Karl-Eugen Siegel: Unterschied zwischen den Versionen

Aus APWiki
Holger (Diskussion | Beiträge)
Holger (Diskussion | Beiträge)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 1: Zeile 1:
'''Karl-Eugen Siegel''' (* 1957 in Geislingen an der Steige) ist ein deutscher Diplom-Kaufmann, Autor und Interessenvertreter. Er ist Träger des Bundesverdienstkreuzes und gilt als einer der führenden NAK-Kritiker zu Beginn der 90er Jahre. Er ist aus der Neuapostolischen Kirche ausgetreten.
'''Karl-Eugen Siegel''' (* 1957 in Geislingen an der Steige) ist ein deutscher Diplom-Kaufmann, Autor und Interessenvertreter. Er ist Träger des Bundesverdienstkreuzes [[https://www.shvfg.de/2010/12/06/verdienstorden-an-karl-eugen-siegel/]] und gilt als einer der führenden NAK-Kritiker zu Beginn der 90er Jahre. Er ist aus der Neuapostolischen Kirche ausgetreten.


==Biografie und Engagement==
==Biografie und Engagement==
Zeile 6: Zeile 6:
Bundesweite Bekanntheit erlangte er 1991 durch das Schicksal seiner Ehefrau, die nach einem Hirntod künstlich am Leben erhalten wurde, um das gemeinsame Kind auszutragen. Über diese Grenzerfahrung schrieb er das Buch „''Wir durften nicht aufgeben!''“ (1993).  
Bundesweite Bekanntheit erlangte er 1991 durch das Schicksal seiner Ehefrau, die nach einem Hirntod künstlich am Leben erhalten wurde, um das gemeinsame Kind auszutragen. Über diese Grenzerfahrung schrieb er das Buch „''Wir durften nicht aufgeben!''“ (1993).  


Er ist Bundesvorsitzender des ''SelbstHilfeVerbandes – FORUM GEHIRN e. V.'' und wurde 2010 für sein ehrenamtliches Engagement mit dem ''Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland'' ausgezeichnet.
Er ist Bundesvorsitzender des ''SelbstHilfeVerbandes – FORUM GEHIRN e. V.''[[https://www.shvfg.de/der-bundesvorstand-stellt-sich-vor/karl-eugen-siegel/]] und wurde 2010 für sein ehrenamtliches Engagement mit dem ''Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland'' ausgezeichnet.


==Kirchenkritische Publikationen==
==Kirchenkritische Publikationen==
Zeile 15: Zeile 15:
<big>Literatur zur Neuapostolischen Kirche:</big>
<big>Literatur zur Neuapostolischen Kirche:</big>


'''Die Botschaft von Stammapostel Bischoff'''. Selbstverlag, 1991 (nur noch antiquarisch erhältlich). Eine umfassende Dokumentation und Analyse der Verheißung Bischoffs und ihrer Auswirkungen.
'''Die Botschaft des J.G Bischoff - Eine kritische Auseinandersetzung mit einer der Endzeitbotschaften'''. Selbstverlag, 1991 (nur noch antiquarisch erhältlich)[[https://www.blickpunkt-nak.de/Dokumente/Botschaft/Karl%20Eugen%20Siegel%20Botschaft.pdf]]. Eine umfassende Dokumentation und Analyse der Verheißung Bischoffs und ihrer Auswirkungen.


'''Der Repräsentant des Herrn – Das Stammapostelamt in der Neuapostolischen Kirche'''. Lachesis Verlag, 1995. ISBN-13: 978-3980407625. Dieses Werk bietet eine detaillierte Untersuchung des Stammapostelamtes von dessen Entstehung bis zur Amtszeit von Richard Fehr, inklusive Lebensbeschreibungen der Amtsinhaber und Quelltexten.
'''Der Repräsentant des Herrn – Das Stammapostelamt in der Neuapostolischen Kirche'''. Lachesis Verlag, 1995. ISBN-13: 978-3980407625. Dieses Werk bietet eine detaillierte Untersuchung des Stammapostelamtes von dessen Entstehung bis zur Amtszeit von Richard Fehr, inklusive Lebensbeschreibungen der Amtsinhaber und Quelltexten.
Zeile 21: Zeile 21:
<big>Biografisches:</big>
<big>Biografisches:</big>


'''Wir durften nicht aufgeben! Das Schicksal der Marion Siegel'''. Bastei Lübbe, 1993. ISBN-13: 978-3404612710.
'''Wir durften nicht aufgeben! Ein Vater schildert die letzten Monate der Schwangerschaft seiner hirntoten Frau und die Geburt  seines Sohnes'''. Bastei Lübbe, 1993. ISBN-13: 978-3404612710 [[https://www.amazon.de/Wir-durften-nicht-aufgeben-Schwangerschaft/dp/3579009745]].

Version vom 21. Januar 2026, 09:54 Uhr

Karl-Eugen Siegel (* 1957 in Geislingen an der Steige) ist ein deutscher Diplom-Kaufmann, Autor und Interessenvertreter. Er ist Träger des Bundesverdienstkreuzes [[1]] und gilt als einer der führenden NAK-Kritiker zu Beginn der 90er Jahre. Er ist aus der Neuapostolischen Kirche ausgetreten.

Biografie und Engagement

Nach einem Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Stuttgart war Siegel in der Softwarebranche tätig.

Bundesweite Bekanntheit erlangte er 1991 durch das Schicksal seiner Ehefrau, die nach einem Hirntod künstlich am Leben erhalten wurde, um das gemeinsame Kind auszutragen. Über diese Grenzerfahrung schrieb er das Buch „Wir durften nicht aufgeben!“ (1993).

Er ist Bundesvorsitzender des SelbstHilfeVerbandes – FORUM GEHIRN e. V.[[2]] und wurde 2010 für sein ehrenamtliches Engagement mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Kirchenkritische Publikationen

Siegels Publikationen zur NAK zeichnen sich durch eine – auf dem damaligen Stand – genaue Auswertung von Quelltexten aus. Seine Arbeiten zum Stammapostelamt und zur „Botschaft“ von J.G. Bischoff waren mit die ersten Werke der kritischen Aufarbeitung. Er beleuchtet darin die historischen Entwicklungen, die theologische Begründung des Amtes und die kircheninternen Krisen.

Bibliografie

Literatur zur Neuapostolischen Kirche:

Die Botschaft des J.G Bischoff - Eine kritische Auseinandersetzung mit einer der Endzeitbotschaften. Selbstverlag, 1991 (nur noch antiquarisch erhältlich)[[3]]. Eine umfassende Dokumentation und Analyse der Verheißung Bischoffs und ihrer Auswirkungen.

Der Repräsentant des Herrn – Das Stammapostelamt in der Neuapostolischen Kirche. Lachesis Verlag, 1995. ISBN-13: 978-3980407625. Dieses Werk bietet eine detaillierte Untersuchung des Stammapostelamtes von dessen Entstehung bis zur Amtszeit von Richard Fehr, inklusive Lebensbeschreibungen der Amtsinhaber und Quelltexten.

Biografisches:

Wir durften nicht aufgeben! Ein Vater schildert die letzten Monate der Schwangerschaft seiner hirntoten Frau und die Geburt seines Sohnes. Bastei Lübbe, 1993. ISBN-13: 978-3404612710 [[4]].