Sachverhalts war auf Gemeinde- und Bezirksebene nicht möglich gewesen. Der Hauspriester des Paares gab infolge dessen sein Amt zurück. Kurze Zeit später veröffentlicht Bezirksapostel [[Rüdiger Krause]] ein Rundschreiben, in welchem er die &#039;&#039;Segensgebete&#039;&#039; zukünftig als &#039;&#039;Partnerschaftsgebete&#039;&#039; betitelt haben will und diese grundsätzlich nicht mehr in Kirchen stattfinden dürfen. Weiterhin dürfen solche Gebete nicht im Internet bekanntgegeben oder darüber berichtet werden. In seinem Schreiben verwies Bezirksapostel Krause darauf, dass &#039;&#039;&amp;quot;praktizierte Homosexualität&amp;quot;&#039;&#039; in der Neuapostolischen Kirche nicht gut geheißen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://cms.regenbogen-nak.org/index.php?id=812 regenbogen-nak.org - Rückschritte in der Haltung zur Homosexualität], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ereignisse und Reaktionen wurden erst Ende November 2014 bekannt, als die Regenbogen-NAK nach mehreren versuchten Klärungsgesprächen mit der Kirchenleitung keine Einigung erzielen konnte und die Geschehnisse auf ihrer Homepage und im Internet bekannt machte. Binnen weniger Stunden wurde die Meldung Hundertfach aufgerufen, so dass sogar der Webserver der Regenbogen-NAK mehrfach nicht erreichbar war. In den sozialen Netzwerken wurde heftige Kritik an der Arbeitsweise der Gemeinde-, Bezirks- und Gebietskirchenleitung geübt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.facebook.com/regenbogennak/photos/a.212621688891405.1073741828.201743953312512/388907977929441/?type=1 facebook.de - Berichterstattung und Posts auf facebook], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktuelle Situation==&lt;br /&gt;
Die Interessengemeinschaft präsentiert sich mit einem breiten Internetangebot in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Spanisch und Italienisch, durch regelmäßige Treffen, vorwiegend im mitteleuropäischen Raum, durch Berichte in offiziellen Kirchenzeitschriften der Neuapostolischen Kirche sowie zuletzt 2009 durch Messestände. Im Jahr 2010 fand in Kapstadt das erste Treffen der Gruppe auf afrikanischem Boden statt. Im Jahr 2014 war Regenbogen-NAK auf dem [[IKT 2014]] in München vertreten, ebenso wie auf dem [[IJT 2019]] in Düsseldorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der [[BAVE]] am 20.03.2017 wurde beschlossen, die offizielle Stellungnahme von der Homepage der NAKI zu entfernen. Aufgehoben ist sie damit jedoch nicht, findet aber aktuell keine Anwendung. Die Lehrtätigkeit soll damit ermöglicht werden. Die Amtstätigkeit wurde vertagt bis zur Veröffentlichung des neuen Amtsverständnisses seitens der NAKI.&lt;br /&gt;
Die Gespräche zwischen NAK und Regenbogen-NAK sollen nun regionalisiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 17. Januar 2019 ist Regenbogen-NAK ein eingetragener Verein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gespräche mit der Neuapostolischen Kirche==&lt;br /&gt;
Regenbogen-NAK steht über die [[Projektgruppe]] &#039;&#039;Ehe, Familie, Konkubinat&#039;&#039; in Gesprächen mit der Neuapostolischen Kirche. Leitender Sprecher der Projektgruppe ist Bezirksapostel [[Michael Ehrich]], weitere Mitglieder sind [[Armin Brinkmann]], [[Markus Fehlbaum]], [[Wilfried Klingler]] und [[Wolfgang Nadolny]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Neuapostolische Kirche International berichtet rückblickend auf ein Treffen in der Projektgruppe im Dezember 2013:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Die Regenbogen-NAK forderte wiederum mit Nachdruck eine Überarbeitung sowohl der deutschen als auch insbesondere der englischen Fassung. Die Gesprächspartner waren sich einig, dass hier Handlungsbedarf besteht und wollen weitere Schritte einleiten. Zudem befasste sich die Runde intensiv mit der Frage, wie die Regenbogen-NAK noch enger an die Organisation der Kirche angeschlossen und in interne Prozesse einbezogen werden kann. ... Bezirksapostel Klingler resümierte die Entwicklung der letzten zehn Jahre damit, dass Regenbogen-NAK inzwischen ein fester Bestandteil der kirchlichen Arbeit geworden und eine vertrauensvolle und wertvolle Zusammenarbeit entstanden sei. Diese besondere Stellung der Gruppe wolle man von Seiten der Kirche auch in Zukunft fördern und unterstützen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nak.org/de/news/nak-international/article/18426/ nak.org - Neuer Ansprechpartner für Regenbogen-NAK], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem letzten gemeinsamen Treffen zwischen dem Sprecherteam und der PG EFK wurde schon angedeutet, dass es zukünftig keinen direkten Austausch mehr zwischen NAKI und Regenbogen-NAK geben wird. Dies wurde ebenfalls auf der BAVE im März 2017 beschlossen. Die Gespräche sollen nun auf Gebietskirchenebene stattfinden. Dies soll den direkten Dialog zwischen den Bezirksaposteln und der Regenbogen-NAK erleichtern. Die Befugnisse der einzelnen Bezirksapostel in Grundsatzfragen sind jedoch eingeschränkt, so dass einige Themen früher oder später wieder in einer [[BAV]] behandelt werden müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[http://www.regenbogen-nak.org Regenbogen-NAK Website]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.facebook.com/regenbogennak Regenbogen-NAK auf facebook]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Referenzen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Private Initiative]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Arne</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Kurt_Andrich&amp;diff=30670</id>
		<title>Kurt Andrich</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Kurt_Andrich&amp;diff=30670"/>
		<updated>2023-07-19T10:13:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Arne: /* Biographie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Kurt_Andrich_001.jpg|mini|rechts|Kurt Andrich Ende 1970er]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kurt-Andrich_1964_Farbe.jpg|mini|rechts|v.l.n.r. Bezirksevangelist Kurt Andrich, Bischof Hansen; Bezirksapostel Karl Weinmann in Schleswig 1964]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kurt Andrich&#039;&#039;&#039; (* 18.08.1928 in [[Apostelbezirk Königsberg(Ostpreußen)|Königsberg]], + 09.03.2002 in [[Neuapostolische Kirche Schleswig|Schleswig]]) war ein Bezirksevangelist in der NAK [[Apostelbezirk Hamburg]] für den Ältestenbezirk Flensburg von 1959 bis 1993&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biographie ==&lt;br /&gt;
Kurt  Andrich wurde in [[Apostelbezirk Königsberg(Ostpreußen)|Königsberg]] (Ostpreußen) am 18.08.1928 geboren. Er wuchs dort mit seinen vier Geschwistern auf, unter ihnen auch sein Bruder [[Wilhelm Andrich|Wilhelm (Will) Andrich]], der spätere [[Bezirksälteste]]. Mit 32 Jahren verstarb seine Mutter. Sein Vater diente zu dieser Zeit als [[Priester]] in der Gemeinde Königsberg-Nord.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1944 verstarb auch seine älteste Schwester. Edith, die die Mutterrolle angenommen hatte. Diese besaß einen starken Bezug zur [[Ewigkeit]], wie auch die beiden Brüder.&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg flüchtete die Familie nach Geesthacht, wo es noch keine neuapostolische Gemeinde gab. Sie wurden zu den „Gründungsmitgliedern&amp;quot; dieser Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17.06.1958 wurde er in Flensburg als Bezirksevangelist für den Ältestenbezirk Flensburg ordiniert und als Vorsteher der Gemeinde Flensburg beauftragt (bis Mai 1959). Als im Jahr 1959 die neu erbaute Kirche in Schleswig geweiht wurde, zog er mit seiner Frau Gerda und seiner Tochter von Rendsburg  in die dazugehörige Wohnung in der Callisenstrasse 9 und wurde am 30.05.1959 als Vorsteher der Gemeinde Schleswig beauftragt. Neben seinem Auftrag als Vorsteher der Gemeinde Schleswig, den er bis 05.09.1976 ausführte, war er auch Vorsteher der Gemeinde Brønshøj (Kopenhagen/ [[Dänemark]]). Beruflich war er Beamter am Finanzamt Schleswig. Nach dem Tod seiner ersten Frau 1991 heiratete er einige Jahre später seine zweite Frau Ursula.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über 30 Jahre leitete er gemeinsam mit seinem leiblichen Bruder Will Andrich den Ältestenbezirk Flensburg sowie Skandinavien. Er nahm ihm die administrativen Aufgaben überwiegend ab, so dass sich sein Bruder als Bezirksältester auf die Wortverkündung und Seelsorge fokussieren konnte.  Beide Brüder zeigten einen recht unterschiedlichen Charakter. So wird Kurt Andrich als der ruhende Pol beschrieben, dessen Predigten als vortragend empfunden wurden, während sein Bruder Will als energiegeladen und seine Predigten als begeisternd bezeichnet wurden. Am 24.10.1993 wurde er in Flensburg durch Bezirksapostel [[Wilhelm Leber]] in den Ruhestand versetzt.&lt;br /&gt;
Sein Schwiegersohn  Eckhard Aßmann wurde am 13.12.1987 ebenfalls zum Bezirksevangelisten und 07.06.1989 zum Bezirksältesten für den Ältestenbezirk Flensburg ordiniert (Skandinavien verblieb bis 1992 unter der Betreuung von Wilhelm Andrich und bekam dann Jan Segerberg als neuen Bezirksältesten) Aufgrund theologischer Differenzen ließ sich Ekhard Aßmann später beurlauben und gab dann sein Amt zurück. Er trat in Folge mit seiner Familie zur evangelischen Landeskirche über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurt Andrich war wie sein Bruder über die Grenzen des Bezirkes Flensburg hinaus bekannt, da diese Region von vielen als Urlaubsziel genutzt wurde. In Folge kam es zu vielen Verbindungen über die Region hinaus, die er über Jahre pflegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus bestanden wohl auch Kontakte zum [[Apostolischer Gemeindebund|Apostolischen Gemeindebund]] um den ehemaligen Bezirksältesten (NAK) und späteren Engel (APGB) Kirschbaum. So wurde von Dr. Jörg Michael Abel (Vorstandsmitglied im Apostolischen Gemeindebund e.V.) berichtet, dass sowohl Will als auch Kurt Andrich Kontakt zur  apostolischen Gemeinde in Krumbach gehabt haben sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
Nach seiner Ruhesetzung veröffentlichte er drei von ihm verfasste Bücher (erschienen bei &amp;quot;books on demand&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* „Blicke in das Licht - Gedanken und Betrachtungen nach drei Reanimationen“&lt;br /&gt;
* „Am Anfang war das Wort – über Verheißungen und Erfüllungen“&lt;br /&gt;
* „Perlen und Schätze – Eine Sammlung von Lebensweisheiten und Zitaten mit Bilddokumenten aus der Serie „Belichtete Vergangenheit““&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten beiden Bücher wurden von der Kirchenleitung durchaus kritisch gesehen, da sie theologisch fragwürdig und im leicht schwärmerischen Stil geschrieben wurden. Insbesondere das erste Buch „Blicke ins Licht“ wurde nach einer Nahtoderfahrung verfasst und ist ein sehr subjektiver Erlebnisbericht.  Es liegt nahe, dass dieses Buch unter einigen Mitgliedern rund um die Apostolische Gemeinde Wiesbaden (Rockenfelder) Anklang gefunden haben könnte. „Am Anfang war das Wort“ erscheint hingegen wie eine eigene Version bzw. Ergänzung des Buches „[[Göttliche Verheißungen und ihre Erfüllung]]“. &amp;quot;Perlen und Schätze&amp;quot; hingegen ist eine Sammlung von Bibelworten und Sprüchen, ergänzt durch alte Fotografien aus der Region Angeln (Schleswig-Holstein).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Arne</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Freie_apostolische_Gemeinden_e.V.&amp;diff=30642</id>
		<title>Freie apostolische Gemeinden e.V.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Freie_apostolische_Gemeinden_e.V.&amp;diff=30642"/>
		<updated>2023-05-16T11:46:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Arne: /* Medien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Gemeinschaft &#039;&#039;&#039;Freie apostolische Gemeinden e.V.&#039;&#039;&#039; ist eine lokale Abtrennung des [[Apostelamt Jesu Christi]] im Raum Spandau/nördliches Berlin und entstand im Jahr 2017.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinschaft entstand aufgrund von Unstimmigkeiten bei der Vereinigung des Vereins Apostelamt Jesu Christi e.V. (früher AJC in Westdeutschland) mit der gleichnamigen Körperschaft des öffentlichen Rechts (früher AJC v.a. in Ostdeutschland). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Vereinigung der Strukturen beider AJC-Organisationen beschloss die Apostelkonferenz des AJC (29.6.2016 bis 2.7.2016) die Auflösung des Kirchenamtes Berlin 2 und die Eingliederung der Gemeinden in das Kirchenamt Berlin 1 (Apostel Hille) zum 1.10.2016. Die Leitung des Kirchenamtes Berlin 2 bestritt die Legitimität der Entscheidung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8.12.2016 schrieb der Leiter der Apostelkonferenz (Apostel Hans-Dieter Jabs) an Bischof Frank Schmidt vom Kirchenamt Berlin 2 u.a. das Folgende:&amp;lt;ref&amp;gt;Der Viel-Falter März 2017, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sich gegen die Beschlüsse der Apostelkonferenz zu stellen und eigene, für das Kirchenamt relevante, Verantwortungen zu verkünden [sic], die an dem Willen der Apostelkonferenz vorbeigehen, bedeutet, eigene Wege zu gehen. Für diese eigenen Wege kann die Apostelkonferenz keine Verantwortung tragen. Das schließt eine Vertretung von Leitung und Organisation der im Schreiben genannten Gemeinden und Personen im Rahmen der Verwaltung innerhalb der Körperschaft des öffentlichen Rechts ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir bitten deshalb, alle gemeindlichen und persönlichen Angelegenheiten eigenständig zu regeln. Dazu zählen Glaubensfragen und Seelsorge ebenso wie finanzielle Angelegenheiten und Verträge gegenüber Dritten. Wir stehen selbstverständlich für einvernehmliche Lösungen der anstehenden Fragen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben organisatorischen Punkten und persönlichen Missstimmungen waren wohl auch unterschiedliche theologische Auffassungen zu Einzelfragen (z.B. Frauen im Predigtdienst, Sakramentsverständnis) Grundlage für die Auseinandersetzungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge trennten sich drei von sechs Gemeinden des ehemaligen Kirchenamts Berlin 2 unter Bischof Schmidt und weiteren sechs Amtsträgern vom Apostelamt Jesu Christi und bildeten am 12. Februar 2017 den Trägerverein Freie apostolische Gemeinden e.V. Die Vereinseintragung beim Amtsgericht Potsdam erfolgte am 15. Juni 2017 unter der Registernummer VR 8808 P. Vereinssitz ist die Adresse Löwestraße 87 in 14612 Falkensee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald darauf traten die Gemeinden u.a. bei ökumenischen Aktivitäten unter ihrem neuen Namen in der Region in Erscheinung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinden ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2017 hatte der Verein Freie apostolische Gemeinden e.V. 43 Mitglieder, dazu kamen weitere 80 Geschwister in den drei Gemeinden.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Viel-Falter Juni 2017, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Märkisches Viertel, Wilhelmsruher Damm 90-94 (Charly-Chaplin-Schule), 13439 Berlin&lt;br /&gt;
* Schwanter Weg, Pichelswerderstraße (Gartenkolonie Am Schlangengraben), 13597 Berlin&lt;br /&gt;
* Wilhelmstadt, Neuendorfer Str. 101, 2. Hof, 13585 Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medien/ Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinschaft gibt eine Zeitschrift &amp;quot;Der Viel-Falter&amp;quot; heraus, die quartalsweise erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link: https://fagev.de/index.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{refs}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Arne</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Synagoge_Walldorf&amp;diff=30387</id>
		<title>Synagoge Walldorf</title>
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		<updated>2022-05-10T18:30:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Arne: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die ehemalige &#039;&#039;&#039;Synagoge&#039;&#039;&#039; in der Synagogenstraße in &#039;&#039;&#039;Walldorf&#039;&#039;&#039;, einer Stadt im Rhein-Neckar-Kreis im nördlichen Baden-Württemberg, war eine 1716 erbaute Kirche, die 1861 zur Synagoge umgewidmet wurde. Seit 1954 ist sie wieder als Kirche - [[neuapostolisch]]- in Nutzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte==&lt;br /&gt;
Die jüdische Gemeinde Walldorf kaufte 1861 die Kirche der reformierten Gemeinde, um sie als Synagoge zu nutzen. Für die reformierte Gemeinde war die 1716 gebaute Kirche zu klein geworden, weshalb sie eine neue Kirche erbauen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bis 1938 genutzte Synagoge wurde während des Novemberpogroms 1938 durch SA-Männer demoliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1954 nutzt die Neuapostolische Gemeinde das Gebäude als Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ein Neubau in Wiesloch erstellt wurde, fusionierte die Gemeinde Walldorf mit Wiesloch im Oktober 2018. Aktuell ist die Nachnutzung des Gebäudes noch nicht geklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Portalinschrift seit 2002==&lt;br /&gt;
Bei der Renovierung im Jahr 2002 wurde wieder die originale Portalinschrift in hebräischer und deutscher Sprache angebracht: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dieses ist nichts anderes denn ein Gotteshaus und hier ist die Pforte des Himmels (1. Buch Mose 28, 17).&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://cms.nak-heidelberg.de/Walldorf.2397.0.html Homepage der Neuapostolischen Kirchengemeinde Walldorf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Arne</name></author>
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		<title>Synagoge Walldorf</title>
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		<updated>2022-05-10T18:26:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Arne: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die ehemalige &#039;&#039;&#039;Synagoge&#039;&#039;&#039; in der Synagogenstraße in &#039;&#039;&#039;Walldorf&#039;&#039;&#039;, einer Stadt im Rhein-Neckar-Kreis im nördlichen Baden-Württemberg, war eine 1716 erbaute Kirche, die 1861 zur Synagoge umgewidmet wurde. Seit 1954 ist sie wieder als Kirche - [[neuapostolisch]]- in Nutzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte==&lt;br /&gt;
Die jüdische Gemeinde Walldorf kaufte 1861 die Kirche der reformierten Gemeinde, um sie als Synagoge zu nutzen. Für die reformierte Gemeinde war die 1716 gebaute Kirche zu klein geworden, weshalb sie eine neue Kirche erbauen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bis 1938 genutzte Synagoge wurde während des Novemberpogroms 1938 durch SA-Männer demoliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1954 nutzt die Neuapostolische Gemeinde das Gebäude als Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ein Neubau in Wiesloch erstellt wurde, fusionnierte die Gemeinde Walldorf mit Wiesloch im Oktober 2018. Aktuell ist die Nachnutzung des Gebäudes noch nicht geklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Portalinschrift seit 2002==&lt;br /&gt;
Bei der Renovierung im Jahr 2002 wurde wieder die originale Portalinschrift in hebräischer und deutscher Sprache angebracht: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dieses ist nichts anderes denn ein Gotteshaus und hier ist die Pforte des Himmels (1. Buch Mose 28, 17).&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://cms.nak-heidelberg.de/Walldorf.2397.0.html Homepage der Neuapostolischen Kirchengemeinde Walldorf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2022-05-10T18:26:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Arne: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die ehemalige &#039;&#039;&#039;Synagoge&#039;&#039;&#039; in der Synagogenstraße in &#039;&#039;&#039;Walldorf&#039;&#039;&#039;, einer Stadt im Rhein-Neckar-Kreis im nördlichen Baden-Württemberg, war eine 1716 erbaute Kirche, die 1861 zur Synagoge umgewidmet wurde. Seit 1954 ist sie wieder als Kirche - [[neuapostolisch]]- in Nutzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte==&lt;br /&gt;
Die jüdische Gemeinde Walldorf kaufte 1861 die Kirche der reformierten Gemeinde, um sie als Synagoge zu nutzen. Für die reformierte Gemeinde war die 1716 gebaute Kirche zu klein geworden, weshalb sie eine neue Kirche erbauen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bis 1938 genutzte Synagoge wurde während des Novemberpogroms 1938 durch SA-Männer demoliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1954 nutzt die Neuapostolische Gemeinde das Gebäude als Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem ein Neubau in Wiesloch erstellt wurde, fusionnierte die Gemeinde Walldorf mit Wiesloch im Oktober 2018. Aktuell ist die Nachnutzung des Gebäudes noch nicht geklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Portalinschrift seit 2002==&lt;br /&gt;
Bei der Renovierung im Jahr 2002 wurde wieder die originale Portalinschrift in hebräischer und deutscher Sprache angebracht: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dieses ist nichts anderes denn ein Gotteshaus und hier ist die Pforte des Himmels (1. Buch Mose 28, 17).&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://cms.nak-heidelberg.de/Walldorf.2397.0.html Homepage der Neuapostolischen Kirchengemeinde Walldorf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Arne</name></author>
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		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Ziborium&amp;diff=30384</id>
		<title>Ziborium</title>
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		<updated>2022-05-10T18:20:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Arne: /* Bilder verschiedener Ziborien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Kelch_mit_Deckel_um1900.JPG|thumb|Ziborium der Neuapostolische Kirche, um 1900]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kelch_NAK_30_40.JPG|thumb|Ziborium Neuapostolische Kirche um 1930-1940]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kelch + Parament Patene.JPG|thumb|Ziborium Neuapostolische Kirche aktuell abgedeckt mit Patene und Korporale]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &#039;&#039;&#039;Ziborium&#039;&#039;&#039; (lat. ciborium „Abendmahlskelch“, Mehrzahl Ziborien) ist ein in den apostolischen Gemeinden und Kirchen gebräuchliches Gefäß zur Aufbewahrung und Aussonderung der Hostien und Wein. Das Ziborium ist ein Speise[[kelch]] oder eine [[Hostienschale]] mit einem aufgesetzten und festen Deckel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Herkunft==&lt;br /&gt;
In der frühen Kirche wurde das Allerheiligste aus Furcht vor Entweihung noch nicht in den Kirchen verwahrt. Später bewahrten die Christen die Hostien, die zur Wegzehrung bei der Spendung der Sterbesakramente bestimmt waren, in ihren Häusern in einem Ziborium auf.&lt;br /&gt;
Im frühen Mittelalter wurde das Ziborium meist in Büchsenform aus edlem Holz, Elfenbein oder Metall angefertigt und mit einem Kreuz versehen. Im ausgehenden Mittelalter hatte sich die Form des Ziboriums so sehr der Form des Messkelches angenähert, dass nur noch der Deckelabschluss den Unterschied verdeutlicht. In manchen Gegenden ist deshalb auch die Bezeichnung „Speisekelch“ gebräuchlich. Theologen und Kunsthistoriker sehen heute in der Wahl der Form als Kelch für die Hostien eine Täuschung der Gläubigen, nachdem die katholische Kirche 1415 die Kelchkommunion, den Empfang des konsekrierten Weines, für Laien verboten hatte, aber die Reformatoren den „Laienkelch“ propagierten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Katholisch-apostolische Gemeinde==&lt;br /&gt;
Die [[KAG|katholisch-apostolischen Gemeinden]] kannten Weinkelche, die ausschließlich für Wein genutzt wurden, mit getrennten [[Patene]]n oder [[Hostienschale]]n für die Hostien. Die bei der Heiligen Eucharistie konsekrierten Hostien wurden nach der Kommunion in Ziborien im [[Tabernakel]] aufbewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Neuapostolische Kirche==&lt;br /&gt;
In der [[Neuapostolische Kirche| Neuapostolischen Kirche]] wird seit April 1917 das [[Heiliges Abendmahl|Abendmahl]] mit Hostien gefeiert, auf die schon bei der Produktion drei Tropfen Wein bzw. Traubensaft geträufelt werden. Diese werden in den meist in Kelch und [[Patene]] geteilten Abendmahlskelchen aufbewahrt und darinnen ausgesondert. In den Jahren zuvor wurde der Wein im Kelch und die Hostien in einer Hostienschale (oder auf einer Patene) aufbewahrt. Es gab Abendmahlskelche in Kombination zum Zusammenstecken als Ziborium oder als getrennte Gefäße (abgedeckt durch ein Tuch, sog. [[Kelchparament]]). Teilweise finden sich vereinzelt noch alte Kelche mit Kelchparament in Gebrauch. Hostien die außerhalb des Gottesdienstes benötigt werden (z.B. für Krankenbesuche) werden in einer Taschenpatene, [[Pyxis]], verwahrt. Vereinzelt werden unter den Kelchen weiße Tücher, so genannte [[Korporale]] gelegt. Der Kelch ist unbedingter Bestandteil einer liturgischen Abendmahlsfeier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vereinigung Apostolischer Gemeinden==&lt;br /&gt;
Die [[Vereinigung Apostolischer Gemeinden]] verwendet Abendmahlskelche mit integriertem kleinen Weinglas zur Kommunion in &amp;quot;Zwei Gestalten&amp;quot;. Die Hostien liegen im Kelch um das Glas. Bei der Austeilung werden die Hostien in das Glas getaucht und dem Mitglied in die Hand gelegt ([[Intinktion]]). Der Kelch ist mit einem Deckel abgedeckt. Statt rotem Wein wird in vielen Gemeinden auch roter Traubensaft verwendet. Zu besonderen Gottesdiensten (z.B. auf Freizeiten oder in der Passionswoche) kann das Abendmahl auch ohne Kelch z.B. mit echtem Brot in Brotkörben oder Schalen und Wein aus Bechern oder Gläsern gefeiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bilder verschiedener Ziborien==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kelch_NAK_Akutell.JPG|Ziborium der Neuapostolischen Kirche mit eingelegter Patene ab ca. 1950&lt;br /&gt;
Datei:Kelche_NAK_Schweiz.JPG|Ziborium der Neuapostolischen Kirche Schweiz, Österreich und Süddeutschland&lt;br /&gt;
Datei:Kelchargentinien.JPG|Ziborium der Neuapostolischen Kirche Argentinien&lt;br /&gt;
Datei:Apwiki_kelch_apostolische_gemeinden.JPG|Ziborium der Vereinigung Apostolischer Gemeinschaften ab 1955; alte, nicht mehr gebräuchliche Form&lt;br /&gt;
Datei:Kelch_VAG.JPG|Ziborium der Vereinigung Apostolischer Gemeinschaften in aktueller Ausführung&lt;br /&gt;
Datei:Ziborium_Frankfurt_1.JPG|Ziborium in der NAK Frankfurt-West&lt;br /&gt;
Datei:Ziborium Gold Dortmund Kirchderne.jpg|Aus Messing vergoldetes Ziborium der neuapostolischen Gemeinde Dortmund-Kirchderne&lt;br /&gt;
Datei:Weinkelch_Frankfurt_1.jpg|[[Weinkelch]], kein Ziborium, in der NAK Frankfurt-West; wird als Hostienkelch genutzt&lt;br /&gt;
Datei:Kelch_Offenbach_I.jpg|Ziborium in der NAK Offenbach (2017)&lt;br /&gt;
Datei:Kelch_Offenbach_II.jpg|Ziborium in der NAK Offenbach (2017)&lt;br /&gt;
Datei:Kelch_Offenbach_III.jpg|Ziborium in der NAK Offenbach, ehemals NAK Weißkirchen (2017)&lt;br /&gt;
Datei:AGdS_Kelche.jpg|Ziborien der AGdS vermutlich 1950er (2022)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Liturgisches Gerät]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Arne</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Apostolische_Gemeinde_des_Saarlands&amp;diff=30383</id>
		<title>Apostolische Gemeinde des Saarlands</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Apostolische_Gemeinde_des_Saarlands&amp;diff=30383"/>
		<updated>2022-05-10T18:17:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Arne: /* 1955 – 1967 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Apostolische Gemeinde des Saarlandes&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;AGdS&#039;&#039;) ist als eigenständiger Verein 1952 vom [[Evangelist]]en [[Herbert Schmidt]] nach seinem [[Ausschluss]] aus der [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolischen Kirche]] (NAK) gegründet worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entstehungsumstände und Entwicklung der Gemeinde sind aus drei Gründen interessant: Zum ersten steht die AGdS exemplarisch für viele Splittergruppen der Neuapostolischen Kirche, die lieber sehr kleine eigenständige Gemeinschaften gründen anstatt sich größeren und existenzfähigeren Gruppen anzuschließen. Zum zweiten spiegelt ihre Entstehung die Problematiken in der Neuapostolischen Kirche nach dem Zweiten Weltkrieg. Drittens zeigten sich in ihr die Spannungen, die im Umfeld der [[Botschaft]] des Stammapostels [[Johann Gottfried Bischoff]] in etlichen neuapostolischen Gemeinden auftraten.&lt;br /&gt;
[[Datei:AGdS Emblem (2).jpg|mini|Embelm der AGdS in der Kirche Völklingen]]&lt;br /&gt;
===Vorgeschichte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Saarland waren nach dem Ersten Weltkrieg die neuapostolischen Gemeinden bis zur Rückgliederung ins Deutsche Reich 1935 der Verwaltung des schweizerischen [[Bezirksapostel]]s unterstellt. Die Neuapostolische Kirche des Saarlandes hatte Mitte der 1940er Jahre etwa 4.000 Mitglieder und war in zwei Ältestenbezirke aufgeteilt. Sie unterstand bis Ende 1948 dem Bezirksapostel [[Emil Buchner]]. Nach dem Zweiten Weltkrieg stand das Saarland unter französischer Militärverwaltung, und diese verbot der neuapostolischen Kirchenleitung, die in Frankfurt am Main ihren Sitz hatte, wegen ihrer nationalsozialistischen Vergangenheit die Einreise. Außerdem plante sie seinerzeit noch eine Herauslösung des Saarlandes aus Deutschland. Aus diesem Grund empfing im Mai 1948 der französische Militärgouverneur Gilbert Grandval den Hauptleiter der Neuapostolischen Kirche, den [[Stammapostel]] [[Johann Gottfried Bischoff]]. Der Militärgouverneur erklärte dem Stammapostel, dass die der NSDAP angehört habenden neuapostolischen Funktionsträger Bezirksapostel Emil Buchner, Bischof [[Gottfried Rockenfelder]] und Bezirksevangelist [[Friedrich Bischoff]] im Saarland unerwünscht seien. Der Stammapostel sagte eine Änderung in der Führung der neuapostolischen Kirche im Saarland zu. Außerdem bestand die Militärverwaltung darauf, dass die neuapostolischen Gemeinden im Saarland einen eigenständigen Verein namens ’’Neuapostolische Gemeinden des Saarlands’’ gründeten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ähnliche Vorgänge betrafen im Saarland auch die römisch-katholische Kirche. Die französische Militärverwaltung des Saarlands verfolgte die Politik jegliche Bindungen des Saarlandes an Deutschland - auch kirchliche - zu kappen.&lt;br /&gt;
Siehe hierzu auch:&#039;&#039; [http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Schulien#Engagement_im_p.C3.A4pstlichen_Auftrag_f.C3.BCr_die_Saar-Heimat Engament des Vatikan im Saarland nach 1945]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zuständige Bezirksevangelist [[Herbert Schmidt]] reichte daraufhin bei den Behörden eine Satzung ein, die er allerdings nicht mit seiner Kirchenleitung abgesprochen hatte. Daraufhin wurde er seines Amtes enthoben. Ab Januar 1949 wurden deshalb die Apostel aus der Schweiz, Ernst und [[Otto Güttinger]] und [[Rudolf Schneider]] mit der Bedienung der saarländischen Gemeinden betraut, was jedoch nicht überall auf Zustimmung stieß. [[Ernst Güttinger]] machte die [[Amtsenthebung]] Herbert Schmidts rückgängig. Im August 1950 besuchten daher im Auftrag des Stammapostels der damalige Stammapostelhelfer [[Peter Kuhlen]] und die Apostel [[Georg Schall]] und [[Walter Schmidt]] die Gemeinden im Saarland. Teile der saarländischen Amtsträger lehnten es ab, mit dem [[Stammapostelhelfer]] und seinen Begleitern in Gegenwart der Apostel aus der Schweiz zu sprechen. Besonders Apostel Ernst Güttinger wurde von deutschnationalen Mitgliedern abgelehnt, woraufhin sein Sohn Otto Güttinger als Leiter eingesetzt wurde.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Juni 1951 wurde er dann jedoch abgelöst und kurzfristig durch Apostel Georg Schall ersetzt. Am 5. August 1951 wurde der Gemeindeälteste [[Chrétien Dauber]] aus Frankreich zum Bezirksapostel ordiniert und mit der Betreuung der saarländischen Gemeinden betraut. Unter der Amtsführung dieses Apostels, der in Predigten die Apostel aus der Schweiz diffamiert haben soll, kam es wiederholt zu Tumulten, die sogar Polizeieinsätze notwendig machten. In seinen Predigten beschäftigte sich Apostel [[Chrétien Dauber]] gemäß der gerade aufkommenden [[Botschaft]] des Stammapostels mit der nahen [[Wiederkunft Christi]], was vielfach auf Widerstand stieß. Apostel Dauber versuchte diese Unruhen in den Gemeinden zu beseitigen und Widerstände mit Amtsenthebungen und Ausschlüssen zu brechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund eines Beschlusses der [[Bezirksapostelkonferenz]] der Neuapostolischen Kirche vom 17. Dezember 1951 wurden 1.264 der ca. 4.000 Mitglieder aus der Neuapostolischen Kirche des Saarlandes ausgeschlossen. Bezeichnend ist, dass der Beschluss noch von zwei Aposteln unterschrieben worden ist, die kurze Zeit später selber ausgeschlossen werden sollten: [[Peter Kuhlen]] und [[Gerrit Kamphuis]]. Die ausgeschlossenen Saarländer sammelten sich 1952 in acht Gemeinden, deren Leitung die Bezirksevangelisten Herbert Schmidt und [[Georg Simon]] übernahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. Juni 1954 wurde auch Apostel Otto Güttinger aus der Schweiz seines Amtes enthoben und aus der Neuapostolischen Kirche ausgeschlossen. Er gründete daraufhin mit seinem Vater [[Ernst Güttinger]] die [[Vereinigung Apostolischer Christen]] in der Schweiz mit ca. 1.000 Anhängern. Überdies wandten sie sich an die Saarländer und übernahmen dort im September 1954 als ranghöchste Geistliche die geistige Führung. Am 24. Januar 1955 folgten dann die Ausschlüsse der Apostel [[Peter Kuhlen]], [[Siegfried Dehmel]] und [[Ernst Dunkmann]], die dann am 25. Januar 1955 in Düsseldorf mit etwa 10.000 Anhängern die [[Apostolische Gemeinschaft]] gründeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1955 – 1967===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. März 1955 konstituierte sich die ’’Apostolische Gemeinde des Saarlandes’’ offiziell als Verein. Zum Vorsitzenden wurde der inzwischen zum [[Bischof]] ordinierte Herbert Schmidt gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Rückgliederung des Saarlandes an die Bundesrepublik Deutschland 1957 verließen die ersten Mitglieder die Gemeinschaft und schlossen sich der Gruppe von Apostel [[Eduard Gottfried Gaidies]] in Essen an. Dieser hatte sich schon früher von der Neuapostolischen Kirche gelöst und setzte sein unvergütetes Apostelamt gegen das der bezahlten neuapostolischen Apostel. Diese Gemeinschaft nennt sich [[Ur-apostolische Gemeinde]]. Es besteht heute wohl noch immer eine kleine Restgemeinde im Saarland, die gelegentlich von Günter Jegus aus Essen bedient wird. Die Essener Gemeinde hat sich vor einiger Zeit aus demographischen Gründen aufgelöst. Günter Jegus selbst ist aktuell wieder Mitglied der Neuapostolischen Kirche, deren Gottesdienste in der Gemeinde Essen-Rüttenscheid er gelegentlich besucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1957 bis 1960 wurde ein eigenes Kirchengebäude in Völklingen errichtet, das am [[Pfingsten|Pfingstsonntag]], dem 5. Juni 1960 von Apostel Kuhlen eingeweiht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ’’Apostolische Gemeinde des Saarlandes’’ blieb organisatorisch von der Düsseldorfer Gemeinschaft getrennt, wiewohl sie sich geistlich deren Leitung unterstellte. Im Jahre 1967 beantragte Apostel Kuhlen als Vereinsmitglied in die Apostolische Gemeinde des Saarlandes aufgenommen zu werden und forderte zugleich die Wahl zum Vereinsvorsitzenden. Außerdem wollte er eine organisatorische und finanzielle Vereinigung anstreben. Diesen Anträgen wurde allerdings nicht entsprochen, woraufhin Peter Kuhlen die weitere Betreuung der saarländischen Gemeinden ablehnte. Es kam zu einer Spaltung, da mehr als die Hälfte der saarländischen Mitglieder zur ’’Apostolischen Gemeinschaft’’ hielt und deren heutige saarländische Gemeinde gründete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1950er-Jahren trennten sich einige Mitglieder von der AGdS und gründeten die [[Neue-apostolische Christengemeinde]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
AGdS Völklingen.jpg|AGdS Völklingen aussen (2022)&lt;br /&gt;
AGdS_Völklingen_Blick_von_Empore.jpg|Blick von Empore&lt;br /&gt;
AGdS_Völklingen_Empore.jpg|Blick zur Empore&lt;br /&gt;
AGdS_Einweihung.jpg|Urkunde zur Grundsteinlegung&lt;br /&gt;
AGdS_Kelche.jpg|historische Kelche (aktuell werden &amp;quot;alte&amp;quot; NAK-Kelche verwendet)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eigenständigkeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der ’’Apostolischen Gemeinde des Saarlandes’’ verbliebenen Amtsträger wählten Herbert Schmidt zum Apostel, der dieses Amt im November 1967 antrat und bis zu seinem Ruhestand im Oktober 1984 ausübte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vereinsvorsitz wurde am 18. November 1983 von seinem Sohn [[Ortwin Schmidt]] übernommen, am 16. Juli 1984 wurde er dann mit nur 55% der Stimmen auch zum Apostel gewählt. Er übte beide Ämter bis zu seinem Rücktritt am 8. Dezember 2001 aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortwin Schmidt gab der Gemeinschaft, die bis dahin noch eine neuapostolische Theologie vertrat, [[1987]] mit der erstmaligen Herausgabe eines Glaubensbuches eine neue Ausrichtung. Er forderte eine Neuorientierung des Glaubens insbesondere im Hinblick auf Dogmen und die, seiner Meinung nach falschen, Lehren der christlichen Kirchen (z.B. [http://de.wikipedia.org/wiki/Trinit%C3%A4t Trinität], Jungfrauengeburt). Aufgrund des allgemeinen Mitgliederschwundes der christlichen Kirchen suchte er außerdem Kontakt sowohl zur Neuapostolischen Kirche wie auch zur Apostolischen Gemeinschaft, um über ein Zusammengehen zu sprechen. Die Lehrveränderungen und die Gespräche mit der Neuapostolischen Kirche führten dazu, dass 1988/89 etwa die Hälfte der damaligen Gemeindemitglieder zur ’’Apostolischen Gemeinschaft’’ wechselte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2000 lud der neuapostolische Stammapostel [[Richard Fehr]] die Leiter der im Laufe der Jahre abgespaltenen Gemeinschaften zu einem Gespräch zur Annäherung nach Zürich ein. Die neuapostolische Kirche bezeichnete dieses Treffen als ’’[[Konzil apostolischer Gemeinschaften in Europa|Konzil]]’’. Dabei wurde deutlich, dass sich Ortwin Schmidt in zentralen christlichen Glaubenssätzen, insbesondere der Trinität und der Gottessohnschaft Christi, von der Mehrheitsmeinung abgesetzt hatte. Eine Verpflichtung auf das  [[Apostolisches Glaubensbekenntnis|Apostolische Glaubensbekenntnis]] lehnte Schmidt ab. Stammapostel Fehr sagte in einer seiner Ansprachen, dass die AGdS nahe am Unitarismus oder Arianismus sei. An den Folgegesprächen nahm die AGdS dann nicht mehr teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Heutige Situation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2001 ging Apostel Ortwin Schmidt in den Ruhestand und am 8. Dezember 2001 wurde [[Friedhelm Gräßer]] zum Apostel und Leiter der Gemeinschaft gewählt. Im Oktober 2005 verließ Ortwin Schmidt die Gemeinschaft und ist heute konfessionslos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinschaft zählte 2001 noch etwa 100 bis 150 Mitglieder in zwei Gemeinden in Völklingen und Eschringen. Die Gemeinde Eschringen wurde 2006 geschlossen. Sie gibt eine Vierteljahreszeitschrift namens &#039;&#039;Wahrheit&#039;&#039; heraus, die in der Vergangenheit besonders durch kritische und zum Teil polemische Artikel von Ortwin Schmidt auffiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 wurden homosexuelle Amtsträger bestätigt und 2006 übernahmen auch Frauen ohne Ordination liturgische Aufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 wurde mit der Neuapostolischen Kirche eine Übereinkunft erzielt, dass die Mitglieder der AGdS künftig am ersten und letzten Sonntag im Monat an Gottesdiensten der NAK teilnehmen. Die NAK hat ihnen dabei die Teilnahme am Abendmahl angeboten. Dennoch will man zunächst seine Eigenständigkeit behalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. Februar 2006 entschuldigte sich in einem Gottesdienst in Saarbrücken der neuapostolische Bezirksapostel [[Hagen Wend]] im Beisein vieler Mitglieder der AGdS erstmals für die Ausschlüsse in den 1950er Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. Juli 2011 sprach Apostel Gräßer mit dem Stammapostel der Neuapostolischen Kirche [[Wilhelm Leber]] wegen einer Vertiefung der Beziehungen und weiteren Kooperationsmöglichkeiten. Weiter weckte er den Gedanken eines erneuten [[Konzil apostolischer Gemeinschaften in Europa|Apostolischen Konzils]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Quellen===&lt;br /&gt;
*Hutten, Kurt: Seher, Grübler, Enthusiasten; 13. Auflage, Stuttgart 1982 [[ISBN 3-7918-2130-X]]&lt;br /&gt;
*Internetseite der [http://www.apostolische-gemeinde-des-saarlandes.de Apostolischen Gemeinde des Saarlandes&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[http://www.naktuell.de NAKtuell]], Internetmagazin zum neuapostolischen Glauben&lt;br /&gt;
*niederländische Wikipedia zur Apostolischen Gemeinde des Saarlandes&lt;br /&gt;
*[[Der Herold]], Monatsschrift der [[Vereinigung Apostolischer Gemeinden]], Ausgabe Nr. 18 1960&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Externe Links===&lt;br /&gt;
[http://www.apostolische-gemeinde-des-saarlandes.de Apostolische Gemeinde des Saarlandes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Apostolische Gemeinschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Brisant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Überarbeitung notwendig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Arne</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Datei:AGdS_Kelche.jpg&amp;diff=30382</id>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Arne</name></author>
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		<title>Apostolische Gemeinde des Saarlands</title>
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		<updated>2022-05-10T18:14:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Arne: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Apostolische Gemeinde des Saarlandes&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;AGdS&#039;&#039;) ist als eigenständiger Verein 1952 vom [[Evangelist]]en [[Herbert Schmidt]] nach seinem [[Ausschluss]] aus der [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolischen Kirche]] (NAK) gegründet worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entstehungsumstände und Entwicklung der Gemeinde sind aus drei Gründen interessant: Zum ersten steht die AGdS exemplarisch für viele Splittergruppen der Neuapostolischen Kirche, die lieber sehr kleine eigenständige Gemeinschaften gründen anstatt sich größeren und existenzfähigeren Gruppen anzuschließen. Zum zweiten spiegelt ihre Entstehung die Problematiken in der Neuapostolischen Kirche nach dem Zweiten Weltkrieg. Drittens zeigten sich in ihr die Spannungen, die im Umfeld der [[Botschaft]] des Stammapostels [[Johann Gottfried Bischoff]] in etlichen neuapostolischen Gemeinden auftraten.&lt;br /&gt;
[[Datei:AGdS Emblem (2).jpg|mini|Embelm der AGdS in der Kirche Völklingen]]&lt;br /&gt;
===Vorgeschichte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Saarland waren nach dem Ersten Weltkrieg die neuapostolischen Gemeinden bis zur Rückgliederung ins Deutsche Reich 1935 der Verwaltung des schweizerischen [[Bezirksapostel]]s unterstellt. Die Neuapostolische Kirche des Saarlandes hatte Mitte der 1940er Jahre etwa 4.000 Mitglieder und war in zwei Ältestenbezirke aufgeteilt. Sie unterstand bis Ende 1948 dem Bezirksapostel [[Emil Buchner]]. Nach dem Zweiten Weltkrieg stand das Saarland unter französischer Militärverwaltung, und diese verbot der neuapostolischen Kirchenleitung, die in Frankfurt am Main ihren Sitz hatte, wegen ihrer nationalsozialistischen Vergangenheit die Einreise. Außerdem plante sie seinerzeit noch eine Herauslösung des Saarlandes aus Deutschland. Aus diesem Grund empfing im Mai 1948 der französische Militärgouverneur Gilbert Grandval den Hauptleiter der Neuapostolischen Kirche, den [[Stammapostel]] [[Johann Gottfried Bischoff]]. Der Militärgouverneur erklärte dem Stammapostel, dass die der NSDAP angehört habenden neuapostolischen Funktionsträger Bezirksapostel Emil Buchner, Bischof [[Gottfried Rockenfelder]] und Bezirksevangelist [[Friedrich Bischoff]] im Saarland unerwünscht seien. Der Stammapostel sagte eine Änderung in der Führung der neuapostolischen Kirche im Saarland zu. Außerdem bestand die Militärverwaltung darauf, dass die neuapostolischen Gemeinden im Saarland einen eigenständigen Verein namens ’’Neuapostolische Gemeinden des Saarlands’’ gründeten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ähnliche Vorgänge betrafen im Saarland auch die römisch-katholische Kirche. Die französische Militärverwaltung des Saarlands verfolgte die Politik jegliche Bindungen des Saarlandes an Deutschland - auch kirchliche - zu kappen.&lt;br /&gt;
Siehe hierzu auch:&#039;&#039; [http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Schulien#Engagement_im_p.C3.A4pstlichen_Auftrag_f.C3.BCr_die_Saar-Heimat Engament des Vatikan im Saarland nach 1945]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zuständige Bezirksevangelist [[Herbert Schmidt]] reichte daraufhin bei den Behörden eine Satzung ein, die er allerdings nicht mit seiner Kirchenleitung abgesprochen hatte. Daraufhin wurde er seines Amtes enthoben. Ab Januar 1949 wurden deshalb die Apostel aus der Schweiz, Ernst und [[Otto Güttinger]] und [[Rudolf Schneider]] mit der Bedienung der saarländischen Gemeinden betraut, was jedoch nicht überall auf Zustimmung stieß. [[Ernst Güttinger]] machte die [[Amtsenthebung]] Herbert Schmidts rückgängig. Im August 1950 besuchten daher im Auftrag des Stammapostels der damalige Stammapostelhelfer [[Peter Kuhlen]] und die Apostel [[Georg Schall]] und [[Walter Schmidt]] die Gemeinden im Saarland. Teile der saarländischen Amtsträger lehnten es ab, mit dem [[Stammapostelhelfer]] und seinen Begleitern in Gegenwart der Apostel aus der Schweiz zu sprechen. Besonders Apostel Ernst Güttinger wurde von deutschnationalen Mitgliedern abgelehnt, woraufhin sein Sohn Otto Güttinger als Leiter eingesetzt wurde.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Juni 1951 wurde er dann jedoch abgelöst und kurzfristig durch Apostel Georg Schall ersetzt. Am 5. August 1951 wurde der Gemeindeälteste [[Chrétien Dauber]] aus Frankreich zum Bezirksapostel ordiniert und mit der Betreuung der saarländischen Gemeinden betraut. Unter der Amtsführung dieses Apostels, der in Predigten die Apostel aus der Schweiz diffamiert haben soll, kam es wiederholt zu Tumulten, die sogar Polizeieinsätze notwendig machten. In seinen Predigten beschäftigte sich Apostel [[Chrétien Dauber]] gemäß der gerade aufkommenden [[Botschaft]] des Stammapostels mit der nahen [[Wiederkunft Christi]], was vielfach auf Widerstand stieß. Apostel Dauber versuchte diese Unruhen in den Gemeinden zu beseitigen und Widerstände mit Amtsenthebungen und Ausschlüssen zu brechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund eines Beschlusses der [[Bezirksapostelkonferenz]] der Neuapostolischen Kirche vom 17. Dezember 1951 wurden 1.264 der ca. 4.000 Mitglieder aus der Neuapostolischen Kirche des Saarlandes ausgeschlossen. Bezeichnend ist, dass der Beschluss noch von zwei Aposteln unterschrieben worden ist, die kurze Zeit später selber ausgeschlossen werden sollten: [[Peter Kuhlen]] und [[Gerrit Kamphuis]]. Die ausgeschlossenen Saarländer sammelten sich 1952 in acht Gemeinden, deren Leitung die Bezirksevangelisten Herbert Schmidt und [[Georg Simon]] übernahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. Juni 1954 wurde auch Apostel Otto Güttinger aus der Schweiz seines Amtes enthoben und aus der Neuapostolischen Kirche ausgeschlossen. Er gründete daraufhin mit seinem Vater [[Ernst Güttinger]] die [[Vereinigung Apostolischer Christen]] in der Schweiz mit ca. 1.000 Anhängern. Überdies wandten sie sich an die Saarländer und übernahmen dort im September 1954 als ranghöchste Geistliche die geistige Führung. Am 24. Januar 1955 folgten dann die Ausschlüsse der Apostel [[Peter Kuhlen]], [[Siegfried Dehmel]] und [[Ernst Dunkmann]], die dann am 25. Januar 1955 in Düsseldorf mit etwa 10.000 Anhängern die [[Apostolische Gemeinschaft]] gründeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1955 – 1967===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. März 1955 konstituierte sich die ’’Apostolische Gemeinde des Saarlandes’’ offiziell als Verein. Zum Vorsitzenden wurde der inzwischen zum [[Bischof]] ordinierte Herbert Schmidt gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Rückgliederung des Saarlandes an die Bundesrepublik Deutschland 1957 verließen die ersten Mitglieder die Gemeinschaft und schlossen sich der Gruppe von Apostel [[Eduard Gottfried Gaidies]] in Essen an. Dieser hatte sich schon früher von der Neuapostolischen Kirche gelöst und setzte sein unvergütetes Apostelamt gegen das der bezahlten neuapostolischen Apostel. Diese Gemeinschaft nennt sich [[Ur-apostolische Gemeinde]]. Es besteht heute wohl noch immer eine kleine Restgemeinde im Saarland, die gelegentlich von Günter Jegus aus Essen bedient wird. Die Essener Gemeinde hat sich vor einiger Zeit aus demographischen Gründen aufgelöst. Günter Jegus selbst ist aktuell wieder Mitglied der Neuapostolischen Kirche, deren Gottesdienste in der Gemeinde Essen-Rüttenscheid er gelegentlich besucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1957 bis 1960 wurde ein eigenes Kirchengebäude in Völklingen errichtet, das am [[Pfingsten|Pfingstsonntag]], dem 5. Juni 1960 von Apostel Kuhlen eingeweiht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ’’Apostolische Gemeinde des Saarlandes’’ blieb organisatorisch von der Düsseldorfer Gemeinschaft getrennt, wiewohl sie sich geistlich deren Leitung unterstellte. Im Jahre 1967 beantragte Apostel Kuhlen als Vereinsmitglied in die Apostolische Gemeinde des Saarlandes aufgenommen zu werden und forderte zugleich die Wahl zum Vereinsvorsitzenden. Außerdem wollte er eine organisatorische und finanzielle Vereinigung anstreben. Diesen Anträgen wurde allerdings nicht entsprochen, woraufhin Peter Kuhlen die weitere Betreuung der saarländischen Gemeinden ablehnte. Es kam zu einer Spaltung, da mehr als die Hälfte der saarländischen Mitglieder zur ’’Apostolischen Gemeinschaft’’ hielt und deren heutige saarländische Gemeinde gründete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1950er-Jahren trennten sich einige Mitglieder von der AGdS und gründeten die [[Neue-apostolische Christengemeinde]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
AGdS Völklingen.jpg|AGdS Völklingen aussen (2022)&lt;br /&gt;
AGdS_Völklingen_Blick_von_Empore.jpg|Blick von Empore&lt;br /&gt;
AGdS_Völklingen_Empore.jpg|Blick zur Empore&lt;br /&gt;
AGdS_Einweihung.jpg|Urkunde zur Grundsteinlegung&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eigenständigkeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der ’’Apostolischen Gemeinde des Saarlandes’’ verbliebenen Amtsträger wählten Herbert Schmidt zum Apostel, der dieses Amt im November 1967 antrat und bis zu seinem Ruhestand im Oktober 1984 ausübte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vereinsvorsitz wurde am 18. November 1983 von seinem Sohn [[Ortwin Schmidt]] übernommen, am 16. Juli 1984 wurde er dann mit nur 55% der Stimmen auch zum Apostel gewählt. Er übte beide Ämter bis zu seinem Rücktritt am 8. Dezember 2001 aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortwin Schmidt gab der Gemeinschaft, die bis dahin noch eine neuapostolische Theologie vertrat, [[1987]] mit der erstmaligen Herausgabe eines Glaubensbuches eine neue Ausrichtung. Er forderte eine Neuorientierung des Glaubens insbesondere im Hinblick auf Dogmen und die, seiner Meinung nach falschen, Lehren der christlichen Kirchen (z.B. [http://de.wikipedia.org/wiki/Trinit%C3%A4t Trinität], Jungfrauengeburt). Aufgrund des allgemeinen Mitgliederschwundes der christlichen Kirchen suchte er außerdem Kontakt sowohl zur Neuapostolischen Kirche wie auch zur Apostolischen Gemeinschaft, um über ein Zusammengehen zu sprechen. Die Lehrveränderungen und die Gespräche mit der Neuapostolischen Kirche führten dazu, dass 1988/89 etwa die Hälfte der damaligen Gemeindemitglieder zur ’’Apostolischen Gemeinschaft’’ wechselte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2000 lud der neuapostolische Stammapostel [[Richard Fehr]] die Leiter der im Laufe der Jahre abgespaltenen Gemeinschaften zu einem Gespräch zur Annäherung nach Zürich ein. Die neuapostolische Kirche bezeichnete dieses Treffen als ’’[[Konzil apostolischer Gemeinschaften in Europa|Konzil]]’’. Dabei wurde deutlich, dass sich Ortwin Schmidt in zentralen christlichen Glaubenssätzen, insbesondere der Trinität und der Gottessohnschaft Christi, von der Mehrheitsmeinung abgesetzt hatte. Eine Verpflichtung auf das  [[Apostolisches Glaubensbekenntnis|Apostolische Glaubensbekenntnis]] lehnte Schmidt ab. Stammapostel Fehr sagte in einer seiner Ansprachen, dass die AGdS nahe am Unitarismus oder Arianismus sei. An den Folgegesprächen nahm die AGdS dann nicht mehr teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Heutige Situation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2001 ging Apostel Ortwin Schmidt in den Ruhestand und am 8. Dezember 2001 wurde [[Friedhelm Gräßer]] zum Apostel und Leiter der Gemeinschaft gewählt. Im Oktober 2005 verließ Ortwin Schmidt die Gemeinschaft und ist heute konfessionslos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinschaft zählte 2001 noch etwa 100 bis 150 Mitglieder in zwei Gemeinden in Völklingen und Eschringen. Die Gemeinde Eschringen wurde 2006 geschlossen. Sie gibt eine Vierteljahreszeitschrift namens &#039;&#039;Wahrheit&#039;&#039; heraus, die in der Vergangenheit besonders durch kritische und zum Teil polemische Artikel von Ortwin Schmidt auffiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 wurden homosexuelle Amtsträger bestätigt und 2006 übernahmen auch Frauen ohne Ordination liturgische Aufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 wurde mit der Neuapostolischen Kirche eine Übereinkunft erzielt, dass die Mitglieder der AGdS künftig am ersten und letzten Sonntag im Monat an Gottesdiensten der NAK teilnehmen. Die NAK hat ihnen dabei die Teilnahme am Abendmahl angeboten. Dennoch will man zunächst seine Eigenständigkeit behalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. Februar 2006 entschuldigte sich in einem Gottesdienst in Saarbrücken der neuapostolische Bezirksapostel [[Hagen Wend]] im Beisein vieler Mitglieder der AGdS erstmals für die Ausschlüsse in den 1950er Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. Juli 2011 sprach Apostel Gräßer mit dem Stammapostel der Neuapostolischen Kirche [[Wilhelm Leber]] wegen einer Vertiefung der Beziehungen und weiteren Kooperationsmöglichkeiten. Weiter weckte er den Gedanken eines erneuten [[Konzil apostolischer Gemeinschaften in Europa|Apostolischen Konzils]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Quellen===&lt;br /&gt;
*Hutten, Kurt: Seher, Grübler, Enthusiasten; 13. Auflage, Stuttgart 1982 [[ISBN 3-7918-2130-X]]&lt;br /&gt;
*Internetseite der [http://www.apostolische-gemeinde-des-saarlandes.de Apostolischen Gemeinde des Saarlandes&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[http://www.naktuell.de NAKtuell]], Internetmagazin zum neuapostolischen Glauben&lt;br /&gt;
*niederländische Wikipedia zur Apostolischen Gemeinde des Saarlandes&lt;br /&gt;
*[[Der Herold]], Monatsschrift der [[Vereinigung Apostolischer Gemeinden]], Ausgabe Nr. 18 1960&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Externe Links===&lt;br /&gt;
[http://www.apostolische-gemeinde-des-saarlandes.de Apostolische Gemeinde des Saarlandes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Apostolische Gemeinschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Brisant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Überarbeitung notwendig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Arne</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Arne: A. Stauch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
A. Stauch&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Arne</name></author>
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		<title>Apostolische Gemeinde des Saarlands</title>
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		<updated>2022-05-10T18:10:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Arne: /* 1955 – 1967 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Apostolische Gemeinde des Saarlandes&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;AGdS&#039;&#039;) ist als eigenständiger Verein 1952 vom [[Evangelist]]en [[Herbert Schmidt]] nach seinem [[Ausschluss]] aus der [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolischen Kirche]] (NAK) gegründet worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entstehungsumstände und Entwicklung der Gemeinde sind aus drei Gründen interessant: Zum ersten steht die AGdS exemplarisch für viele Splittergruppen der Neuapostolischen Kirche, die lieber sehr kleine eigenständige Gemeinschaften gründen anstatt sich größeren und existenzfähigeren Gruppen anzuschließen. Zum zweiten spiegelt ihre Entstehung die Problematiken in der Neuapostolischen Kirche nach dem Zweiten Weltkrieg. Drittens zeigten sich in ihr die Spannungen, die im Umfeld der [[Botschaft]] des Stammapostels [[Johann Gottfried Bischoff]] in etlichen neuapostolischen Gemeinden auftraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vorgeschichte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Saarland waren nach dem Ersten Weltkrieg die neuapostolischen Gemeinden bis zur Rückgliederung ins Deutsche Reich 1935 der Verwaltung des schweizerischen [[Bezirksapostel]]s unterstellt. Die Neuapostolische Kirche des Saarlandes hatte Mitte der 1940er Jahre etwa 4.000 Mitglieder und war in zwei Ältestenbezirke aufgeteilt. Sie unterstand bis Ende 1948 dem Bezirksapostel [[Emil Buchner]]. Nach dem Zweiten Weltkrieg stand das Saarland unter französischer Militärverwaltung, und diese verbot der neuapostolischen Kirchenleitung, die in Frankfurt am Main ihren Sitz hatte, wegen ihrer nationalsozialistischen Vergangenheit die Einreise. Außerdem plante sie seinerzeit noch eine Herauslösung des Saarlandes aus Deutschland. Aus diesem Grund empfing im Mai 1948 der französische Militärgouverneur Gilbert Grandval den Hauptleiter der Neuapostolischen Kirche, den [[Stammapostel]] [[Johann Gottfried Bischoff]]. Der Militärgouverneur erklärte dem Stammapostel, dass die der NSDAP angehört habenden neuapostolischen Funktionsträger Bezirksapostel Emil Buchner, Bischof [[Gottfried Rockenfelder]] und Bezirksevangelist [[Friedrich Bischoff]] im Saarland unerwünscht seien. Der Stammapostel sagte eine Änderung in der Führung der neuapostolischen Kirche im Saarland zu. Außerdem bestand die Militärverwaltung darauf, dass die neuapostolischen Gemeinden im Saarland einen eigenständigen Verein namens ’’Neuapostolische Gemeinden des Saarlands’’ gründeten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ähnliche Vorgänge betrafen im Saarland auch die römisch-katholische Kirche. Die französische Militärverwaltung des Saarlands verfolgte die Politik jegliche Bindungen des Saarlandes an Deutschland - auch kirchliche - zu kappen.&lt;br /&gt;
Siehe hierzu auch:&#039;&#039; [http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Schulien#Engagement_im_p.C3.A4pstlichen_Auftrag_f.C3.BCr_die_Saar-Heimat Engament des Vatikan im Saarland nach 1945]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zuständige Bezirksevangelist [[Herbert Schmidt]] reichte daraufhin bei den Behörden eine Satzung ein, die er allerdings nicht mit seiner Kirchenleitung abgesprochen hatte. Daraufhin wurde er seines Amtes enthoben. Ab Januar 1949 wurden deshalb die Apostel aus der Schweiz, Ernst und [[Otto Güttinger]] und [[Rudolf Schneider]] mit der Bedienung der saarländischen Gemeinden betraut, was jedoch nicht überall auf Zustimmung stieß. [[Ernst Güttinger]] machte die [[Amtsenthebung]] Herbert Schmidts rückgängig. Im August 1950 besuchten daher im Auftrag des Stammapostels der damalige Stammapostelhelfer [[Peter Kuhlen]] und die Apostel [[Georg Schall]] und [[Walter Schmidt]] die Gemeinden im Saarland. Teile der saarländischen Amtsträger lehnten es ab, mit dem [[Stammapostelhelfer]] und seinen Begleitern in Gegenwart der Apostel aus der Schweiz zu sprechen. Besonders Apostel Ernst Güttinger wurde von deutschnationalen Mitgliedern abgelehnt, woraufhin sein Sohn Otto Güttinger als Leiter eingesetzt wurde.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Juni 1951 wurde er dann jedoch abgelöst und kurzfristig durch Apostel Georg Schall ersetzt. Am 5. August 1951 wurde der Gemeindeälteste [[Chrétien Dauber]] aus Frankreich zum Bezirksapostel ordiniert und mit der Betreuung der saarländischen Gemeinden betraut. Unter der Amtsführung dieses Apostels, der in Predigten die Apostel aus der Schweiz diffamiert haben soll, kam es wiederholt zu Tumulten, die sogar Polizeieinsätze notwendig machten. In seinen Predigten beschäftigte sich Apostel [[Chrétien Dauber]] gemäß der gerade aufkommenden [[Botschaft]] des Stammapostels mit der nahen [[Wiederkunft Christi]], was vielfach auf Widerstand stieß. Apostel Dauber versuchte diese Unruhen in den Gemeinden zu beseitigen und Widerstände mit Amtsenthebungen und Ausschlüssen zu brechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund eines Beschlusses der [[Bezirksapostelkonferenz]] der Neuapostolischen Kirche vom 17. Dezember 1951 wurden 1.264 der ca. 4.000 Mitglieder aus der Neuapostolischen Kirche des Saarlandes ausgeschlossen. Bezeichnend ist, dass der Beschluss noch von zwei Aposteln unterschrieben worden ist, die kurze Zeit später selber ausgeschlossen werden sollten: [[Peter Kuhlen]] und [[Gerrit Kamphuis]]. Die ausgeschlossenen Saarländer sammelten sich 1952 in acht Gemeinden, deren Leitung die Bezirksevangelisten Herbert Schmidt und [[Georg Simon]] übernahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. Juni 1954 wurde auch Apostel Otto Güttinger aus der Schweiz seines Amtes enthoben und aus der Neuapostolischen Kirche ausgeschlossen. Er gründete daraufhin mit seinem Vater [[Ernst Güttinger]] die [[Vereinigung Apostolischer Christen]] in der Schweiz mit ca. 1.000 Anhängern. Überdies wandten sie sich an die Saarländer und übernahmen dort im September 1954 als ranghöchste Geistliche die geistige Führung. Am 24. Januar 1955 folgten dann die Ausschlüsse der Apostel [[Peter Kuhlen]], [[Siegfried Dehmel]] und [[Ernst Dunkmann]], die dann am 25. Januar 1955 in Düsseldorf mit etwa 10.000 Anhängern die [[Apostolische Gemeinschaft]] gründeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1955 – 1967===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. März 1955 konstituierte sich die ’’Apostolische Gemeinde des Saarlandes’’ offiziell als Verein. Zum Vorsitzenden wurde der inzwischen zum [[Bischof]] ordinierte Herbert Schmidt gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Rückgliederung des Saarlandes an die Bundesrepublik Deutschland 1957 verließen die ersten Mitglieder die Gemeinschaft und schlossen sich der Gruppe von Apostel [[Eduard Gottfried Gaidies]] in Essen an. Dieser hatte sich schon früher von der Neuapostolischen Kirche gelöst und setzte sein unvergütetes Apostelamt gegen das der bezahlten neuapostolischen Apostel. Diese Gemeinschaft nennt sich [[Ur-apostolische Gemeinde]]. Es besteht heute wohl noch immer eine kleine Restgemeinde im Saarland, die gelegentlich von Günter Jegus aus Essen bedient wird. Die Essener Gemeinde hat sich vor einiger Zeit aus demographischen Gründen aufgelöst. Günter Jegus selbst ist aktuell wieder Mitglied der Neuapostolischen Kirche, deren Gottesdienste in der Gemeinde Essen-Rüttenscheid er gelegentlich besucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1957 bis 1960 wurde ein eigenes Kirchengebäude in Völklingen errichtet, das am [[Pfingsten|Pfingstsonntag]], dem 5. Juni 1960 von Apostel Kuhlen eingeweiht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ’’Apostolische Gemeinde des Saarlandes’’ blieb organisatorisch von der Düsseldorfer Gemeinschaft getrennt, wiewohl sie sich geistlich deren Leitung unterstellte. Im Jahre 1967 beantragte Apostel Kuhlen als Vereinsmitglied in die Apostolische Gemeinde des Saarlandes aufgenommen zu werden und forderte zugleich die Wahl zum Vereinsvorsitzenden. Außerdem wollte er eine organisatorische und finanzielle Vereinigung anstreben. Diesen Anträgen wurde allerdings nicht entsprochen, woraufhin Peter Kuhlen die weitere Betreuung der saarländischen Gemeinden ablehnte. Es kam zu einer Spaltung, da mehr als die Hälfte der saarländischen Mitglieder zur ’’Apostolischen Gemeinschaft’’ hielt und deren heutige saarländische Gemeinde gründete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1950er-Jahren trennten sich einige Mitglieder von der AGdS und gründeten die [[Neue-apostolische Christengemeinde]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
AGdS Völklingen.jpg|AGdS Völklingen aussen (2022)&lt;br /&gt;
AGdS_Völklingen_Blick_von_Empore.jpg|Blick von Empore&lt;br /&gt;
AGdS_Völklingen_Empore.jpg|Blick zur Empore&lt;br /&gt;
AGdS_Einweihung.jpg|Urkunde zur Grundsteinlegung&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eigenständigkeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der ’’Apostolischen Gemeinde des Saarlandes’’ verbliebenen Amtsträger wählten Herbert Schmidt zum Apostel, der dieses Amt im November 1967 antrat und bis zu seinem Ruhestand im Oktober 1984 ausübte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vereinsvorsitz wurde am 18. November 1983 von seinem Sohn [[Ortwin Schmidt]] übernommen, am 16. Juli 1984 wurde er dann mit nur 55% der Stimmen auch zum Apostel gewählt. Er übte beide Ämter bis zu seinem Rücktritt am 8. Dezember 2001 aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortwin Schmidt gab der Gemeinschaft, die bis dahin noch eine neuapostolische Theologie vertrat, [[1987]] mit der erstmaligen Herausgabe eines Glaubensbuches eine neue Ausrichtung. Er forderte eine Neuorientierung des Glaubens insbesondere im Hinblick auf Dogmen und die, seiner Meinung nach falschen, Lehren der christlichen Kirchen (z.B. [http://de.wikipedia.org/wiki/Trinit%C3%A4t Trinität], Jungfrauengeburt). Aufgrund des allgemeinen Mitgliederschwundes der christlichen Kirchen suchte er außerdem Kontakt sowohl zur Neuapostolischen Kirche wie auch zur Apostolischen Gemeinschaft, um über ein Zusammengehen zu sprechen. Die Lehrveränderungen und die Gespräche mit der Neuapostolischen Kirche führten dazu, dass 1988/89 etwa die Hälfte der damaligen Gemeindemitglieder zur ’’Apostolischen Gemeinschaft’’ wechselte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2000 lud der neuapostolische Stammapostel [[Richard Fehr]] die Leiter der im Laufe der Jahre abgespaltenen Gemeinschaften zu einem Gespräch zur Annäherung nach Zürich ein. Die neuapostolische Kirche bezeichnete dieses Treffen als ’’[[Konzil apostolischer Gemeinschaften in Europa|Konzil]]’’. Dabei wurde deutlich, dass sich Ortwin Schmidt in zentralen christlichen Glaubenssätzen, insbesondere der Trinität und der Gottessohnschaft Christi, von der Mehrheitsmeinung abgesetzt hatte. Eine Verpflichtung auf das  [[Apostolisches Glaubensbekenntnis|Apostolische Glaubensbekenntnis]] lehnte Schmidt ab. Stammapostel Fehr sagte in einer seiner Ansprachen, dass die AGdS nahe am Unitarismus oder Arianismus sei. An den Folgegesprächen nahm die AGdS dann nicht mehr teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Heutige Situation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2001 ging Apostel Ortwin Schmidt in den Ruhestand und am 8. Dezember 2001 wurde [[Friedhelm Gräßer]] zum Apostel und Leiter der Gemeinschaft gewählt. Im Oktober 2005 verließ Ortwin Schmidt die Gemeinschaft und ist heute konfessionslos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinschaft zählte 2001 noch etwa 100 bis 150 Mitglieder in zwei Gemeinden in Völklingen und Eschringen. Die Gemeinde Eschringen wurde 2006 geschlossen. Sie gibt eine Vierteljahreszeitschrift namens &#039;&#039;Wahrheit&#039;&#039; heraus, die in der Vergangenheit besonders durch kritische und zum Teil polemische Artikel von Ortwin Schmidt auffiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 wurden homosexuelle Amtsträger bestätigt und 2006 übernahmen auch Frauen ohne Ordination liturgische Aufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 wurde mit der Neuapostolischen Kirche eine Übereinkunft erzielt, dass die Mitglieder der AGdS künftig am ersten und letzten Sonntag im Monat an Gottesdiensten der NAK teilnehmen. Die NAK hat ihnen dabei die Teilnahme am Abendmahl angeboten. Dennoch will man zunächst seine Eigenständigkeit behalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. Februar 2006 entschuldigte sich in einem Gottesdienst in Saarbrücken der neuapostolische Bezirksapostel [[Hagen Wend]] im Beisein vieler Mitglieder der AGdS erstmals für die Ausschlüsse in den 1950er Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. Juli 2011 sprach Apostel Gräßer mit dem Stammapostel der Neuapostolischen Kirche [[Wilhelm Leber]] wegen einer Vertiefung der Beziehungen und weiteren Kooperationsmöglichkeiten. Weiter weckte er den Gedanken eines erneuten [[Konzil apostolischer Gemeinschaften in Europa|Apostolischen Konzils]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Quellen===&lt;br /&gt;
*Hutten, Kurt: Seher, Grübler, Enthusiasten; 13. Auflage, Stuttgart 1982 [[ISBN 3-7918-2130-X]]&lt;br /&gt;
*Internetseite der [http://www.apostolische-gemeinde-des-saarlandes.de Apostolischen Gemeinde des Saarlandes&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[http://www.naktuell.de NAKtuell]], Internetmagazin zum neuapostolischen Glauben&lt;br /&gt;
*niederländische Wikipedia zur Apostolischen Gemeinde des Saarlandes&lt;br /&gt;
*[[Der Herold]], Monatsschrift der [[Vereinigung Apostolischer Gemeinden]], Ausgabe Nr. 18 1960&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Externe Links===&lt;br /&gt;
[http://www.apostolische-gemeinde-des-saarlandes.de Apostolische Gemeinde des Saarlandes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Apostolische Gemeinschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Brisant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Überarbeitung notwendig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Arne</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Arne: A. Stauch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
A. Stauch&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Arne: /* 1955 – 1967 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Apostolische Gemeinde des Saarlandes&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;AGdS&#039;&#039;) ist als eigenständiger Verein 1952 vom [[Evangelist]]en [[Herbert Schmidt]] nach seinem [[Ausschluss]] aus der [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolischen Kirche]] (NAK) gegründet worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entstehungsumstände und Entwicklung der Gemeinde sind aus drei Gründen interessant: Zum ersten steht die AGdS exemplarisch für viele Splittergruppen der Neuapostolischen Kirche, die lieber sehr kleine eigenständige Gemeinschaften gründen anstatt sich größeren und existenzfähigeren Gruppen anzuschließen. Zum zweiten spiegelt ihre Entstehung die Problematiken in der Neuapostolischen Kirche nach dem Zweiten Weltkrieg. Drittens zeigten sich in ihr die Spannungen, die im Umfeld der [[Botschaft]] des Stammapostels [[Johann Gottfried Bischoff]] in etlichen neuapostolischen Gemeinden auftraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vorgeschichte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Saarland waren nach dem Ersten Weltkrieg die neuapostolischen Gemeinden bis zur Rückgliederung ins Deutsche Reich 1935 der Verwaltung des schweizerischen [[Bezirksapostel]]s unterstellt. Die Neuapostolische Kirche des Saarlandes hatte Mitte der 1940er Jahre etwa 4.000 Mitglieder und war in zwei Ältestenbezirke aufgeteilt. Sie unterstand bis Ende 1948 dem Bezirksapostel [[Emil Buchner]]. Nach dem Zweiten Weltkrieg stand das Saarland unter französischer Militärverwaltung, und diese verbot der neuapostolischen Kirchenleitung, die in Frankfurt am Main ihren Sitz hatte, wegen ihrer nationalsozialistischen Vergangenheit die Einreise. Außerdem plante sie seinerzeit noch eine Herauslösung des Saarlandes aus Deutschland. Aus diesem Grund empfing im Mai 1948 der französische Militärgouverneur Gilbert Grandval den Hauptleiter der Neuapostolischen Kirche, den [[Stammapostel]] [[Johann Gottfried Bischoff]]. Der Militärgouverneur erklärte dem Stammapostel, dass die der NSDAP angehört habenden neuapostolischen Funktionsträger Bezirksapostel Emil Buchner, Bischof [[Gottfried Rockenfelder]] und Bezirksevangelist [[Friedrich Bischoff]] im Saarland unerwünscht seien. Der Stammapostel sagte eine Änderung in der Führung der neuapostolischen Kirche im Saarland zu. Außerdem bestand die Militärverwaltung darauf, dass die neuapostolischen Gemeinden im Saarland einen eigenständigen Verein namens ’’Neuapostolische Gemeinden des Saarlands’’ gründeten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ähnliche Vorgänge betrafen im Saarland auch die römisch-katholische Kirche. Die französische Militärverwaltung des Saarlands verfolgte die Politik jegliche Bindungen des Saarlandes an Deutschland - auch kirchliche - zu kappen.&lt;br /&gt;
Siehe hierzu auch:&#039;&#039; [http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Schulien#Engagement_im_p.C3.A4pstlichen_Auftrag_f.C3.BCr_die_Saar-Heimat Engament des Vatikan im Saarland nach 1945]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zuständige Bezirksevangelist [[Herbert Schmidt]] reichte daraufhin bei den Behörden eine Satzung ein, die er allerdings nicht mit seiner Kirchenleitung abgesprochen hatte. Daraufhin wurde er seines Amtes enthoben. Ab Januar 1949 wurden deshalb die Apostel aus der Schweiz, Ernst und [[Otto Güttinger]] und [[Rudolf Schneider]] mit der Bedienung der saarländischen Gemeinden betraut, was jedoch nicht überall auf Zustimmung stieß. [[Ernst Güttinger]] machte die [[Amtsenthebung]] Herbert Schmidts rückgängig. Im August 1950 besuchten daher im Auftrag des Stammapostels der damalige Stammapostelhelfer [[Peter Kuhlen]] und die Apostel [[Georg Schall]] und [[Walter Schmidt]] die Gemeinden im Saarland. Teile der saarländischen Amtsträger lehnten es ab, mit dem [[Stammapostelhelfer]] und seinen Begleitern in Gegenwart der Apostel aus der Schweiz zu sprechen. Besonders Apostel Ernst Güttinger wurde von deutschnationalen Mitgliedern abgelehnt, woraufhin sein Sohn Otto Güttinger als Leiter eingesetzt wurde.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Juni 1951 wurde er dann jedoch abgelöst und kurzfristig durch Apostel Georg Schall ersetzt. Am 5. August 1951 wurde der Gemeindeälteste [[Chrétien Dauber]] aus Frankreich zum Bezirksapostel ordiniert und mit der Betreuung der saarländischen Gemeinden betraut. Unter der Amtsführung dieses Apostels, der in Predigten die Apostel aus der Schweiz diffamiert haben soll, kam es wiederholt zu Tumulten, die sogar Polizeieinsätze notwendig machten. In seinen Predigten beschäftigte sich Apostel [[Chrétien Dauber]] gemäß der gerade aufkommenden [[Botschaft]] des Stammapostels mit der nahen [[Wiederkunft Christi]], was vielfach auf Widerstand stieß. Apostel Dauber versuchte diese Unruhen in den Gemeinden zu beseitigen und Widerstände mit Amtsenthebungen und Ausschlüssen zu brechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund eines Beschlusses der [[Bezirksapostelkonferenz]] der Neuapostolischen Kirche vom 17. Dezember 1951 wurden 1.264 der ca. 4.000 Mitglieder aus der Neuapostolischen Kirche des Saarlandes ausgeschlossen. Bezeichnend ist, dass der Beschluss noch von zwei Aposteln unterschrieben worden ist, die kurze Zeit später selber ausgeschlossen werden sollten: [[Peter Kuhlen]] und [[Gerrit Kamphuis]]. Die ausgeschlossenen Saarländer sammelten sich 1952 in acht Gemeinden, deren Leitung die Bezirksevangelisten Herbert Schmidt und [[Georg Simon]] übernahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. Juni 1954 wurde auch Apostel Otto Güttinger aus der Schweiz seines Amtes enthoben und aus der Neuapostolischen Kirche ausgeschlossen. Er gründete daraufhin mit seinem Vater [[Ernst Güttinger]] die [[Vereinigung Apostolischer Christen]] in der Schweiz mit ca. 1.000 Anhängern. Überdies wandten sie sich an die Saarländer und übernahmen dort im September 1954 als ranghöchste Geistliche die geistige Führung. Am 24. Januar 1955 folgten dann die Ausschlüsse der Apostel [[Peter Kuhlen]], [[Siegfried Dehmel]] und [[Ernst Dunkmann]], die dann am 25. Januar 1955 in Düsseldorf mit etwa 10.000 Anhängern die [[Apostolische Gemeinschaft]] gründeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1955 – 1967===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. März 1955 konstituierte sich die ’’Apostolische Gemeinde des Saarlandes’’ offiziell als Verein. Zum Vorsitzenden wurde der inzwischen zum [[Bischof]] ordinierte Herbert Schmidt gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Rückgliederung des Saarlandes an die Bundesrepublik Deutschland 1957 verließen die ersten Mitglieder die Gemeinschaft und schlossen sich der Gruppe von Apostel [[Eduard Gottfried Gaidies]] in Essen an. Dieser hatte sich schon früher von der Neuapostolischen Kirche gelöst und setzte sein unvergütetes Apostelamt gegen das der bezahlten neuapostolischen Apostel. Diese Gemeinschaft nennt sich [[Ur-apostolische Gemeinde]]. Es besteht heute wohl noch immer eine kleine Restgemeinde im Saarland, die gelegentlich von Günter Jegus aus Essen bedient wird. Die Essener Gemeinde hat sich vor einiger Zeit aus demographischen Gründen aufgelöst. Günter Jegus selbst ist aktuell wieder Mitglied der Neuapostolischen Kirche, deren Gottesdienste in der Gemeinde Essen-Rüttenscheid er gelegentlich besucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1957 bis 1960 wurde ein eigenes Kirchengebäude in Völklingen errichtet, das am [[Pfingsten|Pfingstsonntag]], dem 5. Juni 1960 von Apostel Kuhlen eingeweiht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ’’Apostolische Gemeinde des Saarlandes’’ blieb organisatorisch von der Düsseldorfer Gemeinschaft getrennt, wiewohl sie sich geistlich deren Leitung unterstellte. Im Jahre 1967 beantragte Apostel Kuhlen als Vereinsmitglied in die Apostolische Gemeinde des Saarlandes aufgenommen zu werden und forderte zugleich die Wahl zum Vereinsvorsitzenden. Außerdem wollte er eine organisatorische und finanzielle Vereinigung anstreben. Diesen Anträgen wurde allerdings nicht entsprochen, woraufhin Peter Kuhlen die weitere Betreuung der saarländischen Gemeinden ablehnte. Es kam zu einer Spaltung, da mehr als die Hälfte der saarländischen Mitglieder zur ’’Apostolischen Gemeinschaft’’ hielt und deren heutige saarländische Gemeinde gründete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1950er-Jahren trennten sich einige Mitglieder von der AGdS und gründeten die [[Neue-apostolische Christengemeinde]].&lt;br /&gt;
[[Datei:AGdS Völklingen.jpg|mini|AGdS Völklingen aussen (&amp;quot;022)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eigenständigkeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der ’’Apostolischen Gemeinde des Saarlandes’’ verbliebenen Amtsträger wählten Herbert Schmidt zum Apostel, der dieses Amt im November 1967 antrat und bis zu seinem Ruhestand im Oktober 1984 ausübte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vereinsvorsitz wurde am 18. November 1983 von seinem Sohn [[Ortwin Schmidt]] übernommen, am 16. Juli 1984 wurde er dann mit nur 55% der Stimmen auch zum Apostel gewählt. Er übte beide Ämter bis zu seinem Rücktritt am 8. Dezember 2001 aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortwin Schmidt gab der Gemeinschaft, die bis dahin noch eine neuapostolische Theologie vertrat, [[1987]] mit der erstmaligen Herausgabe eines Glaubensbuches eine neue Ausrichtung. Er forderte eine Neuorientierung des Glaubens insbesondere im Hinblick auf Dogmen und die, seiner Meinung nach falschen, Lehren der christlichen Kirchen (z.B. [http://de.wikipedia.org/wiki/Trinit%C3%A4t Trinität], Jungfrauengeburt). Aufgrund des allgemeinen Mitgliederschwundes der christlichen Kirchen suchte er außerdem Kontakt sowohl zur Neuapostolischen Kirche wie auch zur Apostolischen Gemeinschaft, um über ein Zusammengehen zu sprechen. Die Lehrveränderungen und die Gespräche mit der Neuapostolischen Kirche führten dazu, dass 1988/89 etwa die Hälfte der damaligen Gemeindemitglieder zur ’’Apostolischen Gemeinschaft’’ wechselte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2000 lud der neuapostolische Stammapostel [[Richard Fehr]] die Leiter der im Laufe der Jahre abgespaltenen Gemeinschaften zu einem Gespräch zur Annäherung nach Zürich ein. Die neuapostolische Kirche bezeichnete dieses Treffen als ’’[[Konzil apostolischer Gemeinschaften in Europa|Konzil]]’’. Dabei wurde deutlich, dass sich Ortwin Schmidt in zentralen christlichen Glaubenssätzen, insbesondere der Trinität und der Gottessohnschaft Christi, von der Mehrheitsmeinung abgesetzt hatte. Eine Verpflichtung auf das  [[Apostolisches Glaubensbekenntnis|Apostolische Glaubensbekenntnis]] lehnte Schmidt ab. Stammapostel Fehr sagte in einer seiner Ansprachen, dass die AGdS nahe am Unitarismus oder Arianismus sei. An den Folgegesprächen nahm die AGdS dann nicht mehr teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Heutige Situation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2001 ging Apostel Ortwin Schmidt in den Ruhestand und am 8. Dezember 2001 wurde [[Friedhelm Gräßer]] zum Apostel und Leiter der Gemeinschaft gewählt. Im Oktober 2005 verließ Ortwin Schmidt die Gemeinschaft und ist heute konfessionslos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinschaft zählte 2001 noch etwa 100 bis 150 Mitglieder in zwei Gemeinden in Völklingen und Eschringen. Die Gemeinde Eschringen wurde 2006 geschlossen. Sie gibt eine Vierteljahreszeitschrift namens &#039;&#039;Wahrheit&#039;&#039; heraus, die in der Vergangenheit besonders durch kritische und zum Teil polemische Artikel von Ortwin Schmidt auffiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 wurden homosexuelle Amtsträger bestätigt und 2006 übernahmen auch Frauen ohne Ordination liturgische Aufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 wurde mit der Neuapostolischen Kirche eine Übereinkunft erzielt, dass die Mitglieder der AGdS künftig am ersten und letzten Sonntag im Monat an Gottesdiensten der NAK teilnehmen. Die NAK hat ihnen dabei die Teilnahme am Abendmahl angeboten. Dennoch will man zunächst seine Eigenständigkeit behalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. Februar 2006 entschuldigte sich in einem Gottesdienst in Saarbrücken der neuapostolische Bezirksapostel [[Hagen Wend]] im Beisein vieler Mitglieder der AGdS erstmals für die Ausschlüsse in den 1950er Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. Juli 2011 sprach Apostel Gräßer mit dem Stammapostel der Neuapostolischen Kirche [[Wilhelm Leber]] wegen einer Vertiefung der Beziehungen und weiteren Kooperationsmöglichkeiten. Weiter weckte er den Gedanken eines erneuten [[Konzil apostolischer Gemeinschaften in Europa|Apostolischen Konzils]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Quellen===&lt;br /&gt;
*Hutten, Kurt: Seher, Grübler, Enthusiasten; 13. Auflage, Stuttgart 1982 [[ISBN 3-7918-2130-X]]&lt;br /&gt;
*Internetseite der [http://www.apostolische-gemeinde-des-saarlandes.de Apostolischen Gemeinde des Saarlandes&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[http://www.naktuell.de NAKtuell]], Internetmagazin zum neuapostolischen Glauben&lt;br /&gt;
*niederländische Wikipedia zur Apostolischen Gemeinde des Saarlandes&lt;br /&gt;
*[[Der Herold]], Monatsschrift der [[Vereinigung Apostolischer Gemeinden]], Ausgabe Nr. 18 1960&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Externe Links===&lt;br /&gt;
[http://www.apostolische-gemeinde-des-saarlandes.de Apostolische Gemeinde des Saarlandes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Apostolische Gemeinschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Brisant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Überarbeitung notwendig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Arne</name></author>
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	<entry>
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		<updated>2022-05-10T18:01:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Arne: /* 1955 – 1967 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Apostolische Gemeinde des Saarlandes&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;AGdS&#039;&#039;) ist als eigenständiger Verein 1952 vom [[Evangelist]]en [[Herbert Schmidt]] nach seinem [[Ausschluss]] aus der [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolischen Kirche]] (NAK) gegründet worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entstehungsumstände und Entwicklung der Gemeinde sind aus drei Gründen interessant: Zum ersten steht die AGdS exemplarisch für viele Splittergruppen der Neuapostolischen Kirche, die lieber sehr kleine eigenständige Gemeinschaften gründen anstatt sich größeren und existenzfähigeren Gruppen anzuschließen. Zum zweiten spiegelt ihre Entstehung die Problematiken in der Neuapostolischen Kirche nach dem Zweiten Weltkrieg. Drittens zeigten sich in ihr die Spannungen, die im Umfeld der [[Botschaft]] des Stammapostels [[Johann Gottfried Bischoff]] in etlichen neuapostolischen Gemeinden auftraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vorgeschichte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Saarland waren nach dem Ersten Weltkrieg die neuapostolischen Gemeinden bis zur Rückgliederung ins Deutsche Reich 1935 der Verwaltung des schweizerischen [[Bezirksapostel]]s unterstellt. Die Neuapostolische Kirche des Saarlandes hatte Mitte der 1940er Jahre etwa 4.000 Mitglieder und war in zwei Ältestenbezirke aufgeteilt. Sie unterstand bis Ende 1948 dem Bezirksapostel [[Emil Buchner]]. Nach dem Zweiten Weltkrieg stand das Saarland unter französischer Militärverwaltung, und diese verbot der neuapostolischen Kirchenleitung, die in Frankfurt am Main ihren Sitz hatte, wegen ihrer nationalsozialistischen Vergangenheit die Einreise. Außerdem plante sie seinerzeit noch eine Herauslösung des Saarlandes aus Deutschland. Aus diesem Grund empfing im Mai 1948 der französische Militärgouverneur Gilbert Grandval den Hauptleiter der Neuapostolischen Kirche, den [[Stammapostel]] [[Johann Gottfried Bischoff]]. Der Militärgouverneur erklärte dem Stammapostel, dass die der NSDAP angehört habenden neuapostolischen Funktionsträger Bezirksapostel Emil Buchner, Bischof [[Gottfried Rockenfelder]] und Bezirksevangelist [[Friedrich Bischoff]] im Saarland unerwünscht seien. Der Stammapostel sagte eine Änderung in der Führung der neuapostolischen Kirche im Saarland zu. Außerdem bestand die Militärverwaltung darauf, dass die neuapostolischen Gemeinden im Saarland einen eigenständigen Verein namens ’’Neuapostolische Gemeinden des Saarlands’’ gründeten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ähnliche Vorgänge betrafen im Saarland auch die römisch-katholische Kirche. Die französische Militärverwaltung des Saarlands verfolgte die Politik jegliche Bindungen des Saarlandes an Deutschland - auch kirchliche - zu kappen.&lt;br /&gt;
Siehe hierzu auch:&#039;&#039; [http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Schulien#Engagement_im_p.C3.A4pstlichen_Auftrag_f.C3.BCr_die_Saar-Heimat Engament des Vatikan im Saarland nach 1945]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zuständige Bezirksevangelist [[Herbert Schmidt]] reichte daraufhin bei den Behörden eine Satzung ein, die er allerdings nicht mit seiner Kirchenleitung abgesprochen hatte. Daraufhin wurde er seines Amtes enthoben. Ab Januar 1949 wurden deshalb die Apostel aus der Schweiz, Ernst und [[Otto Güttinger]] und [[Rudolf Schneider]] mit der Bedienung der saarländischen Gemeinden betraut, was jedoch nicht überall auf Zustimmung stieß. [[Ernst Güttinger]] machte die [[Amtsenthebung]] Herbert Schmidts rückgängig. Im August 1950 besuchten daher im Auftrag des Stammapostels der damalige Stammapostelhelfer [[Peter Kuhlen]] und die Apostel [[Georg Schall]] und [[Walter Schmidt]] die Gemeinden im Saarland. Teile der saarländischen Amtsträger lehnten es ab, mit dem [[Stammapostelhelfer]] und seinen Begleitern in Gegenwart der Apostel aus der Schweiz zu sprechen. Besonders Apostel Ernst Güttinger wurde von deutschnationalen Mitgliedern abgelehnt, woraufhin sein Sohn Otto Güttinger als Leiter eingesetzt wurde.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Juni 1951 wurde er dann jedoch abgelöst und kurzfristig durch Apostel Georg Schall ersetzt. Am 5. August 1951 wurde der Gemeindeälteste [[Chrétien Dauber]] aus Frankreich zum Bezirksapostel ordiniert und mit der Betreuung der saarländischen Gemeinden betraut. Unter der Amtsführung dieses Apostels, der in Predigten die Apostel aus der Schweiz diffamiert haben soll, kam es wiederholt zu Tumulten, die sogar Polizeieinsätze notwendig machten. In seinen Predigten beschäftigte sich Apostel [[Chrétien Dauber]] gemäß der gerade aufkommenden [[Botschaft]] des Stammapostels mit der nahen [[Wiederkunft Christi]], was vielfach auf Widerstand stieß. Apostel Dauber versuchte diese Unruhen in den Gemeinden zu beseitigen und Widerstände mit Amtsenthebungen und Ausschlüssen zu brechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund eines Beschlusses der [[Bezirksapostelkonferenz]] der Neuapostolischen Kirche vom 17. Dezember 1951 wurden 1.264 der ca. 4.000 Mitglieder aus der Neuapostolischen Kirche des Saarlandes ausgeschlossen. Bezeichnend ist, dass der Beschluss noch von zwei Aposteln unterschrieben worden ist, die kurze Zeit später selber ausgeschlossen werden sollten: [[Peter Kuhlen]] und [[Gerrit Kamphuis]]. Die ausgeschlossenen Saarländer sammelten sich 1952 in acht Gemeinden, deren Leitung die Bezirksevangelisten Herbert Schmidt und [[Georg Simon]] übernahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. Juni 1954 wurde auch Apostel Otto Güttinger aus der Schweiz seines Amtes enthoben und aus der Neuapostolischen Kirche ausgeschlossen. Er gründete daraufhin mit seinem Vater [[Ernst Güttinger]] die [[Vereinigung Apostolischer Christen]] in der Schweiz mit ca. 1.000 Anhängern. Überdies wandten sie sich an die Saarländer und übernahmen dort im September 1954 als ranghöchste Geistliche die geistige Führung. Am 24. Januar 1955 folgten dann die Ausschlüsse der Apostel [[Peter Kuhlen]], [[Siegfried Dehmel]] und [[Ernst Dunkmann]], die dann am 25. Januar 1955 in Düsseldorf mit etwa 10.000 Anhängern die [[Apostolische Gemeinschaft]] gründeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1955 – 1967===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. März 1955 konstituierte sich die ’’Apostolische Gemeinde des Saarlandes’’ offiziell als Verein. Zum Vorsitzenden wurde der inzwischen zum [[Bischof]] ordinierte Herbert Schmidt gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Rückgliederung des Saarlandes an die Bundesrepublik Deutschland 1957 verließen die ersten Mitglieder die Gemeinschaft und schlossen sich der Gruppe von Apostel [[Eduard Gottfried Gaidies]] in Essen an. Dieser hatte sich schon früher von der Neuapostolischen Kirche gelöst und setzte sein unvergütetes Apostelamt gegen das der bezahlten neuapostolischen Apostel. Diese Gemeinschaft nennt sich [[Ur-apostolische Gemeinde]]. Es besteht heute wohl noch immer eine kleine Restgemeinde im Saarland, die gelegentlich von Günter Jegus aus Essen bedient wird. Die Essener Gemeinde hat sich vor einiger Zeit aus demographischen Gründen aufgelöst. Günter Jegus selbst ist aktuell wieder Mitglied der Neuapostolischen Kirche, deren Gottesdienste in der Gemeinde Essen-Rüttenscheid er gelegentlich besucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1957 bis 1960 wurde ein eigenes Kirchengebäude in Völklingen errichtet, das am [[Pfingsten|Pfingstsonntag]], dem 5. Juni 1960 von Apostel Kuhlen eingeweiht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ’’Apostolische Gemeinde des Saarlandes’’ blieb organisatorisch von der Düsseldorfer Gemeinschaft getrennt, wiewohl sie sich geistlich deren Leitung unterstellte. Im Jahre 1967 beantragte Apostel Kuhlen als Vereinsmitglied in die Apostolische Gemeinde des Saarlandes aufgenommen zu werden und forderte zugleich die Wahl zum Vereinsvorsitzenden. Außerdem wollte er eine organisatorische und finanzielle Vereinigung anstreben. Diesen Anträgen wurde allerdings nicht entsprochen, woraufhin Peter Kuhlen die weitere Betreuung der saarländischen Gemeinden ablehnte. Es kam zu einer Spaltung, da mehr als die Hälfte der saarländischen Mitglieder zur ’’Apostolischen Gemeinschaft’’ hielt und deren heutige saarländische Gemeinde gründete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1950er-Jahren trennten sich einige Mitglieder von der AGdS und gründeten die [[Neue-apostolische Christengemeinde]].&lt;br /&gt;
[[Datei:AGdS Völklingen.jpeg|mini|AGdS Völklingen aussen (&amp;quot;022)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eigenständigkeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der ’’Apostolischen Gemeinde des Saarlandes’’ verbliebenen Amtsträger wählten Herbert Schmidt zum Apostel, der dieses Amt im November 1967 antrat und bis zu seinem Ruhestand im Oktober 1984 ausübte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vereinsvorsitz wurde am 18. November 1983 von seinem Sohn [[Ortwin Schmidt]] übernommen, am 16. Juli 1984 wurde er dann mit nur 55% der Stimmen auch zum Apostel gewählt. Er übte beide Ämter bis zu seinem Rücktritt am 8. Dezember 2001 aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortwin Schmidt gab der Gemeinschaft, die bis dahin noch eine neuapostolische Theologie vertrat, [[1987]] mit der erstmaligen Herausgabe eines Glaubensbuches eine neue Ausrichtung. Er forderte eine Neuorientierung des Glaubens insbesondere im Hinblick auf Dogmen und die, seiner Meinung nach falschen, Lehren der christlichen Kirchen (z.B. [http://de.wikipedia.org/wiki/Trinit%C3%A4t Trinität], Jungfrauengeburt). Aufgrund des allgemeinen Mitgliederschwundes der christlichen Kirchen suchte er außerdem Kontakt sowohl zur Neuapostolischen Kirche wie auch zur Apostolischen Gemeinschaft, um über ein Zusammengehen zu sprechen. Die Lehrveränderungen und die Gespräche mit der Neuapostolischen Kirche führten dazu, dass 1988/89 etwa die Hälfte der damaligen Gemeindemitglieder zur ’’Apostolischen Gemeinschaft’’ wechselte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2000 lud der neuapostolische Stammapostel [[Richard Fehr]] die Leiter der im Laufe der Jahre abgespaltenen Gemeinschaften zu einem Gespräch zur Annäherung nach Zürich ein. Die neuapostolische Kirche bezeichnete dieses Treffen als ’’[[Konzil apostolischer Gemeinschaften in Europa|Konzil]]’’. Dabei wurde deutlich, dass sich Ortwin Schmidt in zentralen christlichen Glaubenssätzen, insbesondere der Trinität und der Gottessohnschaft Christi, von der Mehrheitsmeinung abgesetzt hatte. Eine Verpflichtung auf das  [[Apostolisches Glaubensbekenntnis|Apostolische Glaubensbekenntnis]] lehnte Schmidt ab. Stammapostel Fehr sagte in einer seiner Ansprachen, dass die AGdS nahe am Unitarismus oder Arianismus sei. An den Folgegesprächen nahm die AGdS dann nicht mehr teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Heutige Situation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2001 ging Apostel Ortwin Schmidt in den Ruhestand und am 8. Dezember 2001 wurde [[Friedhelm Gräßer]] zum Apostel und Leiter der Gemeinschaft gewählt. Im Oktober 2005 verließ Ortwin Schmidt die Gemeinschaft und ist heute konfessionslos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinschaft zählte 2001 noch etwa 100 bis 150 Mitglieder in zwei Gemeinden in Völklingen und Eschringen. Die Gemeinde Eschringen wurde 2006 geschlossen. Sie gibt eine Vierteljahreszeitschrift namens &#039;&#039;Wahrheit&#039;&#039; heraus, die in der Vergangenheit besonders durch kritische und zum Teil polemische Artikel von Ortwin Schmidt auffiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 wurden homosexuelle Amtsträger bestätigt und 2006 übernahmen auch Frauen ohne Ordination liturgische Aufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 wurde mit der Neuapostolischen Kirche eine Übereinkunft erzielt, dass die Mitglieder der AGdS künftig am ersten und letzten Sonntag im Monat an Gottesdiensten der NAK teilnehmen. Die NAK hat ihnen dabei die Teilnahme am Abendmahl angeboten. Dennoch will man zunächst seine Eigenständigkeit behalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. Februar 2006 entschuldigte sich in einem Gottesdienst in Saarbrücken der neuapostolische Bezirksapostel [[Hagen Wend]] im Beisein vieler Mitglieder der AGdS erstmals für die Ausschlüsse in den 1950er Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. Juli 2011 sprach Apostel Gräßer mit dem Stammapostel der Neuapostolischen Kirche [[Wilhelm Leber]] wegen einer Vertiefung der Beziehungen und weiteren Kooperationsmöglichkeiten. Weiter weckte er den Gedanken eines erneuten [[Konzil apostolischer Gemeinschaften in Europa|Apostolischen Konzils]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Quellen===&lt;br /&gt;
*Hutten, Kurt: Seher, Grübler, Enthusiasten; 13. Auflage, Stuttgart 1982 [[ISBN 3-7918-2130-X]]&lt;br /&gt;
*Internetseite der [http://www.apostolische-gemeinde-des-saarlandes.de Apostolischen Gemeinde des Saarlandes&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[http://www.naktuell.de NAKtuell]], Internetmagazin zum neuapostolischen Glauben&lt;br /&gt;
*niederländische Wikipedia zur Apostolischen Gemeinde des Saarlandes&lt;br /&gt;
*[[Der Herold]], Monatsschrift der [[Vereinigung Apostolischer Gemeinden]], Ausgabe Nr. 18 1960&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Externe Links===&lt;br /&gt;
[http://www.apostolische-gemeinde-des-saarlandes.de Apostolische Gemeinde des Saarlandes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Apostolische Gemeinschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Brisant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Überarbeitung notwendig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Arne</name></author>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
AGdS Völklingen aussen 2022&lt;br /&gt;
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
AGdS Völklingen aussen 2022&lt;br /&gt;
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		<title>Apostolisch Genootschap</title>
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		<updated>2022-05-10T17:44:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Arne: /* Amts-/ Funktionsträger */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:ApGen_2016.jpg|mini|rechts]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Apostolisch Genootschap&#039;&#039;&#039; (ApGen) (Het Apostolisch Genootschap) ist eine religiös-humanistische Glaubensgemeinschaft, die 1947 aus der [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolischen Kirche]] (NAK) entstanden ist. Sie zählt in den ca. 70 niederländischen und 4 ausländischen Gemeinden etwa 15.000 Mitglieder und ist in den Niederlanden die größte apostolische Gruppe. (Stand 05/2017)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In deutscher Literatur wird &amp;quot;Genootschap&amp;quot; häufig mit Genossenschaft übersetzt, die geeignete Übersetzung lautet jedoch Gesellschaft. Im Englischen wird &amp;quot;Het Apostolisch Genootschap&amp;quot; als &amp;quot;The Apostolic Society&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entstehung==&lt;br /&gt;
Die Apostolisch Genootschap ist offiziell am 28. Dezember 1951 aus der &#039;&#039;&#039;Hersteld Apostolische Zendinggemeente in de Eenheid der Apostelen (HAZEA)&#039;&#039;&#039; (dies war der Name der [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolischen Kirche]] in den Niederlanden!) entstanden. Nach dem Tod des 1946 verstorbenen Apostels [[Johannes Hendrik van Oosbree]] kam es zu Unstimmigkeiten über die Nachfolge. Der Apostel selbst hatte [[Lambertus Slok]] als seinen Nachfolger bestimmt, während die Kirchenhauptleitung der NAK in Deutschland unter Federführung von Stammapostel [[Johann Gottfried Bischoff]] den niederländischen Apostel [[Jan Jochems]] als Bezirksapostel und Nachfolger van Oosbrees einsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Entwicklung ist jedoch nur auf dem Hintergrund zu verstehen, dass die HAZEA unter Bezirksapostel van Oosbree bereits ab den 1930er Jahren sich immer weiter von der traditionellen Lehre der neuapostolischen Kirche entfernte. Slok führte diese Tradition fort, stand somit in den Augen der Mehrheit der Mitglieder der HAZEA in der Tradition von van Oosbree, während Jochems ganz klar den &amp;quot;klassischen&amp;quot; neuapostolischen Kurs der Gesamtkirche (in Einheit mit dem Stammapostel) fortführte. Dennoch kann seine Lehre als eine Art Fortführung des Erneuerungsgedanken gesehen werden, die in einer Linie Niehaus &amp;gt; van Oosbree &amp;gt; Slok gedacht werden muss. In den 1920ern wurden viele Dinge neu gedacht. Nicht umsonst wurde in dieser Zeit der Begriff &amp;quot;neu-&amp;quot;apostolisch eingeführt und auch Neologismen bewusst eingesetzt, so z. B. &amp;quot;[[Textwort]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mehrheit der Mitglieder (zunächst ca. 26.000) folgte Lambertus Slok, der von ihnen als &amp;quot;wiedergekommener Christus&amp;quot; bezeichnet wurde. Etwa 3.000 bis 5.000 Mitglieder verblieben, wie alle Kirchengebäude und kirchlichen Aktiva bei Apostel Jochems und der NAK. Apostel Jochems verstarb 1947, ihm folgte Apostel [[Berend Frederik Paasman]] nach. Dieser verstarb unerwartet nach einem Jahr und ihm folgte Apostel [[Gerrit Kamphuis]] nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entwicklung==&lt;br /&gt;
Seit ihrer Gründung hat die Apostolisch Genootschap eine große Wandlung erfahren. Man begann als Kirchengemeinschaft mit einem äußerst zentralistischen Apostelamt, bei dem man &amp;quot;lebende Worte aus einem Mund Gottes&amp;quot; suchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man führte hier die Gedanken aus der [[Lehre vom Neuen Licht]], die unter dem neuapostolischen [[Bezirksapostel]] van Oosbree schon radikalisert und konsequent fortgeführt worden waren, weiter fort.&lt;br /&gt;
Er wollte, dass der Mensch sich seiner eigenen Möglichkeiten bewusst wird. &amp;quot;Es geht nicht um den Glauben an [[Jesus Christus|Jesus]], aber um den Glauben von Jesus und Glaube vor allem an dich selbst&amp;quot; sind für ihn kennzeichnende Ausagen. Diese fortschrittlichen Gedanken haben die Nachfolger des Apostels van Oosbree in eigener Weise vertieft und tatkräftig erweitert. Recht schnell verschwanden immer mehr klassisch-christliche Auffassungen, man mied auch recht bald christliche Bezeichnungen und führte andere Begrifflichkeiten ein. So nennt man z.B. die Versammlungsorte in der Apostolisch Genootschap konsequent nicht &amp;quot;Kerk&amp;quot; (&#039;&#039;Kirche&#039;&#039;) sondern &amp;quot;plaats van samenkomst&amp;quot; (&#039;&#039;Versammlungsstätte&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
Unter Lambertus Slok und [[Jan Lambertus Slok]] wandtelte sich die Gemeinschaft von einer die Parusie erwartenden Gemeinde zu einer anthropozentrischen Vereinigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1978 hat es größere Reformen in der ApGen gegeben. Sie wird seither als &amp;quot;Stiftung&amp;quot; geführt. Auf Apostel Lambertus Slok folgte sein Sohn Jan Lambertus Slok, der das Apostelamt relativierte und auf mehr Mitwirkung der anderen Ämter setzte. Im Juni 2001 folgte [[Dick Riemers]], zur Zeit wohnend in Eindhoven als Apostel und Leiter der Gemeinschaft. In dieser Funktion war er bis Ostern 2011 tätig. Seitdem ist [[Albert Wiegman]] Apostel der ApGen.&lt;br /&gt;
Man bezeichnet sich selbst nicht als kirchliche Gemeinschaft, sondern sieht sich als religiös-humanistische Gemeinschaft in der jüdisch-christlichen Tradition. &#039;&#039;Apostolisch&#039;&#039; ist damit nicht eine Konfession innerhalb der Christenheit, sondern die Fortsetzung einer Linie des &#039;&#039;religiösen Gefühls&#039;&#039;: jüdisch &amp;gt; christlich &amp;gt; apostolisch&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. &amp;quot;De Stroom&amp;quot; Nummer 7; September 2007; S. 9&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lehre==&lt;br /&gt;
In der Verkündigung der Apostolisch Genootschap steht das Wunder der Schöpfung im Mittelpunkt. Die Schöpfung wird dabei allerdings als andauernd und ständiger Prozess der Verwirklichung verstanden, der erfahren werden muss. Man bekennt keine göttliche Person als Kraft oder Schöpfer. Jeder Mensch ist aus seinem Bewusstsein heraus verantwortlich dem Schöpfungsmysterium (Gott) Gestalt zu geben. Es gibt keine Jenseitserwartungen, himmlische Seligkeit oder ewiges Leben. Begriffe wie [[Sünde]], Sündenfall und Erlösung durch Christus sind in den Hintergrund getreten. Aus diesem Grunde gibt es kein festes Glaubensbekenntnis und die Denkbilder bezeichnen nur eine vorläufige Vorstellung. Eine große Rolle, auch im Sprachgebrauch der Apostolisch Genootschap, spielt die &amp;quot;Inspiration&amp;quot;. Menschen müssen immer wieder neu inspiririert werden, ihr Leben im &amp;quot;apostolischen Sinn&amp;quot; zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gottesbild ===&lt;br /&gt;
Das Gottesbild der ApGen ist eher pantheistisch. Gott wird als Schöpfungskraft und Liebe bezeichnet und ist nicht personal. Gott bezeichnet das ewige Schöpfungsmysterium. Gott sei nicht ausserhalb der Schöpfung zu sehen, sondern als treibende Kraft innerhalb der Schöpfung. Hier ist &amp;quot;Gott&amp;quot; wirksam, auch innerhalb von Menschen. Die Gott zugeschriebenen Eigenschaften wie Barmherzigkeit, Liebe, Vergebung und Mitleid werden nach Auffassung der ApGen allein durch Menschen in die Welt gebracht. Jeder trägt Verantwortung für die Welt und jeder Mensch beseitzt dazu die Eigenschaften, unabhängig von Prägung und Herkunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man glaubt, dass Gott nicht ausserhalb unserer Wirklichkeit zu finden sei, sondern nur innerhalb der menschlichen Wirklichkeit, also zwischen den Menschen und allem was geschaffen ist. Kurz gesagt: Gott sei in jedem Mensch.&lt;br /&gt;
Gott offenbart sich durch die Liebe (die Nähe Gottes). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Menschenbild ===&lt;br /&gt;
=== Bibel ===&lt;br /&gt;
Die Bibel ist für die Apostolische Genootschap eine Inspirationsquelle, jedoch wird sie nicht als Gottes Wort angesehen. Das Gottesbild der Bibel sei als ein Versuch zu sehen, das Unausprechliche in Worte zu kleiden. Die Bibel muss deshalb im Kontext der damaligen Zeit gesehen werden. &lt;br /&gt;
Die Apostolisch Genootschap sieht in den Evangelien eine nachahmenswerte Nachfolgegesinnung und Lebenshaltung. Allerdings war Jesus von Nazareth ein Mensch unter Menschen. Seine Einstellung zum Menschsein und seine Prinzipien gelten als nachahmenswert. Das Menschenbild, die Einstellung und Lebenshaltung von Jesus in Wort und Tat sind für die Apostolische Genootschap von hohem Wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bibel ist eine Zusammenstellung von Schriften mit großem kulturellem und religiösem Wert. Sie beschäftigt sich mit Lebensfragen, die auch heute noch aktuell sein können und die den Menschen schon immer bewegt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rituale ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Diensttisch_Amsterdam_Slotervaart.jpg|mini|rechts|Dientafel (Diensttisch) in [[Amsterdam]]-Slotervaart]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kelch_Rondgang.jpg|mini|[[Abendmahlskelch|Hostienkelch]] mit [[Kelchparament]] in ApGen (Pinzette und Weinbecher innenliegend)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rondgang.JPG|mini|Darreichung der in Wein getränkten [[Hostie]]]]&lt;br /&gt;
Die Rituale innerhalb der Apostolisch Genootschap sind schlicht. Sie haben im Ablauf des &#039;&#039;&amp;quot;Eredienst&amp;quot;&#039;&#039; einen festen Platz und stellen eine Art [[Liturgie]] dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem &#039;&#039;&amp;quot;Eredienst&amp;quot;&#039;&#039; treffen sich die meisten Teilnehmer schon eine halbe Stunde vorher und bereiten sich musikalisch vor. Dazu singt entweder die Gemeinde, ein gemischter Chor, eine Männerchor oder die Kinder. Dies wird meist instrumental (Orgel, Klavier o.ä.) begleitet (siehe auch [[Zangkoorliederen]]). Weiter erfolgen noch Bekanntgaben und Grüße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;De klop an de deur&amp;quot;&#039;&#039; stellt den Beginn dar, (ähnlich dem Einschalten einer Lampe in anderen apostolischen Gemeinschaften, hier hat dies jedoch eher pragmatische Gründe, um den Organisten zu informieren). Der Vorsteher/ die Vorsteherin klopft laut an die Eingangstür des Kirchensaales. Dies soll an Offenbarung 3,20 erinnern. Es stellt das Anklopfen des wiedergekommenden Christus dar und wurde vermutlich von Apostel L. Slok eingeführt. Zitat aus dem &amp;quot;Weekbrief&amp;quot; vom 25.02.1964 :&amp;quot;Von dem ersten Tag an, da ich mich als Gesalbter-Gottes beim Volk Gottes meldete, ist in mir das Verlangen dort als der &amp;quot;Klopfende&amp;quot; zu dienen. Manchmal kann ich der Lust nicht widerstehen dies auch in der Tat zu tun und klopfe vor dem Eintreten an die Tür, hinter der sich das Volk Gottes befindet. &amp;quot;Sieh, ich steh vor der Tür und klopfe an...&amp;quot; &amp;quot;. Nach dem Anklopfen tritt der Dienstleister an die &#039;&#039;&amp;quot;[[Altar|dientafel]]&amp;quot;&#039;&#039; (Diensttisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wichtigste Ritual ist der Rundgang (&#039;rondgang&#039;), eine gemeinschaftliche rituelle Mahlzeit zum Start der neuen Woche. Dort isst man eine in Wein getunkte Hostie. Der Rundgang verweist, nach Auffassung der ApGen, ebenfalls wie [[Kommunion]] und [[Abendmahl]] auf das letzte Abendmahl Jesu Christi mit seinen Jüngern. &lt;br /&gt;
Innerhalb der ApGen liegt hier jedoch die Bedeutung auf dem dadurch vermittelten Gemeinschaftsgefühl und dem Gefühl eines Neubeginns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Rundgang geht ein [[Gebet]] voran, worin zusammengefasst wird, was zuvor im Gottesdienst gesagt wurde und nimmt mit neuer Inspiration am Rundgang teil. Beim Rundgang geht die Gemeinde nach vorne. In der Regel steht der Vorsteher/ die Vorsteherin hinter der &#039;&#039;dientafel&#039;&#039; (entspricht dem Altar), die austeilenden Priester davor. Ebenso steht ein Mitarbeiter mit einem Klingelbeutel davor, in dem die &#039;&#039;liefdesanbieding&#039;&#039; eingeworfen werden kann. (Überweisungen sind auch möglich) Vor der Empfangnahme wird ein kurzer Blickkontakt mit dem Vorsteher hergestellt. Der Priester nimmt die Hostie mit einer Pinzette und taucht sie in den Wein ein. Dann legt er sie mit den Worten: &#039;&#039;&amp;quot;Uw zielsaanbieding is aanvaard en wordt met dit teken bevestigd.&amp;quot;&#039;&#039; (Ihr/ Dein Seelensangebot wurde angenommen und wird mit diesem Zeichen bestätigt.) auf den Handrücken des Empfangenden. Dieser erwidert mit &amp;quot;Amen&amp;quot; und nimmt die Hostie mit dem Mund von dem Handrücken. Diese Bestätigung erinnert an den &amp;quot;Quittungsgedanken&amp;quot; von [[Stammapostel]] [[Hermann Niehaus|Hermann Niehaus]], der in der Empfangnahme der Hostie eine Art Quittung der [[Sündenvergebung]] sah (In der ApGen wurde noch über Jahrzehnte ebenfalls die Sündervergebung ausgesprochen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der &#039;&#039;liefdesanbieding&#039;&#039; wird sowohl das finanzielle als auch das ideelle Opfer verstanden. Allerdings wird der Opferbegriff nicht mehr verwendet. Unter Slok wurde die Tradition abgeschafft, den Zehnten in einen mit dem eignene Namen versehenen Umschlag zu stecken, der dann in den Klingelbeutel eingeworfen wurde. Viele konnten in den Nachkriegsjahren diesen nicht aufbringen, so dass die Höhe des Betrages freigestellt und auch kein Name mehr vermerkt wurde. (Letztendlich stieg die Summe der Spenden in der Folge, was wohl auch daran lag, dass aus Solidiarität und Dankbarkeit dem Apostel gegenüber, mehr gespendet wurde, um neue Gebäude errichten zu können. Noch heute profitiert die ApGen von den Spenden aus der Gründungszeit) Der Begriff ist schwer zu übersetzen, könnte mit &amp;quot;Liebesangebot&amp;quot;/ &amp;quot;Liebesopfer&amp;quot;/ &amp;quot;Liebesdienst&amp;quot; ins Deutsche übertragen werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abschluss folgt ein Dankgebet für die Begegnung untereinander. In diesem Gebet klingt auch ein Ansporn an sein Leben als Auftrag für die Menschenwürde zu sehen. Gemeinsam singt man zum Abschluss ein dreifaches Amen, worin die Gemeinde ihren Glauben an diesen Dienst bekräftigt. Dabei handelt es sich jedoch nicht mehr um das in den apostolischen Gemeinschaften verbreitete dreifache Amen, sondern um eine Neukomposition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt jedoch auch Rituale die nicht wöchentlich stattfinden und die Heilshandlungen (&#039;&#039;de heilshandelingen&#039;&#039; ) genannt werden. Die ApGen kennt vier solche Rituale: [[Taufe]] (&#039;&#039;doop&#039;&#039;), diese allerdings nicht &#039;&#039;in rite&#039;&#039;, da die Dreieinigekeit nicht dem Gottesbild der ApGen entspricht, [[Konfirmation]] (&#039;&#039;confirmatie&#039;&#039;), Ehe- oder Partnerschaftsbefestigung (&#039;&#039;huwelijks- of partnerschapsbevestiging&#039;&#039;) für hetero - und homesexuelle Paare und das Schließen des Lebensbuches (&#039;&#039;sluiten van het levensboek&#039;&#039;). Die Heilshandlungen kennzeichnen symbolisch die besondere Übergänge in einen anderen Lebensabschnitt (Geburt, Erwachsen werden, Partnerschaft und Sterben) und verbinden diese Übergänge mit dem &amp;quot;Schöpfungsprozess&amp;quot; und der &amp;quot;apostolischen Kultur&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;[[Unser Vater]]&#039;&#039; findet keine Verwendung, weil es nicht mehr dem aktuellen Gottesbild entspricht. Ebenso erfolgt keine [[Sündenvergebung]], da [[Sünde]] im Sinne einer permanenten Trennung von Gott nicht besteht. Die &#039;&#039;Schöpfungskraft&#039;&#039; ist auch in den Menschen, somit ist Gott Teil des eigenen Ichs (Ik-God). (Ein ähnlicher Gedanke findet sich in dem umstrittenen [[Versiegelung|Versiegelungsverständnis]] wieder, wenn Heiliger Geist gespendet wird und der Versiegelte so Teil an Gott hat/ einen Teil Gottes besitzt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein jähliches Ritual ist die &#039;&#039;&amp;quot;Verbondsvernieuwing&amp;quot;&#039;&#039; (Verbundserneuerung), die seit 1948 immer am zweiten Ostertag durchgeführt wird. (An diesem Tag wurde L. Slok als Apostel testamentarisch benannt.) Dies erfolgt in einem grossen landesweiten Aposteldienst mit Übertragung in die ausländischen Gemeinden. Hier wird der Bund, der der Einzelne mit Gott geschlossen hat, erneuert. In den Anfängen wurde dieses insbesondere auch auf den &#039;&#039;&amp;quot;Mond Gods&amp;quot;&#039;&#039; (Mund Gottes) also dem Apostel (Slok) bezogen. Gerade in den ersten Jahren der Trennung erscheint dieses Ritual als eine Art Solidaritätsbezeugung mit dem Apostel. In der heutigen Sichtweise handelt es sich um den Bund der Mensch untereinander und mit der göttlichen Schöpfungskraft.&amp;lt;ref&amp;gt;De Stroom 04 ; Mai 2010 S. 30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Organisation==&lt;br /&gt;
===Amts-/ Funktionsträger ===&lt;br /&gt;
Die Apostolisch Genootschap hat sich im Laufe der Zeit vom traditionellen apostolischem Amtsverständnis entfernt. Dennoch wird der Begrif &#039;&#039;Amt&#039;&#039; weiterhin verwendet. Die Rufung erfolgt gabenorientiert und nicht durch hierarchischen Aufstieg. So sind die Ämter zwar organisatorisch aufbauend, dennoch nebeneinander wirkend zu verstehen. Also kann theoretisch jemand ohne Amt auch direkt als Vorsteher gerufen werden. Die verschiedenen Ämter sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Apostel]]: Leiter der ApGen (In der Geschichte gab es jeweils nur einen, trotz Überlegungen für die Überseegemeinden einen eigenen Apostel zu beauftragen)&lt;br /&gt;
Ostern 2022 wurde das Apostelamt in der ApGen abgeschafft s.u.&lt;br /&gt;
*[[Bischof|Bischof/ Opziener]]: direkter Helfer des Apostels&lt;br /&gt;
*[[Ältester|Ältester/ Oudster]]: Bezirksleiter von acht bis zwölf Gemeinden (2017: 9 Bezirke in NL)&lt;br /&gt;
*[[Vorsteher|Vorsteher/ Voorganger]]: Leiter/ -in einer Gemeinde; wird mit &#039;&#039;&amp;quot;[[Hirte|Herder/ Hirte]]&amp;quot;&#039;&#039; angesprochen&lt;br /&gt;
*[[Priester]]: direkter Helfer des Vorstehers&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Dienende:&#039;&#039;&#039; Helfer des Vorstehers, ähnlich den [[Diakon|Diakonen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 19. Mai 1991 (Beauftragung des ersten weiblichen Vorstehers für die Gemeinde Nijkerkerveen) können diese Aufgaben von Männern und Frauen übernommen werden, wobei die Bezeichnung nicht zwischen männlicher und weiblicher Form unterscheidet. Aktuell gibt es einen weiblichen Bischof (Stand 05/2017). Einige Gemeinden haben zwei Vorsteher, in der Regel einen Mann und eine Frau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mitgliederstruktur ===&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Öffnung der Apostolisch Genootschap wurde im Herbst 2010 die Mitgliederstruktur neu gestaltet. Hintergrund war die Erkenntnis, dass es unter den Mitgliedern eine unterschiedliche Nähe zur Glaubensgemeinschaft gibt. Es sollte eine gewissen Flexibilität damit erreicht werden.&lt;br /&gt;
Diese Struktur unterscheidet in&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Jeugdlid&#039;&#039;/ Jungmitglied: Kinder und Jugendliche vor der Konfirmation (erst mit Volljährigkeit)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Lidmaat&#039;&#039;/ Vollmitglied&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Aspirant-lid&#039;&#039;/ Anwärter: Gäste, die beitreten wollen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Sympathisant&#039;&#039;/ Unterstützer: Menschen, die die Arbeit der ApGen unterstützen wollen, sich dafür interssieren ohne Mitglied werden zu wollen&lt;br /&gt;
In dieser Struktur bilden die Vollmitglieder und Jungmitglieder den Kern der Gemeinschaft, Anwärter wollen diesem Kern beitreten und um diese Gruppe bilden die Sympathisanten den Rand herum.&amp;lt;ref&amp;gt;De Stroom 07; September 2010 S. 5ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Baarnkring ===&lt;br /&gt;
Sitz der Verwaltung der Stiftung ist die Villa &amp;quot;Berg en Dal&amp;quot; in Baarn, Provinz Utrecht,  im Zentrum der Niederlande. Dort treffen sich jeden Donnerstag der Apostel mit den Bischöfen und Ältesten, um organisatorische Fragen zu klären und den Wochenbrief zu vertiefen. Dieser wird mittlerweile nicht mehr ausschließlich vom Apostel geschrieben. Diesen Kreis nennt man den &#039;&#039;Baarn-Kreis&#039;&#039; (Baarnkring).&lt;br /&gt;
Am Freitag treffen sich dann die Ältesten (Bezirksleiter) mit den Vorstehern und besprechen den Wochenbrief in Vorbereitung auf die Versammlung am Sonntagmorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Emblem/ Logo der ApGen ===&lt;br /&gt;
Das Emblem zeigt eine Hand vor einer Weltkugel, die eine brennende Fackel an eine andere Hand weitergibt. Damit wird symolisiert, dass schöne Gedanken und Gefühle, wie auch ein vorbildliches Miteinander weitergegeben werden sollen. Ältere können Jüngeren viel mitgeben und auch umgekehrt. Das Feuer der Fackel soll stets brennen (ähnlich dem Gedanken der [https://de.wikipedia.org/wiki/Olympischer_Fackellauf Olympischen Fackel]).&lt;br /&gt;
Das Emblem befindet sich häufig sowohl aussen an den Versammlungsgebäuden als auch im Inneren (hier meist mit beleuchteter Fackel).&lt;br /&gt;
Im Jahr 2015 empfahl eine Werbeagentur im Rahmen es neuen Öffentlichkeitsauftrittes, das Emblem nicht mehr zu verwenden, da dies zu symbolträchtig und optisch überladen sei. Seitdem wird der Schriftzug mit einem großen &#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039; verwendet, das immer noch den Weltkreis darstellen soll. Das Wort &amp;quot;Het&amp;quot; entfiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
ApGen_1958.jpg|Logo der ApGen auf einer Fahne 1958&lt;br /&gt;
ApGen_1976.jpg|Logo der ApGen in &amp;quot;De Zegen van de Twijfel&amp;quot; 1976&lt;br /&gt;
ApGen_1983.jpg|Logo der ApGen in &amp;quot;Zangenkoorliederen&amp;quot; 1983&lt;br /&gt;
ApGen_2007.jpg|Logo der ApGen auf &amp;quot;De Stroom&amp;quot; 2007&lt;br /&gt;
ApGen_2008.jpg|Logo der ApGen auf &amp;quot;De Stroom&amp;quot; 2008&lt;br /&gt;
ApGen_2016.jpg|Logo der ApGen seit 2016&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakte zur NAK==&lt;br /&gt;
In den letzten Jahren kam es vermehrt zu Kontakten von Mitgliedern der NAK und der ApGen. Meist waren dies Senioren-Treffen bzw. Seniorenchorproben, teilweise auch unter Beteiligung von Mitgliedern der [[Gemeente van Apostolische Christenen|GvAC]].&lt;br /&gt;
Am 17. September 2016  kam es an historischer Stätte zur ersten offiziellen gemeinschaftlichen Veranstaltung. In der NAK Hilversum, in der es zu Ostern 1946 zur Bekanntgabe des Nachfolgers des verstorbenen Bezirksapostels J. H. van Oosbree kam, fand eine Veranstaltung unter der Überschrifft „Erneuerung und Tradition in der Apostolischen Gesellschaft und der Neuapostolischen Kirche 1946-2016&amp;quot; statt. Anwesend waren seitens der NAK Apostel [[Peter Klene]] und seitens der ApGen Apostel [[Albert_Wiegman|Albert Wiegmann]], sowie der Apostel i.R. [[Jan Lambertus Slok|Jan L. Slok]], Sohn von L. Slok.&amp;lt;ref&amp;gt;http://nac.today/de/a/400441&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.nak-nl.org/db/6470693/Eerdere%20berichten/Historische-bijeenkomst-op-zaterdag-17-september-2016-in-Hilversum Bericht auf der Homepage NAK NL]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.vanoosbreestichting.nl/videomainpagina/?cookietest=1 Videos auf der Homepage der Van Oobreestichting]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ostern 2022: Neubeginn==&lt;br /&gt;
Nach elf Jahren hat [[Albert Wiegman]] Ostern 2022 (17.4.2022) die geistliche Leitung an die 53jährige [[Nanda Ziere]] [https://nl.linkedin.com/in/nandaziere] und [[Marten van der Wal]] (41) abgegeben.&amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.apgen.nl/over-ons/actueel/apostolisch-genootschap-verder-zonder-apostel/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiegman ist nach [[Johannes Hendrik van Oosbree]], [[Lambertus Slok]], [[Jan Lambertus Slok]] und [[Dick Riemers]] der letzte Apostel der Apostolisch Genootschap. [[Nanda Ziere]] und [[Marten van der Wal]] sind keine &amp;quot;Apostel“, sondern &amp;quot;erstverantwortliche Vorstehende für die geistige Versorgung&amp;quot; (‘eerstverantwoordelijk voorgangers voor de geestelijke verzorging’).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abschaffung des Apostelamtes in der Apostolisch Genootschap ist ein sichtbarer Neuanfang, nachdem die Veröffentlichung des Buches [[Apostelkind: in de greep van een gesloten genootschap]] von [[Renske Doorenspleet]] in den Niederlanden große Wellen schlug und problematische Entwicklungen vor allem unter dem Apostel [[Lambertus Slok]] deutlich gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Feiertage in der Apostolisch Genootschap]]&lt;br /&gt;
* [[Amsterdam|apostolische Kirchengebäude in Amsterdam]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Niederlande]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*http://www.apgen.nl (Offizielle Website)&lt;br /&gt;
*http://www.youtube.com/watch?v=ZeS1NdLgIeA (Film über die ApGen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Refs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Apostolische Gemeinschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Apostolisch Genootschap]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Arne</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Apostolisch_Genootschap&amp;diff=30369</id>
		<title>Apostolisch Genootschap</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Apostolisch_Genootschap&amp;diff=30369"/>
		<updated>2022-05-10T17:43:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Arne: /* Amts-/ Funktionsträger */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:ApGen_2016.jpg|mini|rechts]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Apostolisch Genootschap&#039;&#039;&#039; (ApGen) (Het Apostolisch Genootschap) ist eine religiös-humanistische Glaubensgemeinschaft, die 1947 aus der [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolischen Kirche]] (NAK) entstanden ist. Sie zählt in den ca. 70 niederländischen und 4 ausländischen Gemeinden etwa 15.000 Mitglieder und ist in den Niederlanden die größte apostolische Gruppe. (Stand 05/2017)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In deutscher Literatur wird &amp;quot;Genootschap&amp;quot; häufig mit Genossenschaft übersetzt, die geeignete Übersetzung lautet jedoch Gesellschaft. Im Englischen wird &amp;quot;Het Apostolisch Genootschap&amp;quot; als &amp;quot;The Apostolic Society&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entstehung==&lt;br /&gt;
Die Apostolisch Genootschap ist offiziell am 28. Dezember 1951 aus der &#039;&#039;&#039;Hersteld Apostolische Zendinggemeente in de Eenheid der Apostelen (HAZEA)&#039;&#039;&#039; (dies war der Name der [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolischen Kirche]] in den Niederlanden!) entstanden. Nach dem Tod des 1946 verstorbenen Apostels [[Johannes Hendrik van Oosbree]] kam es zu Unstimmigkeiten über die Nachfolge. Der Apostel selbst hatte [[Lambertus Slok]] als seinen Nachfolger bestimmt, während die Kirchenhauptleitung der NAK in Deutschland unter Federführung von Stammapostel [[Johann Gottfried Bischoff]] den niederländischen Apostel [[Jan Jochems]] als Bezirksapostel und Nachfolger van Oosbrees einsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Entwicklung ist jedoch nur auf dem Hintergrund zu verstehen, dass die HAZEA unter Bezirksapostel van Oosbree bereits ab den 1930er Jahren sich immer weiter von der traditionellen Lehre der neuapostolischen Kirche entfernte. Slok führte diese Tradition fort, stand somit in den Augen der Mehrheit der Mitglieder der HAZEA in der Tradition von van Oosbree, während Jochems ganz klar den &amp;quot;klassischen&amp;quot; neuapostolischen Kurs der Gesamtkirche (in Einheit mit dem Stammapostel) fortführte. Dennoch kann seine Lehre als eine Art Fortführung des Erneuerungsgedanken gesehen werden, die in einer Linie Niehaus &amp;gt; van Oosbree &amp;gt; Slok gedacht werden muss. In den 1920ern wurden viele Dinge neu gedacht. Nicht umsonst wurde in dieser Zeit der Begriff &amp;quot;neu-&amp;quot;apostolisch eingeführt und auch Neologismen bewusst eingesetzt, so z. B. &amp;quot;[[Textwort]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mehrheit der Mitglieder (zunächst ca. 26.000) folgte Lambertus Slok, der von ihnen als &amp;quot;wiedergekommener Christus&amp;quot; bezeichnet wurde. Etwa 3.000 bis 5.000 Mitglieder verblieben, wie alle Kirchengebäude und kirchlichen Aktiva bei Apostel Jochems und der NAK. Apostel Jochems verstarb 1947, ihm folgte Apostel [[Berend Frederik Paasman]] nach. Dieser verstarb unerwartet nach einem Jahr und ihm folgte Apostel [[Gerrit Kamphuis]] nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entwicklung==&lt;br /&gt;
Seit ihrer Gründung hat die Apostolisch Genootschap eine große Wandlung erfahren. Man begann als Kirchengemeinschaft mit einem äußerst zentralistischen Apostelamt, bei dem man &amp;quot;lebende Worte aus einem Mund Gottes&amp;quot; suchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man führte hier die Gedanken aus der [[Lehre vom Neuen Licht]], die unter dem neuapostolischen [[Bezirksapostel]] van Oosbree schon radikalisert und konsequent fortgeführt worden waren, weiter fort.&lt;br /&gt;
Er wollte, dass der Mensch sich seiner eigenen Möglichkeiten bewusst wird. &amp;quot;Es geht nicht um den Glauben an [[Jesus Christus|Jesus]], aber um den Glauben von Jesus und Glaube vor allem an dich selbst&amp;quot; sind für ihn kennzeichnende Ausagen. Diese fortschrittlichen Gedanken haben die Nachfolger des Apostels van Oosbree in eigener Weise vertieft und tatkräftig erweitert. Recht schnell verschwanden immer mehr klassisch-christliche Auffassungen, man mied auch recht bald christliche Bezeichnungen und führte andere Begrifflichkeiten ein. So nennt man z.B. die Versammlungsorte in der Apostolisch Genootschap konsequent nicht &amp;quot;Kerk&amp;quot; (&#039;&#039;Kirche&#039;&#039;) sondern &amp;quot;plaats van samenkomst&amp;quot; (&#039;&#039;Versammlungsstätte&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
Unter Lambertus Slok und [[Jan Lambertus Slok]] wandtelte sich die Gemeinschaft von einer die Parusie erwartenden Gemeinde zu einer anthropozentrischen Vereinigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1978 hat es größere Reformen in der ApGen gegeben. Sie wird seither als &amp;quot;Stiftung&amp;quot; geführt. Auf Apostel Lambertus Slok folgte sein Sohn Jan Lambertus Slok, der das Apostelamt relativierte und auf mehr Mitwirkung der anderen Ämter setzte. Im Juni 2001 folgte [[Dick Riemers]], zur Zeit wohnend in Eindhoven als Apostel und Leiter der Gemeinschaft. In dieser Funktion war er bis Ostern 2011 tätig. Seitdem ist [[Albert Wiegman]] Apostel der ApGen.&lt;br /&gt;
Man bezeichnet sich selbst nicht als kirchliche Gemeinschaft, sondern sieht sich als religiös-humanistische Gemeinschaft in der jüdisch-christlichen Tradition. &#039;&#039;Apostolisch&#039;&#039; ist damit nicht eine Konfession innerhalb der Christenheit, sondern die Fortsetzung einer Linie des &#039;&#039;religiösen Gefühls&#039;&#039;: jüdisch &amp;gt; christlich &amp;gt; apostolisch&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. &amp;quot;De Stroom&amp;quot; Nummer 7; September 2007; S. 9&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lehre==&lt;br /&gt;
In der Verkündigung der Apostolisch Genootschap steht das Wunder der Schöpfung im Mittelpunkt. Die Schöpfung wird dabei allerdings als andauernd und ständiger Prozess der Verwirklichung verstanden, der erfahren werden muss. Man bekennt keine göttliche Person als Kraft oder Schöpfer. Jeder Mensch ist aus seinem Bewusstsein heraus verantwortlich dem Schöpfungsmysterium (Gott) Gestalt zu geben. Es gibt keine Jenseitserwartungen, himmlische Seligkeit oder ewiges Leben. Begriffe wie [[Sünde]], Sündenfall und Erlösung durch Christus sind in den Hintergrund getreten. Aus diesem Grunde gibt es kein festes Glaubensbekenntnis und die Denkbilder bezeichnen nur eine vorläufige Vorstellung. Eine große Rolle, auch im Sprachgebrauch der Apostolisch Genootschap, spielt die &amp;quot;Inspiration&amp;quot;. Menschen müssen immer wieder neu inspiririert werden, ihr Leben im &amp;quot;apostolischen Sinn&amp;quot; zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gottesbild ===&lt;br /&gt;
Das Gottesbild der ApGen ist eher pantheistisch. Gott wird als Schöpfungskraft und Liebe bezeichnet und ist nicht personal. Gott bezeichnet das ewige Schöpfungsmysterium. Gott sei nicht ausserhalb der Schöpfung zu sehen, sondern als treibende Kraft innerhalb der Schöpfung. Hier ist &amp;quot;Gott&amp;quot; wirksam, auch innerhalb von Menschen. Die Gott zugeschriebenen Eigenschaften wie Barmherzigkeit, Liebe, Vergebung und Mitleid werden nach Auffassung der ApGen allein durch Menschen in die Welt gebracht. Jeder trägt Verantwortung für die Welt und jeder Mensch beseitzt dazu die Eigenschaften, unabhängig von Prägung und Herkunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man glaubt, dass Gott nicht ausserhalb unserer Wirklichkeit zu finden sei, sondern nur innerhalb der menschlichen Wirklichkeit, also zwischen den Menschen und allem was geschaffen ist. Kurz gesagt: Gott sei in jedem Mensch.&lt;br /&gt;
Gott offenbart sich durch die Liebe (die Nähe Gottes). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Menschenbild ===&lt;br /&gt;
=== Bibel ===&lt;br /&gt;
Die Bibel ist für die Apostolische Genootschap eine Inspirationsquelle, jedoch wird sie nicht als Gottes Wort angesehen. Das Gottesbild der Bibel sei als ein Versuch zu sehen, das Unausprechliche in Worte zu kleiden. Die Bibel muss deshalb im Kontext der damaligen Zeit gesehen werden. &lt;br /&gt;
Die Apostolisch Genootschap sieht in den Evangelien eine nachahmenswerte Nachfolgegesinnung und Lebenshaltung. Allerdings war Jesus von Nazareth ein Mensch unter Menschen. Seine Einstellung zum Menschsein und seine Prinzipien gelten als nachahmenswert. Das Menschenbild, die Einstellung und Lebenshaltung von Jesus in Wort und Tat sind für die Apostolische Genootschap von hohem Wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bibel ist eine Zusammenstellung von Schriften mit großem kulturellem und religiösem Wert. Sie beschäftigt sich mit Lebensfragen, die auch heute noch aktuell sein können und die den Menschen schon immer bewegt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rituale ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Diensttisch_Amsterdam_Slotervaart.jpg|mini|rechts|Dientafel (Diensttisch) in [[Amsterdam]]-Slotervaart]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kelch_Rondgang.jpg|mini|[[Abendmahlskelch|Hostienkelch]] mit [[Kelchparament]] in ApGen (Pinzette und Weinbecher innenliegend)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rondgang.JPG|mini|Darreichung der in Wein getränkten [[Hostie]]]]&lt;br /&gt;
Die Rituale innerhalb der Apostolisch Genootschap sind schlicht. Sie haben im Ablauf des &#039;&#039;&amp;quot;Eredienst&amp;quot;&#039;&#039; einen festen Platz und stellen eine Art [[Liturgie]] dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem &#039;&#039;&amp;quot;Eredienst&amp;quot;&#039;&#039; treffen sich die meisten Teilnehmer schon eine halbe Stunde vorher und bereiten sich musikalisch vor. Dazu singt entweder die Gemeinde, ein gemischter Chor, eine Männerchor oder die Kinder. Dies wird meist instrumental (Orgel, Klavier o.ä.) begleitet (siehe auch [[Zangkoorliederen]]). Weiter erfolgen noch Bekanntgaben und Grüße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;De klop an de deur&amp;quot;&#039;&#039; stellt den Beginn dar, (ähnlich dem Einschalten einer Lampe in anderen apostolischen Gemeinschaften, hier hat dies jedoch eher pragmatische Gründe, um den Organisten zu informieren). Der Vorsteher/ die Vorsteherin klopft laut an die Eingangstür des Kirchensaales. Dies soll an Offenbarung 3,20 erinnern. Es stellt das Anklopfen des wiedergekommenden Christus dar und wurde vermutlich von Apostel L. Slok eingeführt. Zitat aus dem &amp;quot;Weekbrief&amp;quot; vom 25.02.1964 :&amp;quot;Von dem ersten Tag an, da ich mich als Gesalbter-Gottes beim Volk Gottes meldete, ist in mir das Verlangen dort als der &amp;quot;Klopfende&amp;quot; zu dienen. Manchmal kann ich der Lust nicht widerstehen dies auch in der Tat zu tun und klopfe vor dem Eintreten an die Tür, hinter der sich das Volk Gottes befindet. &amp;quot;Sieh, ich steh vor der Tür und klopfe an...&amp;quot; &amp;quot;. Nach dem Anklopfen tritt der Dienstleister an die &#039;&#039;&amp;quot;[[Altar|dientafel]]&amp;quot;&#039;&#039; (Diensttisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wichtigste Ritual ist der Rundgang (&#039;rondgang&#039;), eine gemeinschaftliche rituelle Mahlzeit zum Start der neuen Woche. Dort isst man eine in Wein getunkte Hostie. Der Rundgang verweist, nach Auffassung der ApGen, ebenfalls wie [[Kommunion]] und [[Abendmahl]] auf das letzte Abendmahl Jesu Christi mit seinen Jüngern. &lt;br /&gt;
Innerhalb der ApGen liegt hier jedoch die Bedeutung auf dem dadurch vermittelten Gemeinschaftsgefühl und dem Gefühl eines Neubeginns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Rundgang geht ein [[Gebet]] voran, worin zusammengefasst wird, was zuvor im Gottesdienst gesagt wurde und nimmt mit neuer Inspiration am Rundgang teil. Beim Rundgang geht die Gemeinde nach vorne. In der Regel steht der Vorsteher/ die Vorsteherin hinter der &#039;&#039;dientafel&#039;&#039; (entspricht dem Altar), die austeilenden Priester davor. Ebenso steht ein Mitarbeiter mit einem Klingelbeutel davor, in dem die &#039;&#039;liefdesanbieding&#039;&#039; eingeworfen werden kann. (Überweisungen sind auch möglich) Vor der Empfangnahme wird ein kurzer Blickkontakt mit dem Vorsteher hergestellt. Der Priester nimmt die Hostie mit einer Pinzette und taucht sie in den Wein ein. Dann legt er sie mit den Worten: &#039;&#039;&amp;quot;Uw zielsaanbieding is aanvaard en wordt met dit teken bevestigd.&amp;quot;&#039;&#039; (Ihr/ Dein Seelensangebot wurde angenommen und wird mit diesem Zeichen bestätigt.) auf den Handrücken des Empfangenden. Dieser erwidert mit &amp;quot;Amen&amp;quot; und nimmt die Hostie mit dem Mund von dem Handrücken. Diese Bestätigung erinnert an den &amp;quot;Quittungsgedanken&amp;quot; von [[Stammapostel]] [[Hermann Niehaus|Hermann Niehaus]], der in der Empfangnahme der Hostie eine Art Quittung der [[Sündenvergebung]] sah (In der ApGen wurde noch über Jahrzehnte ebenfalls die Sündervergebung ausgesprochen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der &#039;&#039;liefdesanbieding&#039;&#039; wird sowohl das finanzielle als auch das ideelle Opfer verstanden. Allerdings wird der Opferbegriff nicht mehr verwendet. Unter Slok wurde die Tradition abgeschafft, den Zehnten in einen mit dem eignene Namen versehenen Umschlag zu stecken, der dann in den Klingelbeutel eingeworfen wurde. Viele konnten in den Nachkriegsjahren diesen nicht aufbringen, so dass die Höhe des Betrages freigestellt und auch kein Name mehr vermerkt wurde. (Letztendlich stieg die Summe der Spenden in der Folge, was wohl auch daran lag, dass aus Solidiarität und Dankbarkeit dem Apostel gegenüber, mehr gespendet wurde, um neue Gebäude errichten zu können. Noch heute profitiert die ApGen von den Spenden aus der Gründungszeit) Der Begriff ist schwer zu übersetzen, könnte mit &amp;quot;Liebesangebot&amp;quot;/ &amp;quot;Liebesopfer&amp;quot;/ &amp;quot;Liebesdienst&amp;quot; ins Deutsche übertragen werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abschluss folgt ein Dankgebet für die Begegnung untereinander. In diesem Gebet klingt auch ein Ansporn an sein Leben als Auftrag für die Menschenwürde zu sehen. Gemeinsam singt man zum Abschluss ein dreifaches Amen, worin die Gemeinde ihren Glauben an diesen Dienst bekräftigt. Dabei handelt es sich jedoch nicht mehr um das in den apostolischen Gemeinschaften verbreitete dreifache Amen, sondern um eine Neukomposition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt jedoch auch Rituale die nicht wöchentlich stattfinden und die Heilshandlungen (&#039;&#039;de heilshandelingen&#039;&#039; ) genannt werden. Die ApGen kennt vier solche Rituale: [[Taufe]] (&#039;&#039;doop&#039;&#039;), diese allerdings nicht &#039;&#039;in rite&#039;&#039;, da die Dreieinigekeit nicht dem Gottesbild der ApGen entspricht, [[Konfirmation]] (&#039;&#039;confirmatie&#039;&#039;), Ehe- oder Partnerschaftsbefestigung (&#039;&#039;huwelijks- of partnerschapsbevestiging&#039;&#039;) für hetero - und homesexuelle Paare und das Schließen des Lebensbuches (&#039;&#039;sluiten van het levensboek&#039;&#039;). Die Heilshandlungen kennzeichnen symbolisch die besondere Übergänge in einen anderen Lebensabschnitt (Geburt, Erwachsen werden, Partnerschaft und Sterben) und verbinden diese Übergänge mit dem &amp;quot;Schöpfungsprozess&amp;quot; und der &amp;quot;apostolischen Kultur&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;[[Unser Vater]]&#039;&#039; findet keine Verwendung, weil es nicht mehr dem aktuellen Gottesbild entspricht. Ebenso erfolgt keine [[Sündenvergebung]], da [[Sünde]] im Sinne einer permanenten Trennung von Gott nicht besteht. Die &#039;&#039;Schöpfungskraft&#039;&#039; ist auch in den Menschen, somit ist Gott Teil des eigenen Ichs (Ik-God). (Ein ähnlicher Gedanke findet sich in dem umstrittenen [[Versiegelung|Versiegelungsverständnis]] wieder, wenn Heiliger Geist gespendet wird und der Versiegelte so Teil an Gott hat/ einen Teil Gottes besitzt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein jähliches Ritual ist die &#039;&#039;&amp;quot;Verbondsvernieuwing&amp;quot;&#039;&#039; (Verbundserneuerung), die seit 1948 immer am zweiten Ostertag durchgeführt wird. (An diesem Tag wurde L. Slok als Apostel testamentarisch benannt.) Dies erfolgt in einem grossen landesweiten Aposteldienst mit Übertragung in die ausländischen Gemeinden. Hier wird der Bund, der der Einzelne mit Gott geschlossen hat, erneuert. In den Anfängen wurde dieses insbesondere auch auf den &#039;&#039;&amp;quot;Mond Gods&amp;quot;&#039;&#039; (Mund Gottes) also dem Apostel (Slok) bezogen. Gerade in den ersten Jahren der Trennung erscheint dieses Ritual als eine Art Solidaritätsbezeugung mit dem Apostel. In der heutigen Sichtweise handelt es sich um den Bund der Mensch untereinander und mit der göttlichen Schöpfungskraft.&amp;lt;ref&amp;gt;De Stroom 04 ; Mai 2010 S. 30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Organisation==&lt;br /&gt;
===Amts-/ Funktionsträger ===&lt;br /&gt;
Die Apostolisch Genootschap hat sich im Laufe der Zeit vom traditionellen apostolischem Amtsverständnis entfernt. Dennoch wird der Begrif &#039;&#039;Amt&#039;&#039; weiterhin verwendet. Die Rufung erfolgt gabenorientiert und nicht durch hierarchischen Aufstieg. So sind die Ämter zwar organisatorisch aufbauend, dennoch nebeneinander wirkend zu verstehen. Also kann theoretisch jemand ohne Amt auch direkt als Vorsteher gerufen werden. Die verschiedenen Ämter sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Apostel]]: Leiter der ApGen (In der Geschichte gab es jeweils nur einen, trotz Überlegungen für die Überseegemeinden einen eigenen Apostel zu beauftragen)Ostern 2022 wurde das Apostelamt in der ApGen abgeschafft s.u.&lt;br /&gt;
*[[Bischof|Bischof/ Opziener]]: direkter Helfer des Apostels&lt;br /&gt;
*[[Ältester|Ältester/ Oudster]]: Bezirksleiter von acht bis zwölf Gemeinden (2017: 9 Bezirke in NL)&lt;br /&gt;
*[[Vorsteher|Vorsteher/ Voorganger]]: Leiter/ -in einer Gemeinde; wird mit &#039;&#039;&amp;quot;[[Hirte|Herder/ Hirte]]&amp;quot;&#039;&#039; angesprochen&lt;br /&gt;
*[[Priester]]: direkter Helfer des Vorstehers&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Dienende:&#039;&#039;&#039; Helfer des Vorstehers, ähnlich den [[Diakon|Diakonen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 19. Mai 1991 (Beauftragung des ersten weiblichen Vorstehers für die Gemeinde Nijkerkerveen) können diese Aufgaben von Männern und Frauen übernommen werden, wobei die Bezeichnung nicht zwischen männlicher und weiblicher Form unterscheidet. Aktuell gibt es einen weiblichen Bischof (Stand 05/2017). Einige Gemeinden haben zwei Vorsteher, in der Regel einen Mann und eine Frau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mitgliederstruktur ===&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Öffnung der Apostolisch Genootschap wurde im Herbst 2010 die Mitgliederstruktur neu gestaltet. Hintergrund war die Erkenntnis, dass es unter den Mitgliedern eine unterschiedliche Nähe zur Glaubensgemeinschaft gibt. Es sollte eine gewissen Flexibilität damit erreicht werden.&lt;br /&gt;
Diese Struktur unterscheidet in&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Jeugdlid&#039;&#039;/ Jungmitglied: Kinder und Jugendliche vor der Konfirmation (erst mit Volljährigkeit)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Lidmaat&#039;&#039;/ Vollmitglied&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Aspirant-lid&#039;&#039;/ Anwärter: Gäste, die beitreten wollen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Sympathisant&#039;&#039;/ Unterstützer: Menschen, die die Arbeit der ApGen unterstützen wollen, sich dafür interssieren ohne Mitglied werden zu wollen&lt;br /&gt;
In dieser Struktur bilden die Vollmitglieder und Jungmitglieder den Kern der Gemeinschaft, Anwärter wollen diesem Kern beitreten und um diese Gruppe bilden die Sympathisanten den Rand herum.&amp;lt;ref&amp;gt;De Stroom 07; September 2010 S. 5ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Baarnkring ===&lt;br /&gt;
Sitz der Verwaltung der Stiftung ist die Villa &amp;quot;Berg en Dal&amp;quot; in Baarn, Provinz Utrecht,  im Zentrum der Niederlande. Dort treffen sich jeden Donnerstag der Apostel mit den Bischöfen und Ältesten, um organisatorische Fragen zu klären und den Wochenbrief zu vertiefen. Dieser wird mittlerweile nicht mehr ausschließlich vom Apostel geschrieben. Diesen Kreis nennt man den &#039;&#039;Baarn-Kreis&#039;&#039; (Baarnkring).&lt;br /&gt;
Am Freitag treffen sich dann die Ältesten (Bezirksleiter) mit den Vorstehern und besprechen den Wochenbrief in Vorbereitung auf die Versammlung am Sonntagmorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Emblem/ Logo der ApGen ===&lt;br /&gt;
Das Emblem zeigt eine Hand vor einer Weltkugel, die eine brennende Fackel an eine andere Hand weitergibt. Damit wird symolisiert, dass schöne Gedanken und Gefühle, wie auch ein vorbildliches Miteinander weitergegeben werden sollen. Ältere können Jüngeren viel mitgeben und auch umgekehrt. Das Feuer der Fackel soll stets brennen (ähnlich dem Gedanken der [https://de.wikipedia.org/wiki/Olympischer_Fackellauf Olympischen Fackel]).&lt;br /&gt;
Das Emblem befindet sich häufig sowohl aussen an den Versammlungsgebäuden als auch im Inneren (hier meist mit beleuchteter Fackel).&lt;br /&gt;
Im Jahr 2015 empfahl eine Werbeagentur im Rahmen es neuen Öffentlichkeitsauftrittes, das Emblem nicht mehr zu verwenden, da dies zu symbolträchtig und optisch überladen sei. Seitdem wird der Schriftzug mit einem großen &#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039; verwendet, das immer noch den Weltkreis darstellen soll. Das Wort &amp;quot;Het&amp;quot; entfiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
ApGen_1958.jpg|Logo der ApGen auf einer Fahne 1958&lt;br /&gt;
ApGen_1976.jpg|Logo der ApGen in &amp;quot;De Zegen van de Twijfel&amp;quot; 1976&lt;br /&gt;
ApGen_1983.jpg|Logo der ApGen in &amp;quot;Zangenkoorliederen&amp;quot; 1983&lt;br /&gt;
ApGen_2007.jpg|Logo der ApGen auf &amp;quot;De Stroom&amp;quot; 2007&lt;br /&gt;
ApGen_2008.jpg|Logo der ApGen auf &amp;quot;De Stroom&amp;quot; 2008&lt;br /&gt;
ApGen_2016.jpg|Logo der ApGen seit 2016&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakte zur NAK==&lt;br /&gt;
In den letzten Jahren kam es vermehrt zu Kontakten von Mitgliedern der NAK und der ApGen. Meist waren dies Senioren-Treffen bzw. Seniorenchorproben, teilweise auch unter Beteiligung von Mitgliedern der [[Gemeente van Apostolische Christenen|GvAC]].&lt;br /&gt;
Am 17. September 2016  kam es an historischer Stätte zur ersten offiziellen gemeinschaftlichen Veranstaltung. In der NAK Hilversum, in der es zu Ostern 1946 zur Bekanntgabe des Nachfolgers des verstorbenen Bezirksapostels J. H. van Oosbree kam, fand eine Veranstaltung unter der Überschrifft „Erneuerung und Tradition in der Apostolischen Gesellschaft und der Neuapostolischen Kirche 1946-2016&amp;quot; statt. Anwesend waren seitens der NAK Apostel [[Peter Klene]] und seitens der ApGen Apostel [[Albert_Wiegman|Albert Wiegmann]], sowie der Apostel i.R. [[Jan Lambertus Slok|Jan L. Slok]], Sohn von L. Slok.&amp;lt;ref&amp;gt;http://nac.today/de/a/400441&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.nak-nl.org/db/6470693/Eerdere%20berichten/Historische-bijeenkomst-op-zaterdag-17-september-2016-in-Hilversum Bericht auf der Homepage NAK NL]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.vanoosbreestichting.nl/videomainpagina/?cookietest=1 Videos auf der Homepage der Van Oobreestichting]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ostern 2022: Neubeginn==&lt;br /&gt;
Nach elf Jahren hat [[Albert Wiegman]] Ostern 2022 (17.4.2022) die geistliche Leitung an die 53jährige [[Nanda Ziere]] [https://nl.linkedin.com/in/nandaziere] und [[Marten van der Wal]] (41) abgegeben.&amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.apgen.nl/over-ons/actueel/apostolisch-genootschap-verder-zonder-apostel/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiegman ist nach [[Johannes Hendrik van Oosbree]], [[Lambertus Slok]], [[Jan Lambertus Slok]] und [[Dick Riemers]] der letzte Apostel der Apostolisch Genootschap. [[Nanda Ziere]] und [[Marten van der Wal]] sind keine &amp;quot;Apostel“, sondern &amp;quot;erstverantwortliche Vorstehende für die geistige Versorgung&amp;quot; (‘eerstverantwoordelijk voorgangers voor de geestelijke verzorging’).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abschaffung des Apostelamtes in der Apostolisch Genootschap ist ein sichtbarer Neuanfang, nachdem die Veröffentlichung des Buches [[Apostelkind: in de greep van een gesloten genootschap]] von [[Renske Doorenspleet]] in den Niederlanden große Wellen schlug und problematische Entwicklungen vor allem unter dem Apostel [[Lambertus Slok]] deutlich gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Feiertage in der Apostolisch Genootschap]]&lt;br /&gt;
* [[Amsterdam|apostolische Kirchengebäude in Amsterdam]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Niederlande]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*http://www.apgen.nl (Offizielle Website)&lt;br /&gt;
*http://www.youtube.com/watch?v=ZeS1NdLgIeA (Film über die ApGen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Refs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Apostolische Gemeinschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Apostolisch Genootschap]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Arne</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Apostolisch_Genootschap&amp;diff=30368</id>
		<title>Apostolisch Genootschap</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Apostolisch_Genootschap&amp;diff=30368"/>
		<updated>2022-05-10T17:42:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Arne: /* Ostern 2022: Neubeginn */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:ApGen_2016.jpg|mini|rechts]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Apostolisch Genootschap&#039;&#039;&#039; (ApGen) (Het Apostolisch Genootschap) ist eine religiös-humanistische Glaubensgemeinschaft, die 1947 aus der [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolischen Kirche]] (NAK) entstanden ist. Sie zählt in den ca. 70 niederländischen und 4 ausländischen Gemeinden etwa 15.000 Mitglieder und ist in den Niederlanden die größte apostolische Gruppe. (Stand 05/2017)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In deutscher Literatur wird &amp;quot;Genootschap&amp;quot; häufig mit Genossenschaft übersetzt, die geeignete Übersetzung lautet jedoch Gesellschaft. Im Englischen wird &amp;quot;Het Apostolisch Genootschap&amp;quot; als &amp;quot;The Apostolic Society&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entstehung==&lt;br /&gt;
Die Apostolisch Genootschap ist offiziell am 28. Dezember 1951 aus der &#039;&#039;&#039;Hersteld Apostolische Zendinggemeente in de Eenheid der Apostelen (HAZEA)&#039;&#039;&#039; (dies war der Name der [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolischen Kirche]] in den Niederlanden!) entstanden. Nach dem Tod des 1946 verstorbenen Apostels [[Johannes Hendrik van Oosbree]] kam es zu Unstimmigkeiten über die Nachfolge. Der Apostel selbst hatte [[Lambertus Slok]] als seinen Nachfolger bestimmt, während die Kirchenhauptleitung der NAK in Deutschland unter Federführung von Stammapostel [[Johann Gottfried Bischoff]] den niederländischen Apostel [[Jan Jochems]] als Bezirksapostel und Nachfolger van Oosbrees einsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Entwicklung ist jedoch nur auf dem Hintergrund zu verstehen, dass die HAZEA unter Bezirksapostel van Oosbree bereits ab den 1930er Jahren sich immer weiter von der traditionellen Lehre der neuapostolischen Kirche entfernte. Slok führte diese Tradition fort, stand somit in den Augen der Mehrheit der Mitglieder der HAZEA in der Tradition von van Oosbree, während Jochems ganz klar den &amp;quot;klassischen&amp;quot; neuapostolischen Kurs der Gesamtkirche (in Einheit mit dem Stammapostel) fortführte. Dennoch kann seine Lehre als eine Art Fortführung des Erneuerungsgedanken gesehen werden, die in einer Linie Niehaus &amp;gt; van Oosbree &amp;gt; Slok gedacht werden muss. In den 1920ern wurden viele Dinge neu gedacht. Nicht umsonst wurde in dieser Zeit der Begriff &amp;quot;neu-&amp;quot;apostolisch eingeführt und auch Neologismen bewusst eingesetzt, so z. B. &amp;quot;[[Textwort]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mehrheit der Mitglieder (zunächst ca. 26.000) folgte Lambertus Slok, der von ihnen als &amp;quot;wiedergekommener Christus&amp;quot; bezeichnet wurde. Etwa 3.000 bis 5.000 Mitglieder verblieben, wie alle Kirchengebäude und kirchlichen Aktiva bei Apostel Jochems und der NAK. Apostel Jochems verstarb 1947, ihm folgte Apostel [[Berend Frederik Paasman]] nach. Dieser verstarb unerwartet nach einem Jahr und ihm folgte Apostel [[Gerrit Kamphuis]] nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entwicklung==&lt;br /&gt;
Seit ihrer Gründung hat die Apostolisch Genootschap eine große Wandlung erfahren. Man begann als Kirchengemeinschaft mit einem äußerst zentralistischen Apostelamt, bei dem man &amp;quot;lebende Worte aus einem Mund Gottes&amp;quot; suchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man führte hier die Gedanken aus der [[Lehre vom Neuen Licht]], die unter dem neuapostolischen [[Bezirksapostel]] van Oosbree schon radikalisert und konsequent fortgeführt worden waren, weiter fort.&lt;br /&gt;
Er wollte, dass der Mensch sich seiner eigenen Möglichkeiten bewusst wird. &amp;quot;Es geht nicht um den Glauben an [[Jesus Christus|Jesus]], aber um den Glauben von Jesus und Glaube vor allem an dich selbst&amp;quot; sind für ihn kennzeichnende Ausagen. Diese fortschrittlichen Gedanken haben die Nachfolger des Apostels van Oosbree in eigener Weise vertieft und tatkräftig erweitert. Recht schnell verschwanden immer mehr klassisch-christliche Auffassungen, man mied auch recht bald christliche Bezeichnungen und führte andere Begrifflichkeiten ein. So nennt man z.B. die Versammlungsorte in der Apostolisch Genootschap konsequent nicht &amp;quot;Kerk&amp;quot; (&#039;&#039;Kirche&#039;&#039;) sondern &amp;quot;plaats van samenkomst&amp;quot; (&#039;&#039;Versammlungsstätte&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
Unter Lambertus Slok und [[Jan Lambertus Slok]] wandtelte sich die Gemeinschaft von einer die Parusie erwartenden Gemeinde zu einer anthropozentrischen Vereinigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1978 hat es größere Reformen in der ApGen gegeben. Sie wird seither als &amp;quot;Stiftung&amp;quot; geführt. Auf Apostel Lambertus Slok folgte sein Sohn Jan Lambertus Slok, der das Apostelamt relativierte und auf mehr Mitwirkung der anderen Ämter setzte. Im Juni 2001 folgte [[Dick Riemers]], zur Zeit wohnend in Eindhoven als Apostel und Leiter der Gemeinschaft. In dieser Funktion war er bis Ostern 2011 tätig. Seitdem ist [[Albert Wiegman]] Apostel der ApGen.&lt;br /&gt;
Man bezeichnet sich selbst nicht als kirchliche Gemeinschaft, sondern sieht sich als religiös-humanistische Gemeinschaft in der jüdisch-christlichen Tradition. &#039;&#039;Apostolisch&#039;&#039; ist damit nicht eine Konfession innerhalb der Christenheit, sondern die Fortsetzung einer Linie des &#039;&#039;religiösen Gefühls&#039;&#039;: jüdisch &amp;gt; christlich &amp;gt; apostolisch&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. &amp;quot;De Stroom&amp;quot; Nummer 7; September 2007; S. 9&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lehre==&lt;br /&gt;
In der Verkündigung der Apostolisch Genootschap steht das Wunder der Schöpfung im Mittelpunkt. Die Schöpfung wird dabei allerdings als andauernd und ständiger Prozess der Verwirklichung verstanden, der erfahren werden muss. Man bekennt keine göttliche Person als Kraft oder Schöpfer. Jeder Mensch ist aus seinem Bewusstsein heraus verantwortlich dem Schöpfungsmysterium (Gott) Gestalt zu geben. Es gibt keine Jenseitserwartungen, himmlische Seligkeit oder ewiges Leben. Begriffe wie [[Sünde]], Sündenfall und Erlösung durch Christus sind in den Hintergrund getreten. Aus diesem Grunde gibt es kein festes Glaubensbekenntnis und die Denkbilder bezeichnen nur eine vorläufige Vorstellung. Eine große Rolle, auch im Sprachgebrauch der Apostolisch Genootschap, spielt die &amp;quot;Inspiration&amp;quot;. Menschen müssen immer wieder neu inspiririert werden, ihr Leben im &amp;quot;apostolischen Sinn&amp;quot; zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gottesbild ===&lt;br /&gt;
Das Gottesbild der ApGen ist eher pantheistisch. Gott wird als Schöpfungskraft und Liebe bezeichnet und ist nicht personal. Gott bezeichnet das ewige Schöpfungsmysterium. Gott sei nicht ausserhalb der Schöpfung zu sehen, sondern als treibende Kraft innerhalb der Schöpfung. Hier ist &amp;quot;Gott&amp;quot; wirksam, auch innerhalb von Menschen. Die Gott zugeschriebenen Eigenschaften wie Barmherzigkeit, Liebe, Vergebung und Mitleid werden nach Auffassung der ApGen allein durch Menschen in die Welt gebracht. Jeder trägt Verantwortung für die Welt und jeder Mensch beseitzt dazu die Eigenschaften, unabhängig von Prägung und Herkunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man glaubt, dass Gott nicht ausserhalb unserer Wirklichkeit zu finden sei, sondern nur innerhalb der menschlichen Wirklichkeit, also zwischen den Menschen und allem was geschaffen ist. Kurz gesagt: Gott sei in jedem Mensch.&lt;br /&gt;
Gott offenbart sich durch die Liebe (die Nähe Gottes). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Menschenbild ===&lt;br /&gt;
=== Bibel ===&lt;br /&gt;
Die Bibel ist für die Apostolische Genootschap eine Inspirationsquelle, jedoch wird sie nicht als Gottes Wort angesehen. Das Gottesbild der Bibel sei als ein Versuch zu sehen, das Unausprechliche in Worte zu kleiden. Die Bibel muss deshalb im Kontext der damaligen Zeit gesehen werden. &lt;br /&gt;
Die Apostolisch Genootschap sieht in den Evangelien eine nachahmenswerte Nachfolgegesinnung und Lebenshaltung. Allerdings war Jesus von Nazareth ein Mensch unter Menschen. Seine Einstellung zum Menschsein und seine Prinzipien gelten als nachahmenswert. Das Menschenbild, die Einstellung und Lebenshaltung von Jesus in Wort und Tat sind für die Apostolische Genootschap von hohem Wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bibel ist eine Zusammenstellung von Schriften mit großem kulturellem und religiösem Wert. Sie beschäftigt sich mit Lebensfragen, die auch heute noch aktuell sein können und die den Menschen schon immer bewegt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rituale ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Diensttisch_Amsterdam_Slotervaart.jpg|mini|rechts|Dientafel (Diensttisch) in [[Amsterdam]]-Slotervaart]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kelch_Rondgang.jpg|mini|[[Abendmahlskelch|Hostienkelch]] mit [[Kelchparament]] in ApGen (Pinzette und Weinbecher innenliegend)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rondgang.JPG|mini|Darreichung der in Wein getränkten [[Hostie]]]]&lt;br /&gt;
Die Rituale innerhalb der Apostolisch Genootschap sind schlicht. Sie haben im Ablauf des &#039;&#039;&amp;quot;Eredienst&amp;quot;&#039;&#039; einen festen Platz und stellen eine Art [[Liturgie]] dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem &#039;&#039;&amp;quot;Eredienst&amp;quot;&#039;&#039; treffen sich die meisten Teilnehmer schon eine halbe Stunde vorher und bereiten sich musikalisch vor. Dazu singt entweder die Gemeinde, ein gemischter Chor, eine Männerchor oder die Kinder. Dies wird meist instrumental (Orgel, Klavier o.ä.) begleitet (siehe auch [[Zangkoorliederen]]). Weiter erfolgen noch Bekanntgaben und Grüße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;De klop an de deur&amp;quot;&#039;&#039; stellt den Beginn dar, (ähnlich dem Einschalten einer Lampe in anderen apostolischen Gemeinschaften, hier hat dies jedoch eher pragmatische Gründe, um den Organisten zu informieren). Der Vorsteher/ die Vorsteherin klopft laut an die Eingangstür des Kirchensaales. Dies soll an Offenbarung 3,20 erinnern. Es stellt das Anklopfen des wiedergekommenden Christus dar und wurde vermutlich von Apostel L. Slok eingeführt. Zitat aus dem &amp;quot;Weekbrief&amp;quot; vom 25.02.1964 :&amp;quot;Von dem ersten Tag an, da ich mich als Gesalbter-Gottes beim Volk Gottes meldete, ist in mir das Verlangen dort als der &amp;quot;Klopfende&amp;quot; zu dienen. Manchmal kann ich der Lust nicht widerstehen dies auch in der Tat zu tun und klopfe vor dem Eintreten an die Tür, hinter der sich das Volk Gottes befindet. &amp;quot;Sieh, ich steh vor der Tür und klopfe an...&amp;quot; &amp;quot;. Nach dem Anklopfen tritt der Dienstleister an die &#039;&#039;&amp;quot;[[Altar|dientafel]]&amp;quot;&#039;&#039; (Diensttisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wichtigste Ritual ist der Rundgang (&#039;rondgang&#039;), eine gemeinschaftliche rituelle Mahlzeit zum Start der neuen Woche. Dort isst man eine in Wein getunkte Hostie. Der Rundgang verweist, nach Auffassung der ApGen, ebenfalls wie [[Kommunion]] und [[Abendmahl]] auf das letzte Abendmahl Jesu Christi mit seinen Jüngern. &lt;br /&gt;
Innerhalb der ApGen liegt hier jedoch die Bedeutung auf dem dadurch vermittelten Gemeinschaftsgefühl und dem Gefühl eines Neubeginns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Rundgang geht ein [[Gebet]] voran, worin zusammengefasst wird, was zuvor im Gottesdienst gesagt wurde und nimmt mit neuer Inspiration am Rundgang teil. Beim Rundgang geht die Gemeinde nach vorne. In der Regel steht der Vorsteher/ die Vorsteherin hinter der &#039;&#039;dientafel&#039;&#039; (entspricht dem Altar), die austeilenden Priester davor. Ebenso steht ein Mitarbeiter mit einem Klingelbeutel davor, in dem die &#039;&#039;liefdesanbieding&#039;&#039; eingeworfen werden kann. (Überweisungen sind auch möglich) Vor der Empfangnahme wird ein kurzer Blickkontakt mit dem Vorsteher hergestellt. Der Priester nimmt die Hostie mit einer Pinzette und taucht sie in den Wein ein. Dann legt er sie mit den Worten: &#039;&#039;&amp;quot;Uw zielsaanbieding is aanvaard en wordt met dit teken bevestigd.&amp;quot;&#039;&#039; (Ihr/ Dein Seelensangebot wurde angenommen und wird mit diesem Zeichen bestätigt.) auf den Handrücken des Empfangenden. Dieser erwidert mit &amp;quot;Amen&amp;quot; und nimmt die Hostie mit dem Mund von dem Handrücken. Diese Bestätigung erinnert an den &amp;quot;Quittungsgedanken&amp;quot; von [[Stammapostel]] [[Hermann Niehaus|Hermann Niehaus]], der in der Empfangnahme der Hostie eine Art Quittung der [[Sündenvergebung]] sah (In der ApGen wurde noch über Jahrzehnte ebenfalls die Sündervergebung ausgesprochen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der &#039;&#039;liefdesanbieding&#039;&#039; wird sowohl das finanzielle als auch das ideelle Opfer verstanden. Allerdings wird der Opferbegriff nicht mehr verwendet. Unter Slok wurde die Tradition abgeschafft, den Zehnten in einen mit dem eignene Namen versehenen Umschlag zu stecken, der dann in den Klingelbeutel eingeworfen wurde. Viele konnten in den Nachkriegsjahren diesen nicht aufbringen, so dass die Höhe des Betrages freigestellt und auch kein Name mehr vermerkt wurde. (Letztendlich stieg die Summe der Spenden in der Folge, was wohl auch daran lag, dass aus Solidiarität und Dankbarkeit dem Apostel gegenüber, mehr gespendet wurde, um neue Gebäude errichten zu können. Noch heute profitiert die ApGen von den Spenden aus der Gründungszeit) Der Begriff ist schwer zu übersetzen, könnte mit &amp;quot;Liebesangebot&amp;quot;/ &amp;quot;Liebesopfer&amp;quot;/ &amp;quot;Liebesdienst&amp;quot; ins Deutsche übertragen werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abschluss folgt ein Dankgebet für die Begegnung untereinander. In diesem Gebet klingt auch ein Ansporn an sein Leben als Auftrag für die Menschenwürde zu sehen. Gemeinsam singt man zum Abschluss ein dreifaches Amen, worin die Gemeinde ihren Glauben an diesen Dienst bekräftigt. Dabei handelt es sich jedoch nicht mehr um das in den apostolischen Gemeinschaften verbreitete dreifache Amen, sondern um eine Neukomposition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt jedoch auch Rituale die nicht wöchentlich stattfinden und die Heilshandlungen (&#039;&#039;de heilshandelingen&#039;&#039; ) genannt werden. Die ApGen kennt vier solche Rituale: [[Taufe]] (&#039;&#039;doop&#039;&#039;), diese allerdings nicht &#039;&#039;in rite&#039;&#039;, da die Dreieinigekeit nicht dem Gottesbild der ApGen entspricht, [[Konfirmation]] (&#039;&#039;confirmatie&#039;&#039;), Ehe- oder Partnerschaftsbefestigung (&#039;&#039;huwelijks- of partnerschapsbevestiging&#039;&#039;) für hetero - und homesexuelle Paare und das Schließen des Lebensbuches (&#039;&#039;sluiten van het levensboek&#039;&#039;). Die Heilshandlungen kennzeichnen symbolisch die besondere Übergänge in einen anderen Lebensabschnitt (Geburt, Erwachsen werden, Partnerschaft und Sterben) und verbinden diese Übergänge mit dem &amp;quot;Schöpfungsprozess&amp;quot; und der &amp;quot;apostolischen Kultur&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;[[Unser Vater]]&#039;&#039; findet keine Verwendung, weil es nicht mehr dem aktuellen Gottesbild entspricht. Ebenso erfolgt keine [[Sündenvergebung]], da [[Sünde]] im Sinne einer permanenten Trennung von Gott nicht besteht. Die &#039;&#039;Schöpfungskraft&#039;&#039; ist auch in den Menschen, somit ist Gott Teil des eigenen Ichs (Ik-God). (Ein ähnlicher Gedanke findet sich in dem umstrittenen [[Versiegelung|Versiegelungsverständnis]] wieder, wenn Heiliger Geist gespendet wird und der Versiegelte so Teil an Gott hat/ einen Teil Gottes besitzt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein jähliches Ritual ist die &#039;&#039;&amp;quot;Verbondsvernieuwing&amp;quot;&#039;&#039; (Verbundserneuerung), die seit 1948 immer am zweiten Ostertag durchgeführt wird. (An diesem Tag wurde L. Slok als Apostel testamentarisch benannt.) Dies erfolgt in einem grossen landesweiten Aposteldienst mit Übertragung in die ausländischen Gemeinden. Hier wird der Bund, der der Einzelne mit Gott geschlossen hat, erneuert. In den Anfängen wurde dieses insbesondere auch auf den &#039;&#039;&amp;quot;Mond Gods&amp;quot;&#039;&#039; (Mund Gottes) also dem Apostel (Slok) bezogen. Gerade in den ersten Jahren der Trennung erscheint dieses Ritual als eine Art Solidaritätsbezeugung mit dem Apostel. In der heutigen Sichtweise handelt es sich um den Bund der Mensch untereinander und mit der göttlichen Schöpfungskraft.&amp;lt;ref&amp;gt;De Stroom 04 ; Mai 2010 S. 30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Organisation==&lt;br /&gt;
===Amts-/ Funktionsträger ===&lt;br /&gt;
Die Apostolisch Genootschap hat sich im Laufe der Zeit vom traditionellen apostolischem Amtsverständnis entfernt. Dennoch wird der Begrif &#039;&#039;Amt&#039;&#039; weiterhin verwendet. Die Rufung erfolgt gabenorientiert und nicht durch hierarchischen Aufstieg. So sind die Ämter zwar organisatorisch aufbauend, dennoch nebeneinander wirkend zu verstehen. Also kann theoretisch jemand ohne Amt auch direkt als Vorsteher gerufen werden. Die verschiedenen Ämter sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Apostel]]: Leiter der ApGen (In der Geschichte gab es jeweils nur einen, trotz Überlegungen für die Überseegemeinden einen eigenen Apostel zu beauftragen)&lt;br /&gt;
*[[Bischof|Bischof/ Opziener]]: direkter Helfer des Apostels&lt;br /&gt;
*[[Ältester|Ältester/ Oudster]]: Bezirksleiter von acht bis zwölf Gemeinden (2017: 9 Bezirke in NL)&lt;br /&gt;
*[[Vorsteher|Vorsteher/ Voorganger]]: Leiter/ -in einer Gemeinde; wird mit &#039;&#039;&amp;quot;[[Hirte|Herder/ Hirte]]&amp;quot;&#039;&#039; angesprochen&lt;br /&gt;
*[[Priester]]: direkter Helfer des Vorstehers&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Dienende:&#039;&#039;&#039; Helfer des Vorstehers, ähnlich den [[Diakon|Diakonen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 19. Mai 1991 (Beauftragung des ersten weiblichen Vorstehers für die Gemeinde Nijkerkerveen) können diese Aufgaben von Männern und Frauen übernommen werden, wobei die Bezeichnung nicht zwischen männlicher und weiblicher Form unterscheidet. Aktuell gibt es einen weiblichen Bischof (Stand 05/2017). Einige Gemeinden haben zwei Vorsteher, in der Regel einen Mann und eine Frau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mitgliederstruktur ===&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Öffnung der Apostolisch Genootschap wurde im Herbst 2010 die Mitgliederstruktur neu gestaltet. Hintergrund war die Erkenntnis, dass es unter den Mitgliedern eine unterschiedliche Nähe zur Glaubensgemeinschaft gibt. Es sollte eine gewissen Flexibilität damit erreicht werden.&lt;br /&gt;
Diese Struktur unterscheidet in&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Jeugdlid&#039;&#039;/ Jungmitglied: Kinder und Jugendliche vor der Konfirmation (erst mit Volljährigkeit)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Lidmaat&#039;&#039;/ Vollmitglied&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Aspirant-lid&#039;&#039;/ Anwärter: Gäste, die beitreten wollen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Sympathisant&#039;&#039;/ Unterstützer: Menschen, die die Arbeit der ApGen unterstützen wollen, sich dafür interssieren ohne Mitglied werden zu wollen&lt;br /&gt;
In dieser Struktur bilden die Vollmitglieder und Jungmitglieder den Kern der Gemeinschaft, Anwärter wollen diesem Kern beitreten und um diese Gruppe bilden die Sympathisanten den Rand herum.&amp;lt;ref&amp;gt;De Stroom 07; September 2010 S. 5ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Baarnkring ===&lt;br /&gt;
Sitz der Verwaltung der Stiftung ist die Villa &amp;quot;Berg en Dal&amp;quot; in Baarn, Provinz Utrecht,  im Zentrum der Niederlande. Dort treffen sich jeden Donnerstag der Apostel mit den Bischöfen und Ältesten, um organisatorische Fragen zu klären und den Wochenbrief zu vertiefen. Dieser wird mittlerweile nicht mehr ausschließlich vom Apostel geschrieben. Diesen Kreis nennt man den &#039;&#039;Baarn-Kreis&#039;&#039; (Baarnkring).&lt;br /&gt;
Am Freitag treffen sich dann die Ältesten (Bezirksleiter) mit den Vorstehern und besprechen den Wochenbrief in Vorbereitung auf die Versammlung am Sonntagmorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Emblem/ Logo der ApGen ===&lt;br /&gt;
Das Emblem zeigt eine Hand vor einer Weltkugel, die eine brennende Fackel an eine andere Hand weitergibt. Damit wird symolisiert, dass schöne Gedanken und Gefühle, wie auch ein vorbildliches Miteinander weitergegeben werden sollen. Ältere können Jüngeren viel mitgeben und auch umgekehrt. Das Feuer der Fackel soll stets brennen (ähnlich dem Gedanken der [https://de.wikipedia.org/wiki/Olympischer_Fackellauf Olympischen Fackel]).&lt;br /&gt;
Das Emblem befindet sich häufig sowohl aussen an den Versammlungsgebäuden als auch im Inneren (hier meist mit beleuchteter Fackel).&lt;br /&gt;
Im Jahr 2015 empfahl eine Werbeagentur im Rahmen es neuen Öffentlichkeitsauftrittes, das Emblem nicht mehr zu verwenden, da dies zu symbolträchtig und optisch überladen sei. Seitdem wird der Schriftzug mit einem großen &#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039; verwendet, das immer noch den Weltkreis darstellen soll. Das Wort &amp;quot;Het&amp;quot; entfiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
ApGen_1958.jpg|Logo der ApGen auf einer Fahne 1958&lt;br /&gt;
ApGen_1976.jpg|Logo der ApGen in &amp;quot;De Zegen van de Twijfel&amp;quot; 1976&lt;br /&gt;
ApGen_1983.jpg|Logo der ApGen in &amp;quot;Zangenkoorliederen&amp;quot; 1983&lt;br /&gt;
ApGen_2007.jpg|Logo der ApGen auf &amp;quot;De Stroom&amp;quot; 2007&lt;br /&gt;
ApGen_2008.jpg|Logo der ApGen auf &amp;quot;De Stroom&amp;quot; 2008&lt;br /&gt;
ApGen_2016.jpg|Logo der ApGen seit 2016&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakte zur NAK==&lt;br /&gt;
In den letzten Jahren kam es vermehrt zu Kontakten von Mitgliedern der NAK und der ApGen. Meist waren dies Senioren-Treffen bzw. Seniorenchorproben, teilweise auch unter Beteiligung von Mitgliedern der [[Gemeente van Apostolische Christenen|GvAC]].&lt;br /&gt;
Am 17. September 2016  kam es an historischer Stätte zur ersten offiziellen gemeinschaftlichen Veranstaltung. In der NAK Hilversum, in der es zu Ostern 1946 zur Bekanntgabe des Nachfolgers des verstorbenen Bezirksapostels J. H. van Oosbree kam, fand eine Veranstaltung unter der Überschrifft „Erneuerung und Tradition in der Apostolischen Gesellschaft und der Neuapostolischen Kirche 1946-2016&amp;quot; statt. Anwesend waren seitens der NAK Apostel [[Peter Klene]] und seitens der ApGen Apostel [[Albert_Wiegman|Albert Wiegmann]], sowie der Apostel i.R. [[Jan Lambertus Slok|Jan L. Slok]], Sohn von L. Slok.&amp;lt;ref&amp;gt;http://nac.today/de/a/400441&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.nak-nl.org/db/6470693/Eerdere%20berichten/Historische-bijeenkomst-op-zaterdag-17-september-2016-in-Hilversum Bericht auf der Homepage NAK NL]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.vanoosbreestichting.nl/videomainpagina/?cookietest=1 Videos auf der Homepage der Van Oobreestichting]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ostern 2022: Neubeginn==&lt;br /&gt;
Nach elf Jahren hat [[Albert Wiegman]] Ostern 2022 (17.4.2022) die geistliche Leitung an die 53jährige [[Nanda Ziere]] [https://nl.linkedin.com/in/nandaziere] und [[Marten van der Wal]] (41) abgegeben.&amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.apgen.nl/over-ons/actueel/apostolisch-genootschap-verder-zonder-apostel/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiegman ist nach [[Johannes Hendrik van Oosbree]], [[Lambertus Slok]], [[Jan Lambertus Slok]] und [[Dick Riemers]] der letzte Apostel der Apostolisch Genootschap. [[Nanda Ziere]] und [[Marten van der Wal]] sind keine &amp;quot;Apostel“, sondern &amp;quot;erstverantwortliche Vorstehende für die geistige Versorgung&amp;quot; (‘eerstverantwoordelijk voorgangers voor de geestelijke verzorging’).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abschaffung des Apostelamtes in der Apostolisch Genootschap ist ein sichtbarer Neuanfang, nachdem die Veröffentlichung des Buches [[Apostelkind: in de greep van een gesloten genootschap]] von [[Renske Doorenspleet]] in den Niederlanden große Wellen schlug und problematische Entwicklungen vor allem unter dem Apostel [[Lambertus Slok]] deutlich gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Feiertage in der Apostolisch Genootschap]]&lt;br /&gt;
* [[Amsterdam|apostolische Kirchengebäude in Amsterdam]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Niederlande]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*http://www.apgen.nl (Offizielle Website)&lt;br /&gt;
*http://www.youtube.com/watch?v=ZeS1NdLgIeA (Film über die ApGen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Refs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Apostolische Gemeinschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Apostolisch Genootschap]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Arne</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Apostolisch_Genootschap&amp;diff=30367</id>
		<title>Apostolisch Genootschap</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Apostolisch_Genootschap&amp;diff=30367"/>
		<updated>2022-05-10T17:40:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Arne: /* Ostern 2022: Neubeginn */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:ApGen_2016.jpg|mini|rechts]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Apostolisch Genootschap&#039;&#039;&#039; (ApGen) (Het Apostolisch Genootschap) ist eine religiös-humanistische Glaubensgemeinschaft, die 1947 aus der [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolischen Kirche]] (NAK) entstanden ist. Sie zählt in den ca. 70 niederländischen und 4 ausländischen Gemeinden etwa 15.000 Mitglieder und ist in den Niederlanden die größte apostolische Gruppe. (Stand 05/2017)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In deutscher Literatur wird &amp;quot;Genootschap&amp;quot; häufig mit Genossenschaft übersetzt, die geeignete Übersetzung lautet jedoch Gesellschaft. Im Englischen wird &amp;quot;Het Apostolisch Genootschap&amp;quot; als &amp;quot;The Apostolic Society&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entstehung==&lt;br /&gt;
Die Apostolisch Genootschap ist offiziell am 28. Dezember 1951 aus der &#039;&#039;&#039;Hersteld Apostolische Zendinggemeente in de Eenheid der Apostelen (HAZEA)&#039;&#039;&#039; (dies war der Name der [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolischen Kirche]] in den Niederlanden!) entstanden. Nach dem Tod des 1946 verstorbenen Apostels [[Johannes Hendrik van Oosbree]] kam es zu Unstimmigkeiten über die Nachfolge. Der Apostel selbst hatte [[Lambertus Slok]] als seinen Nachfolger bestimmt, während die Kirchenhauptleitung der NAK in Deutschland unter Federführung von Stammapostel [[Johann Gottfried Bischoff]] den niederländischen Apostel [[Jan Jochems]] als Bezirksapostel und Nachfolger van Oosbrees einsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Entwicklung ist jedoch nur auf dem Hintergrund zu verstehen, dass die HAZEA unter Bezirksapostel van Oosbree bereits ab den 1930er Jahren sich immer weiter von der traditionellen Lehre der neuapostolischen Kirche entfernte. Slok führte diese Tradition fort, stand somit in den Augen der Mehrheit der Mitglieder der HAZEA in der Tradition von van Oosbree, während Jochems ganz klar den &amp;quot;klassischen&amp;quot; neuapostolischen Kurs der Gesamtkirche (in Einheit mit dem Stammapostel) fortführte. Dennoch kann seine Lehre als eine Art Fortführung des Erneuerungsgedanken gesehen werden, die in einer Linie Niehaus &amp;gt; van Oosbree &amp;gt; Slok gedacht werden muss. In den 1920ern wurden viele Dinge neu gedacht. Nicht umsonst wurde in dieser Zeit der Begriff &amp;quot;neu-&amp;quot;apostolisch eingeführt und auch Neologismen bewusst eingesetzt, so z. B. &amp;quot;[[Textwort]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mehrheit der Mitglieder (zunächst ca. 26.000) folgte Lambertus Slok, der von ihnen als &amp;quot;wiedergekommener Christus&amp;quot; bezeichnet wurde. Etwa 3.000 bis 5.000 Mitglieder verblieben, wie alle Kirchengebäude und kirchlichen Aktiva bei Apostel Jochems und der NAK. Apostel Jochems verstarb 1947, ihm folgte Apostel [[Berend Frederik Paasman]] nach. Dieser verstarb unerwartet nach einem Jahr und ihm folgte Apostel [[Gerrit Kamphuis]] nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entwicklung==&lt;br /&gt;
Seit ihrer Gründung hat die Apostolisch Genootschap eine große Wandlung erfahren. Man begann als Kirchengemeinschaft mit einem äußerst zentralistischen Apostelamt, bei dem man &amp;quot;lebende Worte aus einem Mund Gottes&amp;quot; suchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man führte hier die Gedanken aus der [[Lehre vom Neuen Licht]], die unter dem neuapostolischen [[Bezirksapostel]] van Oosbree schon radikalisert und konsequent fortgeführt worden waren, weiter fort.&lt;br /&gt;
Er wollte, dass der Mensch sich seiner eigenen Möglichkeiten bewusst wird. &amp;quot;Es geht nicht um den Glauben an [[Jesus Christus|Jesus]], aber um den Glauben von Jesus und Glaube vor allem an dich selbst&amp;quot; sind für ihn kennzeichnende Ausagen. Diese fortschrittlichen Gedanken haben die Nachfolger des Apostels van Oosbree in eigener Weise vertieft und tatkräftig erweitert. Recht schnell verschwanden immer mehr klassisch-christliche Auffassungen, man mied auch recht bald christliche Bezeichnungen und führte andere Begrifflichkeiten ein. So nennt man z.B. die Versammlungsorte in der Apostolisch Genootschap konsequent nicht &amp;quot;Kerk&amp;quot; (&#039;&#039;Kirche&#039;&#039;) sondern &amp;quot;plaats van samenkomst&amp;quot; (&#039;&#039;Versammlungsstätte&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
Unter Lambertus Slok und [[Jan Lambertus Slok]] wandtelte sich die Gemeinschaft von einer die Parusie erwartenden Gemeinde zu einer anthropozentrischen Vereinigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1978 hat es größere Reformen in der ApGen gegeben. Sie wird seither als &amp;quot;Stiftung&amp;quot; geführt. Auf Apostel Lambertus Slok folgte sein Sohn Jan Lambertus Slok, der das Apostelamt relativierte und auf mehr Mitwirkung der anderen Ämter setzte. Im Juni 2001 folgte [[Dick Riemers]], zur Zeit wohnend in Eindhoven als Apostel und Leiter der Gemeinschaft. In dieser Funktion war er bis Ostern 2011 tätig. Seitdem ist [[Albert Wiegman]] Apostel der ApGen.&lt;br /&gt;
Man bezeichnet sich selbst nicht als kirchliche Gemeinschaft, sondern sieht sich als religiös-humanistische Gemeinschaft in der jüdisch-christlichen Tradition. &#039;&#039;Apostolisch&#039;&#039; ist damit nicht eine Konfession innerhalb der Christenheit, sondern die Fortsetzung einer Linie des &#039;&#039;religiösen Gefühls&#039;&#039;: jüdisch &amp;gt; christlich &amp;gt; apostolisch&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. &amp;quot;De Stroom&amp;quot; Nummer 7; September 2007; S. 9&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lehre==&lt;br /&gt;
In der Verkündigung der Apostolisch Genootschap steht das Wunder der Schöpfung im Mittelpunkt. Die Schöpfung wird dabei allerdings als andauernd und ständiger Prozess der Verwirklichung verstanden, der erfahren werden muss. Man bekennt keine göttliche Person als Kraft oder Schöpfer. Jeder Mensch ist aus seinem Bewusstsein heraus verantwortlich dem Schöpfungsmysterium (Gott) Gestalt zu geben. Es gibt keine Jenseitserwartungen, himmlische Seligkeit oder ewiges Leben. Begriffe wie [[Sünde]], Sündenfall und Erlösung durch Christus sind in den Hintergrund getreten. Aus diesem Grunde gibt es kein festes Glaubensbekenntnis und die Denkbilder bezeichnen nur eine vorläufige Vorstellung. Eine große Rolle, auch im Sprachgebrauch der Apostolisch Genootschap, spielt die &amp;quot;Inspiration&amp;quot;. Menschen müssen immer wieder neu inspiririert werden, ihr Leben im &amp;quot;apostolischen Sinn&amp;quot; zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gottesbild ===&lt;br /&gt;
Das Gottesbild der ApGen ist eher pantheistisch. Gott wird als Schöpfungskraft und Liebe bezeichnet und ist nicht personal. Gott bezeichnet das ewige Schöpfungsmysterium. Gott sei nicht ausserhalb der Schöpfung zu sehen, sondern als treibende Kraft innerhalb der Schöpfung. Hier ist &amp;quot;Gott&amp;quot; wirksam, auch innerhalb von Menschen. Die Gott zugeschriebenen Eigenschaften wie Barmherzigkeit, Liebe, Vergebung und Mitleid werden nach Auffassung der ApGen allein durch Menschen in die Welt gebracht. Jeder trägt Verantwortung für die Welt und jeder Mensch beseitzt dazu die Eigenschaften, unabhängig von Prägung und Herkunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man glaubt, dass Gott nicht ausserhalb unserer Wirklichkeit zu finden sei, sondern nur innerhalb der menschlichen Wirklichkeit, also zwischen den Menschen und allem was geschaffen ist. Kurz gesagt: Gott sei in jedem Mensch.&lt;br /&gt;
Gott offenbart sich durch die Liebe (die Nähe Gottes). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Menschenbild ===&lt;br /&gt;
=== Bibel ===&lt;br /&gt;
Die Bibel ist für die Apostolische Genootschap eine Inspirationsquelle, jedoch wird sie nicht als Gottes Wort angesehen. Das Gottesbild der Bibel sei als ein Versuch zu sehen, das Unausprechliche in Worte zu kleiden. Die Bibel muss deshalb im Kontext der damaligen Zeit gesehen werden. &lt;br /&gt;
Die Apostolisch Genootschap sieht in den Evangelien eine nachahmenswerte Nachfolgegesinnung und Lebenshaltung. Allerdings war Jesus von Nazareth ein Mensch unter Menschen. Seine Einstellung zum Menschsein und seine Prinzipien gelten als nachahmenswert. Das Menschenbild, die Einstellung und Lebenshaltung von Jesus in Wort und Tat sind für die Apostolische Genootschap von hohem Wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bibel ist eine Zusammenstellung von Schriften mit großem kulturellem und religiösem Wert. Sie beschäftigt sich mit Lebensfragen, die auch heute noch aktuell sein können und die den Menschen schon immer bewegt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rituale ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Diensttisch_Amsterdam_Slotervaart.jpg|mini|rechts|Dientafel (Diensttisch) in [[Amsterdam]]-Slotervaart]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kelch_Rondgang.jpg|mini|[[Abendmahlskelch|Hostienkelch]] mit [[Kelchparament]] in ApGen (Pinzette und Weinbecher innenliegend)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rondgang.JPG|mini|Darreichung der in Wein getränkten [[Hostie]]]]&lt;br /&gt;
Die Rituale innerhalb der Apostolisch Genootschap sind schlicht. Sie haben im Ablauf des &#039;&#039;&amp;quot;Eredienst&amp;quot;&#039;&#039; einen festen Platz und stellen eine Art [[Liturgie]] dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem &#039;&#039;&amp;quot;Eredienst&amp;quot;&#039;&#039; treffen sich die meisten Teilnehmer schon eine halbe Stunde vorher und bereiten sich musikalisch vor. Dazu singt entweder die Gemeinde, ein gemischter Chor, eine Männerchor oder die Kinder. Dies wird meist instrumental (Orgel, Klavier o.ä.) begleitet (siehe auch [[Zangkoorliederen]]). Weiter erfolgen noch Bekanntgaben und Grüße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;De klop an de deur&amp;quot;&#039;&#039; stellt den Beginn dar, (ähnlich dem Einschalten einer Lampe in anderen apostolischen Gemeinschaften, hier hat dies jedoch eher pragmatische Gründe, um den Organisten zu informieren). Der Vorsteher/ die Vorsteherin klopft laut an die Eingangstür des Kirchensaales. Dies soll an Offenbarung 3,20 erinnern. Es stellt das Anklopfen des wiedergekommenden Christus dar und wurde vermutlich von Apostel L. Slok eingeführt. Zitat aus dem &amp;quot;Weekbrief&amp;quot; vom 25.02.1964 :&amp;quot;Von dem ersten Tag an, da ich mich als Gesalbter-Gottes beim Volk Gottes meldete, ist in mir das Verlangen dort als der &amp;quot;Klopfende&amp;quot; zu dienen. Manchmal kann ich der Lust nicht widerstehen dies auch in der Tat zu tun und klopfe vor dem Eintreten an die Tür, hinter der sich das Volk Gottes befindet. &amp;quot;Sieh, ich steh vor der Tür und klopfe an...&amp;quot; &amp;quot;. Nach dem Anklopfen tritt der Dienstleister an die &#039;&#039;&amp;quot;[[Altar|dientafel]]&amp;quot;&#039;&#039; (Diensttisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wichtigste Ritual ist der Rundgang (&#039;rondgang&#039;), eine gemeinschaftliche rituelle Mahlzeit zum Start der neuen Woche. Dort isst man eine in Wein getunkte Hostie. Der Rundgang verweist, nach Auffassung der ApGen, ebenfalls wie [[Kommunion]] und [[Abendmahl]] auf das letzte Abendmahl Jesu Christi mit seinen Jüngern. &lt;br /&gt;
Innerhalb der ApGen liegt hier jedoch die Bedeutung auf dem dadurch vermittelten Gemeinschaftsgefühl und dem Gefühl eines Neubeginns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Rundgang geht ein [[Gebet]] voran, worin zusammengefasst wird, was zuvor im Gottesdienst gesagt wurde und nimmt mit neuer Inspiration am Rundgang teil. Beim Rundgang geht die Gemeinde nach vorne. In der Regel steht der Vorsteher/ die Vorsteherin hinter der &#039;&#039;dientafel&#039;&#039; (entspricht dem Altar), die austeilenden Priester davor. Ebenso steht ein Mitarbeiter mit einem Klingelbeutel davor, in dem die &#039;&#039;liefdesanbieding&#039;&#039; eingeworfen werden kann. (Überweisungen sind auch möglich) Vor der Empfangnahme wird ein kurzer Blickkontakt mit dem Vorsteher hergestellt. Der Priester nimmt die Hostie mit einer Pinzette und taucht sie in den Wein ein. Dann legt er sie mit den Worten: &#039;&#039;&amp;quot;Uw zielsaanbieding is aanvaard en wordt met dit teken bevestigd.&amp;quot;&#039;&#039; (Ihr/ Dein Seelensangebot wurde angenommen und wird mit diesem Zeichen bestätigt.) auf den Handrücken des Empfangenden. Dieser erwidert mit &amp;quot;Amen&amp;quot; und nimmt die Hostie mit dem Mund von dem Handrücken. Diese Bestätigung erinnert an den &amp;quot;Quittungsgedanken&amp;quot; von [[Stammapostel]] [[Hermann Niehaus|Hermann Niehaus]], der in der Empfangnahme der Hostie eine Art Quittung der [[Sündenvergebung]] sah (In der ApGen wurde noch über Jahrzehnte ebenfalls die Sündervergebung ausgesprochen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der &#039;&#039;liefdesanbieding&#039;&#039; wird sowohl das finanzielle als auch das ideelle Opfer verstanden. Allerdings wird der Opferbegriff nicht mehr verwendet. Unter Slok wurde die Tradition abgeschafft, den Zehnten in einen mit dem eignene Namen versehenen Umschlag zu stecken, der dann in den Klingelbeutel eingeworfen wurde. Viele konnten in den Nachkriegsjahren diesen nicht aufbringen, so dass die Höhe des Betrages freigestellt und auch kein Name mehr vermerkt wurde. (Letztendlich stieg die Summe der Spenden in der Folge, was wohl auch daran lag, dass aus Solidiarität und Dankbarkeit dem Apostel gegenüber, mehr gespendet wurde, um neue Gebäude errichten zu können. Noch heute profitiert die ApGen von den Spenden aus der Gründungszeit) Der Begriff ist schwer zu übersetzen, könnte mit &amp;quot;Liebesangebot&amp;quot;/ &amp;quot;Liebesopfer&amp;quot;/ &amp;quot;Liebesdienst&amp;quot; ins Deutsche übertragen werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abschluss folgt ein Dankgebet für die Begegnung untereinander. In diesem Gebet klingt auch ein Ansporn an sein Leben als Auftrag für die Menschenwürde zu sehen. Gemeinsam singt man zum Abschluss ein dreifaches Amen, worin die Gemeinde ihren Glauben an diesen Dienst bekräftigt. Dabei handelt es sich jedoch nicht mehr um das in den apostolischen Gemeinschaften verbreitete dreifache Amen, sondern um eine Neukomposition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt jedoch auch Rituale die nicht wöchentlich stattfinden und die Heilshandlungen (&#039;&#039;de heilshandelingen&#039;&#039; ) genannt werden. Die ApGen kennt vier solche Rituale: [[Taufe]] (&#039;&#039;doop&#039;&#039;), diese allerdings nicht &#039;&#039;in rite&#039;&#039;, da die Dreieinigekeit nicht dem Gottesbild der ApGen entspricht, [[Konfirmation]] (&#039;&#039;confirmatie&#039;&#039;), Ehe- oder Partnerschaftsbefestigung (&#039;&#039;huwelijks- of partnerschapsbevestiging&#039;&#039;) für hetero - und homesexuelle Paare und das Schließen des Lebensbuches (&#039;&#039;sluiten van het levensboek&#039;&#039;). Die Heilshandlungen kennzeichnen symbolisch die besondere Übergänge in einen anderen Lebensabschnitt (Geburt, Erwachsen werden, Partnerschaft und Sterben) und verbinden diese Übergänge mit dem &amp;quot;Schöpfungsprozess&amp;quot; und der &amp;quot;apostolischen Kultur&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;[[Unser Vater]]&#039;&#039; findet keine Verwendung, weil es nicht mehr dem aktuellen Gottesbild entspricht. Ebenso erfolgt keine [[Sündenvergebung]], da [[Sünde]] im Sinne einer permanenten Trennung von Gott nicht besteht. Die &#039;&#039;Schöpfungskraft&#039;&#039; ist auch in den Menschen, somit ist Gott Teil des eigenen Ichs (Ik-God). (Ein ähnlicher Gedanke findet sich in dem umstrittenen [[Versiegelung|Versiegelungsverständnis]] wieder, wenn Heiliger Geist gespendet wird und der Versiegelte so Teil an Gott hat/ einen Teil Gottes besitzt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein jähliches Ritual ist die &#039;&#039;&amp;quot;Verbondsvernieuwing&amp;quot;&#039;&#039; (Verbundserneuerung), die seit 1948 immer am zweiten Ostertag durchgeführt wird. (An diesem Tag wurde L. Slok als Apostel testamentarisch benannt.) Dies erfolgt in einem grossen landesweiten Aposteldienst mit Übertragung in die ausländischen Gemeinden. Hier wird der Bund, der der Einzelne mit Gott geschlossen hat, erneuert. In den Anfängen wurde dieses insbesondere auch auf den &#039;&#039;&amp;quot;Mond Gods&amp;quot;&#039;&#039; (Mund Gottes) also dem Apostel (Slok) bezogen. Gerade in den ersten Jahren der Trennung erscheint dieses Ritual als eine Art Solidaritätsbezeugung mit dem Apostel. In der heutigen Sichtweise handelt es sich um den Bund der Mensch untereinander und mit der göttlichen Schöpfungskraft.&amp;lt;ref&amp;gt;De Stroom 04 ; Mai 2010 S. 30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Organisation==&lt;br /&gt;
===Amts-/ Funktionsträger ===&lt;br /&gt;
Die Apostolisch Genootschap hat sich im Laufe der Zeit vom traditionellen apostolischem Amtsverständnis entfernt. Dennoch wird der Begrif &#039;&#039;Amt&#039;&#039; weiterhin verwendet. Die Rufung erfolgt gabenorientiert und nicht durch hierarchischen Aufstieg. So sind die Ämter zwar organisatorisch aufbauend, dennoch nebeneinander wirkend zu verstehen. Also kann theoretisch jemand ohne Amt auch direkt als Vorsteher gerufen werden. Die verschiedenen Ämter sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Apostel]]: Leiter der ApGen (In der Geschichte gab es jeweils nur einen, trotz Überlegungen für die Überseegemeinden einen eigenen Apostel zu beauftragen)&lt;br /&gt;
*[[Bischof|Bischof/ Opziener]]: direkter Helfer des Apostels&lt;br /&gt;
*[[Ältester|Ältester/ Oudster]]: Bezirksleiter von acht bis zwölf Gemeinden (2017: 9 Bezirke in NL)&lt;br /&gt;
*[[Vorsteher|Vorsteher/ Voorganger]]: Leiter/ -in einer Gemeinde; wird mit &#039;&#039;&amp;quot;[[Hirte|Herder/ Hirte]]&amp;quot;&#039;&#039; angesprochen&lt;br /&gt;
*[[Priester]]: direkter Helfer des Vorstehers&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Dienende:&#039;&#039;&#039; Helfer des Vorstehers, ähnlich den [[Diakon|Diakonen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 19. Mai 1991 (Beauftragung des ersten weiblichen Vorstehers für die Gemeinde Nijkerkerveen) können diese Aufgaben von Männern und Frauen übernommen werden, wobei die Bezeichnung nicht zwischen männlicher und weiblicher Form unterscheidet. Aktuell gibt es einen weiblichen Bischof (Stand 05/2017). Einige Gemeinden haben zwei Vorsteher, in der Regel einen Mann und eine Frau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mitgliederstruktur ===&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Öffnung der Apostolisch Genootschap wurde im Herbst 2010 die Mitgliederstruktur neu gestaltet. Hintergrund war die Erkenntnis, dass es unter den Mitgliedern eine unterschiedliche Nähe zur Glaubensgemeinschaft gibt. Es sollte eine gewissen Flexibilität damit erreicht werden.&lt;br /&gt;
Diese Struktur unterscheidet in&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Jeugdlid&#039;&#039;/ Jungmitglied: Kinder und Jugendliche vor der Konfirmation (erst mit Volljährigkeit)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Lidmaat&#039;&#039;/ Vollmitglied&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Aspirant-lid&#039;&#039;/ Anwärter: Gäste, die beitreten wollen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Sympathisant&#039;&#039;/ Unterstützer: Menschen, die die Arbeit der ApGen unterstützen wollen, sich dafür interssieren ohne Mitglied werden zu wollen&lt;br /&gt;
In dieser Struktur bilden die Vollmitglieder und Jungmitglieder den Kern der Gemeinschaft, Anwärter wollen diesem Kern beitreten und um diese Gruppe bilden die Sympathisanten den Rand herum.&amp;lt;ref&amp;gt;De Stroom 07; September 2010 S. 5ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Baarnkring ===&lt;br /&gt;
Sitz der Verwaltung der Stiftung ist die Villa &amp;quot;Berg en Dal&amp;quot; in Baarn, Provinz Utrecht,  im Zentrum der Niederlande. Dort treffen sich jeden Donnerstag der Apostel mit den Bischöfen und Ältesten, um organisatorische Fragen zu klären und den Wochenbrief zu vertiefen. Dieser wird mittlerweile nicht mehr ausschließlich vom Apostel geschrieben. Diesen Kreis nennt man den &#039;&#039;Baarn-Kreis&#039;&#039; (Baarnkring).&lt;br /&gt;
Am Freitag treffen sich dann die Ältesten (Bezirksleiter) mit den Vorstehern und besprechen den Wochenbrief in Vorbereitung auf die Versammlung am Sonntagmorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Emblem/ Logo der ApGen ===&lt;br /&gt;
Das Emblem zeigt eine Hand vor einer Weltkugel, die eine brennende Fackel an eine andere Hand weitergibt. Damit wird symolisiert, dass schöne Gedanken und Gefühle, wie auch ein vorbildliches Miteinander weitergegeben werden sollen. Ältere können Jüngeren viel mitgeben und auch umgekehrt. Das Feuer der Fackel soll stets brennen (ähnlich dem Gedanken der [https://de.wikipedia.org/wiki/Olympischer_Fackellauf Olympischen Fackel]).&lt;br /&gt;
Das Emblem befindet sich häufig sowohl aussen an den Versammlungsgebäuden als auch im Inneren (hier meist mit beleuchteter Fackel).&lt;br /&gt;
Im Jahr 2015 empfahl eine Werbeagentur im Rahmen es neuen Öffentlichkeitsauftrittes, das Emblem nicht mehr zu verwenden, da dies zu symbolträchtig und optisch überladen sei. Seitdem wird der Schriftzug mit einem großen &#039;&#039;&#039;O&#039;&#039;&#039; verwendet, das immer noch den Weltkreis darstellen soll. Das Wort &amp;quot;Het&amp;quot; entfiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
ApGen_1958.jpg|Logo der ApGen auf einer Fahne 1958&lt;br /&gt;
ApGen_1976.jpg|Logo der ApGen in &amp;quot;De Zegen van de Twijfel&amp;quot; 1976&lt;br /&gt;
ApGen_1983.jpg|Logo der ApGen in &amp;quot;Zangenkoorliederen&amp;quot; 1983&lt;br /&gt;
ApGen_2007.jpg|Logo der ApGen auf &amp;quot;De Stroom&amp;quot; 2007&lt;br /&gt;
ApGen_2008.jpg|Logo der ApGen auf &amp;quot;De Stroom&amp;quot; 2008&lt;br /&gt;
ApGen_2016.jpg|Logo der ApGen seit 2016&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakte zur NAK==&lt;br /&gt;
In den letzten Jahren kam es vermehrt zu Kontakten von Mitgliedern der NAK und der ApGen. Meist waren dies Senioren-Treffen bzw. Seniorenchorproben, teilweise auch unter Beteiligung von Mitgliedern der [[Gemeente van Apostolische Christenen|GvAC]].&lt;br /&gt;
Am 17. September 2016  kam es an historischer Stätte zur ersten offiziellen gemeinschaftlichen Veranstaltung. In der NAK Hilversum, in der es zu Ostern 1946 zur Bekanntgabe des Nachfolgers des verstorbenen Bezirksapostels J. H. van Oosbree kam, fand eine Veranstaltung unter der Überschrifft „Erneuerung und Tradition in der Apostolischen Gesellschaft und der Neuapostolischen Kirche 1946-2016&amp;quot; statt. Anwesend waren seitens der NAK Apostel [[Peter Klene]] und seitens der ApGen Apostel [[Albert_Wiegman|Albert Wiegmann]], sowie der Apostel i.R. [[Jan Lambertus Slok|Jan L. Slok]], Sohn von L. Slok.&amp;lt;ref&amp;gt;http://nac.today/de/a/400441&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.nak-nl.org/db/6470693/Eerdere%20berichten/Historische-bijeenkomst-op-zaterdag-17-september-2016-in-Hilversum Bericht auf der Homepage NAK NL]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.vanoosbreestichting.nl/videomainpagina/?cookietest=1 Videos auf der Homepage der Van Oobreestichting]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ostern 2022: Neubeginn==&lt;br /&gt;
Nach elf Jahren hat [[Albert Wiegman]] Ostern 2022 (17.4.2022) die geistliche Leitung an die 53jährige [[Nanda Ziere]] [https://nl.linkedin.com/in/nandaziere] und [[Marten van der Wal]] (41) abgegeben.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiegman ist nach [[Johannes Hendrik van Oosbree]], [[Lambertus Slok]], [[Jan Lambertus Slok]] und [[Dick Riemers]] der letzte Apostel der Apostolisch Genootschap. [[Nanda Ziere]] und [[Marten van der Wal]] sind keine &amp;quot;Apostel“, sondern &amp;quot;erstverantwortliche Vorstehende für die geistige Versorgung&amp;quot; (‘eerstverantwoordelijk voorgangers voor de geestelijke verzorging’).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abschaffung des Apostelamtes in der Apostolisch Genootschap ist ein sichtbarer Neuanfang, nachdem die Veröffentlichung des Buches [[Apostelkind: in de greep van een gesloten genootschap]] von [[Renske Doorenspleet]] in den Niederlanden große Wellen schlug und problematische Entwicklungen vor allem unter dem Apostel [[Lambertus Slok]] deutlich gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Feiertage in der Apostolisch Genootschap]]&lt;br /&gt;
* [[Amsterdam|apostolische Kirchengebäude in Amsterdam]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Niederlande]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*http://www.apgen.nl (Offizielle Website)&lt;br /&gt;
*http://www.youtube.com/watch?v=ZeS1NdLgIeA (Film über die ApGen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Refs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Apostolische Gemeinschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Apostolisch Genootschap]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Arne</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Diskussion:Altar&amp;diff=28715</id>
		<title>Diskussion:Altar</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Diskussion:Altar&amp;diff=28715"/>
		<updated>2020-11-29T14:46:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Arne: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Altar in der NAK==&lt;br /&gt;
Finde ich nicht so geglückt... Würde ohnehin erstmal zwischen Block- und Stufenaltar unterscheiden, dann ggf. erläutern, wieso in der NAK die Predigt in den &amp;quot;Altarmittelpunkt&amp;quot; gerückt ist. Ferner symbolisiert der Altar in der NAK ja auch was... Kurzum: Gründlich überarbeiten. LG --[[Benutzer:Sebastian|Sebastian]] 15:18, 11. Jan. 2010 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hab mal &amp;quot;den Anfang gemacht&amp;quot;. :-D --[[Benutzer:Mathias Eberle|Mathias Eberle]] 15:36, 11. Jan. 2010 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht hätte ich ja noch das Schildchen mit In Bearbeitung reinhauen sollen, war noch nicht ganz fertig (der Abschnitt war eine Beinah-Kopie aus &#039;&#039;Wikipedia&#039;&#039;), aber da ihr das so ordentlich überarbeitet, lass ich es Euch mal machen, sieht aber gut aus was ihr bewirkt habt. Viele Grüße und viel Vergnügen mit der Umarbeitung. Ich lasse jetzt die Finger vom Artikel, weil ihr es richtig angeht. [[Benutzer:Onkelosi|Onkelosi]] 15:47, 11. Jan. 2010 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fehlt hier nicht auch noch die Entwicklung in der NAK (Ich weiß nicht, ob es das in anderen Kirchen auch gibt), dass es den Altar nun auch zweigeteilt gibt? - https://nac.today/de/a/431804 --[[Benutzer:Daniel|Daniel]] ([[Benutzer Diskussion:Daniel|Diskussion]]) 13:41, 29. Nov. 2020 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hanover ist meines Wissens der einzige NAK Altar, der wirklich in Ambo und Tisch getrennt ist. Die anderen deuten das eher an, sind aber meist verbunden bzw. wirken verbunden. Dennoch ein wichtiger Aspekt. Schon in Amsterdam konnte man sehen, dass zwar davor noch ein Pult stand, der Altar aber schon mit Bibelpult kombiniert war und einen Kanzeldeckel wegen der Akustik. Spricht dafür, dass auch dort schon vom Altar gepredigt wurde. https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/images/Innenansicht_Kirchengeb%C3%A4ude_HAZK_1892.jpg&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Arne|Arne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Arne</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Neuapostolische_Kirche_Schleswig&amp;diff=27783</id>
		<title>Neuapostolische Kirche Schleswig</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Neuapostolische_Kirche_Schleswig&amp;diff=27783"/>
		<updated>2019-11-18T14:09:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Arne: VO ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Schleswig Strasse 2017.jpg|mini|rechts|Neuapostolische Kirche Schleswig; Blick von der Callisenstraße (2017)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Neuapostolische Kirche]] in Schleswig wurde am 29. März 2011 eingeweiht und steht in der Callisenstraße 9, 24837 Schleswig. Seit dem 28. Juni 2012 gehört auch die Gemeinde Kropp zur Gemeinde Schleswig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der Gemeinde Schleswig ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schleswig Aufnahme 1935.jpg|mini|rechts|Aufnahme der Gemeinde Schleswig in die Neuapostolische Kirche im Hamburgischen Staatsgebiet]]&lt;br /&gt;
Noch vor der eigentlichen Gründung der Gemeinde Schleswig wurden in Jagel ab 1924 Gottesdienste bei den Eheleuten Tams gehalten. Allerdings erst dadurch, dass die Familie Held in Schleswig 1925 neuapostolisch wurde, konnte auch in Schleswig eine Gemeinde gegründet werden. Die Gottesdienste fanden zunächst alle 14 Tage in der Wohnung der Familie Held am Stadtfeld statt. 1926 war die Gemeinde kurzzeitig 26 Mitglieder stark, so dass Gottesdienste in der Gaststätte „Kleiner Baumhof“ am Gallberg stattfanden. Allerdings war Ende des Jahres durch Wegzug nur Familie Tams übrig geblieben. Der Schwiegersohn des [[Apostel|Apostels]] [[Johannes Friedrich Lembke]], Otto Philippsen, wurde im Jahre 1927 nach Schleswig versetzt. Kurze Zeit später kamen noch zwei neuapostolische Brüder hinzu. Eine neue Versammlungsstätte bot eine ehemalige Werkstatt auf dem Gelände der Domschule. Im Jahre 1929 zog Johannes Armonies von Flensburg nach Schleswig. &lt;br /&gt;
Am 12. September 1930 hielt Apostel Lembke den ersten Gottesdienst mit Heiliger Versiegelung, in welchem Johannes Armonies das Unterdiakonenamt empfing. Im Jahre 1931 war die Gemeinde wieder auf 25 Seelen angewachsen, für welche ein geeigneter Raum in der ersten Etage im Hause Domziegelhof 2 gemietet wurde.&lt;br /&gt;
1934 wurde Schleswig Garnisonsstadt, wodurch die Gemeinde 60 Mitglieder stark wurde und auf den Hesterberg (Lollfuß 98a, Eingang Hesterberg) zog. Ein Chor konnte gegründet werden. Ab 1935 wurde die Gemeinde nicht mehr von [[Hirte]] Ahrenhold aus Flensburg, sondern durch [[Priester]] J. Armonies als [[Vorsteher]] geleitet.&lt;br /&gt;
In der Zeit des Zweiten Weltkrieges schrumpfte die Gemeinde wieder auf 20 Mitglieder und als neue Räumlichkeiten diente ein Raum im [https://de.wikipedia.org/wiki/Guttempler Guttemplerhaus] im Hornbrunnen 20 in Schleswig-Friedrichsberg. Da die Guttempler-Loge es nicht mehr benötigte, konnte dieses Gebäude angemietet und als Kirchensaal hergerichtet werden. Der Saal mit doppelter Geschoßhöhe fasste rund 100 Besucher. Nach dem Krieg stieg die Zahl der Mitglieder sprunghaft aufgrund des Flüchtlingstroms auf 100 Mitglieder an. Weitere Gemeinden in der Umgebung wurden gegründet (s.u.)&lt;br /&gt;
Dennoch war bis 1950 die Gemeinde auf 200 Mitglieder angewachsen, so dass die Gemeinde aufgeteilt wurde in Schleswig-Friedrichsberg (weiterhin im Guttemplerhaus) und die Gemeinde Schleswig-Altstadt, die sich im Musikraum der Domschule versammelte. Größere Gottesdienste mit beiden Gemeinden fanden in der Aula der Domschule statt&lt;br /&gt;
Die neue Kirche wurde 1959 geweiht und der Bezirksevangelist [[Kurt Andrich]] durch [[Bezirksapostel]] [[Karl Weinmann]] zum Vorsteher gesetzt. Ab diesem Zeitpunkt waren beide Schleswiger Gemeinden wieder vereinigt. Der angemietete Saal im Guttempler-Haus wurde vom Eigentümer daraufhin zu weiteren Wohnungen umgebaut.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schlesiwig_Hornbrunnen_1937.jpg|Gemeinde Schleswig-Friedrichsberg im ehemaligen Guttempler-Haus im Hornbrunnen (1937)&lt;br /&gt;
Schleswig_Hornbrunnen_1953.JPG|Gemeinde Schleswig-Friedrichsberg im Hornbrunnen (1953)&lt;br /&gt;
Schleswig_Domschule_Eingang_1954.jpg|Gemeinde Schleswig-Altstadt zum Musikraum der Domschule (1954)&lt;br /&gt;
Schleswig_Domschule_1954.jpg|Gemeinde Schleswig-Altstadt im Musikraum der Domschule (1954)&lt;br /&gt;
Schleswig_Domschule2_1954.jpg|Gemeinde Schleswig-Altstadt im Musikraum der Domschule (1954)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Gemeinden: Tolk/ Böklund, Kropp ==&lt;br /&gt;
In der Nachkriegszeit wurden aufgrund der vielen Flüchtlinge weitere Gemeinden in der Umgebung gegründet. Außer in Tolk, wo die Gemeinde zwischenzeitlich 60 Seelen ausmachte, bildeten sich weitere kleinere Gemeinden in Kropp, Taarstedt, Silberstedt, Jübek, Fahrdorf und Geltorf bzw. Esprehm, die alle von Schleswig aus betreut wurden, bis sie in den folgenden Jahren aufgrund der Umsiedlungswellen nacheinander wieder aufgelöst werden mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Tolk zog im Jahr 1985 nach Böklund um, wo ein Gebäude gemietet und umgebaut wurde. 1999 wurde Böklund in die Gemeinde Schleswig eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kropp wurden nach 20 Jahren ab April 1977 wieder Gottesdienste abgehalten. Die Gottesdienste fanden im Rathaus und in der Kropper Schule statt. 1985 erhielt die Gemeinde dann im Buchenring 7 eine eigenes Kirchengebäude und wurde selbständig. Während der 1980er wurde in dem nur wenige Kilometer entfernt liegenden Owschlag auf Anregung von Bezirksapostel [[Günter Knobloch]] die Gründung einer Gemeinde betrieben. Diese erwies sich als nicht dauerhaft, da sie auch einen großen Aderlass für die noch junge Gemeinde Kropp bedeutet hätte. Dem langjährigen Vorsteher Eberhard Wey folgte im Jahr 2005 Sönke Holst. 2012 fusionierte die Gemeinde wieder mit der Schleswiger Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchengebäude ==&lt;br /&gt;
=== Schleswig alt ===&lt;br /&gt;
1959, zur Hochblüte der [[Botschaft|Botschaftszeit]], wurde die neuerbaute Kirche in der Callisenstraße 9 geweiht. Der Baustil ist für die damalige Zeit typisch. Ein schlichter, aber durchaus eleganter roter Backsteinbau mit schmalen weißen Fensterrahmen und schlichtem weißen Kreuz an der Giebelfront, sowie an der zum Wasser und der Stadt zugeneigten Seite wurde vom Architekten Niehaus geplant.&lt;br /&gt;
1967 erfolgte ein Um- und Renovierungsbau der Kirche. Die Wohnung des Vorstehers wurde erweitert, das Ämterzimmer erhielt eine Toilette, im Kirchenschiff wurde ein neuer Fußbodenbelag verlegt. Anstelle einzelner Gasöfen wurde zudem eine zentrale Ölfeuerungsanlage eingebaut.&lt;br /&gt;
Eine grundlegende Veränderung ergab die Renovierung im Jahr 1983. In Inneren wurde die Möblierung durch Mahagoni-Möbel ersetzt. Bis auf die Fenster zur Wasserseite erhielten alle Fenster Sicherheitsglas und neue dunkle Holzrahmen. Ein Anbau mit Kupfergesims 1986 anstelle der dem Eingang vorgelagerten Terrasse gestaltete das Foyer neu. Das Gebäude verlor die schlichte Eleganz der späten 1950er Jahre und erhielt einen typischen massiver wirkenden Charakter der 1980er.&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1999 änderte sich erneut das Aussehen der Kirche: Ein Dachreiter, der vormals die Kirche in [[Neuapostolische Kirche Sylt|Westerland]] krönte, wurde montiert und machte nun das Gebäude als Kirche deutlich erkennbar.&lt;br /&gt;
Grundwasser beschädigte das Gebäude so stark, dass es 2009 abgerissen wurde. Während der Zeit des Neubaus fanden die Gottesdienste im evangelischen Gemeindezentrum Michaelis-Süd (Stadtweg 86) statt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schleswig_Strasse_1959.jpg|Kirche in Schleswig kurz nach Fertigstellung(1959)&lt;br /&gt;
Schleswig_Schlei_1959.jpg|Eingangsbereich (1959)&lt;br /&gt;
Schleswig_Altar_1974.jpg|Bezirksapostel Weinmann am Altar (1974)&lt;br /&gt;
Schleswig_Strasse_2005.JPG|Kirche in Schleswig mit Westerländer Dachreiter (2005)&lt;br /&gt;
Schleswig_Schlei_2005.JPG|Kirche in Schleswig von der Schlei-Seite mit Erweiterungsbau (2005)&lt;br /&gt;
Schleswig_Altar2_2005.JPG|Altarfront (2005)&lt;br /&gt;
Schleswig_Empore_2005.JPG|Blick zur Empore (2005)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kropp alt ===&lt;br /&gt;
Die ehemalige neuapostolische Kirche ist in der für Norddeutschland typischen sechseckigen Fertigbauweise durch die Firma Nordmarkhaus erstellt worden. (Ähnliche Bauten wurden in den 1980ern im Apostelbereich Hamburg, z.B. in Wyk und  Flensburg-Mürwik, und in den 1990ern auch in den neuen Bundesländern für die NAK gebaut.) Außen mit rotem Backstein verklinkert, dominierte im Inneren gelber Klinker. Die Innenmöblierung ähnelte derjenigen der alten Schleswiger Kirche in Mahagoni. Um den Kirchensaal herum gruppierten sich die sanitären Räume, eine Sakristei und nach einer Erweiterung und Sanierung noch zwei weitere Räume. Nach der [[Profanierung]] wurde das Gebäude zu einer Begegnungsstätte für Senioren umgebaut („Klöndeel Kropp“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kropp_Strasse_2005.JPG|Kirchengebäude Kropp von der Straßenseite (2005)&lt;br /&gt;
Kropp_Eingang_2005.JPG|Kirchengebäude Kropp Eingangsbereich (2005)&lt;br /&gt;
Kropp_innen.JPG|Kirchengebäude Kropp Blick zum Altar &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schleswig neu ===&lt;br /&gt;
Die am 29. März 2011 eingeweihte Kirche hat die Form eines Fisches, des frühchristlichen Symboles. Nach Plänen des Architekten G. Fink entstand ein moderner Bau, der zur Straßenseite hin ebenerdig und zur Wasserseite (Schlei) auf Stützen gebaut ist. Dies bietet zusätzliche Park- bzw. Veranstaltungsfläche und soll vor allem erneuten Grundwasserschäden vorbeugen. Der Kirchensaal ist durch seine graue Verkleidung farblich vom Rest des Gebäudes abgesetzt. Über ein Foyer sind die weiteren Gemeinderäume mit ihm verbunden und können durch flexible Wände unterschiedlich genutzt werden. Die verwendeten Materialien und Farben sollen bewusst die norddeutsche Umgebung widerspiegeln. Ein weiteres gestalterisches Element sind Psalmworte auf den Fensterscheiben. Am Altar ist die Kombination von Ambo (Eiche) und Abendmahlstisch (Stuckmarmor) erkennbar. Ein schlichtes Eichenkreuz an der Rückwand kennzeichnet den Altarraum als sakralen Ort und kann durch die Fenster vom gegenüberliegenden Ufer gesehen werden. Einen Bericht über den Abriss und den Neubau der Kirche findet sich auf [http://www.alte-schleihalle.de/neubau-neuapostolische-kirche/ alte-schleihalle.de].&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schleswig_Modell.jpg|Modell der Kirche (im Detail abweichend)&lt;br /&gt;
Schleswig_Altar_2013.jpg|Blick zum Altar (2013)&lt;br /&gt;
Schleswig_Altar_2015.png|Altar (2015)&lt;br /&gt;
Schleswig_Kirchenschiff_2013.jpg|Kirchenschiff (2013)&lt;br /&gt;
Schleswig_Fenster_Psalm.png|Fenster mit Psalm 103&lt;br /&gt;
Schleswig_Krichenschiff2_2013.jpg|Kirchenschiff (2013)&lt;br /&gt;
Schleswig_Schlei_2017.jpg|Kirche zur Schlei-Seite (2017)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorsteher der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* 1924 bis 1935 Hirte Hermann Ahrenhold - Flensburg&lt;br /&gt;
* 1935 bis 1955 Priester/ Evangelist/ Bezirksevangelist Johannes Armonies&lt;br /&gt;
* 1955 bis 1959 Priester Stefan Becker (Gemeinde Schleswig-Altstadt)&lt;br /&gt;
* 1950 bis 1959 Priester Emil Weber für die Gemeinde Schleswig - Friedrichsberg&lt;br /&gt;
* 1959 bis 1977 Bezirksevangelist Kurt Andrich&lt;br /&gt;
* 1977 bis 2001 Hirte Hans Ulrich Friede&lt;br /&gt;
* 2001 bis 2012 Hirte Karl-Heinz Jacobi&lt;br /&gt;
* 2012 bis 2019 Hirte Sönke Holst&lt;br /&gt;
* 2019 ab 22.09. Priester Lars Rohland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
http://www.nak-schleswig.de/&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Arne</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Regenbogen-NAK&amp;diff=27612</id>
		<title>Regenbogen-NAK</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Regenbogen-NAK&amp;diff=27612"/>
		<updated>2019-06-13T11:30:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Arne: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Regenbogen_2019.JPG|thumb|350px|Logo der Regenbogen-NAK e.V. seit 2019]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen-NAK_Logo.jpg|thumb|350px|Logo der Regenbogen-NAK bis 2019]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Regenbogen-NAK e.V.&#039;&#039;&#039; ist  eine private Interessengemeinschaft (seit 2019 eingetragener Verein) zu der schwule, lesbische, bisexuelle und transsexuelle Mitglieder der [[Neuapostolische Kirche| Neuapostolischen Kirche]] sowie Eltern, Partner und Freunde gehören. Die Gruppe ist in mehreren Ländern vertreten, vor allem in Mitteleuropa, Nord- und Südamerika sowie in Südafrika. Die aussereuropäischen Gruppen stehen in einem mehr oder weniger engen Kontakt zum e.V., sind aber in ihrem Handeln autark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anliegen==&lt;br /&gt;
Die Regenbogen-NAK schafft ein Forum für homo- und bisexuelle sowie transsexuelle Christen, vorwiegend aus der Neuapostolischen Kirche. Auch Mitglieder anderer apostolischer Gemeinschaften sind vertreten. Die Initiative fördert Gemeinschaft, Solidarität und Gedankenaustausch. Außerdem setzen sich ihre Mitglieder dafür ein, dass sie ihren Glauben als vollwertige Gemeindemitglieder, unabhängig von ihrer sexueller Orientierung oder ihres geschlechtlichen Zugehörigkeitsgefühls leben können. Die Regenbogen-NAK möchte ein Bewusstsein dafür schaffen, dass die Liebe zwischen zwei Menschen gleichen Geschlechts vor Gott denselben Stellenwert hat wie die Liebe zwischen Mann und Frau. Außerdem will sie die Akzeptanz fördern für solche Gemeindemitglieder, die sich dem anderen Geschlecht zugehörig fühlen. Ein besonderes Anliegen der Gruppe ist die Verbesserung der [[Seelsorge]] an betroffenen [[Geschwister]]n durch die Seelsorger der Neuapostolischen Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich ist eines der Ziele die positive Bewertung gleichgeschlechtlicher Liebe durch die Neuapostolische Kirche (insbesondere eine Revision der [[Hausregeln für die Mitglieder der Neuapostolischen Kirche|Hausregeln]]) einschließlich der [[Segnung]] gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften und Zugang zu kirchlichen Ämter für homo- und bisexuelle sowie transsexuelle Geschwister.&lt;br /&gt;
Dazu möchte die Initiative in den [[Gemeinde]]n, bei den [[Amtsträger]]n und bei der [[Kirchenleitung]] durch Informationen Berührungsängste abbauen und Vorurteile beseitigen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://cms.regenbogen-nak.org/index.php?id=112&amp;amp;L=0 regenbogen-nak.org - Wer wir sind], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen-NAK_Treffen2014.JPG|thumb|300px|Gruppenfoto bei einem Treffen in Berlin, 2014]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen IKT.jpg|mini|rechts|Stand auf dem IKT 2014 in München]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen-NAK_IJT_2019.jpg|mini|rechts|Stand auf dem IJT 2019 in Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
Regenbogen-NAK entstand 1999 in Bendorf bei Koblenz durch ein erstes Treffen von homosexuellen Mitgliedern der Neuapostolischen Kirche. Ihren Anfang fand die Gemeinschaft über eine Mailingliste. Nach dem ersten Treffen bekannten sich 23 Geschwister zur Gemeinschaft und gründeten damit die spätere Regenbogen-NAK. Nach Festlegung der Ziele und Wünsche sowie des Namens entstand eine Internetseite, und zahlreiche Treffen und Initiativen folgten. Seit 2002 ist die Gruppe in regelmäßigem Kontakt mit der Neuapostolischen Kirche. Hierbei wurde die Kirche durch das [[Gremium für besondere Angelegenheiten]] (GbA) vertreten, nachdem die Kontaktaufnahme mit der Projektgruppe Gegenwartsfragen gescheitert war und Stammapostel Richard Fehr das GbA als zuständig benannt hatte. Nach der Auflösung des GbA 2013 übernahm die Projektgruppe &amp;quot;Ehe, Familie, Konkubinat&amp;quot; diese Aufgabe bis zu ihrer Auflösung im Jahr 2017. Ab Anfang/ Mitte der 2000er wurde der Internetauftritt auch in andere Sprachen übersetzt und somit die Gründung von Gruppen ausserhalb Europas vorangetrieben. Die größte Beachtung erfuhr die Gruppe beim [[Europa-Jugendtag 2009]] in Düsseldorf. Dort präsentierte sie sich mit einem beeindruckenden Stand in der Halle der [[Gebietskirche|Gebietskirchen]]. Ebenfalls 2009 fand das 10-jährige Jubiläum und 27. Treffen in Saarbrücken statt. Auch auf dem [[IKT2014|IKT]] in München hatte die Regenbogen-NAK einen Stand in der Olympiahalle unter dem Motto &amp;quot;All inclusive&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach langjähriger Diskussion und Vorbereitung wurde am 20. Oktober 2018 in Offenbach der Verein &amp;quot;Regenbogen-NAK e.V.&amp;quot; gegründet, welcher  am 17. Janaur 2019 eingetragen wurde. Am Himmelfahrtswochenende 2019 fand der IJT in Düsseldorf statt auf dem sich Regenbogen-NAK e.V.  mit einer neuen Optik und dem Motto &amp;quot;Hier bin ich...wie ich bin.&amp;quot; vorstellte. Dazu wurde seitens der IJT 2019 gGmbH die Genehmigung erteilt, das offizielle Logo des IJT abzuwandeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Segensgebetsdebatte 2014===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausführlicher Artikel unter [[Segensgebetsdebatte 2014]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2014 wollte ein homosexuelles Paar der neuapostolischen Gemeinde Bad Zwischenhain das Angebot eines Segensgebets für ihre eingetragene Partnerschaft wahrnehmen. Drei Wochen vor dem geplanten Termin erhielt der zuständige Priester die Anweisung das Segensgebet nicht durchzuführen, da sich Gemeindemitglieder beschwert und sogar mit Austritt gedroht hätte, sollte ein Gebet stattfinden. Eine Klärung des Sachverhalts war auf Gemeinde- und Bezirksebene nicht möglich gewesen. Der Hauspriester des Paares gab infolge dessen sein Amt zurück. Kurze Zeit später veröffentlicht Bezirksapostel [[Rüdiger Krause]] ein Rundschreiben, in welchem er die &#039;&#039;Segensgebete&#039;&#039; zukünftig als &#039;&#039;Partnerschaftsgebete&#039;&#039; betitelt haben will und diese grundsätzlich nicht mehr in Kirchen stattfinden dürfen. Weiterhin dürfen solche Gebete nicht im Internet bekanntgegeben oder darüber berichtet werden. In seinem Schreiben verwies Bezirksapostel Krause darauf, dass &#039;&#039;&amp;quot;praktizierte Homosexualität&amp;quot;&#039;&#039; in der Neuapostolischen Kirche nicht gut geheißen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://cms.regenbogen-nak.org/index.php?id=812 regenbogen-nak.org - Rückschritte in der Haltung zur Homosexualität], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ereignisse und Reaktionen wurden erst Ende November 2014 bekannt, als die Regenbogen-NAK nach mehreren versuchten Klärungsgesprächen mit der Kirchenleitung keine Einigung erzielen konnte und die Geschehnisse auf ihrer Homepage und im Internet bekannt machte. Binnen weniger Stunden wurde die Meldung Hundertfach aufgerufen, so dass sogar der Webserver der Regenbogen-NAK mehrfach nicht erreichbar war. In den sozialen Netzwerken wurde heftige Kritik an der Arbeitsweise der Gemeinde-, Bezirks- und Gebietskirchenleitung geübt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.facebook.com/regenbogennak/photos/a.212621688891405.1073741828.201743953312512/388907977929441/?type=1 facebook.de - Berichterstattung und Posts auf facebook], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktuelle Situation==&lt;br /&gt;
Die Interessengemeinschaft präsentiert sich mit einem breiten Internetangebot in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Spanisch und Italienisch, durch regelmäßige Treffen, vorwiegend im mitteleuropäischen Raum, durch Berichte in offiziellen Kirchenzeitschriften der Neuapostolischen Kirche sowie zuletzt 2009 durch Messestände. Im Jahr 2010 fand in Kapstadt das erste Treffen der Gruppe auf afrikanischem Boden statt. Im Jahr 2014 war Regenbogen-NAK auf dem [[IKT 2014]] vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der [[BAVE]] am 20.03.2017 wurde beschlossen, die offizielle Stellungnahme von der Homepage der NAKI zu entfernen. Aufgehoben ist sie damit jedoch nicht, findet aber aktuell keine Anwendung. Die Lehrtätigkeit soll damit ermöglicht werden. Die Amtstätigkeit wurde vertagt bis zur Veröffentlichung des neuen Amtsverständnisses seitens der NAKI.&lt;br /&gt;
Die Gespräche zwischen NAK und Regenbogen-NAK sollen nun regionalisiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 17. Januar 2019 ist Regenbogen-NAK ein eingetragener Verein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gespräche mit der Neuapostolischen Kirche==&lt;br /&gt;
Regenbogen-NAK steht über die [[Projektgruppe]] &#039;&#039;Ehe, Familie, Konkubinat&#039;&#039; in Gesprächen mit der Neuapostolischen Kirche. Leitender Sprecher der Projektgruppe ist Bezirksapostel [[Michael Ehrich]], weitere Mitglieder sind [[Armin Brinkmann]], [[Markus Fehlbaum]], [[Wilfried Klingler]] und [[Wolfgang Nadolny]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Neuapostolische Kirche International berichtet rückblickend auf ein Treffen in der Projektgruppe im Dezember 2013:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Die Regenbogen-NAK forderte wiederum mit Nachdruck eine Überarbeitung sowohl der deutschen als auch insbesondere der englischen Fassung. Die Gesprächspartner waren sich einig, dass hier Handlungsbedarf besteht und wollen weitere Schritte einleiten. Zudem befasste sich die Runde intensiv mit der Frage, wie die Regenbogen-NAK noch enger an die Organisation der Kirche angeschlossen und in interne Prozesse einbezogen werden kann. ... Bezirksapostel Klingler resümierte die Entwicklung der letzten zehn Jahre damit, dass Regenbogen-NAK inzwischen ein fester Bestandteil der kirchlichen Arbeit geworden und eine vertrauensvolle und wertvolle Zusammenarbeit entstanden sei. Diese besondere Stellung der Gruppe wolle man von Seiten der Kirche auch in Zukunft fördern und unterstützen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nak.org/de/news/nak-international/article/18426/ nak.org - Neuer Ansprechpartner für Regenbogen-NAK], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem letzten gemeinsamen Treffen zwischen dem Sprecherteam und der PG EFK wurde schon angedeutet, dass es zukünftig keinen direkten Austausch mehr zwischen NAKI und Regenbogen-NAK geben wird. Dies wurde ebenfalls auf der BAVE im März 2017 beschlossen. Die Gespräche sollen nun auf Gebietskirchenebene stattfinden. Dies soll den direkten Dialog zwischen den Bezirksaposteln und der Regenbogen-NAK erleichtern. Die Befugnisse der einzelnen Bezirksapostel in Grundsatzfragen sind jedoch eingeschränkt, so dass einige Themen früher oder später wieder in einer [[BAV]] behandelt werden müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[http://www.regenbogen-nak.org Regenbogen-NAK Website]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.facebook.com/regenbogennak Regenbogen-NAK auf facebook]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Referenzen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Private Initiative]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Arne</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Regenbogen-NAK&amp;diff=27611</id>
		<title>Regenbogen-NAK</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Regenbogen-NAK&amp;diff=27611"/>
		<updated>2019-06-13T11:29:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Arne: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Regenbogen_2019.JPG|thumb|350px|Logo der Regenbogen-NAK e.V. seit 2019]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen-NAK_Logo.jpg|thumb|350px|Logo der Regenbogen-NAK bis 2019]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Regenbogen-NAK e.V.&#039;&#039;&#039; ist  eine private Interessengemeinschaft (seit 2019 eingetragener Verein) zu der schwule, lesbische, bisexuelle und transsexuelle Mitglieder der [[Neuapostolische Kirche| Neuapostolischen Kirche]] sowie Eltern, Partner und Freunde gehören. Die Gruppe ist in mehreren Ländern vertreten, vor allem in Mitteleuropa, Nord- und Südamerika sowie in Südafrika. Die aussereuropäischen Gruppen stehen in einem mehr oder weniger engen Kontakt zum e.V., sind aber in ihrem Handeln autark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anliegen==&lt;br /&gt;
Die Regenbogen-NAK schafft ein Forum für homo- und bisexuelle sowie transsexuelle Christen, vorwiegend aus der Neuapostolischen Kirche. Auch Mitglieder anderer apostolischer Gemeinschaften sind vertreten. Die Initiative fördert Gemeinschaft, Solidarität und Gedankenaustausch. Außerdem setzen sich ihre Mitglieder dafür ein, dass sie ihren Glauben als vollwertige Gemeindemitglieder, unabhängig von ihrer sexueller Orientierung oder ihres geschlechtlichen Zugehörigkeitsgefühls leben können. Die Regenbogen-NAK möchte ein Bewusstsein dafür schaffen, dass die Liebe zwischen zwei Menschen gleichen Geschlechts vor Gott denselben Stellenwert hat wie die Liebe zwischen Mann und Frau. Außerdem will sie die Akzeptanz fördern für solche Gemeindemitglieder, die sich dem anderen Geschlecht zugehörig fühlen. Ein besonderes Anliegen der Gruppe ist die Verbesserung der [[Seelsorge]] an betroffenen [[Geschwister]]n durch die Seelsorger der Neuapostolischen Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich ist eines der Ziele die positive Bewertung gleichgeschlechtlicher Liebe durch die Neuapostolische Kirche (insbesondere eine Revision der [[Hausregeln für die Mitglieder der Neuapostolischen Kirche|Hausregeln]]) einschließlich der [[Segnung]] gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften und Zugang zu kirchlichen Ämter für homo- und bisexuelle sowie transsexuelle Geschwister.&lt;br /&gt;
Dazu möchte die Initiative in den [[Gemeinde]]n, bei den [[Amtsträger]]n und bei der [[Kirchenleitung]] durch Informationen Berührungsängste abbauen und Vorurteile beseitigen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://cms.regenbogen-nak.org/index.php?id=112&amp;amp;L=0 regenbogen-nak.org - Wer wir sind], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen-NAK_Treffen2014.JPG|thumb|300px|Gruppenfoto bei einem Treffen in Berlin, 2014]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen IKT.jpg|mini|rechts|Stand auf dem IKT 2014 in München]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen-NAK_IJT_2019.jpg|mini|rechts|Stand auf dem IJT 2019 in Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
Regenbogen-NAK entstand 1999 in Bendorf bei Koblenz durch ein erstes Treffen von homosexuellen Mitgliedern der Neuapostolischen Kirche. Ihren Anfang fand die Gemeinschaft über eine Mailingliste. Nach dem ersten Treffen bekannten sich 23 Geschwister zur Gemeinschaft und gründeten damit die spätere Regenbogen-NAK. Nach Festlegung der Ziele und Wünsche sowie des Namens entstand eine Internetseite, und zahlreiche Treffen und Initiativen folgten. Seit 2002 ist die Gruppe in regelmäßigem Kontakt mit der Neuapostolischen Kirche. Hierbei wurde die Kirche durch das [[Gremium für besondere Angelegenheiten]] (GbA) vertreten, nachdem die Kontaktaufnahme mit der Projektgruppe Gegenwartsfragen gescheitert war und Stammapostel Richard Fehr das GbA als zuständig benannt hatte. Nach der Auflösung des GbA 2013 übernahm die Projektgruppe &amp;quot;Ehe, Familie, Konkubinat&amp;quot; diese Aufgabe bis zu ihrer Auflösung im Jahr 2017. Ab Anfang/ Mitte der 2000er wurde der Internetauftritt auch in andere Sprachen übersetzt und somit die Gründung von Gruppen ausserhalb Eurpas vorangetrieben. Die größte Beachtung erfuhr die Gruppe beim [[Europa-Jugendtag 2009]] in Düsseldorf. Dort präsentierte sie sich mit einem beeindruckenden Stand in der Halle der [[Gebietskirche|Gebietskirchen]]. Ebenfalls 2009 fand das 10-jährige Jubiläum und 27. Treffen in Saarbrücken statt. Auch auf dem [[IKT2014|IKT]] in München hatte die Regenbogen-NAK einen Stand in der Olympiahalle unter dem Motto &amp;quot;All inclusive&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach langjähriger Diskussion und Vorbereitung wurde am 20. Oktober 2018 in Offenbach der Verein &amp;quot;Regenbogen-NAK e.V.&amp;quot; gegründet, welcher  am 17. Janaur 2019 eingetragen wurde. Am Himmelfahrtswochenende 2019 fand der IJT in Düsseldorf statt auf dem sich Regenbogen-NAK e.V.  mit einer neuen Optik und dem Motto &amp;quot;Hier bin ich...wie ich bin.&amp;quot; vorstellte. Dazu wurde seitens der IJT 2019 gGmbH die Genehmigung erteilt, das offizielle Logo des IJT abzuwandeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Segensgebetsdebatte 2014===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausführlicher Artikel unter [[Segensgebetsdebatte 2014]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2014 wollte ein homosexuelles Paar der neuapostolischen Gemeinde Bad Zwischenhain das Angebot eines Segensgebets für ihre eingetragene Partnerschaft wahrnehmen. Drei Wochen vor dem geplanten Termin erhielt der zuständige Priester die Anweisung das Segensgebet nicht durchzuführen, da sich Gemeindemitglieder beschwert und sogar mit Austritt gedroht hätte, sollte ein Gebet stattfinden. Eine Klärung des Sachverhalts war auf Gemeinde- und Bezirksebene nicht möglich gewesen. Der Hauspriester des Paares gab infolge dessen sein Amt zurück. Kurze Zeit später veröffentlicht Bezirksapostel [[Rüdiger Krause]] ein Rundschreiben, in welchem er die &#039;&#039;Segensgebete&#039;&#039; zukünftig als &#039;&#039;Partnerschaftsgebete&#039;&#039; betitelt haben will und diese grundsätzlich nicht mehr in Kirchen stattfinden dürfen. Weiterhin dürfen solche Gebete nicht im Internet bekanntgegeben oder darüber berichtet werden. In seinem Schreiben verwies Bezirksapostel Krause darauf, dass &#039;&#039;&amp;quot;praktizierte Homosexualität&amp;quot;&#039;&#039; in der Neuapostolischen Kirche nicht gut geheißen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://cms.regenbogen-nak.org/index.php?id=812 regenbogen-nak.org - Rückschritte in der Haltung zur Homosexualität], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ereignisse und Reaktionen wurden erst Ende November 2014 bekannt, als die Regenbogen-NAK nach mehreren versuchten Klärungsgesprächen mit der Kirchenleitung keine Einigung erzielen konnte und die Geschehnisse auf ihrer Homepage und im Internet bekannt machte. Binnen weniger Stunden wurde die Meldung Hundertfach aufgerufen, so dass sogar der Webserver der Regenbogen-NAK mehrfach nicht erreichbar war. In den sozialen Netzwerken wurde heftige Kritik an der Arbeitsweise der Gemeinde-, Bezirks- und Gebietskirchenleitung geübt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.facebook.com/regenbogennak/photos/a.212621688891405.1073741828.201743953312512/388907977929441/?type=1 facebook.de - Berichterstattung und Posts auf facebook], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktuelle Situation==&lt;br /&gt;
Die Interessengemeinschaft präsentiert sich mit einem breiten Internetangebot in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Spanisch und Italienisch, durch regelmäßige Treffen, vorwiegend im mitteleuropäischen Raum, durch Berichte in offiziellen Kirchenzeitschriften der Neuapostolischen Kirche sowie zuletzt 2009 durch Messestände. Im Jahr 2010 fand in Kapstadt das erste Treffen der Gruppe auf afrikanischem Boden statt. Im Jahr 2014 war Regenbogen-NAK auf dem [[IKT 2014]] vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der [[BAVE]] am 20.03.2017 wurde beschlossen, die offizielle Stellungnahme von der Homepage der NAKI zu entfernen. Aufgehoben ist sie damit jedoch nicht, findet aber aktuell keine Anwendung. Die Lehrtätigkeit soll damit ermöglicht werden. Die Amtstätigkeit wurde vertagt bis zur Veröffentlichung des neuen Amtsverständnisses seitens der NAKI.&lt;br /&gt;
Die Gespräche zwischen NAK und Regenbogen-NAK sollen nun regionalisiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 17. Januar 2019 ist Regenbogen-NAK ein eingetragener Verein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gespräche mit der Neuapostolischen Kirche==&lt;br /&gt;
Regenbogen-NAK steht über die [[Projektgruppe]] &#039;&#039;Ehe, Familie, Konkubinat&#039;&#039; in Gesprächen mit der Neuapostolischen Kirche. Leitender Sprecher der Projektgruppe ist Bezirksapostel [[Michael Ehrich]], weitere Mitglieder sind [[Armin Brinkmann]], [[Markus Fehlbaum]], [[Wilfried Klingler]] und [[Wolfgang Nadolny]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Neuapostolische Kirche International berichtet rückblickend auf ein Treffen in der Projektgruppe im Dezember 2013:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Die Regenbogen-NAK forderte wiederum mit Nachdruck eine Überarbeitung sowohl der deutschen als auch insbesondere der englischen Fassung. Die Gesprächspartner waren sich einig, dass hier Handlungsbedarf besteht und wollen weitere Schritte einleiten. Zudem befasste sich die Runde intensiv mit der Frage, wie die Regenbogen-NAK noch enger an die Organisation der Kirche angeschlossen und in interne Prozesse einbezogen werden kann. ... Bezirksapostel Klingler resümierte die Entwicklung der letzten zehn Jahre damit, dass Regenbogen-NAK inzwischen ein fester Bestandteil der kirchlichen Arbeit geworden und eine vertrauensvolle und wertvolle Zusammenarbeit entstanden sei. Diese besondere Stellung der Gruppe wolle man von Seiten der Kirche auch in Zukunft fördern und unterstützen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nak.org/de/news/nak-international/article/18426/ nak.org - Neuer Ansprechpartner für Regenbogen-NAK], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem letzten gemeinsamen Treffen zwischen dem Sprecherteam und der PG EFK wurde schon angedeutet, dass es zukünftig keinen direkten Austausch mehr zwischen NAKI und Regenbogen-NAK geben wird. Dies wurde ebenfalls auf der BAVE im März 2017 beschlossen. Die Gespräche sollen nun auf Gebietskirchenebene stattfinden. Dies soll den direkten Dialog zwischen den Bezirksaposteln und der Regenbogen-NAK erleichtern. Die Befugnisse der einzelnen Bezirksapostel in Grundsatzfragen sind jedoch eingeschränkt, so dass einige Themen früher oder später wieder in einer [[BAV]] behandelt werden müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[http://www.regenbogen-nak.org Regenbogen-NAK Website]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.facebook.com/regenbogennak Regenbogen-NAK auf facebook]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Referenzen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Private Initiative]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Arne</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Regenbogen-NAK&amp;diff=27610</id>
		<title>Regenbogen-NAK</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Regenbogen-NAK&amp;diff=27610"/>
		<updated>2019-06-13T11:28:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Arne: Ergänzung Nordamerika, Übersetzungen der HP&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Regenbogen_2019.JPG|thumb|350px|Logo der Regenbogen-NAK e.V. seit 2019]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen-NAK_Logo.jpg|thumb|350px|Logo der Regenbogen-NAK bis 2019]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Regenbogen-NAK e.V.&#039;&#039;&#039; ist  eine private Interessengemeinschaft (seit 2019 eingetragener Verein) zu der schwule, lesbische, bisexuelle und transsexuelle Mitglieder der [[Neuapostolische Kirche| Neuapostolischen Kirche]] sowie Eltern, Partner und Freunde gehören. Die Gruppe ist in mehreren Ländern vertreten, vor allem in Mitteleuropa, Nord- und Südamerika sowie in Südafrika. Die aussereuropäischen Gruppen stehen inim mehr oder weniger engen Kontakt zum e.V., sind aber in ihrem Handeln autark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anliegen==&lt;br /&gt;
Die Regenbogen-NAK schafft ein Forum für homo- und bisexuelle sowie transsexuelle Christen, vorwiegend aus der Neuapostolischen Kirche. Auch Mitglieder anderer apostolischer Gemeinschaften sind vertreten. Die Initiative fördert Gemeinschaft, Solidarität und Gedankenaustausch. Außerdem setzen sich ihre Mitglieder dafür ein, dass sie ihren Glauben als vollwertige Gemeindemitglieder, unabhängig von ihrer sexueller Orientierung oder ihres geschlechtlichen Zugehörigkeitsgefühls leben können. Die Regenbogen-NAK möchte ein Bewusstsein dafür schaffen, dass die Liebe zwischen zwei Menschen gleichen Geschlechts vor Gott denselben Stellenwert hat wie die Liebe zwischen Mann und Frau. Außerdem will sie die Akzeptanz fördern für solche Gemeindemitglieder, die sich dem anderen Geschlecht zugehörig fühlen. Ein besonderes Anliegen der Gruppe ist die Verbesserung der [[Seelsorge]] an betroffenen [[Geschwister]]n durch die Seelsorger der Neuapostolischen Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich ist eines der Ziele die positive Bewertung gleichgeschlechtlicher Liebe durch die Neuapostolische Kirche (insbesondere eine Revision der [[Hausregeln für die Mitglieder der Neuapostolischen Kirche|Hausregeln]]) einschließlich der [[Segnung]] gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften und Zugang zu kirchlichen Ämter für homo- und bisexuelle sowie transsexuelle Geschwister.&lt;br /&gt;
Dazu möchte die Initiative in den [[Gemeinde]]n, bei den [[Amtsträger]]n und bei der [[Kirchenleitung]] durch Informationen Berührungsängste abbauen und Vorurteile beseitigen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://cms.regenbogen-nak.org/index.php?id=112&amp;amp;L=0 regenbogen-nak.org - Wer wir sind], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen-NAK_Treffen2014.JPG|thumb|300px|Gruppenfoto bei einem Treffen in Berlin, 2014]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen IKT.jpg|mini|rechts|Stand auf dem IKT 2014 in München]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen-NAK_IJT_2019.jpg|mini|rechts|Stand auf dem IJT 2019 in Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
Regenbogen-NAK entstand 1999 in Bendorf bei Koblenz durch ein erstes Treffen von homosexuellen Mitgliedern der Neuapostolischen Kirche. Ihren Anfang fand die Gemeinschaft über eine Mailingliste. Nach dem ersten Treffen bekannten sich 23 Geschwister zur Gemeinschaft und gründeten damit die spätere Regenbogen-NAK. Nach Festlegung der Ziele und Wünsche sowie des Namens entstand eine Internetseite, und zahlreiche Treffen und Initiativen folgten. Seit 2002 ist die Gruppe in regelmäßigem Kontakt mit der Neuapostolischen Kirche. Hierbei wurde die Kirche durch das [[Gremium für besondere Angelegenheiten]] (GbA) vertreten, nachdem die Kontaktaufnahme mit der Projektgruppe Gegenwartsfragen gescheitert war und Stammapostel Richard Fehr das GbA als zuständig benannt hatte. Nach der Auflösung des GbA 2013 übernahm die Projektgruppe &amp;quot;Ehe, Familie, Konkubinat&amp;quot; diese Aufgabe bis zu ihrer Auflösung im Jahr 2017. Ab Anfang/ Mitte der 2000er wurde der Internetauftritt auch in andere Sprachen übersetzt und somit die Gründung von Gruppen ausserhalb Eurpas vorangetrieben. Die größte Beachtung erfuhr die Gruppe beim [[Europa-Jugendtag 2009]] in Düsseldorf. Dort präsentierte sie sich mit einem beeindruckenden Stand in der Halle der [[Gebietskirche|Gebietskirchen]]. Ebenfalls 2009 fand das 10-jährige Jubiläum und 27. Treffen in Saarbrücken statt. Auch auf dem [[IKT2014|IKT]] in München hatte die Regenbogen-NAK einen Stand in der Olympiahalle unter dem Motto &amp;quot;All inclusive&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach langjähriger Diskussion und Vorbereitung wurde am 20. Oktober 2018 in Offenbach der Verein &amp;quot;Regenbogen-NAK e.V.&amp;quot; gegründet, welcher  am 17. Janaur 2019 eingetragen wurde. Am Himmelfahrtswochenende 2019 fand der IJT in Düsseldorf statt auf dem sich Regenbogen-NAK e.V.  mit einer neuen Optik und dem Motto &amp;quot;Hier bin ich...wie ich bin.&amp;quot; vorstellte. Dazu wurde seitens der IJT 2019 gGmbH die Genehmigung erteilt, das offizielle Logo des IJT abzuwandeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Segensgebetsdebatte 2014===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausführlicher Artikel unter [[Segensgebetsdebatte 2014]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2014 wollte ein homosexuelles Paar der neuapostolischen Gemeinde Bad Zwischenhain das Angebot eines Segensgebets für ihre eingetragene Partnerschaft wahrnehmen. Drei Wochen vor dem geplanten Termin erhielt der zuständige Priester die Anweisung das Segensgebet nicht durchzuführen, da sich Gemeindemitglieder beschwert und sogar mit Austritt gedroht hätte, sollte ein Gebet stattfinden. Eine Klärung des Sachverhalts war auf Gemeinde- und Bezirksebene nicht möglich gewesen. Der Hauspriester des Paares gab infolge dessen sein Amt zurück. Kurze Zeit später veröffentlicht Bezirksapostel [[Rüdiger Krause]] ein Rundschreiben, in welchem er die &#039;&#039;Segensgebete&#039;&#039; zukünftig als &#039;&#039;Partnerschaftsgebete&#039;&#039; betitelt haben will und diese grundsätzlich nicht mehr in Kirchen stattfinden dürfen. Weiterhin dürfen solche Gebete nicht im Internet bekanntgegeben oder darüber berichtet werden. In seinem Schreiben verwies Bezirksapostel Krause darauf, dass &#039;&#039;&amp;quot;praktizierte Homosexualität&amp;quot;&#039;&#039; in der Neuapostolischen Kirche nicht gut geheißen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://cms.regenbogen-nak.org/index.php?id=812 regenbogen-nak.org - Rückschritte in der Haltung zur Homosexualität], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ereignisse und Reaktionen wurden erst Ende November 2014 bekannt, als die Regenbogen-NAK nach mehreren versuchten Klärungsgesprächen mit der Kirchenleitung keine Einigung erzielen konnte und die Geschehnisse auf ihrer Homepage und im Internet bekannt machte. Binnen weniger Stunden wurde die Meldung Hundertfach aufgerufen, so dass sogar der Webserver der Regenbogen-NAK mehrfach nicht erreichbar war. In den sozialen Netzwerken wurde heftige Kritik an der Arbeitsweise der Gemeinde-, Bezirks- und Gebietskirchenleitung geübt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.facebook.com/regenbogennak/photos/a.212621688891405.1073741828.201743953312512/388907977929441/?type=1 facebook.de - Berichterstattung und Posts auf facebook], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktuelle Situation==&lt;br /&gt;
Die Interessengemeinschaft präsentiert sich mit einem breiten Internetangebot in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Spanisch und Italienisch, durch regelmäßige Treffen, vorwiegend im mitteleuropäischen Raum, durch Berichte in offiziellen Kirchenzeitschriften der Neuapostolischen Kirche sowie zuletzt 2009 durch Messestände. Im Jahr 2010 fand in Kapstadt das erste Treffen der Gruppe auf afrikanischem Boden statt. Im Jahr 2014 war Regenbogen-NAK auf dem [[IKT 2014]] vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der [[BAVE]] am 20.03.2017 wurde beschlossen, die offizielle Stellungnahme von der Homepage der NAKI zu entfernen. Aufgehoben ist sie damit jedoch nicht, findet aber aktuell keine Anwendung. Die Lehrtätigkeit soll damit ermöglicht werden. Die Amtstätigkeit wurde vertagt bis zur Veröffentlichung des neuen Amtsverständnisses seitens der NAKI.&lt;br /&gt;
Die Gespräche zwischen NAK und Regenbogen-NAK sollen nun regionalisiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 17. Januar 2019 ist Regenbogen-NAK ein eingetragener Verein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gespräche mit der Neuapostolischen Kirche==&lt;br /&gt;
Regenbogen-NAK steht über die [[Projektgruppe]] &#039;&#039;Ehe, Familie, Konkubinat&#039;&#039; in Gesprächen mit der Neuapostolischen Kirche. Leitender Sprecher der Projektgruppe ist Bezirksapostel [[Michael Ehrich]], weitere Mitglieder sind [[Armin Brinkmann]], [[Markus Fehlbaum]], [[Wilfried Klingler]] und [[Wolfgang Nadolny]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Neuapostolische Kirche International berichtet rückblickend auf ein Treffen in der Projektgruppe im Dezember 2013:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Die Regenbogen-NAK forderte wiederum mit Nachdruck eine Überarbeitung sowohl der deutschen als auch insbesondere der englischen Fassung. Die Gesprächspartner waren sich einig, dass hier Handlungsbedarf besteht und wollen weitere Schritte einleiten. Zudem befasste sich die Runde intensiv mit der Frage, wie die Regenbogen-NAK noch enger an die Organisation der Kirche angeschlossen und in interne Prozesse einbezogen werden kann. ... Bezirksapostel Klingler resümierte die Entwicklung der letzten zehn Jahre damit, dass Regenbogen-NAK inzwischen ein fester Bestandteil der kirchlichen Arbeit geworden und eine vertrauensvolle und wertvolle Zusammenarbeit entstanden sei. Diese besondere Stellung der Gruppe wolle man von Seiten der Kirche auch in Zukunft fördern und unterstützen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nak.org/de/news/nak-international/article/18426/ nak.org - Neuer Ansprechpartner für Regenbogen-NAK], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem letzten gemeinsamen Treffen zwischen dem Sprecherteam und der PG EFK wurde schon angedeutet, dass es zukünftig keinen direkten Austausch mehr zwischen NAKI und Regenbogen-NAK geben wird. Dies wurde ebenfalls auf der BAVE im März 2017 beschlossen. Die Gespräche sollen nun auf Gebietskirchenebene stattfinden. Dies soll den direkten Dialog zwischen den Bezirksaposteln und der Regenbogen-NAK erleichtern. Die Befugnisse der einzelnen Bezirksapostel in Grundsatzfragen sind jedoch eingeschränkt, so dass einige Themen früher oder später wieder in einer [[BAV]] behandelt werden müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[http://www.regenbogen-nak.org Regenbogen-NAK Website]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.facebook.com/regenbogennak Regenbogen-NAK auf facebook]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Referenzen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Private Initiative]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Arne</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Regenbogen-NAK&amp;diff=27609</id>
		<title>Regenbogen-NAK</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Regenbogen-NAK&amp;diff=27609"/>
		<updated>2019-06-12T07:21:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Arne: IJT ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Regenbogen_2019.JPG|thumb|350px|Logo der Regenbogen-NAK e.V. seit 2019]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen-NAK_Logo.jpg|thumb|350px|Logo der Regenbogen-NAK bis 2019]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Regenbogen-NAK e.V.&#039;&#039;&#039; ist  eine private Interessengemeinschaft (seit 2019 eingetragener Verein) zu der schwule, lesbische, bisexuelle und transsexuelle Mitglieder der [[Neuapostolische Kirche| Neuapostolischen Kirche]] sowie Eltern, Partner und Freunde gehören. Die Gruppe ist in mehreren Ländern vertreten, vor allem in Mitteleuropa, Südamerika und in Südafrika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anliegen==&lt;br /&gt;
Die Regenbogen-NAK schafft ein Forum für homo- und bisexuelle sowie transsexuelle Christen, vorwiegend aus der Neuapostolischen Kirche. Auch Mitglieder anderer apostolischer Gemeinschaften sind vertreten. Die Initiative fördert Gemeinschaft, Solidarität und Gedankenaustausch. Außerdem setzen sich ihre Mitglieder dafür ein, dass sie ihren Glauben als vollwertige Gemeindemitglieder, unabhängig von ihrer sexueller Orientierung oder ihres geschlechtlichen Zugehörigkeitsgefühls leben können. Die Regenbogen-NAK möchte ein Bewusstsein dafür schaffen, dass die Liebe zwischen zwei Menschen gleichen Geschlechts vor Gott denselben Stellenwert hat wie die Liebe zwischen Mann und Frau. Außerdem will sie die Akzeptanz fördern für solche Gemeindemitglieder, die sich dem anderen Geschlecht zugehörig fühlen. Ein besonderes Anliegen der Gruppe ist die Verbesserung der [[Seelsorge]] an betroffenen [[Geschwister]]n durch die Seelsorger der Neuapostolischen Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich ist eines der Ziele die positive Bewertung gleichgeschlechtlicher Liebe durch die Neuapostolische Kirche (insbesondere eine Revision der [[Hausregeln für die Mitglieder der Neuapostolischen Kirche|Hausregeln]]) einschließlich der [[Segnung]] gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften und Zugang zu kirchlichen Ämter für homo- und bisexuelle sowie transsexuelle Geschwister.&lt;br /&gt;
Dazu möchte die Initiative in den [[Gemeinde]]n, bei den [[Amtsträger]]n und bei der [[Kirchenleitung]] durch Informationen Berührungsängste abbauen und Vorurteile beseitigen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://cms.regenbogen-nak.org/index.php?id=112&amp;amp;L=0 regenbogen-nak.org - Wer wir sind], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen-NAK_Treffen2014.JPG|thumb|300px|Gruppenfoto bei einem Treffen in Berlin, 2014]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen IKT.jpg|mini|rechts|Stand auf dem IKT 2014 in München]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen-NAK_IJT_2019.jpg|mini|rechts|Stand auf dem IJT 2019 in Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
Regenbogen-NAK entstand 1999 in Bendorf bei Koblenz durch ein erstes Treffen von homosexuellen Mitgliedern der Neuapostolischen Kirche. Ihren Anfang fand die Gemeinschaft über eine Mailingliste. Nach dem ersten Treffen bekannten sich 23 Geschwister zur Gemeinschaft und gründeten damit die spätere Regenbogen-NAK. Nach Festlegung der Ziele und Wünsche sowie des Namens entstand eine Internetseite, und zahlreiche Treffen und Initiativen folgten. Seit 2002 ist die Gruppe in regelmäßigem Kontakt mit der Neuapostolischen Kirche. Hierbei wurde die Kirche durch das [[Gremium für besondere Angelegenheiten]] (GbA) vertreten, nachdem die Kontaktaufnahme mit der Projektgruppe Gegenwartsfragen gescheitert war und Stammapostel Richard Fehr das GbA als zuständig benannt hatte. Nach der Auflösung des GbA 2013 übernahm die Projektgruppe &amp;quot;Ehe, Familie, Konkubinat&amp;quot; diese Aufgabe bis zu ihrer Auflösung im Jahr 2017. Die größte Beachtung erfuhr die Gruppe beim [[Europa-Jugendtag 2009]] in Düsseldorf. Dort präsentierte sie sich mit einem beeindruckenden Stand in der Halle der [[Gebietskirche|Gebietskirchen]]. Ebenfalls 2009 fand das 10-jährige Jubiläum und 27. Treffen in Saarbrücken statt. Auch auf dem [[IKT2014|IKT]] in München hatte die Regenbogen-NAK einen Stand in der Olympiahalle unter dem Motto &amp;quot;All inclusive&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach langjähriger Diskussion und Vorbereitung wurde am 20. Oktober 2018 in Offenbach der Verein &amp;quot;Regenbogen-NAK e.V.&amp;quot; gegründet, welcher  am 17. Janaur 2019 eingetragen wurde. Am Himmelfahrtswochenende 2019 fand der IJT in Düsseldorf statt auf dem sich Regenbogen-NAK e.V.  mit einer neuen Optik und dem Motto &amp;quot;Hier bin ich...wie ich bin.&amp;quot; vorstellte. Dazu wurde seitens der IJT 2019 gGmbH die Genehmigung erteilt, das offizielle Logo des IJT abzuwandeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Segensgebetsdebatte 2014===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausführlicher Artikel unter [[Segensgebetsdebatte 2014]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2014 wollte ein homosexuelles Paar der neuapostolischen Gemeinde Bad Zwischenhain das Angebot eines Segensgebets für ihre eingetragene Partnerschaft wahrnehmen. Drei Wochen vor dem geplanten Termin erhielt der zuständige Priester die Anweisung das Segensgebet nicht durchzuführen, da sich Gemeindemitglieder beschwert und sogar mit Austritt gedroht hätte, sollte ein Gebet stattfinden. Eine Klärung des Sachverhalts war auf Gemeinde- und Bezirksebene nicht möglich gewesen. Der Hauspriester des Paares gab infolge dessen sein Amt zurück. Kurze Zeit später veröffentlicht Bezirksapostel [[Rüdiger Krause]] ein Rundschreiben, in welchem er die &#039;&#039;Segensgebete&#039;&#039; zukünftig als &#039;&#039;Partnerschaftsgebete&#039;&#039; betitelt haben will und diese grundsätzlich nicht mehr in Kirchen stattfinden dürfen. Weiterhin dürfen solche Gebete nicht im Internet bekanntgegeben oder darüber berichtet werden. In seinem Schreiben verwies Bezirksapostel Krause darauf, dass &#039;&#039;&amp;quot;praktizierte Homosexualität&amp;quot;&#039;&#039; in der Neuapostolischen Kirche nicht gut geheißen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://cms.regenbogen-nak.org/index.php?id=812 regenbogen-nak.org - Rückschritte in der Haltung zur Homosexualität], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ereignisse und Reaktionen wurden erst Ende November 2014 bekannt, als die Regenbogen-NAK nach mehreren versuchten Klärungsgesprächen mit der Kirchenleitung keine Einigung erzielen konnte und die Geschehnisse auf ihrer Homepage und im Internet bekannt machte. Binnen weniger Stunden wurde die Meldung Hundertfach aufgerufen, so dass sogar der Webserver der Regenbogen-NAK mehrfach nicht erreichbar war. In den sozialen Netzwerken wurde heftige Kritik an der Arbeitsweise der Gemeinde-, Bezirks- und Gebietskirchenleitung geübt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.facebook.com/regenbogennak/photos/a.212621688891405.1073741828.201743953312512/388907977929441/?type=1 facebook.de - Berichterstattung und Posts auf facebook], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktuelle Situation==&lt;br /&gt;
Die Interessengemeinschaft präsentiert sich mit einem breiten Internetangebot in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Spanisch und Italienisch, durch regelmäßige Treffen, vorwiegend im mitteleuropäischen Raum, durch Berichte in offiziellen Kirchenzeitschriften der Neuapostolischen Kirche sowie zuletzt 2009 durch Messestände. Im Jahr 2010 fand in Kapstadt das erste Treffen der Gruppe auf afrikanischem Boden statt. Im Jahr 2014 war Regenbogen-NAK auf dem [[IKT 2014]] vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der [[BAVE]] am 20.03.2017 wurde beschlossen, die offizielle Stellungnahme von der Homepage der NAKI zu entfernen. Aufgehoben ist sie damit jedoch nicht, findet aber aktuell keine Anwendung. Die Lehrtätigkeit soll damit ermöglicht werden. Die Amtstätigkeit wurde vertagt bis zur Veröffentlichung des neuen Amtsverständnisses seitens der NAKI.&lt;br /&gt;
Die Gespräche zwischen NAK und Regenbogen-NAK sollen nun regionalisiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 17. Januar 2019 ist Regenbogen-NAK ein eingetragener Verein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gespräche mit der Neuapostolischen Kirche==&lt;br /&gt;
Regenbogen-NAK steht über die [[Projektgruppe]] &#039;&#039;Ehe, Familie, Konkubinat&#039;&#039; in Gesprächen mit der Neuapostolischen Kirche. Leitender Sprecher der Projektgruppe ist Bezirksapostel [[Michael Ehrich]], weitere Mitglieder sind [[Armin Brinkmann]], [[Markus Fehlbaum]], [[Wilfried Klingler]] und [[Wolfgang Nadolny]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Neuapostolische Kirche International berichtet rückblickend auf ein Treffen in der Projektgruppe im Dezember 2013:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Die Regenbogen-NAK forderte wiederum mit Nachdruck eine Überarbeitung sowohl der deutschen als auch insbesondere der englischen Fassung. Die Gesprächspartner waren sich einig, dass hier Handlungsbedarf besteht und wollen weitere Schritte einleiten. Zudem befasste sich die Runde intensiv mit der Frage, wie die Regenbogen-NAK noch enger an die Organisation der Kirche angeschlossen und in interne Prozesse einbezogen werden kann. ... Bezirksapostel Klingler resümierte die Entwicklung der letzten zehn Jahre damit, dass Regenbogen-NAK inzwischen ein fester Bestandteil der kirchlichen Arbeit geworden und eine vertrauensvolle und wertvolle Zusammenarbeit entstanden sei. Diese besondere Stellung der Gruppe wolle man von Seiten der Kirche auch in Zukunft fördern und unterstützen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nak.org/de/news/nak-international/article/18426/ nak.org - Neuer Ansprechpartner für Regenbogen-NAK], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem letzten gemeinsamen Treffen zwischen dem Sprecherteam und der PG EFK wurde schon angedeutet, dass es zukünftig keinen direkten Austausch mehr zwischen NAKI und Regenbogen-NAK geben wird. Dies wurde ebenfalls auf der BAVE im März 2017 beschlossen. Die Gespräche sollen nun auf Gebietskirchenebene stattfinden. Dies soll den direkten Dialog zwischen den Bezirksaposteln und der Regenbogen-NAK erleichtern. Die Befugnisse der einzelnen Bezirksapostel in Grundsatzfragen sind jedoch eingeschränkt, so dass einige Themen früher oder später wieder in einer [[BAV]] behandelt werden müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[http://www.regenbogen-nak.org Regenbogen-NAK Website]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.facebook.com/regenbogennak Regenbogen-NAK auf facebook]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Referenzen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Private Initiative]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Arne</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Datei:Regenbogen-NAK_IJT_2019.jpg&amp;diff=27608</id>
		<title>Datei:Regenbogen-NAK IJT 2019.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Datei:Regenbogen-NAK_IJT_2019.jpg&amp;diff=27608"/>
		<updated>2019-06-12T07:07:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Arne: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Arne</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Regenbogen-NAK&amp;diff=27607</id>
		<title>Regenbogen-NAK</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Regenbogen-NAK&amp;diff=27607"/>
		<updated>2019-06-12T07:05:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Arne: aktuelles Logo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Regenbogen_2019.JPG|thumb|350px|Logo der Regenbogen-NAK e.V. seit 2019]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen-NAK_Logo.jpg|thumb|350px|Logo der Regenbogen-NAK bis 2019]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Regenbogen-NAK e.V.&#039;&#039;&#039; ist  eine private Interessengemeinschaft (seit 2019 eingetragener Verein) zu der schwule, lesbische, bisexuelle und transsexuelle Mitglieder der [[Neuapostolische Kirche| Neuapostolischen Kirche]] sowie Eltern, Partner und Freunde gehören. Die Gruppe ist in mehreren Ländern vertreten, vor allem in Mitteleuropa, Südamerika und in Südafrika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anliegen==&lt;br /&gt;
Die Regenbogen-NAK schafft ein Forum für homo- und bisexuelle sowie transsexuelle Christen, vorwiegend aus der Neuapostolischen Kirche. Auch Mitglieder anderer apostolischer Gemeinschaften sind vertreten. Die Initiative fördert Gemeinschaft, Solidarität und Gedankenaustausch. Außerdem setzen sich ihre Mitglieder dafür ein, dass sie ihren Glauben als vollwertige Gemeindemitglieder, unabhängig von ihrer sexueller Orientierung oder ihres geschlechtlichen Zugehörigkeitsgefühls leben können. Die Regenbogen-NAK möchte ein Bewusstsein dafür schaffen, dass die Liebe zwischen zwei Menschen gleichen Geschlechts vor Gott denselben Stellenwert hat wie die Liebe zwischen Mann und Frau. Außerdem will sie die Akzeptanz fördern für solche Gemeindemitglieder, die sich dem anderen Geschlecht zugehörig fühlen. Ein besonderes Anliegen der Gruppe ist die Verbesserung der [[Seelsorge]] an betroffenen [[Geschwister]]n durch die Seelsorger der Neuapostolischen Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich ist eines der Ziele die positive Bewertung gleichgeschlechtlicher Liebe durch die Neuapostolische Kirche (insbesondere eine Revision der [[Hausregeln für die Mitglieder der Neuapostolischen Kirche|Hausregeln]]) einschließlich der [[Segnung]] gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften und Zugang zu kirchlichen Ämter für homo- und bisexuelle sowie transsexuelle Geschwister.&lt;br /&gt;
Dazu möchte die Initiative in den [[Gemeinde]]n, bei den [[Amtsträger]]n und bei der [[Kirchenleitung]] durch Informationen Berührungsängste abbauen und Vorurteile beseitigen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://cms.regenbogen-nak.org/index.php?id=112&amp;amp;L=0 regenbogen-nak.org - Wer wir sind], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen-NAK_Treffen2014.JPG|thumb|300px|Gruppenfoto bei einem Treffen in Berlin, 2014]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen IKT.jpg|mini|rechts|Stand auf dem IKT in München]]&lt;br /&gt;
Regenbogen-NAK entstand 1999 in Bendorf bei Koblenz durch ein erstes Treffen von homosexuellen Mitgliedern der Neuapostolischen Kirche. Ihren Anfang fand die Gemeinschaft über eine Mailingliste. Nach dem ersten Treffen bekannten sich 23 Geschwister zur Gemeinschaft und gründeten damit die spätere Regenbogen-NAK. Nach Festlegung der Ziele und Wünsche sowie des Namens entstand eine Internetseite, und zahlreiche Treffen und Initiativen folgten. Seit 2002 ist die Gruppe in regelmäßigem Kontakt mit der Neuapostolischen Kirche. Hierbei wurde die Kirche durch das [[Gremium für besondere Angelegenheiten]] (GbA) vertreten, nachdem die Kontaktaufnahme mit der Projektgruppe Gegenwartsfragen gescheitert war und Stammapostel Richard Fehr das GbA als zuständig benannt hatte. Nach der Auflösung des GbA 2013 übernahm die Projektgruppe &amp;quot;Ehe, Familie, Konkubinat&amp;quot; diese Aufgabe bis zu ihrer Auflösung im Jahr 2017. Die größte Beachtung erfuhr die Gruppe beim [[Europa-Jugendtag 2009]] in Düsseldorf. Dort präsentierte sie sich mit einem beeindruckenden Stand in der Halle der [[Gebietskirche|Gebietskirchen]]. Ebenfalls 2009 fand das 10-jährige Jubiläum und 27. Treffen in Saarbrücken statt. Auch auf dem [[IKT2014|IKT]] in München hatte die Regenbogen-NAK einen Stand in der Olympiahalle unter dem Motto &amp;quot;All inclusive&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach langjähriger Diskussion und Vorbereitung wurde am 20. Oktober 2018 in Offenbach der Verein &amp;quot;Regenbogen-NAK e.V.&amp;quot; gegründet, welcher  am 17. Janaur 2019 eingetragen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Segensgebetsdebatte 2014===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausführlicher Artikel unter [[Segensgebetsdebatte 2014]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2014 wollte ein homosexuelles Paar der neuapostolischen Gemeinde Bad Zwischenhain das Angebot eines Segensgebets für ihre eingetragene Partnerschaft wahrnehmen. Drei Wochen vor dem geplanten Termin erhielt der zuständige Priester die Anweisung das Segensgebet nicht durchzuführen, da sich Gemeindemitglieder beschwert und sogar mit Austritt gedroht hätte, sollte ein Gebet stattfinden. Eine Klärung des Sachverhalts war auf Gemeinde- und Bezirksebene nicht möglich gewesen. Der Hauspriester des Paares gab infolge dessen sein Amt zurück. Kurze Zeit später veröffentlicht Bezirksapostel [[Rüdiger Krause]] ein Rundschreiben, in welchem er die &#039;&#039;Segensgebete&#039;&#039; zukünftig als &#039;&#039;Partnerschaftsgebete&#039;&#039; betitelt haben will und diese grundsätzlich nicht mehr in Kirchen stattfinden dürfen. Weiterhin dürfen solche Gebete nicht im Internet bekanntgegeben oder darüber berichtet werden. In seinem Schreiben verwies Bezirksapostel Krause darauf, dass &#039;&#039;&amp;quot;praktizierte Homosexualität&amp;quot;&#039;&#039; in der Neuapostolischen Kirche nicht gut geheißen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://cms.regenbogen-nak.org/index.php?id=812 regenbogen-nak.org - Rückschritte in der Haltung zur Homosexualität], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ereignisse und Reaktionen wurden erst Ende November 2014 bekannt, als die Regenbogen-NAK nach mehreren versuchten Klärungsgesprächen mit der Kirchenleitung keine Einigung erzielen konnte und die Geschehnisse auf ihrer Homepage und im Internet bekannt machte. Binnen weniger Stunden wurde die Meldung Hundertfach aufgerufen, so dass sogar der Webserver der Regenbogen-NAK mehrfach nicht erreichbar war. In den sozialen Netzwerken wurde heftige Kritik an der Arbeitsweise der Gemeinde-, Bezirks- und Gebietskirchenleitung geübt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.facebook.com/regenbogennak/photos/a.212621688891405.1073741828.201743953312512/388907977929441/?type=1 facebook.de - Berichterstattung und Posts auf facebook], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktuelle Situation==&lt;br /&gt;
Die Interessengemeinschaft präsentiert sich mit einem breiten Internetangebot in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Spanisch und Italienisch, durch regelmäßige Treffen, vorwiegend im mitteleuropäischen Raum, durch Berichte in offiziellen Kirchenzeitschriften der Neuapostolischen Kirche sowie zuletzt 2009 durch Messestände. Im Jahr 2010 fand in Kapstadt das erste Treffen der Gruppe auf afrikanischem Boden statt. Im Jahr 2014 war Regenbogen-NAK auf dem [[IKT 2014]] vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der [[BAVE]] am 20.03.2017 wurde beschlossen, die offizielle Stellungnahme von der Homepage der NAKI zu entfernen. Aufgehoben ist sie damit jedoch nicht, findet aber aktuell keine Anwendung. Die Lehrtätigkeit soll damit ermöglicht werden. Die Amtstätigkeit wurde vertagt bis zur Veröffentlichung des neuen Amtsverständnisses seitens der NAKI.&lt;br /&gt;
Die Gespräche zwischen NAK und Regenbogen-NAK sollen nun regionalisiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 17. Januar 2019 ist Regenbogen-NAK ein eingetragener Verein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gespräche mit der Neuapostolischen Kirche==&lt;br /&gt;
Regenbogen-NAK steht über die [[Projektgruppe]] &#039;&#039;Ehe, Familie, Konkubinat&#039;&#039; in Gesprächen mit der Neuapostolischen Kirche. Leitender Sprecher der Projektgruppe ist Bezirksapostel [[Michael Ehrich]], weitere Mitglieder sind [[Armin Brinkmann]], [[Markus Fehlbaum]], [[Wilfried Klingler]] und [[Wolfgang Nadolny]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Neuapostolische Kirche International berichtet rückblickend auf ein Treffen in der Projektgruppe im Dezember 2013:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Die Regenbogen-NAK forderte wiederum mit Nachdruck eine Überarbeitung sowohl der deutschen als auch insbesondere der englischen Fassung. Die Gesprächspartner waren sich einig, dass hier Handlungsbedarf besteht und wollen weitere Schritte einleiten. Zudem befasste sich die Runde intensiv mit der Frage, wie die Regenbogen-NAK noch enger an die Organisation der Kirche angeschlossen und in interne Prozesse einbezogen werden kann. ... Bezirksapostel Klingler resümierte die Entwicklung der letzten zehn Jahre damit, dass Regenbogen-NAK inzwischen ein fester Bestandteil der kirchlichen Arbeit geworden und eine vertrauensvolle und wertvolle Zusammenarbeit entstanden sei. Diese besondere Stellung der Gruppe wolle man von Seiten der Kirche auch in Zukunft fördern und unterstützen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nak.org/de/news/nak-international/article/18426/ nak.org - Neuer Ansprechpartner für Regenbogen-NAK], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem letzten gemeinsamen Treffen zwischen dem Sprecherteam und der PG EFK wurde schon angedeutet, dass es zukünftig keinen direkten Austausch mehr zwischen NAKI und Regenbogen-NAK geben wird. Dies wurde ebenfalls auf der BAVE im März 2017 beschlossen. Die Gespräche sollen nun auf Gebietskirchenebene stattfinden. Dies soll den direkten Dialog zwischen den Bezirksaposteln und der Regenbogen-NAK erleichtern. Die Befugnisse der einzelnen Bezirksapostel in Grundsatzfragen sind jedoch eingeschränkt, so dass einige Themen früher oder später wieder in einer [[BAV]] behandelt werden müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[http://www.regenbogen-nak.org Regenbogen-NAK Website]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.facebook.com/regenbogennak Regenbogen-NAK auf facebook]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Referenzen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Private Initiative]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Arne</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Regenbogen-NAK&amp;diff=27606</id>
		<title>Regenbogen-NAK</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Regenbogen-NAK&amp;diff=27606"/>
		<updated>2019-06-12T07:02:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Arne: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Regenbogen_2019.jpg|thumb|350px|Logo der Regenbogen-NAKe.V. seit 2019]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen-NAK_Logo.jpg|thumb|350px|Logo der Regenbogen-NAK bis 2019]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Regenbogen-NAK e.V.&#039;&#039;&#039; ist  eine private Interessengemeinschaft (seit 2019 eingetragener Verein) zu der schwule, lesbische, bisexuelle und transsexuelle Mitglieder der [[Neuapostolische Kirche| Neuapostolischen Kirche]] sowie Eltern, Partner und Freunde gehören. Die Gruppe ist in mehreren Ländern vertreten, vor allem in Mitteleuropa, Südamerika und in Südafrika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anliegen==&lt;br /&gt;
Die Regenbogen-NAK schafft ein Forum für homo- und bisexuelle sowie transsexuelle Christen, vorwiegend aus der Neuapostolischen Kirche. Auch Mitglieder anderer apostolischer Gemeinschaften sind vertreten. Die Initiative fördert Gemeinschaft, Solidarität und Gedankenaustausch. Außerdem setzen sich ihre Mitglieder dafür ein, dass sie ihren Glauben als vollwertige Gemeindemitglieder, unabhängig von ihrer sexueller Orientierung oder ihres geschlechtlichen Zugehörigkeitsgefühls leben können. Die Regenbogen-NAK möchte ein Bewusstsein dafür schaffen, dass die Liebe zwischen zwei Menschen gleichen Geschlechts vor Gott denselben Stellenwert hat wie die Liebe zwischen Mann und Frau. Außerdem will sie die Akzeptanz fördern für solche Gemeindemitglieder, die sich dem anderen Geschlecht zugehörig fühlen. Ein besonderes Anliegen der Gruppe ist die Verbesserung der [[Seelsorge]] an betroffenen [[Geschwister]]n durch die Seelsorger der Neuapostolischen Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich ist eines der Ziele die positive Bewertung gleichgeschlechtlicher Liebe durch die Neuapostolische Kirche (insbesondere eine Revision der [[Hausregeln für die Mitglieder der Neuapostolischen Kirche|Hausregeln]]) einschließlich der [[Segnung]] gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften und Zugang zu kirchlichen Ämter für homo- und bisexuelle sowie transsexuelle Geschwister.&lt;br /&gt;
Dazu möchte die Initiative in den [[Gemeinde]]n, bei den [[Amtsträger]]n und bei der [[Kirchenleitung]] durch Informationen Berührungsängste abbauen und Vorurteile beseitigen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://cms.regenbogen-nak.org/index.php?id=112&amp;amp;L=0 regenbogen-nak.org - Wer wir sind], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen-NAK_Treffen2014.JPG|thumb|300px|Gruppenfoto bei einem Treffen in Berlin, 2014]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen IKT.jpg|mini|rechts|Stand auf dem IKT in München]]&lt;br /&gt;
Regenbogen-NAK entstand 1999 in Bendorf bei Koblenz durch ein erstes Treffen von homosexuellen Mitgliedern der Neuapostolischen Kirche. Ihren Anfang fand die Gemeinschaft über eine Mailingliste. Nach dem ersten Treffen bekannten sich 23 Geschwister zur Gemeinschaft und gründeten damit die spätere Regenbogen-NAK. Nach Festlegung der Ziele und Wünsche sowie des Namens entstand eine Internetseite, und zahlreiche Treffen und Initiativen folgten. Seit 2002 ist die Gruppe in regelmäßigem Kontakt mit der Neuapostolischen Kirche. Hierbei wurde die Kirche durch das [[Gremium für besondere Angelegenheiten]] (GbA) vertreten, nachdem die Kontaktaufnahme mit der Projektgruppe Gegenwartsfragen gescheitert war und Stammapostel Richard Fehr das GbA als zuständig benannt hatte. Nach der Auflösung des GbA 2013 übernahm die Projektgruppe &amp;quot;Ehe, Familie, Konkubinat&amp;quot; diese Aufgabe bis zu ihrer Auflösung im Jahr 2017. Die größte Beachtung erfuhr die Gruppe beim [[Europa-Jugendtag 2009]] in Düsseldorf. Dort präsentierte sie sich mit einem beeindruckenden Stand in der Halle der [[Gebietskirche|Gebietskirchen]]. Ebenfalls 2009 fand das 10-jährige Jubiläum und 27. Treffen in Saarbrücken statt. Auch auf dem [[IKT2014|IKT]] in München hatte die Regenbogen-NAK einen Stand in der Olympiahalle unter dem Motto &amp;quot;All inclusive&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach langjähriger Diskussion und Vorbereitung wurde am 20. Oktober 2018 in Offenbach der Verein &amp;quot;Regenbogen-NAK e.V.&amp;quot; gegründet, welcher  am 17. Janaur 2019 eingetragen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Segensgebetsdebatte 2014===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausführlicher Artikel unter [[Segensgebetsdebatte 2014]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2014 wollte ein homosexuelles Paar der neuapostolischen Gemeinde Bad Zwischenhain das Angebot eines Segensgebets für ihre eingetragene Partnerschaft wahrnehmen. Drei Wochen vor dem geplanten Termin erhielt der zuständige Priester die Anweisung das Segensgebet nicht durchzuführen, da sich Gemeindemitglieder beschwert und sogar mit Austritt gedroht hätte, sollte ein Gebet stattfinden. Eine Klärung des Sachverhalts war auf Gemeinde- und Bezirksebene nicht möglich gewesen. Der Hauspriester des Paares gab infolge dessen sein Amt zurück. Kurze Zeit später veröffentlicht Bezirksapostel [[Rüdiger Krause]] ein Rundschreiben, in welchem er die &#039;&#039;Segensgebete&#039;&#039; zukünftig als &#039;&#039;Partnerschaftsgebete&#039;&#039; betitelt haben will und diese grundsätzlich nicht mehr in Kirchen stattfinden dürfen. Weiterhin dürfen solche Gebete nicht im Internet bekanntgegeben oder darüber berichtet werden. In seinem Schreiben verwies Bezirksapostel Krause darauf, dass &#039;&#039;&amp;quot;praktizierte Homosexualität&amp;quot;&#039;&#039; in der Neuapostolischen Kirche nicht gut geheißen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://cms.regenbogen-nak.org/index.php?id=812 regenbogen-nak.org - Rückschritte in der Haltung zur Homosexualität], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ereignisse und Reaktionen wurden erst Ende November 2014 bekannt, als die Regenbogen-NAK nach mehreren versuchten Klärungsgesprächen mit der Kirchenleitung keine Einigung erzielen konnte und die Geschehnisse auf ihrer Homepage und im Internet bekannt machte. Binnen weniger Stunden wurde die Meldung Hundertfach aufgerufen, so dass sogar der Webserver der Regenbogen-NAK mehrfach nicht erreichbar war. In den sozialen Netzwerken wurde heftige Kritik an der Arbeitsweise der Gemeinde-, Bezirks- und Gebietskirchenleitung geübt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.facebook.com/regenbogennak/photos/a.212621688891405.1073741828.201743953312512/388907977929441/?type=1 facebook.de - Berichterstattung und Posts auf facebook], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktuelle Situation==&lt;br /&gt;
Die Interessengemeinschaft präsentiert sich mit einem breiten Internetangebot in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Spanisch und Italienisch, durch regelmäßige Treffen, vorwiegend im mitteleuropäischen Raum, durch Berichte in offiziellen Kirchenzeitschriften der Neuapostolischen Kirche sowie zuletzt 2009 durch Messestände. Im Jahr 2010 fand in Kapstadt das erste Treffen der Gruppe auf afrikanischem Boden statt. Im Jahr 2014 war Regenbogen-NAK auf dem [[IKT 2014]] vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der [[BAVE]] am 20.03.2017 wurde beschlossen, die offizielle Stellungnahme von der Homepage der NAKI zu entfernen. Aufgehoben ist sie damit jedoch nicht, findet aber aktuell keine Anwendung. Die Lehrtätigkeit soll damit ermöglicht werden. Die Amtstätigkeit wurde vertagt bis zur Veröffentlichung des neuen Amtsverständnisses seitens der NAKI.&lt;br /&gt;
Die Gespräche zwischen NAK und Regenbogen-NAK sollen nun regionalisiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 17. Januar 2019 ist Regenbogen-NAK ein eingetragener Verein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gespräche mit der Neuapostolischen Kirche==&lt;br /&gt;
Regenbogen-NAK steht über die [[Projektgruppe]] &#039;&#039;Ehe, Familie, Konkubinat&#039;&#039; in Gesprächen mit der Neuapostolischen Kirche. Leitender Sprecher der Projektgruppe ist Bezirksapostel [[Michael Ehrich]], weitere Mitglieder sind [[Armin Brinkmann]], [[Markus Fehlbaum]], [[Wilfried Klingler]] und [[Wolfgang Nadolny]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Neuapostolische Kirche International berichtet rückblickend auf ein Treffen in der Projektgruppe im Dezember 2013:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Die Regenbogen-NAK forderte wiederum mit Nachdruck eine Überarbeitung sowohl der deutschen als auch insbesondere der englischen Fassung. Die Gesprächspartner waren sich einig, dass hier Handlungsbedarf besteht und wollen weitere Schritte einleiten. Zudem befasste sich die Runde intensiv mit der Frage, wie die Regenbogen-NAK noch enger an die Organisation der Kirche angeschlossen und in interne Prozesse einbezogen werden kann. ... Bezirksapostel Klingler resümierte die Entwicklung der letzten zehn Jahre damit, dass Regenbogen-NAK inzwischen ein fester Bestandteil der kirchlichen Arbeit geworden und eine vertrauensvolle und wertvolle Zusammenarbeit entstanden sei. Diese besondere Stellung der Gruppe wolle man von Seiten der Kirche auch in Zukunft fördern und unterstützen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nak.org/de/news/nak-international/article/18426/ nak.org - Neuer Ansprechpartner für Regenbogen-NAK], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem letzten gemeinsamen Treffen zwischen dem Sprecherteam und der PG EFK wurde schon angedeutet, dass es zukünftig keinen direkten Austausch mehr zwischen NAKI und Regenbogen-NAK geben wird. Dies wurde ebenfalls auf der BAVE im März 2017 beschlossen. Die Gespräche sollen nun auf Gebietskirchenebene stattfinden. Dies soll den direkten Dialog zwischen den Bezirksaposteln und der Regenbogen-NAK erleichtern. Die Befugnisse der einzelnen Bezirksapostel in Grundsatzfragen sind jedoch eingeschränkt, so dass einige Themen früher oder später wieder in einer [[BAV]] behandelt werden müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[http://www.regenbogen-nak.org Regenbogen-NAK Website]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.facebook.com/regenbogennak Regenbogen-NAK auf facebook]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Referenzen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Private Initiative]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Arne</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Datei:Regenbogen_2019.JPG&amp;diff=27605</id>
		<title>Datei:Regenbogen 2019.JPG</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Datei:Regenbogen_2019.JPG&amp;diff=27605"/>
		<updated>2019-06-12T06:59:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Arne: Regenbogen-NAK Logo 2019 mit Genehmigung von Regenbogen-NAK e.V.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Regenbogen-NAK Logo 2019 mit Genehmigung von Regenbogen-NAK e.V.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Arne</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Gr%C3%BCne_Route_(IJT)&amp;diff=27603</id>
		<title>Grüne Route (IJT)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Gr%C3%BCne_Route_(IJT)&amp;diff=27603"/>
		<updated>2019-06-07T17:30:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Arne: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Grüne Route&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;The green route&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Route 4&#039;&#039;&#039; war ein Fußweg vom Düsseldorfer Messegelände zum Eingang der Merkur-Arena während des [[IJT 2019|Internationalen Jugendtages 2019]] (IJT 2019) der [[NAK|Neuapostolischen Kirche]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Greenroute 1.jpeg|thumb|Wegweiser der Grünen Route]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Greenroute_2.jpeg|thumb|Grünes Armband, das zur Nutzung der Route &amp;quot;berechtigte&amp;quot;.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Während des IJTs führten aus Sicherheitsgründen vier verschiedene Fußwege vom Messegelände zu den Eingängen der Arena. Diese farblich markierten Routen hatten unterschiedliche Längen. Während die pinke Route mit rund 800m die kürzeste war, mussten Besucher auf der grünen Route insgesamt 2,4km zur Arena zurücklegen. Die Zugehörigkeit zu einer Route wurde mit der Anmeldung und der Vergabe der Eintrittskarten bestimmt. Farbliche Armbänder, die während des Jugendtages getragen werden mussten, wiesen auf die definierte Route hin. Viele hundert Helfer und Sicherheitspersonal, sogenannte Scouts, achteten sehr genau darauf, dass ein jeder auch exakt seine Route zur Arena lief. Abkürzungen oder ein Wechseln der Route waren nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Merkur-Arena war Austragungsort für die Großveranstaltungen während des Jugendtages, wie zum Beispiel der Eröffnungsveranstaltung, des Pop-Oratoriums oder der musikalischen Veranstaltung &#039;&#039;#HereThereEverywhere - Jesus Light In Us&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits am zweiten Tag der Veranstaltung entstanden in den sozialen Medien, zumeist auf Instagram (Hashtag: greenroute oder thegreenroute), die ersten Witze und Memes zur grünen Route. Außerdem erfanden einige Läufer der grünen Route Lieder und Sprechgesänge, die während der Tour gesungen wurden. Auch der Veranstalter selbst, die Neuapostolische Kirche, widmete der Route bereits nach kurzer Zeit einen eigenen Artikel auf ihrer IJT-Webseite. Darin schreibt Autorin Nicole Prestle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Auf dem Plan vom Messegelände ist die grüne Route gar nicht mehr ganz abgebildet. „Das liegt daran, dass sie über Köln führt“, witzeln einige. Gut: Ganz so schlimm ist es nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ijt2019.org/db/7736666/Aktuelles/Die-gruene-Route-oder-Ein-Weg-wird-zum-Gespraechsthema ijt2019.org - Die grüne Route], zuletzt abgerufen am 5.6.19&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Sonntag überraschte das [[Netzwerk Apostolische Geschichte]] die Läufer der grünen Route mit einem am [[Rollendes Harmonium|rollendem Harmonium]] gesungenen Lied.&lt;br /&gt;
Während der Veranstaltung etablierte sich der Begriff &amp;quot;Grüne Route&amp;quot; bei den jugendlichen Teilnehmern so als Synonym für eine lange Zeit oder einen langen Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Memes ==&lt;br /&gt;
Viele der folgenden Memes wurden bereits während des Jugendtages von bislang Unbekannten entlang der grünen Route aufgehangen und gingen auf Instagram viral.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
greenroute_3.png|Memes vom IJT 2019&lt;br /&gt;
greenroute_4.jpg|Memes vom IJT 2019&lt;br /&gt;
greenroute_5.jpg|Memes vom IJT 2019&lt;br /&gt;
greenroute_6.png|Memes vom IJT 2019&lt;br /&gt;
greenroute_7.jpg|Memes vom IJT 2019&lt;br /&gt;
greenrpoute_8.jpg|Memes vom IJT 2019&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Witze ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Warum ist Christus noch nicht erschienen? - Er kommt über die grüne Route!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Gottesdienst beginnt am Sonntag erst 11 Uhr - Der Stammapostel hat die grüne Route!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Jesus sagte: Ich bin der Weg! - Von Route vier hat er nichts gesagt!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liedtexte ==&lt;br /&gt;
=== Höret ein grüner Weg ===&lt;br /&gt;
Dieses Lied wurde von Mitgliedern des Netzwerks Apostolische Geschichte und weiteren spontanen Mitsängern am Sonntag vor und nach dem Gottesdienst mit dem Rollenden Harmonium an der grünen Route gesungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Höret ein grüner Weg - es ist dein Weg!&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nur eine grüne Tour, ist die Tortur.&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und nur ein grüner Scout, rettet was krank und irrt.&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Oh nur der grüne Weg, führt dich nach Haus&#039;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hier ist der Weg ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hier ist der Weg, der grüne Weg, der dich zum Schlafssal führt.&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wenn dich die Länge auch verwirrt, dann geh ihn unbeirrt, dann geh ihn unbeirrt.&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;O Wanderer komm, jetzt wird es Zeit! Wir pilgern Hand in Hand!&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dein Schlafsaal ist auch nicht mehr weit, da gibt´s nen Netzwerk-Stand, da gibt´s nen Netzwerk-Stand.&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die grünen Pfeile zeigen´s an, o folge ihnen gern!&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie führen uns die grüne Bahn, der Bulli ist nicht fern, der Bulli ist nicht fern.&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;O Wanderer komm, jetzt wird´s echt Zeit! Wir gehen Schritt für Schritt!&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dein Schlafsack ist doch nicht mehr weit, wir nehm&#039; ne Flasche Wasser mit, wir nehm&#039; ne Flasche Wasser mit.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einundzwanzigtausend liefen schon ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einundzwanzigtausend liefen schon, auf der grünen Route.&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einer war gerad nach Orange entflohn, da war ihm so froh zumute.&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Weit weg (weit weg) von dieser Fuß-Tortur, weit weg (weit weg) von dieser grünen Spur,&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;weit weg, doch ein Helfer sagte nur: Falsche Route, falsche Route,&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;musst den andern Weg doch gehn. Komm ich wird den Weg dir zeigen, musst auf grüne Pfeile sehn (nur sehn).&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einundzwanzigtausend liefen noch, (andre warn schon drinnen).&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Trugen geduldig ihr schweres Joch Und waren schier wie von Sinnen.&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie weit (wie weit) ist es denn noch? Die Socken man schon vom andern roch.&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein Helfer zu ihnen sprach dann doch: Grüne Route, grüne Route,&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dauert eben etwas lang. Kommt, nun glaubt mal an das Gute, irgendwann kommt ihr schon an (schon an).&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nur noch eine kleine Weile ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nur noch eine kleine Weile währet eure Pilgerzeit.&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auf der schönen grünen Meile ist der Weg gar nicht so weit.&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ist der IJT beendet, letzte Arbeit dann getan,&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wird auch morgen dem Verirrten noch gewiesen Ziel und Bahn.&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus der Jugend dieser Erde sind die Grünen nun erwählt,&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dass die Hall´ erfüllet werde mit den Läufern, die gequält.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Welch ein Jubel wird erschallen, wenn der letzte dann erscheint&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und der Pförtner dann die Frage: „Fehlt noch jemand?“ froh verneint&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Youtube ===&lt;br /&gt;
* [https://youtu.be/dIlLK_s8SIM youtube.com - An der grünen Route - Höret ein grüner Weg (IJT 2019)], zuletzt abgerufen am 5.6.19&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=jOTJuYnnrY0&amp;amp;feature=youtu.be youtube.com - The green line - die grüne Route], zuletzt abgerufen am 5.6.19&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=cxtdbAA71tY youtube.com - IJT IYC 2019 Grüne Route! green route], zuletzt abgerufen am 5.6.19&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=iRsifSE0qy4 youtube.com - IJT 2019 Grüne Route], zuletzt abgerufen am 5.6.19&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=kO9fBbHeZcM youtube.com - Route des IJT 2019], zuletzt abgerufen am 5.6.19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige ===&lt;br /&gt;
[https://www.ijt2019.org/db/7736666/Aktuelles/Die-gruene-Route-oder-Ein-Weg-wird-zum-Gespraechsthema ijt2019.org - Die grüne Route oder: Ein Weg wird zum Gesprächsthema], zuletzt abgerufen am 5.6.19&lt;br /&gt;
==Referenzen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Arne</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Gr%C3%BCne_Route_(IJT)&amp;diff=27602</id>
		<title>Grüne Route (IJT)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Gr%C3%BCne_Route_(IJT)&amp;diff=27602"/>
		<updated>2019-06-07T17:27:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Arne: Rechtschreibung korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Grüne Route&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;The green route&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Route 4&#039;&#039;&#039; war ein Fußweg vom Düsseldorfer Messegelände zum Eingang der Merkur-Arena während des [[IJT 2019|Internationalen Jugendtages 2019]] (IJT 2019) der [[NAK|Neuapostolischen Kirche]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Greenroute 1.jpeg|thumb|Wegweiser der Grünen Route]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Greenroute_2.jpeg|thumb|Grünes Armband, das zur Nutzung der Route &amp;quot;berechtigte&amp;quot;.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Während des IJTs führten aus Sicherheitsgründen vier verschiedene Fußwege vom Messegelände zu den Eingängen der Arena. Diese farblich markierten Routen hatten unterschiedliche Längen. Während die pinke Route mit rund 800m die kürzeste war, mussten Besucher auf der grünen Route insgesamt 2,4km zur Arena zurücklegen. Die Zugehörigkeit zu einer Route wurde mit der Anmeldung und der Vergabe der Eintrittskarten bestimmt. Farbliche Armbänder, die während des Jugendtages getragen werden mussten, wiesen auf die definierte Route hin. Viele hundert Helfer und Sicherheitspersonal, sogenannte Scouts, achteten sehr genau darauf, dass ein jeder auch exakt seine Route zur Arena lief. Abkürzungen oder ein Wechseln der Route waren nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Merkur-Arena war Austragungsort für die Großveranstaltungen während des Jugendtages, wie zum Beispiel der Eröffnungsveranstaltung, des Pop-Oratoriums oder der musikalischen Veranstaltung &#039;&#039;#HereThereEverywhere - Jesus Light In Us&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits am zweiten Tag der Veranstaltung entstanden in den sozialen Medien, zumeist auf Instagram (Hashtag: greenroute oder thegreenroute), die ersten Witze und Memes zur grünen Route. Außerdem erfanden einige Läufer der grünen Route Lieder und Sprechgesänge, die während der Tour gesungen wurden. Auch der Veranstalter selbst, die Neuapostolische Kirche, widmete der Route bereits nach kurzer Zeit einen eigenen Artikel auf ihrer IJT-Webseite. Darin schreibt Autorin Nicole Prestle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Auf dem Plan vom Messegelände ist die grüne Route gar nicht mehr ganz abgebildet. „Das liegt daran, dass sie über Köln führt“, witzeln einige. Gut: Ganz so schlimm ist es nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ijt2019.org/db/7736666/Aktuelles/Die-gruene-Route-oder-Ein-Weg-wird-zum-Gespraechsthema ijt2019.org - Die grüne Route], zuletzt abgerufen am 5.6.19&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Sonntag überraschte das [[Netzwerk Apostolische Geschichte]] die Läufer der grünen Route mit einem am [[Rollendes Harmonium|rollendem Harmonium]] gesungenen Lied.&lt;br /&gt;
Während der Veranstaltung etablierte sich der Begriff &amp;quot;Grüne Route&amp;quot; bei den jugendlichen Teilnehmern so als Synonym für eine lange Zeit oder einen langen Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Memes ==&lt;br /&gt;
Viele der folgenden Memes wurden bereits während des Jugendtages von bislang Unbekannten entlang der grünen Route aufgehangen und gingen auf Instagram viral.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
greenroute_3.png|Memes vom IJT 2019&lt;br /&gt;
greenroute_4.jpg|Memes vom IJT 2019&lt;br /&gt;
greenroute_5.jpg|Memes vom IJT 2019&lt;br /&gt;
greenroute_6.png|Memes vom IJT 2019&lt;br /&gt;
greenroute_7.jpg|Memes vom IJT 2019&lt;br /&gt;
greenrpoute_8.jpg|Memes vom IJT 2019&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Witze ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Warum ist Christus noch nicht erschienen? - Er kommt über die grüne Route!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Gottesdienst beginnt am Sonntag erst 11 Uhr - Der Stammapostel hat die grüne Route!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Jesus sagte: Ich bin der Weg! - Von Route vier hat er nichts gesagt!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liedtexte ==&lt;br /&gt;
=== Höret ein grüner Weg ===&lt;br /&gt;
Dieses Lied wurde von Mitgliedern des Netzwerks Apostolische Geschichte und weiteren spontanen Mitsängern am Sonntag vor und nach dem Gottesdienst mit dem Rollenden Harmonium an der grünen Route gesungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Höret ein grüner Weg - es ist dein Weg!&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nur eine grüne Tour, ist die Tortur.&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und nur ein grüner Scout, rettet was krank und irrt.&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Oh nur der grüne Weg, führt dich nach Haus&#039;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hier ist der Weg ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hier ist der Weg, der grüne Weg, der dich zum Schlafssal führt.&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wenn dich die Länge auch verwirrt, dann geh ihn unbeirrt, dann geh ihn unbeirrt.&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;O Wanderer komm, jetzt wird es Zeit! Wir pilgern Hand in Hand!&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dein Schlafsaal ist auch nicht mehr weit, da gibt´s nen Netzwerk-Stand, da gibt´s nen Netzwerk-Stand.&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die grünen Pfeile zeigen´s an, o folge ihnen gern!&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie führen uns die grüne Bahn, der Bulli ist nicht fern, der Bulli ist nicht fern.&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;O Wanderer komm, jetzt wird´s echt Zeit! Wir gehen Schritt für Schritt!&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dein Schlafsack ist doch nicht mehr weit, wir nehm&#039; ne Flasche Wasser mit, wir nehm&#039; ne Flasche Wasser mit.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einundzwanzigtausend liefen schon ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einundzwanzigtausend liefen schon, auf der grünen Route.&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einer war gerad nach Orange entflohn, da war ihm so froh zumute.&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Weit weg (weit weg) von dieser Fuß-Tortur, weit weg (weit weg) von dieser grünen Spur,&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;weit weg, doch ein Helfer sagte nur: Falsche Route, falsche Route,&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;musst den andern Weg doch gehn. Komm ich wird den Weg dir zeigen, musst auf grüne Pfeile sehn (nur sehn).&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einundzwanzigtausend liefen noch, (andre warn schon drinnen).&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Trugen geduldig ihr schweres Joch Und waren schier wie von Sinnen.&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie weit (wie weit) ist es denn noch? Die Socken man schon vom andern roch.&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein Helfer zu ihnen sprach dann doch: Grüne Route, grüne Route,&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dauert eben etwas lang. Kommt, nun glaubt mal an das Gute, irgendwann kommt ihr schon an (schon an).&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nur noch eine kleine Weile ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nur noch eine kleine Weile währet eure Pilgerzeit.&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auf der schönen grünen Meile ist der Weg gar nicht so weit.&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ist der IJT beendet, letzte Arbeit dann getan,&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wird auch morgen dem Verirrten noch gewiesen Ziel und Bahn.&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus der Jugend dieser Erde sind die Grünen nun erwählt,&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dass die Hall´ erfüllet werde mit den Läufern, die gequält.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Welch ein Jubel wird erschallen, wenn der letzte dann erscheint&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und der Pförtner dann die Frage: „Fehlt noch jemand?“ froh verneint&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Youtube ===&lt;br /&gt;
* [https://youtu.be/dIlLK_s8SIM youtube.com - An der grünen Route - Höret ein grüner Weg (IJT 2019)], zuletzt abgerufen am 5.6.19&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=jOTJuYnnrY0&amp;amp;feature=youtu.be youtube.com - The green line - die grüne Route], zuletzt abgerufen am 5.6.19&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=cxtdbAA71tY youtube.com - IJT IYC 2019 Grüne Route! green route], zuletzt abgerufen am 5.6.19&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=iRsifSE0qy4 youtube.com - IJT 2019 Grüne Route], zuletzt abgerufen am 5.6.19&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=kO9fBbHeZcM youtube.com - Route des IJT 2019], zuletzt abgerufen am 5.6.19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige ===&lt;br /&gt;
[https://www.ijt2019.org/db/7736666/Aktuelles/Die-gruene-Route-oder-Ein-Weg-wird-zum-Gespraechsthema ijt2019.org - Die grüne Route oder: Ein Weg wird zum Gesprächsthema], zuletzt abgerufen am 5.6.19&lt;br /&gt;
==Referenzen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Arne</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Regenbogen-NAK&amp;diff=27457</id>
		<title>Regenbogen-NAK</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Regenbogen-NAK&amp;diff=27457"/>
		<updated>2019-01-20T18:36:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Arne: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Regenbogen-NAK_Logo.jpg|thumb|350px|Logo der Regenbogen-NAK]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Regenbogen-NAK e.V.&#039;&#039;&#039; ist  eine private Interessengemeinschaft (seit 2019 eingetragener Verein) zu der schwule, lesbische, bisexuelle und transsexuelle Mitglieder der [[Neuapostolische Kirche| Neuapostolischen Kirche]] sowie Eltern, Partner und Freunde gehören. Die Gruppe ist in mehreren Ländern vertreten, vor allem in Mitteleuropa, Südamerika und in Südafrika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anliegen==&lt;br /&gt;
Die Regenbogen-NAK schafft ein Forum für homo- und bisexuelle sowie transsexuelle Christen, vorwiegend aus der Neuapostolischen Kirche. Auch Mitglieder anderer apostolischer Gemeinschaften sind vertreten. Die Initiative fördert Gemeinschaft, Solidarität und Gedankenaustausch. Außerdem setzen sich ihre Mitglieder dafür ein, dass sie ihren Glauben als vollwertige Gemeindemitglieder, unabhängig von ihrer sexueller Orientierung oder ihres geschlechtlichen Zugehörigkeitsgefühls leben können. Die Regenbogen-NAK möchte ein Bewusstsein dafür schaffen, dass die Liebe zwischen zwei Menschen gleichen Geschlechts vor Gott denselben Stellenwert hat wie die Liebe zwischen Mann und Frau. Außerdem will sie die Akzeptanz fördern für solche Gemeindemitglieder, die sich dem anderen Geschlecht zugehörig fühlen. Ein besonderes Anliegen der Gruppe ist die Verbesserung der [[Seelsorge]] an betroffenen [[Geschwister]]n durch die Seelsorger der Neuapostolischen Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich ist eines der Ziele die positive Bewertung gleichgeschlechtlicher Liebe durch die Neuapostolische Kirche (insbesondere eine Revision der [[Hausregeln für die Mitglieder der Neuapostolischen Kirche|Hausregeln]]) einschließlich der [[Segnung]] gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften und Zugang zu kirchlichen Ämter für homo- und bisexuelle sowie transsexuelle Geschwister.&lt;br /&gt;
Dazu möchte die Initiative in den [[Gemeinde]]n, bei den [[Amtsträger]]n und bei der [[Kirchenleitung]] durch Informationen Berührungsängste abbauen und Vorurteile beseitigen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://cms.regenbogen-nak.org/index.php?id=112&amp;amp;L=0 regenbogen-nak.org - Wer wir sind], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen-NAK_Treffen2014.JPG|thumb|300px|Gruppenfoto bei einem Treffen in Berlin, 2014]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen IKT.jpg|mini|rechts|Stand auf dem IKT in München]]&lt;br /&gt;
Regenbogen-NAK entstand 1999 in Bendorf bei Koblenz durch ein erstes Treffen von homosexuellen Mitgliedern der Neuapostolischen Kirche. Ihren Anfang fand die Gemeinschaft über eine Mailingliste. Nach dem ersten Treffen bekannten sich 23 Geschwister zur Gemeinschaft und gründeten damit die spätere Regenbogen-NAK. Nach Festlegung der Ziele und Wünsche sowie des Namens entstand eine Internetseite, und zahlreiche Treffen und Initiativen folgten. Seit 2002 ist die Gruppe in regelmäßigem Kontakt mit der Neuapostolischen Kirche. Hierbei wurde die Kirche durch das [[Gremium für besondere Angelegenheiten]] (GbA) vertreten, nachdem die Kontaktaufnahme mit der Projektgruppe Gegenwartsfragen gescheitert war und Stammapostel Richard Fehr das GbA als zuständig benannt hatte. Nach der Auflösung des GbA 2013 übernahm die Projektgruppe &amp;quot;Ehe, Familie, Konkubinat&amp;quot; diese Aufgabe bis zu ihrer Auflösung im Jahr 2017. Die größte Beachtung erfuhr die Gruppe beim [[Europa-Jugendtag 2009]] in Düsseldorf. Dort präsentierte sie sich mit einem beeindruckenden Stand in der Halle der [[Gebietskirche|Gebietskirchen]]. Ebenfalls 2009 fand das 10-jährige Jubiläum und 27. Treffen in Saarbrücken statt. Auch auf dem [[IKT2014|IKT]] in München hatte die Regenbogen-NAK einen Stand in der Olympiahalle unter dem Motto &amp;quot;All inclusive&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach langjähriger Diskussion und Vorbereitung wurde am 20. Oktober 2018 in Offenbach der Verein &amp;quot;Regenbogen-NAK e.V.&amp;quot; gegründet, welcher  am 17. Janaur 2019 eingetragen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Segensgebetsdebatte 2014===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausführlicher Artikel unter [[Segensgebetsdebatte 2014]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2014 wollte ein homosexuelles Paar der neuapostolischen Gemeinde Bad Zwischenhain das Angebot eines Segensgebets für ihre eingetragene Partnerschaft wahrnehmen. Drei Wochen vor dem geplanten Termin erhielt der zuständige Priester die Anweisung das Segensgebet nicht durchzuführen, da sich Gemeindemitglieder beschwert und sogar mit Austritt gedroht hätte, sollte ein Gebet stattfinden. Eine Klärung des Sachverhalts war auf Gemeinde- und Bezirksebene nicht möglich gewesen. Der Hauspriester des Paares gab infolge dessen sein Amt zurück. Kurze Zeit später veröffentlicht Bezirksapostel [[Rüdiger Krause]] ein Rundschreiben, in welchem er die &#039;&#039;Segensgebete&#039;&#039; zukünftig als &#039;&#039;Partnerschaftsgebete&#039;&#039; betitelt haben will und diese grundsätzlich nicht mehr in Kirchen stattfinden dürfen. Weiterhin dürfen solche Gebete nicht im Internet bekanntgegeben oder darüber berichtet werden. In seinem Schreiben verwies Bezirksapostel Krause darauf, dass &#039;&#039;&amp;quot;praktizierte Homosexualität&amp;quot;&#039;&#039; in der Neuapostolischen Kirche nicht gut geheißen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://cms.regenbogen-nak.org/index.php?id=812 regenbogen-nak.org - Rückschritte in der Haltung zur Homosexualität], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ereignisse und Reaktionen wurden erst Ende November 2014 bekannt, als die Regenbogen-NAK nach mehreren versuchten Klärungsgesprächen mit der Kirchenleitung keine Einigung erzielen konnte und die Geschehnisse auf ihrer Homepage und im Internet bekannt machte. Binnen weniger Stunden wurde die Meldung Hundertfach aufgerufen, so dass sogar der Webserver der Regenbogen-NAK mehrfach nicht erreichbar war. In den sozialen Netzwerken wurde heftige Kritik an der Arbeitsweise der Gemeinde-, Bezirks- und Gebietskirchenleitung geübt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.facebook.com/regenbogennak/photos/a.212621688891405.1073741828.201743953312512/388907977929441/?type=1 facebook.de - Berichterstattung und Posts auf facebook], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktuelle Situation==&lt;br /&gt;
Die Interessengemeinschaft präsentiert sich mit einem breiten Internetangebot in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Spanisch und Italienisch, durch regelmäßige Treffen, vorwiegend im mitteleuropäischen Raum, durch Berichte in offiziellen Kirchenzeitschriften der Neuapostolischen Kirche sowie zuletzt 2009 durch Messestände. Im Jahr 2010 fand in Kapstadt das erste Treffen der Gruppe auf afrikanischem Boden statt. Im Jahr 2014 war Regenbogen-NAK auf dem [[IKT 2014]] vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der [[BAVE]] am 20.03.2017 wurde beschlossen, die offizielle Stellungnahme von der Homepage der NAKI zu entfernen. Aufgehoben ist sie damit jedoch nicht, findet aber aktuell keine Anwendung. Die Lehrtätigkeit soll damit ermöglicht werden. Die Amtstätigkeit wurde vertagt bis zur Veröffentlichung des neuen Amtsverständnisses seitens der NAKI.&lt;br /&gt;
Die Gespräche zwischen NAK und Regenbogen-NAK sollen nun regionalisiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 17. Januar 2019 ist Regenbogen-NAK ein eingetragener Verein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gespräche mit der Neuapostolischen Kirche==&lt;br /&gt;
Regenbogen-NAK steht über die [[Projektgruppe]] &#039;&#039;Ehe, Familie, Konkubinat&#039;&#039; in Gesprächen mit der Neuapostolischen Kirche. Leitender Sprecher der Projektgruppe ist Bezirksapostel [[Michael Ehrich]], weitere Mitglieder sind [[Armin Brinkmann]], [[Markus Fehlbaum]], [[Wilfried Klingler]] und [[Wolfgang Nadolny]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Neuapostolische Kirche International berichtet rückblickend auf ein Treffen in der Projektgruppe im Dezember 2013:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Die Regenbogen-NAK forderte wiederum mit Nachdruck eine Überarbeitung sowohl der deutschen als auch insbesondere der englischen Fassung. Die Gesprächspartner waren sich einig, dass hier Handlungsbedarf besteht und wollen weitere Schritte einleiten. Zudem befasste sich die Runde intensiv mit der Frage, wie die Regenbogen-NAK noch enger an die Organisation der Kirche angeschlossen und in interne Prozesse einbezogen werden kann. ... Bezirksapostel Klingler resümierte die Entwicklung der letzten zehn Jahre damit, dass Regenbogen-NAK inzwischen ein fester Bestandteil der kirchlichen Arbeit geworden und eine vertrauensvolle und wertvolle Zusammenarbeit entstanden sei. Diese besondere Stellung der Gruppe wolle man von Seiten der Kirche auch in Zukunft fördern und unterstützen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nak.org/de/news/nak-international/article/18426/ nak.org - Neuer Ansprechpartner für Regenbogen-NAK], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem letzten gemeinsamen Treffen zwischen dem Sprecherteam und der PG EFK wurde schon angedeutet, dass es zukünftig keinen direkten Austausch mehr zwischen NAKI und Regenbogen-NAK geben wird. Dies wurde ebenfalls auf der BAVE im März 2017 beschlossen. Die Gespräche sollen nun auf Gebietskirchenebene stattfinden. Dies soll den direkten Dialog zwischen den Bezirksaposteln und der Regenbogen-NAK erleichtern. Die Befugnisse der einzelnen Bezirksapostel in Grundsatzfragen sind jedoch eingeschränkt, so dass einige Themen früher oder später wieder in einer [[BAV]] behandelt werden müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[http://www.regenbogen-nak.org Regenbogen-NAK Website]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.facebook.com/regenbogennak Regenbogen-NAK auf facebook]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Referenzen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Private Initiative]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Arne</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Regenbogen-NAK&amp;diff=27456</id>
		<title>Regenbogen-NAK</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Regenbogen-NAK&amp;diff=27456"/>
		<updated>2019-01-20T18:35:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Arne: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Regenbogen-NAK_Logo.jpg|thumb|350px|Logo der Regenbogen-NAK]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Regenbogen-NAK e.V.&#039;&#039;&#039; ist  eine private Interessengemeinschaft (seit 2019 eingetragener Verein) zu der schwule, lesbische, bisexuelle und transsexuelle Mitglieder der [[Neuapostolische Kirche| Neuapostolischen Kirche]] sowie Eltern, Partner und Freunde gehören. Die Gruppe ist in mehreren Ländern vertreten, vor allem in Mitteleuropa, Südamerika und in Südafrika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anliegen==&lt;br /&gt;
Die Regenbogen-NAK schafft ein Forum für homo- und bisexuelle sowie transsexuelle Christen, vorwiegend aus der Neuapostolischen Kirche. Auch Mitglieder anderer apostolischer Gemeinschaften sind vertreten. Die Initiative fördert Gemeinschaft, Solidarität und Gedankenaustausch. Außerdem setzen sich ihre Mitglieder dafür ein, dass sie ihren Glauben als vollwertige Gemeindemitglieder, unabhängig von ihrer sexueller Orientierung oder ihres geschlechtlichen Zugehörigkeitsgefühls leben können. Die Regenbogen-NAK möchte ein Bewusstsein dafür schaffen, dass die Liebe zwischen zwei Menschen gleichen Geschlechts vor Gott denselben Stellenwert hat wie die Liebe zwischen Mann und Frau. Außerdem will sie die Akzeptanz fördern für solche Gemeindemitglieder, die sich dem anderen Geschlecht zugehörig fühlen. Ein besonderes Anliegen der Gruppe ist die Verbesserung der [[Seelsorge]] an betroffenen [[Geschwister]]n durch die Seelsorger der Neuapostolischen Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich ist eines der Ziele die positive Bewertung gleichgeschlechtlicher Liebe durch die Neuapostolische Kirche (insbesondere eine Revision der [[Hausregeln für die Mitglieder der Neuapostolischen Kirche|Hausregeln]]) einschließlich der [[Segnung]] gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften und Zugang zu kirchlichen Ämter für homo- und bisexuelle sowie transsexuelle Geschwister.&lt;br /&gt;
Dazu möchte die Initiative in den [[Gemeinde]]n, bei den [[Amtsträger]]n und bei der [[Kirchenleitung]] durch Informationen Berührungsängste abbauen und Vorurteile beseitigen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://cms.regenbogen-nak.org/index.php?id=112&amp;amp;L=0 regenbogen-nak.org - Wer wir sind], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen-NAK_Treffen2014.JPG|thumb|300px|Gruppenfoto bei einem Treffen in Berlin, 2014]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen IKT.jpg|mini|rechts|Stand auf dem IKT in München]]&lt;br /&gt;
Regenbogen-NAK entstand 1999 in Bendorf bei Koblenz durch ein erstes Treffen von homosexuellen Mitgliedern der Neuapostolischen Kirche. Ihren Anfang fand die Gemeinschaft über eine Mailingliste. Nach dem ersten Treffen bekannten sich 23 Geschwister zur Gemeinschaft und gründeten damit die spätere Regenbogen-NAK. Nach Festlegung der Ziele und Wünsche sowie des Namens entstand eine Internetseite, und zahlreiche Treffen und Initiativen folgten. Seit 2002 ist die Gruppe in regelmäßigem Kontakt mit der Neuapostolischen Kirche. Hierbei wurde die Kirche durch das [[Gremium für besondere Angelegenheiten]] (GbA) vertreten, nachdem die Kontaktaufnahme mit der Projektgruppe Gegenwartsfragen gescheitert war und Stammapostel Richard Fehr das GbA als zuständig benannt hatte. Nach der Auflösung des GbA 2013 übernahm die Projektgruppe &amp;quot;Ehe, Familie, Konkubinat&amp;quot; diese Aufgabe bis zu ihrer Auflösung im Jahr 2017. Die größte Beachtung erfuhr die Gruppe beim [[Europa-Jugendtag 2009]] in Düsseldorf. Dort präsentierte sie sich mit einem beeindruckenden Stand in der Halle der [[Gebietskirche|Gebietskirchen]]. Ebenfalls 2009 fand das 10-jährige Jubiläum und 27. Treffen in Saarbrücken statt. Auch auf dem [[IKT2014|IKT]] in München hatte die Regenbogen-NAK einen Stand in der Olympiahalle unter dem Motto &amp;quot;All inclusive&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach langjähriger Diskussion und Vorbereitung wurde am 20. Oktober 2018 in Offenbach der Verein &amp;quot;Regenbogen-NAK e.V.&amp;quot; gegründet, welcher  am 17. Janaur 2019 eingetragen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Segensgebetsdebatte 2014===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausführlicher Artikel unter [[Segensgebetsdebatte 2014]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2014 wollte ein homosexuelles Paar der neuapostolischen Gemeinde Bad Zwischenhain das Angebot eines Segensgebets für ihre eingetragene Partnerschaft wahrnehmen. Drei Wochen vor dem geplanten Termin erhielt der zuständige Priester die Anweisung das Segensgebet nicht durchzuführen, da sich Gemeindemitglieder beschwert und sogar mit Austritt gedroht hätte, sollte ein Gebet stattfinden. Eine Klärung des Sachverhalts war auf Gemeinde- und Bezirksebene nicht möglich gewesen. Der Hauspriester des Paares gab infolge dessen sein Amt zurück. Kurze Zeit später veröffentlicht Bezirksapostel [[Rüdiger Krause]] ein Rundschreiben, in welchem er die &#039;&#039;Segensgebete&#039;&#039; zukünftig als &#039;&#039;Partnerschaftsgebete&#039;&#039; betitelt haben will und diese grundsätzlich nicht mehr in Kirchen stattfinden dürfen. Weiterhin dürfen solche Gebete nicht im Internet bekanntgegeben oder darüber berichtet werden. In seinem Schreiben verwies Bezirksapostel Krause darauf, dass &#039;&#039;&amp;quot;praktizierte Homosexualität&amp;quot;&#039;&#039; in der Neuapostolischen Kirche nicht gut geheißen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://cms.regenbogen-nak.org/index.php?id=812 regenbogen-nak.org - Rückschritte in der Haltung zur Homosexualität], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ereignisse und Reaktionen wurden erst Ende November 2014 bekannt, als die Regenbogen-NAK nach mehreren versuchten Klärungsgesprächen mit der Kirchenleitung keine Einigung erzielen konnte und die Geschehnisse auf ihrer Homepage und im Internet bekannt machte. Binnen weniger Stunden wurde die Meldung Hundertfach aufgerufen, so dass sogar der Webserver der Regenbogen-NAK mehrfach nicht erreichbar war. In den sozialen Netzwerken wurde heftige Kritik an der Arbeitsweise der Gemeinde-, Bezirks- und Gebietskirchenleitung geübt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.facebook.com/regenbogennak/photos/a.212621688891405.1073741828.201743953312512/388907977929441/?type=1 facebook.de - Berichterstattung und Posts auf facebook], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktuelle Situation==&lt;br /&gt;
Die Interessengemeinschaft präsentiert sich mit einem breiten Internetangebot in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Spanisch und Italienisch, durch regelmäßige Treffen, vorwiegend im mitteleuropäischen Raum, durch Berichte in offiziellen Kirchenzeitschriften der Neuapostolischen Kirche sowie zuletzt 2009 durch Messestände. Im Jahr 2010 fand in Kapstadt das erste Treffen der Gruppe auf afrikanischem Boden statt. Im Jahr 2014 war Regenbogen-NAK auf dem [[IKT 2014]] vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der [[BAVE]] am 20.03.2017 wurde beschlossen, die offizielle Stellungnahme von der Homepage der NAKI zu entfernen. Aufgehoben ist sie damit jedoch nicht, findet aber aktuell keine Anwendung. Die Lehrtätigkeit soll damit ermöglicht werden. Die Amtstätigkeit wurde vertagt bis zur Veröffentlichung des neuen Amtsverständnisses seitens der NAKI.&lt;br /&gt;
Die Gespräche zwischen NAK und Regenbogen-NAK sollen nun regionalisiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 17. Januar 2019 ist Regenbogen-NAK ein eingetragener Verein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gespräche mit der Neuapostolischen Kirche==&lt;br /&gt;
Regenbogen-NAK steht über die [[Projektgruppe]] &#039;&#039;Ehe, Familie, Konkubinat&#039;&#039; in Gesprächen mit der Neuapostolischen Kirche. Leitender Sprecher der Projektgruppe ist Bezirksapostel [[Michael Ehrich]], weitere Mitglieder sind [[Armin Brinkmann]], [[Markus Fehlbaum]], [[Wilfried Klingler]] und [[Wolfgang Nadolny]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Neuapostolische Kirche International berichtet rückblickend auf ein Treffen in der Projektgruppe im Dezember 2013:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Die Regenbogen-NAK forderte wiederum mit Nachdruck eine Überarbeitung sowohl der deutschen als auch insbesondere der englischen Fassung. Die Gesprächspartner waren sich einig, dass hier Handlungsbedarf besteht und wollen weitere Schritte einleiten. Zudem befasste sich die Runde intensiv mit der Frage, wie die Regenbogen-NAK noch enger an die Organisation der Kirche angeschlossen und in interne Prozesse einbezogen werden kann. ... Bezirksapostel Klingler resümierte die Entwicklung der letzten zehn Jahre damit, dass Regenbogen-NAK inzwischen ein fester Bestandteil der kirchlichen Arbeit geworden und eine vertrauensvolle und wertvolle Zusammenarbeit entstanden sei. Diese besondere Stellung der Gruppe wolle man von Seiten der Kirche auch in Zukunft fördern und unterstützen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nak.org/de/news/nak-international/article/18426/ nak.org - Neuer Ansprechpartner für Regenbogen-NAK], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem letzten gemeinsamen Treffen zwischen dem Sprecherteam und der PG EFK wurde schon angedeutet, dass es zukünftig keinen direkten Austausch mehr zwischen NAKI und Regenbogen-NAK geben wird. Dies wurde ebenfalls auf der BAVE im März 2017 beschlossen. Die Gespräche sollen nun auf Gebietskirchenebene stattfinden. Dies soll den direkten Dialog zwischen den Bezirksaposteln und der Regenbogen-NAK erleichtern. Die Befugnisse der einzelnen Bezirksapostel in Grundsatzfragen sind jedoch eingeschränkt, so dass einige Themen früher oder später wieder in einer [[BAV]] behandelt werden müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[http://www.regenbogen-nak.org Regenbogen-NAK Website]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Referenzen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Private Initiative]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Arne</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Regenbogen-NAK&amp;diff=27455</id>
		<title>Regenbogen-NAK</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Regenbogen-NAK&amp;diff=27455"/>
		<updated>2019-01-20T18:34:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Arne: Verein&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Regenbogen-NAK_Logo.jpg|thumb|350px|Logo der Regenbogen-NAK]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Regenbogen-NAK e.V.&#039;&#039;&#039; ist  eine private Interessengemeinschaft (seit 2019 eingetragener Verein) zu der schwule, lesbische, bisexuelle und transsexuelle Mitglieder der [[Neuapostolische Kirche| Neuapostolischen Kirche]] sowie Eltern, Partner und Freunde gehören. Die Gruppe ist in mehreren Ländern vertreten, vor allem in Mitteleuropa, Südamerika und in Südafrika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anliegen==&lt;br /&gt;
Die Regenbogen-NAK schafft ein Forum für homo- und bisexuelle sowie transsexuelle Christen, vorwiegend aus der Neuapostolischen Kirche. Auch Mitglieder anderer apostolischer Gemeinschaften sind vertreten. Die Initiative fördert Gemeinschaft, Solidarität und Gedankenaustausch. Außerdem setzen sich ihre Mitglieder dafür ein, dass sie ihren Glauben als vollwertige Gemeindemitglieder, unabhängig von ihrer sexueller Orientierung oder ihres geschlechtlichen Zugehörigkeitsgefühls leben können. Die Regenbogen-NAK möchte ein Bewusstsein dafür schaffen, dass die Liebe zwischen zwei Menschen gleichen Geschlechts vor Gott denselben Stellenwert hat wie die Liebe zwischen Mann und Frau. Außerdem will sie die Akzeptanz fördern für solche Gemeindemitglieder, die sich dem anderen Geschlecht zugehörig fühlen. Ein besonderes Anliegen der Gruppe ist die Verbesserung der [[Seelsorge]] an betroffenen [[Geschwister]]n durch die Seelsorger der Neuapostolischen Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich ist eines der Ziele die positive Bewertung gleichgeschlechtlicher Liebe durch die Neuapostolische Kirche (insbesondere eine Revision der [[Hausregeln für die Mitglieder der Neuapostolischen Kirche|Hausregeln]]) einschließlich der [[Segnung]] gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften und Zugang zu kirchlichen Ämter für homo- und bisexuelle sowie transsexuelle Geschwister.&lt;br /&gt;
Dazu möchte die Initiative in den [[Gemeinde]]n, bei den [[Amtsträger]]n und bei der [[Kirchenleitung]] durch Informationen Berührungsängste abbauen und Vorurteile beseitigen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://cms.regenbogen-nak.org/index.php?id=112&amp;amp;L=0 regenbogen-nak.org - Wer wir sind], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen-NAK_Treffen2014.JPG|thumb|300px|Gruppenfoto bei einem Treffen in Berlin, 2014]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen IKT.jpg|mini|rechts|Stand auf dem IKT in München]]&lt;br /&gt;
Regenbogen-NAK entstand 1999 in Bendorf bei Koblenz durch ein erstes Treffen von homosexuellen Mitgliedern der Neuapostolischen Kirche. Ihren Anfang fand die Gemeinschaft über eine Mailingliste. Nach dem ersten Treffen bekannten sich 23 Geschwister zur Gemeinschaft und gründeten damit die spätere Regenbogen-NAK. Nach Festlegung der Ziele und Wünsche sowie des Namens entstand eine Internetseite, und zahlreiche Treffen und Initiativen folgten. Seit 2002 ist die Gruppe in regelmäßigem Kontakt mit der Neuapostolischen Kirche. Hierbei wurde die Kirche durch das [[Gremium für besondere Angelegenheiten]] (GbA) vertreten, nachdem die Kontaktaufnahme mit der Projektgruppe Gegenwartsfragen gescheitert war und Stammapostel Richard Fehr das GbA als zuständig benannt hatte. Nach der Auflösung des GbA 2013 übernahm die Projektgruppe &amp;quot;Ehe, Familie, Konkubinat&amp;quot; diese Aufgabe bis zu ihrer Auflösung im Jahr 2017. Die größte Beachtung erfuhr die Gruppe beim [[Europa-Jugendtag 2009]] in Düsseldorf. Dort präsentierte sie sich mit einem beeindruckenden Stand in der Halle der [[Gebietskirche|Gebietskirchen]]. Ebenfalls 2009 fand das 10-jährige Jubiläum und 27. Treffen in Saarbrücken statt. Auch auf dem [[IKT2014|IKT]] in München hatte die Regenbogen-NAK einen Stand in der Olympiahalle unter dem Motto &amp;quot;All inclusive&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Nach langjähriger Diskussion und Vorbereitung wurde am 20. Oktober 2018 in Offenbach der Verein &amp;quot;Regenbogen-NAK e.V. gegründet, welcher  am 17. Janaur 2019 eingetragen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Segensgebetsdebatte 2014===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausführlicher Artikel unter [[Segensgebetsdebatte 2014]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2014 wollte ein homosexuelles Paar der neuapostolischen Gemeinde Bad Zwischenhain das Angebot eines Segensgebets für ihre eingetragene Partnerschaft wahrnehmen. Drei Wochen vor dem geplanten Termin erhielt der zuständige Priester die Anweisung das Segensgebet nicht durchzuführen, da sich Gemeindemitglieder beschwert und sogar mit Austritt gedroht hätte, sollte ein Gebet stattfinden. Eine Klärung des Sachverhalts war auf Gemeinde- und Bezirksebene nicht möglich gewesen. Der Hauspriester des Paares gab infolge dessen sein Amt zurück. Kurze Zeit später veröffentlicht Bezirksapostel [[Rüdiger Krause]] ein Rundschreiben, in welchem er die &#039;&#039;Segensgebete&#039;&#039; zukünftig als &#039;&#039;Partnerschaftsgebete&#039;&#039; betitelt haben will und diese grundsätzlich nicht mehr in Kirchen stattfinden dürfen. Weiterhin dürfen solche Gebete nicht im Internet bekanntgegeben oder darüber berichtet werden. In seinem Schreiben verwies Bezirksapostel Krause darauf, dass &#039;&#039;&amp;quot;praktizierte Homosexualität&amp;quot;&#039;&#039; in der Neuapostolischen Kirche nicht gut geheißen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://cms.regenbogen-nak.org/index.php?id=812 regenbogen-nak.org - Rückschritte in der Haltung zur Homosexualität], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ereignisse und Reaktionen wurden erst Ende November 2014 bekannt, als die Regenbogen-NAK nach mehreren versuchten Klärungsgesprächen mit der Kirchenleitung keine Einigung erzielen konnte und die Geschehnisse auf ihrer Homepage und im Internet bekannt machte. Binnen weniger Stunden wurde die Meldung Hundertfach aufgerufen, so dass sogar der Webserver der Regenbogen-NAK mehrfach nicht erreichbar war. In den sozialen Netzwerken wurde heftige Kritik an der Arbeitsweise der Gemeinde-, Bezirks- und Gebietskirchenleitung geübt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.facebook.com/regenbogennak/photos/a.212621688891405.1073741828.201743953312512/388907977929441/?type=1 facebook.de - Berichterstattung und Posts auf facebook], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktuelle Situation==&lt;br /&gt;
Die Interessengemeinschaft präsentiert sich mit einem breiten Internetangebot in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Spanisch und Italienisch, durch regelmäßige Treffen, vorwiegend im mitteleuropäischen Raum, durch Berichte in offiziellen Kirchenzeitschriften der Neuapostolischen Kirche sowie zuletzt 2009 durch Messestände. Im Jahr 2010 fand in Kapstadt das erste Treffen der Gruppe auf afrikanischem Boden statt. Im Jahr 2014 war Regenbogen-NAK auf dem [[IKT 2014]] vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der [[BAVE]] am 20.03.2017 wurde beschlossen, die offizielle Stellungnahme von der Homepage der NAKI zu entfernen. Aufgehoben ist sie damit jedoch nicht, findet aber aktuell keine Anwendung. Die Lehrtätigkeit soll damit ermöglicht werden. Die Amtstätigkeit wurde vertagt bis zur Veröffentlichung des neuen Amtsverständnisses seitens der NAKI.&lt;br /&gt;
Die Gespräche zwischen NAK und Regenbogen-NAK sollen nun regionalisiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 17. Januar 2019 ist Regenbogen-NAK ein eingetragener Verein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gespräche mit der Neuapostolischen Kirche==&lt;br /&gt;
Regenbogen-NAK steht über die [[Projektgruppe]] &#039;&#039;Ehe, Familie, Konkubinat&#039;&#039; in Gesprächen mit der Neuapostolischen Kirche. Leitender Sprecher der Projektgruppe ist Bezirksapostel [[Michael Ehrich]], weitere Mitglieder sind [[Armin Brinkmann]], [[Markus Fehlbaum]], [[Wilfried Klingler]] und [[Wolfgang Nadolny]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Neuapostolische Kirche International berichtet rückblickend auf ein Treffen in der Projektgruppe im Dezember 2013:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Die Regenbogen-NAK forderte wiederum mit Nachdruck eine Überarbeitung sowohl der deutschen als auch insbesondere der englischen Fassung. Die Gesprächspartner waren sich einig, dass hier Handlungsbedarf besteht und wollen weitere Schritte einleiten. Zudem befasste sich die Runde intensiv mit der Frage, wie die Regenbogen-NAK noch enger an die Organisation der Kirche angeschlossen und in interne Prozesse einbezogen werden kann. ... Bezirksapostel Klingler resümierte die Entwicklung der letzten zehn Jahre damit, dass Regenbogen-NAK inzwischen ein fester Bestandteil der kirchlichen Arbeit geworden und eine vertrauensvolle und wertvolle Zusammenarbeit entstanden sei. Diese besondere Stellung der Gruppe wolle man von Seiten der Kirche auch in Zukunft fördern und unterstützen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nak.org/de/news/nak-international/article/18426/ nak.org - Neuer Ansprechpartner für Regenbogen-NAK], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem letzten gemeinsamen Treffen zwischen dem Sprecherteam und der PG EFK wurde schon angedeutet, dass es zukünftig keinen direkten Austausch mehr zwischen NAKI und Regenbogen-NAK geben wird. Dies wurde ebenfalls auf der BAVE im März 2017 beschlossen. Die Gespräche sollen nun auf Gebietskirchenebene stattfinden. Dies soll den direkten Dialog zwischen den Bezirksaposteln und der Regenbogen-NAK erleichtern. Die Befugnisse der einzelnen Bezirksapostel in Grundsatzfragen sind jedoch eingeschränkt, so dass einige Themen früher oder später wieder in einer [[BAV]] behandelt werden müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[http://www.regenbogen-nak.org Regenbogen-NAK Website]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Referenzen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Private Initiative]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Arne</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Regenbogen-NAK&amp;diff=27454</id>
		<title>Regenbogen-NAK</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Regenbogen-NAK&amp;diff=27454"/>
		<updated>2019-01-20T18:30:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Arne: Verein&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Regenbogen-NAK_Logo.jpg|thumb|350px|Logo der Regenbogen-NAK]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Regenbogen-NAK e.V.&#039;&#039;&#039; ist  eine private Interessengemeinschaft (seit 2019 eingetragener Verein) zu der schwule, lesbische, bisexuelle und transsexuelle Mitglieder der [[Neuapostolische Kirche| Neuapostolischen Kirche]] sowie Eltern, Partner und Freunde gehören. Die Gruppe ist in mehreren Ländern vertreten, vor allem in Mitteleuropa, Südamerika und in Südafrika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anliegen==&lt;br /&gt;
Die Regenbogen-NAK schafft ein Forum für homo- und bisexuelle sowie transsexuelle Christen, vorwiegend aus der Neuapostolischen Kirche. Auch Mitglieder anderer apostolischer Gemeinschaften sind vertreten. Die Initiative fördert Gemeinschaft, Solidarität und Gedankenaustausch. Außerdem setzen sich ihre Mitglieder dafür ein, dass sie ihren Glauben als vollwertige Gemeindemitglieder, unabhängig von ihrer sexueller Orientierung oder ihres geschlechtlichen Zugehörigkeitsgefühls leben können. Die Regenbogen-NAK möchte ein Bewusstsein dafür schaffen, dass die Liebe zwischen zwei Menschen gleichen Geschlechts vor Gott denselben Stellenwert hat wie die Liebe zwischen Mann und Frau. Außerdem will sie die Akzeptanz fördern für solche Gemeindemitglieder, die sich dem anderen Geschlecht zugehörig fühlen. Ein besonderes Anliegen der Gruppe ist die Verbesserung der [[Seelsorge]] an betroffenen [[Geschwister]]n durch die Seelsorger der Neuapostolischen Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich ist eines der Ziele die positive Bewertung gleichgeschlechtlicher Liebe durch die Neuapostolische Kirche (insbesondere eine Revision der [[Hausregeln für die Mitglieder der Neuapostolischen Kirche|Hausregeln]]) einschließlich der [[Segnung]] gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften und Zugang zu kirchlichen Ämter für homo- und bisexuelle sowie transsexuelle Geschwister.&lt;br /&gt;
Dazu möchte die Initiative in den [[Gemeinde]]n, bei den [[Amtsträger]]n und bei der [[Kirchenleitung]] durch Informationen Berührungsängste abbauen und Vorurteile beseitigen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://cms.regenbogen-nak.org/index.php?id=112&amp;amp;L=0 regenbogen-nak.org - Wer wir sind], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen-NAK_Treffen2014.JPG|thumb|300px|Gruppenfoto bei einem Treffen in Berlin, 2014]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen IKT.jpg|mini|rechts|Stand auf dem IKT in München]]&lt;br /&gt;
Regenbogen-NAK entstand 1999 in Bendorf bei Koblenz durch ein erstes Treffen von homosexuellen Mitgliedern der Neuapostolischen Kirche. Ihren Anfang fand die Gemeinschaft über eine Mailingliste. Nach dem ersten Treffen bekannten sich 23 Geschwister zur Gemeinschaft und gründeten damit die spätere Regenbogen-NAK. Nach Festlegung der Ziele und Wünsche sowie des Namens entstand eine Internetseite, und zahlreiche Treffen und Initiativen folgten. Seit 2002 ist die Gruppe in regelmäßigem Kontakt mit der Neuapostolischen Kirche. Hierbei wurde die Kirche durch das [[Gremium für besondere Angelegenheiten]] (GbA) vertreten, nachdem die Kontaktaufnahme mit der Projektgruppe Gegenwartsfragen gescheitert war und Stammapostel Richard Fehr das GbA als zuständig benannt hatte. Nach der Auflösung des GbA 2013 übernahm die Projektgruppe &amp;quot;Ehe, Familie, Konkubinat&amp;quot; diese Aufgabe bis zu ihrer Auflösung im Jahr 2017. Die größte Beachtung erfuhr die Gruppe beim [[Europa-Jugendtag 2009]] in Düsseldorf. Dort präsentierte sie sich mit einem beeindruckenden Stand in der Halle der [[Gebietskirche|Gebietskirchen]]. Ebenfalls 2009 fand das 10-jährige Jubiläum und 27. Treffen in Saarbrücken statt. Auch auf dem [[IKT2014|IKT]] in München hatte die Regenbogen-NAK einen Stand in der Olympiahalle unter dem Motto &amp;quot;All inclusive&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Segensgebetsdebatte 2014===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausführlicher Artikel unter [[Segensgebetsdebatte 2014]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2014 wollte ein homosexuelles Paar der neuapostolischen Gemeinde Bad Zwischenhain das Angebot eines Segensgebets für ihre eingetragene Partnerschaft wahrnehmen. Drei Wochen vor dem geplanten Termin erhielt der zuständige Priester die Anweisung das Segensgebet nicht durchzuführen, da sich Gemeindemitglieder beschwert und sogar mit Austritt gedroht hätte, sollte ein Gebet stattfinden. Eine Klärung des Sachverhalts war auf Gemeinde- und Bezirksebene nicht möglich gewesen. Der Hauspriester des Paares gab infolge dessen sein Amt zurück. Kurze Zeit später veröffentlicht Bezirksapostel [[Rüdiger Krause]] ein Rundschreiben, in welchem er die &#039;&#039;Segensgebete&#039;&#039; zukünftig als &#039;&#039;Partnerschaftsgebete&#039;&#039; betitelt haben will und diese grundsätzlich nicht mehr in Kirchen stattfinden dürfen. Weiterhin dürfen solche Gebete nicht im Internet bekanntgegeben oder darüber berichtet werden. In seinem Schreiben verwies Bezirksapostel Krause darauf, dass &#039;&#039;&amp;quot;praktizierte Homosexualität&amp;quot;&#039;&#039; in der Neuapostolischen Kirche nicht gut geheißen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://cms.regenbogen-nak.org/index.php?id=812 regenbogen-nak.org - Rückschritte in der Haltung zur Homosexualität], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ereignisse und Reaktionen wurden erst Ende November 2014 bekannt, als die Regenbogen-NAK nach mehreren versuchten Klärungsgesprächen mit der Kirchenleitung keine Einigung erzielen konnte und die Geschehnisse auf ihrer Homepage und im Internet bekannt machte. Binnen weniger Stunden wurde die Meldung Hundertfach aufgerufen, so dass sogar der Webserver der Regenbogen-NAK mehrfach nicht erreichbar war. In den sozialen Netzwerken wurde heftige Kritik an der Arbeitsweise der Gemeinde-, Bezirks- und Gebietskirchenleitung geübt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.facebook.com/regenbogennak/photos/a.212621688891405.1073741828.201743953312512/388907977929441/?type=1 facebook.de - Berichterstattung und Posts auf facebook], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktuelle Situation==&lt;br /&gt;
Die Interessengemeinschaft präsentiert sich mit einem breiten Internetangebot in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Spanisch und Italienisch, durch regelmäßige Treffen, vorwiegend im mitteleuropäischen Raum, durch Berichte in offiziellen Kirchenzeitschriften der Neuapostolischen Kirche sowie zuletzt 2009 durch Messestände. Im Jahr 2010 fand in Kapstadt das erste Treffen der Gruppe auf afrikanischem Boden statt. Im Jahr 2014 war Regenbogen-NAK auf dem [[IKT 2014]] vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der [[BAVE]] am 20.03.2017 wurde beschlossen, die offizielle Stellungnahme von der Homepage der NAKI zu entfernen. Aufgehoben ist sie damit jedoch nicht, findet aber aktuell keine Anwendung. Die Lehrtätigkeit soll damit ermöglicht werden. Die Amtstätigkeit wurde vertagt bis zur Veröffentlichung des neuen Amtsverständnisses seitens der NAKI.&lt;br /&gt;
Die Gespräche zwischen NAK und Regenbogen-NAK sollen nun regionalisiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 17. Januar 2019 ist Regenbogen-NAK ein eingetragener Verein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gespräche mit der Neuapostolischen Kirche==&lt;br /&gt;
Regenbogen-NAK steht über die [[Projektgruppe]] &#039;&#039;Ehe, Familie, Konkubinat&#039;&#039; in Gesprächen mit der Neuapostolischen Kirche. Leitender Sprecher der Projektgruppe ist Bezirksapostel [[Michael Ehrich]], weitere Mitglieder sind [[Armin Brinkmann]], [[Markus Fehlbaum]], [[Wilfried Klingler]] und [[Wolfgang Nadolny]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Neuapostolische Kirche International berichtet rückblickend auf ein Treffen in der Projektgruppe im Dezember 2013:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Die Regenbogen-NAK forderte wiederum mit Nachdruck eine Überarbeitung sowohl der deutschen als auch insbesondere der englischen Fassung. Die Gesprächspartner waren sich einig, dass hier Handlungsbedarf besteht und wollen weitere Schritte einleiten. Zudem befasste sich die Runde intensiv mit der Frage, wie die Regenbogen-NAK noch enger an die Organisation der Kirche angeschlossen und in interne Prozesse einbezogen werden kann. ... Bezirksapostel Klingler resümierte die Entwicklung der letzten zehn Jahre damit, dass Regenbogen-NAK inzwischen ein fester Bestandteil der kirchlichen Arbeit geworden und eine vertrauensvolle und wertvolle Zusammenarbeit entstanden sei. Diese besondere Stellung der Gruppe wolle man von Seiten der Kirche auch in Zukunft fördern und unterstützen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nak.org/de/news/nak-international/article/18426/ nak.org - Neuer Ansprechpartner für Regenbogen-NAK], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem letzten gemeinsamen Treffen zwischen dem Sprecherteam und der PG EFK wurde schon angedeutet, dass es zukünftig keinen direkten Austausch mehr zwischen NAKI und Regenbogen-NAK geben wird. Dies wurde ebenfalls auf der BAVE im März 2017 beschlossen. Die Gespräche sollen nun auf Gebietskirchenebene stattfinden. Dies soll den direkten Dialog zwischen den Bezirksaposteln und der Regenbogen-NAK erleichtern. Die Befugnisse der einzelnen Bezirksapostel in Grundsatzfragen sind jedoch eingeschränkt, so dass einige Themen früher oder später wieder in einer [[BAV]] behandelt werden müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[http://www.regenbogen-nak.org Regenbogen-NAK Website]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Referenzen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Private Initiative]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Arne</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Regenbogen-NAK&amp;diff=27453</id>
		<title>Regenbogen-NAK</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Regenbogen-NAK&amp;diff=27453"/>
		<updated>2019-01-20T18:03:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Arne: Verein&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Regenbogen-NAK_Logo.jpg|thumb|350px|Logo der Regenbogen-NAK]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Regenbogen-NAK&#039;&#039;&#039; ist  eine private Interessengemeinschaft zu der schwule, lesbische, bisexuelle und transsexuelle Mitglieder der [[Neuapostolische Kirche| Neuapostolischen Kirche]] sowie Eltern, Partner und Freunde gehören. Die Gruppe ist in mehreren Ländern vertreten, vor allem in Mitteleuropa, Südamerika und in Südafrika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anliegen==&lt;br /&gt;
Die Regenbogen-NAK schafft ein Forum für homo- und bisexuelle sowie transsexuelle Christen, vorwiegend aus der Neuapostolischen Kirche. Auch Mitglieder anderer apostolischer Gemeinschaften sind vertreten. Die Initiative fördert Gemeinschaft, Solidarität und Gedankenaustausch. Außerdem setzen sich ihre Mitglieder dafür ein, dass sie ihren Glauben als vollwertige Gemeindemitglieder, unabhängig von ihrer sexueller Orientierung oder ihres geschlechtlichen Zugehörigkeitsgefühls leben können. Die Regenbogen-NAK möchte ein Bewusstsein dafür schaffen, dass die Liebe zwischen zwei Menschen gleichen Geschlechts vor Gott denselben Stellenwert hat wie die Liebe zwischen Mann und Frau. Außerdem will sie die Akzeptanz fördern für solche Gemeindemitglieder, die sich dem anderen Geschlecht zugehörig fühlen. Ein besonderes Anliegen der Gruppe ist die Verbesserung der [[Seelsorge]] an betroffenen [[Geschwister]]n durch die Seelsorger der Neuapostolischen Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich ist eines der Ziele die positive Bewertung gleichgeschlechtlicher Liebe durch die Neuapostolische Kirche (insbesondere eine Revision der [[Hausregeln für die Mitglieder der Neuapostolischen Kirche|Hausregeln]]) einschließlich der [[Segnung]] gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften und Zugang zu kirchlichen Ämter für homo- und bisexuelle sowie transsexuelle Geschwister.&lt;br /&gt;
Dazu möchte die Initiative in den [[Gemeinde]]n, bei den [[Amtsträger]]n und bei der [[Kirchenleitung]] durch Informationen Berührungsängste abbauen und Vorurteile beseitigen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://cms.regenbogen-nak.org/index.php?id=112&amp;amp;L=0 regenbogen-nak.org - Wer wir sind], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen-NAK_Treffen2014.JPG|thumb|300px|Gruppenfoto bei einem Treffen in Berlin, 2014]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenbogen IKT.jpg|mini|rechts|Stand auf dem IKT in München]]&lt;br /&gt;
Regenbogen-NAK entstand 1999 in Bendorf bei Koblenz durch ein erstes Treffen von homosexuellen Mitgliedern der Neuapostolischen Kirche. Ihren Anfang fand die Gemeinschaft über eine Mailingliste. Nach dem ersten Treffen bekannten sich 23 Geschwister zur Gemeinschaft und gründeten damit die spätere Regenbogen-NAK. Nach Festlegung der Ziele und Wünsche sowie des Namens entstand eine Internetseite, und zahlreiche Treffen und Initiativen folgten. Seit 2002 ist die Gruppe in regelmäßigem Kontakt mit der Neuapostolischen Kirche. Hierbei wurde die Kirche durch das [[Gremium für besondere Angelegenheiten]] (GbA) vertreten, nachdem die Kontaktaufnahme mit der Projektgruppe Gegenwartsfragen gescheitert war und Stammapostel Richard Fehr das GbA als zuständig benannt hatte. Nach der Auflösung des GbA 2013 übernahm die Projektgruppe &amp;quot;Ehe, Familie, Konkubinat&amp;quot; diese Aufgabe bis zu ihrer Auflösung im Jahr 2017. Die größte Beachtung erfuhr die Gruppe beim [[Europa-Jugendtag 2009]] in Düsseldorf. Dort präsentierte sie sich mit einem beeindruckenden Stand in der Halle der [[Gebietskirche|Gebietskirchen]]. Ebenfalls 2009 fand das 10-jährige Jubiläum und 27. Treffen in Saarbrücken statt. Auch auf dem [[IKT2014|IKT]] in München hatte die Regenbogen-NAK einen Stand in der Olympiahalle unter dem Motto &amp;quot;All inclusive&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Segensgebetsdebatte 2014===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausführlicher Artikel unter [[Segensgebetsdebatte 2014]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2014 wollte ein homosexuelles Paar der neuapostolischen Gemeinde Bad Zwischenhain das Angebot eines Segensgebets für ihre eingetragene Partnerschaft wahrnehmen. Drei Wochen vor dem geplanten Termin erhielt der zuständige Priester die Anweisung das Segensgebet nicht durchzuführen, da sich Gemeindemitglieder beschwert und sogar mit Austritt gedroht hätte, sollte ein Gebet stattfinden. Eine Klärung des Sachverhalts war auf Gemeinde- und Bezirksebene nicht möglich gewesen. Der Hauspriester des Paares gab infolge dessen sein Amt zurück. Kurze Zeit später veröffentlicht Bezirksapostel [[Rüdiger Krause]] ein Rundschreiben, in welchem er die &#039;&#039;Segensgebete&#039;&#039; zukünftig als &#039;&#039;Partnerschaftsgebete&#039;&#039; betitelt haben will und diese grundsätzlich nicht mehr in Kirchen stattfinden dürfen. Weiterhin dürfen solche Gebete nicht im Internet bekanntgegeben oder darüber berichtet werden. In seinem Schreiben verwies Bezirksapostel Krause darauf, dass &#039;&#039;&amp;quot;praktizierte Homosexualität&amp;quot;&#039;&#039; in der Neuapostolischen Kirche nicht gut geheißen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://cms.regenbogen-nak.org/index.php?id=812 regenbogen-nak.org - Rückschritte in der Haltung zur Homosexualität], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ereignisse und Reaktionen wurden erst Ende November 2014 bekannt, als die Regenbogen-NAK nach mehreren versuchten Klärungsgesprächen mit der Kirchenleitung keine Einigung erzielen konnte und die Geschehnisse auf ihrer Homepage und im Internet bekannt machte. Binnen weniger Stunden wurde die Meldung Hundertfach aufgerufen, so dass sogar der Webserver der Regenbogen-NAK mehrfach nicht erreichbar war. In den sozialen Netzwerken wurde heftige Kritik an der Arbeitsweise der Gemeinde-, Bezirks- und Gebietskirchenleitung geübt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.facebook.com/regenbogennak/photos/a.212621688891405.1073741828.201743953312512/388907977929441/?type=1 facebook.de - Berichterstattung und Posts auf facebook], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktuelle Situation==&lt;br /&gt;
Die Interessengemeinschaft präsentiert sich mit einem breiten Internetangebot in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Spanisch und Italienisch, durch regelmäßige Treffen, vorwiegend im mitteleuropäischen Raum, durch Berichte in offiziellen Kirchenzeitschriften der Neuapostolischen Kirche sowie zuletzt 2009 durch Messestände. Im Jahr 2010 fand in Kapstadt das erste Treffen der Gruppe auf afrikanischem Boden statt. Im Jahr 2014 war Regenbogen-NAK auf dem [[IKT 2014]] vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der [[BAVE]] am 20.03.2017 wurde beschlossen, die offizielle Stellungnahme von der Homepage der NAKI zu entfernen. Aufgehoben ist sie damit jedoch nicht, findet aber aktuell keine Anwendung. Die Lehrtätigkeit soll damit ermöglicht werden. Die Amtstätigkeit wurde vertagt bis zur Veröffentlichung des neuen Amtsverständnisses seitens der NAKI.&lt;br /&gt;
Die Gespräche zwischen NAK und Regenbogen-NAK sollen nun regionalisiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 17. Januar 2019 ist Regenbogen-NAK ein eingetragener Verein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gespräche mit der Neuapostolischen Kirche==&lt;br /&gt;
Regenbogen-NAK steht über die [[Projektgruppe]] &#039;&#039;Ehe, Familie, Konkubinat&#039;&#039; in Gesprächen mit der Neuapostolischen Kirche. Leitender Sprecher der Projektgruppe ist Bezirksapostel [[Michael Ehrich]], weitere Mitglieder sind [[Armin Brinkmann]], [[Markus Fehlbaum]], [[Wilfried Klingler]] und [[Wolfgang Nadolny]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Neuapostolische Kirche International berichtet rückblickend auf ein Treffen in der Projektgruppe im Dezember 2013:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Die Regenbogen-NAK forderte wiederum mit Nachdruck eine Überarbeitung sowohl der deutschen als auch insbesondere der englischen Fassung. Die Gesprächspartner waren sich einig, dass hier Handlungsbedarf besteht und wollen weitere Schritte einleiten. Zudem befasste sich die Runde intensiv mit der Frage, wie die Regenbogen-NAK noch enger an die Organisation der Kirche angeschlossen und in interne Prozesse einbezogen werden kann. ... Bezirksapostel Klingler resümierte die Entwicklung der letzten zehn Jahre damit, dass Regenbogen-NAK inzwischen ein fester Bestandteil der kirchlichen Arbeit geworden und eine vertrauensvolle und wertvolle Zusammenarbeit entstanden sei. Diese besondere Stellung der Gruppe wolle man von Seiten der Kirche auch in Zukunft fördern und unterstützen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nak.org/de/news/nak-international/article/18426/ nak.org - Neuer Ansprechpartner für Regenbogen-NAK], zuletzt abgerufen am 25.11.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem letzten gemeinsamen Treffen zwischen dem Sprecherteam und der PG EFK wurde schon angedeutet, dass es zukünftig keinen direkten Austausch mehr zwischen NAKI und Regenbogen-NAK geben wird. Dies wurde ebenfalls auf der BAVE im März 2017 beschlossen. Die Gespräche sollen nun auf Gebietskirchenebene stattfinden. Dies soll den direkten Dialog zwischen den Bezirksaposteln und der Regenbogen-NAK erleichtern. Die Befugnisse der einzelnen Bezirksapostel in Grundsatzfragen sind jedoch eingeschränkt, so dass einige Themen früher oder später wieder in einer [[BAV]] behandelt werden müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[http://www.regenbogen-nak.org Regenbogen-NAK Website]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Referenzen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Private Initiative]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Arne</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Neuapostolische_Kirche_Hamburg-Borgfelde&amp;diff=27169</id>
		<title>Neuapostolische Kirche Hamburg-Borgfelde</title>
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		<updated>2018-06-21T12:52:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Arne: /* Historie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Hamburg-Borgfelde.jpg|thumb|350px|Neuapostolische Kirche Hamburg-Borgfelde, 2013]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Hamburg-Borgfelde&#039;&#039;&#039; entstand 1863 ff. aus der Trennung von der [[KAG|Katholisch-Apostolischen Gemeinde]]. Sie ist daher die älteste Gemeinde der [[NAK|Neuapostolischen Kirche]] und gehört zur [[Gebietskirche Norddeutschland]]&lt;br /&gt;
== Historie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tischleramtshaus.jpg|thumb|Tischleramtshaus in Hamburg, 1854]]&lt;br /&gt;
[[Datei:RoggenbrotscheKapelle.jpg|thumb|Die Roggenbrotsche Kapelle der Gemeinde Hamburg-Borgfelde um 1893]]&lt;br /&gt;
[[Datei:RoggenbrotscheKapelleInnen.jpg|thumb|Die Roggenbrotsche Kapelle von innen um 1893]]&lt;br /&gt;
Nach verschiedenen privaten Zusammenkünften im Familienkreis des Tischlers Ernst Gronau wurde die Hamburger Gemeinde zu Ostern 1854 durch den ersten öffentlichen Gottesdienst in Gronaus Wohnung, Lilienstraße 53, offiziell gegründet. Den Gottesdienst hielt der katholisch-apostolische Engel [[Carl Rothe]] aus Berlin. In den folgenden Jahren zeigte sich trotz Weiterbestehens der behördlichen Restriktionen ein so reges geistliches Leben, dass sich Engel Rothe Ende 1858 entschloss, einen Ältesten zur Leitung der Gemeinde nach Hamburg zu versetzen, um ihrer aufstrebenden Bedeutung Rechnung zu tragen und um ihre Führung zu stärken. Es handelte sich um den Berliner Ältesten [[Friedrich Wilhelm Schwarz]], der 1859 nach Hamburg umzog. 1859 dürfte Schwarz erreicht haben, dass wieder Gottesdienste gehalten werden durften. Apostel Woodhouse übertrug Schwarz 1860 in Hamburg das [[Engelamt]] - im damaligen Hamburger Versammlungsraum der Gemeinde, einem Tanzsaal im Valentinskamp 58. Schwarz arbeitete nun als Bischof und Vorsteher mit Priester [[Carl Wilhelm Louis Preuß]] zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Leitung des Engels Schwarz entwickelte sich die Gemeinde lebhaft. Offenbar konnten auch die finanziellen Schwierigkeiten beseitigt werden, was die Möglichkeit eröffnete, sich nach einer neuen Unterbringung umzusehen. Der Tanzsaal im Valentinskamp war für die 1862 immerhin schon 180 bis 200 Mitglieder starke Gemeinde zu klein geworden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27. Januar 1863 wurden der Engel-Prophet [[Heinrich Geyer]] und der Älteste [[Friedrich Wilhelm Schwarz]] von Apostel [[Francis Valentine Woodhouse]] sowie die Hamburger Gemeinde in Berlin exkommuniziert. Schon am nächsten Tag versammelte sich die Hamburger Gemeinde zum Wochengottesdienst. &amp;lt;ref&amp;gt;Weinmann, S. 98 &amp;lt;/ref&amp;gt; Damit war die [[AcaM|allgemeine christliche apostolische Mission]] gegründet. Die Gemeinde versammelte sich zunächst weiter in ihrer Kapelle im Hinterhaus der 1. Marienstraße 4 (1. Stock). Dies war nach Weinmann &amp;lt;ref&amp;gt; Weinmann,S. 75 &amp;lt;/ref&amp;gt; bereits das vierte Gottesdienstlokal, dass die vorherige katholisch-apostolische Gemeinde in Hamburg bezogen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1877 bezog die Gemeinde ein neues Lokal in der Breiten Straße 25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des Jahres 1893 wurde auf Anraten des Apostels [[Friedrich Krebs]] vom [[Ältester|Ältesten]] [[Friedrich Wachmann|Wachmann]] das zum Verkauf stehende Grundstück Ecke Alfred- und Claus-Groth-Straße gekauft. Hier stand eine bisher von der &amp;quot;Philadelphia-Gemeinde&amp;quot; benutze Kapelle, die sogenannte &amp;quot;Roggenbrodsche Kapelle&amp;quot;, welche von einem großen Garten umgeben war. Pastor Roggenbrod hatte die Kirche bauen lassen, um eine eigene Gemeinde zu gründen. Sein Unternehmen war jedoch nicht sonderlich erfolgreich. Als er bald nach dem Bau der Kirche verstarb, zerstreuten sich seine Anhänger, und die Kirche stand leer und unbenutzt. Da die Mitgliederzahl der neuapostolischen Gemeinde in jener Zeit schnell wuchs, zeigte sich, dass die seitherige Versammlungsstätte in der Breiten Straße zu klein wurde. So bot sich hier eine günstige Gelegenheit einen zweckentsprechenden und würdigen Versammlungsraum für die Gemeinde zu schaffen. Von dieser Kirche im Stadtteil Hamburg-Borgfelde aus, von der man noch als der &amp;quot;Mutterkirche&amp;quot; spricht, sind dann nachher alle die hunderte Gemeinden in der Stadt Hamburg und in der Provinz entstanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1926 erfolgte ein Umbau und eine Vergrößerung der alten Kapelle in Hamburg-Borgfelde. Nach dem Umbau bot die Kirche nunmehr Platz für etwa 700 Personen. Bei diesem Umbau wurde im Kirchengebäude im Wohnungsanbau eine Geschäftsstelle eingerichtet, wo die Abwicklung des Abrechnungsverkehrs zwischen den Gemeinden und der Hauptkasse des Apostelsbezirkes Hamburg erfolgte und die Vermögens- und Grundstücksverwaltung vorgenommen wurde. Somit hatte auch die [[Kirchenverwaltung]] des Hamburger Apostelbezirks dort ihren Sitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Folge der Bombardierung Hamburgs im Zweiten Weltkrieg war auch die Borgfelder Kirche zerstört worden. Bei der Räumung der Trümmer auf dem Grundstück der Borgfelder Kirche wurde in den Trümmern des Fundamentes eine in einer Flasche verschlossene Urkunde gefunden, die bei dem im Jahre 1867 erfolgten Neubau der Borgfelder Kirche im Fundament eingemauert worden war. Die aus den Trümmern gewonnenen Backsteine der alten Borgfelder Kirche wurde für den Neubau der Gemeinde Doosthof verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem geräumten Kirchengelände wurde 1951 eine alte Wehrmachtsbaracke als Notkirche errichtet, um den Borgfeldern Gemeindemitgliedern wieder ein Gottesdienstlokal zu geben. Im Jahre 1970 wurde dann die Kirche durch einen Anbau erweitert. Bei der Einweihung der erweiterten Kirche wurde auch die Gemeinde Hamburg-Hasselbook, die zuvor in einer Schule ihre Gottesdienste hatte, mit der Gemeinde Borgfelde zusammengelegt. Bezirksapostel [[Karl Weinmann|Weinmann]] sprach häufig davon, dass auf dem Grundstück eine schöne neue Kirche errichtet werden sollte. 1976 wurde dann die Notkirche abgerissen und mit der Errichtung einer neuen Kirche begonnen. In dieser Zeit fanden die Gottesdienste in der Aula der Schule Osterbrook statt.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zentrum des Borgfelder Gemeindelebens ist bis in die Gegenwart die repräsentative Kirche in der Alfredstraße 60-62, 20535 Hamburg, die schließlich am 12. November 1978 nach rund zwei Jahren Bauzeit vom damaligen Bezirksapostel [[Günter Knobloch]], im Beisein des Bezirksapostels i. R. Weinmann und des Bezirksapostels Schumacher, [[Kirchenweihe|geweiht]] wurde. In der Karwoche 1979 wurde im Jugendraum die erste [[Bezirksapostelversammlung]] von [[Stammapostel]] [[Hans Urwyler|Urwyler]] durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchengebäude ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Neuapostolische Kirche in Hamburg-Borgfelde.jpg|thumb|Die am 12. November 1978 eingeweihte Kirche der Gemeinde Hamburg-Borgfelde.]]&lt;br /&gt;
Das Erdgeschoss des achteckigen Gebäudes besteht aus einer geräumigen Eingangshalle mit Garderobe. Von der Eingangshalle gehen die [[Sakristei]], Nebenräume und zwei großzügige, geschwungene Treppen ab, die zum [[Kirchenschiff]] im ersten Stock führen. Das Kirchenschiff bietet ca. 250 Personen Platz; die [[Altar]]wand wird von der Orgel beherrscht. Zwei Treppen führen zur Empore mit weiteren ca. 200 Sitzplätzen hinauf. Weil die Sicht auf der [[Empore]] nicht sehr gut war, wurde sie später insgesamt um ca. 50 cm erhöht. Dadurch fiel eine Bankreihe weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwart ==&lt;br /&gt;
Bis zum 30. Juni 2009 zählten zur Gemeinde Hamburg-Borgfelde ca. 285 [[Geschwister]]. Ein [[Bezirksevangelist]], fünf [[Priester]] und acht [[Diakon]]e versorgten die Gemeinde bis dahin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Borgfelde wurde durch eine umfassende Bezirksreform, im Mai 2009, dem Ältestenbezirk Hamburg Ost zugeordnet. In Folge dessen wurde auch die Gemeinde Hamburg-Billstedt Ende Juni 2009 aufgelöst und mit der Gemeinde Hamburg-Borgfelde zusammengelegt. Dadurch wurde am 1. Juli 2009 die Gemeinde Borgfelde auch um die [[Amtsträger]] aus Hamburg-Billstedt erweitert. Die neue Gemeinde wird nun von einem [[Evangelist]]en geleitet; er wird von 7 Priestern und 15 Diakonen in der Gemeindearbeit unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Karl Weinmann]]: 100 Jahre Neuapostolische Kirche - 1863-1963 - Apostelbezirk Hamburg, NAK Hamburg, Hamburg 1963.&lt;br /&gt;
*[[Johannes Albrecht Schröter]]: Die Katholisch-Apostolischen Gemeinden in Deutschland und der &amp;quot;Fall Geyer&amp;quot;. Tectum, Marburg 1997, 2004 (3.Aufl.). ISBN 3-89608-814-9&lt;br /&gt;
{{refs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bedeutender Ort]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Arne</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Dreifaches_Amen&amp;diff=27156</id>
		<title>Dreifaches Amen</title>
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		<updated>2018-04-23T09:35:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Arne: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Amen.png|thumb|Dreifaches Amen aus dem neuapostolischen Gesangbuch von 1928.]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Dreifache Amen&#039;&#039;&#039;, welches nach dem gesprochenen [[Schlusssegen]] zum Beispiel in der [[Neuapostolische Kirche| Neuapostolischen Kirche]] oder [[Vereinigung Apostolischer Gemeinden]] von der Gemeinde gesungen wird ist ein Element aus der Liturgie der [[Katholisch-apostolische Gemeinden| Katholisch-apostolischen Gemeinden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neuapostolische Kirche ==&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Dreifache Amen&#039;&#039;&#039; ist in der NAK neben dem gemeinsam gesprochenen &#039;&#039;&#039;[[Amen]]&#039;&#039;&#039; nach einer [[Predigt]] oder einem [[Gebet]] sowie des gemeinsam gesprochenen [[Unser Vater]] die letzte gesprochene Beteiligung der Gemeinde im Gottesdienst. Nachdem der Dienstleiter den Gottesdienst mit Gebet beendet und den Schlusssegen gesprochen hat, erwidert die Gemeinde nach dem &#039;Amen&#039; des [[Dienstleiter]]s ein gesungenes und meist durch Orgel begleitetes dreifaches &#039;Amen&#039;. Damit ist nach allgemeinem Verständnis der Gottesdienst beendet. De facto endet der Gottesdienst jedoch nach dem Schlußlied (Chor oder Gemeinde oder Solo), da dieses Teil der Liturgie ist. (Aussagen im [[Katechismus der Neuapostolischen Kirche]] diesbezüglich sind somit, auch auf Nachfrage bei der Kirchenleitung, falsch. Siehe auch korrekte Definiton in [[Anleitung Musik]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein einfaches gesungenes Amen als Erwiderung auf die [[Anrufung]] Gottes zu Beginn des Gottesdienstes wurde Mitte der 1920-er Jahren abgeschafft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reformiert-apostolischer Gemeindebund ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Amen.jpg|thumb|Einfaches und Dreifaches Amen des RAG]]&lt;br /&gt;
Der [[RAG|Reformiert-apostolische Gemeindebund]] kannte noch bis Mitte der 1970-er Jahren neben dem Dreifachen Amen zum Ende des Gottesdienstes ein einfaches Amen als Erwiderung auf die [[Anrufung]] Gottes. Das Dreifache Amen hat sich bis heute in der [[Apostolische Gemeinschaft|Apostolischen Gemeinschaft]] erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tonaufnahme vom &amp;quot;Einfachen Amen&amp;quot; in den RAG: [https://www.youtube.com/watch?v=69jH44dH3Mw Einfaches Amen, Greiz 1954]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereinigung Apostolischer Gemeinden ==&lt;br /&gt;
Auch in der VAG folgt das &#039;&#039;&#039;Dreifache Amen&#039;&#039;&#039; auf den Schlusssegen durch den Dienstleiter und beendet damit den Gottesdienst. Wie in der NAK ist auch hier dieses Antworten der Gemeinde ein Rest der alten Liturgie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Altapostolische Kirche ==&lt;br /&gt;
In der AAK folgt auf den Segen das &#039;&#039;&#039;Dreifache Amen&#039;&#039;&#039; in Kombination mit dem &#039;&#039;Ehre sei dem Vater&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.gute-news.de/ostriga-de/NAK/DREIAMEN.PDF Das Dreifache Amen in Christenheit und Neuapostolischer Kirche PDF]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Liturgie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Arne</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Dreifaches_Amen&amp;diff=27155</id>
		<title>Dreifaches Amen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Dreifaches_Amen&amp;diff=27155"/>
		<updated>2018-04-23T09:34:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Arne: Änderung GD-Ende präzisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Amen.png|thumb|Dreifaches Amen aus dem neuapostolischen Gesangbuch von 1928.]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Dreifache Amen&#039;&#039;&#039;, welches nach dem gesprochenen [[Schlusssegen]] zum Beispiel in der [[Neuapostolische Kirche| Neuapostolischen Kirche]] oder [[Vereinigung Apostolischer Gemeinden]] von der Gemeinde gesungen wird ist ein Element aus der Liturgie der [[Katholisch-apostolische Gemeinden| Katholisch-apostolischen Gemeinden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neuapostolische Kirche ==&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Dreifache Amen&#039;&#039;&#039; ist in der NAK neben dem gemeinsam gesprochenen &#039;&#039;&#039;[[Amen]]&#039;&#039;&#039; nach einer [[Predigt]] oder einem [[Gebet]] sowie des gemeinsam gesprochenen [[Unser Vater]] die letzte gesprochene Beteiligung der Gemeinde im Gottesdienst. Nachdem der Dienstleiter den Gottesdienst mit Gebet beendet und den Schlusssegen gesprochen hat, erwidert die Gemeinde nach dem &#039;Amen&#039; des [[Dienstleiter]]s ein gesungenes und meist durch Orgel begleitetes dreifaches &#039;Amen&#039;. Damit ist nach allgemeinem Verständnis der Gottesdienst beendet. De facto endet der Gottesdienst jedoch nach dem Schlußlied (Chor oder Gemeinde oder Solo), da dieses Teil der Liturgie ist. (Aussagen im [[Katechismus der Neuapostolischen Kirche]] diesbezüglich sind somit, auch auf Nachfrage bei der Kirchenleitung, falsch. Siehe auch [[Anleitung Musik]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein einfaches gesungenes Amen als Erwiderung auf die [[Anrufung]] Gottes zu Beginn des Gottesdienstes wurde Mitte der 1920-er Jahren abgeschafft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reformiert-apostolischer Gemeindebund ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Amen.jpg|thumb|Einfaches und Dreifaches Amen des RAG]]&lt;br /&gt;
Der [[RAG|Reformiert-apostolische Gemeindebund]] kannte noch bis Mitte der 1970-er Jahren neben dem Dreifachen Amen zum Ende des Gottesdienstes ein einfaches Amen als Erwiderung auf die [[Anrufung]] Gottes. Das Dreifache Amen hat sich bis heute in der [[Apostolische Gemeinschaft|Apostolischen Gemeinschaft]] erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tonaufnahme vom &amp;quot;Einfachen Amen&amp;quot; in den RAG: [https://www.youtube.com/watch?v=69jH44dH3Mw Einfaches Amen, Greiz 1954]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereinigung Apostolischer Gemeinden ==&lt;br /&gt;
Auch in der VAG folgt das &#039;&#039;&#039;Dreifache Amen&#039;&#039;&#039; auf den Schlusssegen durch den Dienstleiter und beendet damit den Gottesdienst. Wie in der NAK ist auch hier dieses Antworten der Gemeinde ein Rest der alten Liturgie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Altapostolische Kirche ==&lt;br /&gt;
In der AAK folgt auf den Segen das &#039;&#039;&#039;Dreifache Amen&#039;&#039;&#039; in Kombination mit dem &#039;&#039;Ehre sei dem Vater&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.gute-news.de/ostriga-de/NAK/DREIAMEN.PDF Das Dreifache Amen in Christenheit und Neuapostolischer Kirche PDF]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Liturgie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Arne</name></author>
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