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	<title>APWiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Wilhelm_Schmidt&amp;diff=30489</id>
		<title>Wilhelm Schmidt</title>
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		<updated>2023-01-10T08:08:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wernfried: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:AP105Wilh.Schmidt.JPG|thumb|300px|Bezirksapostel Wilhelm Schmidt]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wilhelm Schmidt&#039;&#039;&#039; (* 25. September 1906 in Woltersdorf-Erkner, Berlin; † 7. März 1976) war der 105. [[Apostel]] der [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolischen Kirche]]. Von 1957 bis 1976 war er [[Bezirksapostel]] der [[Gebietskirche]] [[Neuapostolische Kirche Berlin-Brandenburg|Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biografie==&lt;br /&gt;
Seine Eltern wurden schon vor dem Jahre 1900 neuapostolisch. Er wurde als zweiter und jüngster Sohn am 25. November 1906 geboren und wurde am 26. Dezember 1906 neuapostolisch [[Taufe|getauft]]. Die heilige [[Versiegelung]] empfing er am 12. Juli 1908 durch Apostel [[Ernst Traugott Hallmann]]. Sein Vater war Schiffseigner. Bis zu seinem zweiten Lebensjahr machte er mit seinen Eltern die Fahrten zu Wasser mit; später bleib die Mutter mit den Kindern zu Hause. 1914 verzogen die Eltern nach Berlin-Pankow, wo sie ein Lebensmittelgeschäft gekauft hatten. So erlebte er eine recht glückliche Kinderzeit. Nach der Schulzeit war er zunächst in einem Zeitschriftenverlag und einer Druckerei als Lehrling und Volontär tätig, arbeitete als kaufmännischer Angestellter und später selbstständiger Kaufmann. 1930 verstarb sein Vater was ihn sehr schmerzlich traf. 1936 heiratete er. Um seine Frau musste er nach einer ernstlichen Erkrankung bangen, denn mehrere Wochen ging es um Leben und Tod. Später jedoch erholte sich dann wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tätigkeit in der Neuapostolischen Kirche ==&lt;br /&gt;
Er wurde am 17.02.1932 als Unterdiakon gesetzt. Dazu sagte er dann später selbst einmal:&amp;quot; Von diesem Zeitpunkt an begann für mich ein völlig neues Leben, die Freude am Herrn war jetzt meine Kraft und Stärke, und ich konnte vieles andere hinter mir lassen.&amp;quot; 1938 wurde er [[Vorsteher]] der Gemeinde Schönow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1944 wurde Wilhelm Schmidt eingezogen. Er berichtet: &amp;quot;Kurz nach meiner Einberufung musste ich mich am Bein operieren lassen, wodurch meine Ausbildungszeit sehr hinausgezögert wurde. Im März 1945 geriet ich in amerikanische Gefangenschaft. Und hier eröffnete sich mir ein neues Feld für die geistige Betätigung.&amp;quot; Außer ihm waren etliche Glaubensbrüder in jenem Lager. Einer von ihnen bemühte sich um einen Raum für Gottesdienste, die dann regelmäßig stattfanden und zu denen auch andersgläubige Häftlinge kamen. Etliche von ihnen suchten später an ihren Heimatorten neuapostolische Gemeinden auf und nahmen die Lehre an. Bereits Ende August 1945 konnte er aus der Kriegsgefangenschaft zu seiner Familie und der Gemeinde zurückkehren. 1949 verstarb seine Mutter; im selben Jahr wurde er zum Evangelisten gesetzt. Nach dem er 1950 zum Bezirksältesten ordiniert worden war wurde auch eine Verlegung seines Wohnsitzes von Zepernick-Schönow nach Berlin-Dunckerstraße nötig. Am 12. April 1953 empfing er dann durch Stammapostel [[Johann Gottfried Bischoff]] das Apostelamt. Am 1. Januar 1957 wurde er als Bezirksapostel für Berlin/DDR gesetzt. Bis 1961 war er auch für den Bezirk Berlin-West zuständig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingungsloses Gottvertrauen, väterliche Liebe, Konsequenz im Glauben und vor allem aber seinen unverkennbaren Berliner Humor machten ihn für die Geschwistern unvergesslich. Obwohl schon eine Weile schwer erkrankt, kam sein Tod am 07. März 1976 unerwartet. Nach einer schweren Darmoperation am 01. März lag er im Krankenhaus und schien auf dem Weg der Besserung, dann versagte jedoch sein Herz, genau zu Beginn eines [[Entschlafenengottesdienst]]es. Die Trauerfeier hielt Bezirksapostel [[Herbert Tiedt]] am 17. März. Bezirksapostel Wilhelm Schmidt versiegelte in den 23 Jahren als Apostel 15 697 Gläubige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Schmidt, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Apostel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Neuapostolischer Geistlicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Berlin]]&lt;br /&gt;
==Ordinationen==&lt;br /&gt;
*17. Januar 1932  [[Unterdiakon]]&lt;br /&gt;
*12. Dezember 1934 [[Diakon]]&lt;br /&gt;
*01. Dezember 1938  [[Priester]]&lt;br /&gt;
*06. November 1949  Gemeinde[[evangelist]]&lt;br /&gt;
*08. März 1950  Bezirks[[ältester]]&lt;br /&gt;
*12. April 1953  [[Apostel]]&lt;br /&gt;
*01. Januar 1957  [[Bezirksapostel]] für den Apostelbezirk Berlin/DDR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER= [[Arthur Landgraf]] |NACHFOLGER= [[Wilhelm Pusch]] |AMT=Bezirksapostel für Berlin-Brandenburg|ZEIT= 1957-1976&lt;br /&gt;
(Wegen Teilung der Stadt ab 1961: [[Hermann Knigge]] in Berlin (West))}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wernfried</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Neuapostolische_Kirche_Bernburg&amp;diff=29700</id>
		<title>Neuapostolische Kirche Bernburg</title>
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		<updated>2021-06-08T08:54:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wernfried: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:NAK_Bernburg_Innenansicht.jpg|thumb|Innenansicht der NAK Bernburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Altar.jpg|thumb|Altar 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Orgel.jpg|thumb|Orgelprospekt 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Orgeltisch.jpg|thumb|Orgeltisch 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Adventskonzert.JPG|thumb|Adventskonzert 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_1894.jpg|thumb|Kirchenraum 1894]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bernburg_Außen_1959.jpg|thumb|Außenansicht der NAK Bernburg (1894-1959)]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde der Neuapostolischen Kirche in Bernburg (Saale) blickte im Jahre 2012 auf ihre 125jährige Geschichte zurück. Sie war eng verbunden mit dem kircheneigenen Gotteshaus in der Gröbziger Straße 24 (Hinterhof), das am 6. Mai 2015 entwidmet wurde. Dieses Gebäude war mit hoher Wahrscheinlichkeit der älteste, eigens für die [[Apostolische Gemeinde]] als Betsaal erstellte sakrale Bau, der mehr als 121 Jahre lückenlos im Dienst der [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolischen Kirche]] stand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. Mai 2015 erlebten die Gemeindemitglieder die Weihe der in 11 Monaten errichteten modernen Kirche in der Hegestraße 6. Diese bietet neben Feiern von Gottesdiensten auch viele Möglichkeiten für ein zeitgemäßes Gemeindeleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte der Gemeinde==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1886 besuchte die Bernburgerin Marie Burchardt mit ihrem in Braunschweig wohnenden Bruder Bernhard Specht einen Gottesdienst in [[Neuapostolische Kirche Coswig (Anhalt)|Coswig (Anhalt)]], nachdem der Bruder die Apostolische Gemeinde in Braunschweig kennen gelernt hatte. Schon ab 1887 versammelten sich die Mitglieder der Gemeinde und Gäste in Bernburg in der Wohnung der Familie Burchardt. Wenige Jahre später (ab 1890) konnte die Gemeinde Räumlichkeiten auf dem Hofe einer alten Seifenfabrik in der Breiten Straße Nr. 4 nutzen. Nachdem der Vermieter gekündigt hatte, fanden die Zusammenkünfte in verschiedenen Wohnungen von Mitgliedern statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1890 erhielt die Gemeinde die staatliche Anerkennung und durfte den Namen „Apostolische Gemeinde Bernburg“ führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1894 konnte der schlicht gestaltete Betsaal in der Gröbziger Straße 24 in den Dienst gestellt werden. Im November wurde das Haus von Apostel [[Friedrich Krebs]] im Beisein des Bischofs [[Wilhelm Sebastian]], des Bruders [[Otto Steinweg]] und des Bezirksältesten [[Franz Hübner]] zum Gotteshaus geweiht. In diesem Festgottesdienst empfingen 72 Getaufte die [[Heilige Versiegelung]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der näheren und weiteren Umgebung folgten weitere Gründungen von Gemeinden. Nach mündlichen Überlieferungen damaliger Amtsbrüder waren es die Gemeinden in Aschersleben, Ballenstedt, Barby, [[Neuapostolische Kirche Calbe (Saale)|Calbe]], Eßmannsdorf, Güsten, Köthen, Nienburg, Sangerhausen, Staßfurt, Schönewerda und Gernrode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahre 1954 der Bezirksevangelist Bönicke in den Ruhestand trat, wurde der Kirchenbezirk Bernburg vorläufig umstrukturiert. Zur seelsorgerischen Betreuung wurden die Gemeinden unter die Hand des Bezirksältesten [[Hans C. Müller]] aus Coswig und des Bezirksältesten Schomburg aus Quedlinburg gestellt. Als Vertreter des Bezirksältesten Müller für die Gemeinde Bernburg bestimmte Apostel [[Heinrich Oberländer]] den Priester Karl Hohmann. Diesem übertrug der Apostel am 2. Dezember 1956 die Leitung der Gemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. April 1957 beauftragte Apostel Heinrich Oberländer den Bezirksevangelisten [[Siegfried Karnick]] mit der Leitung des Bezirks Bernburg. Als Wohnsitz hatte dieser mit seiner Familie die Kreisstadt Bernburg ausgewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ordination von Siegfried Karnick zum Bischof an Pfingsten 1960 übertrug Apostel Heinrich Oberländer am 6. August desselben Jahres die Leitung des Bezirks Bernburg an den Bezirksevangelisten Klaus Oberländer (Aschersleben), der bis 1954 in Bernburg gewohnt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einigen Jahren gehört die ca. 180 Mitglieder zählende Gemeinde in der Kreisstadt des Salzlandkreises zum Kirchenbezirk Dessau. Die  seelsorgerische Verantwortung für den Bezirk Dessau wurde am 21. April 2013 von dem Bezirksältesten Klaus Koselack auf den Bezirksältesten Hartmut Lutz übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchengebäude in der Gröbziger Straße 24==&lt;br /&gt;
Ein Herr Müller kaufte 1890 das Grundstück Gröbziger Straße 24 und veranlasste dort den Bau eines &amp;quot;Betsaales&amp;quot; mit der Bedingung, dass die Gemeinde das Grundstück später von ihm erwerben würde. Im Jahre 1894 war der Kirchenbau fertig gestellt. Zur Ausgestaltung des Raumes stifteten die [[Geschwister]] die Kirchenbänke. Den Altar hatte Bruder Otto Specht aus Hamburg-Bergedorf angefertigt, ein leiblicher Bruder des in Braunschweig wohnenden Bruders Bernhard Specht. Die Wand hinter dem Altar zeigte einen Engel und das [[Spruchband]] &amp;quot;Hier ist nichts anderes denn Gotteshaus. Hier ist die Pforte des Himmels&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1930er Jahre sollte das Gebäude mit einer modernen Warmluftheizung ausgestattet werden. Dazu wurde im Jahre 1931 ein Heizungskeller gebaut, auf dem der Anbau als kleiner Saal erfolgte. Weitere umfangreiche Umbauten im Kirchenschiff bestimmten diese Zeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 erhielt die Kirche einen neuen Altar; die Front wurde mit Holz getäfelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 folgte der Einbau einer Pfeifenorgel auf der Rückempore im Kirchenbau. Diese verfügte über sieben klingende Register.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Außenfassade wurde 1959 erneuert und erhielt dabei ihr heutiges Aussehen. Die Altarfront erfuhr im Jahre 1960 auf Anregung des Beziksältesten Karnick eine Neugestaltung: Eine Holzverkleidung und einen Steinbogen als angedeutete [[Apsis]]. Außerdem bekam die Gemeinde einen neuen Altar sowie helle Bänke.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Orgel mit 20 Registern (auf zwei Manualen und einem Pedal) wurde im Jahre 1960 in den Dienst gestellt. Bald danach wurde die Orgel um vier auf 24 Register erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jenen Jahren wurde der ca. 30 Jahre zuvor errichtete kleine Saal umgestaltet: Er erhielt einen Altar mit schlichter Täfelung. 1994 erfolgte der Einbau einer Ölheizung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 2015 wurde der Sakralbau profaniert und im Jahre 2021 das gesamte Grundstück veräußert.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orgel in der Gröbziger Straße 24==&lt;br /&gt;
===Daten===&lt;br /&gt;
1960 erbaut von Fa. Köhler&lt;br /&gt;
20 Register auf 2 Manualen und Pedal&lt;br /&gt;
Pneumatische Kegellade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptwerk&lt;br /&gt;
 Quintatön I6’&lt;br /&gt;
 Prinzipal 8’ (im Prospekt)&lt;br /&gt;
 Hohlflöte 8’&lt;br /&gt;
 Gemshorn 4’&lt;br /&gt;
 Gedacktflöte 4’&lt;br /&gt;
 Oktave 2’&lt;br /&gt;
 Mixtur 2fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinterwerk (im Schwellkasten)&lt;br /&gt;
 Salizional 8’&lt;br /&gt;
 Gedackt 8’&lt;br /&gt;
 Prestant 4’&lt;br /&gt;
 Rohrflöte 4’&lt;br /&gt;
 Waldflöte 2’&lt;br /&gt;
 Nassat 2 2/3&lt;br /&gt;
 Sifflöte I’&lt;br /&gt;
 Terz I 3/5&lt;br /&gt;
 Zimbel 2fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pedal&lt;br /&gt;
 Subbass I6’&lt;br /&gt;
 Gedacktbass 8’&lt;br /&gt;
 Choralbass 4’&lt;br /&gt;
 Nachthorn 2’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Tritt für Schwellkasten&lt;br /&gt;
  Crecendowalze&lt;br /&gt;
  Tutti&lt;br /&gt;
  Tremulant&lt;br /&gt;
  Koppel: P/I; P/II; I/II&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1963 Erweiterung der Orgel auf 24 Register sowie Einbau einer freien Kombination&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptwerk&lt;br /&gt;
 Oktave 4’&lt;br /&gt;
 Mixtur 3fach&lt;br /&gt;
 Cymbel 3fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinterwerk&lt;br /&gt;
 Prinzipal 2’&lt;br /&gt;
 Trompete 8’&lt;br /&gt;
 Mixtur 3fach&lt;br /&gt;
 Prinzipal 2’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pedal&lt;br /&gt;
 Trompete 8’&lt;br /&gt;
===Medien===&lt;br /&gt;
Eine Aufnahme vom letzten Spiel der Orgel vor der Demonatage Mitte Februar 2020: [https://youtu.be/u-dBAx3EflY Youtube.de - Orgel Bernburg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wernfried</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Gesangbuch&amp;diff=23551</id>
		<title>Gesangbuch</title>
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		<updated>2015-05-25T16:43:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wernfried: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein &#039;&#039;&#039;Gesangbuch&#039;&#039;&#039; ist eine Sammlung von Liedern, die dem gemeinsamen Singen in der Kirchengemeinde dient. Neben dem Gemeindegesangbuch gibt es weiteres Notenmaterial für besondere Anlässe oder Gruppen, z.B. für Kinder, Jugend, Chor, am Grabe, etc..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Katholisch-apostolische Gemeinden==&lt;br /&gt;
* 1859 und 1864 - [[Hymnologium]]&lt;br /&gt;
* 1898 - Hymnologium mit erweitertem Umfang&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Apostolische Gemeinde==&lt;br /&gt;
* 1864 - [[Liturgie von 1864]]&lt;br /&gt;
* o.J. - Liturgie von Friedrich Wachmann&lt;br /&gt;
* 1898 - [[Apostolisches Gesangbuch]] von Wilhelm Sebastian&lt;br /&gt;
* 1906 - Apostolisches Gesangbuch mit erweitertem Umfang&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Neuapostolische Gemeinde / Neuapostolische Kirche==&lt;br /&gt;
* 1910 - [[Neuapostolisches Gesangbuch von 1910|Neuapostolisches Gesangbuch]]&lt;br /&gt;
* 1925 - [[Neuapostolisches Gesangbuch von 1925|Neuapostolisches Gesangbuch mit neuem Umfang]]&lt;br /&gt;
* 2005 - [[Gesangbuch der Neuapostolischen Kirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformiert Apostolische Gemeinden==&lt;br /&gt;
* 1926 - [[Gesangbuch für die Reformiert-apostolischen Gemeinden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vereinigung Apostolischer Gemeinden==&lt;br /&gt;
* 1959 - [[Apostolisches Gesangbuch]], Textausgaben&lt;br /&gt;
* 1966 - Vierstimmige Notenausgabe des Apostolischen Gesangbuches&lt;br /&gt;
* 2005 - [[Singt dem Herrn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Apostelamt Juda==&lt;br /&gt;
* 19?? - [[Gesangbuch des göttlichen Sozialismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Twelve Apostle Church in Christ==&lt;br /&gt;
Die [[TACC]] kennt kein einheitliches Gesangbuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Publikation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wernfried</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Sanpha_Sesay&amp;diff=23550</id>
		<title>Sanpha Sesay</title>
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		<updated>2015-05-25T16:42:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wernfried: /* Biografie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:AP392Sesay.jpg|thumb|Apostel Sanpha Sesay]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sanpha Sesay&#039;&#039;&#039; (* 03.03.[[1958]]; † ) ist der 392. [[Apostel]] der [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolischen Kirche]]. Sein Arbeitsgebiet umfasst [[Sierra Leone]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biografie==&lt;br /&gt;
Er erlebte seine Kinderzeit in Makeni/Bezirk Bombali in der Nordprovinz in Sierra Leone. 1979 begann er seine berufliche Tätigkeit als Grundschullehrer. Im selben Jahr kam er in Berührung mit der Neuapostolischen Kirche, wo er am 18.02.1979 aufgenommen und getauft wurde. Das Diakonenamt erhielt er im Gottesdienst zur Heiligen Versiegelung am 20.05.1979. Auch seine Frau und die Kinder konnten damals versiegelt werden. Seit seiner Ordination zum Apostel arbeitet er mit dem ersten einheimischen Apostel [[Barda Komba Gborie]] und dem länderverantwortlichen Apostel [[Werner Kühnle]] eng zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Sesay, Sanpha}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Person]] [[Kategorie: Apostel]] [[Kategorie: Neuapostolischer Geistlicher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ordinationen==&lt;br /&gt;
* 20.05.1979 [[Diakon]]&lt;br /&gt;
* 12.06.1981 [[Priester]]&lt;br /&gt;
* 31.10.1987 [[Gemeindeevangelist]]&lt;br /&gt;
* 1988 [[Bezirksevangelist]] für die Nordprovinz&lt;br /&gt;
* 26.11.1989 [[Bezirksältester]]&lt;br /&gt;
* 17.06.[[1990]] [[Apostel]]&lt;br /&gt;
==Verweise/Weblinks==&lt;br /&gt;
* [[Apostel der Neuapostolischen Kirche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wernfried</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Neuapostolische_Kirche_Bernburg&amp;diff=23549</id>
		<title>Neuapostolische Kirche Bernburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Neuapostolische_Kirche_Bernburg&amp;diff=23549"/>
		<updated>2015-05-25T16:40:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wernfried: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:NAK_Bernburg_Innenansicht.jpg|thumb|Innenansicht der NAK Bernburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Altar.jpg|thumb|Altar 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Orgel.jpg|thumb|Orgelprospekt 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Orgeltisch.jpg|thumb|Orgeltisch 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Adventskonzert.JPG|thumb|Adventskonzert 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_1894.jpg|thumb|Kirchenraum 1894]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bernburg_Außen_1959.jpg|thumb|Außenansicht der NAK Bernburg (1894-1959)]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde der Neuapostolischen Kirche in Bernburg (Saale) blickte im Jahre 2012 auf ihre 125jährige Geschichte zurück. Sie war eng verbunden mit dem kircheneigenen Gotteshaus in der Gröbziger Straße 24 (Hinterhof), das am 6. Mai 2015 entwidmet wurde. Dieses Gebäude war mit hoher Wahrscheinlichkeit der älteste, eigens für die [[Apostolische Gemeinde]] als Betsaal erstellte sakrale Bau, der mehr als 121 Jahre lückenlos im Dienst der [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolischen Kirche]] stand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. Mai 2015 erlebten die Gemeindemitglieder die Weihe der in 11 Monaten errichteten modernen Kirche in der Hegestraße 6. Diese wird neben Feiern von Gottesdiensten auch viele Möglichkeiten für ein zeitgemäßes Gemeindeleben bieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte der Gemeinde==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1886 besuchte die Bernburgerin Marie Burchardt mit ihrem in Braunschweig wohnenden Bruder Bernhard Specht einen Gottesdienst in [[Neuapostolische Kirche Coswig (Anhalt)|Coswig (Anhalt)]], nachdem der Bruder die Apostolische Gemeinde in Braunschweig kennen gelernt hatte. Schon ab 1887 versammelten sich die Mitglieder der Gemeinde und Gäste in Bernburg in der Wohnung der Familie Burchardt. Wenige Jahre später (ab 1890) konnte die Gemeinde Räumlichkeiten auf dem Hofe einer alten Seifenfabrik in der Breiten Straße Nr. 4 nutzen. Nachdem der Vermieter gekündigt hatte, fanden die Zusammenkünfte in verschiedenen Wohnungen von Mitgliedern statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1890 erhielt die Gemeinde die staatliche Anerkennung und durfte den Namen „Apostolische Gemeinde Bernburg“ führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1894 konnte der schlicht gestaltete Betsaal in der Gröbziger Straße 24 in den Dienst gestellt werden. Im November wurde das Haus von Apostel [[Friedrich Krebs]] im Beisein des Bischofs [[Wilhelm Sebastian]], des Bruders [[Otto Steinweg]] und des Bezirksältesten [[Franz Hübner]] zum Gotteshaus geweiht. In diesem Festgottesdienst empfingen 72 Getaufte die [[Heilige Versiegelung]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der näheren und weiteren Umgebung folgten weitere Gründungen von Gemeinden. Nach mündlichen Überlieferungen damaliger Amtsbrüder waren es die Gemeinden in Aschersleben, Ballenstedt, Barby, [[Neuapostolische Kirche Calbe (Saale)|Calbe]], Eßmannsdorf, Güsten, Köthen, Nienburg, Sangerhausen, Staßfurt, Schönewerda und Gernrode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahre 1954 der Bezirksevangelist Bönicke in den Ruhestand trat, wurde der Kirchenbezirk Bernburg vorläufig umstrukturiert. Zur seelsorgerischen Betreuung wurden die Gemeinden unter die Hand des Bezirksältesten [[Hans C. Müller]] aus Coswig und des Bezirksältesten Schomburg aus Quedlinburg gestellt. Als Vertreter des Bezirksältesten Müller für die Gemeinde Bernburg bestimmte Apostel [[Heinrich Oberländer]] den Priester Karl Hohmann. Diesem übertrug der Apostel am 2. Dezember 1956 die Leitung der Gemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. April 1957 beauftragte Apostel [[Heinrich Oberländer]] den Bezirksevangelisten [[Siegfried Karnick]] mit der Leitung des Bezirks Bernburg. Als Wohnsitz hatte dieser mit seiner Familie die Kreisstadt Bernburg ausgewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ordination von Siegfried Karnick zum Bischof an Pfingsten 1960 übertrug Apostel [[Heinrich Oberländer]] am 6. August desselben Jahres die Leitung des Bezirks Bernburg an den Bezirksevangelisten [[Klaus Oberländer]] (Aschersleben), der bis 1954 in Bernburg gewohnt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einigen Jahren gehört die ca. 180 Mitglieder zählende Gemeinde in der Kreisstadt des Salzlandkreises zum Kirchenbezirk Dessau. Die  seelsorgerische Verantwortung für den Bezirk Dessau wurde am 21. April 2013 von dem Bezirksältesten Klaus Koselack auf den Bezirksältesten Hartmut Lutz übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchengebäude in der Gröbziger Straße 24==&lt;br /&gt;
Ein Herr Müller kaufte 1890 das Grundstück Gröbziger Straße 24 und veranlasste dort den Bau eines &amp;quot;Betsaales&amp;quot; mit der Bedingung, dass die Gemeinde das Grundstück später von ihm erwerben würde. Im Jahre 1894 war der Kirchenbau fertig gestellt. Zur Ausgestaltung des Raumes stifteten die [[Geschwister]] die Kirchenbänke. Den Altar hatte Bruder Otto Specht aus Hamburg-Bergedorf angefertigt, ein leiblicher Bruder des in Braunschweig wohnenden Bruders Bernhard Specht. Die Wand hinter dem Altar zeigte einen Engel und das [[Spruchband]] &amp;quot;Hier ist nichts anderes denn Gotteshaus. Hier ist die Pforte des Himmels&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1930er Jahre sollte das Gebäude mit einer modernen Warmluftheizung ausgestattet werden. Dazu wurde im Jahre 1931 ein Heizungskeller gebaut, auf dem der Anbau als kleiner Saal erfolgte. Weitere umfangreiche Umbauten im Kirchenschiff bestimmten diese Zeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 erhielt die Kirche einen neuen Altar; die Front wurde mit Holz getäfelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 folgte der Einbau einer Pfeifenorgel auf der Rückempore im Kirchenbau. Diese verfügte über sieben klingende Register.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Außenfassade wurde 1959 erneuert und erhielt dabei ihr heutiges Aussehen. Die Altarfront erfuhr im Jahre 1960 auf Anregung des Beziksältesten Karnick eine Neugestaltung: Eine Holzverkleidung und einen Steinbogen als angedeutete [[Apsis]]. Außerdem bekam die Gemeinde einen neuen Altar sowie helle Bänke.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Orgel mit 20 Registern (auf zwei Manualen und einem Pedal) wurde im Jahre 1960 in den Dienst gestellt. Bald danach wurde die Orgel um vier auf 24 Register erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jenen Jahren wurde der ca. 30 Jahre zuvor errichtete kleine Saal umgestaltet: Er erhielt einen Altar mit schlichter Täfelung. 1994 erfolgte der Einbau einer Ölheizung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 2015 wurde der Sakralbau profaniert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orgel in der Gröbziger Straße 24==&lt;br /&gt;
1960 erbaut von Fa. Köhler&lt;br /&gt;
20 Register auf 2 Manualen und Pedal&lt;br /&gt;
Pneumatische Kegellade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptwerk&lt;br /&gt;
 Quintatön I6’&lt;br /&gt;
 Prinzipal 8’ (im Prospekt)&lt;br /&gt;
 Hohlflöte 8’&lt;br /&gt;
 Gemshorn 4’&lt;br /&gt;
 Gedacktflöte 4’&lt;br /&gt;
 Oktave 2’&lt;br /&gt;
 Mixtur 2fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinterwerk (im Schwellkasten)&lt;br /&gt;
 Salizional 8’&lt;br /&gt;
 Gedackt 8’&lt;br /&gt;
 Prestant 4’&lt;br /&gt;
 Rohrflöte 4’&lt;br /&gt;
 Waldflöte 2’&lt;br /&gt;
 Nassat 2 2/3&lt;br /&gt;
 Sifflöte I’&lt;br /&gt;
 Terz I 3/5&lt;br /&gt;
 Zimbel 2fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pedal&lt;br /&gt;
 Subbass I6’&lt;br /&gt;
 Gedacktbass 8’&lt;br /&gt;
 Choralbass 4’&lt;br /&gt;
 Nachthorn 2’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Tritt für Schwellkasten&lt;br /&gt;
  Crecendowalze&lt;br /&gt;
  Tutti&lt;br /&gt;
  Tremulant&lt;br /&gt;
  Koppel: P/I; P/II; I/II&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1963 Erweiterung der Orgel auf 24 Register sowie Einbau einer freien Kombination&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptwerk&lt;br /&gt;
 Oktave 4’&lt;br /&gt;
 Mixtur 3fach&lt;br /&gt;
 Cymbel 3fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinterwerk&lt;br /&gt;
 Prinzipal 2’&lt;br /&gt;
 Trompete 8’&lt;br /&gt;
 Mixtur 3fach&lt;br /&gt;
 Prinzipal 2’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pedal&lt;br /&gt;
 Trompete 8’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wernfried</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Neuapostolische_Kirche_Bernburg&amp;diff=23548</id>
		<title>Neuapostolische Kirche Bernburg</title>
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		<updated>2015-05-25T16:39:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wernfried: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:NAK_Bernburg_Innenansicht.jpg|thumb|Innenansicht der NAK Bernburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Altar.jpg|thumb|Altar 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Orgel.jpg|thumb|Orgelprospekt 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Orgeltisch.jpg|thumb|Orgeltisch 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Adventskonzert.JPG|thumb|Adventskonzert 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_1894.jpg|thumb|Kirchenraum 1894]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bernburg_Außen_1959.jpg|thumb|Außenansicht der NAK Bernburg (1894-1959)]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde der Neuapostolischen Kirche in Bernburg (Saale) blickte im Jahre 2012 auf ihre 125jährige Geschichte zurück. Sie war eng verbunden mit dem kircheneigenen Gotteshaus in der Gröbziger Straße 24 (Hinterhof), das am 6. Mai 2015 entwidmet wurde. Dieses Gebäude war mit hoher Wahrscheinlichkeit der älteste, eigens für die [[Apostolische Gemeinde]] als Betsaal erstellte sakrale Bau, der mehr als 121 Jahre lückenlos im Dienst der [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolischen Kirche]] stand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. Mai 2015 erlebten die Gemeindemitglieder die Weihe der in 11 Monaten errichteten modernen Kirche in der Hegestraße 6. Diese wird neben Feiern von Gottesdiensten auch viele Möglichkeiten für ein zeitgemäßes Gemeindeleben bieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte der Gemeinde==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1886 besuchte die Bernburgerin Marie Burchardt mit ihrem in Braunschweig wohnenden Bruder Bernhard Specht einen Gottesdienst in [[Neuapostolische Kirche Coswig (Anhalt)|Coswig (Anhalt)]], nachdem der Bruder die Apostolische Gemeinde in Braunschweig kennen gelernt hatte. Schon ab 1887 versammelten sich die Mitglieder der Gemeinde und Gäste in Bernburg in der Wohnung der Familie Burchardt. Wenige Jahre später (ab 1890) konnte die Gemeinde Räumlichkeiten auf dem Hofe einer alten Seifenfabrik in der Breiten Straße Nr. 4 nutzen. Nachdem der Vermieter gekündigt hatte, fanden die Zusammenkünfte in verschiedenen Wohnungen von Mitgliedern statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1890 erhielt die Gemeinde die staatliche Anerkennung und durfte den Namen „Apostolische Gemeinde Bernburg“ führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1894 konnte der schlicht gestaltete Betsaal in der Gröbziger Straße 24 in den Dienst gestellt werden. Im November wurde das Haus von Apostel [[Friedrich Krebs]] im Beisein des Bischofs [[Wilhelm Sebastian]], des Bruders [[Otto Steinweg]] und des Bezirksältesten [[Franz Hübner]] zum Gotteshaus geweiht. In diesem Festgottesdienst empfingen 72 Getaufte die [[Heilige Versiegelung]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der näheren und weiteren Umgebung folgten weitere Gründungen von Gemeinden. Nach mündlichen Überlieferungen damaliger Amtsbrüder waren es die Gemeinden in Aschersleben, Ballenstedt, Barby, [[Neuapostolische Kirche Calbe (Saale)|Calbe]], Eßmannsdorf, Güsten, Köthen, Nienburg, Sangerhausen, Staßfurt, Schönewerda und Gernrode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahre 1954 der Bezirksevangelist Bönicke in den Ruhestand trat, wurde der Kirchenbezirk Bernburg vorläufig umstrukturiert. Zur seelsorgerischen Betreuung wurden die Gemeinden unter die Hand des Bezirksältesten [[Hans C. Müller]] aus Coswig und des Bezirksältesten Schomburg aus Quedlinburg gestellt. Als Vertreter des Bezirksältesten Müller für die Gemeinde Bernburg bestimmte Apostel [[Heinrich Oberländer]] den Priester Karl Hohmann. Diesem übertrug der Apostel am 2. Dezember 1956 die Leitung der Gemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. April 1957 beauftragte Apostel [[Heinrich Oberländer]] den Bezirksevangelisten [[Siegfried Karnick]] mit der Leitung des Bezirks Bernburg. Als Wohnsitz hatte dieser mit seiner Familie die Kreisstadt Bernburg ausgewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ordination von Siegfried Karnick zum Bischof an Pfingsten 1960 übertrug Apostel [[Heinrich Oberländer]] am 6. August desselben Jahres die Leitung des Bezirks Bernburg an den Bezirksevangelisten [[Klaus Oberländer]] (Aschersleben), der bis 1954 in Bernburg gewohnt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einigen Jahren gehört die ca. 200 Mitglieder zählende Gemeinde in der Kreisstadt des Salzlandkreises zum Kirchenbezirk Dessau. Die  seelsorgerische Verantwortung für den Bezirk Dessau wurde am 21. April 2013 von dem Bezirksältesten Klaus Koselack auf den Bezirksältesten Hartmut Lutz übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchengebäude in der Gröbziger Straße 24==&lt;br /&gt;
Ein Herr Müller kaufte 1890 das Grundstück Gröbziger Straße 24 und veranlasste dort den Bau eines &amp;quot;Betsaales&amp;quot; mit der Bedingung, dass die Gemeinde das Grundstück später von ihm erwerben würde. Im Jahre 1894 war der Kirchenbau fertig gestellt. Zur Ausgestaltung des Raumes stifteten die [[Geschwister]] die Kirchenbänke. Den Altar hatte Bruder Otto Specht aus Hamburg-Bergedorf angefertigt, ein leiblicher Bruder des in Braunschweig wohnenden Bruders Bernhard Specht. Die Wand hinter dem Altar zeigte einen Engel und das [[Spruchband]] &amp;quot;Hier ist nichts anderes denn Gotteshaus. Hier ist die Pforte des Himmels&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1930er Jahre sollte das Gebäude mit einer modernen Warmluftheizung ausgestattet werden. Dazu wurde im Jahre 1931 ein Heizungskeller gebaut, auf dem der Anbau als kleiner Saal erfolgte. Weitere umfangreiche Umbauten im Kirchenschiff bestimmten diese Zeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 erhielt die Kirche einen neuen Altar; die Front wurde mit Holz getäfelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 folgte der Einbau einer Pfeifenorgel auf der Rückempore im Kirchenbau. Diese verfügte über sieben klingende Register.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Außenfassade wurde 1959 erneuert und erhielt dabei ihr heutiges Aussehen. Die Altarfront erfuhr im Jahre 1960 auf Anregung des Beziksältesten Karnick eine Neugestaltung: Eine Holzverkleidung und einen Steinbogen als angedeutete [[Apsis]]. Außerdem bekam die Gemeinde einen neuen Altar sowie helle Bänke.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Orgel mit 20 Registern (auf zwei Manualen und einem Pedal) wurde im Jahre 1960 in den Dienst gestellt. Bald danach wurde die Orgel um vier auf 24 Register erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jenen Jahren wurde der ca. 30 Jahre zuvor errichtete kleine Saal umgestaltet: Er erhielt einen Altar mit schlichter Täfelung. 1994 erfolgte der Einbau einer Ölheizung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 2015 wurde der Sakralbau profaniert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orgel in der Gröbziger Straße 24==&lt;br /&gt;
1960 erbaut von Fa. Köhler&lt;br /&gt;
20 Register auf 2 Manualen und Pedal&lt;br /&gt;
Pneumatische Kegellade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptwerk&lt;br /&gt;
 Quintatön I6’&lt;br /&gt;
 Prinzipal 8’ (im Prospekt)&lt;br /&gt;
 Hohlflöte 8’&lt;br /&gt;
 Gemshorn 4’&lt;br /&gt;
 Gedacktflöte 4’&lt;br /&gt;
 Oktave 2’&lt;br /&gt;
 Mixtur 2fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinterwerk (im Schwellkasten)&lt;br /&gt;
 Salizional 8’&lt;br /&gt;
 Gedackt 8’&lt;br /&gt;
 Prestant 4’&lt;br /&gt;
 Rohrflöte 4’&lt;br /&gt;
 Waldflöte 2’&lt;br /&gt;
 Nassat 2 2/3&lt;br /&gt;
 Sifflöte I’&lt;br /&gt;
 Terz I 3/5&lt;br /&gt;
 Zimbel 2fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pedal&lt;br /&gt;
 Subbass I6’&lt;br /&gt;
 Gedacktbass 8’&lt;br /&gt;
 Choralbass 4’&lt;br /&gt;
 Nachthorn 2’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Tritt für Schwellkasten&lt;br /&gt;
  Crecendowalze&lt;br /&gt;
  Tutti&lt;br /&gt;
  Tremulant&lt;br /&gt;
  Koppel: P/I; P/II; I/II&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1963 Erweiterung der Orgel auf 24 Register sowie Einbau einer freien Kombination&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptwerk&lt;br /&gt;
 Oktave 4’&lt;br /&gt;
 Mixtur 3fach&lt;br /&gt;
 Cymbel 3fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinterwerk&lt;br /&gt;
 Prinzipal 2’&lt;br /&gt;
 Trompete 8’&lt;br /&gt;
 Mixtur 3fach&lt;br /&gt;
 Prinzipal 2’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pedal&lt;br /&gt;
 Trompete 8’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wernfried</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Neuapostolische_Kirche_Bernburg&amp;diff=23547</id>
		<title>Neuapostolische Kirche Bernburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Neuapostolische_Kirche_Bernburg&amp;diff=23547"/>
		<updated>2015-05-25T16:16:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wernfried: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:NAK_Bernburg_Innenansicht.jpg|thumb|Innenansicht der NAK Bernburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Altar.jpg|thumb|Altar 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Orgel.jpg|thumb|Orgelprospekt 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Orgeltisch.jpg|thumb|Orgeltisch 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Adventskonzert.JPG|thumb|Adventskonzert 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_1894.jpg|thumb|Kirchenraum 1894]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bernburg_Außen_1959.jpg|thumb|Außenansicht der NAK Bernburg (1894-1959)]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde der Neuapostolischen Kirche in Bernburg (Saale) blickte im Jahre 2012 auf ihre 125jährige Geschichte zurück. Sie war eng verbunden mit dem kircheneigenen Gotteshaus in der Gröbziger Straße 24 (Hinterhof), das am 6. Mai 2015 entwidmet wurde. Dieses Gebäude war mit hoher Wahrscheinlichkeit der älteste, eigens für die [[Apostolische Gemeinde]] als Betsaal erstellte sakrale Bau, der mehr als 121 Jahre lückenlos im Dienst der [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolischen Kirche]] stand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. Mai 2015 erlebten die Gemeindemitglieder die Weihe der in 11 Monaten errichteten modernen Kirche in der Hegestraße 6. Diese wird neben Feiern von Gottesdiensten auch viele Möglichkeiten für ein zeitgemäßes Gemeindeleben bieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte der Gemeinde==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1886 besuchte die Bernburgerin Marie Burchardt mit ihrem in Braunschweig wohnenden Bruder Bernhard Specht einen Gottesdienst in [[Neuapostolische Kirche Coswig (Anhalt)|Coswig (Anhalt)]], nachdem der Bruder die Apostolische Gemeinde in Braunschweig kennen gelernt hatte. Schon ab 1887 versammelten sich die Mitglieder der Gemeinde und Gäste in Bernburg in der Wohnung der Familie Burchardt. Wenige Jahre später (ab 1890) konnte die Gemeinde Räumlichkeiten auf dem Hofe einer alten Seifenfabrik in der Breiten Straße Nr. 4 nutzen. Nachdem der Vermieter gekündigt hatte, fanden die Zusammenkünfte in verschiedenen Wohnungen von Mitgliedern statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1890 erhielt die Gemeinde die staatliche Anerkennung und durfte den Namen „Apostolische Gemeinde Bernburg“ führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1894 konnte der schlicht gestaltete Betsaal in der Gröbziger Straße 24 in den Dienst gestellt werden. Im November wurde das Haus von Apostel [[Friedrich Krebs]] im Beisein des Bischofs [[Wilhelm Sebastian]], des Bruders [[Otto Steinweg]] und des Bezirksältesten [[Franz Hübner]] zum Gotteshaus geweiht. In diesem Festgottesdienst empfingen 72 Getaufte die [[Heilige Versiegelung]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der näheren und weiteren Umgebung folgten weitere Gründungen von Gemeinden. Nach mündlichen Überlieferungen damaliger Amtsbrüder waren es die Gemeinden in Aschersleben, Ballenstedt, Barby, [[Neuapostolische Kirche Calbe (Saale)|Calbe]], Eßmannsdorf, Güsten, Köthen, Nienburg, Sangerhausen, Staßfurt, Schönewerda und Gernrode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahre 1954 der Bezirksevangelist Bönicke in den Ruhestand trat, wurde der Kirchenbezirk Bernburg vorläufig umstrukturiert. Zur seelsorgerischen Betreuung wurden die Gemeinden unter die Hand des Bezirksältesten [[Hans C. Müller]] aus Coswig und des Bezirksältesten Schomburg aus Quedlinburg gestellt. Als Vertreter des Bezirksältesten Müller für die Gemeinde Bernburg bestimmte Apostel [[Heinrich Oberländer]] den Priester Karl Hohmann. Diesem übertrug der Apostel am 2. Dezember 1956 die Leitung der Gemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. April 1957 beauftragte Apostel [[Heinrich Oberländer]] den Bezirksevangelisten [[Siegfried Karnick]] mit der Leitung des Bezirks Bernburg. Als Wohnsitz hatte dieser mit seiner Familie die Kreisstadt Bernburg ausgewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ordination von Siegfried Karnick zum Bischof an Pfingsten 1960 übertrug Apostel [[Heinrich Oberländer]] am 6. August desselben Jahres die Leitung des Bezirks Bernburg an den Bezirksevangelisten [[Klaus Oberländer]] (Aschersleben), der bis 1954 in Bernburg gewohnt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einigen Jahren gehört die ca. 200 Mitglieder zählende Gemeinde in der Kreisstadt des Salzlandkreises zum Kirchenbezirk Dessau. Die  seelsorgerische Verantwortung für den Bezirk Dessau wurde am 21. April 2013 von dem Bezirksältesten Klaus Koselack auf den Bezirksältesten Hartmut Lutz übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchengebäude==&lt;br /&gt;
Ein Herr Müller kaufte 1890 das Grundstück Gröbziger Straße 24 und veranlasste dort den Bau eines &amp;quot;Betsaales&amp;quot; mit der Bedingung, dass die Gemeinde das Grundstück später von ihm erwerben würde. Im Jahre 1894 war der Kirchenbau fertig gestellt. Zur Ausgestaltung des Raumes stifteten die [[Geschwister]] die Kirchenbänke. Den Altar hatte Bruder Otto Specht aus Hamburg-Bergedorf angefertigt, ein leiblicher Bruder des in Braunschweig wohnenden Bruders Bernhard Specht. Die Wand hinter dem Altar zeigte einen Engel und das [[Spruchband]] &amp;quot;Hier ist nichts anderes denn Gotteshaus. Hier ist die Pforte des Himmels&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1930er Jahre sollte das Gebäude mit einer modernen Warmluftheizung ausgestattet werden. Dazu wurde im Jahre 1931 ein Heizungskeller gebaut, auf dem der Anbau als kleiner Saal erfolgte. Weitere umfangreiche Umbauten im Kirchenschiff bestimmten diese Zeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 erhielt die Kirche einen neuen Altar; die Front wurde mit Holz getäfelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 folgte der Einbau einer Pfeifenorgel auf der Rückempore im Kirchenbau. Diese verfügte über sieben klingende Register.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Außenfassade wurde 1959 erneuert und erhielt dabei ihr heutiges Aussehen. Die Altarfront erfuhr im Jahre 1960 auf Anregung des Beziksältesten Karnick eine Neugestaltung: Eine Holzverkleidung und einen Steinbogen als angedeutete [[Apsis]]. Außerdem bekam die Gemeinde einen neuen Altar sowie helle Bänke.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Orgel mit 20 Registern (auf zwei Manualen und einem Pedal) wurde im Jahre 1960 in den Dienst gestellt. Bald danach wurde die Orgel um vier auf 24 Register erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jenen Jahren wurde der ca. 30 Jahre zuvor errichtete kleine Saal umgestaltet: Er erhielt einen Altar mit schlichter Täfelung. 1994 erfolgte der Einbau einer Ölheizung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 2015 wurde der Sakralbau profaniert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orgel==&lt;br /&gt;
1960 erbaut von Fa. Köhler&lt;br /&gt;
20 Register auf 2 Manualen und Pedal&lt;br /&gt;
Pneumatische Kegellade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptwerk&lt;br /&gt;
 Quintatön I6’&lt;br /&gt;
 Prinzipal 8’ (im Prospekt)&lt;br /&gt;
 Hohlflöte 8’&lt;br /&gt;
 Gemshorn 4’&lt;br /&gt;
 Gedacktflöte 4’&lt;br /&gt;
 Oktave 2’&lt;br /&gt;
 Mixtur 2fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinterwerk (im Schwellkasten)&lt;br /&gt;
 Salizional 8’&lt;br /&gt;
 Gedackt 8’&lt;br /&gt;
 Prestant 4’&lt;br /&gt;
 Rohrflöte 4’&lt;br /&gt;
 Waldflöte 2’&lt;br /&gt;
 Nassat 2 2/3&lt;br /&gt;
 Sifflöte I’&lt;br /&gt;
 Terz I 3/5&lt;br /&gt;
 Zimbel 2fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pedal&lt;br /&gt;
 Subbass I6’&lt;br /&gt;
 Gedacktbass 8’&lt;br /&gt;
 Choralbass 4’&lt;br /&gt;
 Nachthorn 2’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Tritt für Schwellkasten&lt;br /&gt;
  Crecendowalze&lt;br /&gt;
  Tutti&lt;br /&gt;
  Tremulant&lt;br /&gt;
  Koppel: P/I; P/II; I/II&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1963 Erweiterung der Orgel auf 24 Register sowie Einbau einer freien Kombination&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptwerk&lt;br /&gt;
 Oktave 4’&lt;br /&gt;
 Mixtur 3fach&lt;br /&gt;
 Cymbel 3fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinterwerk&lt;br /&gt;
 Prinzipal 2’&lt;br /&gt;
 Trompete 8’&lt;br /&gt;
 Mixtur 3fach&lt;br /&gt;
 Prinzipal 2’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pedal&lt;br /&gt;
 Trompete 8’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wernfried</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Neuapostolische_Kirche_Bernburg&amp;diff=23546</id>
		<title>Neuapostolische Kirche Bernburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Neuapostolische_Kirche_Bernburg&amp;diff=23546"/>
		<updated>2015-05-25T16:13:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wernfried: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:NAK_Bernburg_Innenansicht.jpg|thumb|Innenansicht der NAK Bernburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Altar.jpg|thumb|Altar 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Orgel.jpg|thumb|Orgelprospekt 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Orgeltisch.jpg|thumb|Orgeltisch 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Adventskonzert.JPG|thumb|Adventskonzert 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_1894.jpg|thumb|Kirchenraum 1894]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bernburg_Außen_1959.jpg|thumb|Außenansicht der NAK Bernburg (1894-1959)]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde der Neuapostolischen Kirche in Bernburg (Saale) blickte im Jahre 2012 auf ihre 125jährige Geschichte zurück. Sie war eng verbunden mit dem kircheneigenen Gotteshaus in der Gröbziger Straße 24 (Hinterhof), das am 6. Mai 2015 entwidmet wurde. Dieses Gebäude war mit hoher Wahrscheinlichkeit der älteste, eigens für die [[Apostolische Gemeinde]] als Betsaal erstellte sakrale Bau, der mehr als 121 Jahre lückenlos im Dienst der [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolischen Kirche]] stand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. Mai 2015 erlebten die Gemeindemitglieder die Weihe der in 11 Monaten errichteten modernen Kirche in der Hegestraße 6. Diese wird neben Feiern von Gottesdiensten auch viele Möglichkeiten für ein zeitgemäßes Gemeindeleben bieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte der Gemeinde==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1886 besuchte die Bernburgerin Marie Burchardt mit ihrem in Braunschweig wohnenden Bruder Bernhard Specht einen Gottesdienst in [[Neuapostolische Kirche Coswig (Anhalt)|Coswig (Anhalt)]], nachdem der Bruder die Apostolische Gemeinde in Braunschweig kennen gelernt hatte. Schon ab 1887 versammelten sich die Mitglieder der Gemeinde und Gäste in Bernburg in der Wohnung der Familie Burchardt. Wenige Jahre später (ab 1890) konnte die Gemeinde Räumlichkeiten auf dem Hofe einer alten Seifenfabrik in der Breiten Straße Nr. 4 nutzen. Nachdem der Vermieter gekündigt hatte, fanden die Zusammenkünfte in verschiedenen Wohnungen von Mitgliedern statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1890 erhielt die Gemeinde die staatliche Anerkennung und durfte den Namen „Apostolische Gemeinde Bernburg“ führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1894 konnte der schlicht gestaltete Betsaal in der Gröbziger Straße 24 in den Dienst gestellt werden. Im November wurde das Haus von Apostel [[Friedrich Krebs]] im Beisein des Bischofs [[Wilhelm Sebastian]], des Bruders [[Otto Steinweg]] und des Bezirksältesten [[Franz Hübner]] zum Gotteshaus geweiht. In diesem Festgottesdienst empfingen 72 Getaufte die [[Heilige Versiegelung]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der näheren und weiteren Umgebung folgten weitere Gründungen von Gemeinden. Nach mündlichen Überlieferungen damaliger Amtsbrüder waren es die Gemeinden in Aschersleben, Ballenstedt, Barby, [[Neuapostolische Kirche Calbe (Saale)|Calbe]], Eßmannsdorf, Güsten, Köthen, Nienburg, Sangerhausen, Staßfurt, Schönewerda und Gernrode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahre 1954 der Bezirksevangelist Bönicke in den Ruhestand trat, wurde der Kirchenbezirk Bernburg vorläufig umstrukturiert. Zur seelsorgerischen Betreuung wurden die Gemeinden unter die Hand des Bezirksältesten [[Hans C. Müller]] aus Coswig und des Bezirksältesten Schomburg aus Quedlinburg gestellt. Als Vertreter des Bezirksältesten Müller für die Gemeinde Bernburg bestimmte Apostel [[Heinrich Oberländer]] den Priester Karl Hohmann. Diesem übertrug der Apostel am 2. Dezember 1956 die Leitung der Gemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. April 1957 beauftragte Apostel [[Heinrich Oberländer]] den Bezirksevangelisten [[Siegfried Karnick]] mit der Leitung des Bezirks Bernburg. Als Wohnsitz hatte dieser mit seiner Familie die Kreisstadt Bernburg ausgewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ordination von Siegfried Karnick zum Bischof an Pfingsten 1960 übertrug Apostel [[Heinrich Oberländer]] am 6. August desselben Jahres die Leitung des Bezirks Bernburg an den Bezirksevangelisten [[Klaus Oberländer]] (Aschersleben), der bis 1954 in Bernburg gewohnt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einigen Jahren gehört die ca. 200 Mitglieder zählende Gemeinde in der Kreisstadt des Salzlandkreises zum Kirchenbezirk Dessau. Die  seelsorgerische Verantwortung für den Bezirk Dessau wurde am 21. April 2013 von dem Bezirksältesten Klaus Koselack auf den Bezirksältesten Hartmut Lutz übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchengebäude==&lt;br /&gt;
Ein Herr Müller kaufte 1890 das Grundstück Gröbziger Straße 24 und veranlasste dort den Bau eines &amp;quot;Betsaales&amp;quot; mit der Bedingung, dass die Gemeinde das Grundstück später von ihm erwerben würde. Im Jahre 1894 war der Kirchenbau fertig gestellt. Zur Ausgestaltung des Raumes stifteten die [[Geschwister]] die Kirchenbänke. Den Altar hatte Bruder Otto Specht aus Hamburg-Bergedorf angefertigt, ein leiblicher Bruder des in Braunschweig wohnenden Bruders Bernhard Specht. Die Wand hinter dem Altar zeigte einen Engel und das [[Spruchband]] &amp;quot;Hier ist nichts anderes denn Gotteshaus. Hier ist die Pforte des Himmels&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1930er Jahre sollte das Gebäude mit einer modernen Warmluftheizung ausgestattet werden. Dazu wurde im Jahre 1931 ein Heizungskeller gebaut, auf dem der Anbau als kleiner Saal erfolgte. Weitere umfangreiche Umbauten im Kirchenschiff bestimmten diese Zeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 erhielt die Kirche einen neuen Altar; die Front wurde mit Holz getäfelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 folgte der Einbau einer Pfeifenorgel auf der Rückempore im Kirchenbau. Diese verfügte über sieben klingende Register.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Außenfassade wurde 1959 erneuert und erhielt dabei ihr heutiges Aussehen. Die Altarfront erfuhr im Jahre 1960 auf Anregung des Beziksältesten Karnick eine Neugestaltung: Eine Holzverkleidung und einen Steinbogen als angedeutete [[Apsis]]. Außerdem bekam die Gemeinde einen neuen Altar sowie helle Bänke.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Orgel mit 20 Registern (auf zwei Manualen und einem Pedal) wurde im Jahre 1960 in den Dienst gestellt. Bald danach wurde die Orgel um vier auf 24 Register erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jenen Jahren wurde der ca. 30 Jahre zuvor errichtete kleine Saal umgestaltet: Er erhielt einen Altar mit schlichter Täfelung; beides ist bis heute erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 erfolgte der Einbau einer Ölheizung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orgel==&lt;br /&gt;
1960 erbaut von Fa. Köhler&lt;br /&gt;
20 Register auf 2 Manualen und Pedal&lt;br /&gt;
Pneumatische Kegellade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptwerk&lt;br /&gt;
 Quintatön I6’&lt;br /&gt;
 Prinzipal 8’ (im Prospekt)&lt;br /&gt;
 Hohlflöte 8’&lt;br /&gt;
 Gemshorn 4’&lt;br /&gt;
 Gedacktflöte 4’&lt;br /&gt;
 Oktave 2’&lt;br /&gt;
 Mixtur 2fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinterwerk (im Schwellkasten)&lt;br /&gt;
 Salizional 8’&lt;br /&gt;
 Gedackt 8’&lt;br /&gt;
 Prestant 4’&lt;br /&gt;
 Rohrflöte 4’&lt;br /&gt;
 Waldflöte 2’&lt;br /&gt;
 Nassat 2 2/3&lt;br /&gt;
 Sifflöte I’&lt;br /&gt;
 Terz I 3/5&lt;br /&gt;
 Zimbel 2fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pedal&lt;br /&gt;
 Subbass I6’&lt;br /&gt;
 Gedacktbass 8’&lt;br /&gt;
 Choralbass 4’&lt;br /&gt;
 Nachthorn 2’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Tritt für Schwellkasten&lt;br /&gt;
  Crecendowalze&lt;br /&gt;
  Tutti&lt;br /&gt;
  Tremulant&lt;br /&gt;
  Koppel: P/I; P/II; I/II&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1963 Erweiterung der Orgel auf 24 Register sowie Einbau einer freien Kombination&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptwerk&lt;br /&gt;
 Oktave 4’&lt;br /&gt;
 Mixtur 3fach&lt;br /&gt;
 Cymbel 3fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinterwerk&lt;br /&gt;
 Prinzipal 2’&lt;br /&gt;
 Trompete 8’&lt;br /&gt;
 Mixtur 3fach&lt;br /&gt;
 Prinzipal 2’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pedal&lt;br /&gt;
 Trompete 8’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wernfried</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Neuapostolische_Kirche_Bernburg&amp;diff=22113</id>
		<title>Neuapostolische Kirche Bernburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Neuapostolische_Kirche_Bernburg&amp;diff=22113"/>
		<updated>2014-08-18T08:53:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wernfried: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:NAK_Bernburg_Innenansicht.jpg|thumb|Innenansicht der NAK Bernburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Altar.jpg|thumb|Altar 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Orgel.jpg|thumb|Orgelprospekt 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Orgeltisch.jpg|thumb|Orgeltisch 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Adventskonzert.JPG|thumb|Adventskonzert 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_1894.jpg|thumb|Kirchenraum 1894]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bernburg_Außen_1959.jpg|thumb|Außenansicht der NAK Bernburg (1894-1959)]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde der Neuapostolischen Kirche in Bernburg (Saale) blickte im Jahre 2012 auf ihre 125jährige Geschichte zurück. Sie ist eng verbunden mit dem kircheneigenen Gotteshaus, das sich auf dem Hinterhof in der Gröbziger Straße 24 befindet. Es ist mit hoher Wahrscheinlichkeit der älteste, eigens für die [[Apostolische Gemeinde]] als Betsaal erstellte sakrale Bau, der sich nun bereits 120 Jahre lückenlos im Dienst der [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolischen Kirche]] befindet. Absehbar wird diese Ära bald ihr Ende erreichen. Im Februar 2014 wurde der Gemeinde das Projekt zur Erstellung eines Kirchenneubaus vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2015 werden die Gemeindemitglieder die Weihe und den Umzug in ihre neue, moderne Kirche erleben. Diese wird neben Feiern von Gottesdiensten auch viele Möglichkeiten für ein zeitgemäßes Gemeindeleben bieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte der Gemeinde==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1886 besuchte die Bernburgerin Marie Burchardt mit ihrem in Braunschweig wohnenden Bruder Bernhard Specht einen Gottesdienst in [[Neuapostolische Kirche Coswig (Anhalt)|Coswig (Anhalt)]], nachdem der Bruder die Apostolische Gemeinde in Braunschweig kennen gelernt hatte. Schon ab 1887 versammelten sich die Mitglieder der Gemeinde und Gäste in Bernburg in der Wohnung der Familie Burchardt. Wenige Jahre später (ab 1890) konnte die Gemeinde Räumlichkeiten auf dem Hofe einer alten Seifenfabrik in der Breiten Straße Nr. 4 nutzen. Nachdem der Vermieter gekündigt hatte, fanden die Zusammenkünfte in verschiedenen Wohnungen von Mitgliedern statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1890 erhielt die Gemeinde die staatliche Anerkennung und durfte den Namen „Apostolische Gemeinde Bernburg“ führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1894 konnte der schlicht gestaltete Betsaal in der Gröbziger Straße 24 in den Dienst gestellt werden. Im November wurde das Haus von Apostel [[Friedrich Krebs]] im Beisein des Bischofs [[Wilhelm Sebastian]], des Bruders [[Otto Steinweg]] und des Bezirksältesten [[Franz Hübner]] zum Gotteshaus geweiht. In diesem Festgottesdienst empfingen 72 Getaufte die [[Heilige Versiegelung]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der näheren und weiteren Umgebung folgten weitere Gründungen von Gemeinden. Nach mündlichen Überlieferungen damaliger Amtsbrüder waren es die Gemeinden in Aschersleben, Ballenstedt, Barby, [[Neuapostolische Kirche Calbe (Saale)|Calbe]], Eßmannsdorf, Güsten, Köthen, Nienburg, Sangerhausen, Staßfurt, Schönewerda und Gernrode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahre 1954 der Bezirksevangelist Bönicke in den Ruhestand trat, wurde der Kirchenbezirk Bernburg vorläufig umstrukturiert. Zur seelsorgerischen Betreuung wurden die Gemeinden unter die Hand des Bezirksältesten [[Hans C. Müller]] aus Coswig und des Bezirksältesten Schomburg aus Quedlinburg gestellt. Als Vertreter des Bezirksältesten Müller für die Gemeinde Bernburg bestimmte Apostel [[Heinrich Oberländer]] den Priester Karl Hohmann. Diesem übertrug der Apostel am 2. Dezember 1956 die Leitung der Gemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. April 1957 beauftragte Apostel [[Heinrich Oberländer]] den Bezirksevangelisten [[Siegfried Karnick]] mit der Leitung des Bezirks Bernburg. Als Wohnsitz hatte dieser mit seiner Familie die Kreisstadt Bernburg ausgewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ordination von Siegfried Karnick zum Bischof an Pfingsten 1960 übertrug Apostel [[Heinrich Oberländer]] am 6. August desselben Jahres die Leitung des Bezirks Bernburg an den Bezirksevangelisten [[Klaus Oberländer]] (Aschersleben), der bis 1954 in Bernburg gewohnt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einigen Jahren gehört die ca. 200 Mitglieder zählende Gemeinde in der Kreisstadt des Salzlandkreises zum Kirchenbezirk Dessau. Die  seelsorgerische Verantwortung für den Bezirk Dessau wurde am 21. April 2013 von dem Bezirksältesten Klaus Koselack auf den Bezirksältesten Hartmut Lutz übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchengebäude==&lt;br /&gt;
Ein Herr Müller kaufte 1890 das Grundstück Gröbziger Straße 24 und veranlasste dort den Bau eines &amp;quot;Betsaales&amp;quot; mit der Bedingung, dass die Gemeinde das Grundstück später von ihm erwerben würde. Im Jahre 1894 war der Kirchenbau fertig gestellt. Zur Ausgestaltung des Raumes stifteten die [[Geschwister]] die Kirchenbänke. Den Altar hatte Bruder Otto Specht aus Hamburg-Bergedorf angefertigt, ein leiblicher Bruder des in Braunschweig wohnenden Bruders Bernhard Specht. Die Wand hinter dem Altar zeigte einen Engel und das [[Spruchband]] &amp;quot;Hier ist nichts anderes denn Gotteshaus. Hier ist die Pforte des Himmels&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1930er Jahre sollte das Gebäude mit einer modernen Warmluftheizung ausgestattet werden. Dazu wurde im Jahre 1931 ein Heizungskeller gebaut, auf dem der Anbau als kleiner Saal erfolgte. Weitere umfangreiche Umbauten im Kirchenschiff bestimmten diese Zeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 erhielt die Kirche einen neuen Altar; die Front wurde mit Holz getäfelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 folgte der Einbau einer Pfeifenorgel auf der Rückempore im Kirchenbau. Diese verfügte über sieben klingende Register.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Außenfassade wurde 1959 erneuert und erhielt dabei ihr heutiges Aussehen. Die Altarfront erfuhr im Jahre 1960 auf Anregung des Beziksältesten Karnick eine Neugestaltung: Eine Holzverkleidung und einen Steinbogen als angedeutete [[Apsis]]. Außerdem bekam die Gemeinde einen neuen Altar sowie helle Bänke.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Orgel mit 20 Registern (auf zwei Manualen und einem Pedal) wurde im Jahre 1960 in den Dienst gestellt. Bald danach wurde die Orgel um vier auf 24 Register erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jenen Jahren wurde der ca. 30 Jahre zuvor errichtete kleine Saal umgestaltet: Er erhielt einen Altar mit schlichter Täfelung; beides ist bis heute erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 erfolgte der Einbau einer Ölheizung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orgel==&lt;br /&gt;
1960 erbaut von Fa. Köhler&lt;br /&gt;
20 Register auf 2 Manualen und Pedal&lt;br /&gt;
Pneumatische Kegellade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptwerk&lt;br /&gt;
 Quintatön I6’&lt;br /&gt;
 Prinzipal 8’ (im Prospekt)&lt;br /&gt;
 Hohlflöte 8’&lt;br /&gt;
 Gemshorn 4’&lt;br /&gt;
 Gedacktflöte 4’&lt;br /&gt;
 Oktave 2’&lt;br /&gt;
 Mixtur 2fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinterwerk (im Schwellkasten)&lt;br /&gt;
 Salizional 8’&lt;br /&gt;
 Gedackt 8’&lt;br /&gt;
 Prestant 4’&lt;br /&gt;
 Rohrflöte 4’&lt;br /&gt;
 Waldflöte 2’&lt;br /&gt;
 Nassat 2 2/3&lt;br /&gt;
 Sifflöte I’&lt;br /&gt;
 Terz I 3/5&lt;br /&gt;
 Zimbel 2fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pedal&lt;br /&gt;
 Subbass I6’&lt;br /&gt;
 Gedacktbass 8’&lt;br /&gt;
 Choralbass 4’&lt;br /&gt;
 Nachthorn 2’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Tritt für Schwellkasten&lt;br /&gt;
  Crecendowalze&lt;br /&gt;
  Tutti&lt;br /&gt;
  Tremulant&lt;br /&gt;
  Koppel: P/I; P/II; I/II&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1963 Erweiterung der Orgel auf 24 Register sowie Einbau einer freien Kombination&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptwerk&lt;br /&gt;
 Oktave 4’&lt;br /&gt;
 Mixtur 3fach&lt;br /&gt;
 Cymbel 3fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinterwerk&lt;br /&gt;
 Prinzipal 2’&lt;br /&gt;
 Trompete 8’&lt;br /&gt;
 Mixtur 3fach&lt;br /&gt;
 Prinzipal 2’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pedal&lt;br /&gt;
 Trompete 8’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wernfried</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Neuapostolische_Kirche_Bernburg&amp;diff=22112</id>
		<title>Neuapostolische Kirche Bernburg</title>
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		<updated>2014-08-18T08:51:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wernfried: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:NAK_Bernburg_Innenansicht.jpg|thumb|Innenansicht der NAK Bernburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Altar.jpg|thumb|Altar 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Orgel.jpg|thumb|Orgelprospekt 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Orgeltisch.jpg|thumb|Orgeltisch 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Adventskonzert.JPG|thumb|Adventskonzert 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_1894.jpg|thumb|Kirchenraum 1894]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bernburg_Außen_1959.jpg|thumb|Außenansicht der NAK Bernburg (1894-1959)]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde der Neuapostolischen Kirche in Bernburg (Saale) blickte im Jahre 2012 auf ihre 125jährige Geschichte zurück. Sie ist eng verbunden mit dem kircheneigenen Gotteshaus, das sich auf dem Hinterhof in der Gröbziger Straße 24 befindet. Es ist mit hoher Wahrscheinlichkeit der älteste, eigens für die [[Apostolische Gemeinde]] als Betsaal erstellte sakrale Bau, der sich nun bereits 120 Jahre lückenlos im Dienst der [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolischen Kirche]] befindet. Absehbar wird diese Ära bald ihr Ende erreichen. Im Februar 2014 wurde der Gemeinde das Projekt zur Erstellung eines Kirchenneubaus vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2015 werden die Gemeindemitglieder die Weihe und den Umzug in ihre neue, moderne Kirche erleben. Diese wird darüber hinaus viele Möglichkeiten für ein zeitgemäßes Gemeindeleben bieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte der Gemeinde==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1886 besuchte die Bernburgerin Marie Burchardt mit ihrem in Braunschweig wohnenden Bruder Bernhard Specht einen Gottesdienst in [[Neuapostolische Kirche Coswig (Anhalt)|Coswig (Anhalt)]], nachdem der Bruder die Apostolische Gemeinde in Braunschweig kennen gelernt hatte. Schon ab 1887 versammelten sich die Mitglieder der Gemeinde und Gäste in Bernburg in der Wohnung der Familie Burchardt. Wenige Jahre später (ab 1890) konnte die Gemeinde Räumlichkeiten auf dem Hofe einer alten Seifenfabrik in der Breiten Straße Nr. 4 nutzen. Nachdem der Vermieter gekündigt hatte, fanden die Zusammenkünfte in verschiedenen Wohnungen von Mitgliedern statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1890 erhielt die Gemeinde die staatliche Anerkennung und durfte den Namen „Apostolische Gemeinde Bernburg“ führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1894 konnte der schlicht gestaltete Betsaal in der Gröbziger Straße 24 in den Dienst gestellt werden. Im November wurde das Haus von Apostel [[Friedrich Krebs]] im Beisein des Bischofs [[Wilhelm Sebastian]], des Bruders [[Otto Steinweg]] und des Bezirksältesten [[Franz Hübner]] zum Gotteshaus geweiht. In diesem Festgottesdienst empfingen 72 Getaufte die [[Heilige Versiegelung]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der näheren und weiteren Umgebung folgten weitere Gründungen von Gemeinden. Nach mündlichen Überlieferungen damaliger Amtsbrüder waren es die Gemeinden in Aschersleben, Ballenstedt, Barby, [[Neuapostolische Kirche Calbe (Saale)|Calbe]], Eßmannsdorf, Güsten, Köthen, Nienburg, Sangerhausen, Staßfurt, Schönewerda und Gernrode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahre 1954 der Bezirksevangelist Bönicke in den Ruhestand trat, wurde der Kirchenbezirk Bernburg vorläufig umstrukturiert. Zur seelsorgerischen Betreuung wurden die Gemeinden unter die Hand des Bezirksältesten [[Hans C. Müller]] aus Coswig und des Bezirksältesten Schomburg aus Quedlinburg gestellt. Als Vertreter des Bezirksältesten Müller für die Gemeinde Bernburg bestimmte Apostel [[Heinrich Oberländer]] den Priester Karl Hohmann. Diesem übertrug der Apostel am 2. Dezember 1956 die Leitung der Gemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. April 1957 beauftragte Apostel [[Heinrich Oberländer]] den Bezirksevangelisten [[Siegfried Karnick]] mit der Leitung des Bezirks Bernburg. Als Wohnsitz hatte dieser mit seiner Familie die Kreisstadt Bernburg ausgewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ordination von Siegfried Karnick zum Bischof an Pfingsten 1960 übertrug Apostel [[Heinrich Oberländer]] am 6. August desselben Jahres die Leitung des Bezirks Bernburg an den Bezirksevangelisten [[Klaus Oberländer]] (Aschersleben), der bis 1954 in Bernburg gewohnt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einigen Jahren gehört die ca. 200 Mitglieder zählende Gemeinde in der Kreisstadt des Salzlandkreises zum Kirchenbezirk Dessau. Die  seelsorgerische Verantwortung für den Bezirk Dessau wurde am 21. April 2013 von dem Bezirksältesten Klaus Koselack auf den Bezirksältesten Hartmut Lutz übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchengebäude==&lt;br /&gt;
Ein Herr Müller kaufte 1890 das Grundstück Gröbziger Straße 24 und veranlasste dort den Bau eines &amp;quot;Betsaales&amp;quot; mit der Bedingung, dass die Gemeinde das Grundstück später von ihm erwerben würde. Im Jahre 1894 war der Kirchenbau fertig gestellt. Zur Ausgestaltung des Raumes stifteten die [[Geschwister]] die Kirchenbänke. Den Altar hatte Bruder Otto Specht aus Hamburg-Bergedorf angefertigt, ein leiblicher Bruder des in Braunschweig wohnenden Bruders Bernhard Specht. Die Wand hinter dem Altar zeigte einen Engel und das [[Spruchband]] &amp;quot;Hier ist nichts anderes denn Gotteshaus. Hier ist die Pforte des Himmels&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1930er Jahre sollte das Gebäude mit einer modernen Warmluftheizung ausgestattet werden. Dazu wurde im Jahre 1931 ein Heizungskeller gebaut, auf dem der Anbau als kleiner Saal erfolgte. Weitere umfangreiche Umbauten im Kirchenschiff bestimmten diese Zeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 erhielt die Kirche einen neuen Altar; die Front wurde mit Holz getäfelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 folgte der Einbau einer Pfeifenorgel auf der Rückempore im Kirchenbau. Diese verfügte über sieben klingende Register.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Außenfassade wurde 1959 erneuert und erhielt dabei ihr heutiges Aussehen. Die Altarfront erfuhr im Jahre 1960 auf Anregung des Beziksältesten Karnick eine Neugestaltung: Eine Holzverkleidung und einen Steinbogen als angedeutete [[Apsis]]. Außerdem bekam die Gemeinde einen neuen Altar sowie helle Bänke.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Orgel mit 20 Registern (auf zwei Manualen und einem Pedal) wurde im Jahre 1960 in den Dienst gestellt. Bald danach wurde die Orgel um vier auf 24 Register erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jenen Jahren wurde der ca. 30 Jahre zuvor errichtete kleine Saal umgestaltet: Er erhielt einen Altar mit schlichter Täfelung; beides ist bis heute erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 erfolgte der Einbau einer Ölheizung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orgel==&lt;br /&gt;
1960 erbaut von Fa. Köhler&lt;br /&gt;
20 Register auf 2 Manualen und Pedal&lt;br /&gt;
Pneumatische Kegellade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptwerk&lt;br /&gt;
 Quintatön I6’&lt;br /&gt;
 Prinzipal 8’ (im Prospekt)&lt;br /&gt;
 Hohlflöte 8’&lt;br /&gt;
 Gemshorn 4’&lt;br /&gt;
 Gedacktflöte 4’&lt;br /&gt;
 Oktave 2’&lt;br /&gt;
 Mixtur 2fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinterwerk (im Schwellkasten)&lt;br /&gt;
 Salizional 8’&lt;br /&gt;
 Gedackt 8’&lt;br /&gt;
 Prestant 4’&lt;br /&gt;
 Rohrflöte 4’&lt;br /&gt;
 Waldflöte 2’&lt;br /&gt;
 Nassat 2 2/3&lt;br /&gt;
 Sifflöte I’&lt;br /&gt;
 Terz I 3/5&lt;br /&gt;
 Zimbel 2fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pedal&lt;br /&gt;
 Subbass I6’&lt;br /&gt;
 Gedacktbass 8’&lt;br /&gt;
 Choralbass 4’&lt;br /&gt;
 Nachthorn 2’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Tritt für Schwellkasten&lt;br /&gt;
  Crecendowalze&lt;br /&gt;
  Tutti&lt;br /&gt;
  Tremulant&lt;br /&gt;
  Koppel: P/I; P/II; I/II&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1963 Erweiterung der Orgel auf 24 Register sowie Einbau einer freien Kombination&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptwerk&lt;br /&gt;
 Oktave 4’&lt;br /&gt;
 Mixtur 3fach&lt;br /&gt;
 Cymbel 3fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinterwerk&lt;br /&gt;
 Prinzipal 2’&lt;br /&gt;
 Trompete 8’&lt;br /&gt;
 Mixtur 3fach&lt;br /&gt;
 Prinzipal 2’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pedal&lt;br /&gt;
 Trompete 8’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wernfried</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Neuapostolische_Kirche_Bernburg&amp;diff=21643</id>
		<title>Neuapostolische Kirche Bernburg</title>
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		<updated>2014-03-21T13:59:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wernfried: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:NAK_Bernburg_Innenansicht.jpg|thumb|Innenansicht der NAK Bernburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Altar.jpg|thumb|Altar 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Orgel.jpg|thumb|Orgelprospekt 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Orgeltisch.jpg|thumb|Orgeltisch 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Adventskonzert.JPG|thumb|Adventskonzert 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_1894.jpg|thumb|Kirchenraum 1894]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bernburg_Außen_1959.jpg|thumb|Außenansicht der NAK Bernburg (1894-1959)]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde der Neuapostolischen Kirche in Bernburg (Saale) blickte im Jahre 2012 auf ihre 125jährige Geschichte zurück. Sie ist eng verbunden mit dem kircheneigenen Gotteshaus, das sich auf dem Hinterhof in der Gröbziger Straße 24 befindet. Es ist mit hoher Wahrscheinlichkeit der älteste, eigens für die [[Apostolische Gemeinde]] als Betsaal erstellte sakrale Bau, der sich nun bald 120 Jahre lückenlos im Dienst der [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolischen Kirche]] befindet. Absehbar wird diese Ära bald ihr Ende erreichen. Im Februar 2014 wurde der Gemeinde das Projekt zur Erstellung eines Kirchenneubaus vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2015 werden die Gemeindemitglieder die Weihe und den Umzug in ihre neue, moderne Kirche erleben. Diese wird darüber hinaus viele Möglichkeiten für ein zeitgemäßes Gemeindeleben bieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte der Gemeinde==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1886 besuchte die Bernburgerin Marie Burchardt mit ihrem in Braunschweig wohnenden Bruder Bernhard Specht einen Gottesdienst in [[Neuapostolische Kirche Coswig (Anhalt)|Coswig (Anhalt)]], nachdem der Bruder die Apostolische Gemeinde in Braunschweig kennen gelernt hatte. Schon ab 1887 versammelten sich die Mitglieder der Gemeinde und Gäste in Bernburg in der Wohnung der Familie Burchardt. Wenige Jahre später (ab 1890) konnte die Gemeinde Räumlichkeiten auf dem Hofe einer alten Seifenfabrik in der Breiten Straße Nr. 4 nutzen. Nachdem der Vermieter gekündigt hatte, fanden die Zusammenkünfte in verschiedenen Wohnungen von Mitgliedern statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1890 erhielt die Gemeinde die staatliche Anerkennung und durfte den Namen „Apostolische Gemeinde Bernburg“ führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1894 konnte der schlicht gestaltete Betsaal in der Gröbziger Straße 24 in den Dienst gestellt werden. Im November wurde das Haus von Apostel [[Friedrich Krebs]] im Beisein des Bischofs [[Wilhelm Sebastian]], des Bruders [[Otto Steinweg]] und des Bezirksältesten [[Franz Hübner]] zum Gotteshaus geweiht. In diesem Festgottesdienst empfingen 72 Getaufte die [[Heilige Versiegelung]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der näheren und weiteren Umgebung folgten weitere Gründungen von Gemeinden. Nach mündlichen Überlieferungen damaliger Amtsbrüder waren es die Gemeinden in Aschersleben, Ballenstedt, Barby, [[Neuapostolische Kirche Calbe (Saale)|Calbe]], Eßmannsdorf, Güsten, Köthen, Nienburg, Sangerhausen, Staßfurt, Schönewerda und Gernrode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahre 1954 der Bezirksevangelist Bönicke in den Ruhestand trat, wurde der Kirchenbezirk Bernburg vorläufig umstrukturiert. Zur seelsorgerischen Betreuung wurden die Gemeinden unter die Hand des Bezirksältesten [[Hans C. Müller]] aus Coswig und des Bezirksältesten Schomburg aus Quedlinburg gestellt. Als Vertreter des Bezirksältesten Müller für die Gemeinde Bernburg bestimmte Apostel [[Heinrich Oberländer]] den Priester Karl Hohmann. Diesem übertrug der Apostel am 2. Dezember 1956 die Leitung der Gemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. April 1957 beauftragte Apostel [[Heinrich Oberländer]] den Bezirksevangelisten [[Siegfried Karnick]] mit der Leitung des Bezirks Bernburg. Als Wohnsitz hatte dieser mit seiner Familie die Kreisstadt Bernburg ausgewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ordination von Siegfried Karnick zum Bischof an Pfingsten 1960 übertrug Apostel [[Heinrich Oberländer]] am 6. August desselben Jahres die Leitung des Bezirks Bernburg an den Bezirksevangelisten [[Klaus Oberländer]] (Aschersleben), der bis 1954 in Bernburg gewohnt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einigen Jahren gehört die ca. 200 Mitglieder zählende Gemeinde in der Kreisstadt des Salzlandkreises zum Kirchenbezirk Dessau. Die  seelsorgerische Verantwortung für den Bezirk Dessau wurde am 21. April 2013 von dem Bezirksältesten Klaus Koselack auf den Bezirksältesten Hartmut Lutz übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchengebäude==&lt;br /&gt;
Ein Herr Müller kaufte 1890 das Grundstück Gröbziger Straße 24 und veranlasste dort den Bau eines &amp;quot;Betsaales&amp;quot; mit der Bedingung, dass die Gemeinde das Grundstück später von ihm erwerben würde. Im Jahre 1894 war der Kirchenbau fertig gestellt. Zur Ausgestaltung des Raumes stifteten die [[Geschwister]] die Kirchenbänke. Den Altar hatte Bruder Otto Specht aus Hamburg-Bergedorf angefertigt, ein leiblicher Bruder des in Braunschweig wohnenden Bruders Bernhard Specht. Die Wand hinter dem Altar zeigte einen Engel und das [[Spruchband]] &amp;quot;Hier ist nichts anderes denn Gotteshaus. Hier ist die Pforte des Himmels&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1930er Jahre sollte das Gebäude mit einer modernen Warmluftheizung ausgestattet werden. Dazu wurde im Jahre 1931 ein Heizungskeller gebaut, auf dem der Anbau als kleiner Saal erfolgte. Weitere umfangreiche Umbauten im Kirchenschiff bestimmten diese Zeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 erhielt die Kirche einen neuen Altar; die Front wurde mit Holz getäfelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 folgte der Einbau einer Pfeifenorgel auf der Rückempore im Kirchenbau. Diese verfügte über sieben klingende Register.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Außenfassade wurde 1959 erneuert und erhielt dabei ihr heutiges Aussehen. Die Altarfront erfuhr im Jahre 1960 auf Anregung des Beziksältesten Karnick eine Neugestaltung: Eine Holzverkleidung und einen Steinbogen als angedeutete [[Apsis]]. Außerdem bekam die Gemeinde einen neuen Altar sowie helle Bänke.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Orgel mit 20 Registern (auf zwei Manualen und einem Pedal) wurde im Jahre 1960 in den Dienst gestellt. Bald danach wurde die Orgel um vier auf 24 Register erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jenen Jahren wurde der ca. 30 Jahre zuvor errichtete kleine Saal umgestaltet: Er erhielt einen Altar mit schlichter Täfelung; beides ist bis heute erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 erfolgte der Einbau einer Ölheizung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orgel==&lt;br /&gt;
1960 erbaut von Fa. Köhler&lt;br /&gt;
20 Register auf 2 Manualen und Pedal&lt;br /&gt;
Pneumatische Kegellade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptwerk&lt;br /&gt;
 Quintatön I6’&lt;br /&gt;
 Prinzipal 8’ (im Prospekt)&lt;br /&gt;
 Hohlflöte 8’&lt;br /&gt;
 Gemshorn 4’&lt;br /&gt;
 Gedacktflöte 4’&lt;br /&gt;
 Oktave 2’&lt;br /&gt;
 Mixtur 2fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinterwerk (im Schwellkasten)&lt;br /&gt;
 Salizional 8’&lt;br /&gt;
 Gedackt 8’&lt;br /&gt;
 Prestant 4’&lt;br /&gt;
 Rohrflöte 4’&lt;br /&gt;
 Waldflöte 2’&lt;br /&gt;
 Nassat 2 2/3&lt;br /&gt;
 Sifflöte I’&lt;br /&gt;
 Terz I 3/5&lt;br /&gt;
 Zimbel 2fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pedal&lt;br /&gt;
 Subbass I6’&lt;br /&gt;
 Gedacktbass 8’&lt;br /&gt;
 Choralbass 4’&lt;br /&gt;
 Nachthorn 2’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Tritt für Schwellkasten&lt;br /&gt;
  Crecendowalze&lt;br /&gt;
  Tutti&lt;br /&gt;
  Tremulant&lt;br /&gt;
  Koppel: P/I; P/II; I/II&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1963 Erweiterung der Orgel auf 24 Register sowie Einbau einer freien Kombination&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptwerk&lt;br /&gt;
 Oktave 4’&lt;br /&gt;
 Mixtur 3fach&lt;br /&gt;
 Cymbel 3fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinterwerk&lt;br /&gt;
 Prinzipal 2’&lt;br /&gt;
 Trompete 8’&lt;br /&gt;
 Mixtur 3fach&lt;br /&gt;
 Prinzipal 2’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pedal&lt;br /&gt;
 Trompete 8’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wernfried</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Neuapostolische_Kirche_Bernburg&amp;diff=21642</id>
		<title>Neuapostolische Kirche Bernburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Neuapostolische_Kirche_Bernburg&amp;diff=21642"/>
		<updated>2014-03-21T13:57:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wernfried: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:NAK_Bernburg_Innenansicht.jpg|thumb|Innenansicht der NAK Bernburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Altar.jpg|thumb|Altar 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Orgel.jpg|thumb|Orgelprospekt 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Orgeltisch.jpg|thumb|Orgeltisch 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Adventskonzert.JPG|thumb|Adventskonzert 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_1894.jpg|thumb|Kirchenraum 1894]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bernburg_Außen_1959.jpg|thumb|Außenansicht der NAK Bernburg (1894-1959)]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde der Neuapostolischen Kirche in Bernburg (Saale) blickte im Jahre 2012 auf ihre 125jährige Geschichte zurück. Sie ist eng verbunden mit dem kircheneigenen Gotteshaus, das sich auf dem Hinterhof in der Gröbziger Straße 24 befindet. Es ist mit hoher Wahrscheinlichkeit der älteste, eigens für die [[Apostolische Gemeinde]] als Betsaal erstellte sakrale Bau, der sich nun bald 120 Jahre lückenlos im Dienst der [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolischen Kirche]] befindet. Absehbar wird diese Ära bald ihr Ende erreichen. Im Februar 2014 wurde der Gemeinde das Projekt zur Erstellung eines Kirchenneubaus vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Jahr 2015 werden die Gemeindemitglieder die Weihe und den Umzug in ihre neue, moderne Kirche erleben. Diese wird darüber hinaus viele Möglichkeiten für ein zeitgemäßes Gemeindeleben bieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte der Gemeinde==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1886 besuchte die Bernburgerin Marie Burchardt mit ihrem in Braunschweig wohnenden Bruder Bernhard Specht einen Gottesdienst in [[Neuapostolische Kirche Coswig (Anhalt)|Coswig (Anhalt)]], nachdem der Bruder die Apostolische Gemeinde in Braunschweig kennen gelernt hatte. Schon ab 1887 versammelten sich die Mitglieder der Gemeinde und Gäste in Bernburg in der Wohnung der Familie Burchardt. Wenige Jahre später (ab 1890) konnte die Gemeinde Räumlichkeiten auf dem Hofe einer alten Seifenfabrik in der Breiten Straße Nr. 4 nutzen. Nachdem der Vermieter gekündigt hatte, fanden die Zusammenkünfte in verschiedenen Wohnungen von Mitgliedern statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1890 erhielt die Gemeinde die staatliche Anerkennung und durfte den Namen „Apostolische Gemeinde Bernburg“ führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1894 konnte der schlicht gestaltete Betsaal in der Gröbziger Straße 24 in den Dienst gestellt werden. Im November wurde das Haus von Apostel [[Friedrich Krebs]] im Beisein des Bischofs [[Wilhelm Sebastian]], des Bruders [[Otto Steinweg]] und des Bezirksältesten [[Franz Hübner]] zum Gotteshaus geweiht. In diesem Festgottesdienst empfingen 72 Getaufte die [[Heilige Versiegelung]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der näheren und weiteren Umgebung folgten weitere Gründungen von Gemeinden. Nach mündlichen Überlieferungen damaliger Amtsbrüder waren es die Gemeinden in Aschersleben, Ballenstedt, Barby, [[Neuapostolische Kirche Calbe (Saale)|Calbe]], Eßmannsdorf, Güsten, Köthen, Nienburg, Sangerhausen, Staßfurt, Schönewerda und Gernrode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahre 1954 der Bezirksevangelist Bönicke in den Ruhestand trat, wurde der Kirchenbezirk Bernburg vorläufig umstrukturiert. Zur seelsorgerischen Betreuung wurden die Gemeinden unter die Hand des Bezirksältesten [[Hans C. Müller]] aus Coswig und des Bezirksältesten Schomburg aus Quedlinburg gestellt. Als Vertreter des Bezirksältesten Müller für die Gemeinde Bernburg bestimmte Apostel [[Heinrich Oberländer]] den Priester Karl Hohmann. Diesem übertrug der Apostel am 2. Dezember 1956 die Leitung der Gemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. April 1957 beauftragte Apostel [[Heinrich Oberländer]] den Bezirksevangelisten [[Siegfried Karnick]] mit der Leitung des Bezirks Bernburg. Als Wohnsitz hatte dieser mit seiner Familie die Kreisstadt Bernburg ausgewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ordination von Siegfried Karnick zum Bischof an Pfingsten 1960 übertrug Apostel [[Heinrich Oberländer]] am 6. August desselben Jahres die Leitung des Bezirks Bernburg an den Bezirksevangelisten [[Klaus Oberländer]] (Aschersleben), der bis 1954 in Bernburg gewohnt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einigen Jahren gehört die ca. 200 Mitglieder zählende Gemeinde in der Kreisstadt des Salzlandkreises zum Kirchenbezirk Dessau. Die  seelsorgerische Verantwortung für den Bezirk Dessau wurde am 21. April 2013 von dem Bezirksältesten Klaus Koselack auf den Bezirksältesten Hartmut Lutz übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchengebäude==&lt;br /&gt;
Ein Herr Müller kaufte 1890 das Grundstück Gröbziger Straße 24 und veranlasste dort den Bau eines &amp;quot;Betsaales&amp;quot; mit der Bedingung, dass die Gemeinde das Grundstück später von ihm erwerben würde. Im Jahre 1894 war der Kirchenbau fertig gestellt. Zur Ausgestaltung des Raumes stifteten die [[Geschwister]] die Kirchenbänke. Den Altar hatte Bruder Otto Specht aus Hamburg-Bergedorf angefertigt, ein leiblicher Bruder des in Braunschweig wohnenden Bruders Bernhard Specht. Die Wand hinter dem Altar zeigte einen Engel und das [[Spruchband]] &amp;quot;Hier ist nichts anderes denn Gotteshaus. Hier ist die Pforte des Himmels&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1930er Jahre sollte das Gebäude mit einer modernen Warmluftheizung ausgestattet werden. Dazu wurde im Jahre 1931 ein Heizungskeller gebaut, auf dem der Anbau als kleiner Saal erfolgte. Weitere umfangreiche Umbauten im Kirchenschiff bestimmten diese Zeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 erhielt die Kirche einen neuen Altar; die Front wurde mit Holz getäfelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 folgte der Einbau einer Pfeifenorgel auf der Rückempore im Kirchenbau. Diese verfügte über sieben klingende Register.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Außenfassade wurde 1959 erneuert und erhielt dabei ihr heutiges Aussehen. Die Altarfront erfuhr im Jahre 1960 auf Anregung des Beziksältesten Karnick eine Neugestaltung: Eine Holzverkleidung und einen Steinbogen als angedeutete [[Apsis]]. Außerdem bekam die Gemeinde einen neuen Altar sowie helle Bänke.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Orgel mit 20 Registern (auf zwei Manualen und einem Pedal) wurde im Jahre 1960 in den Dienst gestellt. Bald danach wurde die Orgel um vier auf 24 Register erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jenen Jahren wurde der ca. 30 Jahre zuvor errichtete kleine Saal umgestaltet: Er erhielt einen Altar mit schlichter Täfelung; beides ist bis heute erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 erfolgte der Einbau einer Ölheizung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orgel==&lt;br /&gt;
1960 erbaut von Fa. Köhler&lt;br /&gt;
20 Register auf 2 Manualen und Pedal&lt;br /&gt;
Pneumatische Kegellade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptwerk&lt;br /&gt;
 Quintatön I6’&lt;br /&gt;
 Prinzipal 8’ (im Prospekt)&lt;br /&gt;
 Hohlflöte 8’&lt;br /&gt;
 Gemshorn 4’&lt;br /&gt;
 Gedacktflöte 4’&lt;br /&gt;
 Oktave 2’&lt;br /&gt;
 Mixtur 2fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinterwerk (im Schwellkasten)&lt;br /&gt;
 Salizional 8’&lt;br /&gt;
 Gedackt 8’&lt;br /&gt;
 Prestant 4’&lt;br /&gt;
 Rohrflöte 4’&lt;br /&gt;
 Waldflöte 2’&lt;br /&gt;
 Nassat 2 2/3&lt;br /&gt;
 Sifflöte I’&lt;br /&gt;
 Terz I 3/5&lt;br /&gt;
 Zimbel 2fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pedal&lt;br /&gt;
 Subbass I6’&lt;br /&gt;
 Gedacktbass 8’&lt;br /&gt;
 Choralbass 4’&lt;br /&gt;
 Nachthorn 2’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Tritt für Schwellkasten&lt;br /&gt;
  Crecendowalze&lt;br /&gt;
  Tutti&lt;br /&gt;
  Tremulant&lt;br /&gt;
  Koppel: P/I; P/II; I/II&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1963 Erweiterung der Orgel auf 24 Register sowie Einbau einer freien Kombination&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptwerk&lt;br /&gt;
 Oktave 4’&lt;br /&gt;
 Mixtur 3fach&lt;br /&gt;
 Cymbel 3fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinterwerk&lt;br /&gt;
 Prinzipal 2’&lt;br /&gt;
 Trompete 8’&lt;br /&gt;
 Mixtur 3fach&lt;br /&gt;
 Prinzipal 2’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pedal&lt;br /&gt;
 Trompete 8’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wernfried</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Neuapostolische_Kirche_Bernburg&amp;diff=21641</id>
		<title>Neuapostolische Kirche Bernburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Neuapostolische_Kirche_Bernburg&amp;diff=21641"/>
		<updated>2014-03-21T13:56:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wernfried: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:NAK_Bernburg_Innenansicht.jpg|thumb|Innenansicht der NAK Bernburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Altar.jpg|thumb|Altar 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Orgel.jpg|thumb|Orgelprospekt 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Orgeltisch.jpg|thumb|Orgeltisch 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Adventskonzert.JPG|thumb|Adventskonzert 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_1894.jpg|thumb|Kirchenraum 1894]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bernburg_Außen_1959.jpg|thumb|Außenansicht der NAK Bernburg (1894-1959)]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde der Neuapostolischen Kirche in Bernburg (Saale) blickte im Jahre 2012 auf ihre 125jährige Geschichte zurück. Sie ist eng verbunden mit dem kircheneigenen Gotteshaus, das sich auf dem Hinterhof in der Gröbziger Straße 24 befindet. Es ist mit hoher Wahrscheinlichkeit der älteste, eigens für die [[Apostolische Gemeinde]] als Betsaal erstellte sakrale Bau, der sich nun bald 120 Jahre lückenlos im Dienst der [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolischen Kirche]] befindet. Absehbar wird diese Ära bald ihr Ende erreichen. Im Februar 2014 wurde der Gemeinde das Projekt zur Erstellung eines Kirchenneubaus vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Jahr 2015 werden die Gemeindemitglieder die Weihe und den Umzug in ihre neue, moderne Kirche erleben. Das neue Haus wird darüber hinaus viele Möglichkeiten für ein zeitgemäßes Gemeindeleben bieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte der Gemeinde==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1886 besuchte die Bernburgerin Marie Burchardt mit ihrem in Braunschweig wohnenden Bruder Bernhard Specht einen Gottesdienst in [[Neuapostolische Kirche Coswig (Anhalt)|Coswig (Anhalt)]], nachdem der Bruder die Apostolische Gemeinde in Braunschweig kennen gelernt hatte. Schon ab 1887 versammelten sich die Mitglieder der Gemeinde und Gäste in Bernburg in der Wohnung der Familie Burchardt. Wenige Jahre später (ab 1890) konnte die Gemeinde Räumlichkeiten auf dem Hofe einer alten Seifenfabrik in der Breiten Straße Nr. 4 nutzen. Nachdem der Vermieter gekündigt hatte, fanden die Zusammenkünfte in verschiedenen Wohnungen von Mitgliedern statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1890 erhielt die Gemeinde die staatliche Anerkennung und durfte den Namen „Apostolische Gemeinde Bernburg“ führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1894 konnte der schlicht gestaltete Betsaal in der Gröbziger Straße 24 in den Dienst gestellt werden. Im November wurde das Haus von Apostel [[Friedrich Krebs]] im Beisein des Bischofs [[Wilhelm Sebastian]], des Bruders [[Otto Steinweg]] und des Bezirksältesten [[Franz Hübner]] zum Gotteshaus geweiht. In diesem Festgottesdienst empfingen 72 Getaufte die [[Heilige Versiegelung]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der näheren und weiteren Umgebung folgten weitere Gründungen von Gemeinden. Nach mündlichen Überlieferungen damaliger Amtsbrüder waren es die Gemeinden in Aschersleben, Ballenstedt, Barby, [[Neuapostolische Kirche Calbe (Saale)|Calbe]], Eßmannsdorf, Güsten, Köthen, Nienburg, Sangerhausen, Staßfurt, Schönewerda und Gernrode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahre 1954 der Bezirksevangelist Bönicke in den Ruhestand trat, wurde der Kirchenbezirk Bernburg vorläufig umstrukturiert. Zur seelsorgerischen Betreuung wurden die Gemeinden unter die Hand des Bezirksältesten [[Hans C. Müller]] aus Coswig und des Bezirksältesten Schomburg aus Quedlinburg gestellt. Als Vertreter des Bezirksältesten Müller für die Gemeinde Bernburg bestimmte Apostel [[Heinrich Oberländer]] den Priester Karl Hohmann. Diesem übertrug der Apostel am 2. Dezember 1956 die Leitung der Gemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. April 1957 beauftragte Apostel [[Heinrich Oberländer]] den Bezirksevangelisten [[Siegfried Karnick]] mit der Leitung des Bezirks Bernburg. Als Wohnsitz hatte dieser mit seiner Familie die Kreisstadt Bernburg ausgewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ordination von Siegfried Karnick zum Bischof an Pfingsten 1960 übertrug Apostel [[Heinrich Oberländer]] am 6. August desselben Jahres die Leitung des Bezirks Bernburg an den Bezirksevangelisten [[Klaus Oberländer]] (Aschersleben), der bis 1954 in Bernburg gewohnt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einigen Jahren gehört die ca. 200 Mitglieder zählende Gemeinde in der Kreisstadt des Salzlandkreises zum Kirchenbezirk Dessau. Die  seelsorgerische Verantwortung für den Bezirk Dessau wurde am 21. April 2013 von dem Bezirksältesten Klaus Koselack auf den Bezirksältesten Hartmut Lutz übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchengebäude==&lt;br /&gt;
Ein Herr Müller kaufte 1890 das Grundstück Gröbziger Straße 24 und veranlasste dort den Bau eines &amp;quot;Betsaales&amp;quot; mit der Bedingung, dass die Gemeinde das Grundstück später von ihm erwerben würde. Im Jahre 1894 war der Kirchenbau fertig gestellt. Zur Ausgestaltung des Raumes stifteten die [[Geschwister]] die Kirchenbänke. Den Altar hatte Bruder Otto Specht aus Hamburg-Bergedorf angefertigt, ein leiblicher Bruder des in Braunschweig wohnenden Bruders Bernhard Specht. Die Wand hinter dem Altar zeigte einen Engel und das [[Spruchband]] &amp;quot;Hier ist nichts anderes denn Gotteshaus. Hier ist die Pforte des Himmels&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1930er Jahre sollte das Gebäude mit einer modernen Warmluftheizung ausgestattet werden. Dazu wurde im Jahre 1931 ein Heizungskeller gebaut, auf dem der Anbau als kleiner Saal erfolgte. Weitere umfangreiche Umbauten im Kirchenschiff bestimmten diese Zeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 erhielt die Kirche einen neuen Altar; die Front wurde mit Holz getäfelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 folgte der Einbau einer Pfeifenorgel auf der Rückempore im Kirchenbau. Diese verfügte über sieben klingende Register.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Außenfassade wurde 1959 erneuert und erhielt dabei ihr heutiges Aussehen. Die Altarfront erfuhr im Jahre 1960 auf Anregung des Beziksältesten Karnick eine Neugestaltung: Eine Holzverkleidung und einen Steinbogen als angedeutete [[Apsis]]. Außerdem bekam die Gemeinde einen neuen Altar sowie helle Bänke.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Orgel mit 20 Registern (auf zwei Manualen und einem Pedal) wurde im Jahre 1960 in den Dienst gestellt. Bald danach wurde die Orgel um vier auf 24 Register erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jenen Jahren wurde der ca. 30 Jahre zuvor errichtete kleine Saal umgestaltet: Er erhielt einen Altar mit schlichter Täfelung; beides ist bis heute erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 erfolgte der Einbau einer Ölheizung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orgel==&lt;br /&gt;
1960 erbaut von Fa. Köhler&lt;br /&gt;
20 Register auf 2 Manualen und Pedal&lt;br /&gt;
Pneumatische Kegellade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptwerk&lt;br /&gt;
 Quintatön I6’&lt;br /&gt;
 Prinzipal 8’ (im Prospekt)&lt;br /&gt;
 Hohlflöte 8’&lt;br /&gt;
 Gemshorn 4’&lt;br /&gt;
 Gedacktflöte 4’&lt;br /&gt;
 Oktave 2’&lt;br /&gt;
 Mixtur 2fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinterwerk (im Schwellkasten)&lt;br /&gt;
 Salizional 8’&lt;br /&gt;
 Gedackt 8’&lt;br /&gt;
 Prestant 4’&lt;br /&gt;
 Rohrflöte 4’&lt;br /&gt;
 Waldflöte 2’&lt;br /&gt;
 Nassat 2 2/3&lt;br /&gt;
 Sifflöte I’&lt;br /&gt;
 Terz I 3/5&lt;br /&gt;
 Zimbel 2fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pedal&lt;br /&gt;
 Subbass I6’&lt;br /&gt;
 Gedacktbass 8’&lt;br /&gt;
 Choralbass 4’&lt;br /&gt;
 Nachthorn 2’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Tritt für Schwellkasten&lt;br /&gt;
  Crecendowalze&lt;br /&gt;
  Tutti&lt;br /&gt;
  Tremulant&lt;br /&gt;
  Koppel: P/I; P/II; I/II&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1963 Erweiterung der Orgel auf 24 Register sowie Einbau einer freien Kombination&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptwerk&lt;br /&gt;
 Oktave 4’&lt;br /&gt;
 Mixtur 3fach&lt;br /&gt;
 Cymbel 3fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinterwerk&lt;br /&gt;
 Prinzipal 2’&lt;br /&gt;
 Trompete 8’&lt;br /&gt;
 Mixtur 3fach&lt;br /&gt;
 Prinzipal 2’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pedal&lt;br /&gt;
 Trompete 8’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wernfried</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Neuapostolische_Kirche_Bernburg&amp;diff=21640</id>
		<title>Neuapostolische Kirche Bernburg</title>
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		<updated>2014-03-21T13:52:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wernfried: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:NAK_Bernburg_Innenansicht.jpg|thumb|Innenansicht der NAK Bernburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Altar.jpg|thumb|Altar 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Orgel.jpg|thumb|Orgelprospekt 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Orgeltisch.jpg|thumb|Orgeltisch 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Adventskonzert.JPG|thumb|Adventskonzert 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_1894.jpg|thumb|Kirchenraum 1894]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bernburg_Außen_1959.jpg|thumb|Außenansicht der NAK Bernburg (1894-1959)]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde der Neuapostolischen Kirche in Bernburg (Saale) blickte im Jahre 2012 auf ihre 125jährige Geschichte zurück. Sie ist eng verbunden mit dem kircheneigenen Gotteshaus, das sich auf dem Hinterhof in der Gröbziger Straße 24 befindet. Es ist mit hoher Wahrscheinlichkeit der älteste, eigens für die [[Apostolische Gemeinde]] als Betsaal erstellte sakrale Bau, der sich nun bald 120 Jahre lückenlos im Dienst der [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolischen Kirche]] befindet. Absehbar wird diese Ära bald ihr Ende erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 2014 wurde der Gemeinde das Projekt zur Erstellung eines Kirchenneubaus vorgestellt. Voraussichtlich werden die Gemeindemitglieder im Jahre 2015 die Weihe des modernen Sakralbaus erleben. Das neue Haus wird darüber hinaus viele Möglichkeiten für ein zeitgemäßes Gemeindeleben bieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte der Gemeinde==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1886 besuchte die Bernburgerin Marie Burchardt mit ihrem in Braunschweig wohnenden Bruder Bernhard Specht einen Gottesdienst in [[Neuapostolische Kirche Coswig (Anhalt)|Coswig (Anhalt)]], nachdem der Bruder die Apostolische Gemeinde in Braunschweig kennen gelernt hatte. Schon ab 1887 versammelten sich die Mitglieder der Gemeinde und Gäste in Bernburg in der Wohnung der Familie Burchardt. Wenige Jahre später (ab 1890) konnte die Gemeinde Räumlichkeiten auf dem Hofe einer alten Seifenfabrik in der Breiten Straße Nr. 4 nutzen. Nachdem der Vermieter gekündigt hatte, fanden die Zusammenkünfte in verschiedenen Wohnungen von Mitgliedern statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1890 erhielt die Gemeinde die staatliche Anerkennung und durfte den Namen „Apostolische Gemeinde Bernburg“ führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1894 konnte der schlicht gestaltete Betsaal in der Gröbziger Straße 24 in den Dienst gestellt werden. Im November wurde das Haus von Apostel [[Friedrich Krebs]] im Beisein des Bischofs [[Wilhelm Sebastian]], des Bruders [[Otto Steinweg]] und des Bezirksältesten [[Franz Hübner]] zum Gotteshaus geweiht. In diesem Festgottesdienst empfingen 72 Getaufte die [[Heilige Versiegelung]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der näheren und weiteren Umgebung folgten weitere Gründungen von Gemeinden. Nach mündlichen Überlieferungen damaliger Amtsbrüder waren es die Gemeinden in Aschersleben, Ballenstedt, Barby, [[Neuapostolische Kirche Calbe (Saale)|Calbe]], Eßmannsdorf, Güsten, Köthen, Nienburg, Sangerhausen, Staßfurt, Schönewerda und Gernrode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahre 1954 der Bezirksevangelist Bönicke in den Ruhestand trat, wurde der Kirchenbezirk Bernburg vorläufig umstrukturiert. Zur seelsorgerischen Betreuung wurden die Gemeinden unter die Hand des Bezirksältesten [[Hans C. Müller]] aus Coswig und des Bezirksältesten Schomburg aus Quedlinburg gestellt. Als Vertreter des Bezirksältesten Müller für die Gemeinde Bernburg bestimmte Apostel [[Heinrich Oberländer]] den Priester Karl Hohmann. Diesem übertrug der Apostel am 2. Dezember 1956 die Leitung der Gemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. April 1957 beauftragte Apostel [[Heinrich Oberländer]] den Bezirksevangelisten [[Siegfried Karnick]] mit der Leitung des Bezirks Bernburg. Als Wohnsitz hatte dieser mit seiner Familie die Kreisstadt Bernburg ausgewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ordination von Siegfried Karnick zum Bischof an Pfingsten 1960 übertrug Apostel [[Heinrich Oberländer]] am 6. August desselben Jahres die Leitung des Bezirks Bernburg an den Bezirksevangelisten [[Klaus Oberländer]] (Aschersleben), der bis 1954 in Bernburg gewohnt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einigen Jahren gehört die ca. 200 Mitglieder zählende Gemeinde in der Kreisstadt des Salzlandkreises zum Kirchenbezirk Dessau. Die  seelsorgerische Verantwortung für den Bezirk Dessau wurde am 21. April 2013 von dem Bezirksältesten Klaus Koselack auf den Bezirksältesten Hartmut Lutz übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchengebäude==&lt;br /&gt;
Ein Herr Müller kaufte 1890 das Grundstück Gröbziger Straße 24 und veranlasste dort den Bau eines &amp;quot;Betsaales&amp;quot; mit der Bedingung, dass die Gemeinde das Grundstück später von ihm erwerben würde. Im Jahre 1894 war der Kirchenbau fertig gestellt. Zur Ausgestaltung des Raumes stifteten die [[Geschwister]] die Kirchenbänke. Den Altar hatte Bruder Otto Specht aus Hamburg-Bergedorf angefertigt, ein leiblicher Bruder des in Braunschweig wohnenden Bruders Bernhard Specht. Die Wand hinter dem Altar zeigte einen Engel und das [[Spruchband]] &amp;quot;Hier ist nichts anderes denn Gotteshaus. Hier ist die Pforte des Himmels&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1930er Jahre sollte das Gebäude mit einer modernen Warmluftheizung ausgestattet werden. Dazu wurde im Jahre 1931 ein Heizungskeller gebaut, auf dem der Anbau als kleiner Saal erfolgte. Weitere umfangreiche Umbauten im Kirchenschiff bestimmten diese Zeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 erhielt die Kirche einen neuen Altar; die Front wurde mit Holz getäfelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 folgte der Einbau einer Pfeifenorgel auf der Rückempore im Kirchenbau. Diese verfügte über sieben klingende Register.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Außenfassade wurde 1959 erneuert und erhielt dabei ihr heutiges Aussehen. Die Altarfront erfuhr im Jahre 1960 auf Anregung des Beziksältesten Karnick eine Neugestaltung: Eine Holzverkleidung und einen Steinbogen als angedeutete [[Apsis]]. Außerdem bekam die Gemeinde einen neuen Altar sowie helle Bänke.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Orgel mit 20 Registern (auf zwei Manualen und einem Pedal) wurde im Jahre 1960 in den Dienst gestellt. Bald danach wurde die Orgel um vier auf 24 Register erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jenen Jahren wurde der ca. 30 Jahre zuvor errichtete kleine Saal umgestaltet: Er erhielt einen Altar mit schlichter Täfelung; beides ist bis heute erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 erfolgte der Einbau einer Ölheizung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orgel==&lt;br /&gt;
1960 erbaut von Fa. Köhler&lt;br /&gt;
20 Register auf 2 Manualen und Pedal&lt;br /&gt;
Pneumatische Kegellade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptwerk&lt;br /&gt;
 Quintatön I6’&lt;br /&gt;
 Prinzipal 8’ (im Prospekt)&lt;br /&gt;
 Hohlflöte 8’&lt;br /&gt;
 Gemshorn 4’&lt;br /&gt;
 Gedacktflöte 4’&lt;br /&gt;
 Oktave 2’&lt;br /&gt;
 Mixtur 2fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinterwerk (im Schwellkasten)&lt;br /&gt;
 Salizional 8’&lt;br /&gt;
 Gedackt 8’&lt;br /&gt;
 Prestant 4’&lt;br /&gt;
 Rohrflöte 4’&lt;br /&gt;
 Waldflöte 2’&lt;br /&gt;
 Nassat 2 2/3&lt;br /&gt;
 Sifflöte I’&lt;br /&gt;
 Terz I 3/5&lt;br /&gt;
 Zimbel 2fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pedal&lt;br /&gt;
 Subbass I6’&lt;br /&gt;
 Gedacktbass 8’&lt;br /&gt;
 Choralbass 4’&lt;br /&gt;
 Nachthorn 2’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Tritt für Schwellkasten&lt;br /&gt;
  Crecendowalze&lt;br /&gt;
  Tutti&lt;br /&gt;
  Tremulant&lt;br /&gt;
  Koppel: P/I; P/II; I/II&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1963 Erweiterung der Orgel auf 24 Register sowie Einbau einer freien Kombination&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptwerk&lt;br /&gt;
 Oktave 4’&lt;br /&gt;
 Mixtur 3fach&lt;br /&gt;
 Cymbel 3fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinterwerk&lt;br /&gt;
 Prinzipal 2’&lt;br /&gt;
 Trompete 8’&lt;br /&gt;
 Mixtur 3fach&lt;br /&gt;
 Prinzipal 2’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pedal&lt;br /&gt;
 Trompete 8’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wernfried</name></author>
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		<title>Neuapostolische Kirche Bernburg</title>
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		<updated>2014-03-21T13:49:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wernfried: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:NAK_Bernburg_Innenansicht.jpg|thumb|Innenansicht der NAK Bernburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Altar.jpg|thumb|Altar 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Orgel.jpg|thumb|Orgelprospekt 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Orgeltisch.jpg|thumb|Orgeltisch 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Adventskonzert.JPG|thumb|Adventskonzert 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_1894.jpg|thumb|Kirchenraum 1894]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bernburg_Außen_1959.jpg|thumb|Außenansicht der NAK Bernburg (1894-1959)]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde der Neuapostolischen Kirche in Bernburg (Saale) blickte im Jahre 2012 auf ihre 125jährige Geschichte zurück. Sie ist eng verbunden mit dem kircheneigenen Gotteshaus, das sich auf dem Hinterhof in der Gröbziger Straße 24 befindet. Es ist mit hoher Wahrscheinlichkeit der älteste, eigens für die [[Apostolische Gemeinde]] als Betsaal erstellte sakrale Bau, der sich nun bald 120 Jahre lückenlos im Dienst der [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolischen Kirche]] befindet. Absehbar wird diese Ära bald ihr Ende erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 2014 wurde der Gemeinde das Projekt zur Erstellung eines Kirchenneubaus vorgestellt. Voraussichtlich werden die Gemeindemitglieder im Jahre 2015 die Weihe des modernen Sakralbaus erleben. Das neue Haus wird darüber hinaus viele Möglichkeiten für ein zeitgemäßes Gemeindeleben bieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte der Gemeinde==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1886 besuchte die Bernburgerin Marie Burchardt mit ihrem in Braunschweig wohnenden Bruder Bernhard Specht einen Gottesdienst in [[Neuapostolische Kirche Coswig (Anhalt)|Coswig (Anhalt)]], nachdem der Bruder die Apostolische Gemeinde in Braunschweig kennen gelernt hatte. Schon ab 1887 versammelten sich die Mitglieder der Gemeinde und Gäste in Bernburg in der Wohnung der Familie Burchardt. Wenige Jahre später (ab 1890) konnte die Gemeinde Räumlichkeiten auf dem Hofe einer alten Seifenfabrik in der Breiten Straße Nr. 4 nutzen. Nachdem der Vermieter gekündigt hatte, fanden die Zusammenkünfte in verschiedenen Wohnungen von Mitgliedern statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1890 erhielt die Gemeinde die staatliche Anerkennung und durfte den Namen „Apostolische Gemeinde Bernburg“ führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1894 konnte der schlicht gestaltete Betsaal in der Gröbziger Straße 24 in den Dienst gestellt werden. Im November wurde das Haus von Apostel [[Friedrich Krebs]] im Beisein des Bischofs [[Wilhelm Sebastian]], des Bruders [[Otto Steinweg]] und des Bezirksältesten [[Franz Hübner]] zum Gotteshaus geweiht. In diesem Festgottesdienst empfingen 72 Getaufte die [[Heilige Versiegelung]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der näheren und weiteren Umgebung folgten weitere Gründungen von Gemeinden. Nach mündlichen Überlieferungen damaliger Amtsbrüder waren es die Gemeinden in Aschersleben, Ballenstedt, Barby, [[Neuapostolische Kirche Calbe (Saale)|Calbe]], Eßmannsdorf, Güsten, Köthen, Nienburg, Sangerhausen, Staßfurt, Schönewerda und Gernrode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahre 1954 der Bezirksevangelist Bönicke in den Ruhestand trat, wurde der Kirchenbezirk Bernburg vorläufig umstrukturiert. Zur seelsorgerischen Betreuung wurden die Gemeinden unter die Hand des Bezirksältesten [[Hans C. Müller]] aus Coswig und des Bezirksältesten Schomburg aus Quedlinburg gestellt. Als Vertreter des Bezirksältesten Müller für die Gemeinde Bernburg bestimmte Apostel [[Heinrich Oberländer]] den Priester Karl Hohmann. Diesem übertrug der Apostel am 2. Dezember 1956 die Leitung der Gemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. April 1957 beauftragte Apostel [[Heinrich Oberländer]] den Bezirksevangelisten [[Siegfried Karnick]] mit der Leitung des Bezirks Bernburg. Als Wohnsitz hatte dieser mit seiner Familie die Kreisstadt Bernburg ausgewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ordination von Siegfried Karnick zum Bischof an Pfingsten 1960 übertrug Apostel [[Heinrich Oberländer]] am 6. August desselben Jahres die Leitung des Bezirks Bernburg an den Bezirksevangelisten [[Klaus Oberländer]] (Aschersleben), der bis 1954 in Bernburg gewohnt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einigen Jahren gehört die ca. 200 Mitglieder zählende Gemeinde in der Kreisstadt des Salzlandkreises zum Kirchenbezirk Dessau. Die  seelsorgerische Verantwortung für den Bezirk Dessau wurde am 21. April 2013 von dem Bezirksältesten Klaus Koselack auf den Bezirksältesten Hartmut Lutz übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchengebäude==&lt;br /&gt;
Ein Herr Müller kaufte 1890 das Grundstück Gröbziger Straße 24 und veranlasste dort den Bau eines &amp;quot;Betsaales&amp;quot; mit der Bedingung, dass die Gemeinde das Grundstück später von ihm erwerben würde. Im Jahre 1894 war der Kirchenbau fertig gestellt. Zur Ausgestaltung des Raumes stifteten die [[Geschwister]] die Kirchenbänke. Den Altar hatte Bruder Otto Specht aus Hamburg-Bergedorf angefertigt, ein leiblicher Bruder des in Braunschweig wohnenden Bruders Bernhard Specht. Die Wand hinter dem Altar zeigte einen Engel und das [[Spruchband]] &amp;quot;Hier ist nichts anderes denn Gotteshaus. Hier ist die Pforte des Himmels&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1930er Jahre sollte das Gebäude mit einer modernen Warmluftheizung ausgestattet werden. Dazu wurde im Jahre 1931 ein Heizungskeller gebaut, auf dem der Anbau als kleiner Saal erfolgte. Weitere umfangreiche Umbauten im Kirchenschiff bestimmten diese Zeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 erhielt die Kirche einen neuen Altar; die Front wurde mit Holz getäfelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 folgte der Einbau einer Pfeifenorgel auf der Rückempore im Kirchenbau. Diese verfügte über sieben klingende Register.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Außenfassade wurde 1959 erneuert und erhielt dabei ihr heutiges Aussehen. Die Altarfront erfuhr im Jahre 1960 auf Anregung des Beziksältesten Karnick eine Neugestaltung: Eine Holzverkleidung und einen Steinbogen als angedeutete [[Apsis]]. Außerdem bekam die Gemeinde einen neuen Altar sowie helle Bänke.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Orgel mit 20 Registern (auf zwei Manualen und einem Pedal) wurde im Jahre 1960 in den Dienst gestellt. Bald danach wurde die Orgel um vier auf 24 Register erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jenen Jahren wurde der vor ca. 30 Jahren errichtete kleine Saal umgestaltet: Er erhielt einen Altar mit schlichter Täfelung; beides ist bis heute erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 erfolgte der Einbau einer Ölheizung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orgel==&lt;br /&gt;
1960 erbaut von Fa. Köhler&lt;br /&gt;
20 Register auf 2 Manualen und Pedal&lt;br /&gt;
Pneumatische Kegellade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptwerk&lt;br /&gt;
 Quintatön I6’&lt;br /&gt;
 Prinzipal 8’ (im Prospekt)&lt;br /&gt;
 Hohlflöte 8’&lt;br /&gt;
 Gemshorn 4’&lt;br /&gt;
 Gedacktflöte 4’&lt;br /&gt;
 Oktave 2’&lt;br /&gt;
 Mixtur 2fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinterwerk (im Schwellkasten)&lt;br /&gt;
 Salizional 8’&lt;br /&gt;
 Gedackt 8’&lt;br /&gt;
 Prestant 4’&lt;br /&gt;
 Rohrflöte 4’&lt;br /&gt;
 Waldflöte 2’&lt;br /&gt;
 Nassat 2 2/3&lt;br /&gt;
 Sifflöte I’&lt;br /&gt;
 Terz I 3/5&lt;br /&gt;
 Zimbel 2fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pedal&lt;br /&gt;
 Subbass I6’&lt;br /&gt;
 Gedacktbass 8’&lt;br /&gt;
 Choralbass 4’&lt;br /&gt;
 Nachthorn 2’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Tritt für Schwellkasten&lt;br /&gt;
  Crecendowalze&lt;br /&gt;
  Tutti&lt;br /&gt;
  Tremulant&lt;br /&gt;
  Koppel: P/I; P/II; I/II&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1963 Erweiterung der Orgel auf 24 Register sowie Einbau einer freien Kombination&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptwerk&lt;br /&gt;
 Oktave 4’&lt;br /&gt;
 Mixtur 3fach&lt;br /&gt;
 Cymbel 3fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinterwerk&lt;br /&gt;
 Prinzipal 2’&lt;br /&gt;
 Trompete 8’&lt;br /&gt;
 Mixtur 3fach&lt;br /&gt;
 Prinzipal 2’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pedal&lt;br /&gt;
 Trompete 8’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wernfried</name></author>
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		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Neuapostolische_Kirche_Bernburg&amp;diff=21638</id>
		<title>Neuapostolische Kirche Bernburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Neuapostolische_Kirche_Bernburg&amp;diff=21638"/>
		<updated>2014-03-21T13:48:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wernfried: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:NAK_Bernburg_Innenansicht.jpg|thumb|Innenansicht der NAK Bernburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Altar.jpg|thumb|Altar 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Orgel.jpg|thumb|Orgelprospekt 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Orgeltisch.jpg|thumb|Orgeltisch 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Adventskonzert.JPG|thumb|Adventskonzert 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_1894.jpg|thumb|Kirchenraum 1894]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bernburg_Außen_1959.jpg|thumb|Außenansicht der NAK Bernburg (1894-1959)]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde der Neuapostolischen Kirche in Bernburg (Saale) blickte im Jahre 2012 auf ihre 125jährige Geschichte zurück. Sie ist eng verbunden mit dem kircheneigenen Gotteshaus, das sich auf dem Hinterhof in der Gröbziger Straße 24 befindet. Es ist mit hoher Wahrscheinlichkeit der älteste, eigens für die [[Apostolische Gemeinde]] als Betsaal erstellte sakrale Bau, der sich nun bald 120 Jahre lückenlos im Dienst der [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolischen Kirche]] befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 2014 wurde der Gemeinde das Projekt zur Erstellung eines Kirchenneubaus vorgestellt. Voraussichtlich werden die Gemeindemitglieder im Jahre 2015 die Weihe des modernen Sakralbaus erleben. Das neue Haus wird darüber hinaus viele Möglichkeiten für ein zeitgemäßes Gemeindeleben bieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte der Gemeinde==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1886 besuchte die Bernburgerin Marie Burchardt mit ihrem in Braunschweig wohnenden Bruder Bernhard Specht einen Gottesdienst in [[Neuapostolische Kirche Coswig (Anhalt)|Coswig (Anhalt)]], nachdem der Bruder die Apostolische Gemeinde in Braunschweig kennen gelernt hatte. Schon ab 1887 versammelten sich die Mitglieder der Gemeinde und Gäste in Bernburg in der Wohnung der Familie Burchardt. Wenige Jahre später (ab 1890) konnte die Gemeinde Räumlichkeiten auf dem Hofe einer alten Seifenfabrik in der Breiten Straße Nr. 4 nutzen. Nachdem der Vermieter gekündigt hatte, fanden die Zusammenkünfte in verschiedenen Wohnungen von Mitgliedern statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1890 erhielt die Gemeinde die staatliche Anerkennung und durfte den Namen „Apostolische Gemeinde Bernburg“ führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1894 konnte der schlicht gestaltete Betsaal in der Gröbziger Straße 24 in den Dienst gestellt werden. Im November wurde das Haus von Apostel [[Friedrich Krebs]] im Beisein des Bischofs [[Wilhelm Sebastian]], des Bruders [[Otto Steinweg]] und des Bezirksältesten [[Franz Hübner]] zum Gotteshaus geweiht. In diesem Festgottesdienst empfingen 72 Getaufte die [[Heilige Versiegelung]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der näheren und weiteren Umgebung folgten weitere Gründungen von Gemeinden. Nach mündlichen Überlieferungen damaliger Amtsbrüder waren es die Gemeinden in Aschersleben, Ballenstedt, Barby, [[Neuapostolische Kirche Calbe (Saale)|Calbe]], Eßmannsdorf, Güsten, Köthen, Nienburg, Sangerhausen, Staßfurt, Schönewerda und Gernrode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahre 1954 der Bezirksevangelist Bönicke in den Ruhestand trat, wurde der Kirchenbezirk Bernburg vorläufig umstrukturiert. Zur seelsorgerischen Betreuung wurden die Gemeinden unter die Hand des Bezirksältesten [[Hans C. Müller]] aus Coswig und des Bezirksältesten Schomburg aus Quedlinburg gestellt. Als Vertreter des Bezirksältesten Müller für die Gemeinde Bernburg bestimmte Apostel [[Heinrich Oberländer]] den Priester Karl Hohmann. Diesem übertrug der Apostel am 2. Dezember 1956 die Leitung der Gemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. April 1957 beauftragte Apostel [[Heinrich Oberländer]] den Bezirksevangelisten [[Siegfried Karnick]] mit der Leitung des Bezirks Bernburg. Als Wohnsitz hatte dieser mit seiner Familie die Kreisstadt Bernburg ausgewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ordination von Siegfried Karnick zum Bischof an Pfingsten 1960 übertrug Apostel [[Heinrich Oberländer]] am 6. August desselben Jahres die Leitung des Bezirks Bernburg an den Bezirksevangelisten [[Klaus Oberländer]] (Aschersleben), der bis 1954 in Bernburg gewohnt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einigen Jahren gehört die ca. 200 Mitglieder zählende Gemeinde in der Kreisstadt des Salzlandkreises zum Kirchenbezirk Dessau. Die  seelsorgerische Verantwortung für den Bezirk Dessau wurde am 21. April 2013 von dem Bezirksältesten Klaus Koselack auf den Bezirksältesten Hartmut Lutz übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchengebäude==&lt;br /&gt;
Ein Herr Müller kaufte 1890 das Grundstück Gröbziger Straße 24 und veranlasste dort den Bau eines &amp;quot;Betsaales&amp;quot; mit der Bedingung, dass die Gemeinde das Grundstück später von ihm erwerben würde. Im Jahre 1894 war der Kirchenbau fertig gestellt. Zur Ausgestaltung des Raumes stifteten die [[Geschwister]] die Kirchenbänke. Den Altar hatte Bruder Otto Specht aus Hamburg-Bergedorf angefertigt, ein leiblicher Bruder des in Braunschweig wohnenden Bruders Bernhard Specht. Die Wand hinter dem Altar zeigte einen Engel und das [[Spruchband]] &amp;quot;Hier ist nichts anderes denn Gotteshaus. Hier ist die Pforte des Himmels&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1930er Jahre sollte das Gebäude mit einer modernen Warmluftheizung ausgestattet werden. Dazu wurde im Jahre 1931 ein Heizungskeller gebaut, auf dem der Anbau als kleiner Saal erfolgte. Weitere umfangreiche Umbauten im Kirchenschiff bestimmten diese Zeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 erhielt die Kirche einen neuen Altar; die Front wurde mit Holz getäfelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 folgte der Einbau einer Pfeifenorgel auf der Rückempore im Kirchenbau. Diese verfügte über sieben klingende Register.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Außenfassade wurde 1959 erneuert und erhielt dabei ihr heutiges Aussehen. Die Altarfront erfuhr im Jahre 1960 auf Anregung des Beziksältesten Karnick eine Neugestaltung: Eine Holzverkleidung und einen Steinbogen als angedeutete [[Apsis]]. Außerdem bekam die Gemeinde einen neuen Altar sowie helle Bänke.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Orgel mit 20 Registern (auf zwei Manualen und einem Pedal) wurde im Jahre 1960 in den Dienst gestellt. Bald danach wurde die Orgel um vier auf 24 Register erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jenen Jahren wurde der vor ca. 30 Jahren errichtete kleine Saal umgestaltet: Er erhielt einen Altar mit schlichter Täfelung; beides ist bis heute erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 erfolgte der Einbau einer Ölheizung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orgel==&lt;br /&gt;
1960 erbaut von Fa. Köhler&lt;br /&gt;
20 Register auf 2 Manualen und Pedal&lt;br /&gt;
Pneumatische Kegellade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptwerk&lt;br /&gt;
 Quintatön I6’&lt;br /&gt;
 Prinzipal 8’ (im Prospekt)&lt;br /&gt;
 Hohlflöte 8’&lt;br /&gt;
 Gemshorn 4’&lt;br /&gt;
 Gedacktflöte 4’&lt;br /&gt;
 Oktave 2’&lt;br /&gt;
 Mixtur 2fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinterwerk (im Schwellkasten)&lt;br /&gt;
 Salizional 8’&lt;br /&gt;
 Gedackt 8’&lt;br /&gt;
 Prestant 4’&lt;br /&gt;
 Rohrflöte 4’&lt;br /&gt;
 Waldflöte 2’&lt;br /&gt;
 Nassat 2 2/3&lt;br /&gt;
 Sifflöte I’&lt;br /&gt;
 Terz I 3/5&lt;br /&gt;
 Zimbel 2fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pedal&lt;br /&gt;
 Subbass I6’&lt;br /&gt;
 Gedacktbass 8’&lt;br /&gt;
 Choralbass 4’&lt;br /&gt;
 Nachthorn 2’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Tritt für Schwellkasten&lt;br /&gt;
  Crecendowalze&lt;br /&gt;
  Tutti&lt;br /&gt;
  Tremulant&lt;br /&gt;
  Koppel: P/I; P/II; I/II&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1963 Erweiterung der Orgel auf 24 Register sowie Einbau einer freien Kombination&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptwerk&lt;br /&gt;
 Oktave 4’&lt;br /&gt;
 Mixtur 3fach&lt;br /&gt;
 Cymbel 3fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinterwerk&lt;br /&gt;
 Prinzipal 2’&lt;br /&gt;
 Trompete 8’&lt;br /&gt;
 Mixtur 3fach&lt;br /&gt;
 Prinzipal 2’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pedal&lt;br /&gt;
 Trompete 8’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wernfried</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Neuapostolische_Kirche_Bernburg&amp;diff=20879</id>
		<title>Neuapostolische Kirche Bernburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Neuapostolische_Kirche_Bernburg&amp;diff=20879"/>
		<updated>2013-10-16T13:59:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wernfried: /* Kirchengebäude */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:NAK_Bernburg_Innenansicht.jpg|thumb|Innenansicht der NAK Bernburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Altar.jpg|thumb|Altar 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Orgel.jpg|thumb|Orgelprospekt 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Orgeltisch.jpg|thumb|Orgeltisch 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Adventskonzert.JPG|thumb|Adventskonzert 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_1894.jpg|thumb|Kirchenraum 1894]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bernburg_Außen_1959.jpg|thumb|Außenansicht der NAK Bernburg (1894-1959)]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde der Neuapostolischen Kirche in Bernburg (Saale) blickte im Jahre 2012 auf ihre 125jährige Geschichte zurück. Sie ist eng verbunden mit dem kircheneigenen Gotteshaus, das sich auf dem Hinterhof in der Gröbziger Straße 24 befindet. Es ist mit hoher Wahrscheinlichkeit der älteste, eigens für die [[Apostolische Gemeinde]] als Betsaal erstellte sakrale Bau, der sich nun bald 120 Jahre lückenlos im Dienst der [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolischen Kirche]] befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte der Gemeinde==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1886 besuchte die Bernburgerin Marie Burchardt mit ihrem in Braunschweig wohnenden Bruder Bernhard Specht einen Gottesdienst in [[Neuapostolische Kirche Coswig (Anhalt)|Coswig (Anhalt)]], nachdem der Bruder die Apostolische Gemeinde in Braunschweig kennen gelernt hatte. Schon ab 1887 versammelten sich die Mitglieder der Gemeinde und Gäste in Bernburg in der Wohnung der Familie Burchardt. Wenige Jahre später (ab 1890) konnte die Gemeinde Räumlichkeiten auf dem Hofe einer alten Seifenfabrik in der Breiten Straße Nr. 4 nutzen. Nachdem der Vermieter gekündigt hatte, fanden die Zusammenkünfte in verschiedenen Wohnungen von Mitgliedern statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1890 erhielt die Gemeinde die staatliche Anerkennung und durfte den Namen „Apostolische Gemeinde Bernburg“ führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1894 konnte der schlicht gestaltete Betsaal in der Gröbziger Straße 24 in den Dienst gestellt werden. Im November wurde das Haus von Apostel [[Friedrich Krebs]] im Beisein des Bischofs [[Wilhelm Sebastian]], des Bruders [[Otto Steinweg]] und des Bezirksältesten [[Franz Hübner]] zum Gotteshaus geweiht. In diesem Festgottesdienst empfingen 72 Getaufte die [[Heilige Versiegelung]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der näheren und weiteren Umgebung folgten weitere Gründungen von Gemeinden. Nach mündlichen Überlieferungen damaliger Amtsbrüder waren es die Gemeinden in Aschersleben, Ballenstedt, Barby, [[Neuapostolische Kirche Calbe (Saale)|Calbe]], Eßmannsdorf, Güsten, Köthen, Nienburg, Sangerhausen, Staßfurt, Schönewerda und Gernrode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahre 1954 der Bezirksevangelist Bönicke in den Ruhestand trat, wurde der Kirchenbezirk Bernburg vorläufig umstrukturiert. Zur seelsorgerischen Betreuung wurden die Gemeinden unter die Hand des Bezirksältesten [[Hans C. Müller]] aus Coswig und des Bezirksältesten Schomburg aus Quedlinburg gestellt. Als Vertreter des Bezirksältesten Müller für die Gemeinde Bernburg bestimmte Apostel [[Heinrich Oberländer]] den Priester Karl Hohmann. Diesem übertrug der Apostel am 2. Dezember 1956 die Leitung der Gemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. April 1957 beauftragte Apostel [[Heinrich Oberländer]] den Bezirksevangelisten [[Siegfried Karnick]] mit der Leitung des Bezirks Bernburg. Als Wohnsitz hatte dieser mit seiner Familie die Kreisstadt Bernburg ausgewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ordination von Siegfried Karnick zum Bischof an Pfingsten 1960 übertrug Apostel [[Heinrich Oberländer]] am 6. August desselben Jahres die Leitung des Bezirks Bernburg an den Bezirksevangelisten [[Klaus Oberländer]] (Aschersleben), der bis 1954 in Bernburg gewohnt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einigen Jahren gehört die ca. 200 Mitglieder zählende Gemeinde in der Kreisstadt des Salzlandkreises zum Kirchenbezirk Dessau. Die  seelsorgerische Verantwortung für den Bezirk Dessau wurde am 21. April 2013 von dem Bezirksältesten Klaus Koselack auf den Bezirksältesten Hartmut Lutz übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchengebäude==&lt;br /&gt;
Ein Herr Müller kaufte 1890 das Grundstück Gröbziger Straße 24 und veranlasste dort den Bau eines &amp;quot;Betsaales&amp;quot; mit der Bedingung, dass die Gemeinde das Grundstück später von ihm erwerben würde. Im Jahre 1894 war der Kirchenbau fertig gestellt. Zur Ausgestaltung des Raumes stifteten die [[Geschwister]] die Kirchenbänke. Den Altar hatte Bruder Otto Specht aus Hamburg-Bergedorf angefertigt, ein leiblicher Bruder des in Braunschweig wohnenden Bruders Bernhard Specht. Die Wand hinter dem Altar zeigte einen Engel und das [[Spruchband]] &amp;quot;Hier ist nichts anderes denn Gotteshaus. Hier ist die Pforte des Himmels&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1930er Jahre sollte das Gebäude mit einer modernen Warmluftheizung ausgestattet werden. Dazu wurde im Jahre 1931 ein Heizungskeller gebaut, auf dem der Anbau als kleiner Saal erfolgte. Weitere umfangreiche Umbauten im Kirchenschiff bestimmten diese Zeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 erhielt die Kirche einen neuen Altar; die Front wurde mit Holz getäfelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 folgte der Einbau einer Pfeifenorgel auf der Rückempore im Kirchenbau. Diese verfügte über sieben klingende Register.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Außenfassade wurde 1959 erneuert und erhielt dabei ihr heutiges Aussehen. Die Altarfront erfuhr im Jahre 1960 auf Anregung des Beziksältesten Karnick eine Neugestaltung: Eine Holzverkleidung und einen Steinbogen als angedeutete [[Apsis]]. Außerdem bekam die Gemeinde einen neuen Altar sowie helle Bänke.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Orgel mit 20 Registern (auf zwei Manualen und einem Pedal) wurde im Jahre 1960 in den Dienst gestellt. Bald danach wurde die Orgel um vier auf 24 Register erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jenen Jahren wurde der vor ca. 30 Jahren errichtete kleine Saal umgestaltet: Er erhielt einen Altar mit schlichter Täfelung; beides ist bis heute erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 erfolgte der Einbau einer Ölheizung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orgel==&lt;br /&gt;
1960 erbaut von Fa. Köhler&lt;br /&gt;
20 Register auf 2 Manualen und Pedal&lt;br /&gt;
Pneumatische Kegellade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptwerk&lt;br /&gt;
 Quintatön I6’&lt;br /&gt;
 Prinzipal 8’ (im Prospekt)&lt;br /&gt;
 Hohlflöte 8’&lt;br /&gt;
 Gemshorn 4’&lt;br /&gt;
 Gedacktflöte 4’&lt;br /&gt;
 Oktave 2’&lt;br /&gt;
 Mixtur 2fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinterwerk (im Schwellkasten)&lt;br /&gt;
 Salizional 8’&lt;br /&gt;
 Gedackt 8’&lt;br /&gt;
 Prestant 4’&lt;br /&gt;
 Rohrflöte 4’&lt;br /&gt;
 Waldflöte 2’&lt;br /&gt;
 Nassat 2 2/3&lt;br /&gt;
 Sifflöte I’&lt;br /&gt;
 Terz I 3/5&lt;br /&gt;
 Zimbel 2fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pedal&lt;br /&gt;
 Subbass I6’&lt;br /&gt;
 Gedacktbass 8’&lt;br /&gt;
 Choralbass 4’&lt;br /&gt;
 Nachthorn 2’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Tritt für Schwellkasten&lt;br /&gt;
  Crecendowalze&lt;br /&gt;
  Tutti&lt;br /&gt;
  Tremulant&lt;br /&gt;
  Koppel: P/I; P/II; I/II&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1963 Erweiterung der Orgel auf 24 Register sowie Einbau einer freien Kombination&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptwerk&lt;br /&gt;
 Oktave 4’&lt;br /&gt;
 Mixtur 3fach&lt;br /&gt;
 Cymbel 3fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinterwerk&lt;br /&gt;
 Prinzipal 2’&lt;br /&gt;
 Trompete 8’&lt;br /&gt;
 Mixtur 3fach&lt;br /&gt;
 Prinzipal 2’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pedal&lt;br /&gt;
 Trompete 8’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wernfried</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Neuapostolische_Kirche_Bernburg&amp;diff=20878</id>
		<title>Neuapostolische Kirche Bernburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Neuapostolische_Kirche_Bernburg&amp;diff=20878"/>
		<updated>2013-10-16T13:56:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wernfried: /* Kirchengebäude */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:NAK_Bernburg_Innenansicht.jpg|thumb|Innenansicht der NAK Bernburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Altar.jpg|thumb|Altar 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Orgel.jpg|thumb|Orgelprospekt 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Orgeltisch.jpg|thumb|Orgeltisch 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Adventskonzert.JPG|thumb|Adventskonzert 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_1894.jpg|thumb|Kirchenraum 1894]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bernburg_Außen_1959.jpg|thumb|Außenansicht der NAK Bernburg (1894-1959)]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde der Neuapostolischen Kirche in Bernburg (Saale) blickte im Jahre 2012 auf ihre 125jährige Geschichte zurück. Sie ist eng verbunden mit dem kircheneigenen Gotteshaus, das sich auf dem Hinterhof in der Gröbziger Straße 24 befindet. Es ist mit hoher Wahrscheinlichkeit der älteste, eigens für die [[Apostolische Gemeinde]] als Betsaal erstellte sakrale Bau, der sich nun bald 120 Jahre lückenlos im Dienst der [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolischen Kirche]] befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte der Gemeinde==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1886 besuchte die Bernburgerin Marie Burchardt mit ihrem in Braunschweig wohnenden Bruder Bernhard Specht einen Gottesdienst in [[Neuapostolische Kirche Coswig (Anhalt)|Coswig (Anhalt)]], nachdem der Bruder die Apostolische Gemeinde in Braunschweig kennen gelernt hatte. Schon ab 1887 versammelten sich die Mitglieder der Gemeinde und Gäste in Bernburg in der Wohnung der Familie Burchardt. Wenige Jahre später (ab 1890) konnte die Gemeinde Räumlichkeiten auf dem Hofe einer alten Seifenfabrik in der Breiten Straße Nr. 4 nutzen. Nachdem der Vermieter gekündigt hatte, fanden die Zusammenkünfte in verschiedenen Wohnungen von Mitgliedern statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1890 erhielt die Gemeinde die staatliche Anerkennung und durfte den Namen „Apostolische Gemeinde Bernburg“ führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1894 konnte der schlicht gestaltete Betsaal in der Gröbziger Straße 24 in den Dienst gestellt werden. Im November wurde das Haus von Apostel [[Friedrich Krebs]] im Beisein des Bischofs [[Wilhelm Sebastian]], des Bruders [[Otto Steinweg]] und des Bezirksältesten [[Franz Hübner]] zum Gotteshaus geweiht. In diesem Festgottesdienst empfingen 72 Getaufte die [[Heilige Versiegelung]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der näheren und weiteren Umgebung folgten weitere Gründungen von Gemeinden. Nach mündlichen Überlieferungen damaliger Amtsbrüder waren es die Gemeinden in Aschersleben, Ballenstedt, Barby, [[Neuapostolische Kirche Calbe (Saale)|Calbe]], Eßmannsdorf, Güsten, Köthen, Nienburg, Sangerhausen, Staßfurt, Schönewerda und Gernrode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahre 1954 der Bezirksevangelist Bönicke in den Ruhestand trat, wurde der Kirchenbezirk Bernburg vorläufig umstrukturiert. Zur seelsorgerischen Betreuung wurden die Gemeinden unter die Hand des Bezirksältesten [[Hans C. Müller]] aus Coswig und des Bezirksältesten Schomburg aus Quedlinburg gestellt. Als Vertreter des Bezirksältesten Müller für die Gemeinde Bernburg bestimmte Apostel [[Heinrich Oberländer]] den Priester Karl Hohmann. Diesem übertrug der Apostel am 2. Dezember 1956 die Leitung der Gemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. April 1957 beauftragte Apostel [[Heinrich Oberländer]] den Bezirksevangelisten [[Siegfried Karnick]] mit der Leitung des Bezirks Bernburg. Als Wohnsitz hatte dieser mit seiner Familie die Kreisstadt Bernburg ausgewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ordination von Siegfried Karnick zum Bischof an Pfingsten 1960 übertrug Apostel [[Heinrich Oberländer]] am 6. August desselben Jahres die Leitung des Bezirks Bernburg an den Bezirksevangelisten [[Klaus Oberländer]] (Aschersleben), der bis 1954 in Bernburg gewohnt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einigen Jahren gehört die ca. 200 Mitglieder zählende Gemeinde in der Kreisstadt des Salzlandkreises zum Kirchenbezirk Dessau. Die  seelsorgerische Verantwortung für den Bezirk Dessau wurde am 21. April 2013 von dem Bezirksältesten Klaus Koselack auf den Bezirksältesten Hartmut Lutz übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchengebäude==&lt;br /&gt;
Ein Herr Müller kaufte 1890 ein Grundstück in der Gröbziger Straße und veranlasste dort den Bau eines &amp;quot;Gebetssaales&amp;quot; mit der Bedingung, dass die Gemeinde das Grundstück später von ihm erwerben würde. Im Jahre 1894 war der Kirchenbau fertig gestellt. Zur Ausgestaltung des Raumes stifteten die [[Geschwister]] die Kirchenbänke. Den Altar hatte Bruder Otto Specht aus Hamburg-Bergedorf angefertigt, ein leiblicher Bruder des in Braunschweig wohnenden Bruders Bernhard Specht. Die Wand hinter dem Altar zeigte einen Engel und das [[Spruchband]] &amp;quot;Hier ist nichts anderes denn Gotteshaus. Hier ist die Pforte des Himmels&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1930er Jahre sollte das Gebäude mit einer modernen Warmluftheizung ausgestattet werden. Dazu wurde im Jahre 1931 ein Heizungskeller gebaut, auf dem der Anbau als kleiner Saal erfolgte. Weitere umfangreiche Umbauten im Kirchenschiff bestimmten diese Zeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 erhielt die Kirche einen neuen Altar; die Front wurde mit Holz getäfelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 folgte der Einbau einer Pfeifenorgel auf der Rückempore im Kirchenbau. Diese verfügte über sieben klingende Register.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Außenfassade wurde 1959 erneuert und erhielt dabei ihr heutiges Aussehen. Die Altarfront erfuhr im Jahre 1960 auf Anregung des Beziksältesten Karnick eine Neugestaltung: Eine Holzverkleidung und einen Steinbogen als angedeutete [[Apsis]]. Außerdem bekam die Gemeinde einen neuen Altar sowie helle Bänke.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Orgel mit 20 Registern (auf zwei Manualen und einem Pedal) wurde im Jahre 1960 in den Dienst gestellt. Bald danach wurde die Orgel um vier auf 24 Register erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jenen Jahren wurde der vor ca. 30 Jahren errichtete kleine Saal umgestaltet: Er erhielt einen Altar mit schlichter Täfelung; beides ist bis heute erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 erfolgte der Einbau einer Ölheizung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orgel==&lt;br /&gt;
1960 erbaut von Fa. Köhler&lt;br /&gt;
20 Register auf 2 Manualen und Pedal&lt;br /&gt;
Pneumatische Kegellade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptwerk&lt;br /&gt;
 Quintatön I6’&lt;br /&gt;
 Prinzipal 8’ (im Prospekt)&lt;br /&gt;
 Hohlflöte 8’&lt;br /&gt;
 Gemshorn 4’&lt;br /&gt;
 Gedacktflöte 4’&lt;br /&gt;
 Oktave 2’&lt;br /&gt;
 Mixtur 2fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinterwerk (im Schwellkasten)&lt;br /&gt;
 Salizional 8’&lt;br /&gt;
 Gedackt 8’&lt;br /&gt;
 Prestant 4’&lt;br /&gt;
 Rohrflöte 4’&lt;br /&gt;
 Waldflöte 2’&lt;br /&gt;
 Nassat 2 2/3&lt;br /&gt;
 Sifflöte I’&lt;br /&gt;
 Terz I 3/5&lt;br /&gt;
 Zimbel 2fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pedal&lt;br /&gt;
 Subbass I6’&lt;br /&gt;
 Gedacktbass 8’&lt;br /&gt;
 Choralbass 4’&lt;br /&gt;
 Nachthorn 2’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Tritt für Schwellkasten&lt;br /&gt;
  Crecendowalze&lt;br /&gt;
  Tutti&lt;br /&gt;
  Tremulant&lt;br /&gt;
  Koppel: P/I; P/II; I/II&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1963 Erweiterung der Orgel auf 24 Register sowie Einbau einer freien Kombination&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptwerk&lt;br /&gt;
 Oktave 4’&lt;br /&gt;
 Mixtur 3fach&lt;br /&gt;
 Cymbel 3fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinterwerk&lt;br /&gt;
 Prinzipal 2’&lt;br /&gt;
 Trompete 8’&lt;br /&gt;
 Mixtur 3fach&lt;br /&gt;
 Prinzipal 2’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pedal&lt;br /&gt;
 Trompete 8’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wernfried</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Wahlsdorfer_Kapelle&amp;diff=20877</id>
		<title>Wahlsdorfer Kapelle</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Wahlsdorfer_Kapelle&amp;diff=20877"/>
		<updated>2013-10-16T13:51:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wernfried: /* Baustil */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wahlsdorf historisch.png|thumb|Historische Ansicht der Wahlsdorfer Kirche.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wahlsdorf_Innen_20Jh.jpg|thumb|Innenansicht, Anfang 20. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wahlsdorf_Innen_1980.jpg|thumb|Wahlsdorfer Kapelle, Innenansicht nach Renovierung 1979]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wahlsdorf_1980_aussen.jpg|thumb|Wahlsdorfer Kapelle, Außenansicht nach Renovierung 1979]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Wahlsdorfer Kapelle&#039;&#039;&#039; ist eines der ältesten noch als Kirche erhaltenen [[NAK|neuapostolischen]] Kirchengebäude. Von 1910 bis 2005 diente es der neuapostolischen Gemeinde in Wahlsdorf (Anhalt) als Gottesdienstlokal. Seitdem steht das Gebäude leer und wird zum Verkauf angeboten. Das Gebäude gilt als Baudenkmal nach §2 Absatz 2 Ziffer 1 des Denkmalschutzgesetz des Landes Sachsen-Anhalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Seit der Zeit um 1868 wurden im Nachbarort Coswig (Anhalt) erste apostolische Versammlungen in Privatwohnungen unter der Leitung von [[Franz Hübner]] abgehalten. In den 1870-er Jahren bestand bereits eine kleine lebendige Gemeinde. Ein Brief aus 1876 zeigt, dass die kleine Schar auch mit Anfeindungen im Ort zu kämpfen hatte. Als sich Franz Hübner 1879 sein Wohn- und Geschäftshaus umbauen ließ, kam er mit dem Maurer und evangelischen Gemeindemitglied Gustav Kölling (Vater des späteren Bezirksältesten Kölling aus Halberstadt) in engeren Kontakt, weil er von ihm mehr über die [[apostolische Gemeinde]], welche zu jener Zeit in [[Neuapostolische Kirche Coswig (Anhalt)| Coswig]] bestand, wissen wollte. Kölling stellte anschließend seine Wohnung für Versammlungen zur Verfügung, welche zuvor in der Regel im Hause Hübner abgehalten wurden. Zu diesen Versammlungen kamen auch schon interessierte Menschen aus Wahlsdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1885 ein Rentier Knape aus Wahlsdorf (ein Onkel des späteren Bischof [[Carl Knape]]) schwer krank wurde sagte er auf seinem Krankenbett, dass er der Apostolischen Gemeinde eine Kapelle errichten würde, wenn Franz Hübner ihn heilen könnte. Knape wurde wieder gesund und spendete in Coswig (Anhalt) die [[Coswiger Kapelle|erste gemeindeeigene Kapelle]] Mitteldeutschlands - die sogenannte &amp;quot;Knapekapelle&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Jahr kommt auch die Familie Lohmann aus Wahlsdorf zur Coswiger Apostolischen Gemeinde. Damit wurde der Drang nach eigenen Gottesdiensten in Wahlsdorf größer. Dies geschah dann auch in Privatwohnungen. Ein Brief aus dem Jahr 1890 zeigt, dass Franz Hübner große Probleme hatte, die vielen neuen kleinen Gemeinden zu versorgen, da es zu wenige Ämter gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 werden weitere Familien in Wahlsdorf [[Versiegelung|versiegelt]], darunter die Familie des Bischof Knape und die Familie seiner Schwester sowie die Familie Franz Kölling (im selben Jahr auch Unterdiakon). Im Jahr 1900 gab es im Ort 86 Einwohner darunter 13 apostolische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch weiteren Zuwachs an Geschwistern wurde der Bau einer eigenen Kapelle notwendig. Die Gelder dafür spendete der nun schon Gemeindeälteste Franz Kölling. Die eigene Kapelle konnte am 25. September 1910 eingeweiht werden. Die [[Einweihung]] nahm [[Apostel]] [[Otto Steinweg]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Aus der [[Neuapostolische Rundschau|Neuapostolischen Rundschau]], 30. Oktober 1910:&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahlsdorf bei Coswig wurde am 25. September die vom lieben Gemeindeältesten F. Kölling daselbst auf eigene Kosten neuerbaute kleine, aber ungemein ansprechende Kapelle in Benutzung genommen und eingeweiht, wozu sich viele liebe Geschwister aus zum Teil weit entfernt gelegenen Landorten eingefunden hatten.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vom Apostel [[Otto Steinweg|Steinweg]] geleitete Gottesdienst war durch das aus seinem Sender Jesu genommene Lebensbrot reich gesegnet. Möchten die Glieder der Gemeinde allzeit durch regen Besuch der herrlichen Gottesdienste dem Herrn ihren Dank in Taten bringen, während andererseits der Auferstandene dir dort stehenden Segengefäße mit Leben und Kraft erfüllen wolle, zur Ehre seines Namens und zur Freude der Gotteskinder.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kapelle wurde 2005 geschlossen und die Gemeindemitglieder nach Coswig eingemeindet nachdem dort die große Kirche umfassend saniert wurde. Zu jener Zeit hatte das Dorf Wahlsdorf 65 Einwohner, die neuapostolische Gemeinde Wahlsdorf zählte jedoch sogar noch beachtliche 30 Mitglieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baustil ==&lt;br /&gt;
Die Wahlsdorfer Kapelle ist neben der [[Neuapostolische Kirche Coswig (Anhalt)|neuapostolischen Kirche in Coswig]] und der neuapostolischen Kirche in Nudersdorf eins von nur drei verbliebenen authentischen Bauzeugnissen aus der Zeit des Jugendstils im Bereich des Ältestenbezirks Dessau. Gleichzeitig orientiert sich die Aufteilung des Kirchenraums dieser drei Gebäude noch ganz offensichtlich an [[katholisch-apostolisch]]en Vorbildern. Der in Coswig ansässige [[Bischof]] [[Franz Hübner]] dürfte hier erheblichen Einfluß ausgeübt haben. Aus der Zeit der Jahrhundertwende stehen im ehemaligen Einzugsgebiet des Bischofs noch die [[Neuapostolische Kirche Bernburg|Neuapostolische Kirche Bernburg]]; sie gilt als die älteste für die Apostolische Gemeinde gebaute Kirche, die noch heute genutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahlsdorfer Kirche verfügt über eine angebaute Rund[[apsis]] mit ursprünglich drei Fenstern, die wie in Coswig (und vielen katholisch-apostolischen Kirchen) die [[Dreieinigkeit]] symbolisiert. Das liturgisch südlichste der Fenster wurde offenbar später zugemauert, als ein kleiner Raum als [[Sakristei]] angebaut wurde. Der Rundbogen ist mit Ornamenten verziert, ein [[Spruchband]] ist aber derzeit nicht zu erkennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Eingangsportal ist neuromanisch gestaltet, die Giebel weisen Pilaster und ein Rundbogenfries auf. Ferner sind die Hauptfenster zweibahnig mit farbiger Bleiverglasung und gotisierendem Maßwerk versehen. Seit 2008 gilt das Gebäude als Baudenkmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kirchengebäude steht zentral in Wahlsdorf, direkt an der Dorfstraße am Dorfplatz. Die Kirche war bis zur Schließung die einzige aktiv betriebene Kirche des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktuelle Situation==&lt;br /&gt;
Die ehemalige Neuapostolische Kirche Wahlsdorf steht seit wenigen Jahren unter Denkmalschutz. Der Gesamtzustand ist aber aufgrund der fehlenden Heizung, einer Beschädigung am Schornstein und feuchten Wänden sehr schlecht. Der Gemeindevorsteher aus Coswig (Anhalt), Gerald Müller, warb Anfang 2012 in der Zeitung und im Regionalfernsehen für einen Käufer. Die Berichte zeigten den schlechten Zustand des historischen Gebäudes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuell wird die Kirche samt Grundstück von der Immobilienabteilung der [[Neuapostolische Kirche in Mitteldeutschland|Neuapostolischen Kirche Mitteldeutschland]] für einen symbolischen Euro angeboten. Ferner müsste der Käufer alle anfallenden Gebühren tragen. Die Kirche hofft damit schnell einen Käufer zu finden, es bleibt jedoch offen, ob ein eventueller neuer Eigner überhaupt Interesse daran hat, das historische Gebäude zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rettung durch privaten Förderverein===&lt;br /&gt;
Nach aktuellen Informationen ist der Kauf und die Restaurierung des Gebäudes durch einen privaten und gemeinnützigen Verein geplant. Der Verein soll am 28. April 2012 in Coswig (Anhalt) gegründet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
* [http://nakcoswig.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=329:vorstellung-grobkonzept-zur-rettung-der-wahlsdorfer-kapelle&amp;amp;catid=55:foerderkreis-apostolische-kirchenbauten&amp;amp;Itemid=94 Vorstellung Grobkonzept zur Rettung der Wahlsdorfer Kapelle auf nakcoswig.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.nak-immobilien.de/pageID_8071415.html Exposé der Kirche bei nak-immobilien.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&amp;amp;atype=ksArtikel&amp;amp;aid=1330408985836&amp;amp;openMenu=1121028317628&amp;amp;calledPageId=1121028317628&amp;amp;listid=1121028317620 Gotteshaus für einen Euro bei mz-web.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.nakcoswig.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=18:einweihung-der-wahlsdorfer-kapelle-1910&amp;amp;catid=36:interessantes&amp;amp;Itemid=66 Historischer Bericht über die Einweihung auf nakcoswig.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Galerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow = 6&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wahlsdorf_heute.png|Frontansicht im Jahr 2008&lt;br /&gt;
Datei:Wahlsdorf_Gallerie_1.JPG|Giebelansicht, 2008&lt;br /&gt;
Datei:Wahlsdorf_Gallerie_2.JPG|Innenansicht, 2008&lt;br /&gt;
Datei:Wahlsdorf_Gallerie_3.JPG|Taufstock, 2008, inzwischen restauriert in der NAK Bielefeld Sennestadt&lt;br /&gt;
Datei:Wahlsdorf_Gallerie_4.JPG|Altaransicht, 2008&lt;br /&gt;
Datei:Wahlsdorf_Gallerie_5.JPG|Innenansicht Eingangsbereich, 2008&lt;br /&gt;
Datei:Wahlsdorf_Gallerie_6.JPG|Eingangsportal, 2008&lt;br /&gt;
Datei:Wahlsdorf_Gallerie_7.JPG|Rückansicht mit Apsis und Sakristei, 2008&lt;br /&gt;
Datei:Wahlsdorf_Gallerie_8.JPG|Seitenansicht, 2008&lt;br /&gt;
Datei:Wahlsdorf_Gallerie_9.JPG|Seitenansicht, 2008&lt;br /&gt;
Datei:Wahlsdorf_Gallerie_10.JPG|Fenster Detailansicht, 2008&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wernfried</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Neuapostolische_Kirche_Bernburg&amp;diff=20876</id>
		<title>Neuapostolische Kirche Bernburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Neuapostolische_Kirche_Bernburg&amp;diff=20876"/>
		<updated>2013-10-16T13:44:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wernfried: /* Kirchengebäude */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:NAK_Bernburg_Innenansicht.jpg|thumb|Innenansicht der NAK Bernburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Altar.jpg|thumb|Altar 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Orgel.jpg|thumb|Orgelprospekt 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Orgeltisch.jpg|thumb|Orgeltisch 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Adventskonzert.JPG|thumb|Adventskonzert 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_1894.jpg|thumb|Kirchenraum 1894]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bernburg_Außen_1959.jpg|thumb|Außenansicht der NAK Bernburg (1894-1959)]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde der Neuapostolischen Kirche in Bernburg (Saale) blickte im Jahre 2012 auf ihre 125jährige Geschichte zurück. Sie ist eng verbunden mit dem kircheneigenen Gotteshaus, das sich auf dem Hinterhof in der Gröbziger Straße 24 befindet. Es ist mit hoher Wahrscheinlichkeit der älteste, eigens für die [[Apostolische Gemeinde]] als Betsaal erstellte sakrale Bau, der sich nun bald 120 Jahre lückenlos im Dienst der [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolischen Kirche]] befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte der Gemeinde==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1886 besuchte die Bernburgerin Marie Burchardt mit ihrem in Braunschweig wohnenden Bruder Bernhard Specht einen Gottesdienst in [[Neuapostolische Kirche Coswig (Anhalt)|Coswig (Anhalt)]], nachdem der Bruder die Apostolische Gemeinde in Braunschweig kennen gelernt hatte. Schon ab 1887 versammelten sich die Mitglieder der Gemeinde und Gäste in Bernburg in der Wohnung der Familie Burchardt. Wenige Jahre später (ab 1890) konnte die Gemeinde Räumlichkeiten auf dem Hofe einer alten Seifenfabrik in der Breiten Straße Nr. 4 nutzen. Nachdem der Vermieter gekündigt hatte, fanden die Zusammenkünfte in verschiedenen Wohnungen von Mitgliedern statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1890 erhielt die Gemeinde die staatliche Anerkennung und durfte den Namen „Apostolische Gemeinde Bernburg“ führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1894 konnte der schlicht gestaltete Betsaal in der Gröbziger Straße 24 in den Dienst gestellt werden. Im November wurde das Haus von Apostel [[Friedrich Krebs]] im Beisein des Bischofs [[Wilhelm Sebastian]], des Bruders [[Otto Steinweg]] und des Bezirksältesten [[Franz Hübner]] zum Gotteshaus geweiht. In diesem Festgottesdienst empfingen 72 Getaufte die [[Heilige Versiegelung]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der näheren und weiteren Umgebung folgten weitere Gründungen von Gemeinden. Nach mündlichen Überlieferungen damaliger Amtsbrüder waren es die Gemeinden in Aschersleben, Ballenstedt, Barby, [[Neuapostolische Kirche Calbe (Saale)|Calbe]], Eßmannsdorf, Güsten, Köthen, Nienburg, Sangerhausen, Staßfurt, Schönewerda und Gernrode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahre 1954 der Bezirksevangelist Bönicke in den Ruhestand trat, wurde der Kirchenbezirk Bernburg vorläufig umstrukturiert. Zur seelsorgerischen Betreuung wurden die Gemeinden unter die Hand des Bezirksältesten [[Hans C. Müller]] aus Coswig und des Bezirksältesten Schomburg aus Quedlinburg gestellt. Als Vertreter des Bezirksältesten Müller für die Gemeinde Bernburg bestimmte Apostel [[Heinrich Oberländer]] den Priester Karl Hohmann. Diesem übertrug der Apostel am 2. Dezember 1956 die Leitung der Gemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. April 1957 beauftragte Apostel [[Heinrich Oberländer]] den Bezirksevangelisten [[Siegfried Karnick]] mit der Leitung des Bezirks Bernburg. Als Wohnsitz hatte dieser mit seiner Familie die Kreisstadt Bernburg ausgewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ordination von Siegfried Karnick zum Bischof an Pfingsten 1960 übertrug Apostel [[Heinrich Oberländer]] am 6. August desselben Jahres die Leitung des Bezirks Bernburg an den Bezirksevangelisten [[Klaus Oberländer]] (Aschersleben), der bis 1954 in Bernburg gewohnt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einigen Jahren gehört die ca. 200 Mitglieder zählende Gemeinde in der Kreisstadt des Salzlandkreises zum Kirchenbezirk Dessau. Die  seelsorgerische Verantwortung für den Bezirk Dessau wurde am 21. April 2013 von dem Bezirksältesten Klaus Koselack auf den Bezirksältesten Hartmut Lutz übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchengebäude==&lt;br /&gt;
Ein Herr Müller kaufte 1890 ein Grundstück in der Gröbziger Straße und veranlasste dort den Bau eines &amp;quot;Gebetssaales&amp;quot; mit der Bedingung, dass die Gemeinde das Grundstück später von ihm erwerben würde. Im Jahre 1894 war der Kirchenbau fertig gestellt. Zur Ausgestaltung des Raumes stifteten die [[Geschwister]] die Kirchenbänke. Den Altar hatte Bruder Otto Specht aus Hamburg-Bergedorf angefertigt, ein leiblicher Bruder des in Braunschweig wohnenden Bruders Bernhard Specht. Die Wand hinter dem Altar zeigte einen Engel und das [[Spruchband]] &amp;quot;Hier ist nichts anderes denn Gotteshaus. Hier ist die Pforte des Himmels&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1930er Jahre sollte das Gebäude mit einer modernen Warmluftheizung ausgestattet werden. Dazu wurde im Jahre 1931 ein Heizungskeller eingebaut. Auf diesem wurde ein Anbau als kleinen Saal errichtet. Weitere umfangreiche Umbauten im Kirchenschiff bestimmten diese Zeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 erhielt die Kirche einen neuen Altar; die Front wurde mit Holz getäfelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 folgte der Einbau einer Pfeifenorgel auf der Rückempore im Kirchenbau. Diese verfügte über sieben klingende Register.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Außenfassade wurde 1959 erneuert und erhielt dabei ihr heutiges Aussehen. Die Altarfront erfuhr im Jahre 1960 auf Anregung des Beziksältesten Karnick eine Neugestaltung: Eine Holzverkleidung und einen Steinbogen als angedeutete [[Apsis]]. Außerdem bekam die Gemeinde einen neuen Altar sowie helle Bänke.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Orgel mit 20 Registern (auf zwei Manualen und einem Pedal) wurde im Jahre 1960 in den Dienst gestellt. Bald danach wurde die Orgel um vier auf 24 Register erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jenen Jahren wurde der vor ca. 30 Jahren errichtete kleine Saal umgestaltet: Er erhielt einen Altar mit schlichter Täfelung; beides ist bis heute erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 erfolgte der Einbau einer Ölheizung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orgel==&lt;br /&gt;
1960 erbaut von Fa. Köhler&lt;br /&gt;
20 Register auf 2 Manualen und Pedal&lt;br /&gt;
Pneumatische Kegellade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptwerk&lt;br /&gt;
 Quintatön I6’&lt;br /&gt;
 Prinzipal 8’ (im Prospekt)&lt;br /&gt;
 Hohlflöte 8’&lt;br /&gt;
 Gemshorn 4’&lt;br /&gt;
 Gedacktflöte 4’&lt;br /&gt;
 Oktave 2’&lt;br /&gt;
 Mixtur 2fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinterwerk (im Schwellkasten)&lt;br /&gt;
 Salizional 8’&lt;br /&gt;
 Gedackt 8’&lt;br /&gt;
 Prestant 4’&lt;br /&gt;
 Rohrflöte 4’&lt;br /&gt;
 Waldflöte 2’&lt;br /&gt;
 Nassat 2 2/3&lt;br /&gt;
 Sifflöte I’&lt;br /&gt;
 Terz I 3/5&lt;br /&gt;
 Zimbel 2fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pedal&lt;br /&gt;
 Subbass I6’&lt;br /&gt;
 Gedacktbass 8’&lt;br /&gt;
 Choralbass 4’&lt;br /&gt;
 Nachthorn 2’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Tritt für Schwellkasten&lt;br /&gt;
  Crecendowalze&lt;br /&gt;
  Tutti&lt;br /&gt;
  Tremulant&lt;br /&gt;
  Koppel: P/I; P/II; I/II&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1963 Erweiterung der Orgel auf 24 Register sowie Einbau einer freien Kombination&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptwerk&lt;br /&gt;
 Oktave 4’&lt;br /&gt;
 Mixtur 3fach&lt;br /&gt;
 Cymbel 3fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinterwerk&lt;br /&gt;
 Prinzipal 2’&lt;br /&gt;
 Trompete 8’&lt;br /&gt;
 Mixtur 3fach&lt;br /&gt;
 Prinzipal 2’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pedal&lt;br /&gt;
 Trompete 8’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wernfried</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Neuapostolische_Kirche_Bernburg&amp;diff=20875</id>
		<title>Neuapostolische Kirche Bernburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Neuapostolische_Kirche_Bernburg&amp;diff=20875"/>
		<updated>2013-10-16T13:42:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wernfried: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:NAK_Bernburg_Innenansicht.jpg|thumb|Innenansicht der NAK Bernburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Altar.jpg|thumb|Altar 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Orgel.jpg|thumb|Orgelprospekt 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Orgeltisch.jpg|thumb|Orgeltisch 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Adventskonzert.JPG|thumb|Adventskonzert 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_1894.jpg|thumb|Kirchenraum 1894]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bernburg_Außen_1959.jpg|thumb|Außenansicht der NAK Bernburg (1894-1959)]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde der Neuapostolischen Kirche in Bernburg (Saale) blickte im Jahre 2012 auf ihre 125jährige Geschichte zurück. Sie ist eng verbunden mit dem kircheneigenen Gotteshaus, das sich auf dem Hinterhof in der Gröbziger Straße 24 befindet. Es ist mit hoher Wahrscheinlichkeit der älteste, eigens für die [[Apostolische Gemeinde]] als Betsaal erstellte sakrale Bau, der sich nun bald 120 Jahre lückenlos im Dienst der [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolischen Kirche]] befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte der Gemeinde==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1886 besuchte die Bernburgerin Marie Burchardt mit ihrem in Braunschweig wohnenden Bruder Bernhard Specht einen Gottesdienst in [[Neuapostolische Kirche Coswig (Anhalt)|Coswig (Anhalt)]], nachdem der Bruder die Apostolische Gemeinde in Braunschweig kennen gelernt hatte. Schon ab 1887 versammelten sich die Mitglieder der Gemeinde und Gäste in Bernburg in der Wohnung der Familie Burchardt. Wenige Jahre später (ab 1890) konnte die Gemeinde Räumlichkeiten auf dem Hofe einer alten Seifenfabrik in der Breiten Straße Nr. 4 nutzen. Nachdem der Vermieter gekündigt hatte, fanden die Zusammenkünfte in verschiedenen Wohnungen von Mitgliedern statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1890 erhielt die Gemeinde die staatliche Anerkennung und durfte den Namen „Apostolische Gemeinde Bernburg“ führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1894 konnte der schlicht gestaltete Betsaal in der Gröbziger Straße 24 in den Dienst gestellt werden. Im November wurde das Haus von Apostel [[Friedrich Krebs]] im Beisein des Bischofs [[Wilhelm Sebastian]], des Bruders [[Otto Steinweg]] und des Bezirksältesten [[Franz Hübner]] zum Gotteshaus geweiht. In diesem Festgottesdienst empfingen 72 Getaufte die [[Heilige Versiegelung]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der näheren und weiteren Umgebung folgten weitere Gründungen von Gemeinden. Nach mündlichen Überlieferungen damaliger Amtsbrüder waren es die Gemeinden in Aschersleben, Ballenstedt, Barby, [[Neuapostolische Kirche Calbe (Saale)|Calbe]], Eßmannsdorf, Güsten, Köthen, Nienburg, Sangerhausen, Staßfurt, Schönewerda und Gernrode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahre 1954 der Bezirksevangelist Bönicke in den Ruhestand trat, wurde der Kirchenbezirk Bernburg vorläufig umstrukturiert. Zur seelsorgerischen Betreuung wurden die Gemeinden unter die Hand des Bezirksältesten [[Hans C. Müller]] aus Coswig und des Bezirksältesten Schomburg aus Quedlinburg gestellt. Als Vertreter des Bezirksältesten Müller für die Gemeinde Bernburg bestimmte Apostel [[Heinrich Oberländer]] den Priester Karl Hohmann. Diesem übertrug der Apostel am 2. Dezember 1956 die Leitung der Gemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. April 1957 beauftragte Apostel [[Heinrich Oberländer]] den Bezirksevangelisten [[Siegfried Karnick]] mit der Leitung des Bezirks Bernburg. Als Wohnsitz hatte dieser mit seiner Familie die Kreisstadt Bernburg ausgewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ordination von Siegfried Karnick zum Bischof an Pfingsten 1960 übertrug Apostel [[Heinrich Oberländer]] am 6. August desselben Jahres die Leitung des Bezirks Bernburg an den Bezirksevangelisten [[Klaus Oberländer]] (Aschersleben), der bis 1954 in Bernburg gewohnt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einigen Jahren gehört die ca. 200 Mitglieder zählende Gemeinde in der Kreisstadt des Salzlandkreises zum Kirchenbezirk Dessau. Die  seelsorgerische Verantwortung für den Bezirk Dessau wurde am 21. April 2013 von dem Bezirksältesten Klaus Koselack auf den Bezirksältesten Hartmut Lutz übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchengebäude==&lt;br /&gt;
Ein Herr Müller kaufte 1890 ein Grundstück in der Gröbziger Straße und veranlasste dort den Bau der Kapelle mit der Bedingung, dass die Gemeinde das Grundstück später von ihm erwerben würde. Im Jahre 1894 war der Kirchenbau fertig gestellt. Zur Ausgestaltung des Raumes stifteten die [[Geschwister]] die Kirchenbänke. Den Altar hatte Bruder Otto Specht aus Hamburg-Bergedorf angefertigt, ein leiblicher Bruder des in Braunschweig wohnenden Bruders Bernhard Specht. Die Wand hinter dem Altar zeigte einen Engel und das [[Spruchband]] &amp;quot;Hier ist nichts anderes denn Gotteshaus. Hier ist die Pforte des Himmels&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1930er Jahre sollte das Gebäude mit einer modernen Warmluftheizung ausgestattet werden. Dazu wurde im Jahre 1931 ein Heizungskeller eingebaut. Auf diesem wurde ein Anbau als kleinen Saal errichtet. Weitere umfangreiche Umbauten im Kirchenschiff bestimmten diese Zeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 erhielt die Kirche einen neuen Altar; die Front wurde mit Holz getäfelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 folgte der Einbau einer Pfeifenorgel auf der Rückempore im Kirchenbau. Diese verfügte über sieben klingende Register.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Außenfassade wurde 1959 erneuert und erhielt dabei ihr heutiges Aussehen. Die Altarfront erfuhr im Jahre 1960 auf Anregung des Beziksältesten Karnick eine Neugestaltung: Eine Holzverkleidung und einen Steinbogen als angedeutete [[Apsis]]. Außerdem bekam die Gemeinde einen neuen Altar sowie helle Bänke.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Orgel mit 20 Registern (auf zwei Manualen und einem Pedal) wurde im Jahre 1960 in den Dienst gestellt. Bald danach wurde die Orgel um vier auf 24 Register erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jenen Jahren wurde der vor ca. 30 Jahren errichtete kleine Saal umgestaltet: Er erhielt einen Altar mit schlichter Täfelung; beides ist bis heute erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 erfolgte der Einbau einer Ölheizung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orgel==&lt;br /&gt;
1960 erbaut von Fa. Köhler&lt;br /&gt;
20 Register auf 2 Manualen und Pedal&lt;br /&gt;
Pneumatische Kegellade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptwerk&lt;br /&gt;
 Quintatön I6’&lt;br /&gt;
 Prinzipal 8’ (im Prospekt)&lt;br /&gt;
 Hohlflöte 8’&lt;br /&gt;
 Gemshorn 4’&lt;br /&gt;
 Gedacktflöte 4’&lt;br /&gt;
 Oktave 2’&lt;br /&gt;
 Mixtur 2fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinterwerk (im Schwellkasten)&lt;br /&gt;
 Salizional 8’&lt;br /&gt;
 Gedackt 8’&lt;br /&gt;
 Prestant 4’&lt;br /&gt;
 Rohrflöte 4’&lt;br /&gt;
 Waldflöte 2’&lt;br /&gt;
 Nassat 2 2/3&lt;br /&gt;
 Sifflöte I’&lt;br /&gt;
 Terz I 3/5&lt;br /&gt;
 Zimbel 2fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pedal&lt;br /&gt;
 Subbass I6’&lt;br /&gt;
 Gedacktbass 8’&lt;br /&gt;
 Choralbass 4’&lt;br /&gt;
 Nachthorn 2’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Tritt für Schwellkasten&lt;br /&gt;
  Crecendowalze&lt;br /&gt;
  Tutti&lt;br /&gt;
  Tremulant&lt;br /&gt;
  Koppel: P/I; P/II; I/II&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1963 Erweiterung der Orgel auf 24 Register sowie Einbau einer freien Kombination&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptwerk&lt;br /&gt;
 Oktave 4’&lt;br /&gt;
 Mixtur 3fach&lt;br /&gt;
 Cymbel 3fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinterwerk&lt;br /&gt;
 Prinzipal 2’&lt;br /&gt;
 Trompete 8’&lt;br /&gt;
 Mixtur 3fach&lt;br /&gt;
 Prinzipal 2’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pedal&lt;br /&gt;
 Trompete 8’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wernfried</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Neuapostolische_Kirche_Bernburg&amp;diff=20874</id>
		<title>Neuapostolische Kirche Bernburg</title>
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		<updated>2013-10-16T13:41:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wernfried: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:NAK_Bernburg_Innenansicht.jpg|thumb|Innenansicht der NAK Bernburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Altar.jpg|thumb|Altar 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Orgel.jpg|thumb|Orgelprospekt 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Orgeltisch.jpg|thumb|Orgeltisch 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Adventskonzert.JPG|thumb|Adventskonzert 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_1894.jpg|thumb|Kirchenraum 1894]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bernburg_Außen_1959.jpg|thumb|Außenansicht der NAK Bernburg (1894-1959)]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde der Neuapostolischen Kirche in Bernburg (Saale) blickte im Jahre 2012 auf ihre 125jährige Geschichte zurück. Sie ist eng verbunden mit dem kircheneigenen Gotteshaus, das sich auf dem Hinterhof in der Gröbziger Straße 24 befindet. Es ist mit hoher Wahrscheinlichkeit der älteste, eigens für die [[Apostolische Gemeinde]] als Betsaal erstellte sakrale Bau, der sich nun bald 120 Jahre lückenlos im Dienst der [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolischen Kirche]] befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte der Gemeinde==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1886 besuchte die Bernburgerin Marie Burchardt mit ihrem in Braunschweig wohnenden Bruder Bernhard Specht einen Gottesdienst in [[Neuapostolische Kirche Coswig (Anhalt)|Coswig (Anhalt)]], nachdem der Bruder die Apostolische Gemeinde in Braunschweig kennen gelernt hatte. Schon ab 1887 versammelten sich die Mitglieder der Gemeinde und Gäste in Bernburg in der Wohnung der Familie Burchardt. Wenige Jahre später (ab 1890) konnte die Gemeinde Räumlichkeiten auf dem Hofe einer alten Seifenfabrik in der Breiten Straße Nr. 4 nutzen. Nachdem der Vermieter gekündigt hatte, fanden die Zusammenkünfte in verschiedenen Wohnungen von Mitgliedern statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1890 erhielt die Gemeinde die staatliche Anerkennung und durfte den Namen „Apostolische Gemeinde Bernburg“ führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1894 konnte der schlicht gestaltete Betsaal in der Gröbziger Straße 24 in den Dienst gestellt werden. Im November wurde das Haus von Apostel [[Friedrich Krebs]] im Beisein des Bischofs [[Wilhelm Sebastian]], des Bruders [[Otto Steinweg]] und des Bezirksältesten [[Franz Hübner]] zum Gotteshaus geweiht. In diesem Festgottesdienst empfingen 72 Getaufte die [[Heilige Versiegelung]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der näheren und weiteren Umgebung folgten weitere Gründungen von Gemeinden. Nach mündlichen Überlieferungen damaliger Amtsbrüder waren es die Gemeinden in Aschersleben, Ballenstedt, Barby, [[Neuapostolische Kirche Calbe (Saale)|Calbe]], Eßmannsdorf, Güsten, Köthen, Nienburg, Sangerhausen, Staßfurt, Schönewerda und Gernrode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahre 1954 der Bezirksevangelist Bönicke in den Ruhestand trat, wurde der Kirchenbezirk Bernburg vorläufig umstrukturiert. Zur seelsorgerischen Betreuung wurden die Gemeinden unter die Hand des Bezirksältesten [[Hans C. Müller]] aus Coswig und des Bezirksältesten Schomburg aus Quedlinburg gestellt. Als Vertreter des Bezirksältesten Müller für die Gemeinde Bernburg bestimmte Apostel [[Heinrich Oberländer]] den Priester Karl Hohmann. Diesem übertrug der Apostel am 2. Dezember 1956 die Leitung der Gemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. April 1957 beauftragte Apostel [[Heinrich Oberländer]] den Bezirksevangelisten [[Siegfried Karnick]] mit der Leitung des Bezirks Bernburg. Als Wohnsitz hatte dieser mit seiner Familie die Kreisstadt Bernburg ausgewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ordination von Siegfried Karnick zum Bischof an Pfingsten 1960 übertrug Apostel [[Heinrich Oberländer]] am 6. August desselben Jahres die Leitung des Bezirks Bernburg an den Bezirksevangelisten [[Klaus Oberländer]] (Aschersleben), der bis 1954 in Bernburg gewohnt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einigen Jahren gehört die ca. 200 Mitglieder zählende Gemeinde in der Kreisstadt des Salzlandkreises zum Kirchenbezirk Dessau. Die  seelsorgerische Verantwortung für den Bezirk Dessau wurde am 21. April 2013 von dem Bezirksältesten Klaus Koselack auf den Bezirksältesten Lutz übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchengebäude==&lt;br /&gt;
Ein Herr Müller kaufte 1890 ein Grundstück in der Gröbziger Straße und veranlasste dort den Bau der Kapelle mit der Bedingung, dass die Gemeinde das Grundstück später von ihm erwerben würde. Im Jahre 1894 war der Kirchenbau fertig gestellt. Zur Ausgestaltung des Raumes stifteten die [[Geschwister]] die Kirchenbänke. Den Altar hatte Bruder Otto Specht aus Hamburg-Bergedorf angefertigt, ein leiblicher Bruder des in Braunschweig wohnenden Bruders Bernhard Specht. Die Wand hinter dem Altar zeigte einen Engel und das [[Spruchband]] &amp;quot;Hier ist nichts anderes denn Gotteshaus. Hier ist die Pforte des Himmels&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1930er Jahre sollte das Gebäude mit einer modernen Warmluftheizung ausgestattet werden. Dazu wurde im Jahre 1931 ein Heizungskeller eingebaut. Auf diesem wurde ein Anbau als kleinen Saal errichtet. Weitere umfangreiche Umbauten im Kirchenschiff bestimmten diese Zeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 erhielt die Kirche einen neuen Altar; die Front wurde mit Holz getäfelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 folgte der Einbau einer Pfeifenorgel auf der Rückempore im Kirchenbau. Diese verfügte über sieben klingende Register.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Außenfassade wurde 1959 erneuert und erhielt dabei ihr heutiges Aussehen. Die Altarfront erfuhr im Jahre 1960 auf Anregung des Beziksältesten Karnick eine Neugestaltung: Eine Holzverkleidung und einen Steinbogen als angedeutete [[Apsis]]. Außerdem bekam die Gemeinde einen neuen Altar sowie helle Bänke.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Orgel mit 20 Registern (auf zwei Manualen und einem Pedal) wurde im Jahre 1960 in den Dienst gestellt. Bald danach wurde die Orgel um vier auf 24 Register erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jenen Jahren wurde der vor ca. 30 Jahren errichtete kleine Saal umgestaltet: Er erhielt einen Altar mit schlichter Täfelung; beides ist bis heute erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 erfolgte der Einbau einer Ölheizung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orgel==&lt;br /&gt;
1960 erbaut von Fa. Köhler&lt;br /&gt;
20 Register auf 2 Manualen und Pedal&lt;br /&gt;
Pneumatische Kegellade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptwerk&lt;br /&gt;
 Quintatön I6’&lt;br /&gt;
 Prinzipal 8’ (im Prospekt)&lt;br /&gt;
 Hohlflöte 8’&lt;br /&gt;
 Gemshorn 4’&lt;br /&gt;
 Gedacktflöte 4’&lt;br /&gt;
 Oktave 2’&lt;br /&gt;
 Mixtur 2fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinterwerk (im Schwellkasten)&lt;br /&gt;
 Salizional 8’&lt;br /&gt;
 Gedackt 8’&lt;br /&gt;
 Prestant 4’&lt;br /&gt;
 Rohrflöte 4’&lt;br /&gt;
 Waldflöte 2’&lt;br /&gt;
 Nassat 2 2/3&lt;br /&gt;
 Sifflöte I’&lt;br /&gt;
 Terz I 3/5&lt;br /&gt;
 Zimbel 2fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pedal&lt;br /&gt;
 Subbass I6’&lt;br /&gt;
 Gedacktbass 8’&lt;br /&gt;
 Choralbass 4’&lt;br /&gt;
 Nachthorn 2’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Tritt für Schwellkasten&lt;br /&gt;
  Crecendowalze&lt;br /&gt;
  Tutti&lt;br /&gt;
  Tremulant&lt;br /&gt;
  Koppel: P/I; P/II; I/II&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1963 Erweiterung der Orgel auf 24 Register sowie Einbau einer freien Kombination&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptwerk&lt;br /&gt;
 Oktave 4’&lt;br /&gt;
 Mixtur 3fach&lt;br /&gt;
 Cymbel 3fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinterwerk&lt;br /&gt;
 Prinzipal 2’&lt;br /&gt;
 Trompete 8’&lt;br /&gt;
 Mixtur 3fach&lt;br /&gt;
 Prinzipal 2’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pedal&lt;br /&gt;
 Trompete 8’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wernfried</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=150_Jahre_Neuapostolische_Kirche&amp;diff=19109</id>
		<title>150 Jahre Neuapostolische Kirche</title>
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		<updated>2013-04-18T19:08:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wernfried: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;150 Jahre Neuapostolische Kirche. Ein Glaube - ein Ziel 1863 - 2013&#039;&#039;&#039; ist das Motto des Kirchenjubiläums, welches im Jahr 2013 von der Neuapostolischen Kirche begangen wird. Im Jahr 1863 fanden grundlegende Ereignisse statt, welche zur Entstehung der Neuapostolischen Kirche führten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[1863]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ereignisse im Herbst 1862 ===&lt;br /&gt;
Am Abend des 10. Oktober 1862 wurde [[Rudolf Rosochacki]] beim privaten Abendgebet mit [[Prophet]] [[Heinrich Geyer]] durch dessen [[Weissagung]] in Königsberg zum [[Apostel]] gerufen, obwohl Apostelrufungen nicht zulässig waren. Apostel [[Francis Valentine Woodhouse]] weilte zu jener Zeit auch in Königsberg, doch wurde er hierüber nicht informiert. Ebensowenig wurde der zuständige Berliner Engel Rothe informiert. Stattdessen wurde dem Hamburger Engel [[Friedrich Wilhelm Schwarz]] von der Rufung berichtet, der Rosochacki und Geyer daraufhin zum 3. Januar 1863 nach Hamburg einlud.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Januar 1863: Anerkennung Rosochackis durch die Hamburger Gemeinde ===&lt;br /&gt;
Am Sonntagnachmittag, 4. Januar 1863, fragte Engel Schwarz die versammelte Gemeinde, ob sie Rosochacki als Apostel anerkennen würden. Bis auf fünf Mitglieder bejahten die restlichen ca. 130 Geschwister diese Frage. Damit wurde Rosochacki als Apostel ausgesondert und Bischof Rothe in Berlin unterichtet. Dieser und die restlichen Apostel erkannten die Rufung nicht an. Letztendlich führte dieser Disput zur Trennung und Exkommunikation der Hamburger Gemeinde aus dem Verband der katholisch-apostolischen Gemeinden. Dieser Vorgang führte zur Entstehung einer neuen apostolischen Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Folge kam es zu einem Kirchenausschlussverfahren gegen Geyer und Schwarz. Am 27. Januar 1863 erging das Urteil, und sie wurden von ihren Ämtern enthoben und ausgeschlossen. Alle Schlichtungsversuche scheiterten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Frühjahr 1863:  Trennung und Neubeginn ===&lt;br /&gt;
Die Hamburger Gemeinde ging ihren eigenen Weg und nannte sich später [[Allgemeine christliche apostolische Mission]]. Gegen alle katholisch-apostolischen Traditionen wurde in Abwesenheit des Propheten Heinrich Geyer im Frühjahr 1863 der Priester [[Carl Wilhelm Louis Preuß]] durch einen Diakon zum Apostel gerufen. Am 25. Mai 1863 erfolgte dann die Rufung von [[Friedrich Wilhelm Schwarz]] als Apostel durch Heinrich Geyer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== September 1863: Schwarz geht in die Niederlande ===&lt;br /&gt;
Im September 1863 wurde ihm durch Weissagung die [[Niederlande]] als Arbeitsgebiet zugewiesen. Er siedelte am 27.September 1863 nach [[Amsterdam]] über und begann unter schwierigen Bedingungen zu arbeiten. Unterstützung erhielt er von drei Sendungsevangelisten (Franz Hübner, Carl Meyersam, Heinrich August Allihn), welche schon im Frühjahr 1863 in die Niederlande gekommen waren. Seine Arbeit führte dort zur &amp;quot;[[Apostolische Zending]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== geplante Aktivitäten der NAK 2013==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Teilweise wird, u.a. im Internet, kritisiert, dass die Neuapostolische Kirche nicht 1863 entstanden sei, und deshalb die Feier eines 150-jährigen Kirchenjubiläum nicht den Tatsachen entspreche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gegen 1863 ===&lt;br /&gt;
Unter anderem spreche gegen das im Jahre 2013 festgeschriebene Kirchenjubiläum der Umstand, dass 1863 nicht die Neuapostolische Kirche entstanden sei, sondern die ACAM. Diese habe bis in die 1950er Jahre bestanden. Die Neuapostolische Kirche hingegen habe sich selbst erst 1878 von der ACAM getrennt: Hintergrund war ein schon ab Mitte der 1870er Jahre schwelender Konflikt (insbesondere in der Hamburger Gemeinde). Es kam zu Spannungen in den Gemeinden, was zur Bildung von zwei &amp;quot;Lagern&amp;quot; führte. Inhaltlich ging um die Stellung von Prophet und Apostel zueinander, um die Notwendigkeit der Versiegelung, um die Liturgiefrage und um die Nachfolge. Am 31. März 1878 rief Geyer in Abwesenheit seines Apostels Preuß in Hamburg Johann [[Friedrich Güldner]] zum Apostel für Norddeutschland und Skandinavien und damit zum Nachfolger des schwer erkrankten Preuß. Dies konnte Preuß nicht recht sein, denn er hatte eigene Nachfolgepläne und wurde von dem Ältesten [[Friedrich Krebs]] aus den [[Harzgemeinden]] unterstützt. Am 25. Juli 1878 starb Preuß und der gerufene, aber noch nicht ordinierte, Apostel Güldner sollte sein Amt antreten. Am 25./26. Juli 1878 kam es in Braunschweig zu einer folgenschweren Versammlung unter der Leitung von Apostel Schwarz. Die von Geyer für Hessen und Schlesien gerufenen Apostel Johann Christoph Hohl und Johann August Ludwig Bösecke waren auch anwesend. Es ging um die Frage, ob die Apostelrufung von Johann Friedrich Güldner durch den Propheten Geyer als gültig anerkannt werden sollte. Die Berufung wurde durch Schwarz verworfen, was von der Geyer-Fraktion nicht akzeptiert wurde. &amp;lt;ref&amp;gt;Volker Wissen in Blickpunkt: Unsere Ursprünge - unser Weg, 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kam es am 4. August 1878 in einem Gottesdienst in der Hamburger Gemeinde zu offenen Differenzen, wobei Geyer als Leiter der ACAM abgesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hiermit fand eine Trennung der apostolischen Bewegung in einen Teil unter der Leitung des Propheten Geyer und des Apostels Johann Friedrich Güldner sowie in einen unter den Aposteln Schwarz und Menkhoff statt. Dies kann als Geburtsstunde der Neuapostolischen Kirche angesehen werden. Diese Auffassung wird u.a. auch von [[Johannes Albrecht Schröter]] vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere vertreten die Auffassung, die Neuapostolische Kirche sei erst 1897 mit der Einführung des Stammapostelamts oder 1907 mit der Einführung des Namens &amp;quot;Neuapostolische Gemeinde&amp;quot; entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Für 1863 ===&lt;br /&gt;
*Für 1863 als Geburtstunde der Neuapostolischen Kirche spreche vor allem die Berufung der Apostel Preuß und Schwarz. Diese begründeten eine neue Linie von Aposteln. So verläuft eine Art Sukzessionslinie über Schwarz-Menkhoff-Krebs-Niehaus zu allen heute tätigen neuapostolischen Aposteln.&lt;br /&gt;
*Der Name &amp;quot;neuapostolisch&amp;quot; sei unbeachtlich für die Entstehung der Neuapostolischen Kirche (bspw. heißt die NAK in den Niederlanden erst seit 1964 einheitlich &amp;quot;neuapostolisch&amp;quot;). &lt;br /&gt;
*Die Trennung von Geyer 1878 könne nicht als ein Neubeginn gewertet werden. Vielmehr handelte es sich vor allem um Ereignisse in der Hamburger Gemeinde. Geyer habe sich von der entstehenden neuapostolischen Gemeinschaft getrennt, nicht umgekehrt. Der ACAM unter Heinrich Geyer nach 1878 folgte nur der (noch nicht ins Amt eingeführte) Apostel Güldner; alle anderen 1878 tätigen Apostel der ACAM/AZ distanzierten sich von Geyer. Erst 1880 wandte sich Apostel Hoppe Geyer zu. Die Mehrzahl der Anhänger Geyers stammten aus der (1863 entstandenen Gemeinde) Hamburg; in anderen Gemeinden wohl nur vereinzelte Mitglieder. Die Gemeinden Hamburg-Lurup, Schladen, Ilsenburg, Stapelburg, Wiedelah, Weddingen, Osterode am Fallstein, Braunschweig, Wolfenbüttel,Darlingerode, die westfälischen Gemeinden sowie die Gemeinden in den Niederlanden folgten nahezu gänzlich Geyer nicht. Lediglich die zwei Gemeinden in  Schlesien verhielten sich zunächst schwankend.&lt;br /&gt;
* Die 1863 entstanden Gemeinden Hamburg-Borgfelde und Amsterdam bestehen noch heute als neuapostolische Kirchengemeinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wernfried</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Neuapostolische_Kirche_Bernburg&amp;diff=19108</id>
		<title>Neuapostolische Kirche Bernburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Neuapostolische_Kirche_Bernburg&amp;diff=19108"/>
		<updated>2013-04-18T18:54:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wernfried: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:NAK_Bernburg_Innenansicht.jpg|thumb|Innenansicht der NAK Bernburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Altar.jpg|thumb|Altar 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Orgel.jpg|thumb|Orgelprospekt 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Orgeltisch.jpg|thumb|Orgeltisch 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Adventskonzert.JPG|thumb|Adventskonzert 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_1894.jpg|thumb|Kirchenraum 1894]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bernburg_Außen_1959.jpg|thumb|Außenansicht der NAK Bernburg (1894-1959)]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde der Neuapostolischen Kirche in Bernburg (Saale) blickte im Jahre 2012 auf ihre 125jährige Geschichte zurück. Sie ist eng verbunden mit dem kircheneigenen Gotteshaus, das sich auf dem Hinterhof in der Gröbziger Straße 24 befindet. Es ist mit hoher Wahrscheinlichkeit der älteste, eigens für die [[Apostolische Gemeinde]] als Betsaal erstellte sakrale Bau, der sich nun bald 120 Jahre lückenlos im Dienst der [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolischen Kirche]] befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte der Gemeinde==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1886 besuchte die Bernburgerin Marie Burchardt mit ihrem in Braunschweig wohnenden Bruder Bernhard Specht einen Gottesdienst in [[Neuapostolische Kirche Coswig (Anhalt)|Coswig (Anhalt)]], nachdem der Bruder die Apostolische Gemeinde in Braunschweig kennen gelernt hatte. Schon ab 1887 versammelten sich die Mitglieder der Gemeinde und Gäste in Bernburg in der Wohnung der Familie Burchardt. Wenige Jahre später (ab 1890) konnte die Gemeinde Räumlichkeiten auf dem Hofe einer alten Seifenfabrik in der Breiten Straße Nr. 4 nutzen. Nachdem der Vermieter gekündigt hatte, fanden die Zusammenkünfte in verschiedenen Wohnungen von Mitgliedern statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1890 erhielt die Gemeinde die staatliche Anerkennung und durfte den Namen „Apostolische Gemeinde Bernburg“ führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1894 konnte der schlicht gestaltete Betsaal in der Gröbziger Straße 24 in den Dienst gestellt werden. Im November wurde das Haus von Apostel [[Friedrich Krebs]] im Beisein des Bischofs [[Wilhelm Sebastian]], des Bruders [[Otto Steinweg]] und des Bezirksältesten [[Franz Hübner]] zum Gotteshaus geweiht. In diesem Festgottesdienst empfingen 72 Getaufte die [[Heilige Versiegelung]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der näheren und weiteren Umgebung folgten weitere Gründungen von Gemeinden. Nach mündlichen Überlieferungen damaliger Amtsbrüder waren es die Gemeinden in Aschersleben, Ballenstedt, Barby, [[Neuapostolische Kirche Calbe (Saale)|Calbe]], Eßmannsdorf, Güsten, Köthen, Nienburg, Sangerhausen, Staßfurt, Schönewerda und Gernrode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahre 1954 der Bezirksevangelist Bönicke in den Ruhestand trat, wurde der Kirchenbezirk Bernburg vorläufig umstrukturiert. Zur seelsorgerischen Betreuung wurden die Gemeinden unter die Hand des Bezirksältesten [[Hans C. Müller]] aus Coswig und des Bezirksältesten Schomburg aus Quedlinburg gestellt. Als Vertreter des Bezirksältesten Müller für die Gemeinde Bernburg bestimmte Apostel [[Heinrich Oberländer]] den Priester Karl Hohmann. Diesem übertrug der Apostel am 2. Dezember 1956 die Leitung der Gemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. April 1957 beauftragte Apostel [[Heinrich Oberländer]] den Bezirksevangelisten [[Siegfried Karnick]] mit der Leitung des Bezirks Bernburg. Als Wohnsitz hatte dieser mit seiner Familie die Kreisstadt Bernburg ausgewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ordination von Siegfried Karnick zum Bischof an Pfingsten 1960 übertrug Apostel [[Heinrich Oberländer]] am 6. August desselben Jahres die Leitung des Bezirks Bernburg an den Bezirksevangelisten [[Klaus Oberländer]] (Aschersleben), der bis 1954 in Bernburg gewohnt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einigen Jahren zählt die Gemeinde in der Kreisstadt des Salzlandkreises zum Kirchenbezirk Dessau, für den die seelsorgerische Verantwortung seit 21. April 2013 bei dem Bezirksältesten Lutz liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchengebäude==&lt;br /&gt;
Ein Herr Müller kaufte 1890 ein Grundstück in der Gröbziger Straße und veranlasste dort den Bau der Kapelle mit der Bedingung, dass die Gemeinde das Grundstück später von ihm erwerben würde. Im Jahre 1894 war der Kirchenbau fertig gestellt. Zur Ausgestaltung des Raumes stifteten die [[Geschwister]] die Kirchenbänke. Den Altar hatte Bruder Otto Specht aus Hamburg-Bergedorf angefertigt, ein leiblicher Bruder des in Braunschweig wohnenden Bruders Bernhard Specht. Die Wand hinter dem Altar zeigte einen Engel und das [[Spruchband]] &amp;quot;Hier ist nichts anderes denn Gotteshaus. Hier ist die Pforte des Himmels&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1930er Jahre sollte das Gebäude mit einer modernen Warmluftheizung ausgestattet werden. Dazu wurde im Jahre 1931 ein Heizungskeller eingebaut. Auf diesem wurde ein Anbau als kleinen Saal errichtet. Weitere umfangreiche Umbauten im Kirchenschiff bestimmten diese Zeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 erhielt die Kirche einen neuen Altar; die Front wurde mit Holz getäfelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 folgte der Einbau einer Pfeifenorgel auf der Rückempore im Kirchenbau. Diese verfügte über sieben klingende Register.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Außenfassade wurde 1959 erneuert und erhielt dabei ihr heutiges Aussehen. Die Altarfront erfuhr im Jahre 1960 auf Anregung des Beziksältesten Karnick eine Neugestaltung: Eine Holzverkleidung und einen Steinbogen als angedeutete [[Apsis]]. Außerdem bekam die Gemeinde einen neuen Altar sowie helle Bänke.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Orgel mit 20 Registern (auf zwei Manualen und einem Pedal) wurde im Jahre 1960 in den Dienst gestellt. Bald danach wurde die Orgel um vier auf 24 Register erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jenen Jahren wurde der vor ca. 30 Jahren errichtete kleine Saal umgestaltet: Er erhielt einen Altar mit schlichter Täfelung; beides ist bis heute erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 erfolgte der Einbau einer Ölheizung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orgel==&lt;br /&gt;
1960 erbaut von Fa. Köhler&lt;br /&gt;
20 Register auf 2 Manualen und Pedal&lt;br /&gt;
Pneumatische Kegellade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptwerk&lt;br /&gt;
 Quintatön I6’&lt;br /&gt;
 Prinzipal 8’ (im Prospekt)&lt;br /&gt;
 Hohlflöte 8’&lt;br /&gt;
 Gemshorn 4’&lt;br /&gt;
 Gedacktflöte 4’&lt;br /&gt;
 Oktave 2’&lt;br /&gt;
 Mixtur 2fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinterwerk (im Schwellkasten)&lt;br /&gt;
 Salizional 8’&lt;br /&gt;
 Gedackt 8’&lt;br /&gt;
 Prestant 4’&lt;br /&gt;
 Rohrflöte 4’&lt;br /&gt;
 Waldflöte 2’&lt;br /&gt;
 Nassat 2 2/3&lt;br /&gt;
 Sifflöte I’&lt;br /&gt;
 Terz I 3/5&lt;br /&gt;
 Zimbel 2fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pedal&lt;br /&gt;
 Subbass I6’&lt;br /&gt;
 Gedacktbass 8’&lt;br /&gt;
 Choralbass 4’&lt;br /&gt;
 Nachthorn 2’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Tritt für Schwellkasten&lt;br /&gt;
  Crecendowalze&lt;br /&gt;
  Tutti&lt;br /&gt;
  Tremulant&lt;br /&gt;
  Koppel: P/I; P/II; I/II&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1963 Erweiterung der Orgel auf 24 Register sowie Einbau einer freien Kombination&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptwerk&lt;br /&gt;
 Oktave 4’&lt;br /&gt;
 Mixtur 3fach&lt;br /&gt;
 Cymbel 3fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinterwerk&lt;br /&gt;
 Prinzipal 2’&lt;br /&gt;
 Trompete 8’&lt;br /&gt;
 Mixtur 3fach&lt;br /&gt;
 Prinzipal 2’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pedal&lt;br /&gt;
 Trompete 8’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wernfried</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Neuapostolische_Kirche_Bernburg&amp;diff=19107</id>
		<title>Neuapostolische Kirche Bernburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Neuapostolische_Kirche_Bernburg&amp;diff=19107"/>
		<updated>2013-04-18T18:48:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wernfried: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:NAK_Bernburg_Innenansicht.jpg|thumb|Innenansicht der NAK Bernburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Altar.jpg|thumb|Altar 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Orgel.jpg|thumb|Orgelprospekt 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Orgeltisch.jpg|thumb|Orgeltisch 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Adventskonzert.JPG|thumb|Adventskonzert 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_1894.jpg|thumb|Kirchenraum 1894]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bernburg_Außen_1959.jpg|thumb|Außenansicht der NAK Bernburg (1894-1959)]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde der Neuapostolischen Kirche in Bernburg (Saale) blickte im Jahre 2012 auf ihre 125jährige Geschichte zurück. Sie ist eng verbunden mit dem kircheneigenen Gotteshaus, das sich auf dem Hinterhof in der Gröbziger Straße 24 befindet. Es ist mit hoher Wahrscheinlichkeit der älteste, eigens für die [[Apostolische Gemeinde]] als Betsaal erstellte sakrale Bau, der sich noch im Dienst der [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolischen Kirche]] befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte der Gemeinde==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1886 besuchte die Bernburgerin Marie Burchardt mit ihrem in Braunschweig wohnenden Bruder Bernhard Specht einen Gottesdienst in [[Neuapostolische Kirche Coswig (Anhalt)|Coswig (Anhalt)]], nachdem der Bruder die Apostolische Gemeinde in Braunschweig kennen gelernt hatte. Schon ab 1887 versammelten sich die Mitglieder der Gemeinde und Gäste in Bernburg in der Wohnung der Familie Burchardt. Wenige Jahre später (ab 1890) konnte die Gemeinde Räumlichkeiten auf dem Hofe einer alten Seifenfabrik in der Breiten Straße Nr. 4 nutzen. Nachdem der Vermieter gekündigt hatte, fanden die Zusammenkünfte in verschiedenen Wohnungen von Mitgliedern statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1890 erhielt die Gemeinde die staatliche Anerkennung und durfte den Namen „Apostolische Gemeinde Bernburg“ führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1894 konnte der schlicht gestaltete Betsaal in der Gröbziger Straße 24 in den Dienst gestellt werden. Im November wurde das Haus von Apostel [[Friedrich Krebs]] im Beisein des Bischofs [[Wilhelm Sebastian]], des Bruders [[Otto Steinweg]] und des Bezirksältesten [[Franz Hübner]] zum Gotteshaus geweiht. In diesem Festgottesdienst empfingen 72 Getaufte die [[Heilige Versiegelung]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der näheren und weiteren Umgebung folgten weitere Gründungen von Gemeinden. Nach mündlichen Überlieferungen damaliger Amtsbrüder waren es die Gemeinden in Aschersleben, Ballenstedt, Barby, [[Neuapostolische Kirche Calbe (Saale)|Calbe]], Eßmannsdorf, Güsten, Köthen, Nienburg, Sangerhausen, Staßfurt, Schönewerda und Gernrode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahre 1954 der Bezirksevangelist Bönicke in den Ruhestand trat, wurde der Kirchenbezirk Bernburg vorläufig umstrukturiert. Zur seelsorgerischen Betreuung wurden die Gemeinden unter die Hand des Bezirksältesten [[Hans C. Müller]] aus Coswig und des Bezirksältesten Schomburg aus Quedlinburg gestellt. Als Vertreter des Bezirksältesten Müller für die Gemeinde Bernburg bestimmte Apostel [[Heinrich Oberländer]] den Priester Karl Hohmann. Diesem übertrug der Apostel am 2. Dezember 1956 die Leitung der Gemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. April 1957 beauftragte Apostel [[Heinrich Oberländer]] den Bezirksevangelisten [[Siegfried Karnick]] mit der Leitung des Bezirks Bernburg. Als Wohnsitz hatte dieser mit seiner Familie die Kreisstadt Bernburg ausgewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ordination von Siegfried Karnick zum Bischof an Pfingsten 1960 übertrug Apostel [[Heinrich Oberländer]] am 6. August desselben Jahres die Leitung des Bezirks Bernburg an den Bezirksevangelisten [[Klaus Oberländer]] (Aschersleben), der bis 1954 in Bernburg gewohnt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einigen Jahren zählt die Gemeinde in der Kreisstadt des Salzlandkreises zum Kirchenbezirk Dessau, für den die seelsorgerische Verantwortung seit 21. April 2013 bei dem Bezirksältesten Lutz liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchengebäude==&lt;br /&gt;
Ein Herr Müller kaufte 1890 ein Grundstück in der Gröbziger Straße und veranlasste dort den Bau der Kapelle mit der Bedingung, dass die Gemeinde das Grundstück später von ihm erwerben würde. Im Jahre 1894 war der Kirchenbau fertig gestellt. Zur Ausgestaltung des Raumes stifteten die [[Geschwister]] die Kirchenbänke. Den Altar hatte Bruder Otto Specht aus Hamburg-Bergedorf angefertigt, ein leiblicher Bruder des in Braunschweig wohnenden Bruders Bernhard Specht. Die Wand hinter dem Altar zeigte einen Engel und das [[Spruchband]] &amp;quot;Hier ist nichts anderes denn Gotteshaus. Hier ist die Pforte des Himmels&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1930er Jahre sollte das Gebäude mit einer modernen Warmluftheizung ausgestattet werden. Dazu wurde im Jahre 1931 ein Heizungskeller eingebaut. Auf diesem wurde ein Anbau als kleinen Saal errichtet. Weitere umfangreiche Umbauten im Kirchenschiff bestimmten diese Zeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 erhielt die Kirche einen neuen Altar; die Front wurde mit Holz getäfelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 folgte der Einbau einer Pfeifenorgel auf der Rückempore im Kirchenbau. Diese verfügte über sieben klingende Register.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Außenfassade wurde 1959 erneuert und erhielt dabei ihr heutiges Aussehen. Die Altarfront erfuhr im Jahre 1960 auf Anregung des Beziksältesten Karnick eine Neugestaltung: Eine Holzverkleidung und einen Steinbogen als angedeutete [[Apsis]]. Außerdem bekam die Gemeinde einen neuen Altar sowie helle Bänke.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Orgel mit 20 Registern (auf zwei Manualen und einem Pedal) wurde im Jahre 1960 in den Dienst gestellt. Bald danach wurde die Orgel um vier auf 24 Register erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jenen Jahren wurde der vor ca. 30 Jahren errichtete kleine Saal umgestaltet: Er erhielt einen Altar mit schlichter Täfelung; beides ist bis heute erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 erfolgte der Einbau einer Ölheizung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orgel==&lt;br /&gt;
1960 erbaut von Fa. Köhler&lt;br /&gt;
20 Register auf 2 Manualen und Pedal&lt;br /&gt;
Pneumatische Kegellade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptwerk&lt;br /&gt;
 Quintatön I6’&lt;br /&gt;
 Prinzipal 8’ (im Prospekt)&lt;br /&gt;
 Hohlflöte 8’&lt;br /&gt;
 Gemshorn 4’&lt;br /&gt;
 Gedacktflöte 4’&lt;br /&gt;
 Oktave 2’&lt;br /&gt;
 Mixtur 2fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinterwerk (im Schwellkasten)&lt;br /&gt;
 Salizional 8’&lt;br /&gt;
 Gedackt 8’&lt;br /&gt;
 Prestant 4’&lt;br /&gt;
 Rohrflöte 4’&lt;br /&gt;
 Waldflöte 2’&lt;br /&gt;
 Nassat 2 2/3&lt;br /&gt;
 Sifflöte I’&lt;br /&gt;
 Terz I 3/5&lt;br /&gt;
 Zimbel 2fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pedal&lt;br /&gt;
 Subbass I6’&lt;br /&gt;
 Gedacktbass 8’&lt;br /&gt;
 Choralbass 4’&lt;br /&gt;
 Nachthorn 2’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Tritt für Schwellkasten&lt;br /&gt;
  Crecendowalze&lt;br /&gt;
  Tutti&lt;br /&gt;
  Tremulant&lt;br /&gt;
  Koppel: P/I; P/II; I/II&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1963 Erweiterung der Orgel auf 24 Register sowie Einbau einer freien Kombination&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptwerk&lt;br /&gt;
 Oktave 4’&lt;br /&gt;
 Mixtur 3fach&lt;br /&gt;
 Cymbel 3fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinterwerk&lt;br /&gt;
 Prinzipal 2’&lt;br /&gt;
 Trompete 8’&lt;br /&gt;
 Mixtur 3fach&lt;br /&gt;
 Prinzipal 2’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pedal&lt;br /&gt;
 Trompete 8’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wernfried</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Neuapostolische_Kirche_Bernburg&amp;diff=19106</id>
		<title>Neuapostolische Kirche Bernburg</title>
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		<updated>2013-04-18T18:47:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wernfried: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:NAK_Bernburg_Innenansicht.jpg|thumb|Innenansicht der NAK Bernburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Altar.jpg|thumb|Altar 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Orgel.jpg|thumb|Orgelprospekt 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Orgeltisch.jpg|thumb|Orgeltisch 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Adventskonzert.JPG|thumb|Adventskonzert 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_1894.jpg|thumb|Kirchenraum 1894]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bernburg_Außen_1959.jpg|thumb|Außenansicht der NAK Bernburg (1894-1959)]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde der Neuapostolischen Kirche in Bernburg (Saale) blickte im Jahre 2012 auf ihre 125jährige Geschichte zurück. Sie ist eng verbunden mit dem kircheneigenen Gotteshaus, das sich auf dem Hinterhof in der Gröbziger Straße 24 befindet. Es ist mit hoher Wahrscheinlichkeit der älteste, eigens für die [[Apostolische Gemeinde]] als Betsaal erstellte sakrale Bau, der sich noch im Dienst der [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolischen Kirche]] befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte der Gemeinde==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1886 besuchte die Bernburgerin Marie Burchardt mit ihrem in Braunschweig wohnenden Bruder Bernhard Specht einen Gottesdienst in [[Neuapostolische Kirche Coswig (Anhalt)|Coswig (Anhalt)]], nachdem der Bruder die Apostolische Gemeinde in Braunschweig kennen gelernt hatte. Schon ab 1887 versammelten sich die Mitglieder der Gemeinde und Gäste in Bernburg in der Wohnung der Familie Burchardt. Wenige Jahre später (ab 1890) konnte die Gemeinde Räumlichkeiten auf dem Hofe einer alten Seifenfabrik in der Breiten Straße Nr. 4 nutzen. Nachdem der Vermieter gekündigt hatte, fanden die Zusammenkünfte in verschiedenen Wohnungen von Mitgliedern statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1890 erhielt die Gemeinde die staatliche Anerkennung und durfte den Namen „Apostolische Gemeinde Bernburg“ führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1894 konnte der schlicht gestaltete Betsaal in der Gröbziger Straße 24 in den Dienst gestellt werden. Im November wurde das Haus von Apostel [[Friedrich Krebs]] im Beisein des Bischofs [[Wilhelm Sebastian]], des Bruders [[Otto Steinweg]] und des Bezirksältesten [[Franz Hübner]] zum Gotteshaus geweiht. In diesem Festgottesdienst empfingen 72 Getaufte die [[Heilige Versiegelung]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der näheren und weiteren Umgebung folgten weitere Gründungen von Gemeinden. Nach mündlichen Überlieferungen damaliger Amtsbrüder waren es die Gemeinden in Aschersleben, Ballenstedt, Barby, [[Neuapostolische Kirche Calbe (Saale)|Calbe]], Eßmannsdorf, Güsten, Köthen, Nienburg, Sangerhausen, Staßfurt, Schönewerda und Gernrode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahre 1954 der Bezirksevangelist Bönicke in den Ruhestand trat, wurde der Kirchenbezirk Bernburg vorläufig umstrukturiert. Zur seelsorgerischen Betreuung wurden die Gemeinden unter die Hand des Bezirksältesten [[Hans C. Müller]] aus Coswig und des Bezirksältesten Schomburg aus Quedlinburg gestellt. Als Vertreter des Bezirksältesten Müller für die Gemeinde Bernburg bestimmte Apostel [[Heinrich Oberländer]] den Priester Karl Hohmann. Diesem übertrug der Apostel am 2. Dezember 1956 die Leitung der Gemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. April 1957 beauftragte Apostel [[Heinrich Oberländer]] den Bezirksevangelisten [[Siegfried Karnick]] mit der Leitung des Bezirks Bernburg. Als Wohnsitz hatte dieser mit seiner Familie die Kreisstadt Bernburg ausgewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ordination von Siegfried Karnick zum Bischof an Pfingsten 1960 übertrug Apostel [[Heinrich Oberländer]] am 6. August desselben Jahres die Leitung des Bezirks Bernburg an den Bezirksevangelisten [[Klaus Oberländer]] (Aschersleben), der bis 1954 in Bernburg gewohnt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einigen Jahren zählt die Gemeinde in der Kreisstadt des Salzlandkreises zum Kirchenbezirk Dessau, für den die seelsorgerische Verantwortung seit 21. April 2013 bei dem Bezirksältesten Lutz liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchengebäude==&lt;br /&gt;
Ein Herr Müller kaufte 1890 ein Grundstück in der Gröbziger Straße und veranlasste dort den Bau der Kapelle mit der Bedingung, dass die Gemeinde das Grundstück später von ihm erwerben würde. Im Jahre 1894 war der Kirchenbau fertig gestellt. Zur Ausgestaltung des Raumes stifteten die [[Geschwister]] die Kirchenbänke. Den Altar hatte Bruder Otto Specht aus Hamburg-Bergedorf angefertigt, ein leiblicher Bruder des in Braunschweig wohnenden Bruders Bernhard Specht. Die Wand hinter dem Altar zeigte einen Engel und das [[Spruchband]] &amp;quot;Hier ist nichts anderes denn Gotteshaus. Hier ist die Pforte des Himmels.&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1930er Jahre sollte das Gebäude mit einer modernen Warmluftheizung ausgestattet werden. Dazu wurde im Jahre 1931 ein Heizungskeller eingebaut. Auf diesem wurde ein Anbau als kleinen Saal errichtet. Weitere umfangreiche Umbauten im Kirchenschiff bestimmten diese Zeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 erhielt die Kirche einen neuen Altar; die Front wurde mit Holz getäfelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 folgte der Einbau einer Pfeifenorgel auf der Rückempore im Kirchenbau. Diese verfügte über sieben klingende Register.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Außenfassade wurde 1959 erneuert und erhielt dabei ihr heutiges Aussehen. Die Altarfront erfuhr im Jahre 1960 auf Anregung des Beziksältesten Karnick eine Neugestaltung: Eine Holzverkleidung und einen Steinbogen als angedeutete [[Apsis]]. Außerdem bekam die Gemeinde einen neuen Altar sowie helle Bänke.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Orgel mit 20 Registern (auf zwei Manualen und einem Pedal) wurde im Jahre 1960 in den Dienst gestellt. Bald danach wurde die Orgel um vier auf 24 Register erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jenen Jahren wurde der vor ca. 30 Jahren errichtete kleine Saal umgestaltet: Er erhielt einen Altar mit schlichter Täfelung; beides ist bis heute erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 erfolgte der Einbau einer Ölheizung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orgel==&lt;br /&gt;
1960 erbaut von Fa. Köhler&lt;br /&gt;
20 Register auf 2 Manualen und Pedal&lt;br /&gt;
Pneumatische Kegellade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptwerk&lt;br /&gt;
 Quintatön I6’&lt;br /&gt;
 Prinzipal 8’ (im Prospekt)&lt;br /&gt;
 Hohlflöte 8’&lt;br /&gt;
 Gemshorn 4’&lt;br /&gt;
 Gedacktflöte 4’&lt;br /&gt;
 Oktave 2’&lt;br /&gt;
 Mixtur 2fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinterwerk (im Schwellkasten)&lt;br /&gt;
 Salizional 8’&lt;br /&gt;
 Gedackt 8’&lt;br /&gt;
 Prestant 4’&lt;br /&gt;
 Rohrflöte 4’&lt;br /&gt;
 Waldflöte 2’&lt;br /&gt;
 Nassat 2 2/3&lt;br /&gt;
 Sifflöte I’&lt;br /&gt;
 Terz I 3/5&lt;br /&gt;
 Zimbel 2fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pedal&lt;br /&gt;
 Subbass I6’&lt;br /&gt;
 Gedacktbass 8’&lt;br /&gt;
 Choralbass 4’&lt;br /&gt;
 Nachthorn 2’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Tritt für Schwellkasten&lt;br /&gt;
  Crecendowalze&lt;br /&gt;
  Tutti&lt;br /&gt;
  Tremulant&lt;br /&gt;
  Koppel: P/I; P/II; I/II&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1963 Erweiterung der Orgel auf 24 Register sowie Einbau einer freien Kombination&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptwerk&lt;br /&gt;
 Oktave 4’&lt;br /&gt;
 Mixtur 3fach&lt;br /&gt;
 Cymbel 3fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinterwerk&lt;br /&gt;
 Prinzipal 2’&lt;br /&gt;
 Trompete 8’&lt;br /&gt;
 Mixtur 3fach&lt;br /&gt;
 Prinzipal 2’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pedal&lt;br /&gt;
 Trompete 8’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wernfried</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Neuapostolische_Kirche_Bernburg&amp;diff=19105</id>
		<title>Neuapostolische Kirche Bernburg</title>
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		<updated>2013-04-18T18:46:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wernfried: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:NAK_Bernburg_Innenansicht.jpg|thumb|Innenansicht der NAK Bernburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Altar.jpg|thumb|Altar 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Orgel.jpg|thumb|Orgelprospekt 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Orgeltisch.jpg|thumb|Orgeltisch 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Adventskonzert.JPG|thumb|Adventskonzert 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_1894.jpg|thumb|Kirchenraum 1894]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bernburg_Außen_1959.jpg|thumb|Außenansicht der NAK Bernburg (1894-1959)]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde der Neuapostolischen Kirche in Bernburg (Saale) blickte im Jahre 2012 auf ihre 125jährige Geschichte zurück. Sie ist eng verbunden mit dem kircheneigenen Gotteshaus, das sich auf dem Hinterhof in der Gröbziger Straße 24 befindet. Es ist mit hoher Wahrscheinlichkeit der älteste, eigens für die [[Apostolische Gemeinde]] als Betsaal erstellte sakrale Bau, der sich noch im Dienst der [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolischen Kirche]] befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte der Gemeinde==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1886 besuchte die Bernburgerin Marie Burchardt mit ihrem in Braunschweig wohnenden Bruder Bernhard Specht einen Gottesdienst in [[Neuapostolische Kirche Coswig (Anhalt)|Coswig (Anhalt)]], nachdem der Bruder die Apostolische Gemeinde in Braunschweig kennen gelernt hatte. Schon ab 1887 versammelten sich die Mitglieder der Gemeinde und Gäste in Bernburg in der Wohnung der Familie Burchardt. Wenige Jahre später (ab 1890) konnte die Gemeinde Räumlichkeiten auf dem Hofe einer alten Seifenfabrik in der Breiten Straße Nr. 4 nutzen. Nachdem der Vermieter gekündigt hatte, fanden die Zusammenkünfte in verschiedenen Wohnungen von Mitgliedern statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1890 erhielt die Gemeinde die staatliche Anerkennung und durfte den Namen „Apostolische Gemeinde Bernburg“ führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1894 konnte der schlicht gestaltete Betsaal in der Gröbziger Straße 24 in den Dienst gestellt werden. Im November wurde das Haus von Apostel [[Friedrich Krebs]] im Beisein des Bischofs [[Wilhelm Sebastian]], des Bruders [[Otto Steinweg]] und des Bezirksältesten [[Franz Hübner]] zum Gotteshaus geweiht. In diesem Festgottesdienst empfingen 72 Getaufte die [[Heilige Versiegelung]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der näheren und weiteren Umgebung folgten weitere Gründungen von Gemeinden. Nach mündlichen Überlieferungen damaliger Amtsbrüder waren es die Gemeinden in Aschersleben, Ballenstedt, Barby, [[Neuapostolische Kirche Calbe (Saale)|Calbe]], Eßmannsdorf, Güsten, Köthen, Nienburg, Sangerhausen, Staßfurt, Schönewerda und Gernrode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahre 1954 der Bezirksevangelist Bönicke in den Ruhestand trat, wurde der Kirchenbezirk Bernburg vorläufig umstrukturiert. Zur seelsorgerischen Betreuung wurden die Gemeinden unter die Hand des Bezirksältesten [[Hans C. Müller]] aus Coswig und des Bezirksältesten Schomburg aus Quedlinburg gestellt. Als Vertreter des Bezirksältesten Müller für die Gemeinde Bernburg bestimmte Apostel [[Heinrich Oberländer]] den Priester Karl Hohmann. Diesem übertrug der Apostel am 2. Dezember 1956 die Leitung der Gemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. April 1957 beauftragte Apostel [[Heinrich Oberländer]] den Bezirksevangelisten [[Siegfried Karnick]] mit der Leitung des Bezirks Bernburg. Als Wohnsitz hatte dieser mit seiner Familie die Kreisstadt Bernburg ausgewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ordination von Siegfried Karnick zum Bischof an Pfingsten 1960 übertrug Apostel [[Heinrich Oberländer]] am 6. August desselben Jahres die Leitung des Bezirks Bernburg an den Bezirksevangelisten [[Klaus Oberländer]] (Aschersleben), der bis 1954 in Bernburg gewohnt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einigen JAhren zählt die Gemeinde in der Kreisstadt des Salzlandkreises zum Kirchenbezirk Dessau, für den die seelsorgerische Verantwortung seit 21. April 2013 bei dem Bezirksältesten Lutz liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchengebäude==&lt;br /&gt;
Ein Herr Müller kaufte 1890 ein Grundstück in der Gröbziger Straße und veranlasste dort den Bau der Kapelle mit der Bedingung, dass die Gemeinde das Grundstück später von ihm erwerben würde. Im Jahre 1894 war der Kirchenbau fertig gestellt. Zur Ausgestaltung des Raumes stifteten die [[Geschwister]] die Kirchenbänke. Den Altar hatte Bruder Otto Specht aus Hamburg-Bergedorf angefertigt, ein leiblicher Bruder des in Braunschweig wohnenden Bruders Bernhard Specht. Die Wand hinter dem Altar zeigte einen Engel und das [[Spruchband]] &amp;quot;Hier ist nichts anderes denn Gotteshaus. Hier ist die Pforte des Himmels.&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1930iger Jahre sollte das Gebäude mit einer modernen Warmluftheizung ausgestattet werden. Dazu wurde im Jahre 1931 ein Heizungskeller eingebaut. Auf diesem wurde ein Anbau als kleinen Saal errichtet. Weitere umfangreiche Umbauten im Kirchenschiff bestimmten diese Zeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 erhielt die Kirche einen neuen Altar; die Front wurde mit Holz getäfelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 folgte der Einbau einer Pfeifenorgel auf der Rückempore im Kirchenbau. Diese verfügte über sieben klingende Register.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Außenfassade wurde 1959 erneuert und erhielt dabei ihr heutiges Aussehen. Die Altarfront erfuhr im Jahre 1960 auf Anregung des Beziksältesten Karnick eine Neugestaltung: Eine Holzverkleidung und einen Steinbogen als angedeutete [[Apsis]]. Außerdem bekam die Gemeinde einen neuen Altar sowie helle Bänke.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Orgel mit 20 Registern (auf zwei Manualen und einem Pedal) wurde im Jahre 1960 in den Dienst gestellt. Bald danach wurde die Orgel um vier auf 24 Register erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jenen Jahren wurde der vor ca. 30 Jahren errichtete kleine Saal umgestaltet: Er erhielt einen Altar mit schlichter Täfelung; beides ist bis heute erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 erfolgte der Einbau einer Ölheizung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orgel==&lt;br /&gt;
1960 erbaut von Fa. Köhler&lt;br /&gt;
20 Register auf 2 Manualen und Pedal&lt;br /&gt;
Pneumatische Kegellade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptwerk&lt;br /&gt;
 Quintatön I6’&lt;br /&gt;
 Prinzipal 8’ (im Prospekt)&lt;br /&gt;
 Hohlflöte 8’&lt;br /&gt;
 Gemshorn 4’&lt;br /&gt;
 Gedacktflöte 4’&lt;br /&gt;
 Oktave 2’&lt;br /&gt;
 Mixtur 2fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinterwerk (im Schwellkasten)&lt;br /&gt;
 Salizional 8’&lt;br /&gt;
 Gedackt 8’&lt;br /&gt;
 Prestant 4’&lt;br /&gt;
 Rohrflöte 4’&lt;br /&gt;
 Waldflöte 2’&lt;br /&gt;
 Nassat 2 2/3&lt;br /&gt;
 Sifflöte I’&lt;br /&gt;
 Terz I 3/5&lt;br /&gt;
 Zimbel 2fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pedal&lt;br /&gt;
 Subbass I6’&lt;br /&gt;
 Gedacktbass 8’&lt;br /&gt;
 Choralbass 4’&lt;br /&gt;
 Nachthorn 2’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Tritt für Schwellkasten&lt;br /&gt;
  Crecendowalze&lt;br /&gt;
  Tutti&lt;br /&gt;
  Tremulant&lt;br /&gt;
  Koppel: P/I; P/II; I/II&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1963 Erweiterung der Orgel auf 24 Register sowie Einbau einer freien Kombination&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptwerk&lt;br /&gt;
 Oktave 4’&lt;br /&gt;
 Mixtur 3fach&lt;br /&gt;
 Cymbel 3fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinterwerk&lt;br /&gt;
 Prinzipal 2’&lt;br /&gt;
 Trompete 8’&lt;br /&gt;
 Mixtur 3fach&lt;br /&gt;
 Prinzipal 2’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pedal&lt;br /&gt;
 Trompete 8’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wernfried</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Neuapostolische_Kirche_Bernburg&amp;diff=19104</id>
		<title>Neuapostolische Kirche Bernburg</title>
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		<updated>2013-04-18T18:41:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wernfried: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:NAK_Bernburg_Innenansicht.jpg|thumb|Innenansicht der NAK Bernburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Altar.jpg|thumb|Altar 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Orgel.jpg|thumb|Orgelprospekt 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Orgeltisch.jpg|thumb|Orgeltisch 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_Adventskonzert.JPG|thumb|Adventskonzert 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NAK_Bernburg_1894.jpg|thumb|Kirchenraum 1894]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bernburg_Außen_1959.jpg|thumb|Außenansicht der NAK Bernburg (1894-1959)]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde der Neuapostolischen Kirche in Bernburg (Saale) blickte im Jahre 2012 auf ihre 125jährige Geschichte zurück. Sie ist eng verbunden mit dem kircheneigenen Gotteshaus, das sich auf dem Hinterhof in der Gröbziger Straße 24 befindet. Es ist mit hoher Wahrscheinlichkeit der älteste, eigens für die [[Apostolische Gemeinde]] als Betsaal erstellte sakrale Bau, der sich noch im Dienst der [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolischen Kirche]] befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte der Gemeinde==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1886 besuchte die Bernburgerin Marie Burchardt mit ihrem in Braunschweig wohnenden Bruder Bernhard Specht einen Gottesdienst in [[Neuapostolische Kirche Coswig (Anhalt)|Coswig (Anhalt)]], nachdem der Bruder die Apostolische Gemeinde in Braunschweig kennen gelernt hatte. Schon ab 1887 versammelten sich die Mitglieder der Gemeinde und Gäste in Bernburg in der Wohnung der Familie Burchardt. Wenige Jahre später (ab 1890) konnte die Gemeinde Räumlichkeiten auf dem Hofe einer alten Seifenfabrik in der Breiten Straße Nr. 4 nutzen. Nachdem der Vermieter gekündigt hatte, fanden die Zusammenkünfte in verschiedenen Wohnungen von Mitgliedern statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1890 erhielt die Gemeinde die staatliche Anerkennung und durfte den Namen „Apostolische Gemeinde Bernburg“ führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1894 konnte die Kirche in der Gröbziger Straße 24 in den Dienst gestellt werden. Im November wurde die Kapelle von Apostel [[Friedrich Krebs]] im Beisein des Bischofs [[Wilhelm Sebastian]], des Bruders [[Otto Steinweg]] und des Bezirksältesten [[Franz Hübner]] eingeweiht. In diesem Festgottesdienst empfingen 72 Getaufte die [[Heilige Versiegelung]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der näheren und weiteren Umgebung folgten weitere Gründungen von Gemeinden. Nach mündlichen Überlieferungen damaliger Amtsbrüder waren es die Gemeinden in Aschersleben, Ballenstedt, Barby, [[Neuapostolische Kirche Calbe (Saale)|Calbe]], Eßmannsdorf, Güsten, Köthen, Nienburg, Sangerhausen, Staßfurt, Schönewerda und Gernrode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahre 1954 der Bezirksevangelist Bönicke in den Ruhestand trat, wurde der Kirchenbezirk Bernburg vorläufig umstrukturiert. Zur seelsorgerischen Betreuung wurden die Gemeinden unter die Hand des Bezirksältesten [[Hans C. Müller]] aus Coswig und des Bezirksältesten Schomburg aus Quedlinburg gestellt. Als Vertreter des Bezirksältesten Müller für die Gemeinde Bernburg bestimmte Apostel [[Heinrich Oberländer]] den Priester Karl Hohmann. Diesem übertrug der Apostel am 2. Dezember 1956 die Leitung der Gemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. April 1957 beauftragte Apostel [[Heinrich Oberländer]] den Bezirksevangelisten [[Siegfried Karnick]] mit der Leitung des Bezirks Bernburg. Als Wohnsitz hatte dieser mit seiner Familie die Kreisstadt Bernburg ausgewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ordination von Siegfried Karnick zum Bischof an Pfingsten 1960 übertrug Apostel [[Heinrich Oberländer]] am 6. August desselben Jahres die Leitung des Bezirks Bernburg an den Bezirksevangelisten [[Klaus Oberländer]] (Aschersleben), der bis 1954 in Bernburg gewohnt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute zählt die Gemeinde in der Kreisstadt des Salzlandkreises zum Kirchenbezirk Dessau, für den die seelsorgerische Verantwortung bei dem Bezirksältesten Koselack liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchengebäude==&lt;br /&gt;
Ein Herr Müller kaufte 1890 ein Grundstück in der Gröbziger Straße und veranlasste dort den Bau der Kapelle mit der Bedingung, dass die Gemeinde das Grundstück später von ihm erwerben würde. Im Jahre 1894 war der Kirchenbau fertig gestellt. Zur Ausgestaltung des Raumes stifteten die [[Geschwister]] die Kirchenbänke. Den Altar hatte Bruder Otto Specht aus Hamburg-Bergedorf angefertigt, ein leiblicher Bruder des in Braunschweig wohnenden Bruders Bernhard Specht. Die Wand hinter dem Altar zeigte einen Engel und das [[Spruchband]] &amp;quot;Hier ist nichts anderes denn Gotteshaus. Hier ist die Pforte des Himmels.&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1930iger Jahre sollte das Gebäude mit einer modernen Warmluftheizung ausgestattet werden. Dazu wurde im Jahre 1931 ein Heizungskeller eingebaut. Auf diesem wurde ein Anbau als kleinen Saal errichtet. Weitere umfangreiche Umbauten im Kirchenschiff bestimmten diese Zeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 erhielt die Kirche einen neuen Altar; die Front wurde mit Holz getäfelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 folgte der Einbau einer Pfeifenorgel auf der Rückempore im Kirchenbau. Diese verfügte über sieben klingende Register.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Außenfassade wurde 1959 erneuert und erhielt dabei ihr heutiges Aussehen. Die Altarfront erfuhr im Jahre 1960 auf Anregung des Beziksältesten Karnick eine Neugestaltung: Eine Holzverkleidung und einen Steinbogen als angedeutete [[Apsis]]. Außerdem bekam die Gemeinde einen neuen Altar sowie helle Bänke.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Orgel mit 20 Registern (auf zwei Manualen und einem Pedal) wurde im Jahre 1960 in den Dienst gestellt. Bald danach wurde die Orgel um vier auf 24 Register erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jenen Jahren wurde der vor ca. 30 Jahren errichtete kleine Saal umgestaltet: Er erhielt einen Altar mit schlichter Täfelung; beides ist bis heute erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 erfolgte der Einbau einer Ölheizung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orgel==&lt;br /&gt;
1960 erbaut von Fa. Köhler&lt;br /&gt;
20 Register auf 2 Manualen und Pedal&lt;br /&gt;
Pneumatische Kegellade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptwerk&lt;br /&gt;
 Quintatön I6’&lt;br /&gt;
 Prinzipal 8’ (im Prospekt)&lt;br /&gt;
 Hohlflöte 8’&lt;br /&gt;
 Gemshorn 4’&lt;br /&gt;
 Gedacktflöte 4’&lt;br /&gt;
 Oktave 2’&lt;br /&gt;
 Mixtur 2fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinterwerk (im Schwellkasten)&lt;br /&gt;
 Salizional 8’&lt;br /&gt;
 Gedackt 8’&lt;br /&gt;
 Prestant 4’&lt;br /&gt;
 Rohrflöte 4’&lt;br /&gt;
 Waldflöte 2’&lt;br /&gt;
 Nassat 2 2/3&lt;br /&gt;
 Sifflöte I’&lt;br /&gt;
 Terz I 3/5&lt;br /&gt;
 Zimbel 2fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pedal&lt;br /&gt;
 Subbass I6’&lt;br /&gt;
 Gedacktbass 8’&lt;br /&gt;
 Choralbass 4’&lt;br /&gt;
 Nachthorn 2’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Tritt für Schwellkasten&lt;br /&gt;
  Crecendowalze&lt;br /&gt;
  Tutti&lt;br /&gt;
  Tremulant&lt;br /&gt;
  Koppel: P/I; P/II; I/II&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1963 Erweiterung der Orgel auf 24 Register sowie Einbau einer freien Kombination&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptwerk&lt;br /&gt;
 Oktave 4’&lt;br /&gt;
 Mixtur 3fach&lt;br /&gt;
 Cymbel 3fach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinterwerk&lt;br /&gt;
 Prinzipal 2’&lt;br /&gt;
 Trompete 8’&lt;br /&gt;
 Mixtur 3fach&lt;br /&gt;
 Prinzipal 2’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pedal&lt;br /&gt;
 Trompete 8’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wernfried</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Slowakei&amp;diff=16099</id>
		<title>Slowakei</title>
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		<updated>2012-03-24T19:24:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wernfried: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|border=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; clear:right; margin:1em 0 1em 1em; border-style: solid; border-width: 1px; border-collapse:collapse; font-size:95%; empty-cells:show; &amp;quot;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Basisdaten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Staat || Slowakei&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fläche	|| 49.035 km²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Einwohner|| 5.455.407 (Juli 2008)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Hauptstadt 	|| Bratislava&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Amtssprache(n)	|| Slowakisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|aktive apostolische &lt;br /&gt;
Gruppen im Land      &lt;br /&gt;
|| 1+x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die apostolischen Glaubensgemeinschaften und ihre Entwicklung in der Slowakei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die Slowakei ist, trotz kommunistischer Vergangenheit, ein bis heute sehr katholisch geprägtes Land. Laut der Volkszählung von 2001 gehören 68,9 % der Bevölkerung der Römisch-katholischen Kirche an. Die Zahl der apostolischen Christen im Land ist sehr gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet der heutigen Slowakei gehörte bis 1918 zu Österreich-Ungarn, 1918-1939 bildete sie mit der heutigen Tschechischen Republik die Tschecheslowakei. Von 1939 bis 1948 war die Slowakei unabhängig. 1945 bis 1992 bildete sie wieder einen Teil der Tschecheslowakei. Seit 1992 ist sie wieder unabhängig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Eine erste Gemeinde der [[ NAK|Neuapostolischen Kirche]] bestand ab 1939 in Tužiná (Schmiedshau), nahe der Stadt Žilina. Dieser Ort gehörte zum sogenannten Hauerland. Dort war die Mehrheit der Einwohner deutscher Sprache (sogenannte Karpartendeutsche). Es ist davon auszugehen, dass diese Gemeinde auch überwiegend oder ausschließlich aus Deutschen bestand. In der Folge des 2. Weltkrieges, der Vertreibung der Mehrheit der Karpartendeutschen aufgrund des Beneš-Dekrets Nr. 33, erlosch die Gemeinde jedoch.&lt;br /&gt;
In den 1980er Jahren wurde die Neuapostolische Kirche erneut in der heutigen Slowakei aktiv. 1984 wurde eine Gemeinde in Bratislava gegründet.  Anfang der 90er Jahre wurden Gemeinden in Poprad und Košice und 1997 in Komárno gegründet.&lt;br /&gt;
1993 übertrug [[Stammapostel]] [[Richard Fehr|Fehr]] die Betreuung der neuapostolischen Christen in der Slowakischen Republik der [[Neuapostolische Kirche Sachsen/Thüringen|Neuapostolischen Kirche Sachsen/Thüringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Apostolische Gemeinschaften ==&lt;br /&gt;
=== Neuapostolische Kirche ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinden in der Slowakischen Republik sind heute Bestandtteil der Gebietskirche Mitteldeutschland. Sie gehören zum Arbeitsbereich von Apostel [[Gerald Bimberg]], der auch Sachsen und Polen umfasst.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.nac-slovakia.org/de/nak-in-slowakei/organisation/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Neuapostolische Kirche in der Slowakischen Republik ist eine staatlich anerkannte und registrierte Glaubensgemeinschaft mit Sitz in Bratislava. Vertretungsberechtigt ist Ľubor Kučera als Kirchenpräsident.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute finden an vier Orten in der Slowakei regelmäßig Gottesdienste statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bestehen in der Slowakei 4 Gemeinden/Stationen mit 84 Mitgliedern. Es gibt acht einheimische Amtsträger.(Stand: 31.12.2008)&amp;lt;ref&amp;gt;http://alt.nak-mitteldeutschland.de/kennenlernen/gebiete_im_ausland/slowakei.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kuriosa ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Neuapostolische Kirche in Mitteldeutschland]]&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.nac-slovakia.org Homepage der NAK in der Slowakei]&lt;br /&gt;
{{refs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Atlas]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wernfried</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Rudolf_Kainz&amp;diff=16098</id>
		<title>Rudolf Kainz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Rudolf_Kainz&amp;diff=16098"/>
		<updated>2012-03-24T19:20:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wernfried: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Rudolf Kainz&#039;&#039;&#039; (* 25. Dezember 1947; † ) ist der 204. [[Apostel]] der [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolischen Kirche]]. Sein Arbeitsgebiet umfaßt Österreich, Bulgarien, Kroatien, Moldawien, Tschechien und Slowenien. Kainz ist [[Kirchenpräsident]] der Neuapostolischen Kirche Österreich.&lt;br /&gt;
{{bildfehlt}}&lt;br /&gt;
==Biografie==&lt;br /&gt;
Rudolf Kainz wurde am 25. Dezember 1947 in Linz geboren. Er schloß sein Studium mit dem Magisterium ab. Anschließend war er bis 1981 als wissenschaftlicher Beamter an der Universität Linz in der Ausbildung von zukünftigen Wirtschaftspädagogen tätig. Kainz ist verheiratet und Vater von sieben Kindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Tätigkeit als Amtsträger in der Neuapostolischen Kirche begann 1968 als Unterdiakon, danach Diakon, Priester, Gemeindeevangelist und Bezirksevangelist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Kainz, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Person]] [[Kategorie: Apostel]] [[Kategorie: Neuapostolischer Geistlicher]]&lt;br /&gt;
==Ordinationen==&lt;br /&gt;
{{lückenhaft}}&lt;br /&gt;
* 01.01.1981 [[Apostel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
* http://archiv.nak.at/NAK_Austria/Pages_NAK/entwicklung2.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wernfried</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Johann_Rissik_Kitching_jun.&amp;diff=16097</id>
		<title>Johann Rissik Kitching jun.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Johann_Rissik_Kitching_jun.&amp;diff=16097"/>
		<updated>2012-03-24T19:13:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wernfried: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Johann_Kitching.jpg|thumb|Bezirksapostel Kitching, Anfang 2000-er Jahre]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Johann_Rissik_Kitching_jun.jpg|thumb|Bezirksapostel Kitching, Ende 1980-er Jahre]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Johann Rissik Kitching jun.&#039;&#039;&#039; (* 23.07.1950 in Parow, Kapprovinz; † 08.03.2012) war der 345. [[Apostel]] der [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolischen Kirche]], er war Bezirksapostel der [[Gebietskirche]] [[New Apostolic Church South East Africa|South East Africa]].&lt;br /&gt;
==Biografie==&lt;br /&gt;
Johann R. Kitching junior wurde in Parow, Südafrika, als Kind neuapostolischer Eltern geboren. Sein Vater war der spätere Apostel [[Johann Rissik Kitching sen.]], zur Zeit der Geburt Kitchings war er Vorsteher der örtlichen Gemeinde. Johann R. Kitching jun. hatte noch zwei weitere, jüngere, Brüder. Am 12. Dezember 1950 wurde Johan R. Kitching jun. [[Versiegelung|versiegelt]]. Mit neun Jahren, als sein Vater [[Bezirksältester]] für den Bezirk Claremont wurde, verzog die Familie in diese Stadt. Wenige Jahre später verzog Kitching nach Plumstead, wo er auch als Dirigent tätig war. In jener Zeit lernte er seine spätere Frau Nora Damon kennen, welche er am 4. September 1971 heiratete, den Segen zur Hochzeit spendete der Bezirksapostel [[Karl Rudolf Gut]]. Die junge Familie konnte jedoch keine eigenen Kinder bekommen, so adoptierten sie 1978 und 1982 jeweils eine Tochter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Heimatgemeinde Claremont wurde aufgrund des großen Wachstums 1979 getrennt, für die neu gegründete Gemeinde Southfield wurde Johann Kitching jun. nun als Hirte und Vorsteher gesetzt. Zu jener Zeit war sein Vater bereits seit fünf Jahren Bezirksapostel. Kaum ein Jahr später wurde J.R. Kitching jun. zum Bezirksevangelisten ordiniert und betreute den Bezirk Parow. Weitere drei Jahre später erhielt er durch den Stammapostel [[Hans Urwyler]] in Kapstadt das Bischofsamt. Er betreute zu jener Zeit fünf Ältestenbezirke in Südafrika und Namibia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. Oktober 1988 wurde Bischof Kitching zum [[Apostel]] für den Apostelbezirk Transvaal durch Stammapostel [[Richard Fehr]] ordiniert. Zeitgleich wurde sein Vater in den Ruhestand gesetzt, der Sohn trat damit die Nachfolge des Vaters an. Während seiner Amtszeit als Bezirksapostel stieg die Zahl der Gemeindemitglieder auf rund 360.000, rund 65 Kirchen und 90 Stützpunkte in ländlichen Gegenden wurden in dieser Zeit geweiht. Am 29. Januar 2012 wurde der 62-jährige Bezirksapostel Kitching jun. aus gesundheitlichen Gründen durch Stammapostel [[Wilhelm Leber]] vorzeitig in den Ruhestand gesetzt. Seine Amtsnachfolge trat [[Mandla Patrick Mkhwanazi]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur fünf Wochen nach seiner Ruhesetzung stürzte Johann R. Kitching am 8. März 2012 während eines Angelausfluges von einem Felsen ins Wasser und ertrank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ordinationen==&lt;br /&gt;
* 02.05.1971 [[Unterdiakon]]&lt;br /&gt;
* 03.09.1972 [[Diakon]]&lt;br /&gt;
* 19.09.1976 [[Priester]]&lt;br /&gt;
* 11.10.1979 [[Hirte]]&lt;br /&gt;
* 05.10.1980 [[Bezirksevangelist]]&lt;br /&gt;
* 01.01.1983 [[Bischof]]&lt;br /&gt;
* 02.10.1988 [[Bezirksapostel]]&lt;br /&gt;
* 29.01.2012 [[Ruhestand]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.nak.org/de/news/news-display/article/17487/ nak.org - Gesegnete und historische Tage in Johannesburg]&lt;br /&gt;
* [http://www.bischoff-verlag.de/public_vfb/pages/de/family/news/120128kitching.html bischoff-verlag.de - Vor Ruhesetzung: Bezirksapostel Kitching im Interview]&lt;br /&gt;
* [http://www.nac-sea.org.za/Site%20Content%20Pages/ViewNewsArticle.aspx?NewsID=26 nac-sea.org.za - Blessed and Historic Moments During the Visit of our Chief Apostle]&lt;br /&gt;
* [http://www.nak.org/de/news/news-display/article/17530/ Bezirksapostel Johann R. Kitching tödlich verunglückt]&lt;br /&gt;
* [http://www.bischoff-verlag.de/public_vfb/pages/de/family/news/120308xfehrkitching.html bischoff-verlag.de - Johann Kitching: Nachruf von Stammapostel i. R. Fehr]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER= [[Johann Rissik Kitching sen.]] |NACHFOLGER= [[Mandla Patrick Mkhwanazi]] |AMT=Bezirksapostel für South East Africa|ZEIT= 1988-2012}}&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Kitching, Johann Rissik jun.}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Person]] [[Kategorie: Apostel]] [[Kategorie: Neuapostolischer Geistlicher]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wernfried</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Hostienb%C3%A4ckerei_Kapstadt&amp;diff=16096</id>
		<title>Hostienbäckerei Kapstadt</title>
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		<updated>2012-03-24T19:08:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wernfried: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Communion Bakery&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;deutsch:&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Hostienbäckerei&#039;&#039;&#039;) in &#039;&#039;&#039;Kapstadt&#039;&#039;&#039; nahm 2003 als zweite [[neuapostolisch]]e von derzeit drei Hostienbäckereien ihren Betrieb in Kapstadt auf. Ihre Kapazität liegt bei rund 45 Millionen Stück im Jahr. Sie beliefert die Gemeinden im südlichen Afrika und darüber hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der Gründung der Communion Bakery kam es zu Gesprächen zwischen Bezirksapostel [[Noel E. Barnes]] (Cape) mit Bezirksapostel [[Horst Ehlebracht]] (Nordrhein-Westfalen) über die Möglichkeiten, auch in Südafrika Hostien backen zu lassen. Es folgten weitere Gespräche mit Stammapostel Fehr. Dieser begrüßte den Vorschlag, eine solche Anlage in Kapstadt einzurichten. Als Gründe wurden angeführt, dass zum einen Arbeitsplätze für Gemeindemitglieder geschaffen würden und die Arbeits- und Produktionskosten in Südafrika niedriger wären. Zudem könnten hierdurch auch Frachtkosten eingespart werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Communion Bakery wurde in einem Gebäudekomplex, der bis vor kurzem als Tischlerwerkstatt von der kircheneigenen Orgelbauwerkstatt in Kapstadt genutzt wurde, eingerichtet. Dort begannen im März 2002 umfangreiche Umbau- und Renovierungsarbeiten. Ab Oktober 2002 installierten Gemeindemitglieder aus Deutschland unter Leitung von Bernd Nölke aus Bielefeld die erforderlichen Maschinen wie Backöfen und Prägemaschinen, Trockenraum und Abfüllanlage. Alle Geräte wurden in Bielefeld unter Produktionsbedingungen eingehend kontrolliert, bevor sie nach Südafrika verschifft wurden. In Kapstadt schulte Bernd Nölke außerdem die zehn südafrikanischen Mitarbeiter der Communion Bakery.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pro Tag können in der neuen Bäckerei rund 240.000 [[Hostie]]n hergestellt; pro Monat sollen zunächst 4,7 Millionen Hostien in Kapstadt gebacken werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.nak.org/de/news/berichte-aus-aller-welt/article/12807/ Neue Hostienbäckerei für Kapstadt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Kirchliche Einrichtung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wernfried</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Datei:NAK_Bernburg_Innenansicht.jpg&amp;diff=15270</id>
		<title>Datei:NAK Bernburg Innenansicht.jpg</title>
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		<updated>2012-01-16T20:25:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wernfried: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Neuapostolische Kirche Bernburg, 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto: Daniel Schmidt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wernfried</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Datei:NAK_Bernburg_Orgel.jpg&amp;diff=15263</id>
		<title>Datei:NAK Bernburg Orgel.jpg</title>
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		<updated>2012-01-15T15:27:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wernfried: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Orgelprospekt der Neuapostolischen Kirche Bernburg, 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto: Mandy Bestehorn&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wernfried</name></author>
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	<entry>
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		<title>Datei:NAK Bernburg Altar.jpg</title>
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		<updated>2012-01-15T15:26:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wernfried: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Altar der Neuapostolischen Kirche Bernburg, 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto: Mandy Bestehorn&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wernfried</name></author>
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		<updated>2012-01-15T15:25:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wernfried: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Neuapostolische Kirche Bernburg, 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto: Daniel Schmidt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wernfried</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Datei:NAK_Bernburg_Adventskonzert.JPG&amp;diff=15260</id>
		<title>Datei:NAK Bernburg Adventskonzert.JPG</title>
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		<updated>2012-01-15T15:18:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wernfried: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Adventskonzert 2011 in der Neuapostolischen Kirche mit dem Marienkirchenchor der evangelischen Talstadtgemeinden Bernburg und der Neuapostolischen Gemeinde Bernburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto: Wernfried Koch&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wernfried</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Franz_Behrendt&amp;diff=15236</id>
		<title>Franz Behrendt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Franz_Behrendt&amp;diff=15236"/>
		<updated>2012-01-07T21:03:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wernfried: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Franz Behrendt&#039;&#039;&#039; (*15. August 1902 in Essen - † 5. Juni 1984 in Essen) war ein Bischof in der [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolischen Kirche]] und der [[Apostolische Gemeinschaft|Apostolischen Gemeinschaft]]. Am 24. Januar 1955 war er eines der 15 Gründungsmitglieder der Apostolischen Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lebenslauf==&lt;br /&gt;
Franz Behrendt wurde am 15. August 1902 in Essen geboren, im gleichen Monat getauft und im November 1902 versiegelt. Im April 1914 wurde er konfirmiert. Am 15. August 1926 heiratete er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ordinationen==&lt;br /&gt;
* 16. Oktober 1932&lt;br /&gt;
* 1934 Diakon&lt;br /&gt;
* 1937 Priester&lt;br /&gt;
* 2. September 1939 Hirte&lt;br /&gt;
* 18. September 1946 Bezirksevangelist&lt;br /&gt;
* 20. April 1947 Ältester&lt;br /&gt;
* 30. Mai 1953 Bischof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bischof Behrendt wurde am 8. März 1968 in den Ruhestand verabschiedet. Er verstarb am 15. Juni 1984 in Essen im Alter von 82 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Apostolischer Geistlicher]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wernfried</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Ziborium&amp;diff=15235</id>
		<title>Ziborium</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Ziborium&amp;diff=15235"/>
		<updated>2012-01-07T20:55:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wernfried: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Hostienteller_NAK.JPG|thumb|Schale Neuapostolische Gemeinde um 1900]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kelch_NAK_20ger_jahre.JPG|thumb|Abendmahlskelch ohne Deckel (versehen mit Kelchparament) Neuapostolische Gemeinde um 1920]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kelch_NAK_30_40.JPG|thumb|Abendmahlskelch Neuapostolische Kirche um 1930-1940]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Abendmahlskelch&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;Ziborium&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Ciborium&#039;&#039;&#039; - auch oft fälschlicherweise &#039;&#039;Patene&#039;&#039; genannt - sind liturgische Aufbewahrungsgefäße für Wein und/oder [[Hostie]]n zur Feier des Abendmahles. Der Kelch erinnert an den Kelch, den Jesus beim Abendmahl mit den Jüngern in die Runde gereicht hat. Er ist unbedingter Bestandteil einer Abendmahlsfeier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Neuapostolische Kirche==&lt;br /&gt;
In der [[Neuapostolische Kirche| Neuapostolischen Kirche]] wird seit April 1917 das [[Heiliges Abendmahl|Abendmahl]] mit Hostien gefeiert, auf die schon bei der Produktion drei Tropfen Wein bzw. Traubensaft geträufelt werden. Diese werden in den meist in Kelch und Patene geteilten Abendmahlskelchen aufbewahrt und darinnen ausgesondert. In den Jahren zuvor wurde der Wein im Kelch und die Hostien in der [[Patene]] (oder auf einem Teller) aufbewahrt. Es gab Abendmahlskelche in Kombination zum Zusammenstecken (ggf. mit Deckel) oder als getrennte Gefäße (abgedeckt durch ein Tuch, sog. [[Kelchparament]]). Teilweise finden sich vereinzelt noch alte Kelche mit Kelchparament in Gebrauch. Hostien die außerhalb des Gottesdienstes benötigt werden (z.B. für Krankenbesuche) werden in einer Taschenpatene [[Pyxis]] verwahrt. Häufig werden unter den Kelchen weiße Tücher, so genannte [[Korporale]] gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Katholisch-apostolische Gemeinde==&lt;br /&gt;
Die [[KAG|katholisch-apostolischen Gemeinden]] kannte Abendmahlskelche, die ausschließlich für Wein genutzt wurden, mit getrennten Patenen oder Tellern für die Hostien oder das Brot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vereinigung Apostolischer Gemeinden==&lt;br /&gt;
Die [[Vereinigung Apostolischer Gemeinden]] verwendet Abendmahlskelche mit integriertem kleinen Weinglas. Die Hostien liegen im Kelch um das Glas. Bei der Austeilung werden die Hostien in das Glas getaucht und dem Mitglied in die Hand gelegt ([[Intinktion]]). Der Kelch ist mit einem Deckel abgedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kelch_NAK_Akutell.JPG|Abendmahlskelch Neuapostolische Kirche mit eingelegter Patene ab ca. 1955&lt;br /&gt;
Datei:Kelche_NAK_Schweiz.JPG|Abendmahlskelche Neuapostolische Kirche Schweiz, Österreich und Süddeutschland&lt;br /&gt;
Datei:Kelchargentinien.JPG|Abendmahlskelch Neuapostolische Kirche Argentinien&lt;br /&gt;
Datei:Kelch 009.jpg|Abenmahlsschale aus Metall Neuapostolische Kirche Philippinen (ebenso vorderer Orient und Asien)&lt;br /&gt;
Datei:Holzkelch_Sambia.JPG|Abendmahlsschale aus Holz Neuapostolische Kirche Sambia-Afrika&lt;br /&gt;
Datei:Apwiki_kelch_apostolische_gemeinden.JPG|Abendmahlskelch der Vereinigung Apostolischer Gemeinden ab 1955; alte, nicht mehr gebräuchliche Form&lt;br /&gt;
Datei:Kelch_VAG.JPG|Abendmahlskelch der Vereinigung Apostolischer Gemeinden in aktueller Ausführung&lt;br /&gt;
Datei:Kelch_mit_Deckel_um1900.JPG|Kelch der NAK, um 1900&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Liturgisches Gerät]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wernfried</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Ostern&amp;diff=15234</id>
		<title>Ostern</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Ostern&amp;diff=15234"/>
		<updated>2012-01-07T20:51:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wernfried: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Ostern&#039;&#039;&#039; (lateinisch: &#039;&#039;pascha&#039;&#039;; von hebräisch: &#039;&#039;pessach&#039;&#039;) ist die jährliche Gedächtnisfeier der [[Auferstehung Jesu Christi]] im [http://de.wikipedia.org/wiki/Christentum Christentum], der nach dem [http://de.wikipedia.org/wiki/Neues_Testament Neuen Testament]] als Sohn Gottes den [http://de.wikipedia.org/wiki/Tod Tod] überwunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Heilsereignisse dort in eine Pessachwoche fielen, bestimmt der Termin dieses beweglichen jüdischen Hauptfestes auch das Osterdatum: Es fällt immer auf den Sonntag nach dem ersten Frühjahrsvollmond, im Gregorianischen Kalender also frühestens auf den 22. März und spätestens auf den 25. April.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Alten Kirche wurde Ostern als Einheit von Leidensgedächtnis und Auferstehungsfeier in der Osternacht begangen („Vollpascha“). Ab dem 4. Jahrhundert wurde das höchste Fest im [[Kirchenjahr]] als Drei-Tage-Feier (&#039;&#039;Triduum paschale&#039;&#039;) historisierend entfaltet. Die Gottesdienste erstrecken sich seitdem in den meisten [[Liturgie]]n von der Feier des Letzten [[Abendmahl]]s am Gründonnerstagabend – dem Vorabend des Karfreitags – über den Karsamstag, den &#039;&#039;Tag der Grabesruhe des Herrn&#039;&#039;, bis zum Anbruch der neuen Woche am Ostersonntag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem beginnt die &#039;&#039;österliche Freudenzeit&#039;&#039; („Osterzeit“), die fünfzig Tage bis einschließlich [[Pfingsten]] dauert. Im Mittelalter entwickelte sich aus dem ursprünglichen Triduum ein separates Ostertriduum, das die ersten drei Tage der Osteroktav von der restlichen Feierwoche abhob. Später wurde dieser arbeitsfreie Zeitraum verkürzt, bis nur noch der Ostermontag als gesetzlicher Feiertag erhalten blieb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der im Deutschen gebräuchliche Name &#039;&#039;Ostern&#039;&#039; ist altgermanischen Ursprungs und hängt wohl mit der Himmelsrichtung „Osten“ zusammen: Der Ort der aufgehenden Sonne gilt im Christentum als Symbol des auferstandenen und wiederkehrenden [[Jesus Christus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Ländern gehören Osterbräuche vorchristlicher Herkunft zum Osterfest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen in der Wikipedia: {{wikipedia|de|Ostern}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bedeutung für die apostolischen Gemeinschaften==&lt;br /&gt;
Das Osterfest ist für die meisten apostolischen Gemeinschaften ein Kirchenfest und mit der Auferstehung Jesu ein elementarer Bestandteil der Lehre. In der [[Vereinigung Apostolischer Gemeinden|VAG]] und der [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolischen Kirche]] bereitet die [[Predigt]] in den Gottesdiensten nach dem Kirchenjahr die Mitglieder auf diesen Feiertag vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Neuapostolischen Kirche war in den letzten Jahrzehnten die Wahrnehmung so, dass das Oster- wie auch das Weihnachtsfest an Bedeutung zurück gestellt würde. Entsprechende Feiertagsgottesdienste hatten keinen oder nur wenig Oster- oder Weihnachtscharakter. Stattdessen rückte das [[Pfingsten|Pfingstfest]] als &amp;quot;Geburtstag der Kirche Christi&amp;quot; im Kirchenjahr in den Vordergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== katholisch-apostolisch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stumpfartikel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenjahr]][[Kategorie:Überarbeitung notwendig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wernfried</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Ostern&amp;diff=15233</id>
		<title>Ostern</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Ostern&amp;diff=15233"/>
		<updated>2012-01-07T20:51:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wernfried: /* Bedeutung für die apostolischen Gemeinschaften */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Ostern&#039;&#039;&#039; (lateinisch: &#039;&#039;pascha&#039;&#039;; von hebräisch: &#039;&#039;pessach&#039;&#039;) ist die jährliche Gedächtnisfeier der [[Auferstehung Jesu Christi]] im [http://de.wikipedia.org/wiki/Christentum Christentum], der nach dem [http://de.wikipedia.org/wiki/Neues_Testament Neuen Testament]] als Sohn Gottes den [http://de.wikipedia.org/wiki/Tod Tod] überwunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Heilsereignisse dort in eine Pessachwoche fielen, bestimmt der Termin dieses beweglichen jüdischen Hauptfestes auch das Osterdatum: Es fällt immer auf den Sonntag nach dem ersten Frühjahrsvollmond, im Gregorianischen Kalender also frühestens auf den 22. März und spätestens auf den 25. April.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Alten Kirche wurde Ostern als Einheit von Leidensgedächtnis und Auferstehungsfeier in der Osternacht begangen („Vollpascha“). Ab dem 4. Jahrhundert wurde das höchste Fest im [[Kirchenjahr]] als Drei-Tage-Feier (&#039;&#039;Triduum paschale&#039;&#039;) historisierend entfaltet. Die Gottesdienste erstrecken sich seitdem in den meisten [[Liturgie]]n von der Feier des Letzten [[Abendmahl]]s am Gründonnerstagabend – dem Vorabend des Karfreitags – über den Karsamstag, den &#039;&#039;Tag der Grabesruhe des Herrn&#039;&#039;, bis zum Anbruch der neuen Woche am Ostersonntag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem beginnt die &#039;&#039;österliche Freudenzeit&#039;&#039; („Osterzeit“), die fünfzig Tage bis einschließlich [[Pfingsten]] dauert. Im Mittelalter entwickelte sich aus dem ursprünglichen Triduum ein separates Ostertriduum, das die ersten drei Tage der Osteroktav von der restlichen Feierwoche abhob. Später wurde dieser arbeitsfreie Zeitraum verkürzt, bis nur noch der Ostermontag als gesetzlicher Feiertag erhalten blieb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der im Deutschen gebräuchliche Name &#039;&#039;Ostern&#039;&#039; ist altgermanischen Ursprungs und hängt wohl mit der Himmelsrichtung „Osten“ zusammen: Der Ort der aufgehenden Sonne gilt im Christentum als Symbol des auferstandenen und wiederkehrenden [[Jesus Christus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Ländern gehören Osterbräuche vorchristlicher Herkunft zum Osterfest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen in der Wikipedia: {{wikipedia|de|Ostern}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bedeutung für die apostolischen Gemeinschaften==&lt;br /&gt;
Das Osterfest ist für die meisten apostolischen Gemeinschaften ein Kirchenfest und mit der Auferstehung Jesu ein elementarer Bestandteil der Lehre. In der [[Vereinigung Apostolischer Gemeinden|VAG]] und der [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolischen Kirche]] bereitet die [[Predigt]] in den Gottesdiensten nach dem Kirchenjahr die Mitglieder auf diesen Feiertag vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Neuapostolischen Kirche war in den letzten Jahrzehnten die Wahrnehmung so, dass das Oster- wie auch das Weihnachtsfest an Bedeutung zurück gestellt würde. Entsprechende Feiertagsgottesdienste hatten keinen oder nur wenig Oster- oder Weihnachtscharakter. Stattdessen rückte das [[Pfingsten|Pfingstfest]] als &amp;quot;Geburtstag der Kirche Christi&amp;quot; im Kirchenjahr in den Vordergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== katholisch-aüostolisch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stumpfartikel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenjahr]][[Kategorie:Überarbeitung notwendig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wernfried</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Hans_Urwyler&amp;diff=15231</id>
		<title>Hans Urwyler</title>
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		<updated>2012-01-07T16:48:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wernfried: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Hans_Urwyler.jpg|thumb|Hans Urwyler (1925-1994)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Heinrich_Oberländer_2.jpg|thumb|Stammapostel Urwyler verabschiedet Bezirksapostel i.R. Oberländer (1979)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hans Samuel Urwyler&#039;&#039;&#039; (* 20. Februar 1925 in Bern; † 17. November 1994 in Bern war der 6. [[Stammapostel]] (internationaler Kirchenpräsident) der [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolischen Kirche]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biografie==&lt;br /&gt;
Er wurde in ein neuapostolisches Elternhaus hineingeboren und wuchs in der Schweiz auf. Seine Vorfahren mütterlicherseits kamen als Hugenotten in die Schweiz. Sein Großvater Hans Plüss war einer der ersten neuapostolischen Schweizer Bischöfe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Schulabschluss erlernte er den Beruf eines Maschinenmechanikers. Nach kaufmännischer Weiterbildung und dem Besuch des Kantonalen Technikums Biel machte er sich zusammen mit einem Studienfreund in der Automobilbranche selbständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Jugendlicher war er als [[Dirigent]] in seiner Heimat[[gemeinde]] [[Schwarzenburg (Bezirk)|Schwarzenburg]] ativ. Hier lernte er auch seine Frau Hedi Wenger kennen, mit der er 1949 die Ehe schloss und aus der zwei Söhne hervorgingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Stammapostel [[Ernst Streckeisen]] während einer Dienstreise in Südafrika überraschend verstorben war, wurde Hans Urwyler in einer internationalen [[Apostelversammlung]] am 18. November 1978 zum Stammapostel [[Wahl|gewählt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Afrikareise erlitt er im Juli 1987 einen schweren Schlaganfall, von dem er sich nicht wieder vollständig erholte. Am 28. August 1987 [[Ordination|ordinierte]] er im Beisein mehrerer europäischer Bezirksapostel im Spital von Bern den Schweizer Bezirksapostel [[Richard Fehr]] zum [[Stammapostelhelfer]] und damit zu seinem Stellvertreter. Am 3. Mai 1988 ordinierte er diesen, wiederum in Gegenwart von mehreren Bezirksaposteln aus Deutschland, Frankreich, Kanada und Sambia, im Spital von Bern zum Stammapostel und trat selbst in den [[Ruhestand]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine letzten Lebensjahre waren von seiner schweren Krankheit gekennzeichnet. Er verstarb nach weiteren Schlaganfällen 1994 im Kreis seiner Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ordinationen==&lt;br /&gt;
*1949  [[Unterdiakon]]&lt;br /&gt;
*1952  [[Diakon]]&lt;br /&gt;
*1953  [[Priester]]&lt;br /&gt;
*1964  [[Hirte]]&lt;br /&gt;
*1965  [[Bezirksevangelist]]&lt;br /&gt;
*1966  [[Bezirksältester]]&lt;br /&gt;
*27. April 1969  [[Bischof]]&lt;br /&gt;
*1. Januar 1976  [[Bezirksapostel]] ([[Kirchenpräsident]]) für die [[Gebietskirche Schweiz]] (bis 1. Januar 1980)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklungen seiner Amtszeit ==&lt;br /&gt;
=== Verbreitung und Mission ===&lt;br /&gt;
In seiner Amtszeit verzeichnete die Neuapostolische Kirche ein starkes Wachstum. Während seiner Amtszeit wuchs die Mitgliederzahl der Kirche evon etwa 1,5 Millionen auf rund 5 Millionen Mitglieder. Stammapostel Urwyler unternahm neben seinen vielen europäischen Reisen 28 Überseereisen und ordinierte weltweit über 130 Apostel.&lt;br /&gt;
=== Öffentlichkeitsarbeit und Kircheninternes===&lt;br /&gt;
Er regte 1986 mehr [[Eigenverantwortung]] des neuapostolischen Christen für sein Glaubensleben sowie Liebe, Hilfsbereitschaft und Verständnis für solche Glaubensgeschwister an, deren Lebensweg von der allgemeinen Norm abweicht (z.B. Homosexualität, Leben in eheähnlichen Verhältnissen und in Scheidung) und regelte in diesem Zusammenhang deren Zulassung zum [[Abendmahl|Heiligen Abendmahl]]. Auf Grund dieser Aussagen von Stammapostel Urwyler setzte eine deutliche Liberalisierung innerhalb der [[neuapostolische Ethik|neuapostolischen Ethik]] ein. Bestimmte Vergnügungen, die sonst massiv verpönt waren, wie [[Kino]]- und Theaterbesuche, [[Fernsehen]], Tanzveranstaltungen, wurden nun mehr und mehr in die Entscheidung des Einzelnen gestellt, ohne dass dies zu pastoralen Konsequenzen geführt hätte. Dieser Prozeß setzte sich jedoch regional sehr unterschiedlich und mit unterschiedlichem Tempo durch, ebenso wie die neuapostolische Ethik auch regionale Varianten aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffnung nach Aussen ===&lt;br /&gt;
Unter Stammapostel Urwyler setzte eine zaghafte Öffnung der Kirche nach außen hin ein. Diese Öffnung galt insbesondere anderen apostolischen Gemeinschaften, die sich von der Neuapostolischen Kirche getrennt hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Als vor geraumer Zeit einmal eine ganze Anzahl Geistgetaufter eigene Wege einschlug, wurde der - damals zeitgemässe - Rat erteilt, sich mit solchen Seelen in keine Gespräche einzulassen. Dafür gab es im Augenblick der frischen Wunden und der Geister, die ihr Unwesen trieben und im vermeintlich Trueben zu fischen suchten, mancherlei Gründe.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit dem heutigen Tage gebe ich für die, die uns damals den Rücken gekehrt haben, ein neues Wort, und das heisst: &amp;quot;Grüsset sie mit grosser Freundlichkeit und sagt ihnen: Wir gehen heim zum Vaterhaus!&amp;quot; Ladet sie ein in unsere Gottesdienste und - wenn die Möglichkeit gegeben ist - auch zu euch nach Hause, und sagt zu ihnen: &amp;quot;Wir wollen mit euch über unser Glaubensziel sprechen, das in der nahen Zukunft liegt, und nicht mehr über die Dinge reden, die laengst der Vergangenheit angehoeren und die wir begraben haben.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;aus einem Gottesdienst des Stammapostel Urwyler 1982; zitiert nach: Amtsblatt-Halbmonatsschrift fuer die Amtstraeger der Neuapostolischen Kirche, 56. Jahrgang Nr. 19, 1. Oktober 1982, Seiten 151-152&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urwyler beendete hiermit deutlich den Konfrontationskurs, welcher insbesondere gegenüber denen, die sich im Verlauf der Botschaft von der Neuapostolischen Kirche getrennt hatten, bis dahin gefahren wurde. Anstelle der klaren Abgrenzung soll hier der Dialog treten. Urwylers Aussage war für jene Zeit in der Neuapostolischen Kirche revolutionär. Heutige Kritiker sehen hier jedoch noch einen Mangel an Selbstkritik, dass die eigene Position der Neuapostolischen Kirche und ihre Rolle bei jenen Trennungen nicht genügend reflektiert worden sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urwylers Aufruf blieb nicht ohne Folgen. Vielerorts folgten Gespräche und Kontakte zu apostolischen Gruppen, oftmals auf persönlicher Ebene, aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herausforderungen seiner Amtszeit ==&lt;br /&gt;
* Ab 1983/84 kam es im Raum Wiesbaden zu einigen Unruhen; 1985 legte Apostel [[Hermann Gottfried Rockenfelder]] in diesem Zusammenhang auch sein Amt nieder. Stammapostel Hans Urwyler wurde in diesem Zusammenhang mit Vorwürfen aus diesem Kreis konfrontiert, dass seine [[Wahl]] nicht legitim gewesen sei. Auch theologisch sei diese Wahl fragwürdig; ebenso wie die Führung und Entscheidungen Hans Urwylers. Dieser Konflikt schwelte mehrere Jahre und eskalierte erst nach Urwylers Amtszeit.&lt;br /&gt;
* Eng verknüpft mit der oben genannten Problematik war das Auftreten von [[Walter Heubach]], der behauptete, er sei von Urwylers Vorgängern jeweils zum [[Prophet]]en ordiniert worden. Urwyler reagierte hierauf am 13. Oktober 1985 in einem Gottesdienst in München:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es wurden oft Fragen laut: Weshalb dienen in der Neuapostolischen&lt;br /&gt;
Kirche in unserer Zeit keine Propheten mehr? Man könnte die Ge-&lt;br /&gt;
genfrage stellen: Weshalb gab es zur Zeit Jesu keine Propheten mehr?&lt;br /&gt;
Und daran die weitere Frage anschliessen: Weshalb waren zur Zeit&lt;br /&gt;
der ersten Apostel die Propheten eindeutig den Apostelamt unter-&lt;br /&gt;
stellt? Das geht neben vielen anderen Hinweisen zweifelsfrei aus den Aus-&lt;br /&gt;
sagen des Apostels Paulus hervor: &amp;quot;Und Gott hat gesetzt in der Ge-&lt;br /&gt;
meinde aufs erste Apostel, aufs andere Propheten, aufs dritte die&lt;br /&gt;
Lehrer&amp;quot; (1. Korinther 12, 28), und: &amp;quot;er hat etliche zu Aposteln gesetzt,&lt;br /&gt;
etliche zu Propheten, etliche zu Evangelisten, etliche zu Hirten und&lt;br /&gt;
Lehrern&amp;quot; (Epheser 4, 11). Aber die Zeit ihres Wirkens war begrenzt.&lt;br /&gt;
Die Propheten hatten ihre bestimmte Zeit, und in der haben sie Gott-&lt;br /&gt;
wohlgefälliges getan. Den Zeitplan, nach dem diese Maenner ihr&lt;br /&gt;
Amt führten, hat der liebe Gott gemacht, nicht wir! Wohl waren zu Beginn des Erlösungswerkes in unserer Zeit auch wieder Propheten tätig. Sie haben Grosses getan, bis alles soweit&lt;br /&gt;
gediehen war, dass die Apostel Jesu in der Vollmacht ihrer Amts-&lt;br /&gt;
kraft und in ihrem Amtsauftrag vor die Gemeinden treten konnten.&lt;br /&gt;
Dann war die Aufgabe, die Gott den Trägern des Prophetenamtes&lt;br /&gt;
gestellt hatte, erfüllt.&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt; &amp;quot;Unsere Familie&amp;quot; Nr. 3 vom 5. Februar 1986&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;/blockquote&amp;gt; Urwyler erteilte damit der Notwendigkeit von Propheten in der gegenwärtigen Neuapostolischen Kirche eine klare Absage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://archiv.nak.ch/news/images/2005/stap_urwyler.jpg Bild von Stammapostel Hans Urwyler]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER= [[Ernst Streckeisen]] |NACHFOLGER= [[Richard Fehr]]|AMT=Stammapostel der Neuapostolischen Kirche|ZEIT= 1978- 1988}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{refs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Urwyler, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Apostel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Neuapostolischer Geistlicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stammapostel (NAK)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wernfried</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Francis_Sitwell&amp;diff=15230</id>
		<title>Francis Sitwell</title>
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		<updated>2012-01-07T16:38:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wernfried: /* Kontakt zur katholisch-apostolischen Bewegung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Francis_Sitwell.jpg|thumb|Apostel Sitwell]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Francis Sitwell&#039;&#039;&#039;(1787 - 5. August 1864), war [[katholisch-apostolische Gemeinden|katholisch-apostolischer]] Geistlicher und [[Apostel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Herkunft==&lt;br /&gt;
Sitwell stammte aus einer alten Offiziers- und Gutsbesitzerfamilie in Northumberland. Er diente als Hauptmann im englischen Heer, und verwaltete gleichzeitig Barmoor Castle, das Gut seines Vaters.&lt;br /&gt;
Als junger Adliger seiner Zeit beschäftigte er sich vor allem mit Jagd und Sport. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakt zur katholisch-apostolischen Bewegung ==&lt;br /&gt;
Auf einer Reise in die Schweiz machte er die Bekanntschaft mit [[Henry Drummond]] und seiner Festlandsmission, welche in Genf wirkte. Durch diese Begegnungen angesprochen, änderte er seinen Lebensstil und beschloss, &amp;quot;sich ganz der Arbeit im Dienste des Herrn hinzugeben&amp;quot;. &lt;br /&gt;
Aus der Schweiz zurückgekehrt, sammelte er um sich einen Kreis von erweckten Männern und Frauen zu gemeinsamer Erbauung in einem neuen Schulhaus, das er errichtet hatte. Bei einer Geschäftsreise nach London hatte er Gelegenheit, Gebetsversammlungen bei der Familie Cardale beizuwohnen und auch [[Edward Irving]] predigen zu hören. Einige Zeit darauf reiste er nach Port Glasgow und nahm hier an ähnlichen Zusammenkünften bei der [[Familie MacDonald]] teil.&lt;br /&gt;
Durch diese Begegnungen inspiriert, begann auch die kleine Versammlung in Barmoor um die [[Gabe des Heiligen Geistes]] zu beten.Dieser schlossen sich immer mehr Leute an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Pfarrer des Ortes auf diese Versammlung aufmerksam wurde, predigte er scharf gegen dieses „Unwesen“. Auf sich selbst angewiesen, suchte man Hilfe in London. Auf einer Reise nach Schottland 1833 kamen Irving und der [[Prophet]] [[Edward Oliver Taplin|Taplin]] nach Barmoor, und Sitwell wurde berufen, [[Hirte]] für diese Schar zu sein. Einige Monate später empfing er die [[Engel (Amt)|Engelweihe]] durch Drummond und [[Nicholas Armstrong|Armstrong]]; der Arzt des Ortes wurde als [[Evangelist]] und der Schlossgärtner als [[Diakon]] eingesetzt. Ein Jahr später, im Mai 1835, wurde Sitwell durch den [[Heiliger Geist|Heiligen Geist]] als Apostel bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tätigkeit als Apostel ==&lt;br /&gt;
Sitwell wurde am [[14. Juli]] 1835 in der [[Zentralkirche]] in London zum Apostel ausgesondert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1836 wurde ihm der Stamm [[Spanien]] und Portugal unterstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen des strengen religiösen Gesetze, der in Spanien im 19.Jahrhundert herrschte (der Katholiziusmus war dort Staatsreligion und andere Religionen wurden nicht oder kaum geduldet), konnte eine öffentliche [[Mission|Evangelisationsarbeit]] in diesem Stamm nicht ausgeführt werden. Sitwell unternahm inder Folgezeit mehrere Reisen nach Spanien. Er reiste allein oder wurde begleitet vom Evangelisten [[Sebastian Arnald]], der noch lange Zeit nach dem Tode des Apostels Spanien besuchte und in aller Stille von Gibraltar, seinem Wohnsitz, aus wirkte. Nach dem Tode Drummonds übernahm Sitwell zusätzlich die Verantwortung für die Gemeinden in Schottland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Drummond war auch Sitwell Kirchenpatron in seinem heimatlichen Kirchspiel, dessen Bewohner übrigens drei verschiedenen Glaubensgemeinschaften angehörten. Der fromme Gutsbesitzer wurde dort &#039;&#039;&amp;quot;wie ein Vater und geistlicher Berater von allen geehrt und geliebt&amp;quot;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sitwell starb 1864.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
In Edinburgh hielt er eine Reihe Vorträge: „Der Ratschluss Gottes mit der Kirche von ihrer Gründung bis zur Vollendung“, welche nach seinem Tode herausgegeben wurden (in deutscher Übersetzung unter dem Titel: [[Licht zur Abendzeit]]). Dieses Werk zeugt von seiner umfassenden Kenntnis der Kirchenväter und Kirchengeschichte. In den [[Albury-Homilien]] sind von Sitwell 15 aufgenommen. Die Abhandlung „Was ist Magnetismus?“ ist 1880 im Deutschen erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*Aarsbo,J. - &amp;quot;Lebenslauf und Wirksamkeit der Apostel&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Sitwell, Francis}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Apostel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:katholisch-Apostolischer Geistlicher]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wernfried</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=London-Central_(Gordon_Square)&amp;diff=15229</id>
		<title>London-Central (Gordon Square)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=London-Central_(Gordon_Square)&amp;diff=15229"/>
		<updated>2012-01-07T16:35:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wernfried: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Kirche am Gordon Square&#039;&#039;&#039; (heutiger Name &amp;quot;&#039;&#039;Christ the King Church&#039;&#039;&amp;quot;) der [[Katholisch-apostolische Gemeinden|katholisch-apostolischen Gemeinden]] war die &#039;&#039;&#039;Zentralkirche&#039;&#039;&#039; der Londoner Gemeinden und ist der Sitz der Verwaltung der &#039;Trustees&#039; der KAG. Der Bau der Kirche begann [[1853]]; dieser ist bis heute noch nicht vollendet (es fehlen noch der geplante Turm und zwei Bögen des Schiffs).&lt;br /&gt;
[[Datei:Zentralkirche1.jpg|miniatur|Zentralkiche Seitenansicht mit &amp;quot;Englischer Kapelle&amp;quot;-rechts]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zentralkirche2.jpg|miniatur|Zentralkiche Ansicht Apsis mit &amp;quot;Englischer Kapelle&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
Die Kirche wurde von [[1963]] bis [[1992]] für die Dienste der University of London Anglican Chaplaincy genutzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Die Kirche wurde 1850 bis 1854 im frühenglisch-neugotischen Stil mit kreuzförmigen Grundriss gebaut. Das Innere der Kirche wurde von Raphael Brandon im Jahr 1853 entworfen.&lt;br /&gt;
Überwiegend ist die Kirche aus &amp;quot;Bath-Sein&amp;quot; gebaut, teilweise mit Elementen aus Ziegelstein. Die Struktur ist unvollständig,es fehlen zwei Apsen auf seiner liturgischen Westseite und ein Vierungsturm.&lt;br /&gt;
Der kreuzförmige Grundriss besteht aus einem Langhaus mit umlaufenden Triforium und Obergaden, Seitenschiffe und Chor und der angeschlossenen Englischen Kapelle. An allen Außenecken sitzen kleine achteckige Ecktürmchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche ist im Innern 60 Meter, einschl. der &amp;quot;Englischen Kapelle&amp;quot; 68 Meter lang, 27 Meter im Querschiff breit und 27 Meter hoch. Feste Sitzplätze sind 1500 vorhanden, doch können bei Bedarf 2500 Personen Platz finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Turm ist nicht vollendet worden; er erscheint als Stumpf von 32 Meter Höhe über der Vierung. Die gewaltigen vier Säulen, die den künftigen, über 100 Meter hohen Turm tragen, messen je 10 Meter im Umfang.&lt;br /&gt;
== Inneres ==&lt;br /&gt;
Das Gewölbe des Mittelschiffs wird durch Säulen von den Seitenschiffen getrennt. Durch 21 Fenster fällt viel Licht in das Langhaus. Die innere Ausstattung wird nach liturgisch Ost immer reichhaltiger.Im südlichen Querschiff sind zahlreiche farbenprächtige Fenster eingelassen, die die ganze Front in drei Lagen bis zur Höhe von 30 Meter einnehmen.&lt;br /&gt;
Die farbigen Fenster zeigen Darstellungen der Patriarchen, Propheten und Könige des Alten Bundes, Johannes des Täufer, der Jungfrau Maria, der Apostel, Stephanus, der Bischöfe Polycarp von Smyrna und Timotheus von Ephesus, ferner Typen des Mittelalters und der Neuzeit und als Mittelpunkt Jesus Christus mit priesterlicher Alba und purpurnem Königsmantel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den oberen Abschluss bildet eine große Fensterrose von 8 Meter Durchmesser mit den Symbolen des vierfachen Amtes und der zwölf Apostel. Hier im südlichen Querschiff ist der Sängerchor untergebracht. Emporen sind in englischen Kirchen nicht vorgesehen.&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
* [http://en.wikipedia.org/wiki/Church_of_Christ_the_King,_Bloomsbury Englischer Wikipediaartikel]&lt;br /&gt;
*[http://www.christtheking-ulac.org.uk/ http://www.christtheking-ulac.org.uk/] - celebrating the years of the University of London Anglican Chaplaincy when based at Christ the King, Gordon Square (viele Bilder)&lt;br /&gt;
*[http://www.geograph.org.uk/search.php?searchtext=christ%20the%20king%20gordon&amp;amp;gridref=TQ2982&amp;amp;do=1 Fotos] der Kirche am Gordon Square&lt;br /&gt;
*[http://www.bishopoffulham.co.uk/images/Christ%20the%20King%20Gordon%20Square%20Altar.jpg Ein weiteres Bild] vom Altarraum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: katholisch-apostolisch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stumpfartikel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Kirchengebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bedeutender Ort]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wernfried</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Einsichten_und_Erfahrungen&amp;diff=15228</id>
		<title>Einsichten und Erfahrungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Einsichten_und_Erfahrungen&amp;diff=15228"/>
		<updated>2012-01-07T16:29:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wernfried: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Einsichten_und_Erfahrungen.jpg|thumb|Titelseite des 2. Bandes]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Einsichten und Erfahrungen&#039;&#039;&#039; ist ein dreiteiliger Sammelband mit einer Auswahl an Leitartikeln aus der Zeitschrift [[Unsere Familie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bände erschienen zwischen 1981 und 1988 im [[Friedrich Bischoff Verlag]] und beinhalten jeweils ca. 90-110 Leitartikel auf 240-270 Seiten. Alle hier enthaltenen Texte wurden von [[Friedrich Bischoff]] verfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Publikation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wernfried</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Hersteld_Apostolische_Zendinggemeente_Vlissingen&amp;diff=15227</id>
		<title>Hersteld Apostolische Zendinggemeente Vlissingen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Hersteld_Apostolische_Zendinggemeente_Vlissingen&amp;diff=15227"/>
		<updated>2012-01-07T16:28:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wernfried: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Lutherse Kerk Vlissingen.JPG‎|thumb|right|Hersteld Apostolische Zendinggemeente Vlissingen]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Hersteld Apostolische Zendinggemeente Vlissingen&#039;&#039;&#039; oder auch &#039;&#039;&#039;Lutherse Kerk&#039;&#039;&#039; ist eine ehemalige evangelisch-lutherische Pfarrkirche zu Vlissingen in den [[Niederlande|Niederlanden]] (Provinz Zeeland). Der Sakralbau stellt eine schlichte Saalkirche dar, die in der Altstadt in der Walstraat 23 in eine Straßenfront eingefügt worden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die lutherische Gemeinde zu Vlissingen konnte ihr eigenes Kirchengebäude 1735 weihen. Im Jahre 1778 wurde es erweitert, wozu Willem V. 200 Dukaten beisteuerte. 1890 zählte die Gemeinde 350 Glieder, deren Zahl jedoch beständig sank. Ab 1922 wirkte in den lutherischen Gemeinden in Vlissingen und Middelburg nur noch ein Geistlicher. Die Sturmflut von 1953 beschädigte das Gebäude schwer. 1985 feierte man noch das 250-jährige Bestehen der Gemeinde, die 1989 schließlich wegen des Mitgliederrückgangs mit Middelburg und Sluis-Groede fusionieren musste. Die Kirche wurde an die [[Hersteld Apostolische Zendinggemeente]] von Vlissingen verkauft. Sie ist jedoch immer noch als die Lutherse Kerk bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Peter Don, Kunstreisboek Zeeland, hrsg. vom Rijksdienst voor de Monumentenzorg, Zeist 1985.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Lutherse_Kerk_%28Vlissingen%29 Wikipediaartikel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wernfried</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Maranatha&amp;diff=15226</id>
		<title>Maranatha</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Maranatha&amp;diff=15226"/>
		<updated>2012-01-07T16:25:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wernfried: /* Trivia */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Maranatha&#039;&#039;&#039; (auch: Maranata; מרנא תא maranâ&#039; thâ&#039; oder מרן אתא maran &#039;athâ&#039;) ist aramäischer Ausruf, der von den Urchristen verwendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung und biblische Stelle ==&lt;br /&gt;
Im [[1. Brief des Paulus an die Korinther|ersten Korintherbrief]] 16 Vers 22 (Einheitsübersetzung) ist folgendes zu lesen:&amp;quot;Wer den Herrn nicht liebt, sei verflucht! Marána tha - Unser Herr, komm!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Maranatha&#039;&#039;&#039; bedeutet so viel wie Unser Herr komm! oder &#039;&#039;[[Wiederkunft Christi|Unser Herr wird kommen]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Offenbarung]] 22 Vers 7 und 12 bestätigt Jesus seine Wiederkunft mit folgenden Worten:&amp;quot; Siehe, ich komme bald. Selig ist, der da hält die Worte der Weissagung in diesem Buch.&amp;quot; &amp;quot;Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, zu geben einem jeglichen, wie seine Werke sein werden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas ähnliches ist auch in Offenbarung 22 Vers 20 zu lesen:&amp;quot; Er, der dies bezeugt, spricht: Ja, ich komme bald. - Amen. Komm, Herr Jesus!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neuapostolische Kirche ==&lt;br /&gt;
In der [[NAK|Neuapostolischen Kirche]] wurde dieses Wort 1988 als erstes [[Grußwort zu Pfingsten]] verwendet. Dies wurde zu einem Leitspruch von [[Stammapostel]] [[Richard Fehr]] und der [[Maran atha|Titel]] seines ersten Buches, die Fortsetzung erhielt den Titel [[Unser Herr kommt]]. Daneben erhielt die [[Sonntagsschule|Sonntagsschulbuchreihe]] den Titel [[Herr Jesus, komm]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteld Apostolische Zendinggemeente==&lt;br /&gt;
In der [[Hersteld Apostolische Zendinggemeente]] steht das Wort Maranatha neben seiner ursprünglichen Bedeutung auch für die gleichnamige [[Maranatha (Zeitschrift)|Zeitschrift]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vereinigung Apostolischer Gemeinschaften==&lt;br /&gt;
[[Datei:maranatha.jpg|thumb|Inschrift der VAC-Kirche in Zofingen]]&lt;br /&gt;
Die Schweizer [[Vereinigung Apostolischer Christen]] wählte nach dem Ausschluss aus der Neuapostolischen Kirche und den unguten Erfahrungen mit der Überhöhung des [[Stammapostel]]amtes und der [[Botschaft]] den Wahlspruch &amp;quot;Soli Deo Gloria - Maranatha&amp;quot; (=Allein Gott die Ehre - Herr, komme bald). Beim ersten neuen [[Kirchengebäude]] der Gemeinschaft in [[Vereinigung Apostolischer Christen - Kirche Zofingen|Zofingen]] wurde dieser Wahlspruch auch in einem Fenster oberhalb des Eingangs angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im Katechismus der [[Vereinigung Apostolischer Gemeinschaften]] [[Was wir glauben]] sind die letzten Worte des Buches I auf Seite 189: &amp;quot;Ja, ich komme bald, Amen. Ja, komm, Herr Jesus! Die Gnade des Herrn Jesus sei mit allen!&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Stammapostel Fehr erwähnte in einem Gottesdienst und in seinen Büchern, dass ein Amtsträger dieses Grußwort falsch verstanden hat und in einer Predigt folgendes wiedergab:&amp;quot; Ey Cambara, unser Herr kommt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.welt-der-bibel.de/bibliographie.1.2.erste_Brief_Paulus_Korinther.66.html#vers22 Welt-der-Bibel-Auslegung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wernfried</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Maranatha&amp;diff=15225</id>
		<title>Maranatha</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Maranatha&amp;diff=15225"/>
		<updated>2012-01-07T16:24:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wernfried: /* Bedeutung und biblische Stelle */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Maranatha&#039;&#039;&#039; (auch: Maranata; מרנא תא maranâ&#039; thâ&#039; oder מרן אתא maran &#039;athâ&#039;) ist aramäischer Ausruf, der von den Urchristen verwendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung und biblische Stelle ==&lt;br /&gt;
Im [[1. Brief des Paulus an die Korinther|ersten Korintherbrief]] 16 Vers 22 (Einheitsübersetzung) ist folgendes zu lesen:&amp;quot;Wer den Herrn nicht liebt, sei verflucht! Marána tha - Unser Herr, komm!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Maranatha&#039;&#039;&#039; bedeutet so viel wie Unser Herr komm! oder &#039;&#039;[[Wiederkunft Christi|Unser Herr wird kommen]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Offenbarung]] 22 Vers 7 und 12 bestätigt Jesus seine Wiederkunft mit folgenden Worten:&amp;quot; Siehe, ich komme bald. Selig ist, der da hält die Worte der Weissagung in diesem Buch.&amp;quot; &amp;quot;Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, zu geben einem jeglichen, wie seine Werke sein werden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas ähnliches ist auch in Offenbarung 22 Vers 20 zu lesen:&amp;quot; Er, der dies bezeugt, spricht: Ja, ich komme bald. - Amen. Komm, Herr Jesus!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neuapostolische Kirche ==&lt;br /&gt;
In der [[NAK|Neuapostolischen Kirche]] wurde dieses Wort 1988 als erstes [[Grußwort zu Pfingsten]] verwendet. Dies wurde zu einem Leitspruch von [[Stammapostel]] [[Richard Fehr]] und der [[Maran atha|Titel]] seines ersten Buches, die Fortsetzung erhielt den Titel [[Unser Herr kommt]]. Daneben erhielt die [[Sonntagsschule|Sonntagsschulbuchreihe]] den Titel [[Herr Jesus, komm]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteld Apostolische Zendinggemeente==&lt;br /&gt;
In der [[Hersteld Apostolische Zendinggemeente]] steht das Wort Maranatha neben seiner ursprünglichen Bedeutung auch für die gleichnamige [[Maranatha (Zeitschrift)|Zeitschrift]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vereinigung Apostolischer Gemeinschaften==&lt;br /&gt;
[[Datei:maranatha.jpg|thumb|Inschrift der VAC-Kirche in Zofingen]]&lt;br /&gt;
Die Schweizer [[Vereinigung Apostolischer Christen]] wählte nach dem Ausschluss aus der Neuapostolischen Kirche und den unguten Erfahrungen mit der Überhöhung des [[Stammapostel]]amtes und der [[Botschaft]] den Wahlspruch &amp;quot;Soli Deo Gloria - Maranatha&amp;quot; (=Allein Gott die Ehre - Herr, komme bald). Beim ersten neuen [[Kirchengebäude]] der Gemeinschaft in [[Vereinigung Apostolischer Christen - Kirche Zofingen|Zofingen]] wurde dieser Wahlspruch auch in einem Fenster oberhalb des Eingangs angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im Katechismus der [[Vereinigung Apostolischer Gemeinschaften]] [[Was wir glauben]] sind die letzten Worte des Buches I auf Seite 189: &amp;quot;Ja, ich komme bald, Amen. Ja, komm, Herr Jesus! Die Gnade des Herrn Jesus sei mit allen!&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Stammapostel Fehr erwähnte in einem Gottesdienst und in seinen Büchern,dass ein Amtsträger dieses Grußwort falsch verstanden hat und in einer Predigt folgendes wiedergab:&amp;quot; Ey Cambara, unser Herr kommt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.welt-der-bibel.de/bibliographie.1.2.erste_Brief_Paulus_Korinther.66.html#vers22 Welt-der-Bibel-Auslegung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wernfried</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Apostolische_Gemeinschaft_-_Kirche_Emmerich&amp;diff=15224</id>
		<title>Apostolische Gemeinschaft - Kirche Emmerich</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Apostolische_Gemeinschaft_-_Kirche_Emmerich&amp;diff=15224"/>
		<updated>2012-01-07T16:17:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wernfried: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:AG-Emmerich.JPG|thumb|Straßenansicht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:AG-Emmerich2.JPG|thumb|Eingang]]&lt;br /&gt;
[[Datei:AG-Emmerich3.JPG|thumb|Altarwand außen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kirchengebäude der [[Apostolische Gemeinschaft|apostolischen Gemeinde]] Emmerich befindet sich Am Stadtgarten 6 inmitten einer Wohnsiedlung. Das Grundstück konnte 1965 von der Stadt erworben werden, nachdem die Gemeinde nach der Kirchenspaltung 1955 zunächst in Schulräumen und einem Gaststättensaal ihre Gottesdienste abgehalten hatte. Der Kirchenbau wurde 1965 vom Architekten und Gemeindevorsteher Rudolf Büche geplant. In nur sechsmonatiger Bauzeit konnte das Gebäude in Eigenleistung der Gemeindemitglieder errichtet werden. Es fasst ca. 120 Personen und verfügt neben dem ebenerdigen Kirchensaal über weitere Gemeinderäume im Keller. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. November 1965 wurde diese erste Kirche der Gemeinschaft, die nicht im &amp;quot;traditionellen&amp;quot; Mehrgeschossstil erbaut worden war, von Apostel [[Peter Kuhlen]] mit dem Bibelwort aus 1. Mos 28, 17 eingeweiht. An diesem Gottesdienst nahmen auch die Apostel [[Erwin Kindler]] aus der Schweiz, Apostel [[Johann Friedrich Kröner]] aus den Niederlanden sowie die rheinischen Apostel [[Ernst Dunkmann]] und [[Hubert Geuer]] teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Quellen===&lt;br /&gt;
*Vereinigung Apostolischer Gemeinden, Der Herold 1966, S. 17-19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weblinks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.wesel.apostolisch.de/emmerich www.wesel.apostolisch.de/emmerich]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Kirchengebäude]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wernfried</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Joseph_Bernard_Kankam&amp;diff=15223</id>
		<title>Joseph Bernard Kankam</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Joseph_Bernard_Kankam&amp;diff=15223"/>
		<updated>2012-01-07T16:14:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wernfried: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Bildsuche.png|miniatur|Bild vorliegend? Dein Recht oder gemeinfrei? Kontaktiere uns! [mailto:apwiki.accounts+create@gmail.com apwiki.accounts+create@gmail.com]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dr. Joseph Bernard Kankam&#039;&#039;&#039; (* 26. Dezember [[1932]] in Kumasi, Ghana; † 3. November 1994) war der 350. [[Apostel]] der [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolischen Kirche]]. Sein Arbeitsgebiet umfasste [[Ghana]]-[[Gebietskirche Süddeutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biografie==&lt;br /&gt;
Joseph Bernard Kankam wurde 1932 in eine muslimische Familie aus dem Volk der Ashanti geboren. Kankam wurde in den Lehren des Islam erzogen. Sein Vater, von Beruf Goldschmied, verstarb schon früh. Auf Grund des geltenden Erbrechts erhielt die Mutter nichts aus dem Nachlass. Dadurch befand sich die Mutter mit ihren fünf Kindern in großer finanzieller Not und wandte sich vom Islam ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1937 bis 1940 besuchte Kankam die anglikanische Missionsschule in Nkawie. Zu Beginn der Schulzeit wurde er in der Anglikanischen Kirche [[Taufe|getauft]]. 1940 bis 1946 besuchte er eine staatliche Schule und schließlich das Adisadel-College in Cape Coast (1946-1949); dort sang er im College-Chor. Er bezeichnete sich selbst als &amp;quot;unerschütterlichen Anglikaner&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1952 studierte er in London/England am Woolich-Polytechnikum und an der Universität. Jahrelang hatte Kankam jeden Sonntag die Gottesdienste besucht. In England began er jedoch die Authenzität der Anglikanischen Kirche anzuzweifeln und stellte seine Gottesdienstbesuche ein. In den Jahren von 1954 bis 1969 hielt er sich von der Kirche fern. Er wollte keiner anderen Religionsgemeinschaft beitreten und betrachte alle Religionsgemeinschaften als menschliche Einrichtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 erhielt Kankam das &amp;quot;Cocoa Marketing Board Stipendium&amp;quot; zum Medizinstudium in Deutschland. Ab Januar 1957 war er in Brilon in Deutschland wohnhaft und erlernte dort am Goethe-Institut die deutsche Sprache. Zum Sommersemester 1957 begann er an der Georg-August-Universität das Medizinstudium, welches er 1962 als approbierter Arzt abschloss. 1958 heiratete er seine Frau Gerda. Aus dieser Ehe gingen vier Kinder hervor. Von 1962 bis 1970 arbeitete Kankam als Assistenzarzt und dann als Chirurg am Kreiskrankenhaus in Eschwege in Hessen. Von einer Angestellten des Krankenhauses, einer Frau Sandrock, hörte er zum ersten Mal von der Neuapostolischen Kirche. Auch sein nach Eschwege gekommener Neffe Joseph Kuffour war in Ghana mit der Neuapostolischen Kirche in Berührung gekommen. Dieser bat ihn, mit ihm zusammen einen Gottesdienst zu besuchen. Kankam lehnte ab. Drei Jahre lang wurde er jedoch von Frau Sandrock und von seinem Neffen mit dem neuapostolischen Glauben konfrontiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 besuchte Bezirksältester [[Rudolf Schilling]] mit Joseph Kuffour und dem Hirten der [[Neuapostolische Kirche Eschwege|Gemeinde Eschwege]] Kankam an einem Sonntagmittag zu Hause. Nach einer Unterhaltung erfolgte eine Einladung zum Mittwochabendgottesdienst in die Gemeinde, die Kankam überraschend annahm. Als Einganglied in jenem Gottesdienst wurde &amp;quot;Welch ein Freund ist unser Jesus&amp;quot; gesungen. Dieses Lied berührte Kankams Seele so sehr, dass er laut in den Gesang einstimmte. Drei Monate später wurde die Familie Kankam in die Kirche aufgenommen.&lt;br /&gt;
Am 31. Mai 1970 [[versiegelt]]e Bezirksapostel [[Gottfried Rockenfelder|Rockenfelder]] die Familie Kankam. Im gleichen Gottesdienst wurde Joseph Kankam zum [[Diakon]] ordiniert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1970 zog die Familie Kankam nach Ghana um. Dort arbeitete Kankam als Chirurg im Okomfo Anokye Hospital in Kumasi. Eine Woche nach Ankunft der Familie besuchte Bezirksapostel Rockenfelder und der Bezirksälteste Schilling Ghana. Hierbei stellte Joseph Kankam dem Bezirksapostel seinen Bruder [[Isaak Nantwi Kankam]] mit seiner Frau vor. Dieser entschloss sich nach dieser Begegnung doch dem Werben seines Bruders zu einem neuapostolischen Gottesdienstbesuch zu folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ghana besuchte die Familie Kankam zunächst die Gottesdienste im 120 km entfernten Techiman. Am 24.Juli 1971 fand der erste Gottesdienst, der von einem Apostel gefeiert wurde, in Darko Jachie, in der Nähe von Kumasi statt. Am 25. Juli wurde Joseph Kankam in Techiman zum Priester ordiniert und als [[Vorsteher]] für Techiman und Darko Jachie beauftragt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1972 gab Kankam seine Anstellung als Chirurg auf und erwarb ein kleines Krankenhaus. Am 27. November 1988 wurde Kankam in Kassel von [[Stammapostel]] [[Richard Fehr]] zum Apostelamt ausgesondert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Kankam, Joseph Bernard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Person]] [[Kategorie: Apostel]] [[Kategorie: Neuapostolischer Geistlicher]]&lt;br /&gt;
==Ordinationen==&lt;br /&gt;
* 31. Mai 1970 [[Diakon]]&lt;br /&gt;
* 25. Juli 1971 [[Priester]]&lt;br /&gt;
* 15. Mai 1976 [[Evangelist]]&lt;br /&gt;
* 24. Juli 1977 [[Hirte]]&lt;br /&gt;
* 14. August 1980 [[Bezirksevangelist]]&lt;br /&gt;
* 18. September 1983 [[Bezirksältester]]&lt;br /&gt;
* 10. August 1986 [[Bischof]]&lt;br /&gt;
* 27. November [[1988]] [[Apostel]]&lt;br /&gt;
* 5. Juni [[1994]] [[Ruhestand]]&lt;br /&gt;
==Verweise/Weblinks==&lt;br /&gt;
* [[Apostel der Neuapostolischen Kirche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wernfried</name></author>
	</entry>
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