Indien

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Die aktuelle Situation (2020)

Indien gehört seit 2013 zum Bezirksapostelbereich Kanada (New Apostolic Church Canada), der von Mark Woll geleitet wird. Vor Ort ist der Bezirksapostelhelfer David Garlapati Devaraj hauptverantwortlich (Bangladesch und Sri Lanka eingeschlossen). In Indien gibt es rund 45.000 Kirchenmitglieder, die von 940 Amtsträgern in 560 Gemeinden betreut werden. [1] Die Gemeinden sind in 46 Bezirke aufgeteilt, die wiederum rechtlich in drei „Trusts“ organisiert sind. Diese „Trusts“ erhalten Geld aus anderen Bezirksapostelbereichen. Sowohl die eigenen Einnahmen als auch die Gelder aus dem Ausland werden regelmäßig durch die indische Regierung und von der NAKI geprüft.

David Garlapati Devaraj wird von sechs Aposteln unterstützt, die in folgenden Bundesstaaten tätig sind: [2]

Die Altersstruktur der indischen Mitglieder sieht so aus:

  • 0-14 Jahre: 31%
  • 15-35 Jahre: 34%
  • 36-65 Jahre: 29%
  • über 65 Jahre: 5%

Um die Gemeinden zukunftssicher zu machen, wurden zahlreiche Programme entwickelt und umgesetzt (Kirchenbau, Musikwesen, Jugendarbeit, Lehre, IT). Sie zielen vor allem auf den großen Anteil junger, technikaffiner Mitglieder.

Die historischen Anfänge

Die Anfänge der NAK in Indien sind vor allem durch Angel Robinson und William Edgar Erry geprägt.

Angel Robinson

Angel Robinson war das erste indische Mitglied der NAK. Sie stammte aus Rajasthan. 1968 war sie mit einer Touristengruppe nach Dänemark gereist. Dort lernte sie eine neuapostolische Familie näher kennen. Sie besuchte die Gottesdienste und äußerte den Wunsch, neuapostolisch zu werden. Am 15. Dezember 1968 wurde sie von Bezirksapostel Karl Weinmann in Tondern (Dänemark) versiegelt.

1969 kehrte sie nach Indien zurück und verstarb im Dezember. Sie lebte mit ihrem Sohn John Robinson in Abu Road (Bundesstaat Rajasthan). Der interessierte sich ebenfalls für die neuapostolische Glaubenslehre und wurde von Bezirksapostel Michael Kraus 1970 versiegelt und zum ersten Priester der NAK in Indien ordiniert. Das Jahr 1970 gilt aufgrund der ersten Versiegelungen als „Geburtsjahr“ der NAK in Indien. Das Jahr 2020 wurde deshalb als „50. Geburtstag der NAK in Indien“ gefeiert. [3]

William Edgar Erry

Bischof William Edgar Erry wurde von seinem Bezirksapostel Michael Kraus 1969 nach Indien entsandt, um dort für die NAK zu missionieren. 1970 siedelte er mit seiner Familie nach Indien. 1971 erhielt er das Apostelamt, 1974 trennte sich Erry von der NAK und gründete die United Apostolic Church (Indien).

Trotz dieser Situation entwickelte sich die NAK in Indien rasant weiter, so dass der damalige Stammapostel Ernst Streckeisen am 20. Juli 1975 in London die ersten sechs einheimischen Apostel für Indien ordinierte.

Die ersten sechs indischen Apostel

Diese ersten sechs Apostel waren John Robinson, die beiden Brüder Sushil Sharad Bower („Benji“) und Vishwas Bower („Wish“), Jose Kuthottungal („Jose“), Lawrence Jones und John (Jaywanth) Thompson. Alle waren christlich sozialisiert (katholisch, methodistisch, anglikanisch, freikirchlich) und beherrschten mehrere Sprachen (in Indien gibt es über 20 Hauptsprachen). Einige waren schon viele Jahre zuvor als christliche Prediger aktiv und hatten Gemeinden gegründet. Diese Fähigkeiten und Erfahrungen kamen der Entwicklung der NAK in Indien zugute.

John Robinson

John Robinson (1933-1982) wurde sehr von seinem Großvater geprägt, bei dem er einen Großteil seiner Kindheit verbrachte. Sein Großvater war der anglikanische Reverend P.N. Bose. Der nahm seinen Enkel nicht nur regelmäßig mit in die Gottesdienste, sondern machte ihn bereits mit 10 Jahren zum Sonntagsschullehrer. Am Totenbett seines Großvaters erhielt der 11jährige John dessen Bibel. Seine Familie gab ihm daraufhin den Spitznamen „Padree“ (Priester). Auch Robinsons Vater war ein gläubiger Mann, der bei den Anglikanern in Abu Road das Amt eines Kirchenältesten ausübte.

John selbst hatte großes Verlangen nach Heilsgewissheit. Als „Wahrheitssucher“ begab er sich auf eine Reise quer durch Indien, suchte Wallfahrtsorte verschiedener Religionen auf und prüfte deren Lehren. Danach war er der Auffassung, dass der „Dienst an der Menschheit“ die beste Religion sei. So wurde er Gewerkschaftsfunktionär, unterstützte zeitlich und finanziell die Armen und predigte sonntags unentgeltlich in der Anglikanischen Kirche.

Von seiner Mutter, Angel Robinson, die 1968 in Dänemark weilte, erfuhr er von der NAK. Deren Glaubenslehre überzeugte ihn und so wurde er aufgenommen, versiegelt und 1970 zum ersten Priester der NAK in Indien ordiniert. [4]

Sushil Sharad Bower und Vishwas Bower

Dr. Sushil Sharad Bower (1932-…) und sein älterer Bruder, Dr. Vishwas Bower (1927-2004), waren beide Professoren für englische bzw. amerikanische Literatur. Ihr Vater war Pastor in einer christlichen Missionsgesellschaft.

Schon bevor Sushil Sharad Bower die NAK kennenlernte, betätigte er sich als unabhängiger Prediger und verkündete die christliche Botschaft so, wie es seiner Auffassung entsprach. An der neuapostolischen Lehre interessierte ihn vor allem die Vorstellung von einem königlichen Priestertum im Tausendjährigen Friedensreich. [5]

Mit seinem Predigttalent trug er nicht nur zum rasanten Wachstum der NAK in Indien bei. Dies führte auch dazu, dass er von Bezirksapostel Michael Kraus beauftragt wurde, die Missionsarbeit in Kenia zu unterstützen. [6]

Lawrence Jones

Lawrence Jones (1933-1991) wurde in eine angesehene christliche Familie hineingeboren. In seiner Kindheit erlebte er Krieg, Flucht und den Tod beider Eltern. Diese harte Lebensschule habe ihn demütig gemacht und schon bald den Sinn auf das jenseitige Leben gerichtet. [7]

Jose Kuthottungal

Jose Kuthottungal (1936-2009) wuchs in einer traditionsreichen katholischen Familie auf. Sie führt sich auf das Wirken des urchristlichen Apostels Thomas in Indien zurück. Seine Erziehung führte dazu, dass er sich 1965 - nach entsprechender Ausbildung - zum katholischen Priester weihen ließ. Die Ansichten und das Handeln seiner kirchlichen Vorgesetzten weckten in ihm das Verlangen, Gott in einer anderen Gemeinschaft zu suchen. Sein Kontakt mit der NAK bewegte ihn dazu, sein Leben erneut „dem Dienst meines himmlischen Vaters und seines lieben Sohnes“ zu weihen. [8]

John (Jaywanth) Thompson

John (Jaywanth) Thompson (1928-2006) nahm bei den Methodisten ein Predigtamt an und übte dieses 14 Jahre lang aus. In einem Traumgesicht wurde schon seinem Vater gezeigt, dass er einmal „Priester Gottes“ sein würde. Mit den Vorstellungen seines Superintendenten war Thompson allerdings nicht einverstanden. Er zog sich deshalb von der Methodischen Kirche zurück. In Bombay gelang es ihm, fünf unabhängige christliche Gemeinden zu gründen, denen er in unterschiedlichen Sprachen predigen konnte. Als Thompson 1971 die NAK kennenlernte, schloss er sich mit seinen Gemeinden dieser Kirche an.[9]

Die Entwicklung in den 1980/90er Jahren

In den 80er Jahren erlebte die NAK in Indien ein großes Wachstum. In dieser Zeit soll die Mitgliederzahl bei ca. 1,2 Millionen gelegen haben. Damit wären knapp 1% der damaligen indischen Christen neuapostolisch gewesen. Mit der Einsetzung von zwei indischen Bezirksapostelhelfern (Sushil Sharad Bower und Jose Kuthottungal) 1987 war der Höhepunkt dieser Entwicklung erreicht. Die NAK Indiens verfügte nun zur Versorgung der Mitglieder über zwei Bezirksapostelhelfer und 44 Apostel. Die Mitglieder verteilten sich auf 6.500 Gemeinden. Interessant ist, dass es auch 6.500 sog. „paid ministers“, also bezahlte Amtsträger gab – ein Novum. [10] Weltweit werden die Gemeinden eigentlich ehrenamtlich geleitet.
(Wie genau die seitens der NAK angegebene exorbitant hohe Mitgliederzahl erklärbar ist, bleibt offen. Denkbar ist, dass Menschen gezählt wurden, die nur einmal die Gottesdienste besucht haben. Sollten die NAK-Angaben allerdings stimmen, so hätte die NAK einen beispiellosen Niedergang der Mitglieder von 97% zu verzeichnen!) Ende der 80er Jahre kam es zu erheblichen Spannungen zwischen leitenden Amtsträgern in Indien und der zuständigen kanadischen Gebietskirche, die zahlreiche Amtsenthebungen/ Amtsniederlegungen zur Folge hatten (1990: Vishwas Bower, Jose Kuthottungal, Bhanpura Durgiah Emmanuel, 1991: Sushil Sharad Bower, 1992: Samuel Sanjay Bower und Ajure Sanny Athawale, 1994: Robert Samuel Lyall).

Als gesichert gilt, dass der ehem. Bezirksapostelhelfer Sushil Sharad Bower, sein älterer Bruder, Apostel Vishwas Bower, und dessen Sohn, Apostel Samuel Sanjay Bower, der New Apostolic Church Education Society beitraten, die ein weiterer Bruder von „Benji“ und „Wish“, Bischof Vincent Bower, gegründet hatte. [11]. Auch Bhanpura Durgiah Emmanuel und Robert Samuel Lyall schlossen sich dieser Neugründung an. Bekannt wurde auch, dass die NAK Prozesse gegen Mitglieder der Bower-Familie führte.

Als ebenso gesichert gilt, dass der ehem. Bezirksapostelhelfer Jose Kuthottungal eine eigene Gemeinde gründete, die er 1999 mit den Gemeinden des ehemaligen Apostels Hermann Gottfried Rockenfelder zusammenführte; Rockenfelder starb 2001. Kuthottungal verstarb 2009. Die Trauerfeier wurde vom neuapostolischen Apostel Sangappa Manohar durchgeführt. [12]

Die Veränderungen ab den 1990er Jahren

Ab den 1990er Jahren wurden in Indien die Verantwortlichkeiten neu geregelt. Weitere Gebietskirchen übernahmen in den folgenden ca. 20 Jahren die geistliche und administrative Verantwortung in jeweils zugeteilten Gebieten:

Trotz dieser Veränderungen verlor die NAK in Indien bis 2000 über 90% ihrer Mitglieder. Sie hatte zu diesem Zeitpunkt noch etwa 100.000 Mitglieder und 5.500 „paid ministers” (s.o.) in 1.500 Gemeinden, die von 19 Aposteln geleitet wurden. [13]

Die Konsolidierung und Neuordnung ab 2010

Um die für 2013 geplante vollständige Übergabe der NAK in Indien an den Bezirksapostelbereich Kanada (New Apostolic Church Canada) vorzubereiten, wurde 2010 David Garlapati Devaraj als Bezirksapostelhelfer beauftragt, diesen Prozess zu organisieren.

Zuvor hatte der damalige Bezirksapostelhelfer Mark Woll 2005 viele Doppelungen bei den Gemeinde- und Amtsträgernamen entdeckt. Diese Daten wurden eingehend untersucht. Seit 2010 war klar, dass rund 600 Gemeinden neu organisiert werden müssten. [14]

So ergab sich für 2015 eine Mitgliederzahl von nur noch 40.000. Die Mitglieder bildeten 800 Gemeinden und wurden von 1.000 Amtsträgern betreut.

Im Zuge der Konsolidierung und Neuorganisation der NAK in Indien wurden von Stammapostel Wilhelm Leber drei indische Apostel ihres Amtes enthoben, einer legte sein Amt nieder:

Es folgten zwei weitere Amtsniederlegungen und eine Amtsenthebung:

Alle drei Apostel waren bei der Gebietskirche Nordrhein-Westfalen angestellt, die von 1993-2013 einige indische Regionen betreute (s.o.).

Zur Konsolidierung und Neuordnung wurden verschiedene Programme entwickelt und werden auch aktuell noch umgesetzt.

Kirchenbauprogramm

Nach der ersten Weihe eines Kirchengebäudes der NAK in Indien (1972 in Kamalnagar) folgten weitere Kirchenneubauten z.T. auf Grundstücken, die die Mitglieder in Indien der Kirche geschenkt hatten. Bis in die 1990er Jahre waren die Apostel für den Bau der Kirchen zuständig. Diese kosteten jeweils rund 1.000 US-Dollar.

Ende der 1990er und Anfang der 2000er Jahre wurde das Bauprogramm geändert. Die Kirchen wurden einheitlicher strukturiert, so dass sie auch für andere kirchliche Aktivitäten genutzt werden konnten. Aktuell wird mehr auf die Qualität von Neubauten geachtet. [15] Im Rahmen des aktuellen Bauprogramms soll es zu finanziellen Unregelmäßigkeiten gekommen sein. [16]

Lehrprogramme

In den ersten Jahren der NAK in Indien wurden Amtsträger aus den USA und Kanada beauftragt, für die Lehrgrundlagen in Indien zu sorgen. Bei den Übersetzungen in die zahlreichen Sprachen und Dialekte des Landes gab es allerdings viele Probleme.

Bezirksapostel Erwin Wagner veranlasste, dass die Unterrichte in der jeweiligen Landessprache stattfanden (in Indien gibt es 22 Hauptsprachen, die Kirchenmitglieder teilen sich auf 7 dieser Sprachen auf). Dies führte dazu, dass Missverständnisse verringert und mehr Klarheit in die Lehre geschaffen werden konnte.
Aktuell werden vor allem Lehrveranstaltungen für die Sonntagsschule angeboten. Die weiblichen Mitglieder sollen in diesen Prozess besser eingebunden werden, da sie als Mütter zukünftiger Mitglieder eine wichtige Aufgabe bei der Weitergabe des Glaubens erfüllen. [17]

Entwicklung des Musikwesens

Ein wichtiger Aspekt der neuapostolischen Gottesdienstgestaltung ist die Musik. Die westliche Chormusik war den indischen Mitgliedern aber schwer zu vermitteln. 2002 wurde deshalb Apostel David Garlapati Devaraj beauftragt, das Chorwesen neu zu gestalten. Es wurde ein „Nationalchor“ (Schulchor) gebildet, der 2005 debütierte.

Daraus sind regionale Chöre entstanden. Es wird angestrebt, die indische Musik stärker zu integrieren. [18]

Humanitäre Arbeit

Im Laufe der Jahre gab es immer wieder Treffen zwischen der NAK in Indien und der Regierung. Regelmäßig wurden zu diesen Anlässen Spenden zur Unterstützung humanitärer Projekte des Premierministers und des Staatspräsidenten übergeben.

Aufgrund der Corona-Pandemie wurde 2020 das Projekt „Members to Members support“ ins Leben gerufen. Dabei geht es darum, hilfsbedürftige Mitglieder zu unterstützten. Dieses Projekt startete in Mumbai (Bundesstaat Maharashtra). [19]

In Indien fördert NAK-karitativ Bildungsprojekte der Neuapostolischen Kirche (Kindergärten und Kinderheime). [20]

Vorzeitige Ruhesetzungen

Nach Übernahme der NAK in Indien durch den Bezirksapostelbereich Kanada (New Apostolic Church Canada) 2013 und im Zuge des Konsolidierungs- und Neuordnungsprozesses wurden zahlreiche Apostel vorzeitig in den Ruhestand versetzt (regulär werden Amtsträger der NAK mit 65 in den Ruhestand verabschiedet):

50 Jahre NAK in Indien – 70 Apostel

In den 50 Jahren ihres Bestehens wurden in der NAK Indien 70 einheimische Apostel ordiniert (eine Abbildung aller 70 Apostel findet sich hier: [21]).

Apostelordinationen in den 1970er Jahren

1975: Sushil Sharad Bower („Benji“), Vishwas Bower („Wish“), Lawrence Jones, Jose Kuthottungal, John Robinson und John (Jaywanth) Thompson. 1978: Vinajkumar Prabhadar Gorde, Kollavana Mandhar Vergis Mathew und Luther Mandhar Patole. 1979: Robert Samuel Lyall, Charles Marihal, Ram Sahae und Vijajkumar Singh.

Apostelordinationen in den 1980er Jahren

1981: Sundaram Israel, Pramod Y. Satralkar und Bhanpura Durgiah Emmanuel. 1982: Jaywanth Amathi, David Muljibhai Bediawala, Prasad Bhasker, Dickson Kumar Christopher und Premshil Sutha Habil. 1983: Morris Daniel (fälschlich: Daniel Morris) und Eknath Ramchendra Kamble. 1985: Ajure Sanny Athawale, Virendrasingh Daniel, Nilratna Arvind Gorde, Prabhakar Yesadian Jayakaran, Emmanuel Lall und Venkatesham Macharla. 1986: Shridhar Sonpasare. 1987: Vinod Kumar Sahae, Samuel Sanjay Bower, Herald K. K. Jacob, Morris Lal und Stephen Sen. 1988: Jaya Rao Gochipathala, Nangunuri Jacob, James Marihal, Kongaleti Job Vimala Wilfred, Isaac Yesumoney, Sangappa Manohar. 1989: David Daniel Budhgaonkar, Michael Naik, Raja VijaiKumar Rajanellireddy (Kumar), Bayya Sudarshana Rao und Devdas Lalba Suryawanshi.

Apostelordinationen in den 1990er Jahren

1994: Dewan Golam Sarwar Chowdhury und Peter Naik. 1995: Amarendra Babu Somala. 1996: Gorre John Sunder. 1998: Gnany Balat und David Garlapati Devaraj. 1999: Vinodkumar David Bediawala, Glanki Isaac Jayapaul und Aruna Kumar Naik.

Apostelordinationen in den 2000er Jahren

2001: James Solomon Addepalli, Mahesh Austin Lal und Christ Ranjan Nanda. 2002: Sanjay Gopal Shastri und Babu Ratna Kumar Somala. 2004: Egnati Lukas Jagtap und Vinod Masih. 2008: Mukith Parvez Chowdhury und Desmond Heppolitte.

Apostelordinationen in den 2010er Jahren

2013: Pravin Gajbhiv und Lazrus Patel. 2017: Devadas Basappa, Prabhakar Beergi und Fred Charles Marihal. 2018: Prem Mohan Ray.

Amtsenthebungen/ Amtsniederlegungen

20% der bisher 70 indischen Aposteln sind ihres Amtes enthoben worden oder haben ihr Amt niedergelegt: