Klara Hübner

Aus APWiki
Version vom 31. Januar 2026, 00:14 Uhr von Holger (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „ Klara Hübner (1886-1940), eine ledige Krankenschwester und Mitglied der Neuapostolischen Kirche, wurde am 9. November 1886 geboren und lebte alleine in Stuttgart. Nach einem Zusammenbruch im Juli 1936 wurde eine psychische Erkrankung diagnostiziert und sie in die Heilanstalt Zwiefalten eingewiesen. Da sie keine Angehörigen hatte, blieb ihr Schicksal lange im Verborgenen. Am 13. August 1940 wurde Klara Hübner im Rahmen der „Aktion T4“ nach Grafen…“)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)


Klara Hübner (1886-1940), eine ledige Krankenschwester und Mitglied der Neuapostolischen Kirche, wurde am 9. November 1886 geboren und lebte alleine in Stuttgart. Nach einem Zusammenbruch im Juli 1936 wurde eine psychische Erkrankung diagnostiziert und sie in die Heilanstalt Zwiefalten eingewiesen. Da sie keine Angehörigen hatte, blieb ihr Schicksal lange im Verborgenen.

Am 13. August 1940 wurde Klara Hübner im Rahmen der „Aktion T4“ nach Grafeneck deportiert und dort am selben Tag ermordet. Sie war eines von über 10.000 Opfern der nationalsozialistischen Euthanasie-Morde in dieser Anstalt. Der Text schließt mit einem geistlichen Gedenken, das betont, dass ihr Leid vor Gott nicht vergessen ist <refhttps://nak-sued.de/db/9826/Meldungen/Stolperstein-Weg-in-Stuttgart</ref>.

Für weitere Informationen können Sie das Gedenkbuch des Bundesarchivs oder die Gedenkstätte Grafeneck konsultieren.

Empfohlene Literatur

Karl-Peter Krauss: „Vom Altar nach Auschwitz: Neuapostolische Christen jüdischer Herkunft“, in: Karl-Peter Krauss: Inszenierte Loyalitäten? – Die Neuapostolische Kirche in der NS-Zeit, Berlin 2020, S. 229-360)

In diesem Kapitel beschäftigt sich Krauss mit [[Ernst Kaufmann (1876-1955), Harry Fränkl (1882-1942), Helene Wöhr (1915-1942), Simon Peritz (1884-1972), Simon Leinmann (1904-1990), Hermann Glück (1901-1969)

Karl-Peter Krauss: Dem Vergessen entrissen – Der „Ostjude“ Simon Leinmann und die Neuapostolische Kirche, Böhlau, 2024